APPENZELLER TICKER
Rollerfahrer verletzt sich bei Sturz in Stein +++ Kollision mit Sattelzug in Herisau +++ Auffahrkollision in Herisau

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse im Appenzellerland: In unserem Appenzeller Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Mittwoch, 20. Oktober - 15:08 Uhr

26-jähriger Mann stürzt auf der Gmündentobelbrücke

Der Rollerfahrer geriet an den Randstein und stürzte in der Folge.

Der Rollerfahrer geriet an den Randstein und stürzte in der Folge.

Bild: KPAR

Am Dienstag ist es in Stein zu einem Selbstunfall mit einem Roller gekommen. Um 23.25 Uhr fuhr ein 26-jähriger Rollerfahrer auf der Hauptstrasse von Stein in Richtung Teufen. Auf der Gmündentobelbrücke geriet er an den Randstein und stürzte ohne Dritteinwirkung. Beim Sturz zog sich der Zweiradfahrer mittelschwere Verletzungen zu. Er wurde mit der Ambulanz ins Spital überführt. Am Roller entstand ein Schaden von mehreren Hundert Franken. (kpar)

Mittwoch, 20. Oktober - 11:15 Uhr

Sachschaden nach Unfall zwischen Auto und Sattelzug in Herisau

Der Unfall ereignete an der St. Gallerstrasse in Herisau .

Der Unfall ereignete an der St. Gallerstrasse in Herisau .

Bild: KPAR

Am Dienstag ist es in Herisau zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Sattelzug gekommen. Kurz nach 16 Uhr fuhr eine 22-jährige Automobilistin bei der Liegenschaft St. Gallerstrasse 77 auf die Hauptstrasse ein und beabsichtigte in Richtung Herisau zu fahren. Dabei kam es mit einem Sattelzug, welcher von Winkeln in Richtung Herisau fuhr, zur Kollision. Die beiden Fahrzeugführer blieben unverletzt. Am Auto und am Sattelmotorfahrzeug entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken. (kpar)

Mittwoch, 20. Oktober - 10:15 Uhr

Autofahrer bemerkt stehende Kolone vor Herisauer Baustelle zu spät

Der Autolenker fuhr in das Heck des hintersten Fahrzeuges in der Kolone.

Der Autolenker fuhr in das Heck des hintersten Fahrzeuges in der Kolone.

Bild: KPAR

Am Dienstag ist es in Herisau zu einer Auffahrkollision gekommen. Ein 49-jähriger Autolenker fuhr um 14.50 Uhr auf der Gossauerstrasse in Richtung Gossau. Kurz vor der Kantonsgrenze hatte sich bei einer Baustelle eine stehende Kolonne gebildet. Der Mann bemerkte dies zu spät und fuhr in das Heck des hintersten Fahrzeugs. Das Auto wurde nach vorne geschoben und touchierte mit einem davor wartenden Wohnmobil. Die Fahrzeugführer blieben unverletzt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken. (kpar)

Mittwoch, 20. Oktober: 09:23 Uhr
Der Sieg ging an die Gastgeberinnen in Arbon.

Der Sieg ging an die Gastgeberinnen in Arbon.

Jakob Ineichen / Luzerner Zeitung

Bärinnen steigern sich von Satz zu Satz

Am späten Montagabend spielte das Damen 2 der Appenzeller Bären ihren zweiten Match der aktuellen Saison in Arbon. Der erste Satz ging klar an die Gastgeberinnen mit 25:11. Den Appenzellerinnen machte die tiefe Decke der Turnhalle schwer zu schaffen. Doch auch die Services und Abnahmen kamen nicht wie gewohnt.

Während des zweiten Satzes blühten die Bärinnen endlich auf. Sie lagen punktetechnisch zwar noch hinter Arbon, spielten aber um einiges besser als noch im ersten Satz. Die Spielerinnen waren bei der Sache, freuten sich über jeden Punkt und genossen das Volleyballspielen. Die Arbonerinnen nahmen zum ersten Mal ein Time-Out aufgrund der aufkommenden Bedrängnis des Gegners. Die Heimspielerinnen schliefen jedoch auch nicht und konnten den zweiten Satz mit 25:14 wiederum für sich entscheiden.

Im dritten und leider schon letzten Satz dieses Abends war es, wie schon im ganzen Match, ein Auf und Ab für die Bärinnen. Drei, vier Punkte erzielt und dann wieder fast in Schockstarre. In diesem letzten Satz mussten die Arbonerinnen jedoch noch fast ein wenig um den schnellen Sieg bangen, denn die Appenzellerinnen konnten schlussendlich noch bis 19:24 aufholen. Der letzte Punkt und somit wohlverdiente Sieg musste das Damen 2 leider den Gegnerinnen überlassen. (pd)

Dienstag, 19. Oktober: 17:15 Uhr

Walzenhausen informiert zum aktuellen Stand des Dorfzentrums

Der Prozess im Dorfzentrum Walzenhausen dauert an.

Der Prozess im Dorfzentrum Walzenhausen dauert an.

Benjamin Manser

Bei der Ausführung des Studienauftrags im Dorfzentrum Walzenhausen kam es immer wieder zu Verzögerungen. Zuletzt hatten betroffene Grundeigentümer sowie der Gemeinderat zu diversen Fragen im Zusammenhang mit der Ausführung des Projekts Stellung bezogen. Der Gemeinderat hat anlässlich der letzten Gemeinderatssitzung über das weitere Vorgehen beraten und will die Bevölkerung transparent informieren.

In einem nächsten Schritt werden die Architektenteams die entsprechenden Informationen zur Bereinigung und der weiteren Planung des Studienauftrags erhalten. Ende November 2021 sollen die vertieften Planungsüberlegungen den Grundeigentümern präsentiert werden, bevor die Ausarbeitung des Schlussberichtes Arealentwicklung mit entsprechendem Antrag an den Gemeinderat erfolgen kann. In der ersten Jahreshälfte 2022 ist eine Information und Mitwirkung der Bevölkerung vorgesehen. (gk/ssd)

Dienstag, 19. Oktober: 15:35 Uhr

Teufen plant Reduktion des Steuerfusses um 0.1 Einheiten

(gk) Der Voranschlag 2022 der Gemeinde Teufen weist bei einem um 0.1 Einheiten reduzierten Steuerfuss auf 2.7 Einheiten einen Ertragsüberschuss von 80'000 Franken aus. Auf operativer Ebene resultiert hingegen ein Verlust von 1,8 Millionen Franken. Dass die Gesamtrechnung trotz dem negativen operativen Ergebnis positiv abschliesst, sei primär auf die Auf-lösung von Zusatzabschreibungen zurückzuführen, die in der Vergangenheit gebildet wurden, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung.

Teufen gilt als die finanzstärkste Gemeinde im Kanton.

Teufen gilt als die finanzstärkste Gemeinde im Kanton.

Bild: APZ

Der Gemeinderat erachtet eine Steuerreduktion zum jetzigen Zeitpunkt namentlich aus zwei Gründen als angezeigt. Zum einen konnte im Jahr 2021 ein deutlich über dem Voranschlag liegender Ertragsüberschuss und eine Vorfinanzierung über drei Millionen Franken zugunsten des neuen Sekundarschulhauses gebildet werden. Zum anderen geht die kantonale Steuerverwaltung in ihren aktuellen Steuerprognosen davon aus, dass im kommenden Jahr trotz der Coronapandemie nicht mit wesentlichen Steuerrückgängen gerechnet werden muss.

Der betriebliche Aufwand fällt mit 52,78 Millionen Franken fast gleich hoch aus wie im Voranschlag 2021 (52.75 Millionen). Für das kommende Jahr sind jedoch Nettoinvestitionen von insgesamt knapp 20 Millionen Franken veranschlagt. Die Nettoinvestitionen fallen damit zwei- bis dreimal höher aus als in den Vorjahren. Hauptverantwortlich hierfür ist der Neubau des Sekundarschulhauses Landhaus. Hierfür sind im Voranschlag 2022 knapp zwölf Millionen vorgesehen.

Dienstag, 19. Oktober - 14:24 Uhr

Junges TVA Handball-Team erfreute mit über 30 Toren

Gegen den HC Rheintal 1 konnten die Frauen 1 der Handballriege des TV Appenzell zuhause mit 34:25 (18:9) gewinnen und erfreuten sehr. Bei Appenzell waren fünf der neun Spielerinnen erst 17 oder 18 Jahre jung. Am meisten freute Trainer Reto Valaulta, dass insgesamt über 30 Tore erzielt wurden und sich alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten. Auch war die Chancenauswertung bei den allermeisten Spielerinnen sehr hoch. Besonders in der ersten Hälfte bot auch Torhüterin Lea Fässler eine fantastische Leistung. In der zweiten Hälfte wurde dann die Keeperin von der Verteidigung nicht mehr so gut unterstützt und es gab etwas mehr Gegentore. Die meisten Spielerinnen haben sich auf ihren Positionen gut etabliert, was sich positiv auswirkt. So beispielsweise bei der Verwertung von Siebenmetern, wo vier von fünf den Weg ins Tor fanden. Auf solchen Leistungen lässt sich für die Zukunft weiter aufbauen, auch wenn der Gegner dieses Mal nicht übermässig stark war. Am meisten Treffer (neun) warf für die Gäste die schon 36-jährige Verena Schlichtling. Bei Appenzell trafen Lorina Sutter und Andrina Inauen je acht Mal ins Schwarze.

Erbitterter Kampf um den Ball und mitten drin Lorina Sutter (schwarzes Leibchen).

Erbitterter Kampf um den Ball und mitten drin Lorina Sutter (schwarzes Leibchen).

Bild: PD

Zur Pause entschieden

Die Einheimischen gingen frisch und munter ans Werk. Nach dem Führungstreffer und dem 1:1 Ausgleich lagen die Einheimischen immer vorne. Nach einer Viertelstunde führten die Innerrhoderinnen mit 9:5, nach 20 Minuten mit 12:6 und zur Pause war die Partie beim Stande von 18:9 schon entschieden. In den zweiten 30 Minuten wurde der Vorsprung bis am Ende nicht mehr ausgebaut, auch wenn die Appenzellerinnen zwischenzeitlich mit zehn Toren Differenz vorne lagen. Und nach 53 Minuten fiel auch der angestrebte 30. Treffer und dies durch Lorina Sutter. Es darf aber klar betont werden, dass das ganze Team überzeugte und erfreute.

In der Tabelle liegen die Innerrhoderinnen nach vier Partien und vier Zählern auf Rang vier. (mk)

Appenzell spielte mit: Lea Fässler (12 Paraden); Ronja Manser (4), Andrina Manser (8), Nadine Sutter (4), Ursina Bless (1), June Fritsche (7), Lorina Sutter (8/4), Lina Hehli (1), Katja Müller (1).

Dienstag, 19. Oktober - 12:03 Uhr

Ausbildung zum Thema Reportagefotografie beim Foto-Club Appenzellerland

Der international renommierte Fotograf Dominic Nahr gab dem Foto-Club Appenzellerland in Heiden einen Workshop zum Thema Reportagefotografie. Dominic Nahr erblickt das Licht der Welt in Heiden. Er wächst in Hongkong auf und macht seit früher Jugend die Fotografie von Licht und Schatten der Welt zu seinem Lebensinhalt. Anfang zwanzig nimmt er erste Reportageaufträge an, und ist schon bald auf allen Kontinenten mit der Kamera unterwegs. Seine Fotografien und Reportagen werden weltweit in den bedeutendsten Magazinen, wie National Geographic, Times Magazine und Geo publiziert und mit hohen internationalen Preisen (World Press Photo Award, Swiss Press Photo Award und vielen mehr) ausgezeichnet.

Dominic Nahr ist in Heiden geboren. Heute ist er ein international gefragter Fotograf.

Dominic Nahr ist in Heiden geboren. Heute ist er ein international gefragter Fotograf.

Bild: PD

Heiden ist auch der Geburtsort und die Heimat des Foto-Clubs Appenzellerland. Wohl auch mit der Aussicht, seinen Geburtsort zu besuchen und seinen Vorfahren in Heiden nachzuspüren, nimmt Dominic Nahr die Einladung des Clubs an, einen Workshop fernab der grossen Fotowelt zu gestalten.

Fotoreportagen werden systematisch aufgebaut

Während das Leben in Heiden wegen seiner diesjährigen Viehschau bunt und festlich pulsiert, steht für die Foto-Clubmitglieder kreatives Lernen und konzentriertes Arbeiten zum Thema Reportagefotografie im Mittelpunkt. Dominic Nahrs Einführung zum zweitägigen Kurs führt zu Bildern der Welt. Er zeigt seine stets sehr berührenden Fotografien, führt die zum Teil schwer erträglichen Szenen des Elends der Menschen in Krisen- und Katastrophengebieten vor. Es sind diese zum Teil unter grossen Gefahren entstandenen Reportagen, die Dominic Nahr international gefragt machen. Die Workshopteilnehmer jedoch bekommen auch Einblicke in seine freien, höchst kreativen Arbeiten. So macht er in einem Projekt Klänge sichtbar und neben ausdrucksstark festgehaltenen Porträts und bewegten Szenen, sehen wir betont grafisch gestaltete Fotografien.

Dominic Nahr lehrt eine Fotoreportage systematisch aufzubauen und entlässt seine Schüler mit dem neuen Rüstzeug und mit den Kameras auf die Strasse. Voraussetzung für die Reportage ist ein Thema zu setzen, die Shotlist aufzustellen und klare Fotoziele festzulegen. Tagesaktuell sind Themen wie die Viehschau, Menschen am Festplatz, Heiden-in-Bildern. Zuletzt zeigt der Profi wie er bei der Auswahl der Fotografien für eine Reportage vorgeht. Immer wieder fallen hierbei die liebsten Fotos, die «Darlings» durch das erbarmungslos professionelle Raster. So werden aus einigen hunderten Fotos meist nur etwa zehn Prozent markiert.

Fotos müssen Geschichten erzählen

Übrig bleiben zuletzt vielleicht wiederum nur zehn Prozent der markierten. Diese wenigen Fotos sind das Fundament der Reportage. Zusammen mit Bildlegenden, eventuell mit Text, müssen sie «die» Geschichte erzählen. Die Fotos sind nicht etwa über einen zeitlichen Ablauf verbunden. Sie müssen das Wichtigste eines Themas in starken Bildern illustrieren. Auf der Website des Foto-Clubs Appenzellerland sind die ausgewählten Fotografien nach Themen gruppiert ausgestellt. (pd)

Dienstag, 19. Oktober - 10:30 Uhr

Jugendlicher missachtet Vorschriftssignal

Ein 15-Jähriger fuhr am Sonntag kurz vor 17.15 Uhr mit seinem Motorfahrrad in Hundwil von der Urnäscherstrasse kommend über ein abfallendes Verbindungssträsschen ungebremst in die Hauptstrasse ein und kollidierte dort mit einem vortrittsberechtigten Personenwagen. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Schaden in der Höhe von mehreren Hundert Franken. Personen wurden nicht verletzt.

Der jugendliche Lenker wird sich nicht nur wegen dem Verkehrsunfall sondern auch wegen dem Missachten des Vorschriftssignals 'Einfahrt verboten' verantworten müssen. Er befuhr das Verbindungssträssen in falscher Richtung und missachtete dabei das entsprechende Signal. (kpar)

Dienstag, 19. Oktober: 9:25 Uhr

Buebegässschau in Schwellbrunn mit 90 Tieren

(pd) Am Sonntag hat die «Schwellbronner Buebegässschau» stattgefunden. Diese gibt es inzwischen schon seit zwölf Jahre und heisst eigentlich «Schuelebuebe-Gässschau» Denn sobald aus dem Schuelebueb ein Lehrbueb wird, darf er mit seinen Geissen nicht mehr auffahren. Die Schau findet jedes Jahr bei einem andern Gäässebuur statt. Heuer waren knapp 90 Tieren mit dabei, morgens kurz vor halb 10 waren bereits alle auf der Risi eingetroffen. Kaum standen die Tiere an ihrem Platz, erklingten auch schon verschiedene Zäuerli. Am Nachmittag fand dann die Prämierung der besten Geissen statt. Schauexperte Hans Knaus nahm die Anwärterinnen genau unter die Lupe und erklärte den Kindern, warum diese und keine andere den 1. Rang erreicht hat. Acht Rangierungen gab es wie beispielsweise Gitzimiss, Schöneuter und natürlich den «Mister».

Montag, 18. Oktober - 19:01 Uhr

Sachschaden nach Streifkollision

Die Streifkollision ereignete sich im Bereich Habset in Rehetobel.

Die Streifkollision ereignete sich im Bereich Habset in Rehetobel.

Bild: KPAR

Am Montag kurz vor 7 Uhr fuhr eine 29-jährige Automobilistin von Speicherschwendi herkommend in Richtung Rehetobel. In einer scharfen Rechtskurve, im Bereich Habset, kam es zu einer seitlichen Streifkollision mit dem entgegenkommenden Personenwagen einer 30-jährigen Frau. Beide Lenkerinnen wurden beim Unfall nicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von einigen Tausend Franken. (kpar)

Montag, 18. Oktober - 18:51 Uhr

Appenzellerinnen reisten mit null Punkten vom Tessin zurück

Obwohl Gambarogno nicht das bessere Team war, verlor der FC Appenzell im Tessin das 1. Liga-Frauenspiel wegen eigenen Fehlern und Benachteiligungen durch den Schiedsrichter mit 1:3 (1:2). Coach Bruno Isler war mit der Leistung seiner Spielerinnen insgesamt aber zufrieden. Bevor es dann besser lief, hatten zu Beginn allerdings die Gäste Mühe ins Spiel zu kommen und lagen nach 20 Minuten mit 0:2 zurück.

Melissa Schenk traf für Appenzell im Tessin.

Melissa Schenk traf für Appenzell im Tessin.

Bild: PD

In der 4. Minute gingen die Appenzellerinnen beinahe in Führung, als eine Flanke von Salome Rohner an der Latte landete und Barbara Dorsa in die Abwehrmauer schoss. In der 10. Minute flankte eine einheimische Flügelspielerin in die Mitte, wo die rechte Aussenläuferin den Ball hoch über Torhüterin Anna Frei im Gehäuse versenkte. Appenzell lag 0:1 zurück. Nach 18 Minuten konnte eine Spielerin von Gambarogno alleine auf Anna Frei zulaufen und das Leder ins Tor schiessen. Appenzell lag 0:2 zurück. Dann brachten die Gäste drei Nachschüsse nicht ins Ziel. In der 26. Minute übersah der Schiedsrichter ein Handspiel einer Tessinerin und ein Penaltypfiff blieb aus. Wenig später ging ein Schuss von Melissa Schenk an den Posten und der Nachschuss von Salome Rohner über die Latte. Nach einer halben Stunde verlängerte Sabrina Niederer einen Auskick von Anna Frei zu Barbara Dorsa, welche gefoult wurde. Melissa Schenk stand aber richtig, konnte den Ball mitnehmen und erfolgreich einschiessen. Appenzell lag nur noch 1:2 zurück.

Zwei Appenzellerinnen verletzten sich

Weil sich Adriana Hörler (am Knie) und Fabienne Weissinger (konnte später wieder mittun) praktisch gleichzeitig verletzten, kam es zu Auswechslungen. In der 64. Minute sahen die Innerrhoderinnen beim dritten Treffer von Gambarogno ein Abseits. Aber der Treffer zählte und Appenzell lag mit 1:3 zurück. Weil die Gästespielerinnen immer wieder gestossen wurden, konnten sie die Bälle nicht lange in ihren Reihen halten, und es blieb bei der 1:3 Niederlage für Appenzell. (mk)

Appenzell spielt in Gambarogno mit: Anna Frei; Janica Fässler, Vanessa Keel, Brigitte Koster, Fabienne Weissinger (ab 63. Minute Elisabeth Inauen); Adriana Hörler (ab 64. Minute Sabrina Niederer, ab 75. Minute Fabienne Weissinger), Chiara Lardelli, Melissa Schenk, Salome Rohner; Sabrina Niederer (ab 56. Minute Rahel Wyss), Barbara Dorsa.

Montag, 18. Oktober - 17:53 Uhr

Hart erkämpfter Sieg in Eschenbach für die Frauen des FC Bühler

Im extrem physisch geprägten Spiel, konnte die Frauen des FC Bühler in Eschenbach das Punktemaximum holen. Sie siegten mit 2:1 (1:0). Wenn am Ende zwar auch glücklich, war der Sieg verdient, führte Bühler doch spielerisch die feinere Klinge.

Die Frauen des FC Bühler lieferten sich in Eschenbach einen harten Fight.

Die Frauen des FC Bühler lieferten sich in Eschenbach einen harten Fight.

Bild: PD

Aufsteiger Eschenbach - mit nur einem Punkt aus den ersten sechs Spielen denkbar schlecht in die Meisterschaft gestartet - zeigte in den letzten Spielen Aufwärtstrend mit knappen Resultaten. Bühler war gewarnt und von Anfang an hoch konzentriert und entschlossen. Nach fünf Minuten lancierte Eschenbach eine Stürmerin. Belinda Bischof nahm das Laufduell an und schaffte es, die Gegnerin entscheidend zu stören. Die Stürmerin fiel im Strafraum noch hin. Der lauthals verlangte Penaltypfiff von Eschenbacher-Seite schien dann aber schon etwas übertrieben.

Die beiden Teams verlangten sich alles ab. Chancen gab es ebenfalls. Eschenbach folgte dabei dem Muster der langen Bälle und wurde immer wieder gefährlich. Bühler seinerseits probierte es mehr mit Kombinationsspiel. Auffällig agierte dabei Karin Mösli über rechts. Jedes Mal, wenn sie den Ball hatte, passierte etwas. In der 13. Minute zwang Belinda Bischof, von Mösli herrlich in die Schnittstelle angespielt, die Eschner Torfrau zu einer Glanztat. Nach zwanzig Minuten bejubelte Bühler den Führungstreffer von Selina Ramelli. Für einmal versuchten es die Roten mit einem langen Ball. Nadja Loser lancierte dabei Ramelli herrlich. Bühlers Nummer 17 setzte sich in «Winkelried-Manier» gegen zwei Verteidigerinnen durch und traf mit einem scharfen Flachschuss via Innenpfosten ins Tor.

Chance für Sina Eichrodt

Es ging munter weiter und beide Teams erspielten sich ihre Möglichkeiten. Eschenbach drückte immer mehr. Bühlers Abwehr wurde beschäftigt, spielte sehr konzentriert solidarisch und konnte einen Gegentreffer verhindern. Die allergrösste Chance hatte kurz vor dem Pausenpfiff Bühlers Sina Eichrodt. Und wieder waren Mösli’s Füsse im Spiel. Sie passte auf Eichrodt, die ihre Gegnerin auf engstem Raum ausdribbelte, dann aber fingerbreit am entfernteren Pfosten vorbeischoss.

Die zweite Halbzeit begann ruhiger und es dauerte bis zur 70. Minute ehe etwas geschah. Nach einem Eckball ergab sich für eine Eschenbacherin aus halbrechter Position, ziemlich nahe am Tor, eine Schussmöglichkeit. Joëlle Büchler lenkte mit einer Fussabwehr den Ball über die Latte.

Hektische Schlussphase mit Joëlle Büchler in der Hauptrolle

Die Schlussphase war lanciert und die hatte es in sich. Bühler gelang nach einer Druckphase und einem «hart erarbeiteten» Eckball der omnipräsenten Karin Mösli die Doppelführung. Belinda Bischof zirkelte den Corner gut in den Fünferraum, wo der Ball einer Heimspielerin, bedrängt von Nadja Loser, ans Knie prallte und von da ins eigene Tor ging. Eschenbach warf nun alles nach vorne und zeigte, das ist ihnen hoch anzurechnen, Charakter. Zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit verkürzten sie nach einem Eckball sehenswert per Volley. Es wurde sehr hektisch, denn kaum angespielt, konnte nach einem argen Missverständnis beim FCB, eine Eschenbacherin alleine auf Joëlle Büchler zulaufen. Das wäre natürlich aus Bühlerer Sicht der Supergau gewesen. Doch die Rotbachfrauen konnten auf eine glänzend aufgelegte Torfrau zählen. Wie Büchler lange stehen blieb und dann den Schuss, der perfekt ins kurze Ecke gepasst hätte, mit dem Fuss um den Pfosten lenkte, war grosse Klasse. Eschenbach gab noch nicht auf und es brauchte tief in der langen Nachspielzeit die Geschwindigkeit von Ronja Mock, um den Sieg ins Trockene zu bringen.

Zum Glück hat Bühler Leichtathletin Mock in seinen Reihen, denn kaum eine andere hätte in der 95. Minute diesen 40 Meter Sprint noch gemacht und vor allem das Laufduelle gewonnen und den Torschuss verhindern können. So gewann Bühler, vor allem wenn man die letzten zehn Minuten betrachtet, etwas glücklich aber aufgrund der konzentrierten und sehr leidenschaftlichen Leistung über die 90 Minuten verdient.

Am Sonntag geht es an den südlichsten Zipfel der Schweiz. Gegen Balerna steht ein schwieriges Auswärtsspiel an. Die Frauen vom Rotbach sind aber in guter Form und wollen den Aufwärtstrend fortsetzen. (ro)

Für Bühler im Einsatz:

Joëlle Büchler, Leana Quarella, Betty Grob, Nadja Loser, Ronja Mock, Simone Scherrer, Belinda Bischof, Natascha Frei, Karin Mösli, Sina Eichrodt (65. Melina Tzikas) Selina Ramelli (79. Lisa Val)

Telegramm:

20. Min. 0:1 Selina Ramelli
79. Min. 0:2 Eigentor Eschenbach
88. Min. 1:2 FC Eschenbach

Montag, 18. Oktober - 16:20 Uhr

31-jährige Lenkerin verursach Auffahrtskollision in Herisau

Bei der Auffahrtskollision in Herisau gab es Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Franken.

Bei der Auffahrtskollision in Herisau gab es Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Franken.

Bild: KPAR

Am Sonntagnachmittag um 15.15 Uhr fuhr eine 31-jährige Lenkerin mit ihrem Personenwagen von Herisau kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Gossau. Dabei realisierte sie zu spät, dass die Personenwagen vor ihr aufgrund der stockenden Verkehrsverhältnisse angehalten hatten und kollidierte in der Folge mit diesen. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Personen wurden nicht verletzt. (kpar)

Montag, 18. Oktober - 14:51 Uhr

Impfteam besucht alle Ausserrhoden Gemeinden

In den kommenden Tagen geht zum zweiten Mal ein mobiles Impfteam in den Ausserrhoder Gemeinden auf Tour. Die Bevölkerung kann spontan an den Anlässen erscheinen und erstmals gegen Corona geimpft werden, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Gleichlaufend erhalten die Personen, welche während der Impftour im September ihre Erstimpfung erhalten haben, die Zweitimpfung. Alle Bewohnerinnen und Bewohner von Appenzell Ausserrhoden erhalten in den nächsten Tagen einen Informationsflyer mit allen Daten und Orten.

Zurzeit sind in Ausserrhoden 55 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft.

Zurzeit sind in Ausserrhoden 55 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft.

Bild: APZ

Rund 58 Prozent aller Einwohnerinnen und Einwohner von Appenzell Ausserrhoden haben mindestens eine Dosis des Covid-19-Impfstoffs erhalten; knapp 55 Prozent sind Stand Montag vollständig geimpft. Gerade in Hinsicht auf eine neue Infektionswelle im Herbst und Winter soll die Impfquote im Kanton aber noch weiter erhöht werden, schreibt der Kanton.

Alle Haushalte bekommen einen Flyer

Ein mobiles Impfteam des Kantonalen Führungsstabes ist daher zum zweiten Mal unterwegs. Die Bevölkerung hat nochmals die Möglichkeit, an diesen Veranstaltungen spontan ihre Erstimpfung zu erhalten. Gleichlaufend werden die Personen, welche während der ersten Impftour im September ihre Erstimpfung erhalten haben, für die Zweitimpfungen aufgeboten. Alle Bewohnerinnen und Bewohner von Appenzell Ausserrhoden erhalten in den nächsten Tagen per Post einen Informationsflyer mit allen Daten und Orten. An folgenden Daten und Orten besteht die Möglichkeit für eine spontane Impfung:

Stein MZA Schachenweid Mittwoch, 20. Oktober 12.30-14.30 Uhr

Teufen Zentrum Bächli Mittwoch, 20. Oktober 17.30-19.30 Uhr

Trogen Feuerwehrdepot Freitag, 22. Oktober 12.30-14.30 Uhr

Speicher Buchensaal Freitag, 22. Oktober 17 - 19 Uhr

Grub Sporthalle/Schule Dienstag, 26. Oktober 12.30-14.30 Uhr

Hundwil Gemeindehaus Montag, 1. November 12.30-14.30 Uhr

Wald Pausenhalle Schulhaus Dienstag, 2. November 12.30-14.30 Uhr

Rehetobel Gemeindezentrum Dienstag, 2. November 17 - 19 Uhr

Bühler Gemeindesaal Mittwoch, 3. November 12.30-14.30 Uhr

Gais MZA Weier Mittwoch, 3. November 17 - 19 Uhr

Schachen Eventlokal Kon-Tiki Donnerstag, 4. November 12.30-14.30 Uhr

Schwellbrunn Foyer MZA Donnerstag, 4. November 17 bis 19 Uhr

Die persönlichen Daten werden beim Besuch des mobilen Impfteams in den Gemeinden anhand der Krankenversicherungskarte und eines Identitätsausweises erfasst. Diese müssen zwingend mitgebracht und vor dem Impfen vorgelegt werden. Anmeldungen zur Covid-Impfung sind weiterhin über https://ar.impfung-covid.ch/ oder die Ausserrhoder Impfhotline 071 353 67 97 möglich. Weitere Informationen finden sich unter www.ar.ch/corona. (kk)

Montag, 18. Oktober - 13:39 Uhr

Urnäsch verliert zuhause gegen Rebstein 3.

