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Fernduell zwischen Australien und Dänemark

Dänemark und Australien kämpfen ab 16.00 Uhr im Fernduell um das zweite Achtelfinal-Ticket in Gruppe C. Die Dänen spielen gegen die qualifizierten Franzosen, Australien gegen das ausgeschiedene Peru.
Trotz bislang starker Leistungen droht Australien mit Trent Sainsbury (rechts) und Teamkollege Mile Jedinak das Aus (Bild: KEYSTONE/AP/MARTIN MEISSNER)

Trotz bislang starker Leistungen droht Australien mit Trent Sainsbury (rechts) und Teamkollege Mile Jedinak das Aus (Bild: KEYSTONE/AP/MARTIN MEISSNER)

(sda)

Die Vorteile liegen indes deutlich auf Seiten der Dänen. Sie treffen zwar im Moskauer Luschniki-Stadion auf einen Gegner, der zu den Mitfavoriten auf den Titel zählt, doch ihnen reicht bereits ein Punkt. Mit einem Unentschieden könnten gewiss auch die Franzosen leben, zumal sie damit Gruppensieger würden. Australien dagegen muss seine Partie in Sotschi gewinnen, um bei einer gleichzeitigen Niederlage der Dänen allenfalls über die Tordifferenz oder die Fairplay-Wertung weiterzukommen.

Die Franzosen starteten mit zwei unspektakulären Auftritten zur WM. Dem 2:1 gegen Australien liessen sie das 1:0 gegen Peru folgen. Aber im Gegensatz zu Spanien, Deutschland, Argentinien oder Brasilien erlitten sie keinen Punktverlust und stellten so die Achtelfinal-Qualifikation vorzeitig sicher. Als Gruppensieger könnten sie in der ersten K.o.-Runde den starken Kroaten aus dem Weg gehen. Mittelfeldspieler Paul Pogba relativiert indes: «Ob der nächste Gegner Argentinien, Nigeria oder Island heisst, schwierig wird es ohnehin.»

Zusätzliche Motivation am Dienstag könnten die kritischen Bemerkungen sein, die Dänemarks Coach Age Hareide im Vorfeld über die Franzosen gemacht hat. Er glaube nicht an diese Mannschaft, die zwar über gute Individualisten verfüge, aber nicht als Gruppe funktioniere. Selbst über die verschiedenen Frisuren eines Pogba liess er sich aus. Der Franzose reagierte am Sonntag: «Ich sollte mir die Haare wohl einmal rot färben lassen. Aber im Ernst: Wir geben die Antwort auf dem Rasen.» Ob Pogba allerdings auflaufen wird, ist ungewiss. Neben Corentin Tolisso und Blaise Matuidi ist auch er mit einer Gelben Karte vorbelastet.

Noch nicht so richtig in die Gänge fand bisher Antoine Griezmann, der erst mit einem (Penalty)-Treffer zu Buche steht. Der Stürmer von Atlético Madrid macht sich aber keine Sorgen: «Es geht besser und besser. Auch an der EM vor zwei Jahren hatte ich in den ersten zwei Spielen nur ein Tor erzielt.» Am Ende stand Frankreich im Final und Griezmann wurde mit 6 Treffern Torschützenkönig.

Dänemark, das 2002 letztmals die WM-Achtelfinals erreichte und auf dem Weg dahin in der Gruppenphase Frankreich 2:0 geschlagen hatte, muss auf den gesperrten Yussuf Poulsen verzichten. Der Stürmer von Leipzig hatte im Startspiel den Siegtreffer beim 1:0 gegen Peru erzielt. Fehlen wird auch Routinier William Kvist, der in jenem Match mit einer Rippenverletzung ausgeschieden war.

Juric hofft auf ersten Einsatz von Beginn an

Australien bot in seinen ersten beiden Spielen dieser WM gute Leistungen. Sowohl beim 1:2 gegen Frankreich als auch beim 1:1 gegen Dänemark hielten die «Aussies» gut mit, doch mit dem einen Punkt blieben sie unter Wert geschlagen. Immerhin wahrten sie sich die kleine Chance, zum zweiten Mal nach 2006 die Gruppenphase zu überstehen.

Noch immer warten sie aber in Russland auf ihr erstes Tor aus dem Spiel heraus. Ihre beiden Treffer verbuchte jeweils der bärtige Mile Jedinek, der bei Aston Villa in der zweiten englischen Liga spielt und zweimal einen Handspenalty verwertete. Tomi Juric, dem Stürmer des FC Luzern, ist es jedoch völlig egal, wie die Tore fallen: «Wichtig ist das Resultat.» Juric kam bisher zweimal von der Ersatzbank aus zu Einsätzen in der zweiten Halbzeit, vor dem allerersten Länderspiel gegen Peru hofft er nun, wie der gesetzte GC-Verteidiger Trent Sainsbury von Beginn an spielen zu können.

Peru, eine von acht Mannschaften, aber die einzige aus Südamerika, für die nach zwei Runden das vorzeitige Aus gekommen ist, muss in seinem letzten Match auf Jefferson Farfan verzichten. Der wohl gefährlichste Stürmer der Peruaner stiess im Training mit einem Torhüter zusammen und musste mit einer Hirnerschütterung ins Spital gebracht werden.

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