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Belgien bleibt auch gegen Tunesien souverän

Belgien ist schon nach dem zweiten Einsatz so gut wie sicher für die WM-Achtelfinals qualifiziert. Nach dem 3:0 gegen Panama sichert sich Belgien mit einem 5:2 gegen Tunesien den zweiten klaren Sieg.
Der Tunesier Saifeddine Khaoui (links) gegen Belgiens Starspieler Kevin De Bruyne (Bild: Keystone/EPA/PETER POWELL)

Der Tunesier Saifeddine Khaoui (links) gegen Belgiens Starspieler Kevin De Bruyne (Bild: Keystone/EPA/PETER POWELL)

(sda)

Dank ihrer guten Tordifferenz (8:2) könnten sich die Belgier im letzten Gruppenspiel gegen England eine einigermassen knappe Niederlage leisten, ohne dass ihr Weiterkommen gefährdet wäre. Möglicherweise wird es auf das dritte Spiel nicht einmal ankommen. Wenn England am Sonntag gegen Panama nicht verliert, müssen die Belgier nicht mehr rechnen.

Doppeltorschützen im Spiel gegen Tunesien waren Romelu Lukaku und Eden Hazard. Lukaku hatte auch gegen Panama zweimal getroffen.

Nach 16 Minuten stand es bereits 2:0. Die Tunesier schöpften mit dem Anschlusstor nach 18 Minuten Mut und kamen zu ein paar guten Chancen. Aber nach dem 3:1 in der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatten die Europäer alles im Griff. Nach dem 4:1 sündigten sie verschiedene Male bös im Abschluss. Der Ergebnis hätte weit höher ausfallen können.

Tunesiens Nationalcoach Nabil Maaloul sah seine Pläne abermals massiv gestört. Schon im Match gegen England musste er früh einen verletzten Spieler austauschen. In der Partie gegen Belgien schied Torschütze Dylan Bronn fiel nach 24 Minuten aus, Verteidiger Syam Ben Youssef ebenfalls noch in der ersten Hälfte.

Auch ohne das an den Fersen klebende Verletzungspech hätte es Afrikas Nummer 1 Tunesien, die Nummer 21 in der Weltrangliste, gegen ein starkes Belgien sehr schwer gehabt, seinen ersten Sieg an einem WM-Turnier seit 40 Jahren zu erringen.

Anders als noch beim 3:0-Sieg gegen Panama liessen die Belgier schon in der ersten Halbzeit die Muskeln des WM-Mitfavoriten spielen. Lukaku erzielte das 2:0 und das 3:0. Je mindestens zwei Tore in zwei aufeinanderfolgenden WM-Spielen - das ist seit Diego Armando Maradona 1986 keinem mehr gelungen.

Telegramm und Rangliste

Belgien - Tunesien 5:2 (3:1)

Spartak-Stadion, Moskau. - 44'190 Zuschauer. - SR Marrufo (USA). - Tore: 6. Eden Hazard (Foulpenalty) 1:0. 16. Lukaku 2:0. 18. Bronn 2:1. 45. Lukaku 3:1. 51. Eden Hazard 4:1. 90. Batshuayi 5:1. 93. Khazri 5:2.

Belgien: Courtois; Alderweireld, Boyata, Vertonghen; Meunier, De Bruyne, Witsel, Carrasco; Mertens (86. Tielemans), Eden Hazard (68. Batshuayi); Lukaku (59. Fellaini).

Tunesien: Ben Mustapha; Bronn (24. Naguez), Syam Ben Youssef (41. Ben Alouane), Meriah, Maaloul; Khaoui, Skhiri, Sassi (59. Sliti); Fakhreddine Ben Youssef, Khazri, Badri.

Bemerkungen: Belgien ohne Kompany und Vermaelen, Tunesien ohne Hassen (alle verletzt). Bronn und Syam Ben Youssef verletzt ausgeschieden. 79. Lattenschuss von Batshuayi. Verwarnung: 14. Sassi (Reklamieren).

Rangliste: 1. Belgien 2/6 (8:2). 2. England 1/3 (2:1). 3. Panama 1/0 (0:3). 4. Tunesien 2/0 (3:7).

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