Am Samstagabend spielte Urnäsch ein Heimspiel gegen Rebstein 3. Die Partie begann ausgeglichen, jedoch starteten beide Mannschaften sehr verhalten. Die Urnäscher kamen noch vor den Gästen besser ins Spiel und zeigten immer wieder gefährliche Aktionen vor dem Tor der Gegner. Die Heimmannschaft schaffte es aber nicht die Chancen zu verwerten. Kurz vor dem Pausenpfiff spielte Rebstein einen langen Ball in den Strafraum der Urnäscher und der Stürmer der Gäste wurde zu Fall gebracht, sodass der Schiedsrichter auf Elfmeter entschied. Die Gäste gingen mit der ersten Chance 0:1 in Führung. Urnäsch spielte auch in der zweiten Halbzeit munter nach vorne. Die Heimmannschaft wurde nach 60 Minuten belohnt. Nach einer schönen Kombination zwischen Brandenberger und Vicenzo war es Gülünay der den Angriff sehenswert abgeschlossen hat. Urnäsch drückte auf den zweiten Treffer und damit auf die Führung. Doch es war Rebstein die durch einen Freistoss wieder in Führung gingen. Trotz weiteren Chancen mussten sich die Urnäscher an diesem Samstagabend geschlagen geben. Urnäsch unterliegt zum dritten mal in Folge. (egü)

Montag, 18. Oktober - 11:00 Uhr

Herisau dank starker 2. Halbzeit zum Punktgewinn

Am Samstagabend gastierte der FC Herisau beim Tabellenzweiten KF Dardania St. Gallen im Gründenmoos. Die Herisauer trafen damit auf die stärkste Defensive der Liga und wussten, dass es kein leichtes Spiel werden würde. Kein Team wollte zu Beginn volles Risiko eingehen. Nach etwa 20 Minuten ging Dardania ein wenig aus dem nichts in Führung. Die Troccoli-Elf tat sich schwer und konnte kaum Chancen erarbeiten. Es fehlte die letzte Überzeugung im Spiel gegen vorne und der entscheidende Pass fand seinen Empfänger praktisch nie. Zu allem Übel kam Dardania nach einem Eckball in der Nachspielzeit der 1. Hälfte mit der eigentlich zweiten Torchance des Abends zum zweiten Treffer, wodurch die Gäste mit einem 0:2-Rückstand in die Pause gingen.

Der Mannschaft war bewusst, dass man in der 2. Halbzeit eine klare Leistungssteigerung braucht, um hier noch etwas zu holen. Domenico Troccoli hatte in der Pause die richtigen Worte gefunden. Man hatte das Gefühl, dass nun eine komplett andere Mannschaft auf dem Platz stehe. Die Überzeugung und der Kampfgeist waren jetzt zurück im Spiel der Herisauer. Nach einem Vorstoss über die rechte Seite nickte David Bischof eine Flanke zum 1:2-Anschlusstreffer ein. Das war so was wie eine Initialzündung für einen Herisauer Sturmlauf. Man schnürte den Gegner teilweise ein und liess nichts mehr zu in der Defensive. Das Tor wollte jedoch nicht fallen, bis tief in die Nachspielzeit. Wie am vergangenen Mittwoch konnten die Herisauer dann doch noch jubeln. Simone Loprete behielt die Nerven und traf alleine vor dem Torhüter zum viel umjubelten Ausgleich. Damit war das Ergebnis zum 4. Mal in dieser Saison 2:2. Aufgrund der 2. Halbzeit ging dieser Punktgewinn in Ordnung. Nächsten Samstag empfängt man den FC Ruggell. (pae)

10:25 Uhr

Regierungsgebäude ist nun behindertengerecht zugänglich

Der Eingangsbereich des Regierungsgebäudes wurde umgebaut und neugestaltet. Die Bauarbeiten sind jetzt abgeschlossen, und die kantonale Verwaltung ist wieder über den gewohnten Eingang für alle Besuchenden und Mitarbeitenden erreichbar. Dies teilt der Kanton in einer Medienmitteilung mit.

Eingangsbereich des Regierungsgebäudes strahlt in neuem Glanz.

Eingangsbereich des Regierungsgebäudes strahlt in neuem Glanz.

Bild: PD

Das Regierungsgebäude des Kantons Appenzell Ausserrhoden in Herisau war bisher weitgehend frei zugänglich und entsprach nicht mehr den heutigen Sicherheitsbedürfnissen eines zeitgemässen Parlaments-, Regierungs- und Verwaltungsbetriebs. Zudem war der behindertengerechte Zugang nicht mehr zufriedenstellend gewährleistet.

Gewohnter Eingang ist wieder offen

Der Eingangsbereich wurde nun umgebaut und den heutigen Standards angepasst. Die Umbaumassnahmen umfassten Verbesserungen in den Bereichen Personensicherheit, Brandschutz und Hindernisfreiheit. Durch die Sicherheitsmassnahmen konnte auch eine moderne Umgestaltung des Empfangsbereichs vorgenommen werden. Die kantonale Verwaltung ist jetzt wieder über den gewohnten Eingang und zu den üblichen Öffnungszeiten zugänglich. (kk)

Montag, 18. Oktober - 10:24 Uhr

Gerechtes Unentschieden zwischen dem FC Teufen und dem FC Appenzell

Am Freitagabend trennten sich die beiden Teams nach einer turbulenten Startphase und einem längeren Unterbruch mit 2:2. Die erste Halbzeit ging dabei klar an die Gäste aus Innerrhoden, in der zweiten Hälfte waren die Teufner das bessere Team.

Symbolbild

Symbolbild

Bild: Maria Schmid

Der FC Appenzell startete druckvoll und überlegen in die Partie. Bereits nach zwei Minuten gelangen den Gästen nach einem Standard die Führung. Roger Fässler schraubte sich acht Meter vor dem Tor in die Luft und köpfte den Ball zum 0:1 ins Tor. Sekunden später wurde das Spiel durch die Verletzung des Schiedsrichters unterbrochen. Dieser konnte die Partie nicht weiterführen und so erklärte sich Carmine Trivogno, Trainer der Junioren des FC Teufen, bereit, die Partie zu pfeifen.

So ging das Spiel nach einer Unterbrechung von 25 Minuten weiter und die Gäste machten weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatte. Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff stellten sie die Anzeigetafel auf 0:2. Josef Peterer verwertete einen Nachschuss mit einem satten Schuss aus elf Metern.

Danach schalteten die Gäste einen Gang zurück und auch die Hausherren kamen zum Spielen. Allerdings fehlte es noch an guten Ideen und somit an grossen Möglichkeiten. Kurz vor der Pause gelangten die Teufner aber zur Chance aus elf Metern. Nachdem die Hausherren den Ball in drei Versuchen innerhalb des Strafraums nicht im Tor unterbringen konnten, wurde der letzte Versuch regelwidrig mit der Hand abgewehrt. Den fälligen Elfmeter verwertete Cristian Creo souverän zum 1:2 Anschlusstreffer. Danach war Pause.

Nach dem Pausentee waren es nun die Gäste, welche das Spielgeschehen mehr oder weniger im Griff hatten. Bereits nach zehn Minuten fiel der verdiente Ausgleich. Roman Neuländner fasste sich aus 25 Metern ein Herz und der Ball landete über Umwege im Tor.

Bis zur 75. Minute drückten die Teufner weiter auf die Führung und kamen zu einigen Halbchancen und einer grossen Chance durch Cristian Creo. Der Schlussmann der Appenzeller konnte sich im eins gegen eins aber auszeichnen. In der Schlussviertelstunde drückten dann eher die Gäste auf die Führung. Doch auch sie scheiterten in ihren Versuchen am Keeper und so blieb es beim 2:2 Unentschieden. (lk)

Sonntag, 17. Oktober – 16:04 Uhr

Autofahrerin baut Selbstunfall bei Urnäsch

Bild: Kapo Appenzell-Ausserrhoden

Die junge Autofahrerin war am frühen Sonntagmorgen von Urnäsch in Richtung Appenzell unterwegs zur Arbeit, als ihr Auto auf der Chronbachbrücke ins Schleudern geriet und ins Brückengeländer auf der rechten Seite prallte. Die Lenkerin blieb unverletzt, der Sachschaden an Fahrzeug und Brückengeländer beträgt einige tausend Franken (kapo/elo) .

Sonntag, 17. Oktober - 10:52 Uhr

Siegestor zum 4:3 Auswärtssieg für Heiden fällt in der 88. Minute

Erneut personell gebeutelt kommt Heiden nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg wieder zu einem Dreier. In einer von Karten geprägten Partie auswärts gegen Altstätten II tat sich die Koru-Elf jedoch lange Zeit schwer, während dem für die Gastgeber drei Führungen nicht zum Sieg reichten.

Nico Boller traf im Auswärtsspiel gegen Altstätten II für Heiden gleich doppelt.

Nico Boller traf im Auswärtsspiel gegen Altstätten II für Heiden gleich doppelt.

Bild: PD

Dass es ein hitziger Abend werden könnte, war bei herrlicher Flutlichtatmosphäre schon früh zu erkennen. Permanentes kommentieren von Aktionen und Pfiffen verleiteten Schiedsrichter Rudolf dazu, bereits früh mit Ermahnungen und Verwarnungen entgegenzuwirken. Nur: Wirken wollten die Massnahmen nicht so recht - und so wurde ein phasenweise ansehnliches Spiel eben auch zu einem wahren Kartenfestival. Doch eines vorneweg: Nach dem Spiel gaben sich die Mannschaften wie auch der Unparteiische wieder die Hand, was zeigt, dass Emotionen ihren Platz haben, wenn sie nach dem Schlusspfiff nicht überborden.

Nach dem Ausgleich wieder in Führung
Die Startphase gehörte ausschliesslich den Gastgebern. Sie attackierten früh und lancierten ihre Sturmspitzen Ali und Savanovic mehrmals mit guten Zuspielen von der Seite. Heiden stand zu Beginn solid, muss sich aber vorwerfen lassen, offensiv äusserst dürftig zu agieren. So war es folgerichtig, dass die Städtli-Elf nach rund einer halben Stunde verdient in Führung ging, auch wenn dem Treffer von Ali vermutlich eine Abseitsposition vorausging. Die Hausherren agierten angriffig, während dem der Gast aus dem Vorderland sich bei Torhüter Sturzenegger (37. gegen Savanovic) und Verteidiger Ulmann (38. gegen Bektesi) bedanken konnte, dass die Partie nicht bereits zur Pause entschieden war.

Apropos Pause: Mit dem Pausenpfiff gelang Dautaj für Heiden der Ausgleich - abgesehen von einer Chance durch Fessler war es Heidens erste gefährliche Aktion. Der Treffer ist mit dem Attribut «schmeichelhaft» definitiv am besten beschrieben. Weniger schmeichelhaft war die Aktion in der nächsten Spielminute, wohlgemerkt erst nach Wiederanpfiff. Denn mit der ersten Szene im zweiten Durchgang gelang den Gastgebern sogleich wieder die Führung. Redzepi vollendete eine saubere Ballstaffette gekonnt. Das Momentum spielte nun wieder für den FCA, doch die Karten, Kommentare und Nicklichkeiten kosteten auch unnötig Energie.

Altstätter Penalty- und Lattenpech
Die Karten sassen bei Schiedsrichter Rudolf ohnehin ziemlich locker, doch die Spieler beider Mannschaften unternahmen auch einiges, um sie zu bekommen. Ein Spieler sollte an diesem Abend aber in den entscheidenden Momenten einen kühlen Kopf bewahren. Heidens Nico Boller benötigte einen solchen, als er nach einer Stunde mittels Penalty die Chance zum Ausgleich bekam - und er tat dies wie ein Routinier. Doch seine Mannschaft hatte zu beissen, denn Altstätten zeigte sich weiter äusserst aktiv. Sie belohnten sich dabei nach 69 Zeigerumdrehungen zum dritten Mal, als Bektesi die Kugel wuchtig ins Tor drosch. Doch nur wenige Minuten später egalisierte Heiden in Person von Fessler erneut eine Altstätter-Führung, was dem Heimteam durchaus zu schaffen machte. Das Ziel «Führung Nr. 4» wurde zum Kraftakt, der mit fortlaufender Spieldauer immer schwerer und letztendlich zu schwer wurde - auch wenn Bektesi in der 83. Minute diese mittels Lattenschuss hauchdünn verpasste. Heidens Spiel hatte derweil mehr Struktur als im ersten Durchgang - und Boller, der in der Zwischenzeit ebenfalls noch verwarnt wurde, bewies zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit erneut Ruhe und einen kühlen Kopf. Mit dem zweiten Elfmetertor gelang ihm die erstmalige Führung. Die Heimelf danach bis auf einen gefährlichen Vorstoss über die rechte Seite nicht mehr gefährlich in die Nähe des gegnerischen Tores - stattdessen schwächten sie sich selber. Dies in Person von Zünd, der nach einem überharten Einsteigen gegen Köberl mit der roten Karte des Feldes verwiesen wurde. Es war der Schlusspunkt einer unterhaltsamen, jedoch von Karten und permanentem Lamentieren geprägten und zuweilen überschatteten Partie. (lua)

FC Altstätten II - FC Heiden 3:4 (1:1)

Sportplatz Grüntal, Altstätten - 50 Zuschauer - SR: Thomas Rudolf

33. 1-0 Ali, 45. 1-1 Dautaj, 46. 2-1 Redzepi, 61. 2-2 Boller (P), 64. 3-2 Bektesi, 69. 3-3 S.Fessler, 88. 3-4 Boller (P)

Gelb: 17. Ali (Unsportlichkeit), 20. Shaqiri (Foul), 50. Koru (Trainer, Zeitspiel), 56. Köberl, 63. Disic, 70. Stanisic, 78. Boller, 89. Saqipi (alle reklamieren)
Rot: 90. Zünd (grobes Foulspiel)

Altstätten: Ritter; Zünd, Disic, Metzger, Saqipi; Redzepi, Stanisic, Shaqiri, Bektesi; Ali, Savanovic
Eingewechselt: Vasconcelos, Ibusoski, Funke, Rifici, Abduli

Heiden: Sturzenegger; Thürlemann, Boller, Ulmann; L.Köberl, Frauenknecht; Lopes, Müller, P.Köberl; Dautaj, S.Fessler
Eingewechselt: Schoch, Züst, Bechtiger

Samstag, 16. Oktober - 10:34 Uhr

Verletzter E-Bike-Fahrer bei Selbstunfall in Stein

Am Freitag, 15. Oktober 2021, kurz nach 12 Uhr, stürzte ein Radfahrer in Stein und verletzte sich dabei. Der 62-jährige E-Bike-Lenker fuhr von Stein in Appenzell Ausserrhoden in Richtung St.Gallen-Bruggen. Bei der Einfahrt auf die "Ganggelibrücke" stürzte er und zog sich Verletzungen am Kopf sowie an der linken Schulter zu, die wie Ausserrhodener Kantonspolizei mitteilte. Er wurde mit der Ambulanz ins Spital gefahren. Am Fahrrad entstand geringer Sachschaden.

15:30 Uhr

Einbau Stahlbrücke bei Überführung Weissbadstrasse

Die Stahlbrücke an der Weissbadstrasse in Appenzell der Appenzeller Bahnen (AB) hat ihre Lebensdauer erreicht und muss saniert werden. Die im Juli ausgebaute Überführung wird gemäss Medienmitteilung nun in der Nacht auf den 22. Oktober wieder eingebaut.

Anfangs Juli wurde die Überführung an der Weissbadstrasse bei unterbrochenem Bahnbetrieb mit einem Kran herausgehoben und zur Restaurierung nach Jona SG abtransportiert. Zur Weiterführung des Bahnbetriebs bauten die Projektverantwortlichen in derselben Nacht eine Hilfsbrücke ein. Die Firma Schneider Stahlbau AG stellte die Fachwerkbrücke in den vergangenen vier Monaten instand. Nun ist sie wieder einsatzbereit und wird eingebaut.

Für einen reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten ist eine genaue Planung im Voraus nötig. Die sanierte Stahlbrücke wird am Donnerstag, 21. Oktober, mit dem Lastwagen nach Appenzell transportiert. Um 21.30 Uhr hebt ein Kran der Emil Egger AG die Hilfsbrücke heraus und transportiert diese ab. In der Nacht um 03.00 Uhr platziert derselbe Kran die sanierte Stahlbrücke von 17.9 Tonnen an ihren Ursprungsort zurück. Abschliessend sind Gleisarbeiten durch den Baudienst der AB nötig. Ab Freitag, 22. Oktober, um 15.00 Uhr fahren die Züge wieder gemäss regulärem Fahrplan. Die Überführung Weissbadstrasse gehört zum Sitterviadukt Appenzell. Die Planungen für die Sanierung der zweiten Stahlbrücke und des Gewölbeviadukts laufen. Aufgrund des schlechten Zustandes der Überführung Weissbadstrasse wurde diese Sanierung zeitlich vorgezogen. (pd)

14:12 Uhr

Fotovoltaikanlagen auf drei Dächern im Dorf Appenzell erlaubt

Christian Beutler / KEYSTONE

Im Dorfkern von Appenzell können Solaranlagen auf Dächern bewilligt werden, wenn sie die im Bundesinventar der besonders schützenswerten Ortsbilder aufgeführten Schutzziele nicht wesentlich beeinträchtigen. Das hat die Standeskommission entschieden.

Die Fachkommission Heimatschutz erhob gemäss Medienmitteilung der Innerrhoder Ratskanzlei gegen drei Baubewilligungen, die für Solaranlagen auf Dächern verschiedener Gebäude im Dorf erteilt wurden, bei der Standeskommission Rekurs.

Solaranlagen auf Kulturdenkmälern von nationaler Bedeutung bedürfen einer Baubewilligung. Sie dürfen solche Denkmäler nicht wesentlich beeinträchtigen. Das Dorf Appenzell ist im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) aufgeführt und gilt deshalb als geschütztes Kulturdenkmal.

Ob eine wesentliche Beeinträchtigung eines Kulturdenkmals vorliegt, ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung anhand der Schutzziele zu erörtern, die in den gesonderten Beschreibungen des Kulturdenkmals enthalten sind. Trifft eine Solaranlage das Schutzobjekt in jenen Bereichen, die es einzigartig oder charakteristisch machen und aufgrund derer dem Objekt seine schutzwürdige Eigenschaft zukommt, liegt eine Beeinträchtigung vor. «Ist diese wesentlich, ist die Bewilligung zu verweigern», so die Standeskommission.

Den im ISOS enthaltenen Beschreibungen der drei Örtlichkeiten, wo die strittigen Solaranlagen geplant sind, konnte die Standeskommission aber keine Einträge entnehmen, welche die Dachlandschaft dort als besonders einzigartig oder charakteristisch erscheinen liesse. Sie kam daher zum Schluss, dass von den Solaranlagen keine erhebliche Beeinträchtigung der Schutzobjekte ausgeht und wies die drei Rekurse ab, heisst es in der Ratskanzlei.

11:44 Uhr

Bahnersatz Gossau-Wasserauen ab 24. Oktober

Vom 24. Oktober, ab 20.35 Uhr, bis am 4. Dezember führen die Appenzeller Bahnen (AB) während einer Totalsperrung diverse umfangreiche Bauarbeiten auf der Stecke Gossau – Appenzell – Wasserauen durch. Es verkehren Bahnersatzbusse, wie das Unternehmen am Freitag mitgeteilt hat. Die Abfahrtszeiten weichen teils vom regulären Fahrplan ab. «Die Anschlüsse können nicht gewährleistet werden», teilt die AB weiter mit. Die elektronischen Fahrpläne seien angepasst. Die AB empfehlen ihren Fahrgästen, vorab den Online-Fahrplan der SBB zu konsultieren und mehr Reisezeit einzurechnen. Abfahrtsplakate informieren die Fahrgäste vor Ort über die geänderten Fahrtzeiten und Bahnersatzbusse. Die Beförderung von Fahrrädern im Bus ist nicht möglich.

Während der rund sechs Wochen werden die Fahrbahn erneuert, Forstarbeiten und Biodiversitätsmassnahmen durchgeführt sowie diverse weitere Unterhalts- und Erneuerungsmassnahmen umgesetzt. Rund 36 Baustellen werden während dieser Zeit betrieben.

Die Bauarbeiten wirken sich auf die Postauto-Linie 192 zwischen Weissbad und Brülisau aus. Vom 25. Oktober bis 4. Dezember fahren die Postautos zehn Minuten früher ab Brülisau, Kastenbahn und treffen aus Weissbad acht Minuten später ein. In Weissbad werden die Anschlüsse von und nach Appenzell gewährleistet. Um die Totalsperrung optimal zu nutzen, müssen einige dieser Arbeiten nachts ausgeführt werden. Sie können teils lärmintensiv sein. (pd)

Freitag, 15. Oktober - 10:11 Uhr

Gast mit gefälschtem Covid-Zertifikat erwischt

Während der vergangenen zwei Wochen haben Mitarbeiter des Arbeitsinspektorats in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei in Appenzell Innerrhoden insgesamt elf Gastwirtschaftsbetriebe kontrolliert. Wie es in der Medienmitteilung der Innerrhoder Kantonspolizei heisst, wurden in zwei Betrieben Verfehlungen festgestellt und die verantwortlichen Wirte zur Anzeige gebracht. Ein Gast wies ein gefälschtes Zertifikat vor. Er wird deshalb ebenfalls bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Zwei Gäste wurden mit einer Ordnungsbusse in der Höhe von 100 Franken gebüsst, weil sie kein gültiges Zertifikat vorweisen konnten. Zwei weitere Gäste verlangten für dieselbe Widerhandlung das ordentliche Verfahren und werden an die Staatsanwaltschaft verzeigt. (rk)

Freitag, 15. Oktober - 08.50 Uhr

Bundespräsident Guy Parmelin von Ausserrhoder Schülerin befragt

Bundespräsident Guy Parmelin stellte sich am Donnerstag den Fragen von Jugendlichen aus der ganzen Schweiz. An einer Medienkonferenz in Bern erhielten zwölf junge Menschen persönlich Antworten vom Bundespräsidenten. Zu den Protagonistinnen gehörte auch eine Ausserrhoderin. Die 15-jährige Tamara aus Stein (AR) fragte, wie der SVP-Magistrat zur Viertagewoche stehe. Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ hatte den Austausch im Rahmen der Kampagne «Frag den Bundespräsidenten» organisiert. Wie es in der Medienmitteilung heisst, konnten im Vorfeld in der Schweiz lebenden Jugendlichen zwischen 12 und 26 Jahren ihre Fragen an Guy Parmelin auf der Onlineplattform www.engage.ch posten. Während der fünfwöchigen Kampagne wurden über 90 Fragen eingereicht. Aus allen eingegangenen Fragen wurden zwölf ausgelost, welche der Bundespräsident in der Medienkonferenz in Bern beantwortete. Parmelin freute sich über den Austausch: «Die Jugend ist unsere Zukunft», es interessiere ihn daher, was die jungen Menschen für Fragen an ihn haben.

Durch das Projekt «Frag den Bundespräsidenten» erhalten laut Communiqué Jugendliche und junge Erwachsene einen direkten Zugang zur nationalen Politik. Der Vorgang orientiere sich am politischen Instrument der «Interpellation». National- und StänderätInnen können dadurch dem Bundesrat Fragen stellen. Diese Möglichkeit wird durch das Projekt «Frag den Bundespräsidenten» auch jungen Menschen gegeben. (pd)

16:11 Uhr

Hilfe für Armutsbetroffene im Vorderland

Am 27. November findet in Heiden der karitative Wägelitag beim Coop statt.

Am 27. November findet in Heiden der karitative Wägelitag beim Coop statt.

Die Lebensmittelabgabe vom Verein Haus zur Bergulme ist auf Spenden angewiesen, um so Armutsbetroffenen der Gemeinden Heiden, Grub, Rehetobel, Wald, Oberegg, Reute und Wolfhalden über die Weihnachtszeit zu helfen. Gefragt sind länger haltbare Waren wie Mehl, Zucker, Reis, Teigwaren oder Büchsen. Spenderinnen und Spender können diese am Samstag, 27. November, 9 bis 12 Uhr, in die bereitstehenden Wägeli beim Coop Heiden legen. Es sei eine wertvolle Ergänzung zur wöchentlichen Lebensmittelabgabe für die Sozialhilfebezüger, schreibt der Verein. Zusätzlich besteht im Advent die Möglichkeit, an den drei Samstagen 4., 11. und 18. Dezember von 9 bis 12 Uhr im ehemaligen Restaurant Rössli an der Obereggerstrasse 16 in Heiden länger haltbare Lebensmittel vorbeizubringen, als Beitrag zu einem willkommenen Weihnachtsgeschenk. (pd)

15:20 Uhr

Schwarze Null in Oberegg

Bei einem konsolidierten Gesamtertrag von rund 9,415 Millionen Franken rechnet der Voranschlag von Oberegg mit einem Ertragsüberschuss von rund 54'000 Franken. Dies teilte die Bezirkskanzlei kürzlich mit.

Die Rechnung «Zweckverband Feuerwehr Oberegg-Reute» erwartet einen Aufwandüber­schuss für den Bezirk Oberegg von 11'850 Franken, die Spezialfinanzierung der Gebäudeasseku­ranz Oberegg einen Ertragsüberschuss von 136'800 und die Wasser­versorgung Oberegg einen Aufwandüberschuss von 116'700 Franken.

Bei gesamthaften Abschreibungen von 683'100, dem er­wähnten Ertragsüberschuss und einer Nettoinvestitionszunahme von CHF 2,465 Millionen Franken re­sultiert ein Selbstfi­nan­zierungsgrad von lediglich 30 Prozent; mittelfristig ist ein solcher von 100 Prozent an­zustreben.

Die Orientierungsversammlung vom 3. November 2021 beginnt um 19.30 Uhr im Vereins­saal. Nebst Informationen über das Budget wird über laufende Projekte, insbesondere auch die Quartierplanung Schitter, das Reglement der Wasserversorgung sowie das Thema Gebäu­deassekuranz orientiert. Die Abstimmung über Budget 2022 und Steuerfuss findet am 28. November 2021 statt. (gk)

Donnerstag, 14. Oktober - 11:08 Uhr

Knapper Sieg Teufens gegen Rorschacherberg

Der FC Teufen gewinnt auswärts mit 2:1 gegen den FC Rorschacherberg. Nachdem die Ausserrhoder den Gegner in den ersten 10 Minuten klar dominieren konnten, war das Spiel in der Folge ausgeglichen.

Nach sieben Minuten konnte Teufen bereits jubeln. Roman Ehrbar versenkte den Ball aus halbrechter Position im linken unteren Eck. Das hochverdiente 0:1. Danach experimentierten die Gäste mit ihrer Formation und die Hausherren bekamen mehr Platz in der eigenen Hälfte. Klare Torchancen konnten sie sich dennoch nicht herausspielen. Nach 22 Minuten sorgte jedoch ein Standard für Gefahr. Den Freistoss nahe an der Eckfahne führte der Schütze kurz aus und spielte den Ball in den Rückraum. Die Teufner liessen dem Schützen Van Lasrschot zu viel Zeit und so zappelte der Ball Sekunden später im Netz. Der Ausgleich für die Heimmannschaft.

Danach stellte der FC Teufen wieder auf die gewohnte Formation um. Die gleiche Überlegenheit wie in der Startviertelstunde konnten die Appenzeller aber dennoch nicht mehr generieren. Beide Teams spielten in der Folge zu wenig mutig und so blieben die klaren Torchancen bis zur Pause aus. Nach dem Pausentee drückten die Gäste vermehrt aufs Gaspedal. Prompt gelang ihnen bereits 10 Minuten nach Wiederanpfiff die erneute Führung. Wieder war es Ehrbar, welcher seine Farben in Front schiessen konnte. Danach stand die Mannschaft des FC Teufen tiefer und fokussierte sich darauf, kein Gegentor zu kassieren. Der FC Rorschacherberg hatte infolgedessen mehr Ballbesitz. Mit hohen Bällen in die Spitze wollten die Hausherren die Defensive in Bedrängnis bringen. Die zwei guten Chancen, welche daraus entstanden, konnte der Teufner Schlussmann Timo Fässler vereiteln. (cfä)

Donnerstag, 14. Oktober - 8:49 Uhr

Neues Fahrzeug für Gaiser Bauamt

Das Bauamtsfahrzeug Aebi KT 50 der Gemeinde Gais muss altershalber ersetzt werden. Der Gemeinderat folgt gemäss Medienmitteilung dem Antrag der Kommission allgemeiner Betrieb und vergibt die Beschaffung des Ersatzfahrzeuges (Traktor Case) zum Betrag von rund 100'000 Franken an die ortsansässige Firma Koch Maschinen AG. Das Zubehör für den Traktor hingegen wird an die in der Region ansässige Firma Rüesch AG, Speicher, zum Betrag von knapp 52'000 Franken vergeben. (gk)

13:45 Uhr

Tourismus-Leistungsauftrag mit stärkerer Gästebetreuung

Der Ausserrhoder Regierungsrat hat unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch den Kantonsrat den Leistungsauftrag für die Jahre 2022-2025 in der Höhe von 1‘560‘000 Franken an die Appenzellerland Tourismus AG (ATAG) vergeben. Der Grundauftrag stellt gemäss Medienmitteilung der Kantonskanzlei das «touristische Grundrauschen» und die allgemeine Vermarktungsfähigkeit der Tourismusdestination Appenzellerland sicher. Gleichzeitig bildet dieser die Grundlage für die Angebotsgestaltung und Vermarktung der strategischen und touristisch bedeutsamen Geschäftsfelder Wandern, Velo, Brauchtum, Kultur und Seminar & Gruppen.

