Appenzeller Ticker
Kollision zwischen Auto und Motorrad in Herisau +++ Kirchenverfassung der evangelisch-reformierten Landeskirche beider Appenzell angenommen +++ Treffen der Parlamentspräsidentinnen und -präsidenten in Heiden

Was passiert gerade im Appenzellerland? In unserem Ticker finden Sie aktuelle News aus den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der für Schlagzeilen sorgt: Hier lesen Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten.

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Kollision zwischen Auto und Motorrad in Herisau

An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

Bild: KPAR

Vergangenen Samstag ist es in Herisau zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Eine 36-jährige Frau fuhr kurz nach 10 Uhr mit ihrem Auto auf der Gutenbergstrasse in Richtung Kasernenstrasse. Sie beabsichtigte, nach links in Richtung Obstmarkt abzubiegen. Gemäss einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei kam es hierbei zu einer Kollision mit einem Motorrad, welches von einem 61-jährigen Mann auf der Kasernenstrasse in Richtung Kaserne gelenkt wurde. Die beiden Fahrzeuglenker blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren Hundert Franken. (kpar)

Kirchenverfassung an der Urne deutlich gutgeheissen

Besonders deutlich fiel die Zustimmung in Speicher aus.

Besonders deutlich fiel die Zustimmung in Speicher aus.

Bild: Archiv

Die Stimmberechtigten der evangelisch-reformierten Landeskirche beider Appenzell haben heute über die neue Kirchenverfassung befunden und diese mit einem klaren Ja genehmigt. Das Ergebnis ist mit 2’185 Ja und 371 Nein deutlich ausgefallen. Die Stimmbeteiligung betrug gemäss einer Mitteilung 14.3 Prozent.

18 Kirchgemeinden haben der Kirchenverfassung zugestimmt. Am deutlichsten ist das Ja in den Kirchgemeinden Grub-Eggersriet, Heiden und Speicher ausgefallen. Lediglich zwei Kirchgemeinden (Hundwil und Urnäsch) haben sie abgelehnt. Insgesamt haben 85.5 Prozent der Stimmenden ein Ja in die Urne gelegt.

Die neue Verfassung soll anfangs Juli 2022 in Kraft treten. (pd)

Treffen der Parlamentspräsidentinnen und -präsidenten in Heiden

In Heiden fand am Freitag das Treffen der Parlamentspräsidien der Internationalen Parlamentarischen Bodensee-Konferenz (IPBK) statt. Thema des Austausches war der Tourismus in der Ostschweiz sowie die Rolle von Heiden als Kurort.

Der fachliche Teil des Treffens bestand gemäss Mitteilung aus zwei Referaten zum Thema Tourismus. Dabei gab Andreas Frey, Geschäftsführer Appenzellerland Tourismus AG, Einblick in eine Datenanalyse zum Wie und Wo des Tourismus in der Ostschweiz. Der Tagungsort Heiden stand im Zentrum des Inputs von Max Frischknecht, der den Ursprung des Kurorts und seine Eigenheiten erläuterte.

Im Anschluss an die fachlichen Inputs fand ein reger Austausch über die angesprochenen und aktuellen Themen statt, der beim Mittagessen weiter vertieft wurde. Die Treffen der Parlamentspräsidien dienen auch dem gegenseitigen Kennenlernen und der Beziehungspflege. Sie finden in der Regel jährlich zwischen den Plenarversammlungen der IPBK statt. (pd)

Pflegeheim Krone mit positiver Jahresrechnung

Das Alters- und Pflegeheim Krone in Rehetobel führte kürzlich ihre GV durch. Aus Vorsicht wurde sie schriftlich abgehalten. Alle Mitglieder der Verwaltung wurden gemäss Medienmitteilung deutlich wiedergewählt und auch die Rechnung wurde genehmigt.

Die Rechnung schloss positiv. Dies trotz der Herausforderung, dass im ersten Halbjahr 2021 kaum mehr Heimeintritte erfolgten. Die Angst vor Ansteckung und/oder Isolation im Heim habe zu einer Unterbelegung geführt. Trotz Kurzarbeit wurden laut Mitteilung den Mitarbeitenden der volle Lohn ausbezahlt. Ab Mitte 2021 habe sich die Lage normalisiert und Ende Jahr waren wieder alle Betten belegt.

Trotz Corona konnte der Innenhof-Neubau realisiert werden. In der zweiten Phase der Pandemie habe sich diese Investition als Glücksfall gezeigt. Ebenfalls sei die Neugestaltung des Demenzgartens so gut wie abgeschlossen. Dieser Bereich stehe nun allen Bewohnenden der Pflegeabteilung zur Verfügung. Als nächstes Projekt steht die Erstellung einer grossen Solaranlage bevor. Die Investition wurde von der Verwaltung bereits genehmigt. Die Realisierung soll bis spätestens Mitte 2023 erfolgen. 

Pensionierung, frühzeitige Pensionierung, Wohnortwechsel, neue berufliche Orientierung, zwischenmenschliche Probleme, Umorganisationen und/oder Coronamüdigkeit seien die Gründe für einen recht grossen Wechsel im Personalbestand in der «Krone». «Es scheint in der Branche zunehmend zum Problem zu werden. Gleichzeitig sind verfügbare Arbeitskräfte sehr rar. Aktuell ist bei uns die Personalsituation noch nicht besorgniserregend. Wir hoffen aber auf eine zeitnahe Umsetzung der Pflegeinitiative», heisst es in der Mitteilung. (pd)

Tempo 50 wird verschoben

Ein Bewohner einer in den letzten 30 Jahren sukzessive vom Dorfrand entlang einer Hauptstrasse überbauten Wohnzone hat zur Entlastung des Quartiers vor Verkehrslärm eine Verschiebung der Signalisation «Höchstgeschwindigkeit 50 generell» an den heutigen Beginn der Wohnüberbauung beantragt. Die Standeskommission hat das Begehren im Rekursverfahren gemäss Medienmitteilung geschützt.

