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Frankreich und Dänemark können alles klar machen

In der Gruppe C können beide europäische Teams am Donnerstag mit einem weiteren Sieg das Achtelfinal-Ticket lösen. Dänemark trifft auf Australien, Frankreich spielt gegen Peru.
Jubeln die dänischen Spieler auch gegen Australien? (Bild: KEYSTONE/EPA/ERIK S. LESSER)

Jubeln die dänischen Spieler auch gegen Australien? (Bild: KEYSTONE/EPA/ERIK S. LESSER)

(sda)

Die grossen Teams hatten sich in der ersten Runde der Gruppenphase unerwartet schwer getan. Von den Top 7 der Weltrangliste starteten nur zwei Equipen mit einem Sieg: Belgien gegen das bescheidene Panama und Frankreich gegen Australien, ebenfalls kein Riese des Weltfussballs. «Les Bleus» waren aber zum Auftakt weit davon entfernt, das umzusetzen, was ihnen Staatspräsident Emmanuel Macron auf den Weg gegeben hatte.

«Bringt uns zum Träumen» lautete dessen Wunsch. Doch gegen Australien gab es einen ziemlich blutleeren Auftritt zu sehen. Der Barcelona-Stürmer Ousmane Dembélé beispielsweise gab in 70 Minuten keinen einzigen Torschuss ab. Dass es kein Albtraum wurde, verdankten die Franzosen letztlich der neuen Technologie. Der Penalty zum 1:0 fiel nach einer Intervention der Video-Schiedsrichter, die den Entscheid ihres Kollegen auf dem Platz umstiessen. Auch beim entscheidenden 2:1 lieferte erst die Technik Klarheit: Der von Paul Pogba noch abgefälschte Ball, der hinterher als Eigentor der Australier gewertet wurde, prallte von der Lattenunterkante um Millimeter hinter die Torlinie.

Auf Stufe WM haben die Franzosen letztmals 1978 eine Begegnung gegen ein südamerikanisches Team verloren. Im März aber unterlagen die Franzosen in einem Testspiel gegen Kolumbien 2:3. Es war ihre einzige Niederlage in den letzten 13 Spielen. Mit Peru treffen sie nun in Jekaterinburg (17.00 Uhr) auf den Nachbarn Kolumbiens, der beim 0:1 im Startspiel gegen Dänemark keine schlechte Figur gemacht hatte. 17:10 lautete in jenem Match das Verhältnis der Schüsse aufs Tor zu Gunsten der Peruaner. Mangelhaft blieb einzig die Auswertung der Chancen. Selbst einen Foulpenalty brachten sie nicht im Tor unter.

Bei den Peruanern, erstmals seit 36 Jahren wieder an einer Endrunde vertreten und in Russland begleitet von einer der zahlreichsten Anhängerschaft, wird vermutlich Captain Paolo Guerrero von Beginn an mitwirken. Im Startspiel war er erst für die letzte halbe Stunde eingewechselt worden.

Dänemark hat einen Lauf

Dänemark kann erstmals seit 2002 wieder in die Achtelfinals einer WM einziehen. Dazu braucht es aber ab 14.00 Uhr in Samara mutmasslich eine bessere Leistung als im ersten Vorrunden-Match. «Nicht sehr gut gespielt, aber gewonnen», lautete die allgemeine Einschätzung nach dem Sieg gegen Peru. Diametral anders beurteilten die Australier ihre Partie gegen Frankreich: «Gut gespielt, aber leider verloren.»

GC-Verteidiger Trent Sainsbury sprach gar von einem fast perfekten Auftritt. Mit ihrem gewohnt körperbetonten Spiel gaben sie den Franzosen Probleme auf, aber eben: Punkte gab es dafür nicht. Die letzten vier WM-Spiele hat Australien in Folge verloren.

Dänemark dagegen hat einen Lauf. Seit Oktober 2016 ist die Mannschaft in 16 Spielen hintereinander ungeschlagen geblieben. Defensivspieler William Kvist, gegen Peru schon nach 35 Minuten ausgefallen, wird wegen seiner schweren Rippenverletzung fehlen, aber der Optimismus der Dänen ist ungebrochen. «So eine gute Mannschaft gab es in Dänemark lange nicht mehr», sagt Yussuf Poulsen, der Stürmer von Leipzig, der im Startspiel das einzige Tor erzielt hat.

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