Im Vergleich zum Leistungsauftrag 2018-2021 erfolgt mit dem neuen eine bereits eingeleitete Weiterentwicklung der ATAG von einer Destinationsmarketing- zu einer Destinationsmanagementorganisation. Der bisherige Leistungsbereich «Basismarketing» entfällt ersatzlos. Dafür erhält der Leistungsbereich «Beratungs- und Unterstützungsdienstleistungen» deutlich mehr Gewicht.

Insbesondere die Grundaktivitäten Produkt- und Angebotsentwicklung sowie Gästebetreuung werden deutlich stärker gefördert. Damit wird das Ziel verfolgt, einerseits die Kompetenz und Qualität der Leistungserbringer zu fördern und andererseits das touristische Bewusstsein im ganzen Kanton zu steigern. (kk)

09:36 Uhr

Gais senkt die Steuern

Der Gemeinderat Gais hat den Voranschlag 2022 zuhanden der Urnenabstimmung vom 28. November verabschiedet. Mit einer Senkung des ordentlichen Steuerfusses um 0.15 Einheiten auf neu 3.35 Steuereinheiten sieht der Voranschlag einen Aufwandüberschuss von 298‘000 Franken vor.

Der Gemeinde Gais geht es finanziell gut.

Der Gemeinde Gais geht es finanziell gut.

Bild: PD

Wie die Gemeindekanzlei mitteilt, habe sich die Finanzlage in den vergangenen Jahren stetig verbessert und stabilisiert. In diesem Jahr entwickeln sich die Steuereinnahmen sehr gut. Der Voranschlag 2022 rechnet mit deutlich höheren Steuererträgen. Die Steuererträge sind bereits per Ende Juli 2021 deutlich über dem Voranschlag 2021. Bei der Hochrechnung bis Ende Jahr ergeben sich gemäss Communiqué voraussichtlich Mehrerträge bis 800'000 Franken. Dabei sei ein positiver Einmaleffekt nicht berücksichtigt worden. Ursprünglich war auf das Jahr 2021 eine Steuersenkung geplant. Da sich die Steuern jedoch im letzten Jahr nicht so entwickelt haben, wie dies der Voranschlag vorsah und die Auswirkungen der Corona-Pandemie völlig offen waren, hatte der Gemeinderat dieses Vorhaben damals nicht umgesetzt. Die Ausgangslage in diesem Jahr habe sich stark verbessert. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat auf Antrag der Finanzkommission eine Steuersenkung um 0.15 Einheiten auf 3.35 Einheiten beschlossen. Finanzkommission und Gemeinderat sind der Ansicht, dass dem Steuerzahler aufgrund der in der Vergangenheit sehr guten Rechnungsabschlüsse einenEntlastung gegeben werden kann. (gk)

Mittwoch, 13. Oktober - 8:50 Uhr

Hannes Bruderer tritt als Grossrat zurück

Hannes Bruderer, Oberegg

Hannes Bruderer, Oberegg

Bild: PD

Hannes Bruderer hat sich entschlossen, auf Ende des Amtsjahres 2021/2022 sein Mandat als Grossrat abzugeben. Das teilt die Bezirkskanzlei mit. Hannes Bruderer ist 2014, zwei Jahre nach seiner Wahl zum Bezirkshauptmann, in den Grossen Rat gewählt worden. Er vertritt dort den Bezirk Oberegg in der Kommission für Wirtschaft.

Diensag, 12. Oktober - 16:00 Uhr

Appenzeller Bahnen lassen die Bäume in Niederteufen zurückschneiden

In Niederteufen stehen zwei «Prachtslinden» auf einem Grundstück neben den Gleisen der Appenzeller Bahnen. Gerüchte über eine Fällung kursierten, die beiden Bäume sind alt und haben sanierungsbedarf. Unter Rücksprache mit Anwohnern und der Gemeinde Teufen wird das Leben der alten Linden nochmals verlängert, schreiben die Appenzeller Bahnen in einer Medienmitteilung. Es müssen aber dennoch einige Äste gestutzt werden.

Die beiden Linden in Niederteufen werden am 18. und 19. Oktober saniert.

Die beiden Linden in Niederteufen werden am 18. und 19. Oktober saniert.

Bild: Margrith Widmer

Die Appenzeller Bahnen (AB) pflegen im Auftrag der Gemeinde Teufen die neben den Gleisen gelegenen Linden. Diese sind im Quartierplan der Gemeinde als erhaltenswerte Baumgruppe festgehalten. Im Rahmen der durch die AB durchgeführten Forstarbeiten werden am 18. und 19. Oktober beide Linden einer Sanierung unterzogen. Erfahrene Kletterer und Baumpfleger einer externen Firma schneiden die Bäume zurück, um bereits vorhandenes Totholz aus den Kronen zu entfernen und um die Vitalität der beiden Bäume zu fördern. Mit einer neuen Kronensicherung erhöhen sie die Sicherheit der darunter liegenden Verkehrswege, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Die ergriffenen Massnahmen dienen dem weiteren Erhalt der Linden und wirken lebensverlängernd. (pd)

Dienstag, 12. Oktober - 12:00 Uhr

Mit 160 km/h ausserorts unterwegs

Der Lenker dieses Fahrzeugs geriet in die Kontrolle der Kantonspolizei Ausserrhoden.

Der Lenker dieses Fahrzeugs geriet in die Kontrolle der Kantonspolizei Ausserrhoden.

Bild: Kapo

Am Montagnachmittag hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Ausserortsstrecke Urnäsch – Schwägalp einen Fahrzeuglenker angehalten, der mit massiv übersetzter Geschwindigkeit unterwegs war. Das teilt die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung am Dienstag, 12. Oktober, mit.

Der 55-jähriger Autolenker passierte die Messstelle mit einer Geschwindigkeit von 160 km/h. Damit überschritt er die zulässige Höchstgeschwindigkeit nach Abzug der Toleranz um 75 km/h. Der verantwortliche Fahrzeuglenker wurde angehalten und befragt. Den Führerausweis wurde zuhanden der Administrativbehörde auf der Stelle abgenommen. Zudem wird er bei der Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden zur Anzeige gebracht.

Während der Kontrollzeit am Montagnachmittag passierten 16 Fahrzeuglenker die Messstelle mit übersetzter Geschwindigkeit, 13 konnten im Ordnungsbussenverfahren erledigt werden und zwei Lenker werden zur Anzeige gebracht. (kapo)

Dienstag, 12. Oktober - 10:47 Uhr

Das Hotel Heiden bekommt ein Darlehen der Gemeinde

Zur Finanzierung des geplanten Umbaus erhöht das Hotel Heiden das Aktienkapital.

Zur Finanzierung des geplanten Umbaus erhöht das Hotel Heiden das Aktienkapital.

Bild: PD

Das Hotel Heiden plant ab Frühjahr 2022 eine umfassende Sanierung ihrer Räumlichkeiten. Der Gemeinderat Heiden unterstützt dieses Projekt im Rahmen einer touristischen Standortförderung mit dem Kauf von zusätzlichen Aktien im Wert von 20 000 Franken, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Zusätzlich wurde ein verzinsliches Darlehen von 20 000 Franken gewährt. (gk)

Dienstag, 12. Oktober, 10:05 Uhr

Dem «Ochsen» in Grub droht die Schliessung

Nachdem sich das Wirte-Ehepaar aus Altersgründen für einen bedingungslosen Verkauf des Hotel-Restaurants Ochsen entschieden hat, ist die Zukunft des beliebten Treffpunkts ungewiss.

Nachdem sich das Wirte-Ehepaar aus Altersgründen für einen bedingungslosen Verkauf des Hotel-Restaurants Ochsen entschieden hat, ist die Zukunft des beliebten Treffpunkts ungewiss.

Bild: Peter Eggenberger

(pe) Nach der Schliessung von traditionsreichen Hotels und Restaurants in Walzenhausen und Heiden droht heute dem renommierten «Ochsen» in Grub das gleiche Schicksal. Seit bald einmal fünfzig Jahren führen Erich und Luise Högger das im Ortszentrum gelegene Hotel-Restaurant. «Seit fünf Jahren versuchen wir, Wirtsleute für die Nachfolge zu finden. Wir möchten, dass das Haus mit Restaurant, Saal und zehn Gästezimmern erhalten bleibt», sagt das Ehepaar. Beide haben das 75. Altersjahr überschritten und hielten dem Haus weit über die Pensionsgrenze hinaus die Treue. Jetzt aber lässt sich eine Änderung nicht mehr länger hinauszögern, was im schlimmsten Fall die Schliessung bedeuten würde. «Es wäre ein herber Verlust, wenn es den ‘Ochsen’ nicht mehr gäbe», bringt es Gemeindehauptmann Andreas Pargätzi auf den Punkt. Erich und Luise Högger: «Nachdem bis jetzt nur ein Verkauf an nachfolgende Fachleute aus dem Bereich Hotellerie-Gastronomie in Frage kam, haben wir uns heute schweren Herzens für eine Trennung von der Liegenschaft ohne jegliche Verpflichtung entschieden. Was dann geschieht, ist ungewiss.»

16:15 Uhr

«bandXost» in Herisau

Die Rockband Cutting Curves

Die Rockband Cutting Curves

Bikd: PD

Am kommenden Samstag, 16. Oktober, findet in der Musikfabrik Herisau die fünfte Vorausscheidung von «bandXost» statt. Aus dem Appenzellerland dabei ist gemäss Medienmitteilung die Rockband Cutting Curves. Auch um den Einzug ins Finale am 27. November in der Grabenhalle St. Gallen kämpfen die St. Galler Pop-Kombo Vie & We sowie die ebenfalls aus dem Nachbarkanton stammende Rockband Choose The Juice. Komplettiert wird das Line-up durch die Hip-Hop-Acts Yaniv und Ocao – beide aus dem Kanton St. Gallen. (pd)

15:43 Uhr

FC Appenzell holt verdienten Sieg

Die 1. Mannschaft des FC Appenzell ergriff gegen ein nicht so starkes Rorschach/ Goldach 2 ab Beginn die Initiative und gewann 5:1 (4:1). Das einheimische Trainerteam zeigte sich nach der Partie mit dem Resultat zufrieden, mit der Leistung aber nicht so ganz. Mit dem Ballbesitz wurde zum Teil zu fahrig umgegangen, und es wurde zu wenig mutig nach vorne gespielt. Der erste Treffer für Appenzell fiel nach fünf Minuten. Fabian Koller fand bei einem Eckball den Kopf von Lars Schneider, der zum 1:0 einnetzte. Zwei Minuten später glichen Gäste zum 1:1 aus. In der 17. Minute spielte Fabian Koller auf der linken Seite Lars Manser an, welcher dem Gegner davon lief und das 2:1 erzielte. In der 37. Minute landete ein Prellball bei Lars Manser, der einen Gegner aussteigen liess und in der Mitte Sepp Peterer bediente, der trotz Störung zum 3:1 einschoss. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff lancierte Michael Dörig aus dem Mittelfeld Sepp Peterer, welcher Kevin Streule bediente und der Eggerstander zum fast schon entscheidenden 4:1 traf. In der 84. Minute nahm Marco Räss als Höhepunkt in der zweiten Hälfte mit seinem schwächeren Fuss einen Ball von Simon Fässler volley ab und es hiess 5:1. Appenzell machte dank diesem verdienten Sieg einen Sprung in der Tabelle um zwei Plätze und liegt neu mit 11 Punkten auf Rang vier. Bereits am kommenden Freitagabend folgt in Teufen die nächste Partie. (mk)

14:23 Uhr

Impfangebote in Innerrhoden

Jeweils dienstags, mittwochs und donnerstags besteht im Impfzentrum Appenzell die Möglichkeit, sich ohne Voranmeldung gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Der Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson wird nur nach telefonischer Voranmeldung angeboten.

Personen aus Innerrhoden können sich gemäss Medienmitteilung der Ratskanzlei nach wie vor im Impfzentrum am kantonalen Gesundheitszentrum Appenzell kostenlos gegen Covid-19 impfen lassen. Anmeldungen werden über die Covid-19-Hotline 071 788 99 66 oder über https://ai.impfung-covid.ch angenommen. Die mRNA-Impfstoffe Pfizer/BioNTech und Moderna stehen jederzeit zur Verfügung. Der Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson wird nur nach telefonischer Voranmeldung angeboten.

Covid-Impfung ohne Voranmeldung (nur mRNA-Impfstoffe): Dienstag 8.00 - 10.00 Uhr; 17.00 - 19.00 Uhr; Mittwoch 10.00 - 12.00 Uhr; 17.00 - 19.00 Uhr; Donnerstag 17.00 - 19.00 Uhr.

Ab November wird die Walk-In-Impfung voraussichtlich noch jeweils am Mittwoch von 17.00 bis 19.00 Uhr angeboten. Informationen über die Covid-19-Impfstoffe finden sich insbesondere auf den Internetseiten des Bundesamts für Gesundheit, Swissmedic und Infovac. Obereggerinnen und Oberegger können nach wie vor zusätzlich das Impfangebot in Heiden nutzen (www.ar.ch). (rk)

14:04 Uhr

AüB mit neuer Geschäftsführerin

Kathrin Dörig, wohnhaft in Teufen, wird neue Geschäftsführerin des Vereins Appenzellerland über dem Bodensee. Nach fünfeinhalb Jahren gibt Katja Breitenmoser ihre Aufgaben an ihre Nachfolgerin weiter. Das teilte die Organisation am Montag mit.

Kathrin Dörig

Kathrin Dörig

Bild: PD

Dörig ist gemäss Mitteilung als Gemeinderätin von Teufen gut im Appenzellerland vernetzt und hat grosse Erfahrung im Umsetzen von Projekten mit unterschiedlichen Anspruchsgruppen. So war sie früher unter anderem als Kulturbeauftragte in der Stadt Wil tätig. Sie hat das kuk, Haus für Kultur, in Schwellbrunn kuratiert. Ein Masterstudium in Kulturmanagement hat sie auf diese Aufgaben vorbereitet. Ihre Aufgaben übernimmt sie von Katja Breitenmoser, die den Verein nach fünfeinhalb Jahren auf eigenen Wunsch verlässt, um wieder mehr Zeit für eigene Projekte zu haben. Sie wird Kathrin Dörig im November und Dezember in ihre Aufgaben einführen. (pd)

11:47 Uhr

Volksdiskussion in Schwellbrunn

Die Ortsplanungskommission der Gemeinde Schwellbrunn hat zusammen mit dem Planungsbüro bha Frauenfeld die Vorgaben des Kantons aufgenommen und die Unterlagen diesbezüglich überarbeitet und angepasst. Die Bevölkerung wurde an der öffentlichen Orientierungsversammlung vom 28. September 2021 über Stossrichtung informiert. Die Richtplanung mit Zonenplan, Baureglement und den Sondernutzungsplänen sollten bis 2024 abgeschlossen sein.

Die Bevölkerung wird gemäss Medienmitteilung der Gemeindekanzlei aufgefordert, sich an aktiv der Volksdiskussion zu beteiligen, welche elektronisch durchgeführt wird. Diese dauert von 1. November bis 30. November . Die Unterlagen sind unter www.schwellbrunn.ch/ abrufbar. (gk)

Montag, 10. Oktober - 10:34 Uhr

40-Jahr-Jubiläum Hackbrett-Virtuose Roman Brülisauer

Roman Brülisauer

Roman Brülisauer

Bild: Ralph Ribi

Am Samstag, 23. Oktober, Türöffnung 17.30 Uhr, feiert Roman Brülisauer sein 40-Jahr-Jubiläum am Hackbrett im Lindensaal Teufen. Am musikalischen Unterhaltungsabend nehmen unter anderem Walter Alder am E-Piano, Levin Harte und Marcel Weishaupt am Hackbrett, Peter Inauen an der Handorgel und Reto Kuster am Schlagzeug und Cajon teil. Dabei sind auch die Rheintal-Girls unter der Leitung von Janine Merayo-Strasser, der Muldeschuppel Teufen und die Kapelle Schefer-Lei aus Berneck. Zum Tanz spielt die Kapelle Promillos aus Appenzell auf. (pd)

Samstag, 9. Oktober - 12:12 Uhr

Autofahrer prallt frontal in einen Baum

In der Nacht auf Samstag hat sich in Herisau ein Selbstunfall mit Totalschaden ereignet. Um 3.25 Uhr fuhr ein 31-jähriger Automobilist auf der Schwellbrunnerstrasse in Richtung Schwellbrunn. In einer Linkskurve verlor er die Herrschaft über sein Fahrzeug und geriet über den rechten Strassenrand hinaus. Wenige Meter ausserhalb der Strasse prallte das Auto frontal in einen Baum, wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung schreibt.

Bild: Kapo AR

Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Der Lenker blieb unverletzt. Aufgrund von Alkoholsymptomen wurde eine Atemalkoholprobe angeordnet. Der Führerausweis wurde dem Mann abgenommen. (kapo/dwa)

Samstag, 9. Oktober - 10:09 Uhr

Beim Einbiegen unaufmerksam gewesen

Am Freitag sind in Schachen bei Herisau zwei Personenwagen ineinander gekracht. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Es entstand Sachschaden.

Bild: Kapo AR

Kurz nach 13 Uhr fuhr ein 56-jähriger Automobilist auf der Hubstrasse in Richtung Degersheimerstrasse. Er wollte laut Angaben der Ausserrhoder Kantonspolizei in Richtung Herisau in die Strasse einbiegen. Dabei übersah er allerdings einen Personenwagen, der auf der Degersheimerstrasse in Richtung Herisau fuhr. Der 56-Jährige prallte ins Heck des vorbeifahrenden Autos.

Die beiden Autolenker blieben unverletzt. An den Personenwagen entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken. (kapo/dwa)

Bild: Kapo AR
15:22 Uhr

Alpkäse-Prämierung an der Olma: Der beste Halbhartkäse kommt von der Schwägalp

Sieg für die Alpschaukäserei Schwägalp: Albin Grätzer hat im Rahmen der 20. Alpkäseprämierung an der Olma den Preis für den 1. Platz in der Kategorie «Halbhartkäse» geholt.

Zum 20. Mal machte sich die Fachjury gemäss Medienmitteilung im Vorfeld der Olma auf die Suche nach dem besten Alpkäse aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein. Bewertet hat sie 150 Alpkäse in den Kategorien Halbhartkäse, Hartkäse, Hobelkäse, Mutschli und Schaf-/Ziegenkäse. Die Preissumme beträgt total 16'000 Franken.

11:07 Uhr

Stellenplanerhöhung bei Innerrhoder Berufsbeistandschaft

Die Standeskommission bewilligt eine Stellenplanerhöhung der Berufsbeistandschaft um 20 Stellenprozente. Das zusätzliche Pensum soll durch die Nachfolgerin oder den Nachfolger der Berufsbeiständin übernommen werden, die Ende November ausscheidet, wie die Ratskanzlei mitteilt.

Die bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde angegliederte Berufsbeistandschaft verfügt seit 2017 über einen Stellenplan von 170 Prozent. Die Berufsbeiständinnen und -beistände haben die Führung von Mandaten im Erwachsenen- und Kindesschutz wahrzunehmen. Die Kündigung einer Berufsbeiständin und eine zunehmende Überlastung der Berufsbeistände mit Mandaten bildeten Anlass für eine Überprüfung des Stellenplans. Dabei wurde gemäss Mitteilung festgestellt, dass der Stellenplan der Berufsbeistandschaft die im Sommer 2021 von der Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz publizierten Empfehlungen zur Organisation der Berufsbeistandschaft deutlich unterschreitet. (rk)

Freitag, 8. Oktober - 9:48 Uhr

Grosses Abenteuer in der Volksbibliothek

Im Rahmen der Feierlichkeiten der Stiftung Pro Innerrhoden anlässlich des 50-jährigen Bestehens lädt die Volksbibliothek Appenzell Kinder und Jugendliche am Samstag, 30. Oktober 2021, zu «Escape the library» ein.

Die Kinder können gemäss Medienmitteilung in die Rolle eines Piraten oder einer Piratin schlüpfen und sich auf spannende Mission begeben. Um das Abenteuer zu bestehen, sind Hinwiese zu finden, Rätsel zu lösen und Codes zu knacken. Das spannende Spiel wird zwei Mal durchgeführt. Das erste Mal von 13 bis zirka 15.30 Uhr und das zweite Mal von 16 bis zirka 18.30 Uhr. Die Personenanzahl pro Durchgang ist auf 12 beschränkt. Wenn sich mehr als 12 Jugendliche anmelden, werden die Plätze nach dem Anmeldedatum vergeben. Die Volksbibliothek informiert nach Ende der Anmeldefrist via E-Mail, ob die Teilnahme gelungen ist. Die Anmeldung ist ab sofort via Formular unter www.ai.ch/escape möglich. Die Anmeldefrist läuft bis am 25. Oktober 2021. Die Teilnahme ist kostenlos. Corona-Hinweis: Die Kinder und Jugendlichen benötigen kein Covid-Zertifkat. Jugendliche ab 12 Jahren ohne Zertifikat müssen eine Schutzmaske tragen. (rk)

Donnerstag, 7. Oktober - 16:49 Uhr

An der ÖV in Stein kommen nur Getestete, Geimpfte und Genesene rein

Der Gemeinderat Stein plant am 10. November in der Mehrzweckanlage eine öffentliche Orientierungsversammlung zwecks der kommunalen Urnenabstimmung vom 28. November durchzuführen. Die Bevölkerung soll an dieser Veranstaltung aus erster Hand vom orientiert werden.

Am 10. November informiert der Gemeinderat Stein über die Abstimmungsvorlagen vom 28. November.

Am 10. November informiert der Gemeinderat Stein über die Abstimmungsvorlagen vom 28. November.

Bild: APZ

Der Gemeinderat rechnet gemäss einer Medienmitteilung damit, dass an dieser öffentlichen Versammlung mehr als 50 Personen teilnehmen werden. Gemäss der aktuell gültigen Covid-Verordnung des Bundesrates gilt für Veranstaltungen zur politischen Meinungsbildung mit mehr als 50 Personen die Zertifikatspflicht (geimpft, getestet oder genesen). Das heisst, es muss ein gültiges Covid-Zertifikat vorgezeigt werden, um an diesem Anlass teilnehmen zu können.

Mit Erhalt der Abstimmungsunterlagen wird die Stimmbürgerschaft auf die dann geltenden Regelungen aufmerksam gemacht. Über allfällige Änderungen zu diesen Bestimmungen wird der Gemeinderat die Bevölkerung wieder informieren. (gk)

Donnerstag, 7. Oktober - 15:19 Uhr

Arbeitslosenquote ist im September auf 0,1 auf 1,5 Prozent gesunken

Das Zahl der Stellensuchenden hat in Appenzell Ausserrhoden gegenüber dem Vormonat um 35 Personen abgenommen. Dies teilt der Kanton in einer Medienmitteilung mit. Neu sind 884 Personen beim Regionalen Arbeitsvermittlungs­zentrum (RAV) eingeschrieben, wovon 464 ganz ohne Beschäftigung sind. Von den 420 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden befinden sich 95 in der Kündigungsfrist. Weitere 255 Betroffene haben eine Aushilfs- oder Teilbeschäftigung, mit der sie einen Zwischenverdienst erzielen. Die übrigen 70 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden sind in eine arbeitsmarktliche Massnahme eingebunden (Einsatzprogramm, Praktikum, Weiterbildungskurs oder ähnliches) oder stehen dem Arbeitsmarkt aus andern Gründen nicht unmittelbar zur Verfügung.

In Appenzell Ausserrhoden sind zurzeit 884 Personen biem RAV gemeldet.

In Appenzell Ausserrhoden sind zurzeit 884 Personen biem RAV gemeldet.

Bild: Benjamin Manser

Die Arbeitslosenquote, die nur die arbeitslosen Stellensuchenden berücksichtigt, liegt mit 1,5 Prozent um 0,1 Prozentpunkte tiefer als im Vormonat. Von Arbeitslosigkeit betroffen sind 483 Männer und 401 Frauen. 358 Stellensuchende (Vormonat 369) sind über 50 jährig. 18,8 Prozent aller Betroffenen sind bereits länger als ein Jahr ohne feste Anstellung und fallen somit in die Kategorie der Langzeitarbeitslosen.

RAV-Berater führten im September 554 Beratungsgespräche durch

In der Altersklasse der 15- bis 24-jährigen (Jugendarbeitslosigkeit) sind 82 Personen beim RAV gemeldet. Die Arbeitslosenquote in dieser Altersklasse liegt mit 1,4 Prozent um 0,1 Prozentpunkte tiefer als die allgemeine Quote über alle Altersklassen.

Im September haben die Personalberater und -beraterinnen im RAV Appenzell Ausserrhoden 554 Beratungsgespräche durchgeführt. Insgesamt konnten sich im Verlauf des Monats 115 Personen von der Arbeitsvermittlung abmelden, während dessen sich auf der andern Seite 80 Personen neu anmelden mussten. Seit Beginn der Coronakrise hat die Arbeitslosenkasse Appenzell Ausserrhoden rund 56,5 Millionen Franken Kurzarbeitsentschädigung ausbezahlt. Entschädigt wurden damit 888 Betriebe für ein Total von 2'107'153 wirtschaftlich bedingter Ausfallstunden. Derzeit verfügen noch 181 Betriebe über eine aktive Bewilligung für Kurzarbeit. (kk)

Donnerstag, 7. Oktober - 14:23 Uhr

Armbrustschütze vom ASV Herisau-Waldstatt gewinnt den Cupfinal

Am ersten Sonntag im Oktober trafen sich die 16 Finalisten des Cupfinals des Ostschweizerischen Armbrustschützenverbandes zum Einzelcup Final in Wattwil. Temperaturmässig gesehen war es heisser, als man es erwartet hatte, dafür war der Wind manchmal etwas unberechenbar, was den «eint oder anderen Finalisten» aus dem Ruder brachte.

Die drei Erstklassierten: Raffael Müller, ASV Stein (2.), Ralf Zellweger, ASV Herisau-Waldstatt (1.), Christoph Winteler, ASV Altstätten (3.).

Die drei Erstklassierten: Raffael Müller, ASV Stein (2.), Ralf Zellweger, ASV Herisau-Waldstatt (1.), Christoph Winteler, ASV Altstätten (3.).

Bild: PD

In den Finalpaarungen kam es zum kantonalen «Appenzeller» und «St.Galler»-Duell. Raffael Müllers Vorresultate sagten bereits einen spannen Final gegen seinen Gegner Ralf Zellweger voraus. Zu Beginn kamen bei beiden Finalisten in den ersten zwei Schüssen eine 9 auf der Tafel zurück, was sicher für Spannung sorgen sollte. Danach fand Ralfs Pfeil den Weg in die Mitte und er konnte sich dadurch 3 Punkte Vorsprung holen, jedoch blieb es in den letzten vier Schüssen punktemässig wieder gleich. (pd)

Donnerstag, 9. Oktober - 11:44 Uhr

54-jährige Frau verletzt sich in Heiden bei Selbstunfall mit Roller

Auf der Strecke vom Kaien in Richtung Oberegg stürzte die Frau und verletzte sich.

Auf der Strecke vom Kaien in Richtung Oberegg stürzte die Frau und verletzte sich.

Bild: KPAR

Am Mittwoch kurz vor 20 Uhr lenkte eine 54-Jährige ihren Roller auf der kurvenreichen Nebenstrasse in Heiden vom Kaien in Richtung Oberegg. Nach einer Linkskurve im Bereich Gstalden kam die Zweiradlenkerin gegen den rechten Strassenrand, fuhr gegen einen Markierungspfahl und stürzte. Die Rollerfahrerin verletzte sich dabei leicht. Sie wurde durch den aufgebotenen Rettungsdienst ins Spital überführt. (kpar)

Donnerstag, 9. Oktober - 11:16 Uhr

Wald begrüsst private Initiativen für ein Facharztangebot in Heiden

Das Spital Heiden ist geschlossen, bis Ende Jahr wird am Tag noch ein Notfalldienst angeboten. Der Gemeinderat Wald hat die Situation besprochen und seine Positionierung an seiner letzten Sitzung behandelt, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Der Gemeinderat verfolgt nach dem Spital-Aus in Heiden die Entwicklung im Bereich der Hausarztmedizin mit Sorge.