Gaetan Bally / KEYSTONE

An einem Dorfrand in Innerrhoden wurde ein Baugebiet entlang der Hauptstrasse auf einer Strassenseite mit den Jahren sukzessive mit Wohnhäusern überbaut. Der Bewohner eines Wohnhauses in diesem Quartier hat beim Justiz-, Polizei- und Militärdepartement eine Verschiebung der vor etlichen Jahren am damaligen Dorfeingang angebrachten Signalisation «Höchstgeschwindigkeit 50 generell» an den heutigen Rand des entlang der Strasse neu entstandenen Wohnquartiers verlangt. Die Vorinstanz hat das Begehren um Verschiebung der Signalisation mit der Argumentation abgelehnt, dass keine übermässige Lärmbelastung ersichtlich sei und die Verkehrssicherheit keine Verschiebung der Signalisation «50 generell» an den Beginn des Wohnquartiers nötig mache. Die Standeskommission hat den Rekurs des Bewohners gegen die Weigerung der Vorinstanz zur Verschiebung der Signalisation geschützt und die Vorinstanz angewiesen, die beantragte Verschiebung der Signalisation zu verfügen.

Die Gebäude des heute praktisch vollständig überbauten Quartiers grenzen nicht unmittelbar an die Strasse und sind mit zwei Ausnahmen nicht über die Hauptstrasse erschlossen. Es bestehen mithin übersichtliche Verhältnisse. Mit Blick auf die Verkehrssicherheit kann die Standeskommission daher die Argumentation der Vorinstanz nachvollziehen. Gleichzeitig hält sie aber auch fest, die Verkehrsregelverordnung des Bundes verlange, dass am Ortseingang der Beginn der Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts auf 50km/h dort angezeigt wird, wo die dichte Überbauung auf einer der beiden Strassenseiten beginnt. Das praktisch vollständig überbaute Quartier gilt nach der Praxis des Bundesgerichts als dicht überbaut. Daher muss die vor Jahren am damaligen Dorfrand angebrachte Signalisation «Höchstgeschwindigkeit 50 generell» an den Beginn des Quartiers verschoben werden.

Die Standeskommission hat das Begehren des Rekurrenten geschützt und die Vorinstanz angewiesen, die Verschiebung der Signalisation «Höchstgeschwindigkeit 50 generell» zu verfügen. (rk)

Grundstück abgetauscht

Die Gemeinde Walzenhausen tauschte kürzlich ihr Grundstück Nr. 1755, Franzenweid, gegen das Grundstück Nr. 652, Ledi, mittels Tauschvertrag ab. Beim Grundstück 1755 handelt es sich gemäss Medienmitteilung der Gemeindekanzlei um landwirtschaftlich genutzte Flächen, für welche die Gemeinde keine Verwendung hat. Beim Grundstück Nr. 652 handelt es sich um den südlichen Teil des Schwimmbadparkplatzes. Durch den Tausch ist die Gemeinde Eigentümerin der gesamten Fläche des Parkplatzes. (gk)

«Chrobeg Buebeschwinget» – ein Fest für Jung und Alt

Niklaus Mazenauer ist in seiner Kategorie einer der Favoriten auf den Sieg am Chrobeg Buebeschwinget.

Niklaus Mazenauer ist in seiner Kategorie einer der Favoriten auf den Sieg am Chrobeg Buebeschwinget.

Bild: Lorenz Reifler

Die Coronapandemie hatte in den vergangenen zwei Jahren auch dem beliebten «Chrobeg-Buebeschwinget» einiges abverlangt. Nachdem der letztjährige Anlass sowohl für die Buebe- als auch für die U20-Schwinger organisiert wurde, wird das diesjährige Schwingfest am kommenden Samstag wieder im gewohnten Rahmen.

Das Schwing- und Familienfest wurde erstmals im Jahr 2015 vom Schwingklub Appenzell und der Luftseilbahn Jakobsbad-Kronberg auf die Beine gestellt und in unmittelbarer Nähe der Talstation durchgeführt. Der Anlass geniesst mittlerweile grosse Beliebtheit, sowohl beim fachkundigen Publikum als auch den zufällig angereisten Touristen. Auch in diesem Jahr werden wiederum rund 350 Buebe- und Jungschwinger erwartet, welche in vier Kategorien um den Tagessieg kämpfen werden. Nebst den Schwingern aller vier Appenzeller Schwingklubs werden auch Gäste aus der restlichen Nordostschweiz erwartet. Mit besonderer Spannung dürfen die Zweikämpfe der Gäste aus dem Innerschweizer und dem Berner Teilverband erwartet werden. Das freundschaftliche Verhältnis des Schwingklubs Appenzell zu denjenigen aus dem Entlebuch und Adelboden führt jeweils zu gegenseitigen Einladungen in die entsprechende Region. Im Gegensatz zu den Aktivschwingern, welche sich diesen Aufgaben auch an Teilverbands- und Bergfesten stellen können, bleibt dieser Austausch den Jungschwingern oftmals verwehrt. Dies ist umso interessanter, als dass sich durch diese Konstellation Zweikämpfe ergeben werden, welche ansonsten die gesamte Saison kaum bis gar nicht zustande kommen würden. Vom gesamten Teilnehmerfeld stellen die heimischen Appenzeller natürlich klar die grösste Mannschaft. Umso erfreulicher wäre es für die Athleten, wenn sich der eine oder andere den Kategoriensieg vor Heimpublikum sichern könnte. 

