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Ungewöhnliche Fragen bei den Schweizern

Lieber Zweiter statt Erster? Wer spielt trotz Sperre-Gefahr? Vor dem letzten WM-Gruppenspiel vom Mittwoch gegen Costa Rica stellen sich rund um das Schweizer Team ein paar ungewöhnliche Fragen.
Vladimir Petkovic muss einige Luxusprobleme lösen (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Vladimir Petkovic muss einige Luxusprobleme lösen (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

(sda)

Dem Schweizer Trainer Vladimir Petkovic stehen gegen Costa Rica womöglich taktisch anspruchsvolle 90 Minuten bevor. Das Spiel gegen den bereits ausgeschiedenen Kontrahenten beinhaltet einige Fallstricke. Je nach Ausgang der Partien in der Gruppe F ist es vielleicht besser, nur Gruppenzweiter zu werden, um im Achtelfinal dem WM-Favoriten Deutschland aus dem Weg zu gehen.

Ausserdem muss Petkovic auch die emotionale Verfassung einzelner Protagonisten spüren. Captain Stephan Lichtsteiner, Abwehrchef Fabian Schär, Kämpfer Valon Behrami und Stürmerstar Xherdan Shaqiri sind bereits verwarnt. Bei einer weiteren gelben Karte wären sie in den Achtelfinals gesperrt.

Doch diese Achtelfinals sind zwar nahe, aber erreicht haben die Schweizer sie noch nicht. Deshalb will Petkovic nicht zulassen, vor dem nächsten schon an den übernächsten Schritt zu denken. «Wir wollen die Qualifikation mit einem Sieg, nur das ist unsere Philosophie. Ich werde die beste Mannschaft bringen. Diejenige, welche mir die drei Punkte garantiert.»

Trotzdem ist zumindest mit einer Auszeit von Valon Behrami zu rechnen, der nicht nur vorbelastet, sondern auch etwas angeschlagen ist (Adduktoren). «Wenn ich nicht dabei bin, ist das für mich kein Problem. Der Trainer entscheidet, welches für dieses Spiel die beste Aufstellung ist», sagte der Tessiner.

Und sollte Behrami doch spielen, will er eine mögliche Sperre im Achtelfinal nicht im Hinterkopf haben. «Wenn ich verwarnt werde, dann ist das eben so. Und sollte ich deswegen das nächste Spiel verpassen, freue ich mich trotzdem über die Qualifikation für die nächste Runde.»

Unabhängig von der Ausgangslage, von möglichen Gegnern in den Achtelfinals oder von der Sperrgefahr drängt sich aufgrund der ersten 180 WM-Minuten der Wechsel im Sturmzentrum vom formschwachen Haris Seferovic zu Mario Gavranovic auf. Petkovic gab sich am Tag vor dem Spiel allerdings bedeckt. «Am Mittag vor dem Spiel werde ich klar sein im Kopf und wissen, wer spielt. So halte ich das immer.»

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