Der Gemeinderat verfolgt nach dem Spital-Aus in Heiden die Entwicklung im Bereich der Hausarztmedizin mit Sorge.

Bild: Benjamin Manser

In Wald hat es seit Jahren keine Hausarztpraxis. Die Bevölkerung wendet sich an Ärzte in den umliegenden Gemeinden. Die Entwicklung im Bereich der Hausarztmedizin werde mit Sorge verfolgt, heisst es in der Mitteilung. Ein Angebot von Facharztangeboten in Heiden, könnte nach Ansicht des Gemeinderates für die Einwohner und Einwohnerinnen von Wald wesentliche Vorteile, im Bereich Nähe zum Arzt, kurze Wege, bekannte Umgebung bringen Bezüglich der Einflussnahme auf die Entwicklungen und Unterstützung sieht er nur beschränkte Möglichkeiten. In diesem Sinne steht der Gemeinderat Wald Initiativen von Personen und Gruppen für ein attraktives Angebot positiv gegenüber. (gk)

Donnerstag, 9. Oktober - 09:52 Uhr

Entwicklung des Werkhofareals in Walzenhausen ist abgeschlossen

Nach knapp vier Monaten Bauzeit wurde die Wertstoffsammelstelle in Walzenhausen Mitte September 2021 feierlich wiedereröffnet. Der Vorplatz des Werkhofes sei kaum wieder zu erkennen, schreibt die Gemeinde in einer Medienmitteilung. Den Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinden Lutzenberg und Walzenhausen steht eine moderne und ansprechende Sammelstelle mit Vorzeigecharakter zur Verfügung.

Mit einem Tag der offenen Tür wurde die Wertstoffsammelstelle in Walzenhausen eingeweiht worden.

Mit einem Tag der offenen Tür wurde die Wertstoffsammelstelle in Walzenhausen eingeweiht worden.

Bild: PD

Die komplett neue Anlage zog Scharen von interessierten Personen an. Bereits am ersten Betriebstag wurden mehrere Tonnen an Sammelgütern abgegeben. Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Annahmestelle für das Grüngut, welches benutzerfreundlich und ohne erheblichen Kraftaufwand auf ein Förderband geleert wird. Per Knopfdruck wird das Gut in eine darunterliegende Mulde befördert. Die Lösung, welche vom Werkhofteam Walzenhausen selber entwickelt und umgesetzt wurde, findet viel Anklang.

Einfache Entsorgung von Wertstoffen dank Unterflurbehältern

Ergänzend zu den herkömmlichen Entsorgungsmulden wurden zehn Unterflurbehälter mit einem Gesamtvolumen von rund 60 Kubikmetern realisiert. Glas, Aluminium und Kleider verschwinden somit elegant und geräuscharm im Untergrund und werden von den Wiederverwertern regelmässig abgeholt. Neben dem Entsorgen von Wertstoffen stehen den Einwohnerinnen und Einwohnern von Walzenhausen auch Unterflurbehälter für die Entsorgung des Hauskehrichts in KVR-Gebührensäcken zur Verfügung.

Mit der Inbetriebnahme der Sammelstelle wird die Entwicklung des Werkhofareals abgeschlossen. 2019 konnte das sanierte und erweiterte Werkhofgebäude bezogen werden. Auf dem Dach steht eine Photovoltaikanlage, welche den Energiebedarf von 15 Einfamilienhäusern abdeckt. Die Umgebung wurde mit einheimischen Naturwiesen und Pflanzen begrünt. Am Dorfeingang ist eine zweckmässige und nicht zuletzt auch optisch ansprechende Anlage entstanden, welche die umweltgerechte Verwertung von Wertstoffen fördert. (gk)

Donnerstag, 7. November - 08:52 Uhr

GPK-Wahl in Wald

Der Gemeinderat Wald hat für den vakanten GPK-Sitz in der Person von Ladislava Metzger, Rüttiweid 215, einen Wahlvorschlag erhalten. Er hat nun gemäss Medienmitteilung beschlossen, am 28. November einen ersten Wahlgang durchzuführen. (gk)

17:24 Uhr

Zivilschutzorganisation Oberegg-Reute wird aufgelöst

Nach 26 Jahren wird die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Reute und dem Bezirk Oberegg im Bereich des Zivilschutzes beendet. Die künftige Bestandessituation und praktische Gründe führten zur Auflösung. Der «Oberegger Teil» geht per 1. Januar in die umbenannte Zivilschutzorganisation Appenzell Innerrhoden über. Die Gemeinde Reute schliesst sich dem Ausserrhoder Zivilschutz an. Das teilte die Ratskanzlei am Mittwoch mit.

Am 1. Januar 1995 wurde die Zivilschutzorganisation (ZSO) Oberegg-Reute gegründet und nahm ihre Arbeit auf. Sie wurde gegründet, da aufgrund von Bestandessenkungen im Rahmen der gesamtschweizerischen «Zivilschutzreform 95» kleine Gemeinden nur noch schwerlich in der Lage waren, ihre kommunal organisierten Zivilschutzorganisationen aufrecht zu erhalten. Hierfür fehlte das Personal. Deshalb und aufgrund der topographischen sowie geographischen Verhältnisse strebte die Gemeinde Reute die Zusammenarbeit über die Kantonsgrenze hinweg mit dem Bezirk Oberegg an.

Am 1. Januar 2021 trat das revidierte Bevölkerungs- und Zivilschutzgesetz in Kraft, wodurch es zu einer weiteren Reduktion der Bestände kommt. Dies führt dazu, dass die ZSO Oberegg-Reute laut Communiqué nicht mehr eigenständig weitergeführt werden kann. Ferner ist der Zusammenarbeitsvertrag in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den Anforderungen an eine zeitgemässe Zivilschutzorganisation. (rk)

Mittwoch, 17:08 Uhr

Steuerparadies Innerrhoden

Die neue Ausgabe der Steuerbroschüre «Steuern steuern» ist ab sofort erhältlich. Die Publikation wurde überarbeitet und liefert Informationen für juristische und natürliche Personen zum Thema Steuern in Innerrhoden.

Die Publikation «Steuern steuern», welche in Zusammenarbeit zwischen dem Amt für Wirtschaft und der kantonalen Steuerverwaltung entstanden ist, wird gemäss Medienmitteilung der Ratskanzlei alle vier Jahre überarbeitet. Die neue Ausgabe 2021 informiert über die Innerrhoder Steuerlandschaft und zieht schweizweite Vergleiche.

Innerrhoden wird als einer der attraktivsten Wohnkantone bewertet, dies nicht nur aufgrund der schönen Landschaft, sondern auch wegen der fortschrittlichen Steuerpolitik. In einer kürzlich erschienenen Studie der Credit Suisse, welche das frei verfügbare Einkommen in den Schweizer Kantonen berechnet, positioniert sich Innerrhoden auf dem ersten Rang. Der Anteil an Einkommen, welcher nach Abzug aller Fixkosten und Zwangsabgaben übrigbleibt, ist im Vergleich zur übrigen Schweiz am grössten.

Für juristische Personen wurde die Gesamtsteuerbelastung seit 1997 von 18.2 Prozent auf heute 6.0 Prozent gesenkt. Zuletzt wurde der Steuersatz im Jahr 2020 um 2 Prozent gesenkt. Im interkantonalen Vergleich der Reingewinn- und Kapitalbelastung von Aktiengesellschaften zeigt sich die attraktive Steuerbelastung des Kantons . Mit 12.66 Prozent rangiert der Kanton im vordersten Drittel und gehört zu den Kantonen mit einem tieferen Gewinnsteuersatz als der Schweizer Durchschnitt. Neu beschreibt die Publikation «Steuern steuern» auch den Abzug für Forschung und Entwicklung, die sogenannte Inputförderung sowie die Besteuerung von Erträgen aus Patenten und vergleichbaren Rechten (Patentbox). (rk)

16:09 Uhr

Grundsatzabstimmung über Pflegeheim Brenden

Der Gemeinderat Lutzenberg hat beschlossen, der Bevölkerung an der Abstimmung vom 28. November die Grundsatzfrage zu stellen, ob in Zukunft weiterhin ein Pflegeheim mit altersgerechtem Wohnen am Standort Brenden erhalten bleiben soll. Die entsprechenden Unterlagen werden den Stimmberechtigen mit den ordentlichen Abstimmungsunterlagen fristgerecht zugestellt. Die Unterlagen und Informationen, welche auf der Mitwirkungsplattform zu diesem Thema einsehbar waren, können auf der Homepage unter www.lutzenberg.ch in der Rubrik Verwaltung / Publikationen / «Mitwirkung "Seniorenwohnheim Brenden» eingesehen werden. (gk)

15:42 Uhr

Zwei Firmen unter einem Dach stellten sich vor

Anlässlich des 15. Walzenhauser Wirtschaftsapéros lud die Gemeinde unlängst zur Besichtigung der Firmen HBB Biegetechnik AG, Walzenhausen, und der ACATIS Firmen/Gesellschaften in Walzenhausen, ein. Gemeindepräsident Michael Litscher begrüsste bei bestem Wetter rund 60 Unternehmende zum Anlass im Güetli. Erfreut stellte er fest, dass seit der letzten Veranstaltung vor zwei Jahren einige Firmen ihren Sitz nach Walzenhausen verlegt hätten und es gar zu Neueintragungen gekommen sei. Er gratulierte zum Mut, ein Unternehmen zu gründen, und wünschte viel Erfolg «bim Gschäfte» in und um Walzenhausen. (iks)

15:02 Uhr

Grundstücksinformationen mit einem Klick

Für die Nutzung von Grundstücken gibt es in der Schweiz zahlreiche Gesetze, Verordnungen und behördliche Einschränkungen – die sogenannten öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen (ÖREB). Diese ÖREB sind gemäss Medienmitteilung für die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer verpflichtend. Wer eine Information über eine ÖREB benötigt, musste diese bisher in zeitintensiver Arbeit bei den zuständigen Stellen einholen. Demgegenüber sind Informationen über privatrechtliche Beschränkungen bei den zuständigen Grundbuchämtern erhältlich. Im Ausserrhoder ÖREB-Kataster, dem Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen, sind derzeit 13 Gemeinden digital aufgeschaltet. Mit wenigen Klicks können die wichtigsten öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen eines Grundstücks übers Web abgerufen werden (www.oereb.ar.ch)

Der Aufbau und laufende Ausbau des ÖREB-Katasters ist eine Verbundaufgabe zwischen dem Bund und den Kantonen. Dem Bundesamt für Landestopografie swisstopo obliegt die strategische Steuerung. Für den operativen Aufbau und die Führung sind die Kantone zuständig. Eine kantonale Flächendeckung wird bis Mitte 2022 angestrebt. In den kommenden zwei Jahren wird der Kataster laufend mit weiteren Themen und Funktionen ausgebaut. (kk)

12:58 Uhr

Führerloses Auto in Bachbett gelandet

Am frühen Dienstagabend rollte ein parkiertes Auto aus noch nicht geklärten Gründen ein steiles Wiesenbord hinab, stürzte gemäss Polizeibericht über die Gontenstrasse und danach ins Kaubachtobel. Dort blieb das führerlose Fahrzeug total beschädigt im Bachbett liegen. Aus dem Fahrzeug flossen keine umweltgefährdenden Stoffe. Zur Bergung wurde ein Kranwagen aufgeboten. Die Gontenstrasse musste kurzzeitig für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.

Mittwoch, 6. Oktober - 09:25 Uhr

Appenzeller Bier-Fanclub zählt bereits 900 Mitglieder

Der Appenzeller Bier Fanclub ABFC 2019 hat das neue Braujahr, das auch das zweite aktive Vereinsjahr ist, mit dem 1. Fan-Fest eröffnet.

Zweimal verschoben, lange herbeigesehnt: Kürzlich trafen sich rund 300 Vereinsmitglieder in Appenzell zum 1. Appenzeller-Bier-Fan-Fest. Frowin Neff und Philipp Langenegger führten gemäss Medienmitteilung durch den Abend. Neff sorgte mit seinem Quartett Waschächt für Live-Musik und sang gemeinsam mit den Fans das Fanclub-Lied. Karl Locher erzählte aus der Geschichte des Familienbetriebes, der seit fünf Generationen das Appenzeller Bier braut. Lokalmatador Marco Fritsche, TV-Koch David Geisser, Skicrosser Marc Bischofberger, Beat Hefti: Sie alle sind Appenzeller-Bier-Fans und feierten am Freitagabend im Festzelt mit. Für Begeisterung bei den jüngeren Anwesenden sorgte der Überraschungsauftritt von Marius Bear. Auch der Musiker, der momentan gross durchstartet, ist ein Fan seines «Heimatbieres» und präsentierte seinen neuen Song «Evergreen» in einer unkonventionellen Playback-Version. Im offiziellen Teil blickte der sechsköpfige Vorstand zurück auf das erste aktive Vereinsjahr, das geprägt war von Corona, verschobenen und abgesagten Anlässen aber auch von den erfreulichen Rückmeldungen der Vereinsmitglieder. Nach einem Jahr zählt der Verein bereits über 900 Mitglieder. 300 davon verbrachten am Freitagabend einen geselligen Fest-Abend. Vereinspräsident Urs Hermann zeigt sich glücklich: «Wir freuen uns, endlich persönlich mit euch anstossen zu können.» Auch der Event-Verantwortliche Hanspeter Masina ist zufrieden: «Ein Verein lebt von Anlässen, umso mehr freuen wir uns, wenn es nun richtig los geht.» 2022 ist das nächste Fan-Fest geplant. Das Datum wird auf der Website des Appenzeller Bier Fanclub 2019 und via Fanclub-Newsletter kommuniziert. (pd)

Dienstag, 5. Oktober - 17:30 Uhr

Cristina Ravaioli kündigt Stelle in Bühler

Der Gemeinderat Bühler hat mit Bedauern von der Kündigung während der Probezeit von Cristina Ravaioli Kenntnis genommen. Das schreibt Gemeindepräsident Jürg Engler in einer Medienmitteilung am Dienstag. Ravaioli war angestellt als Sachbearbeiterin Gemeindekanzlei und Stellvertretung Gemeindeschreiberin und Einwohnerkontrolle. Der Gemeinderat bedankt sich bei Cristina Ravaioli für ihren Einsatz und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute. Die Stelle wird in den nächsten Tagen zur Neubesetzung ausgeschrieben. (gk)

Dienstag, 5. Oktober - 13:50 Uhr

Steuerfuss der Gemeinde Walzenhausen soll auf 3,2 Einheiten sinken

Der Voranschlag 2022 der Gemeinde Walzenhausen rechnet mit einem Aufwand von rund 14 Millionen Franken und einem Ertrag von knapp 13,2 Millionen Franken. Das Gesamtergebnis weist demnach einen Aufwandüberschuss von 800 000 Franken aus, wie es in einer Medienmitteilung der Gemeinde Walzenhausen heisst.

Walzenhausen verfügt über ein Eigenkapitalpolster von 10 Millionen Franken und möchte deshalb die Steuern senken.

Walzenhausen verfügt über ein Eigenkapitalpolster von 10 Millionen Franken und möchte deshalb die Steuern senken.

Bild: Benjamin Manser

Aufgrund der guten Rechnungsabschlüsse ist das Eigenkapital auf rund 10 Millionen Franken angestiegen. Bereits 2016 und 2019 konnte der Steuerfuss für natürliche Personen um je 0.2 auf heute 3.4 Einheiten gesenkt werden. Die komfortable finanzielle Ausgangslage und die mittelfristige Finanzplanung lasse eine weitere Reduktion um 0.2 Einheiten zu, schreibt die Gemeinde in der Mitteilung.

Gemeinde plant mit Nettoinvestitionen von 1,8 Millionen Franken

Gegenüber dem Voranschlag 2021 sieht der Voranschlag 2022 Mindereinnahmen von 1 Million Franken vor. Diese sind insbesondere auf die genannte Steuerfussreduktion von rund 330 000 Franken und den Wegfall von einmaligen Buchgewinnen (Umwidmung von Verwaltungsvermögen in Finanzvermögen) von 842 000 Franken zurückzuführen. Die Gesamtausgaben sind seit einigen Jahren bei rund 14 Millionen Franken stabil.

Im Investitionsvoranschlag 2022 sind Nettoinvestitionen von 1,8 Millionen Franken vorgesehen. Darin enthalten sind 1,03 Millionen Franken für die Wasserversorgung, 432 000 Franken für kantonale Strassenbauprojekte, den Ersatz des Schulbusses sowie Planungsarbeiten für die Sanierung der MZA und des Schwimmbades.

Die Zusammenfassung zum Voranschlag 2022 wird den Einwohnerinnen und Einwohnern von Walzenhausen Ende Oktober im Rahmen der Abstimmung zugestellt. Die ausführlichen Unterlagen sind auf der Website der Gemeinde einzusehen oder können bei der Gemeindekanzlei bestellt werden. (gk)

Bericht: GK / 30.09.2021

Dienstag, 5. Oktober - 10:53 Uhr

Hochstamm-Obstgärten dienen verschiedenen Vogelarten als Zuhause

Der Waffenplatz Herisau-Gossau hat sich zu einem wertvollen Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten entwickelt. Eine zentrale Funktion komme dabei den Hochstamm-Baumgärten auf dem Areal zu, heisst es in einer Medienmitteilung. Sie dienen 35 verschiedenen Brutvogelarten als Lebensraum. Deshalb stellt armasuisse Immobilien zusammen mit den Pächterinnen und Pächtern vor Ort sicher, dass die bestehenden Hochstamm-Obstbäume erhalten und erweitert werden.

Der Waffenplatz Herisau-Gossau dient vielen Vögeln als Lebensraum .

Der Waffenplatz Herisau-Gossau dient vielen Vögeln als Lebensraum .

Bild: PD

Der Waffenplatz Herisau-Gossau wird nicht nur militärisch, sondern auch landwirtschaftlich genutzt. Lokale Pachtbetriebe bewirtschaften die Landwirtschaftsflächen seit Jahren auf eine ökologische Art und Weise. In diesem Sinn werden beispielsweise die auf dem Waffenplatz bestehenden Hochstamm-Obstbäume langfristig erhalten: Pachtvereinbarungen zwischen armasuisse Immobilien, dem Immobilienkompetenzzentrum des VBS, und den Pächterinnen und Pächtern stellen sicher, dass die bestehenden Hochstamm-Obstbäume erhalten und erweitert sowie alte Hohlbäume nicht gefällt werden.

Lebensraum für 35 Brutvogelarten

Hochstamm-Obstgärten mit lockerem Baumbestand werden als «Savannen der Schweiz» bezeichnet. Sie bilden einen sanften Übergang zwischen Wiese und Wald. Die verschiede-nen Ebenen aus Bäumen, Wiesen und unterschiedlichen Strukturen bieten vielen Tieren ei-nen geeigneten Lebensraum. Darunter befinden sich 35 Brutvogelarten wie der Steinkauz, der Gartenrotschwanz oder der Wendehals, welche in Baumhöhlen ihr Nest bauen. Langfristiges Engagement für den Natur- und Artenschutz Hochstamm-Obstbäume sind Teil einer ökologisch funktionierenden Kulturlandschaft. Sie tragen wie auf dem Waffenplatz Herisau-Gossau dazu bei, dass heute viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten auf dem Gelände beheimatet sind. Das VBS setzt sich mit dem Programm «Natur, Landschaft & Armee» (NLA) seit über 20 Jahren aktiv dafür ein, dass Kulturlandschaften auch zukünftig als Lebensraum für Flora und Fauna erhalten bleiben. (pd)

Dienstag, 5. Oktober: 10:28 Uhr

Selbstunfall unter Alkoholeinfluss

Am Auto entstand ein Schaden von schätzungsweise 6000 Franken. Der Lenker blieb unverletzt.

Am Auto entstand ein Schaden von schätzungsweise 6000 Franken. Der Lenker blieb unverletzt.

Bild: KPAI

(kpai) Am frühen Samstagabend fuhr ein 59-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Bergerstrasse von Weissbad in Richtung Brülisau. Dabei geriet er gemäss einer Mitteilung der Innerrhoder Kantonspolizei mit seinem Auto über die Gegenfahrbahn und beschädigte den linksseitigen Zaun sowie eine Signaltafel. Am Auto entstand ein Schaden von rund 6000 Franken. Verletzt wurde niemand. Die ausgerückte Polizeipatrouille stellte fest, dass der Lenker unter Alkoholeinfluss stand und nahm ihm den Führerausweis auf der Stelle ab.

17:17 Uhr

Erster Saisonsieg für UHC Herisau

Der UHC Herisau kann doch noch gewinnen.

Der UHC Herisau kann doch noch gewinnen.

Archivbild: APZ (29.7.2020)

Der UHC Herisau hat am Freitagabend im heimischen Sportzentrum die Jona-Uznach Flames 3:2 nach Verlängerung besiegt. Fehlendes Abschlussglück und zu viele technische Fehler verhinderten einen Vollerfolg in der regulären Spielzeit. Im ersten Drittel hatten die Hausherren die Oberhand. Der Ball zirkulierte gut durch die eigenen Reihen und so gingen die Herisauer in der 7. Spielminute durch Schweizer in Führung. Der Verteidiger tauchte allein vor dem gegnerischen Tor auf und verwertete ein Zuspiel von Stefan Meier. Aufgrund der Spielanteile hätte der UHC Herisau bis zur ersten Pause die Führung ausbauen müssen. Die nötige Präzision im Abschluss fehlte aber und so ging es mit einer Differenz von nur einem Tor in die Pause. Für das 2:0 brauchte es einen Energieanfall von Joel Conzett. Nachdem er den Ball in der Mittelzone erobert hatte, hämmerte er den Ball ins hohe Eck. Noch in derselben Minute luchste Jenny von den Flames dann dem Gegner den Ball ab und stellte den alten Abstand wieder her. Die Brüder Mittelholzer führen Herisau zum Sieg Der UHC Herisau hatte in der Folge Mühe, Chancen zu kreieren. Einem unsauberen Zuspiel ging auch der Ausgleich der Jona-Uznach Flames kurz vor der zweiten Pause voraus, welches von einem St. Galler abgefangen wurde. Der freistehende Baumgartner brauchte das Zuspiel von seinem Mitspieler nur noch zu verwerten. Im Schlussdrittel war zu erkennen, dass sich die Herisauer nur mit einem Vollerfolg zufriedengeben. In der regulären Spielzeit gelang ihnen aber kein Tor. Ein Freistoss während der Verlängerung entschied die Partie schliesslich. Patrick Mittelholzer spielte den Ball seinem älteren Bruder Thomas Mittelholzer zu, der ihn zum 3:2-Heimerfolg versenkte. (jwe)

17:17 Uhr

FCA mit zwei Niederlagen

Die Liga-Frauen des FC Appenzell zeigten sich zwar gegenüber der Partie vor einer Woche verbessert, konnten aber nicht ihr Spiel spielen und verloren zuhause gegen Staad mit 0:3 (0:2). Die St.Gallerinnen gehören zu den drei Teams, welche noch ungeschlagen sind und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Auf sehr hohem Niveau befand sich die Partie allerdings nicht. Appenzell liegt nun mit sieben Zählern aus fünf Partien auf Rang sechs und darf sich auf das Schweizer-Cupspiel am nächsten Samstag um 20.00 Uhr auf Schaies gegen Basel freuen, welches in der höchsten Liga der Schweiz spielt.

Ebenfalls eine Niederlage einstecken mussten die Herrenmannschaft des FC Appenzell. Der Torhüter des FC Gossau und seine Abwehrleute konnten eine grosse Anzahl gute Angriffe und Schüsse der Innerrhoder abwehren, sodass Appenzell zum Ende mit 1:2 (0:1) unverdient verlor. Der Anschlusstreffer durch Kevin Streule fiel es erst in der 85. Minute. Die Innerrhoder warfen danach alles nach vorne, aber vergeblich. (mk)

16:07 Uhr

Teufner Firma unter den Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist eine Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Forschung. Er gilt als grösster seiner Art in Europa.

Die High Performance Battery AG: Sebastian Heinz, Thomas Lützenrath, Günther Hambitzer).

Die High Performance Battery AG: Sebastian Heinz, Thomas Lützenrath, Günther Hambitzer).

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis prämiert Unternehmen, bei denen Nachhaltigkeit Teil des Geschäftsmodells ist. Die Teufner High Performance Battery AG gehört nun gemäss Medienmitteilung zu den Finalisten. Diese hat für 2023 die Serienproduktion eines Feststoffakkus geplant. «Wir freuen uns sehr über die Anerkennung unserer Arbeit durch die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis! Aktuell sind wir bereits mitten in der Umsetzung: Wir führen unter anderem konkrete Gespräche über den Aufbau einer Gigafactory in der Schweiz. Damit leisten wir unseren Beitrag für den Schweizer Standort als Innovationsführer», wird COO Thomas Lützenrath in der Medienmitteilung zitiert. (pd)

15:53 Uhr

Teufen schlägt Wittenbach

Am Samstagabend gewinnt der FC Teufen in einer ausgeglichenen Partie mit 3:2 gegen den FC Wittenbach. Die Teufner holen dabei zweimal einen Rückstand auf und drehen die Partie mit dem Tor in der 82. Minute komplett. Said Sleman profitierte von einem Fehler in der Hintermannschaft des FC Wittenbach. Danach verteidigten die Ausserrhoder die Führung mit Mann und Maus.

Die Gäste aus St. Gallen waren in der 36. Minute in Führung gegangen. Nach dem Seitenwechsel spielten die Teufner mutiger nach vorne. Bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff war es Lukas Kern, welcher den Ausgleich erzielen konnte. Wiederum nur fünf Minuten später war das ausgeglichene Resultat wieder Geschichte. Den St. Gallern wurde ein umstrittener Freistoss zugesprochen. Dieser fand im Anschluss über Umwege den Weg ins Tor. Die Hausherren liessen die Köpfe aber nicht hängen. In der 68. Minuten war es wieder Lukas Kern, welcher für den Ausgleich besorgt war. (pd)

15:02 Uhr

FC Bühler: Nur Remis gegen Aufsteiger

Dass Bühler gegen Affoltern nach sieben Minuten bereits das 1:0 bejubeln durfte, hatte mit dem schwungvollen Start der Rotbachfrauen zu tun. Simone Scherrer passte auf Belinda Bischof. Diese liess der Zürcher Schlussfrau keine Abwehrchance. Leider ging der rote Faden im Spiel des FC Bühler nach gut 25 Minuten verloren. Die Gäste aus Affoltern schienen darauf zu warten und witterten ihre Chance. Ein erster Schuss in der 37. Minute ging über das Tor. Zwei Minuten später brauchte es das ganze Können von Joëlle Büchler die der alleine auf sie zulaufenden Stürmerin den Ball aus den Füssen fischte. Auch nach der Pause war es nicht der FCB aus der Startphase. Es reihten sich zu viele Fehler aneinander und das 1:1 in Minute 53 war die logische Konsequenz. Die in Rot gekleideten Frauen des FCB gaben nie auf und kämpften sich zurück ins Spiel.

Die Genauigkeit im Passspiel liess zwar weiterhin zu wünschen übrig aber der Druck wurde wieder grösser. Nach einem von vielen Eckbällen traf Karin Mösli aus 15 Metern zur 2:1-Führung für Bühler. Die Gäste blieben dran und köpften in der 72. Minute knapp über das Tor. Die 80. Minute war gerade angebrochen, als die eben eingewechselte Claudia Ferreira den Ball nicht richtig traf und so genau in den Lauf der gefährlichen Nummer 9 spielte, die flach zum 2:2 traf. Bühler bekam fünf Minuten vor Schluss die grosse Chance zum Match-Winning-Goal. Selina Ramelli wurde zu ungestüm von hinten angegangen und so hatte der Spielleiter gar keine andere Wahl, als auf den weissen Punkt zu zeigen. Die Zürcher Torfrau ahnte die Ecke und hielt den Schuss von Simone Scherrer. So blieb es bei der, wenn auch aus Bühlerer Sicht schwer zu verdauenden, aber alles in allem leistungsgerechten Punkteteilung.

Nun dürfen sich die Frauen eine Woche auf das Cup-Highlight am kommenden Samstag freuen. Um 18 Uhr wird das Spiel gegen den Vertreter aus der höchsten Liga, den FC Aarau, angepfiffen. (ro)

14:28 Uhr

FC Herisau baut Siegesserie aus

Am Sonntagnachmittag stand die Troccoli-Elf beim FC St. Margrethen auf dem Platz. Nach zuletzt guten Ergebnissen war das Selbstvertrauen der Herisauer entsprechend gross. Von Beginn weg versuchte man entschlossen, die Siegesserie weiter auszubauen. Nach einigen gefährlichen Aktionen, die jedoch nicht von einem Tor gekrönt wurden, zog Remo Wanner nach einem schönen Zuspiel von Marko Susic alleine auf den Torhüter des Heimteams und traf zur 1:0-Führung. Danach schlichen sich einige Fehler ins Spiel der Gäste ein, was dem Heimteam die eine oder andere Topchance ermöglichte. Kurz nach der Pause verwertete Kann Yildirim nach einem Orhan Ümit-Freistoss eiskalt zur 2:0-Führung. Jetzt war man die klar bessere Mannschaft. David Bischof erhöhte das Score mit einem direkten Freistoss auf 3:0. Nun boten sich viele Räume in der Hälfte des Gegners. Nach einem Angriff über die rechte Seite schloss Joel Ehrbar nach Zuspiel von Joel Kurzbauer direkt ab zur verdienten 4:0-Führung. Mit 4:0 belohnte man sich selber für eine über weite Strecken gute Leistung. Weiter geht es erst am Mittwoch, Oktober. Dann empfängt der FCH den FC Abtwil-Engelburg zum Nachbarduell. (eng)

13:49 Uhr

Akademikerinnen und Akademiker zurückholen

Akademikerinnen und Akademiker nach den Lehr- und Wanderjahren zurück in die Ostschweiz zu holen, ist das Ziel der Veranstaltung ProOst. Über 200 Fach- und Führungskräfte nutzten diese Chance zum vertieften Netzwerken.