Die bisherigen Kategoriensieger konnten bereits in der Ahnengalerie im Talrestaurant verewigt werden, wobei sich auch in diesem wie auch in den kommenden Jahren noch viele weitere Jungschwinger einen solchen Platz erkämpfen möchten. Wenngleich der Sieger nicht in der Form eines Lebendpreises belohnt werden kann, so wird der Siegerpreis dennoch in Form eines Stieres daherkommen. Die mit viel Feinarbeit und Geschick von Altwildhüter Alfred Moser geschnitzten Holzstiere erwarten auch dieses Jahr die neuen Kategoriensieger, wobei diese von Annelies Tschan gespendet werden. Ab 8 Uhr werden sich die Jungschwinger wiederum auf sechs Schwingplätzen in eisernem Kampf um die Siege duellieren. Die Schlussgänge sind auf ca. 16 angesetzt. Im Rahmenprogramm erbieten sich natürlich auch die Attraktionen an der Talstation, welche das Spiel und den Spass nicht nur mit der Rodelbahn erfüllen lässt. (tmo)

Asylzentrum kann am nationalen Flüchtlingssamstag besichtigt werden 

Am kommenden Samstag öffnet das Asylzentrum Sonneblick in Walzenhausen seine Türen. Die Bevölkerung und alle Interessierten sind eingeladen, einen Einblick in das durch das Migrationsamt des Kantons
St. Gallen geführte Asylzentrum zu erhalten. Dies teilt der Kanton in einer Medienmitteilung mit. 

Das Asylzentrum Sonneblick wurde im Februar 2021 eröffnet.

Das Asylzentrum Sonneblick wurde im Februar 2021 eröffnet.

Michel Canonica

Seit Eröffnung des Asylzentrums Sonneblick im Februar 2021 musste die Durchführung eines Tags der offenen Tür pandemiebedingt immer wieder verschoben werden. Nach 16 Monaten ruhigem Betrieb kann der Anlass jetzt durchgeführt werden. Der Tag der offenen Tür wird zusammen mit dem Jahresfest der Stiftung Sonneblick am nationalen Flüchtlingssamstag, 18. Jun, durchgeführt.

Schnuppersprachkurse und Köstlichkeiten aus aller Wert

Die Besucherinnen und Besucher können zwischen 13 und 17 Uhr zu jeder halben und vollen Stunde an einer Hausführung teilnehmen, einen internationalen Schnuppersprachkurs besuchen und Köstlichkeiten aus aller Welt geniessen.

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, wenn möglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Beim Asylzentrum kann nicht geparkt werden. Bitte Parkplätze im Hof der Firma HBB Biegetechnik AG, Güetli 166, 9428 Walzenhausen benutzen. Der Sonneblick ist ungefähr acht Fussminuten entfernt. (kk) 

Skandinavische Botschafter zu Besuch in Appenzell

Am Mittwoch statteten der schwedische Botschafter, Jan Knutsson, der finnische Botschafter, Valtteri Hirvonen, und der norwegische Botschafter, Erik Førner, dem Kanton Appenzell Innerrhoden einen gemeinsamen Besuch ab.

Die Gäste wurden von Landammann Roland Dähler und Ratschreiber Markus Dörig empfangen. Nach dem Austausch standen gemäss Medienmitteilung eine Besichtigung der KUK Electronic AG und ein gemeinsames Mittagessen auf dem Programm. (kk)

Siloballenpresse in Brand geraten

In Steinegg ist eine Siloballenpresse in Brand geraten. Es entstand erheblicher Sachschaden. Wie die Innerrhoder Kantonspolizei mitteilt, fing am Mittwoch, am frühen Abend, ein landwirtschaftlicher Arbeitsanhänger aus noch nicht ganz geklärten Gründen während der Fahrt Feuer. Der 33-jährige Lenker bemerkte dies, fuhr auf eine Wiese und konnte durch sofortiges Handeln das Feuer unter Kontrolle bringen. Durch den Brand wurde niemand verletzt. An der Siloballenpresse entstand Totalschaden. Im Einsatz standen die Stützpunktfeuerwehr Appenzell, ein Brandspezialist der Kantonspolizei St.Gallen und die Kantonspolizei. (kpai)

Nach Traktor-Unfall fliesst Öl in Bach

Am späten Dienstagnachmittag war ein 48-jähriger Landwirt in Eggerstanden auf seiner Liegenschaft am Mähen. Während eines Wendemanövers geriet sein Traktor ausser Kontrolle und rollte rückwärts den Hang hinunter. Schliesslich kam das Gefährt gemäss Mitteilung der Innerrhoder Kantonspolizei in einem kleinen Bächlein zum Stillstand. Aus dem beschädigten Traktor floss Öl aus, welches in das Bächlein geriet. Die Feuerwehr Rüte errichtete eine Ölsperre und konnte so weitere Umweltschäden verhindern. Zur Fahrzeugbergung wurde ein Kranwagen aufgeboten. Im Einsatz war auch der Pikettdienst vom Amt für Umwelt. Der Lenker blieb unverletzt. (kpai)

