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Lüthi wahrt mit 3. Platz seine WM-Chance

Tom Lüthi fährt beim Grand Prix von Australien auf Phillip Island als Dritter zum zweiten Mal innert Wochenfrist auf das Moto2-Podest und wahrt seine Chance auf den WM-Titel.
Darf weiter auf den WM-Titel in der Moto2-Klasse hoffen: Tom Lüthi (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/LORENZO DI COLA)

Darf weiter auf den WM-Titel in der Moto2-Klasse hoffen: Tom Lüthi (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/LORENZO DI COLA)

(sda)

Lüthi preschte vom 10. Startplatz aus bereits in der ersten Runde bis auf den 4. Rang nach vorne. Noch vor Rennhälfte überholte der Kalex-Fahrer aus dem Emmental auch noch den Pole-Mann Jorge Navarro. An die beiden überlegenen KTM-Piloten Brad Binder aus Südafrika und Jorge Martin aus Spanien kam Lüthi jedoch nicht heran.

Da WM-Leader Alex Marquez nur den 8. Platz belegte, beträgt Lüthis Rückstand als Zweiter des Gesamtklassements zwei Rennen vor Schluss nur noch 28 Punkte (214:242). Dahinter folgt mit 209 Zählern Brad Binder.

Nachdem Lüthi im Sommer acht Rennen ohne Podestplatz geblieben war, kehrte der 125er-Weltmeister von 2005 vor einer Woche in Japan auf das Podium zurück und konnte die neu gefundene Pace nun in Australien bestätigen. Allerdings fanden Lüthi und seine Crew die richtige Abstimmung für den schnellen Kurs gut 100 km südlich von Melbourne erst im Warmup vor dem Rennen.

«Das war das absolute Maximum», stellte Lüthi nach der Siegerehrung fest. «Das Team hat brillant gearbeitet.» Es sei schwierig gewesen, weil in den letzten Tag wegen des wiederholten Regens und Windes nur wenig gefahren werden konnte. Und die für Japan geänderte Abstimmung habe in Australien zunächst nicht funktioniert. «Am Ende waren wir auf einer komplett anderen Strecke aber wieder vorne dabei. So kann es weitergehen!»

Jesko Raffin konnte die glänzende Ausgangslage von Startplatz 7 auf seiner NTS hingegen nicht ganz zum erhofften Spitzenresultat nützen. Der Zürcher holte auf seiner Lieblingsstrecke, auf der er vor zwei Jahren Vierter wurde, aber als 13. immerhin drei Punkte. Weit davon entfernt war Dominique Aegerter auf der MV Agusta, der nach einem unverschuldeten Sturz nur als 27. ins Ziel kam.

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