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Schweizer Zeitungen begeistert von der Siegermentalität

Die Schweizer Zeitungen stellen nach dem 2:1-Sieg gegen Serbien in ihren Ausgaben vom Samstag die Siegermentalität des Teams in den Fokus. Am Thema Torjubel kommen sie nicht vorbei.
Winnertypen: die Spieler des Schweizer Nationalteam nach dem 2:1 gegen Serbien (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Winnertypen: die Spieler des Schweizer Nationalteam nach dem 2:1 gegen Serbien (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

(sda)

Es sei ein Spiel des Vertrauens gewesen, schrieb beispielsweise die «Neue Zürcher Zeitung». «Die Schweizer schafften eine Rückkehr, die ihnen nicht unbedingt zugetraut worden war.» Diese Meinung deckte sich mit jener des «Tages-Anzeiger», dessen Titel über den Hauptartikel lautete: «Den Mentalitätstest bestanden».

SCHWEIZ

Tages-Anzeiger: «Den Mentalitätstest bestanden - Die Schweizer zeigen eine grossartige Moral gegen Serbien und sind nach dem 2:1 nur noch einen kleinen Schritt vom Achtelfinal entfernt. Die Torschützen Xhaka und Shaqiri lassen sich aber zu überflüssigen Jubelgesten hinreissen. (...) Es gibt leichtere Aufgaben, als an einer WM innerhalb von fünf Tagen gegen Brasilien und Serbien bestehen zu müssen. Dass das nicht ohne Beistand von Glück gehen würde, war zu erwarten. Dieses hat sich die Mannschaft mit viel Einsatzbereitschaft aber auch verdient mit Zähigkeit, mit der Bereitschaft, selbst vor berühmten Gegnern nicht in Ehrfurcht zu erstarren, sondern mutig zu sein.»

Neue Zürcher Zeitung: «Ein Spiel fürs Vertrauen - Die Schweizer kämpfen sich auch im zweiten Match zurück - 2:1 gegen Serbien, Achtelfinal in Reichweite. (...) Die Schweizer schafften eine Rückkehr, die ihnen nicht unbedingt zugetraut worden war. Sie liessen sich nicht gehen wie im Oktober in Portugal, sie kämpften sich in ein Spiel zurück, das ihnen schon entglitten war. Und die Wende brachten just die zwei grossen Talente mit kosovarischem Hintergrund, Xhaka und Xherdan Shaqiri, für die dieses Spiel so viel Brisanz barg.

Shaqiri jubelte ebenso diskutabel wie Xhaka. Aber in sportlicher Hinsicht war dieses zweite WM-Spiel genau das Spiel, das diese Auswahl brauchte - ein Spiel für das Vertrauen, nicht für das eigene Vertrauen, denn das Selbstbewusstsein dieses Teams ist ausreichend gross. Vielmehr dient die Partie dazu, dass auch Aussenstehende mehr Vertrauen haben in die Qualität dieser Mannschaft, aus deren Kreis so oft dringt, wie sehr sie an sich selber und an ihren Teamgeist glaubt.»

Blick: «2:1-Sieg! Doppelpack mit Doppeladler - Schweiz verleiht Flügel! Mit seinem Treffer in letzter Minute stösst Xherdan Shaqiri das Tor zum Achtelfinal ganz weit auf.»

20 Minuten (online): «Sie können den ganz grossen Coup landen - Vor einem Spiel läuft in der Schweizer Garderobe jeweils «Bella Ciao», ein Partisanenlied aus dem Zweiten Weltkrieg. Es handelt von einem, der trotz der drohenden Gefahren hinauszieht in die Berge. Weil er einfach nicht anders kann. Und genauso sieht sich ja diese Nati: Als eine Gemeinschaft, die nicht deswegen öffentlich zu ihren grossen Zielen steht, weil das gut klingt. Sondern, weil sie wirklich daran glaubt, dass sie zu etwas Grossem fähig ist. (...) Die Schweizer mögen nicht die talentiertesten Offensivkräfte aller WM-Teams zu haben. Aber sie stellen eine Mannschaft, die sich als Einheit versteht und auch so auftritt. Darum sind sie dem Achtelfinal viel näher als der ehemalige WM-Mitfavorit Argentinien, der bislang aussieht wie eine orientierungslose Ansammlung von Einzelmasken.»

Aargauer Zeitung: «Momente des Schreckens - Die Schweiz bezwingt Serbien 2:1, ist auf gutem Weg in den Achtelfinal - aber der Doppeladler gibt zu reden. (...) Wie die Schweiz auf den Rückstand gegen Serbien reagiert, verdient grossen Respekt. Wie sie bis zum Ende aus dem 0:1 ein 2:1 macht, steht für einen grossen Sieg. Und es ist zu hoffen, dass die tolle Leistung nicht im Schatten der Adler-Diskussionen verschwindet.»

Luzerner Zeitung: «Die Schweiz schlägt zurück - Ausgerechnet Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri sichern den Schweizern gegen die Serben nach einem frühen Rückstand einen 2:1-Sieg. Damit reicht ein Punkt gegen Costa Rica fürs Weiterkommen.»

St. Galler Tagblatt: «Noch ist nichts gewonnen. Und dennoch hat die Schweizer Nationalmannschaft gestern Grosses erreicht. Gegen starke Serben hat sie trotz Anfangsschwierigkeiten ihr Spiel durchgezogen und 2:1 gewonnen. Und damit den Beweis erbracht, dass sie in kapitalen Spielen eben doch reüssieren kann. Wie sie die zunächst so wuchtigen Serben mit spielerischen Mitteln und körperlicher Stabilität zermürbte, stets an sich glaubte und mit ihrem Steigerungslauf das Land in eine Festhütte verwandelte, war schlicht grosse Klasse. Die Mannschaft hat gezeigt, dass für sie an dieser WM Träume wahr werden können.»

Basler Zeitung: «Sport und Politik - Die Schweiz macht gegen Serbien aus einem 0:1 ein 2:1 - Gesprächsstoff liefern die Tore nicht nur aus sportlicher Sicht.»

SERBIEN

Sportski zurnal: «Der brutale Diebstahl von Brych - Sie wurden besiegt von einer Elf, die von allem, nur nicht von geborenen Schweizern gebildet wird und die seit gestern Abend einen frenetischen deutschen Helfer mit der Pfeife hat. (...) Der Deutsche Felix Brych, eine Schande für die Schiedsrichterorganisation der FIFA, hat Serbien auf dem Weg ins Achtelfinale gestoppt. (...) Das ist einer der der schlimmsten Diebstähle bei den letzten Weltmeisterschaften. Eine Schande wie sie schändlicher nicht sein kann.»

Alo: «Der Deutsche hat uns bestohlen - Der Unparteiische massakrierte unsere Mannschaft und ermöglichte unserem Gegner, eine Niederlage in einen Sieg umzuwandeln.»

Blic: «Eine dumme und billige Niederlage»

Kurir: «Eine Schande für die FIFA. Der deutsche Schiedsrichter trieb die Schweizer zum Sieg. (...) Die Adler sind auf dem Boden. Felix Brych war ein zu starker Rivale.»

Srpski telegraf: «Der deutsche Dieb hat uns heimtückisch bestohlen»

Sport24: «Schlechter geht’s nicht! Der serbische Trainer konnte den Einbruch der Adler in der zweiten Hälfte nicht erklären.»

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