Stefan Züst folgt auf Cécile Küng

Die 23. Generalversammlung vom Dienstagabend ging rasch über die Bühne. Das Kino Rosental in Heiden hat die Pandemiezeit gut überstanden und die Genossenschaft bleibt zuversichtlich, dass die Kinobesuche wieder steigen werden. Küng blickte in ihrem letzten Jahresbericht auf wichtige Etappen während ihrer Zeit als Präsidentin: Das Kinogebäude ging an die Genossenschaft über und wurde fast vollständig saniert. Auch betonte sie die oft langjährige, sehr gute Zusammenarbeit mit der ganzen Kino-Crew. Züst freute sich über seine Wahl und die kommenden Herausforderungen in seiner Arbeit als Präsident.

Wärmesonde für Kindergarten Obere Säge

Im Kindergarten Obere Säge in der Schulanlage Langelen ist eine Ölheizung eingebaut. Die Anlage von 1993 hat gemäss Medienmitteilung der Gemeindekanzlei Herisau das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und ist störungsanfällig. Der Gemeinderat hat deswegen einen Verpflichtungskredit in der Höhe von 200’000 Franken für den Ersatz der Ölheizung durch eine Sole-Wasser-Wärmepumpe gesprochen. Da der Kindergarten Obere Säge als Kulturobjekt unter Schutz steht, lohnt sich diese im Vergleich zu einer Luftwärmepumpe höhere Investition; das Gebäude wird noch viele Jahre erhalten bleiben, womit die 25- bis 30-jährige Amortisationsdauer der Anlage ausgeschöpft werden kann. Das Projekt soll möglichst im Jahr 2022 umgesetzt werden, wobei die Auslastung der Bau- und Herstellerfirmen zusehends zunimmt. (gk)

Neuer Doppelkindergarten für die Schulanlage Müli

In der Umgebung der Schulanlage Müli sind heute zwei Kindergartenpavillons in Betrieb, die 1964 und 1985 als Provisorien errichtet wurden. Der Pavillon «Müli A» hat gemäss Medienmitteilung der Gemeinde Herisau sein Lebensende erreicht. Die beiden Kindergärten liegen in einem Gebiet, das grosses Potenzial für die bauliche Entwicklung der Gemeinde Herisau aufweist. «Die Nähe zur Schule und die gute Erschliessung bieten eine ideale Ausgangslage für familienfreundlichen Wohnraum. Entsprechend wurde bereits 2013 der Quartierplan <Schloss> für das Gebiet erlassen», so die Gemeinde. In der Folge wurden Investitionen in die beiden Kindergartenpavillons aufgrund des sich abzeichnenden Abbruchs soweit als möglich vermieden.

Nun sollen die Pavillons abgerissen und durch einen Doppelkindegarten ersetzt werden. Dieser wird laut Mitteilung südöstlich an das bestehende Schulhaus Müli angebaut und damit in die Schulanlage integriert. Die Nähe zur Schule biete verschiedene Vorteile wie eine vereinfachte Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Primarstufe oder die einfachere Mitbenutzung von Räumen wie der Turnhalle und der Werkstatt. Ausserdem können sich Kindergartenkinder bereits ans Schulareal gewöhnen und haben denselben Schulweg wie ihre älteren Geschwister. Mit dem Ersatzneubau biete sich die Chance, die organisatorische und betriebliche Situation zu verbessern, heisst es in der Mitteilung. 

Der Doppelkindergarten besteht aus einem Sockelgeschoss und einem in gleicher Grösse um 90 Grad gedrehten Obergeschoss. Der Gemeinderat hat für den neuen Doppelkindergarten einen gebundenen Verpflichtungskredit über 2,27 Millionen Franken gesprochen. Bei einem idealen Projektverlauf könnte der Baubeginn im Frühling 2023 und der Bezug im Frühling 2024 erfolgen. Der Kindergarten- wie auch der Schulbetrieb werden während der Bauarbeiten aufrechterhalten. Der Gefahrenbereich um die Baustelle wird gesichert. (gk)

Tourismusabgabe wieder fällig

Der Ausserrhoder Regierungsrat hat entschieden, die Tourismusabgabe für das Jahr 2021 wieder regulär zu erheben. Damit trägt er gemäss Medienmitteilung dem Umstand Rechnung, dass die einschneidenden Massnahmen gegen COVID-19 bereits Mitte Februar aufgehoben wurden.

Mit Beginn der zweiten Pandemie-Welle im Dezember 2020 mussten zahlreiche Gastronomie- und Tourismusbetriebe auf behördliche Anweisung ihre Geschäftstätigkeit ein weiteres Mal einstellen. Diese einschneidenden Massnahmen dauerten bis Ende Mai 2021, was aufgrund der Schliessung von gesamthaft rund 220 Tagen für die meisten Gastronomieunternehmen massive Umsatzeinbussen bedeutete. Die gesetzlich festgelegte Tourismusabgabe wird jeweils im Folgejahr in Rechnung gestellt. Der Kantonsrat von Appenzell Ausserrhoden genehmigte am 28. März 2022 den regierungsrätlichen Antrag auf Aussetzung der Tourismusabgabe für das Geschäftsjahr 2020 für bestimmte Betriebe und Leistungsträger. Der Erlass der Tourismusabgabe führt direkt zu einer Entlastung der Liquidität im stark von Corona beeinflussten Geschäftsjahr.

