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Portugal und Spanien müssen beide ein Bollwerk knacken

Läuft es nach Plan, folgt in der Gruppe B die Pflicht für einmal nach der Kür. Nach dem 3:3 im Direktduell gehen Portugal (gegen Marokko) und Spanien (gegen den Iran) als klare Favoriten in Runde 2.
Diego Costa (rechts) und Cristiano Ronaldo (links) haben ihre Treffsicherheit in ihrem ersten WM-Spiel in Russland bewiesen. Beim 3:3 im Direktduell traf Ronaldo für Europameister Portugal dreifach, Costa für Spanien doppelt (Bild: KEYSTONE/EPA PAP/BARTLOMIEJ ZBOROWSKI)

Diego Costa (rechts) und Cristiano Ronaldo (links) haben ihre Treffsicherheit in ihrem ersten WM-Spiel in Russland bewiesen. Beim 3:3 im Direktduell traf Ronaldo für Europameister Portugal dreifach, Costa für Spanien doppelt (Bild: KEYSTONE/EPA PAP/BARTLOMIEJ ZBOROWSKI)

(sda)

Vorzeitig für die Achtelfinals qualifizieren wird sich noch keines der beiden Top-Teams. Dieses Ziel kann lediglich der Iran erreichen, der zum Auftakt gegen Marokko dank einem Eigentor der Nordafrikaner in der 95. Minute 1:0 gewann und so seinen erst zweiten Vollerfolg im Rahmen einer WM-Endrunde feierte. Für das Weiterkommen bräuchten aber die Perser in Kasan gegen Spanien (20.00) einen Sieg. Es wäre bei der fünften WM-Teilnahme der erste Vorstoss in die Achtelfinals. Nur: wirklich realistisch scheint dieses Szenario nicht.

Die Spanier stellten zum mitreissenden Auftakt gegen Portugal klar, dass sie auch unter dem zwei Tage vor Turnierbeginn etablierten Coach Fernando Hierro eine Mannschaft sind, die sich vor niemandem zu fürchten braucht. Ihr Torhüter David De Gea liess zwar einen vergleichsweise harmlosen Schuss von Cristiano Ronaldo passieren, nachdem er sich schon kurz vor der WM beim 1:1 im Testspiel gegen die Schweiz einen schweren Fehler geleistet hatte. Der Goalie von Manchester United scheint aber auf seiner Position weiter erste Wahl zu sein. Ein besonderes Spiel steht für Gerard Piqué an. Barcelonas Abwehrspieler steht vor seinem 100. Länderspiel.

Gegen den Iran, der noch nie Länderspiel-Gegner Spaniens war, dürfte aber wichtiger sein, was in der Offensive geht. «Wir müssen unserem Stil bedingungslos treu bleiben und schnelle Pässe spielen», sagt Real Madrids Isco. In der Qualifikation zur WM liess der Iran in 18 Partien nur 5 Gegentore zu. Somit ist auch gesagt, wo dessen Stärke liegt. Der Portugiese Carlos Queiroz, einst Trainer bei Real Madrid, inzwischen aber schon seit 2011 im Iran tätig, wird wohl einen mit viel Beton durchmischten Abwehrriegel anordnen, den es erst einmal zu knacken gilt.

Marokkos schöne Erinnerungen

Vor einer wohl fast identischen Aufgabe wie die Spanier steht Portugal, das um 14.00 Uhr im Moskauer Luschniki-Stadion auf Marokko trifft. Auch die Nordafrikaner verfügen über eine starke Verteidigung. Angeführt vom Medhi Benatia, der über Bayern München zu Juventus Turin fand, liessen sie in der Qualifikation keinen einzigen Treffer zu. Auch im Startspiel gegen den Iran hielten sie ihren Kasten rein, ehe der beim deutschen Zweitligisten St. Pauli engagierte Aziz Bouhaddouz Sekunden vor Schluss ins eigene Tor traf. Bitter war dies insofern, als sie im Duell der beiden Aussenseiter eigentlich die bessere Mannschaft gewesen waren. Nun droht bei einer weiteren Niederlage das vorzeitige Out.

Schön sind indes die Erinnerungen an das bisher einzige WM-Duell gegen Portugal. 1986 an der Endrunde in Mexiko siegte Marokko 3:1 und wurde sogar Gruppensieger. Doch damals spielte eben bei Portugal noch kein Cristiano Ronaldo. Nur dank seinen drei Toren hielten die Portugiesen gegen Spanien Schritt. Wie er in der 88. Minute aus 20 Metern den Freistoss zum 3:3 ins Netz setzte, war das erste Highlight dieser WM.

Gegen einen Ronaldo in Spiellaune werden auch die Tipps von Achraf Hakimi nicht viel nützen. Marokkos Aussenverteidiger steht wie der Superstar bei Real Madrid unter Vertrag. Der erst 19-Jährige ist dort nicht erste Wahl, wurde aber doch schon einige Male eingesetzt.

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