Im Auftrag der Standortförderungen der Kantone St.Gallen, Thurgau, Appenzell A.Rh. und Appenzell I.Rh. wurde ProOst gemäss Medienmitteilung bereits zum siebten Mal von der together ag organisiert. Über die Hälfte der anwesenden Fach- und Führungskräfte hatte einen MINT-Hintergrund, das heisst einige Jahre berufliche Erfahrungen in den Bereichen Technik, Informatik und Naturwissenschaften. Aufgrund der von Unsicherheit geprägten COVID-Situation waren im Vergleich zu Vorjahren rund 25 Prozent weniger Ausstellerinnen und Aussteller sowie Professionals vor Ort. (rk)

Montag, 4. Oktober - 11:26 Uhr

Die Welt vereint sich im Klostergarten

Man fühlt sich bereits am Eingang zum Kapuzinerkloster willkommen. Die Begrüssung ist freundlich. Das persönliche Namensschild, das jeder Gast erhält, soll Begegnungen erleichtern. Gelegenheiten, sich kennenzulernen, gibt es am Begegnungsfest viele. Zum Anlass eingeladen haben am Samstag das Asylzentrum Mettlen, die Fachstelle Integration und das kantonale Sozialamt.

Am Begegnungsfest zeigen Migrantinnen Tänze aus ihrer Heimat.

Am Begegnungsfest zeigen Migrantinnen Tänze aus ihrer Heimat.

Bild: CAL

Migrantinnen und Migranten aus über zehn Nationen präsentieren im bunt geschmückten Garten unter anderem Spezialitäten aus Syrien, Eritrea, Afghanistan, Sri Lanka, Brasilien, Venezuela, Pakistan und der Türkei. Die Stimmung an diesem sonnigen Herbsttag ist locker. Viele der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger tragen die traditionelle Kleidung oder Tracht ihrer Heimat. Sie unterhalten sich an Tischen, im Stehen oder unkompliziert am Boden mit den Einheimischen. Vor dem Mittag sprechen mit Frau Statthalter Monika Rüegg Bless und Landesfähnrich Jakob Signer zwei Mitglieder der Standeskommission zu den Anwesenden.

Ausstellung mit Lehrabsolventen

Ein vielfältige Rahmenprogramm gehört ebenso zum Begegnungsfest. Auf der Bühne zeigen internationale Formationen lokale Tanz- und Musikeinlagen. Eine Ausstellung stellt junge Flüchtlinge vor, die in Appenzeller Betrieben eine Lehre machen oder diese bereits abgeschlossen haben. Eindrückliche Geschichten gibt es auf dem «Fluchtweg»-Rundgang. In Büchlein, die auf den Ruhebänken aufliegen, sind Schicksale von Flüchtlingen beschrieben. Weitere Begegnungsstationen, die zum Verweilen einladen, sind der syrische Mosaikbauer, eine Shisha-Ecke und eine Hüpfburg für die kleinen Gäste.

11:21 Uhr

Grosse Zustimmung für eine Gemeinde Vorderland

Anschliessend an die kürzlich durchgeführte Hauptversammlung der FDP Vorderland standen in einem öffentlichen Podiumsgespräch mögliche Gemeindefusionen in Ausserrhoden im Zentrum. Unter der Leitung von Stefan Gantenbein diskutierten in Singsaal des Schulhauses Wies Gallus Pfister (Gemeindepräsident Heiden), Gino Pauletti (Gemeindepräsident Wolfhalden), Roger Nobs (Ratschreiber AR) und Roger Sträuli (Präsident IG Starkes AR) zum Thema «Gemeinde Vorderland: Fluch oder Segen?» Die Podiumsteilnehmenden waren sich gemäss Medienmitteilung einig, dass der Leidensdruck bei den Gemeinden steigen wird. So wird es immer schwieriger, politische Ämter zu besetzen und kompetente Mitarbeiter für die Verwaltung zu finden. Im Grundsatz könnte sich die Runde eine Fusion der Vorderländer Gemeinden vorstellen. Pfister sieht in diesem Schritt eine Chance zur Stärkung der Region. Ihre Identität könnten die Dörfer behalten. Ähnlich argumentierte Roger Nobs, der auch Mitglied der Verfassungskommission ist. Er wies auf die heutige, komplexe der Zusammenarbeit der Gemeinden hin, bei der es oftmals an demokratischer Aufsicht und Legitimation fehlt. Insbesondere Fusionen hält auch Pauletti eigentlich für eine gute Idee, den Gegenvorschlag der Regierung zur Initiative «Starke Ausserrhoden Gemeinden» lehnt er jedoch ab. Dieser sieht die Schaffung von vier Gemeinden vor. Der Prozess braucht seiner Ansicht nach mehr Zeit. Abgesehen davon will Pauletti wissen, welche Folgen dieser Schritt hätte. Sträuli kann solche Bedenken verstehen. Er zeigte sich skeptisch, ob der regierungsrätliche Vorschlag mehrheitsfähig ist. Die IG Starkes AR verlangt stattdessen die Streichung der Gemeindenamen aus der Kantonsverfassung. Gemäss Nobs wird bei einem Ja zum 4er-Vorschlag des Regierungsrates lediglich ein Auftrag in der Verfassung festgeschrieben. Danach würde es einen längeren politischen Prozess geben, in dem die Details ausgearbeitet werden müssten.

In einer spontan durchgeführten Konsultativabstimmung sprach sich eine deutliche Mehrheit der rund 40 Anwesenden für den Zusammenschluss zu einer Gemeinde Vorderland aus. (pd)

11:21 Uhr

Stromunterbruch in Heiden

Um 21:45 Uhr musste auf Grund einer Störung an der Mittelspannung die Trafostation Rosental von Mitarbeitern des EW Heiden vom Netz genommen werden. Nach der Schadensbeurteilung und Freischaltung konnte die Stromversorgung gemäss Medienmitteilung um 22:05 wieder sichergestellt werden. Die aufgebotene Feuerwehr musste zum Glück nicht eingreifen. «Das EWH entschuldigt sich bei den betroffenen Stromkunden für die Unannehmlichkeiten und den aufgebotenen Einsatzkräften für ihren Einsatz», schreibt das Unternehmen abschliessend. (pd)

08:33 Uhr

Mit E-Bike verunfallt

Am Samstag stürzte ein E-Biker auf der Abfahrt von der Höchalp nach Unräsch und zog sich unbestimmte Verletzungen zu.

Wie die Kantonspolizei Ausserrhoden mitteilt, fuhren kurz nach 19 Uhr zwei E-Biker von der Höchalp in Richtung Unräsch. Dabei stürzte der hinterherfahrende E-Biker aus noch ungeklärten Gründen und zog sich unbestimmte Verletzungen zu. Die Rega brachte den verletzten 50-jährigen E-Biker ins Kantonsspital St. Gallen. (kpar)

Sonntag, 3. Oktober - 12:29 Uhr

86-jährige Autofahrerin verletzt sich bei Selbstunfall

Am Samstagvormittag, kurz vor 10.30 Uhr, beabsichtigte eine 86-jährige Frau ihr Auto auf der Schützenbergstrasse in Teufen zu wenden. Aufgrund einer Fehlmanipulation der Lenkerin beschleunigte ihr Fahrzeug, überquerte die Schützenbergstrasse und kollidierte mit einem korrekt parkierten Personenwagen. Dieser wurde durch den Aufprall leicht in ein drittes Fahrzeug geschoben, welches ebenfalls beschädigt wurde.

Die Frau fährt in ein parkiertes Auto.

Die Frau fährt in ein parkiertes Auto.

Bild: KPAR

Die Autofahrerin verletzte sich bei der Kollision leicht und wurde zur Kontrolle durch den alarmierten Rettungsdienst in Spital überführt. An den Fahrzeugen entstand Schaden von mehreren tausend Franken. (kpar)

Sonntag, 3. Oktober - 12:27 Uhr

Zwei Verhaftungen nach Kontrolle mehrere Herisauer Lokale

Am Freitagabend führte die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden zusammen mit der Staatsanwaltschaft in Herisau eine Aktion wegen Widerhandlungen gegen das Bundesgesetz über Geldspiele durch. Dabei wurden mehrere Lokale und Räumlichkeiten gleichzeitig kontrolliert.

Bei den Kontrollen in Herisau sind Verstösse gegen das Geldspielgesetz und die Covid-Gesetzgebung festgestellt worden.

Bei den Kontrollen in Herisau sind Verstösse gegen das Geldspielgesetz und die Covid-Gesetzgebung festgestellt worden.

Bild: Reto Martin

Die ausrückenden Beamten überprüften während der koordinierten Aktion insgesamt 22 Personen. Zwei Personen wurden wegen Verdacht auf Widerhandlungen gegen das Bundesgesetz über Geldspiele inhaftiert. Ausserdem wurden bei der Kontrolle Verstösse gegen die geltende Covid-Gesetzgebung festgestellt. Diese Widerhandlungen wurden mit neun Bussen im Ordnungsbussenverfahren abgehandelt. Drei Personen werden diesbezüglich bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. (kpar)

Freitag, 1. Oktober – 16:31 Uhr

Caius Savary tritt als Bezirksgerichtspräsident zurück

Caius Savary tritt per Ende April 2022 als Bezirksgerichtspräsident zurück.

Caius Savary tritt per Ende April 2022 als Bezirksgerichtspräsident zurück.

Bild: APZ

Caius Savary hat auf Ende April 2022 seine Demission als Bezirksgerichtspräsident eingereicht. Die Standeskommission hat von der Kündigung Kenntnis genommen. Für die Wahl der neuen Gerichtspräsidentin oder des neuen Gerichtspräsidenten ist der Grosse Rat zuständig. Die Ausschreibung, das Auswahlverfahren und die Vorbereitung der Wahl werden durch die grossrätliche Gerichtskommission besorgt. (rk)

Freitag, 1. Oktober – 16:20 Uhr

Ausserrhoden verimpft Vakzin von Johnson & Johnson

Der Impfstoff «Janssen» des Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson ist in der Schweiz seit vergangenem März zugelassen. Die Kantone erhalten in den nächsten Tagen ein erstes Kontingent des Impfstoffs. Dieser wird am 8. und 16. Oktober in den kantonalen Impfzentren in Herisau und Heiden verimpft. Auch einzelne Arztpraxen werden laut Mitteilung des Kantons diesen Impfstoff verimpfen. Mit den Impfungen sollen in erster Linie schwere Covid-19-Erkrankungen und Hospitalisationen sowie eine Überlastung der Gesundheitsversorgung verhindert werden. Die bisher in der Schweiz zugelassenen und empfohlenen mRNA-Impfstoffe sind sehr wirksam und sicher. Auch der Impfstoff «Janssen» schützt gut vor schweren Krankheitsverläufen. Im Vergleich zu mRNA-Impfstoffen fällt der Schutz jedoch weniger hoch aus.

Der Covid-19-Impfstoff «Janssen» ist in erster Linie für Personen ab 18 Jahren, die sich aus medizinischen Gründen nicht mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen können sowie in zweiter Linie für Personen ab 18 Jahren, die mRNA-Impfstoffe ablehnen. Auch Personen mit einer vergangenen bestätigten SARS-CoV-2-Infektion können sich damit impfen lassen. Die eidgenössische Kommission für Impffragen empfiehlt, die Impfung frühestens vier Wochen nach der Infektion vorzunehmen. Beim Janssen-Impfstoff ist nur eine Impfdosis nötig. Das am Impftermin ausgestellte Covid-Zertifikat wird 22 Tage nach der Impfung gültig sein.

Ausserrhoden erhält 1000 Dosen von 150'000 Dosen, die der Bund bestellt hat.

Ausserrhoden erhält 1000 Dosen von 150'000 Dosen, die der Bund bestellt hat.

Bild: Wolfgang Kumm Keystone

Die ersten Impfungen mit dem Covid-19-Impfstoff Janssen werden am Freitag, 8. Oktober, und Samstag, 16. Oktober, in den zwei kantonalen Impfzentren in Herisau und Heiden durchgeführt – vorausgesetzt die Impfstoff-Lieferungen treffen rechtzeitig ein. Wer sich mit dem Janssen-Impfstoff impfen lassen will, meldet sich bei der Ausserrhoder Impfhotline +41 71 353 67 97 an und reserviert einen Termin. Da diese beiden Termine auch Walk-in-Tage sind, kann jede und jeder spontan vorbeikommen und sowohl einen mRNA-Impfstoff oder «Janssen» wünschen. Beim Walk-in-Impfen und somit nicht reservierten Terminen ist mit Wartezeiten zu rechnen.

Auch Arztpraxen in Ausserrhoden, die impfen, erhalten einige Dosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson. An den spontanen Impfaktionen in den Gemeinden sowie den normalen Impftagen in den Impfzentren sind Impfungen mit «Janssen» nicht möglich. Insgesamt stehen Appenzell Ausserrhoden 1000 der 150 000 Dosen des Janssen-Impfstoffs zu, die der Bund bestellt hat.

Die Covid-19-Impfstrategie des Bundes basiert primär auf den mRNA-Impfstoffen. Anmeldungen zur Covid-Impfung (mRNA) sind wie bis anhin über https://ar.impfung-covid.ch oder die Ausserrhoder Impfhotline +41 71 353 67 97 möglich. Weitere Informationen finden sich unter www.ar.ch/corona (kk)

Herisau: Unfall zwischen Lastwagen und Fahrschulauto

Grosser Sachschaden ist am Donnerstagmorgen bei einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Fahrschulfahrzeug in Herisau entstanden. Gemäss Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei führ eine Lernfahrerin mit dem Fahrschulfahrzeug auf der Poststrasse Richtung Gossau. Vor der Einfahrt in die Alpsteinstrasse musste sie vor dem Lichtsignal anhalten und spurte dort auf die Fahrspur für die rechtsabbiegenden Fahrzeuge ein. Links neben ihr, auf der Fahrspur für den linksabbiegenden Verkehr, wartete ein 21-jähriger Lenker mit einem Lastwagen.

Der Lastwagen kollidierte seitlich mit dem Fahrschulauto.

Der Lastwagen kollidierte seitlich mit dem Fahrschulauto.

Bild: KPAR

Als das Lichtsignal für den rechtsabbiegenden Verkehr auf grün wechselte, setzte die Lernfahrerin ihre Fahrt in Richtung Gossau fort. Da der Lenker des Lastwagens ebenfalls nach rechts abbog, kam es in der Folge zu einer seitlichen Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Dabei entstand am Lastwagen und am Fahrschulfahrzeug Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Personen wurden nicht verletzt. (kpar)

Freitag, 1. Oktober – 12:24 Uhr

Automobilistin kollidiert mit E-Bike – Lenker bleibt unverletzt

Bei der Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike gab es nur Sachschaden.

Bei der Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike gab es nur Sachschaden.

Bild: KPAR

Eine 31-jährige Lenkerin fuhr am Donnerstag um 10.45 Uhr in Heiden mit ihrem Auto auf der Freihofstrasse. Bei der Einfahrt in die Werdstrasse übersah sie einen E-Bikelenker, der auf der Werdstrasse Richtung Poststrasse unterwegs war. In der Folge kam es zur Kollision. An den Fahrzeugen entstand laut Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Verletzt wurde niemand. (kpar)

Freitag, 1. Oktober – 12:05 Uhr

Kollision zwischen 90-jähriger Autofahrerin und 35-jährigem E-Biker

Ein E-Bikelenker wurde bei einer Kollision mit einem Auto leicht verletzt.

Ein E-Bikelenker wurde bei einer Kollision mit einem Auto leicht verletzt.

Bild: KPAI

Am frühen Donnerstagabend fuhr ein 35-jähriger E-Bikelenker auf der Eggerstandenstrasse Richtung Ortszentrum von Appenzell. Im Bereich der Verzweigung mit der Küechlimoosstrasse kam es gemäss einer Mitteilung der Innerrhoder Kantonspolizei zur Kollision mit dem Auto einer entgegenfahrenden 90-jährigen Lenkerin. Dabei zog sich der E-Bikefahrer leichte Verletzungen zu und begab sich selbstständig in ärztliche Pflege. Personen die genauere Angaben zum Unfallhergang machen können, sind gebeten, sich bei der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden zu melden.
Telefon: 071 788 95 00. (kpai)

Freitag, 1. Oktober – 10:59 Uhr

Esther Hörnlimann leitet künftig das Asyzlzentrum Appenzell

Die Standeskommission hat Esther Hörnlimann als Leiterin des Asylzentrums Appenzell gewählt. Die 36-Jährige tritt die neue Stelle Anfang März 2022 an.

Esther Hörnlimann leitet künftig das Asylzentrum Appenzell.

Esther Hörnlimann leitet künftig das Asylzentrum Appenzell.

Bild: PD

Hörnlimann hat 2011 ihr Masterstudium in Jüdischen Studien und Politikwissenschaft an den Universitäten Basel und Luzern abgeschlossen. Während des Studiums arbeitete sie bei Tamach, der psychosozialen Beratungsstelle für Holocaust-Überlebende, und sammelte erste Erfahrungen im Migrations- und Integrationsbereich. Nach ihrem Studium war Hörnlimann bis 2016 in der israelischen Botschaft in Bern tätig. In dieser Zeit verantwortete sie als Projektleiterin zwei schweizweite Wanderausstellungen über den Holocaust.

2016 zog Esther Hörnlimann nach Appenzell. Seit Januar 2018 arbeitet sie als Projektleiterin und Deutschkursleiterin bei der kantonalen Verwaltung. Sie habe sich mit ihrer Fachkompetenz, ihren konzeptionellen Fähigkeiten, ihrer Empathie und ihrer Umsetzungsstärke sehr gut eingebracht, so die Mitteilung der Ratskanzlei. Diese Stärken würden ihr auch in ihrer neuen Funktion von grossem Nutzen sein. Esther Hörnlimann tritt die Nachfolge von Stefan Ambühl am 1. März 2022 mit einem 80-Prozent-Pensum an. Ab dem 1. Oktober übernimmt sie bereits gewisse strategische Aufgaben und schliesst eigene freiberufliche Projekte in der Kommunikation und Wissenschaft ab. (rk)

Freitag, 1. Oktober – 09:24 Uhr

Jetzt Anmeldung für Covid-Impfung von Johnson & Johnson möglich

Der Impfstoff des Konzerns Johnson & Johnson ist in der Schweiz seit März 2021 zugelassen. Voraussichtlich nächste Woche erhalten die Kantone ein erstes Kontingent des vektorbasierten Impfstoffs. Wie die Ratskanzlei am Freitag mitteilt, können sich Personen mit Wohnsitz in Appenzell Innerrhoden für einen Impftermin im Impfzentrum am kantonalen Gesundheitszentrum anmelden.

Ab dem 9. Oktober sind in Appenzell Innerrhoden Imfpungen mit dem vektorbasierten Impfstoff gegen Covid-19 möglich.

Ab dem 9. Oktober sind in Appenzell Innerrhoden Imfpungen mit dem vektorbasierten Impfstoff gegen Covid-19 möglich.

Michael Buholzer / Keystone

Mit den Impfungen sollen in erster Linie schwere Covid-19-Erkrankungen und Hospitalisationen sowie eine Überlastung der Gesundheitsversorgung verhindert werden. Weiter soll die Impfung die negativen gesundheitlichen, psychischen, sozialen sowie wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie reduzieren.

Die bisher in der Schweiz zugelassenen und empfohlenen mRNA-Impfstoffe sind sehr wirksam und sicher. Auch der Covid-19-Impfstoff «Janssen®» schützt gut vor schweren Krankheitsverläufen und damit vor Hospitalisierungen. Im Vergleich zu mRNA-Impfstoffen fällt der Schutz jedoch weniger hoch aus. Die nationale Impfstrategie basiert daher primär auf den mRNA-Impfstoffen.

Der Impfstoff von Johnson & Johnson ist gemäss Mitteilung in erster Linie für Personen ab 18 Jahren, die sich aus medizinischen Gründen nicht mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen können sowie in zweiter Linie für Personen ab 18 Jahren, die mRNA-Impfstoffe ablehnen. Auch Personen mit einer vergangenen bestätigten SARS-CoV-2-Infektion können sich mit «Janssen®» impfen lassen. Die Eidgenössische Kommission für Impffragen empfiehlt, die Impfung frühestens vier Wochen nach der Infektion vorzunehmen.

Beim Covid-19-Impfstoff Janssen® ist nur eine Impfdosis nötig. Das am Impftermin ausgestellte Covid-Zertifikat wird 22 Tage nach der Impfung gültig sein.

Covid-Impfung mit Anmeldung

Interessierte Personen mit Wohnsitz in Innerrhoden können sich über die Covid-19-Hotline 071 788 99 66 für einen Impftermin anmelden. Die Impfungen mit dem Covid-19-Impfstoff «Janssen®» werden ab dem 9. Oktober im Impfzentrum am kantonalen Gesundheitszentrum Appenzell durchgeführt. Walk-In-Impfungen sind mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson aktuell nicht möglich. Gerne wird darauf hingewiesen, dass es weiterhin möglich ist, sich über die Covid-19-Hotline für einen Impftermin mit einem mRNA-Impfstoff anzumelden. (rk)

Covid-Impfung ohne Anmeldung (nur mRNA-Impfstoffe): Dienstags 8 bis 10 und 17 bis 19 Uhr, Mittwoch, 10 bis 12 und 17 bis 19 Uhr, Donnerstag, 17 bis 19 Uhr, Samstag, 8 bis 12 und 13 bis 17 Uhr (letztmals am 2. Oktober). Nach Betriebbschluss werden keine Impfungen mehr vorgenommen.

Donnerstag, 30. September – 15:23 Uhr

Neues Testzentrum in Heiden, mehr Angebote in Teufen und Herisau

Ab dem 4. Oktober wird das Corona-Testangebot für symptomfreie Personen in Appenzell Ausserrhoden erweitert. Wie die Kantonskanzlei mitteilt, wird das Testzentrum in Herisau verstärkt und in Heiden wird ein Testzentrum eröffnet. Das Angebot im kantonalen Testzentrum Teufen wurde bereits auf sechs Tage ausgeweitet.

In Heiden wird am Montag ein Testzentrum in Betrieb genommen.

In Heiden wird am Montag ein Testzentrum in Betrieb genommen.

Benjamin Manser

Das Bedürfnis nach zusätzlichen Testmöglichkeiten sei vor allem zu Beginn der Herbstferien und am Wochenende spürbar, so die Mitteilung. Die Zertifikatspflicht wie auch die kälter werdenden Tage mit vermehrten Veranstaltungen in Innenräumen hätten einen Einfluss auf die gestiegene Nachfrage nach Coronatests. Der Kantonale Führungsstab hat das bestehende Angebot im kantonalen Testzentrum Teufen und in verschiedenen Arztpraxen und Apotheken nun um ein Testzentrum in Heiden und ein zusätzliches Angebot in Herisau erweitert. Die öffentliche Hand arbeitet dabei eng mit privaten Anbietern zusammen.

Das Testzentrum Bächli in Teufen wird vom Kantonalen Führungsstab resp. dem Zivilschutz betrieben. Dort sind Corona-Tests sowohl für Personen mit und ohne Symptome täglich von Montag bis Samstag möglich. Eine Anmeldung über die kantonale Hotline 071 353 67 97 ist zwingend.

Teilweise Onlineanmeldung nötig

An den beiden anderen Testorten in Herisau und Heiden sind Tests nur für Personen ohne Symptome möglich. In Herisau werden die Tests im alten Zeughaus durchgeführt, in Heiden im Dunant-Haus. Da an diesen Orten private Unternehmen die Tests anbieten, ist zu gewissen Zeiten eine Onlineanmeldung nötig, zu anderen Zeiten nicht (walk-in). Bei einer negativen Probe wird das Test-Zertifikat via Mail/SMS zugestellt (Gültigkeit Antigen-Schnelltest 48h / PCR-Test 72h). Bei positiven Tests werden die Personen persönlich informiert.

Auf der Homepage des Kantons sind unter www.ar.ch/corona alle Testmöglichkeiten im Kanton abrufbar und Links zu allfälligen Onlineanmeldungen hinterlegt. Ebenso sind weiterhin Anmeldungen zur Impfung möglich, die im Gegensatz zum Test einen hohen Schutz vor schweren Krankheitsverläufen von Covid-19 bietet. (pd)

13:24 Uhr

Rücktritt aus Gemeinderat Reute

Vize-Gemeindepräsidentin Karin Waltenspühl hat aus gesundheitlichen Gründen per sofort ihren Rücktritt aus dem Gemeinderat Reute und sämtlichen Kommissionen erklärt. Das teilte die Gemeindekanzlei am Donnerstag mit. Waltenspühl gehörte seit 2014 dem Gemeinderat an und war ab 2020 Vize-Gemeindepräsidentin. Sie betreute das Ressort Sozialwesen mit den beiden Pflegeheimen. Die Ergänzungswahl in den Gemeinderat wird im Frühjahr 2022 angesetzt. (gk)

09:36 Uhr

Personenwagen kollidiert mit Brückengeländer

Ein Personenwagen ist am frühen Mittwochabend in Wolfhalden mit einem Brückengeländer kollidiert. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, fuhr ein 22-Jähriger kurz vor 19 Uhr auf der Hauptstrasse von Wolfhalden in Richtung Lutzenberg. Dabei verlor er in einer Linkskurve im Bereich Bruggmühle die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam über den rechten Fahrbahnrand und kollidierte dort frontal mit dem Brückengeländer. Am Fahrzeug und dem Brückengeländer entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Personen wurden nicht verletzt. (KapoAR)

Donnerstag, 30. September - 8:53 Uhr

Temporeduktionen im Schwänberg

Auf den Strassen im Schwänberg und im Ädelswil wird die Höchstgeschwindigkeit auf 60 reduziert. Damit wird die Sicherheit für Schulwege und den Langsamverkehr erhöht. Das teilte die Gemeinde Herisau am Donnerstag mit.

Der Gemeinderat hat gemäss Medienmitteilung zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf zwei Strassen die Reduktion der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80 auf 60 Stundenkilometer beschlossen. Die Massnahmen betreffen die Strasse vom Ramsen in den Weiler Schwänberg sowie auf der Strasse Ädelswil. Die Temporeduktion dient der Erhöhung der Sicherheit von Schulkindern und des Langsamverkehrs im Allgemeinen.

Der Gemeinderat hat das Ressort Tiefbau/Umweltschutz mit den Auflageverfahren und der Realisierung der beiden Massnahmen beauftragt. (gk)

16:47 Uhr

Bewerbung Agglomerations-Programm

Das Agglomerationsprogramm St. Gallen-Bodensee besteht aus einem Zukunftsbild der Region und Strategien und Massnahmen in den Bereichen Landschaft, Siedlung und Verkehr. Hauptziele sind die Förderung der Siedlungsentwicklung nach innen sowie eine darauf abgestimmte Weiterentwicklung des Verkehrssystems. Der Gemeinderat Heiden sieht darin einen grossen Mehrwert für Heiden und das Appenzeller Vorderland. Die Bewerbung für das 5. Agglomerationsprogramm ab 2028 wurde deshalb eingereicht, teilt er mit. (gk)

10:22 Uhr

Heiden erhöht Steuern

Der Voranschlag wurde kürzlich durch den Gemeinderat Heiden verabschiedet. Dieser sieht gemäss Medienmitteilung eine Steuererhöhung von 0.2 Einheiten vor. Es wird mit einem Ertragsüber schuss von 537'400 Franken gerechnet. Die detaillierten Informationen mit Erläuterungen werden Anfang November 2021 mit dem Versand der Abstimmungsunterlagen publiziert. (gk)

Mittwoch, 29. September 08:53 Uhr

Appenzeller Taler gegen einen Rucksack eintauschen

Wer bei den Detaillisten im Innerrhoder Hauptort Appenzeller Taler gesammelt hat, kann diese gemäss Medienmitteilung ab sofort gegen einen trendigen Rucksack der Marke «zwei» oder ein 36-teiliges Steckschlüsselkofferset eintauschen. Diese Talergeschenke offeriert der Verband der Appenzeller Detailhändler bis Ende März 2022 bei Tiefenbacher Schuhe an der Engelgasse oder bei Knechtle Eisenwaren an der Kaustrasse 1.