Das inzwischen in Kraft getretene und zeitlich begrenzte Sondergesetz gibt dem Regierungsrat die Kompetenz, die Erhebung der Tourismusabgabe auch für das Jahr 2021 ganz oder teilweise auszusetzen, wenn dies aus volkswirtschaftlichen Gründen angezeigt ist. Angesichts der weitgehenden Aufhebung der Massnahmen gegen die Coronapandemie im Februar 2022 erachtet der Regierungsrat diese Voraussetzung laut Communiqué als nicht mehr gegeben. «Die Liquidität der allermeisten Betriebe hat sich mit der Aufhebung der Corona-Massnahmen rasch wieder verbessert.» Somit werde die Tourismusabgabe gemäss Tourismusgesetzes im 2022 wieder regulär für das Geschäftsjahr 2021 erhoben.

Die Rechnungstellung wird nach den Sommerferien erfolgen. Die Erträge der Tourismusabgabe fliessen vollumfänglich in die Förderung der Tourismusdestination Appenzell Ausserrhoden. (kk)

Teufner Tunnelarbeitsgruppe steht

Kürzlich hat die Gemeinde Teufen über das weitere Vorgehen nach der Abstimmung zur Tunnelinitiative berichtet. Der Gemeinderat hat gemäss Mitteilung nun die Arbeitsgruppe für das Projekt Phase I (Projektierungskredit) eingesetzt. Gemäss aktuellem Stand der Abklärungen wird davon ausgegangen, dass weitestgehend auf dem Projektierungskredit für die im September 2020 abgesagte Abstimmung aufgebaut werden kann, womit der Urnengang zum Projektierungskredit bereits am 25. September 2022 ermöglicht würde. Die Arbeitsgruppe setzt sich wie folgt zusammen: Gemeindepräsident Reto Altherr, Gemeinderat Urs Spielmann, Rolf Brunner (IG Tüüfner Engpass), Jakob Brunnschweiler (IG Tüüfner Engpass), Samuel Fischer (Komitee «Teufen mit Zukunft»), Heinz Rusch (Komitee «Teufen mit Zukunft»), Gemeindeschreiber Markus Peter Leiter Bau und Planung Florin Scherrer Sekretariat Bau und Planung, Barbara Meier (Aktuariat).  Nach der Korridorstudie des Bundesamtes für Verkehr erfordert ein Bahntunnel eine Kreuzungsstelle zwischen Stofel und Sternen. In diesem Zusammenhang hat der Gemeinderat beim Bundesamt für Verkehr den Erlass einer eisenbahnrechtlichen Projektierungszone im Gebiet Egglirank beantragt. (gk)

Radfahrerprüfung in Teufen: 37 Schüler vorzüglich

211 Schülerinnen und Schüler aus den Gemeinden Teufen, Bühler, Gais, Speicher, Trogen und Stein haben am Dienstag die Radfahrerprüfung in Teufen absolviert. Die Schulkinder stellten sich gemäss Medienmitteilung auf der Prüfungsstrecke durch das Dorf der Herausforderung und zeigten dabei ihr fahrerisches Können im Verkehr. 37 Jugendliche wurden mit dem Prädikat vorzüglich ausgezeichnet. Sie legten die Prüfung ohne einen einzigen Fehler ab. Die Leistung von 19 Schülerinnen und Schülern war ungenügend.

Die Radfahrerprüfung wird nach Regionen durchgeführt und setzt sich aus einem theoretischen Teil, einer technischen Kontrolle des Fahrrades und der praktischen Prüfungsfahrt durch das Zentrum von Teufen, Herisau oder Heiden zusammen. Am Dienstag, 21. Juni, werden die Sechstklässler des Appenzeller Vorderlandes die praktische Prüfung in Heiden absolvieren. (kpar)

Zweite Schulbustour in Wolfhalden extern vergeben

Aufgrund zunehmender kostspieliger Reparaturen beim zweiten Schulbus und der steigenden Lieferzeiten hat der Gemeinderat Wolfhalden auf Antrag der Jugend- und Schulkommission entschieden, die Nachfolgelösung bereits jetzt anzugehen. Seit diesem Frühjahr betreibt die Firma Herold AG eine der beiden Schulbustouren. Auf der Basis der bisherigen Erfahrungen ist der Gemeinderat gemäss Medienmitteilung zum Schluss gekommen, dass sich das Outsourcing bewährt hat und die zweite Schulbustour per 1. Januar 2023 ebenfalls an die Firma Herold AG vergeben wird. (gk)

Erfolgreichstes Geschäftsjahr für Hotel Heiden

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«Die hohe Teilnehmerzahl von heute ist für mich ein Zeichen, dass Sie in den letzten zwei Jahren etwas vermisst haben.» Mit diesen Worten begrüsste Verwaltungsratspräsident Jakob Frei kürzlich die rund 160 Aktionärinnen und Aktionäre, die sich im Kursaal zur 50. Generalversammlung der Hotel Heiden AG eingefunden haben. Das Hotel Heiden blickt gemäss Mitteilung auf das erfolgreichste Geschäftsjahr zurück. 

