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Hockey-Ikone Martin Plüss über echtes schwedisches Teamwork

Im Eishockey sind die Schweden Giganten. 11:0 führen sie gegen die Schweiz in der Kategorie WM-Gold. An wichtigen Grossevents haben die «Tre Kronor» 52 Medaillen gewonnen.
Kennt die schwedische Mentalität dank vier Saisons in Göteborg bestens: Martin Plüss (Bild: KEYSTONE/AP PRESSENS BILD/BJšRN LARSSON ROSVALL)

Kennt die schwedische Mentalität dank vier Saisons in Göteborg bestens: Martin Plüss (Bild: KEYSTONE/AP PRESSENS BILD/BJšRN LARSSON ROSVALL)

(sda)

Martin Plüss, der ehemalige Star von Frölunda, kennt den Background erfolgreicher schwedischer Teamsportler. «Der Sport ist tief in der schwedischen Gesellschaft verankert und geniesst einen sehr hohen Stellenwert», sagt Martin. Der Staat biete seit Jahren Förderungsprogramme an, die gut mit den schulischen Aspekten der Jugendlichen vereinbar seien. «Man muss sich weniger früh zwischen einer klassischen Ausbildung oder dem Spitzensport entscheiden», so Plüss.

Plüss kennt die schwedischen Teamstrukturen wie kaum ein anderer Schweizer Top-Sportler. Während vier Jahren stürmte er für die renommierte Göteborger Equipe Frölunda und gewann 2005 eine seiner sieben Meistertrophäen. «Wichtig war immer, wie man sich in der Mannschaft einbringt. In Schweden wird viel Wert auf teamfähiges Verhalten gelegt», erinnert sich Plüss.

In Schweizer Rinks erhält der Topskorer nur schon medial generell mehr Aufmerksamkeit als im Land des elffachen Hockey-Weltmeisters. Das «Svenska Spel» funktioniert anders. «Bei ihnen geht es auch um die Frage, was dazu führt, um erfolgreich sein zu können. Der Torschütze braucht den guten Pass», so der 236-fache Ex-Nationalspieler im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Der frühere SCB-Captain stellte während seines Engagements in Skandinavien eine überaus differenzierte Wahrnehmung der Spieler fest: «Man muss nicht im Vordergrund stehen, um Wertschätzung zu erhalten. Das färbt aufs Kollektiv ab.» Plüss erfüllte die Ansprüche zu 100 Prozent, im Umfeld von Frölunda geniesst der den Status einer Legende.

Mit der schwedischen Metropole an der Westküste verbindet der 41-Jährige nach wie vor enge Kontakte und verbringt auch einen Teil seiner Ferien im Norden, Schwedisch spricht er fliessend. «Ich habe gehört, die Fussballer profitieren von ihrem tollen Teamgeist. Sie sind ein gefährlicher Gegner, weil sie sich immer wieder selber übertrumpfen.»

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