Die Appenzeller Taler sind ein kleines Dankeschön des Verbands Detailhandel Appenzell (VDA) an Kunden, die bei ihren Einkäufen regelmässig Appenzeller Geschäfte berücksichtigen. Eine solche spezielle Münze erhält, wer ein bestimmtes Produkt oder zu einem definierten Betrag in einem der Appenzeller Läden einkauft. Jedes VDA-Mitglied entscheidet autonom, ab welchem Einkaufsbetrag oder Artikel Kunden einen Taler erhalten. Mittels Info-Steller bei der Kasse, ist in jedem Geschäft ersichtlich, wofür man eine Spezialmünze ausgehändigt bekommt. Finanziert wird der Appenzeller Taler zum einen durch die VDA-Vereinskasse und zum anderen dank Unterstützung der Appenzeller Kantonalbank. Lanciert wurde der Appenzeller Taler 2014 von den rund sechzig Mitgliedern des Verbands der Appenzeller Detailhändler (VDA.

16:13 Uhr

IBK-Förderpreis für Christian Hersche

Die Internationale Bodensee-Konferenz (IBK) zeichnet dieses Jahr sieben Textilschaffende im Rahmen der Förderpreise 2021 zu «Textile Materialien – ihre Konzepte und Verarbeitungen» aus. Zu den Gewinnern zählt gemäss Medienmitteilung Christian Hersche, der vom Kanton Appenzell Innerrhoden nominiert wurde. Die Preisverleihung wird am 10. November im Kunst- und Kulturhaus Verrucano in Mels stattfinden und von Regierungsrat Fredy Fässer, dem aktuellen IBK-Vorsitzenden, eröffnet.

Die Förderpreise der IBK werden seit 1991 jährlich in wechselnden Sparten verliehen. Es können maximal sieben Preise in der Höhe von jeweils 10'000 Schweizer Franken vergeben werden. Ausgezeichnet werden Personen im Alter bis zu 40 Jahren. (pd)

14:46 Uhr

Kein Durchkommen auf Friedhofstrasse in Walzenhausen

In Walzenhausen kann das Strässchen Kirchplatz – Friedhof – Ruten – Güetli bis auf weiteres nicht befahren werden. Grund sind die derzeitigen Bauarbeiten im Bereich des Friedhofs. Hier haben Anfang des Jahres Schneeschmelze und teils ergiebige Niederschläge zu erheblichen Hangrutschungen geführt. Um die Stabilität wieder zu sichern, erfolgt jetzt entlang des talseitigen Strassenrands eine aufwendige Bodenverdübelung. Gleichzeitig wird eine Drainagebohrung vorgenommen, um künftig die Entwässerung im fraglichen Bereich zu gewährleisten. Die vom Bauunternehmen Hohl AG, Heiden, ausgeführten Sanierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte November. (pe)

13:33 Uhr

Vier Tage Jahrmarkttreiben auf dem Ebnet

Vom Freitag, 1. Oktober, bis Montag, 4. Oktober, findet auf dem Ebnet der Herisauer Jahrmarkt statt. Verschiedene Bahnen und Buden zusammen mit Verpflegungsständen bringen gemäss Medienmitteilung der Gemeindekanzlei Jömesstimmung auf das Ebnet. Die Betriebszeiten erstrecken sich am Freitag von 15 bis 22 Uhr, am Samstag von 13 bis 22 Uhr, am Sonntag von 11 bis 22 Uhr und am Montag von 13 bis 19 Uhr.

Aufgrund den geltenden Auflagen gilt auf dem Jahrmarkt auf dem Ebnet die Covid-Zertifikatspflicht ab 16 Jahren. Das Gelände ist eingezäunt, der Eingangs- und Ausgangsbereich befindet sich vor der Chälblihalle. Die Besucherzahl auf dem Gelände ist beschränkt. Erhältlich ist ein Zertifikat unter anderem im Testzentrum im Alten Zeughaus, das auf private Initiative betrieben wird. Die Öffnungszeiten sind Freitag von 17 bis 23 Uhr, Samstag von 17 bis 23 Uhr, Sonntag von 14 bis 18 Uhr und Montag von 14 bis 18 Uhr. Der Warenmarkt an der Bahnhofstrasse musste in diesem Jahr abgesagt werden. (gk)

08:39 Uhr

Zwölfjähriger von Auto angefahren

In Appenzell ist am Montag ein zwölfjähriger Knabe von einem Auto angefahren worden. Wie die Innerrhoder Kantonspolizei mitteilt, fuhr nach 16 Uhr ein 61-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Zielstrasse in Richtung Dorfzentrum. Auf dem Zielplatz herrschte reger Kilbibetrieb. Im Bereich Zielstrasse 3 rannte plötzlich ein Knabe vom rechtsseitigen Trottoir auf die Strasse und wurde dort vom Auto erfasst. Der sofort alarmierte Rettungsdienst Appenzell stellte beim 12-jährigen laut Polizeibericht glücklicherweise nur leichte Beinverletzungen fest. (KapoAI)

Dienstag, 28. September - 8:35 Uhr

Schwellbrunner Voranschlag mit leichtem Plus

Der Gemeinderat Schwellbrunn hat den Voranschlag verabschiedet. Er rechnet gemäss Medienmitteilung der Gemeindekanzlei mit einem Ertragsüberschuss von rund 40'000 Franken, welcher zweckgebunden in den Fonds für die Sanierung der Mehrzweckanlage fliessen soll. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 4,2 Einheiten.

Die Schülerzahlen werden in den nächsten Jahren steigen, was Auswirkungen im Stellenetat der Schule hat. Weiter sind erhebliche Mehrkosten im Ressort Soziales zu verzeichnen. Im Investitionsvoranschlag sind Nettoinvestitionen von 4'643'000 Franken vorgesehen. Darin enthalten sind 4'418'000 Franken für die Sanierung der Mehrzweckanlage.

Die ordentlichen Abschreibungen werden mit 317'545 Franken budgetiert. Der Voranschlag wird den Stimmberechtigten am 26. November mit der Empfehlung auf Zustimmung unterbreitet. Die Unterlagen zum Voranschlag werden den Stimmberechtigten Ende Oktober 2021 zugestellt. (gk)

16:36 Uhr

Herisau: Rücktritt aus FDP-Vorstand

Benedict Vuilleumier

Benedict Vuilleumier

An der kürzlich durchgeführten Hauptversammlung der FDP Herisau berichtete Präsidentin Barbara Rüst von einem ereignisreichen Jahr, das vorwiegend von der Wahl um das Gemeindepräsidium und der nachfolgenden Ersatzwahl für den Gemeinderat geprägt war. Sie blickte überdies auf die Gesamterneuerungswahlen im Frühling 2023. Gemäss Mitteilung stellte sie fest, dass Parteien aktuell einen schweren Stand bei der Wahlbevölkerung haben. Es sei daher wichtig, dass die Verankerung in der Bevölkerung wieder verstärkt werde. Rüst informierte zudem über den Rücktritt von Benedict Vuilleumier aus dem Vorstand der Ortspartei und stellte die verbleibenden Mitglieder Sandra Nater, Manuel Baumberger, Frederik de Vries, André Fuchs sowie die Revisoren Ernst Schläpfer und Michel Peter zur Wahl. Das Gremium wurde einstimmig von den Mitgliedern bestätigt. (pd)

16:09 Uhr

Neue Kantonsrichterin gewählt

An seiner Sitzung am Montag hat der Kantonsrat Zulema Rickenbacher-Omlin einstimmig als Vizepräsidentin des Kantonsgerichts gewählt. Das Amt wurde frei, nachdem Manuel Hüsser durch die Stimmbürger in das Obergericht gewählt wurde. Das Amt des Vizepräsidiums wurde zweimal ausgeschrieben. Rickenbacher-Omlin ist seit 2019 Mitglied der kantonalen Verfassungskommission sowie Arbeitnehmervertreterin der Schlichtungsstelle bei Diskriminierung im Erwerbsleben. Rickenbacher-Omlin hat Rechtswissenschaften studiert, wohnt in Trogen ist verheiratet und dreifache Mutter. Sie hat zudem eine jugendliche Pflegetochter. (ssd.)

15:34 Uhr

Drei Siege für Trogen-Speicher

Lian Ubieto

Lian Ubieto

Das nationale Juniorenturnier in Genf zeigte einmal mehr, dass die Juniorinnen und Junioren des BC Trogen-Speicher und der Sportlerschule AR zur nationalen Spitze zählen. Mit drei Siegen, einem zweiten Platz und sieben weiteren Top-6-Resultaten ist die Bilanz sehr erfreulich.
Äusserst stark präsentierte sich der Appenzeller Nachwuchs in den Doppel/Mixed-Disziplinen. In der Kategorie U15 feierten Zeno Baldegger und Lian Ubieto im Knabendoppel, Anic Metzger mit Gaelle Fux (BC Brig) im Mädchendoppel sowie Anic Metzger und Zeno Baldegger im gemischten Doppel Siege. Im gemischten Doppel wäre es sogar beinahe zu einem reinen Klubfinale gekommen. Lian Ubieto und Alissa Rüegg scheiterten nur knapp im Halbfinal. In der U17-Konkurrenz verpassten die Ausserrhoder die Medaillenränge nur knapp. Julia Cecchinato und Leander Züst mit dem 5. Rang im Mixeddoppel sowie Liron Ubieto und Luis Gloor mit Rang 6 im Herrendoppel erzielten aber ihre persönlichen Bestresultate in diesen Disziplinen. Und bei den Mädchen der jüngsten Kategorie U13 erreichte Melia Ubieto (mit Lara Putri, Fislisbach) das Endspiel und holte mit Silber die vierte Medaille für den Appenzeller Badmintonverein. In den Einzeldisziplinen gab es für einmal keine Medaillen, aber dennoch vier Resultate in den Top 6. (che)

13:38 Uhr

FC Herisau holt wichtigen 3:2-Sieg gegen Mels

Am Sonntag musste die 1. Mannschaft des FC Herisau zum ungeschlagenen FC Mels reisen. Die spielstarken Gastgeber waren zu Beginn das bessere Team. Doch die Abwehr der Gäste war gut sortiert. Gegen vorne gelang den Herisauern aber wenig bis gar nichts. Torlos ging es in die Pause. Kurz nach dem Wiederanpfiff kam David Bischof frei vor dem Torwart des Heimteams zum Abschluss und erzielte die zu diesem Zeitpunkt etwas schmeichelhafte Führung für den FCH. Die Herisauer traten jetzt mutiger gegen vorne auf. Doch kurz darauf fiel der Ausgleichstreffer. Das Spiel gewann jetzt an Attraktivität, da Herisau jetzt auch mitspielte. Nach einem Sololauf von Joel Kurzbauer schloss dieser mit einem sehenswerten Schlenzer zur erneuten Führung ab. Ein fragwürdiger Handspenalty sorgte kurz darauf für den erneuten Ausgleich für das Heimteam. Diesen Rückschlag steckten die Appenzeller abermals weg. Nach einem Freistoss köpfte Remo Wanner den Ball zur 3:2-Führung über die Linie. Diese knappe Führung gab Herisau bis zum Abpfiff nicht mehr ab. Nächsten Sonntag steht ein weiteres Auswärtsspiel an, dann wird der Gegner der FC St. Margrethen sein. (eng)

13:34 Uhr

Punktgewinn wäre für FCA möglich gewesen

Die Frauen des FC Appenzell konnten in Wil nicht an die Leistung der letzten Spiele anknüpfen und mussten den Platz mit einer 2:5-Niederlage verlassen.

Die Innerrhoderinnen liessen den Wilerinnen zu viel Platz. Das Resultat ist aber viel zu hoch ausgefallen und die Appenzellerinnen hätten auch einen Zähler mit nach Hause nehmen können. Nach einem 0:2-Rückstand konnten die Gäste nach 70 Minuten ausgleichen, kassierten dann aber noch drei Treffer, zwei in der Nachspielzeit. Mit einem Spiel weniger liegen die Girls und Frauen der Trainer Juan und Bruno Isler weiterhin auf dem sehr guten Platz vier. Bei einem Sieg hätte sich der Punktabstand auf zwei verringert, jetzt sind es halt deren acht. Wil bleibt weiterhin verlustpunktlos. (mk)

11:38 Uhr

Jungbürgerfeier in Heiden

Nach dem Ausfall im Jahr 2020 fand der Anlass wieder statt. Am Samstag, trafen sich gemäss Medienmitteilung sechs Jungbürger der Jahrgänge 2002 und 2003 mit Gemeinderätin Corina Nef am Bahnhof Heiden zur diesjährigen Jungbürgerfeier. Das ursprünglich geplante Programm konnte aufgrund mangelnder Anmeldungen und Coronarestriktionen nicht stattfinden, die Alternative wusste aber ebenso zu gefallen. Gemeinsam begab man sich bei bestem Wetter auf den Foodtrail Appenzellerland. Wie beim Übergang ins Erwachsenenleben ist auch hier der Weg nicht durch eine klare Markierung vorgegeben, sondern muss durch das Lösen von Aufgaben selbst gefunden werden. Durch die Rätsel und das Erwandern verschiedener Posten entdeckte man spielerisch Neues und Bekanntes in der eigenen Wohngemeinde und der Umgebung. Als Zwischenziele lockten sechs verschiedene Genussstationen. Von den Restaurants und Detaillisten wurde die Gruppe mit lokalen Leckereien verwöhnt, die gemütlich an der Sonne genossen wurden. Dabei blieb viel Zeit zum gemeinsamen Austausch. Neben Informationen zur Gemeinde und Gedanken der jungen Erwachsenen zu Politik, Standortattraktivität und zum Aufwachsen in Heiden kam auch das gegenseitige Erzählen von Erinnerungen aus der gemeinsamen Schulzeit nicht zu kurz. Dabei wurde viel gelacht und rege diskutiert. Die interessierten und engagierten jungen Erwachsenen gaben einige Ideen mit in den Gemeinderat. Mit einem süssen Dessert wurde der gelungene Anlass abgeschlossen und man verabschiedete sich in der Hoffnung, dass in den nächsten Jahren wieder mehr Achtzehnjährige der Einladung der Gemeinde folgen werden. (gk)

Mittwoch, 27. September - 08:44 Uhr

Führerausweis nach Selbstunfall weg

Am Sonntag ist es in Walzenhausen zu einem Selbstunfall eines Personenwagenlenkers gekommen. Der Lenker verliess die Unfallstelle ohne Schadenregulierung, wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt. Der Führerausweis wurde dem Mann wegen Alkoholsymptomen abgenommen.

Am frühen Sonntagmorgen lenkte ein 47-jähriger Mann sein Auto vom Schönenbühl in Wolfhalden in Richtung Lachen/Walzenhausen. Im Bereich Heldholz geriet er mit seinem Auto im Baustellenbereich gegen die linksseitige Bauabschrankung. Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern fuhr der Personenwagenlenker weiter. Um 08.30 Uhr konnte der Autofahrer durch die Polizeipatrouille der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden ermittelt werden. Aufgrund der durchgeführten Atem-Alkoholprobe wurde dem verantwortlichen Autofahrer der Führerausweis abgenommen. Der Sachschaden an der Bauabschrankung und am Auto wird auf mehrere Tausend Franken geschätzt. (KapoAR)

Sonntag, 26. September – 16:33 Uhr

Hansruedi Götti ist Ausserrhoder Meisterschütze

Pistolenschütze Hansruedi Götti ist Ausserrhoder Meisterschütze 2021 mit der Pistole. Am Samstag wurde im Schützenhaus in Urnäsch der Ausstich zum ausgeschossen. Am Ende der Schiesssaison wird jeweils der beste Schütze des Kantons in einem anspruchsvollen Programm auf die Distanz 50 und 25 Meter erkoren.

Machten die Podestplätze unter sich aus: Remo Segala (2.), Hansruedi Götti (1.) und Heinz Fleischmann (3.).

Machten die Podestplätze unter sich aus: Remo Segala (2.), Hansruedi Götti (1.) und Heinz Fleischmann (3.).

Bild: PD

Dem souverän agierenden Hansruedi Götti gelang es bereits in der ersten Runde auf 50 Meter, einen Sechs-Punkte-Vorsprung herauszuschiessen. Dennoch verlief das Programm äusserst spannend. Die weiteren Qualifizierten lagen dicht beieinander. Es wurde Schiesssport vom Feinsten gezeigt. Nach den ersten beiden Durchgängen auf 50 und 25 Meter zogen vier Sportschützen der Sektion Teufen und ein Teilnehmer der Sektion Herisau-Waldstatt in den Final ein.

Es blieb weiterhin äusserst spannend. Schliesslich konnte Hansruedi Götte aber seinen Vorsprung nochmals vergrössern, und er gewann das Finalprogramm souverän mit 284 Punkten. Remo Segala erkämpfte bravourös den zweiten Platz und verwies den konstant schiessenden Heinz Fleischmann mit nur einem Punkt Vorsprung auf den dritten Rang.
Final Rangliste: 1. Hansruedi Götti, PS Teufen, 284 Punkte, Meisterschütze Pistole 2021. 2. Remo Segala, PS Teufen, 272. 3. Heinz Fleischmann, PS Teufen, 271. 4. Werner Bösch, PS Herisau-Waldstatt, 244. 5. Ulrich Gantenbein, PS Teufen, 240. (pd)

Sonntag, 26. September – 14:59 Uhr

FC Teufen verliert beim Leader 2:5

Drittligist FC Teufen spielte am Samstagabend auswärts gegen den ungeschlagenen Tabellenführer FC Neckertal-Degersheim. Bereits nach vier Minuten führten die Gäste 2:0. Den Vorsprung konnten sie aber nur bis zur 48. Minute halten. Am Ende unterlag Teufen 2:5.

Teufen startete gegen den Tabellenersten FC Neckertal-Degersheim gut, verlor aber trotzdem.

Teufen startete gegen den Tabellenersten FC Neckertal-Degersheim gut, verlor aber trotzdem.

Bild: Maria Schmid

Bereits Sekunden nach dem Anpfiff unterlief Claudio Fässler in Teufens Abwehr ein Fehler. Mit vollem Einsatz und einer gut getimten Grätsche verhinderte er aber das Gegentor. Nach drei Minuten stand erneut Fässler im Mittelpunkt des Geschehens. Nach der Ecke von Luca Locher köpfte er den Ball in die Maschen. Die Gäste drückten gleich weiter und nur zwei Minuten später gelang Joshua Andraska das 2:0. Aus gut 20 Metern schoss er den Ball mit seinem schwächeren linken Fuss unhaltbar in die untere linke Ecke.

Eigentor von Knechtle

Nach dem fulminanten Start liessen die Gäste nach und die Hausherren übernahmen das Zepter. Ihren einzigen Treffer der ersten Halbzeit erzielten sie aber nicht selbst, denn es war Verteidiger Steve Knechtle, der den Ball nach einer scharfen Hereingabe unglücklich ins eigene Tor abfälschte. Nach dem 1:2 in der 22. Minute war das Spiel ausgeglichen. Beide Teams kamen zu einigen Chancen, die allesamt ungenutzt blieben.

Kurz nach der Pause glich FC Neckertal-Degersheim durch einen direkten Freistoss aus knapp 20 Metern von Sandro Meng zum 2:2 aus. Nun mussten sich die Teufner aufraffen und die Initiative ergreifen. Doch nach einer Stunde fiel der nächste Treffer für die Heimmannschaft. Roberto Manzo köpfte den Ball zur Führung ein. Nur vier Minuten später hätte Neuländner die Partie wieder ausgleichen müssen. Im Fünfmeterraum konnte er den Ball, der tückisch aufsprang, nicht im leeren Tor unterbringen

Der FC Teufen erhöhte nun den Druck. Zu mehr als einigen Halbchancen führten die Offensivversuche allerdings nicht. Die Hausherren hingegen setzten nun auf Konter und setzten dies erfolgreich um. In der 72. und 87. Minute führten die Gegenstösse zu Toren. Damit endete die Partie mit 5:2. Teufen belegt mit sieben Punkten aus fünf Spielen den siebten Rang. (cfä)

Sonntag, 26. September – 13:55 Uhr

In Schönengrund und Oberegg gibt es ein Ja für kommunale Vorlage

Nebst den eidgenössischen Vorlagen kamen im Appenzellerland am Wochenende zwei kommunale Vorlagen zur Abstimmung. Die Stimmberechtigten von Schönengrund haben den Ausgabenbeschluss über 162000 Franken für das Vorprojekt Neubau Unterdorf 11 mit 186 Ja- zu 43 Neinstimmen gutgeheissen. Die Stimmbeteiligung betrug 60,46 Prozent.

Die Stimmberechtigten von Oberegg sagen mit 410:359 Ja zur Bezirksvorlage über den Verkauf des Grundstücks Nr. 1300, Fallbach. Die Stimmbeteiligung betrug 57,6 Prozent. (red.)

Sonntag, 26. September – 12:21 Uhr

Robert Piffrader wird Gemeinderat von Lutzenberg

Rober Piffrader wohnt seit 2018 in Lutzenberg und zieht nun in den Gemeinderat ein.

Rober Piffrader wohnt seit 2018 in Lutzenberg und zieht nun in den Gemeinderat ein.

Bild: PD

Bei den Ersatzwahlen in den Gemeinderat Lutzenberg hat Robert Piffrader 228 von 263 gültigen Stimmen erhalten. Durch die Wahl im April von Rudolf Gantenbein zum Gemeindepräsidenten hatte sich eine Vakanz im Gemeinderat ergeben. Der 56-jährige Piffrader war der einzige Kandidat. Für Vereinzelte wurden 35 Stimmen eingelegt. Die Stimmbeteiligung bei der Gemeindeabstimmung betrug 34,58 Prozent. (red.)

Sonntag, 26. September, 11:32 Uhr

Einbruch in CBD-Hanf-Indooranlage in Herisau – später brennt das Gebäude

In der Nacht auf Samstag wurde in Herisau in eine CBD-Hanf-Indooranlage eingebrochen. Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden am Sonntag in einer Medienmitteilung schreibt, wurde am Samstagmorgen bemerkt, dass eine bislang unbekannte Täterschaft in die Anlage eingebrochen ist. Sie seien gewaltsam in die Produktionsräume eingebrochen und hätten über 50 Kilogramm bereitgestellten CBD-Hanf mitgenommen.

Am Samstag bricht eine unbekannte Täterschaft in eine CBD-Hanf-Indooranlage in Herisau ein – später brennt die Anlage.

Am Samstag bricht eine unbekannte Täterschaft in eine CBD-Hanf-Indooranlage in Herisau ein – später brennt die Anlage.

Bild: Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden

Gemäss Communiqué dürften die Täter die Ware mit einem Fahrzeug abtransportiert haben. Der Verkaufswert des Diebesgutes werde auf mehrere zehntausend Franken geschätzt. Für die Spurensicherung sei der kriminaltechnische Dienst aufgeboten worden. Bereits Anfangs Juli wurde laut Mitteilung in dieselbe Anlage eingebrochen. Allfällige Tatzusammenhänge werden derzeit durch die Polizei geprüft.

Am späten Samstagabend ging bei der Kantonalen Notrufzentrale in Herisau um 22.39 Uhr die Meldung ein, dass es in genau dieser CBD-Hanf-Indooranlage an der Alpsteinstrasse brenne und stark rauche. Die sofort aufgebotene Feuerwehr Herisau konnte den lokalen Brand, welcher in einem Arbeitsraum ausgebrochen ist, rasch unter Kontrolle bringen, löschen und somit schlimmeres verhindern. Die Brandursache, welche möglicherweise mit dem erhitzen von CBD-Öl zusammenhängen könnte, wird durch Fachdienste der Kantonspolizei abgeklärt.

Sonntag, 26. September, 11:10 Uhr

Drei Person nach Diebstahl aus Auto in Gais festgenommen

Am Samstag gegen 18 Uhr kam es in Gais zu einem Diebstahl aus einem Auto. Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden am Sonntag in einer Medienmitteilung schreibt, wurden drei unbekannte Personen beobachtet, wie diese Wertgegenstände durch ein leicht geöffnetes Seitenfenster eines Personenwagens entwendeten. Die Personen hätten sich anschliessend entfernt und konnten im Zug nach St.Gallen festgestellt werden.

Die Anhaltung der Männer erfolgte durch enge Zusammenarbeit der Behörden: Die Verdächtigen wurden gemäss Communiqué im Rahmen der eingeleiteten Fahndung in St.Gallen durch die Stadtpolizei angehalten und danach der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden übergeben. Die drei Algerier im Alter von 22-23 Jahren seien in Haft genommen worden. Die genauen Tatumstände werden durch die Polizei abgeklärt und die Männer bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Samstag, 25. September – 21:30 Uhr

Michael Bless am Kilchberg-Schwinget auf dem dritten Schlussrang

Der nur alle sechs Jahre stattfindende Kilchberg-Schwinget ging mit etlichen Überraschungen zu Ende. Erstmals in der 94-jährigen Geschichte des Kilchberg-Schwingets krönen sich mit Samuel Giger, Damian Ott und Fabian Staudenmann gleich drei Schwinger zum Festsieger. Der Gaiser Michael Bless klassiert sich auf dem dritten Rang.

Michael Bless legt im fünften Gang Adrian Walther auf den Rücken.

Michael Bless legt im fünften Gang Adrian Walther auf den Rücken.

Bild: Lorenz Reifler

Michael Bless war der einzige Appenzeller im NOS-Team, Ersatzmann Andrin Poltera kam nicht zum Einsatz. Der dreifache Eidgenosse Bless legte eine eindrückliche Leistung an den Tag. Eine durch hartnäckige Verletzungen geprägte und daher nur kurze Saison konnte der Sennenschwinger an seiner dritten Kilchberg-Teilnahme versöhnlich abschliessen.

In einem ausgeglichenen Abnützungskampf teilte er zu Beginn die Punkte mit dem Berner Oberländer Eidgenossen Kilian von Weissenfluh, ehe er in den folgenden zwei Gängen mit Ruedi Roschi und Remo Käser zwei weitere Berner bezwang. Die gute Ausgangslage konnte Bless nach der Mittagspause nicht festigen, musste er sich doch im Kampf gegen den Schwingerkönig von 2010 Kilian Wenger schnell das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Trotz dieser Niederlage liess sich Bless nicht beirren und kehrte im fünften Gang gegen den aufstrebenden Mittelländer Adrian Walther auf die Siegerstrasse zurück. Mit einer Spitzenplatzierung vor Augen kam es im sechsten Gang zum Duell mit dem Nordwestschweizer Teamleader und Eidgenossen Nick Alpiger. Nach rund einer Minute entschied Bless das dritte Aufeinandertreffen zu seinen Gunsten. Nach einem 15. Und 10. Rang bei den letzten beiden Austragungen sicherte sich der Appenzeller in seiner dritten und vermutlich letzten Teilnahme an diesem geschichtsträchtigen Anlass den ausgezeichneten dritten Schlussrang. (tm)

Samstag, 25. September – 21:09 Uhr

Eschen/Mauren beendet den Lauf des FC Heiden

Die Heidler verlieren gegen Eschen/Mauren und müssen die Tabellenführung abgeben.

Die Heidler verlieren gegen Eschen/Mauren und müssen die Tabellenführung abgeben.

Bild: PD

Die personell gebeutelten Vorderländer verlassen nach der 1:2 Niederlage gegen die dritte Mannschaft des USV Eschen/Mauren den Platz zum ersten Mal in dieser Saison als Verlierer. Zwingend war die Niederlage nicht, doch gleichwohl geht der Sieg der Gäste absolut in Ordnung.

Szenen, die es nur in der 4.Liga gibt: Mit den Fessler-Brüdern fehlten Heiden-Trainer Koru aufgrund eines privaten Anlasses zu Beginn zwei wichtige Leistungsträger. So konnte er die beiden erst nach gut 20 Minuten einwechseln, was Heidens Spiel nach vorne etwas mehr Struktur gab. Doch seinen Mannen schien die Durchschlagskraft zu fehlen. Lediglich Samuel Fessler gelang es in Minute 37, Gefahr zu erzeugen. Sein Abschluss auf das verwaiste Tor erfolgte aber aus derart spitzem Winkel, dass sein Versuch im Aus landete. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste bereits 1:0. Denn sie hatten ein goldenes Händchen: Nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung traf Wohlwend mit einem Heber zur nicht unverdienten Gästeführung. Es war kein Spiel für's Auge, was die beiden Teams fabrizierten - und so konnte es nach dem Seitenwechsel eigentlich nur besser werden.

Heiden gleicht aus

Die Gastgeber drüchten nach der Pause vehementer auf's Tempo - und sie belohnten sich fünf Minuten nach Wiederanpfiff. Eine Hereingabe von Köberl drückte Raphael Fessler akrobatisch ins Tor von USV-Hüter Meier. Das Spiel war nun wieder offen, doch mit den Liechtensteinern hatten die Vorderländer einen durchaus mühsamen Gast. Sie verstanden es, Heidens Offensivspiel konsequent zu unterbinden und hatten mit Wohlwend eine schnelle, unberechenbare Spitze. Diese hatten Boller & Co. zwar weitestgehend im Griff, doch Torhüter Sturzenegger musste sich an diesem Nachmittag mehr auszeichnen als ihm lieb war.