Der Umsatz 2021 hat erstmals die 7 Millionen Franken Marke geknackt. Damit wurde das bisherige Topresultat aus 2011 um 14 Prozent übertroffen, das Jahr 2019 um 25 Prozent. Die höheren Umsätze wurden laut Communiqué mit nur unwesentlich gestiegenen Personalkosten erwirtschaftet, so dass sich Profitabilität in allen Abteilungen deutlich erhöht hat. Das Hotel Heiden durfte 2021 knapp 29‘000 Übernachtungen verzeichnen (2019 waren es 20‘100), was einer durchschnittlichen Auslastung von 83 Prozent entspricht. Viele der Gäste im vergangenen Jahr kamen aus Regionen, die bisher ihre Ferien nicht im Appenzeller Vorderland verbracht haben. Diesen Erfolg teilte das Hotel Heiden auch mit seinen Mitarbeitenden. So wurde die gesamte Belegschaft mit einem grosszügigen Bonus belohnt.

Im Herbst hat der Verwaltungsrat die genehmigte Kapitalerhöhung durchgeführt. Mit einem zusätzlichen Kapital von 1,8 Mio. Franken ist diese erfolgreich verlaufen. Das eingetragene Aktienkapital der Hotel Heiden AG beträgt nun 6,6 Mio. Franken. Damit konnte mit der Planung des Grossumbaus der Zimmer im 1. und 2. Stock sowie des kompletten Erdgeschosses gestartet und im Herbst das Musterzimmer realisiert werden. Zudem wurde 2021 eine Outdoor-Liegeplattform gebaut, von der aus die Gäste des Spa & Wellness die Weitsicht über den Bodensee geniessen können.

Die Aktionärinnen und Aktionäre haben allen Anträgen des Verwaltungsrates, unter anderem auch einer Statutenänderung, zugestimmt. Damit darf gemäss Mitteilung das Hotel Heiden künftig auch physiotherapeutische oder übergeordnete medizinische Leistungen anbieten. Unter Varia durfte der heutige Verwaltungsratspräsident, Jakob Frei, seinen Vorgänger nach zweijähriger GV-Pause noch persönlich verabschieden. Hanswalter Schmid bedankte sich bei den Anwesenden für das grosse Engagement und wird weiterhin mit dem Hotel Heiden verbunden bleiben. Mit grossem Applaus wurde die GV beendet und eröffnete den gemütlichen Teil des Abends. (pd)

Peter Rohner neuer Gemeinderat in Stein

Am 12. Juni fand in Stein ein kommunaler Urnengang statt. Neuer Gemeinderat wurde Peter Rohner. Er erhielt 197 Stimmen und erreichte somit das absolute Mehr im 1. Wahlgang. Das Stimmvolk nahm zudem das überarbeitete Feuerschutz-Reglement an - mit 230 Ja- bei 27 Nein-Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 25.10 Prozent. (red)

Nathalia Bezzola löst Christian Vetterli ab

Natalia Bezzola

Natalia Bezzola

Bild: PD

An der Sommersitzung des Präsidienkonferenz der Evangelisch-reformierten Landeskirche beider Appenzell konnte die Organisation auf ihr zehnjähriges Bestehen zurückblicken. Gründungspräsident Christian Vetterli, Schönengrund, stellte fest, dass sich das Netzwerk der Präsidentinnen und Präsidenten der evangelischen Kirchgemeinden etabliert und bewährt habe. Die Konferenz ist kein kirchliches Beschlussgremium, sondern dient in erster Linie dem Informations- und Erfahrungsaustausch.

Nach zehnjähriger Tätigkeit hatte Christian Vetterli seinen Rücktritt eingereicht. Neu an die Spitze der Präsidienkonferenz wurde Natalia Bezzola Rausch, Speicher, gewählt. Als neues Vorstandsmitglied stellte sich Alessandra Langenauer, Urnäsch, zur Verfügung. Dem Vorstand gehören weiter an Christoph Gugger, Bühler, Matthias Haltiner, Reute-Oberegg, und Karin Rommel, Grub-Eggersriet.

Im Anschluss an die Wahlgeschäfte referierte Pfarrer Markus Ramm, Beauftragter für Gemeindeentwicklung und Gemeindeberatung in der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen unter dem Titel «Gemeinsam auf den Ballenberg» über Kirchgemeinden und den Beruf der Pfarrerin und des Pfarrers im Wandel. Auf den ersten Blick sei das Thema trivial, sagte Ramm. Der gesellschaftliche Wandel gehe auch an der Kirche nicht spurlos vorbei, die Bedeutung der Kirche in der Gesellschaft verändere sich. Und damit auch die Rolle und Funktionen der Pfarrpersonen. Wer als Kirche für die Zukunft gerüstet sein wolle, müsse die Entwicklung der Kirchgemeinde mit der Weiterentwicklung der Rollen und Funktionen der Pfarrerinnen und Pfarrer in Übereinklang bringen. Und das sei ein komplexer Prozess, so Markus Ramm.

Damit eine Kirchgemeinde auch in Zukunft eine attraktive Arbeitgeberin sein könne, müsse sie sich über die Rollen aller Beteiligten im Klaren sein. Denn auf dem Arbeitsmarkt für Pfarrerinnen und Pfarrer zeichne sich ein Verteilkampf ab. In den nächsten fünf Jahren gingen in der Schweiz 319 Pfarrpersonen in Pension, während voraussichtlich nur 245 Studienabgänger ordiniert würden. In der Landeskirche beider Appenzell seien im selben Zeitraum acht von insgesamt 26 Pfarrstellen infolge Pensionierungen neu zu besetzen. Markus Ramm munterte die Präsidentinnen und Präsidenten auf, gemeinsam mit ihren Pfarrerinnen und Pfarrer ihre Kirchgemeinde so weiter zu entwickeln, dass sie den Bedürfnissen der heutigen Gesellschaft entsprechen und nicht im Museum, eben auf dem Ballenberg, landen. (mst.)

