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Diego Maradonas komischer Auftritt in St. Petersburg

Diego Maradona leidet in Argentiniens entscheidendem Vorrundenspiel gegen Nigeria sprichwörtlich mit. Am Ende der nervenaufreibenden Partie muss der frühere Weltstar von Sanitätern versorgt werden.
Stand mit seinem bizarren Auftritt im WM-Spiel gegen Nigeria im Rampenlicht: Argentiniens ehemaliger Superstar Diego Maradona (Bild: KEYSTONE/EPA/GEORGI LICOVSKI)

Stand mit seinem bizarren Auftritt im WM-Spiel gegen Nigeria im Rampenlicht: Argentiniens ehemaliger Superstar Diego Maradona (Bild: KEYSTONE/EPA/GEORGI LICOVSKI)

(sda)

Die Bilder, die Maradona in seiner Loge in St. Petersburg abgab, waren nicht vorteilhaft. Mal sah es aus, als stünde der Weltmeister von 1986 mit seinen zusammengekniffenen Augen unter Drogen, mal nickte er, in seinen Sitz versunken, kurz ein. Nach dem Tor zum 2:1 durch Marcos Rojo zeigte er beide Mittelfinger, von seinen Lippen war deutlich das Wort «putos» (Schwuchteln) abzulesen. Und vor Spielbeginn hatte er mit einer Nigerianerin auf der Tribüne getanzt, das Video war in sozialen Netzwerken ein Renner. All das passte zu Maradonas bizarrem Auftritt. Auch wie er beim Jubeln von einer Person um den Bauch gehalten wurde, um ja nicht über das Geländer der Tribüne zu fallen.

Hätte er auf die Mediziner gehört, hätte er zur Pause die Partie verlassen müssen. Er habe in der ersten Halbzeit Nackenschmerzen gehabt und eine Dekompensation (Symptome einer Organstörung) erlitten, schrieb Maradona auf Instagram. Ein Arzt habe ihm empfohlen, ins Hotel zu gehen.

Für seinen Kreislauf war es etwas zu viel des Adrenalins. Nach Spielende musste er, von Helfern gestützt, in einen Nebenraum der VIP-Zone gebracht werden. Maradona gab später selber Entwarnung. «Ich möchte Ihnen sagen, dass es mir gut geht», schrieb der 57-Jährige auf Instagram zu einem Foto, das ihn mit zwei Sanitätern zeigt. Er schicke allen einen Kuss und entschuldige sich für den Schock, den er ausgelöst habe. «Diego wird noch eine Weile da sein.»

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