Schlussoffensive kommt zu spät

Nichts auszurichten hatte Heidens Torhüter nach 70 Zeigerumdrehungen: Einen Konter schloss Ok herrlich ins lange Eck ab und bescherte seinen Farben die neuerlichen Führung. Gemessen an den Spielanteilen ging dies absolut in Ordnung, hatte doch der USV wieder mehr vom Spiel seit dem Ausgleich. So blieb den Hausherren nichts anderes übrig, als mit einer fulminanten Schlussoffensive wenigstens noch einen Punkt zu ergattern. Dem Ausgleich am nächsten kam Dautaj (86.). Seinen Kopfball sahen einige Zuschauer schon im Tor. Auch weitere Chancen wurden kreiert, letztlich fehlte aber die nötige Vehemenz. Mit dem Gast aus dem Fürstentum hatten die Vorderländer einen Gegner, der es verstand, den Kontrahenten mit kompromisslosem Defensivspiel und gefährlichen Kontern ein Bein zu stellen. Heiden musste sich in dieser Saison zum ersten Mal geschlagen geben. (lua)

15:47 Uhr

Vier Polizistinnen und Polizisten vereidigt

Am Donnerstag wurden zwei Polizistinnen und zwei Polizisten durch Regierungsrat Hansueli Reutegger offiziell ins Korps der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden aufgenommen.

Zwei Polizistinnen haben gemäss Medienmitteilung im vergangenen Jahr die einjährige Grundausbildung an der Polizeischule Ostschweiz in Amriswil mit der Berufsprüfung erfolgreich abgeschlossen. Aufgrund der anhaltenden Corona-Situation musste die geplante, feierliche Vereidigung vom letzten Herbst verschoben werden. Am vergangenen Donnerstag konnte die Feier nun unter den 3G-Vorgaben in einem würdigen Rahmen durchgeführt werden. Zusammen mit den jungen Polizistinnen wurden ein Polizeifeldweibel und Polizeiwachtmeister, welche ebenfalls neu bei der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden arbeiten, durch Regierungsrat Hansueli Reutegger vereidigt. Anschliessend hiess Polizeikommandant Reto Cavelti die neuen Mitarbeitenden herzlich willkommen und nahm sie offiziell ins Polizeikorps auf. Der feierliche Vereidigungsakt im Casinosaal in Herisau wurde durch einen jungen Hackbrettspieler und zwei Tambouren aus den eigenen Reihen der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden umrahmt. (KapAR)

14:02 Uhr

140 Schülerinnen und Schüler am Berufserkundungstag

Am Mittwoch haben rund 140 Schülerinnen und Schüler der zweiten Oberstufe einen ersten Fuss in die Berufswelt gesetzt. Mitgemacht am Berufserkundungstag haben 47 Betriebe aus der Region und die Sekundarschulen Heiden, Oberegg, Walzenhausen, Wolfhalden-Grub und Trogen-Wald-Rehetobel. Die Standortförderung Appenzellerland über dem Bodensee (AüB) organisierte und koordinierte den Anlass zum siebten Mal.

Der Berufserkundungstag ist gemäss der Medienmitteilung von AüB für das lokale Gewerbe eine sehr geschätzte Möglichkeit, die Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten in der Region aufzuzeigen. 47 Betriebe in 10 Gemeinden boten rund 183 Berufserkundungsplätze in 35 verschiedenen Lehr­berufen an. Dank der regionalen Organisation können die Schülerinnen und Schüler so eine grosse Zahl von Berufen kennenlernen.

Ziel des Berufserkundungstages ist es, Lernende mit Ausbildungs­möglichkeiten in ihrer Wohnregion vertraut zu machen. Da die Zweitoberstufenschüler:innen noch ganz am Anfang des Berufswahl­prozesses stehen, geht es in erster Linie darum, erste Schritte in die Arbeitswelt zu machen und erste konkrete Erfahrungen zu sammeln. (pd)

11:02 Uhr

Gleitschirmpilot stürzt auf Ebenalp ab

Am Donnerstagmittag startete ein 32-jähriger Gleitschirmpilot auf der Ebenalp zu einem Flug. Kurze Zeit nach dem Startmanöver verlor er die Kontrolle über sein Fluggerät und stürzte auf die Wiese. Dabei zog sich der Mann gemäss der Medienmitteilung der Innerrhoder Kantonspolizei eine Oberschenkelfraktur zu. Er wurde mit der Rega geborgen. Der genaue Hergang wird durch die Kantonspolizei abgeklärt. (KapoAI)

09:36 Uhr

Begegnungsfest im Kapuzinerkloster

Am Samstag, 2. Oktober, führen das Asylzentrum Mettlen, die Fachstelle Integration und das Sozialamt ein Begegnungsfest im Garten des Kapuzinerklosters durch. Damit besteht gemäss Medienmitteilung der Ratskanzlei die Gelegenheit, hier in Appenzell wohnende Menschen und ihre Kulturen kennenzulernen. Das Programm bietet neben kulinarischen Höhepunkten aus den verschiedensten Ländern auch Tanz, Musik, Ausstellungen, Wettbewerbe, Spiele und eine Hüpfburg für die Kinder. (rk)

Freitag, 24. September - 8:44 Uhr

Kaminfeuergespräch mit Alfred Stricker

Zum siebten Mal haben sich die Parteiunabhängigen AR in Wolfhalden zum Kaminfeuergespräch mit Landammann Alfred Stricker getroffen. Obwohl für einmal das Cheminée fehlte, war viel vom Feuer der Begeisterung für das politische Amt zu spüren, wie es in der Medienmitteilung heisst. Moderator Peter Gut strukturierte das Gespräch in drei Teile: Rückschau auf das Landammannamt, Herausforderungen als Departementschef und Ausblick.

Peter Gut mit Alfred Stricker.

Peter Gut mit Alfred Stricker.

Bild: PD

Eindrücklich gelang es Alfred Stricker, über die speziellen Herausforderungen der Coronazeit, welche ihn auch persönlich geprägt haben, zu berichten Das ständige Abwägen zwischen Pragmatismus und Aktionismus, eine neue Qualität in der interkantonalen Zusammenarbeit, anspruchsvolles Teamwork der Regierung und die intensivierte Kommunikation mit der Bevölkerung waren die zentralen Stichworte. Die Schilderungen des aufgezwungenen, zeitweise fast vollständigen Verzichts auf ein angemessenes Privatleben in Verbindung mit der enormen Verantwortung, zur richtigen Zeit das Richtige im richtigen Mass zu machen, war für die Zuhörenden eindrücklich.

Was kann die Schule, was muss sie, was soll sie nicht? Rund um diese Fragen schilderte Regierungsrat Stricker den Umgang mit den zum Teil widersprüchlichen Erwartungen der verschiedenen Anspruchsgruppen. Und auch die Anstrengungen für den Erhalt zukunftsfähiger Schulen im Kanton wurden thematisiert. Einmal mehr wurde deutlich, dass die Schule ein Arbeitsfeld ist, in dem es fast nur, wenn auch zum Teil lediglich selbsternanntes, Expertentum gibt. Fast alle glauben zu wissen, was Schule ist und es braucht zuweilen grosses politisches Fingerspitzengefühl, alle Meinungen mit der nötigen Offenheit zu respektieren.

Ebenfalls angesprochen wurden die Bereiche Kunst und Kultur. Auch hier gilt es, die Gratwanderung zwischen der lebendigen Pflege traditioneller Volkskultur und der Förderung neuer, manchmal nicht sofort verständlicher und zuweilen verstörender Ausdrucks- und Gestaltungswelten zu meistern.

Alfred Stricker gab der Hoffnung Ausdruck, dass sich bald einmal wieder so etwas wie Normalität einstellen möge. Wegen der ausserordentlichen Lage sind wichtige Themen wie das Regierungsprogramm in den Hintergrund gerückt. Abschliessend hielt er zuversichtlich fest, dass es auch in Ausserrhoden gelingen wird, gemeinsam den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Zum Abschluss gönnten sich die Parteiunabhängigen bei bestem Spätsommer-Wetter ein ausgezeichnetes Mittagessen im Ochsen-Garten, an welchem die Diskussion in angeregter Stimmung noch fortgesetzt wurde. (pd)

Donnerstag, 23. September - 16:16 Uhr

Anlass zur Unterschriftensammlung Tempo-30-Zone in Walzenhausen

Am 1. Juli 2020 wurde eine Unterschriftensammlung für eine Tempo-30-Zone in Gebiet Lachen und im Umfeld von den Schulhäusern und dem Altersheim eingereicht. Die Unterzeichnenden beantragen gemäss Medienmitteilung beim Gemeinderat, dass die Einführung einer Tempo-30-Zone in Lachen, Altersheim und Schule geprüft und diesbezüglich im Dorfteil Lachen eine Informations- und Diskussionsveranstaltung durchgeführt wird.

Der Anlass findet nun am Dienstag 5. Oktober, 19.30 Uhr coronabedingt in der MZA statt. An der Veranstaltung werden die Anliegen der Bevölkerung aufgenommen und über den Ablauf informiert. Eingeladen sind die Unterzeichnenden wie auch die gesamte Bevölkerung, insbesondere aus dem Dorfteil Lachen. Die zugelassene Anzahl Personen ist aufgrund der Covid-19 Schutzmassnahmen auf maximal 50 Personen beschränkt. Eine vorgängige Anmeldung ist daher zwingend bis am Montag, 4. Oktober, bei der Gemeindekanzlei (gemeindekanzlei@walzenhausen.ar.ch /
Tel. 071 886 49 84) notwendig. Auf der Website der Gemeinde unter www.walzenhausen.ch > Verwaltung > News wird der Link für den Livestream zum Anlass online gestellt. Allfällige Fragen die anlässlich des Anlasses beantwortet werden sollen, können vorgängig (bis am
4. Oktober 2021) an die Gemeindekanzlei eingereicht werden. Ausserdem besteht während des Livestreams mittels Kommentarfunktion und über die Mailadresse der Gemeindekanzlei die Möglichkeit Wortmeldungen oder Fragen anzubringen. (gk)

15:12 Uhr

FC Appenzell holt nur einen Zähler

Beim 3.-Liga-Wochentagsspiel zwischen dem FC Appenzell und Bütschwil waren die Innerrhoder insgesamt das bessere Team mit mehr Torchancen. Am Ende stand es auf Schaies nach einer Leistungssteigerung der Einheimischen aber nur Unentschieden.

In der ersten Hälfte fehlte bei den Platzherren oft der letzte Pass und sie kamen trotz guten, schnellen Kombinationen kaum zu Torchancen. Auch die Gäste trugen zu einem guten Spiel bei und führten nach 45 Minuten. Beim Pausentee schien ein Ruck durch die einheimische Mannschaft gegangen zu sein und die Appenzeller starteten gut. Nach dem verdienten Ausgleich strebten sie den Sieg an, liefen aber auch in einige Conter. In den letzten zehn Minuten ging es hin und her und beide Equipen hätten noch den Sieg holen können. Weil sich der Stammtorhüter auswärts im Studium befindet, hütete der Junior-A Adrian Koster das Gehäuse.

Die Einheimischen lancierten jeweils schnelle Angriffe über die Aussenspieler. Entweder kam dann aber das Zuspiel in die Mitte nicht an oder die Gästeabwehr konnte vor einem Torschuss klären. Auch die Untertoggenburger spielten schnell nach vorne. Bei einem Gegenstoss hätten die Gäste mehr daraus machen können doch, der landete der Ball in den Händen des Keepers und wenig später stand Roger Fässler in der Schusslinie. Nach einer knappen halben Stunde musste ein Treffer der Einheimischen wegen Abseits annulliert werden. In der 33. Minute konnte dann Severin Gübeli eine Hereingabe von rechts zum 0:1 verwerten. Sechs Minuten weiter wurde den Einheimischen nach einem Rückpass in die Hände des Torhüters ein indirekter Freistoss zugesprochen, der in der Mauer landete.

Gleich nach Wiederbeginn landete ein Kopfball von Sepp Peterer am Pfosten. Es folgten zwei weitere gute Kopfbälle der Platzherren und ein Ball landete im Seitennetz. Ein Tor der Innerrhoder lag in der Luft. Zuerst musste aber auf der anderen Seite Adrian Koster klären, bevor in der 73. Minute der verdiente Ausgleich fiel. Nach einem Befreiungsschlag von Lars Schneider verfehlte ein Bütschwiler das Leder, welches Sepp Peterer erlief und von links zum 1:1 einschiessen konnte. In der 82. Minute stand ein Toggenburger plötzlich alleine vor Adrian Koster, der sicher abwehren konnte. Auch in der 89. Minute hatte er nochmals einzugreifen. In der Nachspielzeit landete der Ball noch im Tor der Innerrhoder, aber der Schütze aus Bütschwil stand eindeutig im Offside und somit blieb es beim 1:1. (mk)

Donnerstag, 23. September - 13:41 Uhr

Rücktritt in Wald: Es fehlen nun drei Gemeinderäte

Jürg Bollinger

Jürg Bollinger

Bild: PD

Im Gemeinderat Wald gibt es eine weitere Vakanz. Wie die Gemeindekanzlei am Donnerstag mitteilte, hat nun auch Jürg Bollinger seinen Rücktritt eingereicht. Im nächsten Jahr werden also drei neue Gemeinderätinnen oder Gemeinderäte gesucht. Nun ruft der Gemeinderat zur Mitarbeit auf. Er schreibt: «Sich für die Gemeinde zu engagieren ist spannend und bereichernd. Gerne geben die Gemeindepräsidentin und alle Gemeinderätinnen und -räte weitere Auskünfte.»

20:27 Uhr

Einwohnerrat beschliess neue Lernformen im Zyklus 2

Der Herisauer Einwohnerrat hat am Mittwoch drei Sachgeschäften zugestimmt. Für die Revision der Gemeindeordnung wurde eine besondere parlamentarische Kommission eingesetzt. Zudem beantwortete der Gemeinderat in der Fragestunde vier Anfragen.

Der erste Traktand war der «Herisauer Rahmen». Mit diesem Projekt will die Schule Herisau im Zyklus 2 neue Lehr- und Lernformen einführen. Wegen jährlichen wiederkehrenden Mehrkosten musste der Einwohnerrat über das Geschäft entscheiden und stimmte dem Vorhaben mit 24 zu 1 Stimmen zu.

Beim zweiten Geschäft ging es um die geplante Wertstoffsammelstelle im Chammerholz. Sie kann gebaut werden. Die Vorlage umfasste einen Kredit über 2,7 Millionen Franken. Der Einwohnerrat stimmte dem einstimmig zu. Der neue Standort wird die bisherige Sammelstelle beim WinWin-Markt ersetzen. Der zweite Kredit auf der Traktandenliste betraf die Erarbeitung eines Vorprojektes für die Neugestaltung und Sanierung von Obstmarkt und Platz. Die 527'000 Franken wurden mit 24 Ja-Stimmen zu 1 Nein-Stimme genehmigt.

Wie jedes Jahr stand in der Septembersitzung zudem die Fragestunde an. Behandelt wurden die Themen Ortsplanungsrevision, laufende Bauprojekte, Verkehrsmanagement der Stadt St. Gallen und Budgetierung der Steuereinnahmen. Des Weiteren wurde eine besondere parlamentarische Kommission für die Totalrevision der Gemeindeordnung eingesetzt. Als Mitglieder gewählt wurden Eva Schläpfer (PU/Gewerbe, Präsidentin), Reto Frei (EVP/Mitte), Anita Hug (SVP), Michel Peter (FDP) und Silvia Taisch (SP).

16:54 Uhr

Mitte/EVP-Fraktion kritisiert Sozialbericht

Am Montag behandelt der Ausserrhoder Kantonsrat den Sozialbericht. Die Mitte/EVP-Fraktion ist damit nicht zufrieden. Wie sie in einer Medienmitteilung schreibt, zeige der Bericht zwar ein umfassendes Bild der sozialen Situation des Kantons. Damit diese Erhebung mit allen Daten und Zahlen einen Sinn bekommen, bräuchte es aber es nebst Fakten auch Vergleiche, schreibt die Fraktion. Sie vermisse einen Vergleich zu den Ostschweizer Kantonen oder anderen ländlichen Kantonen. Dies hätte das Einordnen der im Bericht vorgestellten Zahlen erleichtert. Weiter fehlen der Mitte/EVP-Fraktion die konkreten Schlüsse sowie Erkenntnisse aus dem Bericht. «Der Regierungsrat AR hat scheinbar Brennpunkte identifiziert, will aber diese nicht beim Namen benennen», so die Fraktion. Ebenso erwähne der Regierungsrat nicht, was für Massnahmen angedacht, geplant oder umgesetzt werden sollen. Die Mitte/EVP-Fraktion verlangt in der Mitteilung nun vom Regierungsrat eine klare Auslegeordnung.

Bei der Beratung haben sich für die Mitte/EVP-Fraktion als grösste Brennpunkte die Themen zum Mittelstand und zu den Schwellenwerten bei der wirtschaftlichen Sozialhilfe herauskristallisiert. Der Mittelstand sei im Vergleich zu anderen Regionen in der Schweiz deutlich kleiner. Dazu liefere weder der Bericht noch die Regierung Gründe. Dies obwohl gerade die Steigerung des verfügbaren Einkommens Teil des Regierungsprogramms sei. Das Thema Schwellenwert im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Sozialhilfe müsse unter der Berücksichtigung von Sozialleistungen und Steuern verbessert werden. Es sei eines liberalen Kantons unwürdig, wenn nach der Aufnahme einer Teilzeitbeschäftigung bis zu 500 Franken monatlich weniger zur Verfügung stehen. «Der Wille zu Arbeiten soll keiner Bestrafung unterliegen. Hier fordert die Mitte/EVP-Fraktion um sofortiges Angehen und um Entwicklung von Lösungen», heisst es abschliessend.

13:38 Uhr

Ausserrhoder Regierungsrat besucht Bündner Regierung

Der Ausserrhoder Regierungsrat besucht auf Einladung der Bündner Regierung den Kanton Graubünden. Seit Dienstagnachmittag vertiefen die Delegationen ihre guten Beziehungen mit einem Gedankenaustausch in ungezwungener Atmosphäre, wie die Standeskanzlei Graubünden mitteilt.

Gemäss Medienmitteilung begrüssten der Bündner Regierungspräsident Mario Cavigelli und der Kanzleidirektor Daniel Spadin die eingetroffenen Gäste am Dienstag am Churer Bahnhof. Die Mitglieder des Regierungsrats des Kantons Appenzell Ausserrhoden wurden im Beisein ihrer Partnerinnen herzlich willkommen geheissen. Anschliessend wurden die Delegation mit Landammann Dölf Biasotto, die Regierungsräte Yves Noël Balmer, Alfred Stricker, Paul Signer und Hansueli Reutegger sowie Ratschreiber Roger Nobs im Regierungssaal empfangen. Nach einem Spaziergang durch die Churer Altstadt zur Kathedrale und anschliessender Besichtigung des Domschatzmuseums wurde der Abend mit einem gemütlichen Nachtessen abgerundet. Der Mittwoch startete gemäss Communiqué mit einer Zugfahrt in der Rhätischen Bahn nach Trun und einem gemeinsamen Frühstück. Zusammen mit Johannes Flury, dem Präsidenten der Lia Rumantscha, besuchten die beiden Regierungsdelegationen danach die «Cuort ligia Grischa» und das darin befindende Museum Sursilvan mit Originalwerken des berühmten Truner Künstlers Alois Carigiet. Im Verlauf des Nachmittags geht es weiter mit dem Bus nach Flims und mit der Kutsche nach Conn. Von dort aus befindet sich in Gehdistanz die Aussichtsplattform «Il Spir», die einen einmaligen 180-Grad-Blick auf die Rheinschlucht Ruinaulta ermöglicht. (sk)

10:10 Uhr

Spontanes Impfen ist weiterhin erfolgreich

Seit Mittwoch ist es neben den üblichen Impfmöglichkeiten in den Impfzentren Herisau und Heiden zusätzlich möglich, sich an verschiedenen Orten im ganzen Kantonsgebiet impfen zu lassen. Der Kantonale Führungsstab (KFS) zieht nun eine positive erste Zwischenbilanz. Insgesamt wurden germäss Medienmitteilung in den Gemeinden Urnäsch, Walzenhausen, Reute, Stein, Teufen, Trogen, Speicher und Grub und in einigen Betrieben 281 Personen geimpft. Die Impfaktionen sind bislang reibungslos verlaufen. In acht Gemeinden wird in den nächsten Tagen das mobile Impfteam weitere Möglichkeiten anbieten, sich ohne Anmeldung impfen zu lassen. Alle Impftermine und Impforte sind auf den Webseiten des Kantons www.ar.ch/corona sowie der Gemeinden publiziert und können den Inseraten, online-Medien und Flugblättern entnommen werden. Für die Zweitimpfung, die vier Wochen nach der ersten Impfung erfolgt, wird das mobile Impfteam ebenfalls wieder in die Gemeinden fahren. Die Zweitimpfungen beginnen dort am 20. Oktober und enden am 4. November 2021.

Zuspruch für Walk-In Impfungen ungebrochen hoch

Wie gross der Zuspruch für die Walk-In Impfungen ist, zeigt die Anzahl Personen, die sich in den Impfzentren bis jetzt spontan impfen liessen. Die bisherigen sieben Impftage ohne Anmeldung in den Impfzentren wurden von insgesamt 2362 Personen genutzt (Herisau: 1259 Personen, Heiden: 1103 Personen). Dabei wurden auch Wartezeiten in Kauf genommen. Die nächsten Walk-In Impfungen in den Impfzentren Herisau und Heiden finden jeweils am Freitag, 24. September 2021 (übermorgen) und am Freitag, 1. Oktober 2021 zwischen 13.30 und 21 Uhr statt. Wer keine Wartezeiten in Kauf nehmen will, vereinbart einen ordentlichen Termin für eine Impfung über das Anmeldeportal https://ar.impfung-covid.ch/. (kk)

Mittwoch, 22. September - 10:04 Uhr

Neue Schulergänzende Tagesstrukturen in Waldstatt

Bis zu den Sommerferien wurden in Waldstatt von einer Gruppe Freiwilliger, unter dem Patronat des Frauenvereins, einmal pro Woche ein Mittagstisch angeboten. Beim Mittagstisch wurde es gemäss Medienmitteilung immer schwieriger genügend Helfer zu rekrutieren, sodass der Mittagstisch anfangs Juli aufgelöst wurde.

Die anstehende Revision des kantonalen Kinderbetreuungsgesetzes sowie des Volksschulgesetzes nimmt die Gemeinden in die Pflicht. Sie müssen ein der Bevölkerung angemessenes Betreuungsangebot sicherstellen. Dies ist auf freiwilliger Basis, eine Unmöglichkeit. Die Gemeinde war gefordert und hat, zusammen mit der Schule und der Kita, die schulergänzenden Tagesstrukturen aufgegleist. Das Betreuungsangebot gilt für die Schülerinnen und Schüler des Kindergartens, der Primarschule und der Oberstufe und wird jeweils montags, dienstags, donnerstags und freitags über Mittag und die Nachmittagsbetreuung bis 18 Uhr angeboten. Während den Ferien wird an diesen vier Tagen die Betreuung (ganzer Tag) mit themenbezogenen Projektwochen organisiert.

Am 9. August war es bereits so weit. Mit professioneller Leitung nahmen einige Familien dieses neue (Ferien)Betreuungsangebot in Anspruch. In der Zwischenzeit gehört das Tagi Kunterbunt am unteren Böhl 4, für einige Kinder zum Alltag. Sie fühlen sich sichtlich sehr wohl und willkommen. Aus dem leerstehenden Haus, wurde ein Ort des Zusammenkommens mit fröhlichen Kinderstimmen, feinem Essen und ein Platz zum Entfalten.

Das Tagi Kunterbunt ist innert kurzer Zeit im alten Einfamilienhaus entstanden. Das war nur möglich, weil unzählige freiwillige Helferinnen und Helfer tatkräftig mitgearbeitet haben. Auch durfte das Tagi einige Spenden entgegennehmen. Als kleiner Dank wurden am kürzlich Sponsoren, Helfende, Nachbarn, Kinder und Eltern zu einem Dankeschön-Apero und zum Tage der offenen Tür ins Tagi Kunterbunt eingeladen. Trotz des misslichen Wetters war es ein fröhlicher Anlass.

Konzept und Anmeldeformular sind unter der Homepage der Schule Waldstatt www.schule-waldstatt.ch zu finden. Besuche sind nach Voranmeldung bei der Leitung Tagesstrukturen möglich. Mail: tagesstrukturen@schule-waldstatt.ch oder Telefon: 071 571 10 90. (pd)

Dienstag, 21. September - 17:03 Uhr

Covid-Testzentrum in Appenzell zügelt ins Bahnhofpärkli

(rk) Das privat geführte Covid-Testzentrum im Dorf Appenzell ist vom Postplatz ins Bahnhofpärkli umgezogen. Dies teilt die Ratskanzlei in einer Medienmitteilung mit. Das Testangebot ohne Voranmeldung richtet sich an Personen ohne Symptome. Das Angebot im Testzentrum am kantonalen Gesundheitszentrum Appenzell richtet sich insbesondere an Personen mit Symptomen und bedarf einer vorgängigen telefonischen Anmeldung.

In Appenzell kann man sich neu im Bahnhofpärkli testen lassen.

In Appenzell kann man sich neu im Bahnhofpärkli testen lassen.

Bild: Keystone

Im Testzentrum im Dorf Appenzell können sich Personen ohne Voranmeldung auf Covid-19 testen lassen und somit ein Covid-Zertifikat erhalten. Ab heute steht das Testzentrum der Firma xtrapharm im Bahnhofpärkli Appenzell, wenige Meter entfernt vom vorherigen Standort am Postplatz. Dadurch bietet es mehr Platz für Personen, die für einen Covid-Test anstehen. Das Testzentrum ist weiterhin offen von Montag bis Donnerstag, jeweils 18 bis 20 Uhr, sowie Freitag von 18 bis 21 Uhr und Samstag von 19 bis 22 Uhr. Beim Anstehen sind die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.

Mit Symptomen bitte voranmelden

Das Gesundheitsamt bittet Personen, die Symptome oder einen engen Kontakt zu einer an Covid-19 erkrankten Person hatten, sich ausschliesslich telefonisch beim kantonalen Gesundheitszentrum Appenzell für einen Termin anzumelden (Covid-19-Hotline unter Tel. +41 71 788 99 66) und nicht das Angebot im Bahnhofpärkli zu nutzen. Personen mit schwerwiegenden Symptomen werden gebeten, ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt telefonisch zu kontaktieren. Weitere Information zum Coronavirus und dem Testen ist online unter www.ai.ch/coronavirus erhältlich.

Dienstag, 21. September - 16:10 Uhr

Gemeinderat Lutzenberg plant eine Steuersenkung

(gk) Aufgrund der finanziell guten Lage schlägt der Gemeinderat Lutzenberg eine Reduktion des Steuerfusses von 3.7 auf 3.6 Einheiten vor. Das gibt die Gemeindekanzlei am Montag, 20. September, bekannt. Der Gemeinderat veranschlagt für das kommende Jahr Aufwände von rund 7,8 Millionen Franken und Einnahmen von Fr. 7,4 Millionen Franken. Daraus resultiert ein Aufwandüberschuss von 348 935 Franken.

Die Gemeinde Lutzenberg will kommendes Jahr rund 800 000 Franken in Projekte investieren.

Die Gemeinde Lutzenberg will kommendes Jahr rund 800 000 Franken in Projekte investieren.

Bild: APZ

Der Gemeinderat Lutzenberg will gemäss einer Medienmitteilung zudem 777 500 Franken investieren. Budgetiert ist die Bankettsicherung der Zufahrt zum Schulhaus Gitzbüchel, der Neubau eines Carports am jetzigen Standort des alten Feuerwehrhäuschens, die Anschaffung zwei digitaler Ortseingangstafeln sowie diverse Arbeiten aus den Bereichen Wasserversorgung und Tiefbau- und Renovationsarbeiten. Durch diverse Ausbauten der Kantonsstrasse in Wienacht-Tobel wird die Anschaffung eines zusätzlichen Winterdienst-Fahrzeugs mit Schneepflug, Tellerstreuer und Schneefräse für den Ortsteil Wienacht-Tobel notwendig.

Der Voranschlag der Erfolgsrechnung 2022 wird den Stimmberechtigten am 28. November 2021 mit der Empfehlung auf Zustimmung unterbreitet. Die Unterlagen mit Detailinformationen zu den verschiedenen Budgetpositionen werden den Stimmberechtigten Mitte Oktober 2021 zugestellt.

Dienstag, 21. September - 14:30 Uhr

Sandra Neff ist neue Präsidentin des Vereins «Frischloft»

(pd) Im Verein «Frischloft» wird jedes Jahr das Präsidium und das Vize-Präsidium neu besetzt. So wählten die anwesenden Mitglieder Sandra Neff zur neuen Präsidentin für das kommende Vereinsjahr. Sie ersetzt damit Beni Signer, der den Verein in den vergangen zwölf Monaten präsidierte. Zudem wurde Samuel Fitzi als Vize-Präsident und Erika Egger-Fässler als Aktuarin gewählt.

Von Links: Beni Signer tritt das Amt an Sandra Neff ab, Erika Egger-Fässler wird neue Aktuarin, Samuel Fitzi neuer Vize-Präsident.

Von Links: Beni Signer tritt das Amt an Sandra Neff ab, Erika Egger-Fässler wird neue Aktuarin, Samuel Fitzi neuer Vize-Präsident.