Vor Kontrolle geflüchtet: Motorradneulenker gibt Ausweis ab

Am Sonntag hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden an verschiedenen Standorten im Kanton Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Drei Fahrzeuglenker mussten den Führerausweis auf der Stelle abgeben, wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt.

Laurent Gillieron / KEYSTONE

Die Geschwindigkeitskontrollen fanden an verschiedenen Ausserortsstrecken im Appenzeller Mittel- und Hinterland statt. Innerhalb von fünf Stunden mussten rund 80 Fahrzeuglenker zur Rechenschaft gezogen werden. Während 67 Personen ihre Busse im Ordnungsbussenverfahren erledigen können, werden 13 Personen bei der Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden zur Anzeige gebracht. Drei von ihnen mussten den Führerausweis noch auf der Stelle abgeben. Sie waren mit Geschwindigkeiten zwischen 120 km/h und 139 km/h unterwegs.

Einer davon, ein in Richtung Schwägalp fahrender 20-jähriger Motorradneulenker, missachtete zudem bei der Anhaltung das polizeiliche Haltezeichen, wendete das Motorrad und flüchtete zurück Richtung Urnäsch. Er konnte jedoch nach kurzer Fahndung durch die Polizei angehalten werden. Er muss sich wegen diverser Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz verantworten müssen.

Kein Steg am Glatttalviadukt

Der Gemeinderat Herisau hat entschieden, vorerst auf einen Langsamverkehrssteg am Glatttalviadukt zu verzichten. Mit Kosten von 13,4 Millionen Franken hat sich das Projekt als deutlich teurer erwiesen als ursprünglich angenommen. Deshalb zieht der Gemeinderat das Projekt aus dem Agglomerationsprogramm 2. Generation zurück, wie die Gemeinde in einer Medienmitteilung schreibt.

Schon in den Bauplänen von 1905 war beim Glatttalviadukt ein Fussgängersteg vorgesehen. Eine entsprechende Fuss- und Radwegverbindung ist zudem im kommunalen Richtplan enthalten. Auf dieser Grundlage wurde die Ergänzung um einen Fussgänger- und Velosteg von der Gemeinde Herisau als Infrastrukturmassnahme für den Langsamverkehr beim Agglomerationsprogramm St. Gallen–Bodensee 2. Generation als Massnahme mit Priorität A eingegeben und ein Bauprojekt ausgearbeitet. Um die Beiträge des Bundes aus dem Agglomerationsprogramm zu erhalten, müsste die Realisierung bis 2027 erfolgen.

Bei der Planung des Bauprojektes wurden Kosten von 13,4 Millionen Franken ermittelt, was fast dem Dreifachen des im Agglomerationsprogramm angenommen Betrages entspricht. Da der Bund seinen an die Realisierung zugesicherten Beitrag von gut 1,6 Millionen Franken nicht erhöht, genügt das Kosten-Nutzen-Verhältnis des Fussgänger- und Velosteges nach Ansicht des Gemeinderates nicht mehr. Er hat deshalb den Verzicht auf das Vorhaben beschlossen und der Geschäftsstelle AGGLO St. Gallen–Bodensee beantragt, das Projekt aus dem Agglomerationsprogramm 2. Generation abzumelden.

Die Gründe für die Kostenentwicklung sind vielseitig und waren bei der Eingabe der Massnahme nicht voraussehbar. So standen für die Grobkostenschätzung lediglich Offerten und Erfahrungswerte zur Verfügung. Auch wurde die Komplexität dieses Infrastrukturprojektes unterschätzt: Es zeigte sich, dass sich der Steg nicht mit einer relativ einfachen, an das Glatttalviadukt angelehnten Konstruktion umsetzen lässt. Ausserdem musste der Planungsprozess vor rund sechs Jahren wegen eines möglichen Ausbaus des Mühlebühltunnels für Doppelstockkompositionen und eines Doppelspurausbaus zwischen Herisau und Schachen sistiert werden. Die Planung konnte erst 2020 wiederaufgenommen werden, als bekannt war, dass in diesem Abschnitt kein Ausbau auf Doppelspur erfolgt. Damit wurde die Kontinuität im Planungsprozess unterbrochen, es mussten zusätzliche Auflagen berücksichtigt werden und es flossen neue Lösungsansätze ins Bauprojekt ein. Bislang sind bei der Erarbeitung des Bauprojekts Kosten von knapp 380’000 Franken entstanden.

Die Langsamverkehrsverbindung mit dem Fussgänger und Velosteg beim Glatttalviadukt wäre eine typische Massnahme im Rahmen eines Agglomerationsprogrammes. Der Gemeinderat behält sich vor, das Vorhaben zu einem späteren Zeitpunkt wieder in ein Agglomerationsprogramm einzugeben.

Herisauer Kinderfest findet am 14. Juni statt

Die Wetterkommission des Herisauer Kinderfests bestätigt die definitive Durchführung am Dienstag, 14. Juni. «Wir freuen uns sehr über die guten Wetterbedingungen und auf einen Tag voller Kinderlachen, festliche Stimmung und freudige Begegnungen», schreiben die Verantwortlichen in der Medienmitteilung. Um 14 Uhr beginnt der Umzug der Kinder mit dem Ziel Ebnet, wo das Kinderfest anschliessend stattfinden wird. (rak)

Motorrad prallt trotz Vollbremsung ins Heck eines stehenden Autos

Am Samstagnachmittag ist es in Waldstatt zu einer Auffahrkollision eines Motorradlenkers gekommen. Der Mann hat sich dabei leicht verletzt und musste ins Spital.

