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Drei Teams kämpfen um zwei Achtelfinal-Tickets

In der Gruppe H können noch drei Teams weiterkommen. Senegal und Kolumbien ermitteln im Direktduell zumindest einen Achtelfinalisten, Japan spielt gegen das ausgeschiedene Polen um seine Chance.
Führt James Rodriguez Kolumbien erneut in den Achtelfinal? (Bild: KEYSTONE/EPA/WALLACE WOON)

Führt James Rodriguez Kolumbien erneut in den Achtelfinal? (Bild: KEYSTONE/EPA/WALLACE WOON)

(sda)

Der rechnerischen Möglichkeiten gibt es viele. Klar ist eines: Dem Senegal und Japan, die vor der WM in dieser Gruppe als Aussenseiter eingestuft wurden, reicht in ihrem letzten Vorrundenspiel bereits ein Unentschieden. Kolumbien dagegen muss gewinnen, um nicht vom Parallelspiel abhängig zu sein.

Die Südamerikaner hatten im Startspiel gegen Japan einen kapitalen Fehlstart hingelegt. Schon in der 4. Minute wurden sie gleich doppelt bestraft. Sie kassierten durch einen Handspenalty das 0:1, vor allem aber mussten sie ab diesem Zeitpunkt wegen der Roten Karte gegen Innenverteidiger Carlos Sanchez zu zehnt weiterspielen - ein letztlich zu grosses Handicap.

Was die Kolumbianer aber mit elf Mann leisten können, deuteten sie beim 3:0 gegen Polen an. Angeführt von Bayern Münchens James Rodriguez, der im Startspiel wegen einer Wadenverletzung erst für die letzte halbe Stunde eingewechselt worden war, liessen sie der Mannschaft um Robert Lewandowski keine Chance. Monacos Radamel Falcao, 2014 beim Viertelfinal-Vorstoss Kolumbiens wegen einem Kreuzbandriss nicht dabei, erzielte sein erstes WM-Tor, und auch Juan Cuadrado von Juventus Turin spielte ganz stark auf.

Kolumbiens argentinischer Trainer José Pekerman, kein Mann der grossen Worte, ist jedenfalls zuversichtlich: «Wir sind ambitioniert. Es wäre eine Enttäuschung, wenn wir die Gruppenphase nicht überstehen würden.»

Der Gegner aus dem Senegal, angeführt von Liverpools Stürmer Sadio Mané, kann als einziger der fünf Vertreter Afrikas die Achtelfinals noch erreichen. Trainer Aliou Cissé war schon 2002 bei der bisher einzigen WM-Teilnahme mit von der Partie. Mit ihm als Captain stiessen die Teranga-Löwen, wie sich die Nationalspieler nennen, bis in die Viertelfinals vor.

Auf einen ähnlichen Coup hofft Cissé auch diesmal. Seine Mannschaft imponiert allein schon durch die Physis. «Das gilt aber auch für Kolumbien», sagt Mittelfeldspieler Alfred N'Diayé, einer der vielen stämmigen Akteure im Team der Westafrikaner. «Kolumbien spielt einen ähnlich Stil wie wir, körperbetont, mit schnellen Vorstössen in die Spitze.»

Japan will nach vorne spielen

Japan erhält in Wolgograd die Möglichkeit, zum dritten Mal nach 2002 und 2010 in die WM-Achtelfinals einzuziehen. Dazu braucht es einen Punkt gegen Polen, das seine Chancen schon verwirkt hat. Japan will dabei auf die Offensive setzen. «Wir sind nicht das Team, das auf Remis spielen und diesen Plan umsetzen kann», sagt jedenfalls der bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag stehende Captain Makoto Hasebe.

Die Japaner erarbeiteten sich ihre gute Ausgangslage mit dem 2:1-Startsieg gegen Kolumbien und einem 2:2 gegen den Senegal, bei dem sie zweimal einen Rückstand ausgleichen konnten. Ihren ohne Achtelfinal-Ambitionen kämpfenden Gegner dürfen sie aber nicht unterschätzen. Polen hatte schon 20002 und 2006 bei seinen letzten beiden WM-Teilnahmen Niederlagen in den ersten beiden Spielen kassiert. In beiden Fällen gingen sie als bereits ausgeschiedenes Team in die dritte Vorrundenpartie - und gewannen.

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