Bild: pd

Der scheidende Präsident verdankte den grossen Einsatz von Thomas Fuchs, der sich seit der Gründung um die Finanzen des Vereins kümmerte. Ein wichtiger Teil der Erfolgsgeschichte des «Frischloft» waren die zahlreichen Veranstaltungen, an denen jeweils spannende Themen von und für KMU's beleuchtet wurden. Aufgrund der Pandemie konnte im vergangen Jahr nur ein kleiner Anlass durchgeführt werden. Nun hofft der Verein wieder vermehrt Anlässe durchführen zu können. Weitere Informationen finden sich auf der Site des Vereins.

Der Verein «Frischloft» blickt mit viel Optimismus in die Zukunft. Denn das Angebot an Coworking-Spaces sowie Sitzungs- und Workshop-Räumlichkeiten ist gefragter denn je.

Dienstag, 21. September - 11:41 Uhr

Innerrhoder Coiffeuse-Lernende gewinnt Pokal

(pd) Leonie Hehli, Lernende im 3. Lehrjahr bei Tonio Coiffure Teufen, hat letzte Woche den Pokal der U20 der Style & Color Trophy 2021 L’Oréal gewonnen.

Leonie Hehli (links) und ihrem Gewinnermodell.

Leonie Hehli (links) und ihrem Gewinnermodell.

Bild: PD

In diesem Jahr haben schweizweit über fünfzig Hairstylistinnen an dem renommierten Fachwettbewerb teilgenommen. Mit ihren Farb- und Stylearbeiten an verschiedenen Modellen musste Leonie Hehli die Jury für die Selektion ins Finale überzeugen, was ihr gelang. Im Finale der zehn Besten vom letzten Mittwoch hat es für einen Platz unter den ersten drei zwar nicht gereicht aber bei der Kategorie U 20 über alle Teilnehmer gewann Leonie Hehli den «Style & Colour Trophy Best U20»-Pokal.

Dienstag, 21. September - 10:21 Uhr

Künstler Tobias Kupferschmidt präsentiert sein Handwerk

(gk) Ende September 821 schenken Rihhoh und Roaddhoh ihr Land im Schwänberg dem Kloster St. Gallen. In der dazugehörigen Urkunde wird damit mit dem «suweinperac» erstmals eine Siedlung im Appenzellerland schriftlich erwähnt. Gefeiert wird dieses 1200-Jahr-Jubiläum, das nicht nur für Herisau von grosser Bedeutung ist, mit verschiedenen Feierlichkeiten, die sich über ein ganzes Jahr erstrecken. Den Auftakt bildet am
30. September die Enthüllung eines Gedenksteins.

Tobias Kupferschmidt mit dem drei Tonnen schweren Gedenkstein.

Tobias Kupferschmidt mit dem drei Tonnen schweren Gedenkstein.

Bild: PD

Gestaltet wurde der Stein von Tobias Kupferschmidt. Er präsentiert den Stein und sein Handwerk am Dienstag und Mittwoch, 28. und
29. September jeweils von 9 bis 11 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr auf dem Obstmarkt. Die Schule Herisau wird die Gelegenheit rege nutzen, etwas über die Geschichte des Schwänbergs zu erfahren und sich selber im Handwerk des Steinmetzes zu versuchen. Diese Möglichkeit steht auch der interessierten Bevölkerung offen.

Drei Tonnen schwerer Findling

Für Tobias Kupferschmidt ist der Gedenkstein ein besonderer Auftrag. In seiner Werkstatt hat er bislang noch keinen Stein dieser Grösse bearbeitet. Angesichts des knapp drei Tonnen schweren Findlings kam die Infrastruktur des ehemaligen Berufsweltmeisters an ihre Grenzen. Es handelt sich um einen Kalkstein aus einem regionalen Kieswerk. «Er ist mittelhart und von guter Qualität. Damit lässt er sich einfach bearbeiten», sagt Kupferschmidt. Genau deswegen sei Kalkstein ein beliebtes Material. Die schön ebene Oberfläche hat der Stein schon aufgewiesen, als er bei ihm angeliefert wurde. Kupferschmidt musste nur noch die Standfläche fräsen – und natürlich die Inschrift anbringen. Sie enthält unter der Überschrift «1200 Jahre Schwänberg» unter anderem das Datum der Gedenksteinsenthüllung, und ein Zitat aus der Schenkungsurkunde.

Weitere Jubiläumsaktivitäten sind Führungen, eine Besichtigung der Schwänberg-Urkunde im St. Galler Stiftsarchiv und eine Buchvernissage. Den Höhepunkt markiert im August 2022 ein Freilichttheater im Weiler Schwänberg. Organisiert werden die Anlässe vom Verein Freilichttheater Schwänberg und dem Museum Herisau. Weitere Informationen sind zu finden unter www.ft-schwaenberg.ch und www.museumherisau.ch.

Dienstag, 21. September: 9:11 Uhr

SP unterstützt Zertifikatspflicht

Das Covid-Zertifikat ist umstritten. Die Ausserrhoder SP-Fraktion stellt sich hinter die 3G-Regel.

Das Covid-Zertifikat ist umstritten. Die Ausserrhoder SP-Fraktion stellt sich hinter die 3G-Regel.

Bild: Christian Beutler / KEYSTONE

(pd) Die SP-Fraktion im Ausserrhoder Kantonsrat stellt sich hinter die 3G-Regel für öffentliche Anlässe. Das schreibt sie in einer Mitteilung. Die bundesrätliche Verordnung schliesse zwar den Parlamentsbetrieb von der Zertifikatspflicht aus. Trotzdem will die Fraktion mit der Unterstützung des Zertifikats zeigen, dass sie sich keine Sonderrechte herausnimmt. Sie will ihre Versammlungen gemäss Schreiben weiterhin in öffentlichen Restaurants abhalten und respektiert somit die Pflicht zum Vorweisen des Zertifikats.

16:22 Uhr

Absage von Gemeindeanlässen in Wolfhalden

Der Gemeinderat Wolfhalden hat sich gemäss Medienmitteilung aufgrund der Ausweitung der Zertifikatspflicht dazu entschieden, die Jungbürgerfeier abzusagen. Zudem werden der Personalanlass wie auch der bereits einmal verschobene Kommissionsabend bis auf weiteres verschoben. Im Frühjahr wird die Situation neu beurteilt. (gk)

15:16 Uhr

Erweiterung des Velounterstandes bei der Schule

Der Velounterstand bei der Schule Stein wird erweitert. Wie die Gemeinde mitteilt, wurde von Seiten der Schule festgestellt, dass die bestehenden Fahrradplätze nicht mehr ausreichen. Zudem ist das alte System nicht auf die verschiedenen Fahrradarten ausgerichtet und die Ständer können somit nicht vollumfänglich gefüllt werden. Die Schule hat zusammen mit der Bau- und Strassenkommission möglich Standorte geprüft und die Kosten für einen weiteren Fahrradunterstand mit total 35 zusätzlichen Plätzen ermittelt. Als Standort des neuen Unterstandes wurde die Nordseite des Sekundarschulhauses (neben dem Mofa-Unterstand) ausgewählt. Für die Realisierung muss die Grünfläche entfernt und eingekiest werden. Der Gemeinderat hat die einmaligen Kosten für den zusätzlichen Fahrradunterstand und die Einkiesung von total 31'000 Franken zu Lasten der Erfolgsrechnung 2021 genehmigt und die Bau- und Strassenkommission mit der Ausführung beauftragt. (gk)

13:26 Uhr

FC Teufen: Cup-Aus gegen den FC Neukirch-Egnach

Der FC Teufen scheidet nach einer 4:2-Niederlage gegen den FC Neukirch-Egnach aus dem Cup aus. Die Teufner verspielten das Weiterkommen vor allem mit einer miserablen ersten Halbzeit.

Am Samstagabend startete die Partie bei herrlichem Wetter in Neukirch. Bei den Teufnern fehlten einige Stammspieler und es wurde fleissig rotiert. Vor allem der neu formierten Offensive merkte man die fehlende Spielpraxis an. Das Pressing funktionierte nicht wie gewollt und so kamen die Hausherren zu vielen Chancen. Diese spielten sie zum Glück der Gäste in der ersten halben Stunde selten gut zu Ende. Erst in der 32. Minute konnte Rico Ziegler eine der zahlreichen Möglichkeiten zum verdienten 1:0 verwerten. In der 41. und 45. Minute folgte der Doppelschlag durch Dominik Neuhauser, welcher das Resultat auf 3:0 erhöhte. In der letzten Minute der ersten 45 Minuten erlebten die Fans den einzigen Lichtblick im Spiel der Gäste. Cristian Creo schlenzte einen Freistoss aus 30 Metern perfekt in den Winkel. Mit dem 3:1 verabschiedeten sich die Teams in die Katakomben. Nach der Pause sahen die Zuschauer veränderte Kräfteverhältnisse auf dem Platz. Die Teufner spielten plötzlich druckvoller und liessen den Ball durch die eigenen Reihen zirkulieren. Bereits nach vier Minuten spielte der eingewechselte Kern einen perfekt getimten Steilpass auf den ebenfalls eingewechselten Boppart, welcher den Ball zum Anschlusstreffer im Tor unterbrachte. Auch in der Folge dominierten die Gäste nun das Geschehen und kamen immer wieder zu Halbchancen. Die ganz grossen Möglichkeiten konnten die Spieler des FC Neukirch-Egnach aber verhindern. Bereits nach 70 gespielten Minuten setzte der FC Teufen alles darauf, noch den Ausgleich zu erzielen. Mit nur zwei Verteidigern spielten die Gäste volles Risiko. Belohnt wurden sie allerdings nicht. In der 95. Minute unterlief Claudio Fässler gar noch ein Fehler, welcher zum 4:2 und damit zur Entscheidung der Partie führte. (cfä)

13:15 Uhr

Appenzell schlägt Kloten deutlich

Die 1. Liga-Frauen des FC Appenzell waren gegen Kloten das bessere und effizientere Team. Sie gewinnen verdient 4:1.

Die Zürcherinnen starten gleich zwei Angriffe, die aber zu keinem Treffer führten. Nach fünf Minuten durften bereits die Einheimischen das erste Mal jubeln. Adriana Hörler donnerte einen Cornerball von Aline Schiegg herrlich ins Netz. Nach einer guten halben Stunde kamen auch die Zürcherinnen wieder zu zwei Möglichkeiten. Die Einheimischen wirkten zwischendurch nicht mehr so konsequent und Kloten hatte für einige Minuten etwas mehr vom Spiel. Die vorher unverständlicherweise verwarnte Elisabeth Inauen sah einen guten Weitschuss von der Hüterin zur Ecke abgelenkt, wie auch Adriana Hörler einen Kopfball. Mit Aline Schiegg - welche sich immer mehr auch zu einer Leistungsträgerin entwickelt - als Assist gelang Barbara Dorsa in der 45. Minute das 2:0.

Gleich wieder Jubel in Halbzeit zwei

In der 47. Minute lancierte Adriana Hörler mit einem langen Ball aus der Abwehr über die gegnerische Verteidigung Barbara Dorsa. Diese lief alleine auf die Torhüterin zu und bezwang diese sicher zum 3:0. In der 56. Minute lief Melissa Schenk nach einer Vorlage von Barbara Dorsa auf der linken Seite durch und schoss zum 4:0 ein. Auch nach einer Stunde boten die Innerrhoderinnen immer noch ein gutes Teamspiel mit flachen und schnellen Pässen, steil oder diagonal. In der 77. Minute versuchte ebenfalls die eingewechselte Rahel Wyss ihr Glück. Wenig später wurde den Gästen ein Elfmeter zugesprochen, der etwas gar zentral geschossen wurde und von Anna Frei bravurös abgewehrt werden konnte. Vor dem anderen Tor scheiterte Babara Dorsa. In der 84. Minute gelangten die Klotenerinnen doch noch zu ihrem durchaus verdienten Ehrentreffer. Am nächsten Samstag möchten die Innerrhoderinnen in Wil zum nächsten Erfolgserlebnis gelangen, aber Wil liegt auf Platz drei. (mk)

11:58 Uhr

FC Herisau: Verdienter 3:0-Sieg im Cup

Exakt vier Wochen nach dem Auftaktspiel in der 2. Liga mussten die Herisauer 2.Ligisten wieder den weiten Weg auf sich nehmen und wurden zum Cupspiel beim US Schluein-Ilanz empfangen. Damals trennten sich beide Teams mit 2:2-Unentschieden. Bereits vor dem Spiel war klar, dass es heute einen Sieger geben musste, da es bekanntlich im Cup immer einen Sieger geben muss. Die Startphase war ausgeglichen, beide Mannschaften wollten nicht zu viel Risiko eingehen, da viel auf dem Spiel stand. Klar wollten beide Teams in den Viertelfinal einziehen. Mehr und mehr übernahmen die Gäste aus dem Appenzellerland das Spieldiktat. Mehrmals tauchte man gefährlich im Strafraum des Heimteams auf, konnte jedoch das Tor (noch) nicht treffen. Kurz vor der Pause erlebten die Fans ein Déjà-vu, denn Cristian Tolino sah, dass der Torhüter von Schluein-Ilanz etwas gar weit vor dem Tor stand. Schon im Meisterschaftsspiel düpierte er von der Mittellinie aus den gegnerischen Torwart. Und auch heute musste der Torhüter den Ball aus dem Netz fischen. So ging man mit einer knappen 1:0-Führung in die Pause. In der 2. Halbzeit griff man den Gegner schon früh an und konnte die gegnerische Verteidigung zu Fehlern zwingen. Etwa 10 Minuten waren gespielt, als Marko Susic mit einem Blitzgedanken die ganze Abwehr des Heimteams düpierte. Aus der eigenen Hälfte spielte er einen Traumpass quer übers Feld auf Joel Kurzbauer. Dieser blieb cool vor dem Tor und erzielte das 2:0. Das Spiel wurde nun von den Herisauern dominiert. In der ganzen 2. Halbzeit konnte das Heimteam aus dem Bündnerland keinen einzigen Schuss aufs Tor verzeichnen. Kurz vor Schluss wurde Marco Schmid mit einem weiteren Traumpass von David Bischof in Szene gesetzt. Schmid überwand den Schlussmann ohne Probleme und traf zum 3:0-Endstand. Eine souveräne und geschlossene Teamleistung waren der Erfolg zum Einzug in den Viertelfinal der Cup-Vorrunde. Weiter geht es dann erst wieder im neuen Jahr im Cup. Der Fokus liegt nun bereits auf dem nächsten Meisterschaftsspiel, welches nächsten Sonntag in Mels stattfinden wird. Anpfiff ist um 14.00. (eng)

10:55 Uhr

Abbruch Liegenschaft Jägerhüsli in Teufen

Aufgrund der geklärten Rahmenbedingungen rund um die Liegenschaft Oberfeld hat der Gemeinderat Teufen den Abbruch des Jägerhüslis beschlossen. Das teilte die Gemeindekanzlei kürzlich mit.

Das Jägerhüsli in Teufen.

Das Jägerhüsli in Teufen.

Bild: PD

Einerseits ist nach dem Departement Bau und Volkswirtschaft eine dauerhafte Wohnnutzung entgegen der bisherigen Beurteilung nicht rechtskonform und andererseits hat das Bundesgericht die Rechtsprechung, auf welche sich der Gemeinderat bezüglich Erschliessung stützte, aufgehoben. Zudem haben die beim ursprünglichen Erwerb durch die Gemeinde vordergründigen ökologischen Aspekte (Aufforstung) heute einen noch höheren Stellenwert.

Die Gemeinde Teufen hat die Liegenschaft 1963 zu Aufforstungszwecken erworben. Von Beginn weg wurde es über mehrere Jahrzehnte hinweg als Ferienhaus vermietet. 2014 hat der Gemeinderat den Abbruch der Liegenschaft beschlossen und den Entscheid unter Berücksichtigung der damaligen Finanzkompetenzen für einmalige Ausgaben dem fakultativen Referendum unterstellt. Dieses wurde in der Folge mit der Begründung ergriffen, dass man das baufällige Haus nicht abbrechen und damit Finanzvermögen über rund 140'000 Franken vernichten dürfe. Dies mit dem Ziel, das Haus wieder einer dauerhaften Wohnnutzung zuzuführen. Der Gemeinderat hat anschliessend den Abbruchentscheid zurückgezogen, womit eine Volksabstimmung hinfällig wurde. Nachdem eine Bauermittlung beim Departement Bau und Volkswirtschaft im Jahre 2017 die Möglichkeit einer dauerhaften Wohnnutzung bestätigte, hat der Gemeinderat die Liegenschaft zum Verkauf ausgeschrieben. Im Rahmen dieses Ausschreibungsverfahrens haben sich interessierte Personen wegen der Erschliessung direkt an die kantonalen Amtsstellen gewandt. Es wurde offensichtlich, dass zwischen Kanton und Gemeinde eine unterschiedliche Beurteilung betreffend die Erschliessung bestand. Der Gemeinderat war der Auffassung, dass die heutige Erschliessung über den Forst-Maschinenweg von der Oberfeldstrasse infolge der langjährigen Nutzung in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt sei. Bereits beim Bau des Maschinenweges vor rund 50 Jahren hätte bei der gelebten Zufahrt zum Wohnhaus ein Rodungsgesuch eingereicht werden müssen. Die nach der Bundesrechtsprechung allgemein anerkannte absolute Verjährungsfrist für die Wiederherstellung eines rechtmässigen Zustandes von 30 Jahren war längst abgelaufen. Im Zuge der sachlichen Themenbearbeitung zwischen Kanton und Gemeinde wurde die Zufahrt im bestehenden Ausmass zwar akzeptiert, aber die dauerhafte Wohnnutzung aufgrund der langjährigen Ferienhausnutzung vom Departement Bau und Volkswirtschaft nicht mehr als rechtskonform erachtet. Daraufhin hat der Gemeinderat ein Baugesuch eingereicht. Dies mit der Zielsetzung eines Weiterzuges für eine dauerhafte Wohnnutzung. Erwartungsgemäss hat die Gemeinde die Baubewilligung für eine temporäre Nutzung erhalten. In Zusammenhang mit einer dauerhaften Wohnnutzung wurde ebenfalls wie erwartet eine Nutzungsbeschränkung verfügt. Nach den Bestimmungen der eidgenössischen Raumplanungsverordnung dürfen bauliche Veränderungen keine wesentlich veränderte Nutzung ursprünglich bloss zeitweise bewohnter Bauten ermöglichen. Das Departement Bau und Volkswirtschaft verweist in seiner Begründung auf den Zeitpunkt des Erwerbes durch die Gemeinde im Jahre 1963 und auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens des Raumplanungsgesetzes (RPG) am 1. Juli 1972. Nach der vom Gemeinderat veranlassten rechtlichen Beurteilung bezieht sich das «ursprünglich» nach Auffassung des Gemeinderates in vorliegendem Fall aber auf den Zeitpunkt der Erstellung des Wohnhauses und nicht auf den Zeitpunkt der letzten Veräusserung oder auf das Inkrafttreten des RPG. Aufgrund der vorab erwähnten Beurteilung hat der Gemeinderat an und für sich den Weiterzug des Entscheides geplant. Doch ist nun eine Änderung der Bundesrechtsprechung dazwischengekommen. Das Bundesgericht hat in diesem Jahr in einem Leitentscheid die anerkannte Praxis betreffend die Verjährungsfrist aufgehoben. Dies hat zur Folge, dass die Argumentation des Gemeinderates betreffend die Erschliessung dahinfällt und diese wiederum nicht mehr gesichert ist. Aufgrund der raumplanerischen Beurteilung kann nicht mehr damit gerechnet werden, dass eine neue Erschliessung noch bewilligungsfähig ist. Damit hat sich die Situation entscheidend verändert. Nachdem ein Nutzungsverbot für eine dauerhafte Wohnnutzung auferlegt wurde, die Erschliessung aufgrund der neuen Bundesgerichtspraxis nicht mehr ausreichend gesichert ist und unter Berücksichtigung der ökologischen Aspekte hat der Gemeinderat den Abbruch der Liegenschaft beschlossen. Dieser liegt heute in der abschliessenden Kompetenz des Gemeinderates. Aufgrund des Gebäudezustandes wird das Baugesuch für einen Abbruch zeitnah eingereicht. (gk)

10:52 Uhr

Neue Ausgabe «Unser Innerrhoden in Zahlen»

Die neue Ausgabe der Innerrhoder Statistikbroschüre ist ab sofort erhältlich. Die Publikation wurde überarbeitet und in einem handlichen Hochformat produziert, wie die Ratskanzlei mitteilt. Die Zahlen liefern Informationen zu verschiedenen Themen; von der Anzahl der Lehrbetriebe über Logiernächte bis Bevölkerungszahlen.

Der Kanton Appenzell Innerrhoden veröffentlicht alle zwei Jahre die wichtigsten Statistikdaten in einer Broschüre. Die neue Ausgabe wurde inhaltlich überarbeitet und liefert wichtige Informationen zu den Themen Bevölkerung, Volkswirtschaft, Bildung, Gesundheit, Arbeit, Volkswirtschaft, Tourismus, Verkehr, Umwelt, Bauen und Wohnen, Land- und Forstwirtschaft, Steuern, Kantonsfinanzen, Appenzeller Kantonalbank und Behörden. Die Zahlen für das Jahr 2020 mit Vergleichswerten von Vorjahren geben einen Eindruck über die Entwicklungen in verschiedenen Bereichen.

Die Innerrhoder Bevölkerung ist im Jahr 2020 um 0.7% leicht angestiegen. Die Bezirke Schwende, Rüte und Oberegg konnten 2020 ein Wachstum verzeichnen. In den Bezirken Appenzell, Schlatt-Haslen und Gonten waren die Bevölkerungszahlen dagegen leicht rückläufig.

Die Entwicklung der letzten Jahre setzt sich weiter fort. Der Anteil der Beschäftigten in der Landwirtschaft ist zugunsten des dritten Sektors «Dienstleistungen» weiter leicht gesunken. Der fortschreitende Strukturwandel in der Landwirtschaft hat zur Folge, dass sich die Anzahl der Landwirtschaftsbetriebe weiter reduziert.

Seit 2016 steigen die Logiernächte stetig leicht an. Im Gegensatz zur restlichen Schweiz verzeichnete Appenzell I.Rh. trotz der Corona-Pandemie im Jahr 2020 einen Anstieg bei den Logiernächten. Die Frequenzen aller Luftseilbahnen haben sich jedoch aufgrund der zwischenzeitlichen Schliessungen negativ entwickelt. (rk)

Montag, 20. September - 09:49 Uhr

Velofahrer übersehen

Am Montag ist es in Heiden zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fahrrad gekommen. Der Fahrradfahrer verletzte sich dabei leicht.

Kurz vor 05.00 Uhr fuhr gemäss Medienmitteilung der Kantonspolizei Ausserrhoden ein 33-jähriger Mann mit seinem Auto von einem Parkplatz auf die Gruberstrasse und beabsichtigte in Richtung Grub zu fahren. Dabei übersah er einen Fahrradfahrer, welcher im selben Moment in Richtung Heiden fuhr. In der Folge kam es zu einer Kollision, wobei der Velofahrer stürzte und sich leicht verletzte. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von circa 2000 Franken. (KapoAR)

16:10 Uhr

Punktgewinn trotz Personalnot für FC Heiden

Dass es für die Vorderländer nach zuletzt überzeugenden Leistungen gegen Rebstein 2 kein Selbstläufer wird, war schon vor Anpfiff klar. Gleich drei nominelle Stammspieler fehlten an diesem Nachmittag und mit dem bis anhin überzeugenden Braunwalder nahm ein angeschlagener Spieler auf der Bank Platz. Seinen Part übernahm Nachwuchsmann Thürlemann, was verdeutlicht, wie es um Heidens Personalsituation steht. Dem gegenüber hatte Rebstein-Trainer Torregrosa mehr Möglichkeiten. Solche hatte auch sein Angreifer Emini, doch in der ersten halben Stunde liess Rebsteins Nummer Elf gleich drei sogenannte „Hundertprozentige“ liegen. Richtig eng wurde es auch nach 32 Minuten, als der äusserst präsente Abwehrchef Gächter mittels Kopfball nur die Latte traf.

Strittiges Tor zur Führung
Auf der anderen Seite machten die Gastgeber vor allem in der Startphase ordentlich Druck. Eine erste Chance durch Fessler (7.) blieb ungenutzt, ehe Gächter nach knapp zehn Minuten eine abgefälschte Hereingabe Köberls auf der Torlinie klärte. Derweil schnappte die Abseitsfalle von Heiden Mal für Mal zu, was bei den Gästen für Unmut in Form von Reklamationen sorgte. So schoss der Puls der Torregrosa-Schützlinge fünf Minuten vor der Pause nochmals in die Höhe, als Fessler aus stark abseitsverdächtiger Position zur schmeichelhaften Führung für die Hausherren traf. Die Halbzeitpause kam kurze Zeit später wohl zum richtigen Zeitpunkt.

Sturzenegger hält vieles, aber nicht alles
Den Gästen bekam der Pausentee wohl besser. Shahini bot sich nach 55 Zeigerumdrehungen die nächste dicke Möglichkeit, doch auch ihm war das Glück an diesem Nachmittag nicht hold. Es muss aber auch gesagt werden, dass Heiden-Hüter Sturzenegger einen prächtigen Tag erwischte. Die Partie wurde indes immer ruppiger und bot nebst Fussball auch Provokationen und Rudelbildungen, an denen beide Mannschaften ihren Anteil hatten. Richtig bitter wurde es für die Gäste in Minute 69, als Kapitän Hüppi nach einem unglücklichen Foulspiel seine zweite gelbe Karte sah und folgerichtig vom Platz musste. Doch der Platzverweis beflügelte eher die Gäste wie die Gastgeber. Da Heiden-Stürmer Eyiden bei seiner Chance (77.) ausserdem im dümmsten Momentan ins Straucheln geriet, klappte es in Minute 81 doch noch mit dem ersten – und letztlich einzigen – FCR-Treffer. Einen Querpass Shahinis drückte Kamalanathan zum vielumjubelten Ausgleich und gleichzeitigen Endstand über die Linie. (lua)

Sonntag 19. September - 15:19 Uhr

Aktive Bodenpolitik im Zentrum

Die Baubehördentagung fand dieses Jahr in Urnäsch statt. Sie setzte den Akzent auf das Thema «Aktive Bodenpolitik», wie die Ausserrhoder Kantonskanzlei mitteilt. Fachleute aus der Praxis zeigten den Nutzen einer aktiven Bodenpolitik. Anschliessend erfolgte ein Austausch mit den Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinden und der Planenden.
Rund 50 Mitglieder von Gemeindebehörden, Bauverwaltungen, Organisationen und Unternehmungen nahmen am Anlass teil. Eröffnet wurde die Tagung durch Landammann Dölf Biasotto, Vorsteher des Departementes Bau und Volkswirtschaft. «Appenzell Ausserrhoden entwickelt sich zum bevorzugten Wohnkanton der Ostschweiz» – lautet die Vision im Ausserrhoder Regierungsprogramm 2020–2023. Eine aktive Bodenpolitik spielt gemäss Mitteilung eine zentrale Rolle, um bestehende Innenentwicklungsreserven zu aktivieren. Mit den Projekten Arealentwicklung und Hausanalyse unterstütze der Kanton eine aktive Bodenpolitik bereits. Zudem werden im kantonalen Baugesetz verschiedene Instrumente den Gemeinden zur Förderung einer aktiven Bodenpolitik als Grundlage zur Verfügung gestellt. Im Austausch mit den Gemeinden sollen diese Instrumente für eine aktive Bodenpolitik jedoch im Hinblick auf die heutigen Voraussetzungen überprüft, weiterentwickelt und allenfalls ergänzt werden, schreibt das Baudepartement. Eine aktive Bodenpolitik gehe über den reinen Kauf und Verkauf von Liegenschaften hinaus. Drei Referenten gingen den Fragen nach, was eine aktive Bodenpolitik überhaupt ist und mit welchen planerischen Ansätzen eine solche angestossen werden kann. Als Einstieg spannte der Ausserrhoder Kantonsplaner Markus Fäh, erläuterte das Thema aus Sicht des Kantons. Anschliessend referierte Paul Dominik Hasler, Team Netzwerk Altstadt, welche planerischen Herausforderungen in der Entwicklung der Ortskerne bestehen und welche partizipativen Ansätze anzugehen sind, um die Entwicklung der Ortskerne gemeinsam mit der Bevölkerung anzustossen.
Matthias Wehrlin, Atelier Wehrlin, betonte in seinen Ausführungen die Wichtigkeit einer klaren Vorstellung für die Innenentwicklung einer Gemeinde. Nur anhand von konkreten planerischen Vorstellungen und basierend auf eindeutigen Spielregeln könne die Entwicklung aktiv durch die öffentliche Hand gesteuert werden. Je früher die planerischen Rahmenbedingungen bekannt seien, desto grösser sei der Einfluss der öffentlichen Hand in einem Entwicklungsprozess.
Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde in einem Austausch mit den Gemeinden und den Planenden die Möglichkeiten und Instrumente für eine aktive Bodenpolitik erarbeitet und diskutiert. (kk)




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