Der Motorradlenker wurde beim Unfall verletzt.

Der Motorradlenker wurde beim Unfall verletzt.

Bild: Kapo AR

Kurz nach 14.45 Uhr fuhr ein 52-jähriger Mann mit einem Motorrad von Waldstatt in Richtung Herisau. Dabei realisierte er gemäss Mitteilung der Polizei zu spät, dass das voranfahrende Fahrzeug vor einer Baustellensignalisation anhielt und fuhr diesem trotz Vollbremsung ins Heck. In der Folge kam er auf die andere Strassenseite und prallte gegen einen entgegenkommenden Personenwagen. Der Motorradlenker musste durch den aufgebotenen Rettungsdienst mit eher leichten Verletzungen in ein Spital überführt werden.

Das Auto bremste wegen einer Baustelle, der Motorradfahrer sah das zu spät.

Das Auto bremste wegen einer Baustelle, der Motorradfahrer sah das zu spät.

Bild: Kapo AR

An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden in der Höhe von einigen Tausend Franken. Der Verkehr von Waldstatt in Richtung Herisau wurde während der Dauer der Unfallaufnahme umgeleitet. (kapo/chs)

Selbstunfall nach Sekundenschlaf in Bühler: Hoher Sachschaden

In der Nacht auf Samstag ist es in Bühler zu einem Selbstunfall eines Personenwagenlenkers gekommen. Der Fahrer und die Beifahrerin blieben unverletzt. Es entstand hoher Sachschaden.

Weil der Autolenker kurz einnickte: Mit drei parkierten Autos kollidiert.

Weil der Autolenker kurz einnickte: Mit drei parkierten Autos kollidiert.

Bild: Kapo AR

Um 1.30 Uhr fuhr ein 31-jähriger Mann zusammen mit seiner 29-jährigen Beifahrerin von Bühler in Richtung Gais. Ausgangs Bühler, kurz nach dem Bahnübergang, geriet er infolge eines Sekundenschlafes rechts über die Fahrbahn und kollidierte in der Folge mit drei parkierten Fahrzeugen auf einem Abstellplatz. Beide Autoinsassen blieben gemäss Polizeimeldung unverletzt.

Durch den Unfall entstand hoher Sachschaden. Dieser beläuft sich auf mehrere Zehntausend Franken. Dem Lenker wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. (kapo/chs)

Bei Selbstunfall im Sonderbach gelandet

Am Freitagnachmittag ist es in Stein zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen. Die Lenkerin hat sich dabei leicht verletzt und musste in Spitalpflege gebracht werden.

Die Lenkerin wurde beim Unfall leicht verletzt.

Die Lenkerin wurde beim Unfall leicht verletzt.

Bild: Kapo AR

Kurz vor 14 Uhr fuhr eine 41-jährige Automobilistin auf der Hauptstrasse von Stein in Richtung Appenzell. Unmittelbar vor einer Rechtskurve geriet sie aus noch unbekannten Gründen neben die Fahrbahn. Dabei fuhr sie in die angrenzende Wiese und kam mit der Front im Sonderbach stehend zum Stillstand.

Die Frau hat sich gemäss Polizeimeldung beim Unfall eher leicht verletzt und wurde mit dem aufgebotenen Rettungsdienst in ein Spital überführt. Der gesamte Sachschaden beläuft sich auf rund eintausend Franken. (kapo/chs)

175-Jahre Eisenbahn: Feste und Führungen in der Ostschweiz

Seit 175 Jahren fahren Züge in der Schweiz: Jetzt wird in der Ostschweiz gefeiert.

Seit 175 Jahren fahren Züge in der Schweiz: Jetzt wird in der Ostschweiz gefeiert.

Bild: PD

Vor 175 Jahren fuhr die erste Eisenbahn in der Schweiz. Im laufenden Jahr feiern die SBB dieses Jubiläum mit einer Vielzahl an Festivitäten. Dieses Wochenende wird in der Ostschweiz gefeiert, denn gleichzeitig mit den SBB feiern auch weitere Verkehrsbetriebe.

Auf dem grössten Festplatz in St.Margrethen zeigt das Unternehmen Stadler Rail erstmals die neuste Produktionsfabrik für modernste Eisenbahnen. Das Unternehmen feiert gleichzeitig sein 80-jähriges Bestehen. Es warten Einblicke in die Produktion der Doppelstöcker-Züge und Metros sowie weitere Erlebnisse rund ums Thema Eisenbahn. Doch aufgepasst: Das Fotografieren oder Filmen in den Hallen ist laut dem Unternehmen strikte verboten. Man will keine Ausnahmen tolerieren. Mehr zu sehen soll es auf dem Festgelände geben, wo die SBB die Transportpolizei und diverses Rollmaterial vorstellen. Anlässlich der gemeinsamen Festivitäten findet um 14.30 Uhr die Taufe eines Thurbo-Zuges im Bereich Altfeldstrasse statt. Thurbo feiert ebenfalls ein rundes Jubiläum: Seit 20 Jahren existiert der kleine schnelle Zug.

In Herisau können die Züge der SOB unter die Lupe genommen werden.

In Herisau können die Züge der SOB unter die Lupe genommen werden.

Bild: SOB

Mit diversen Sonderzügen und Shuttlebussen können Interessierte nach Altstätten fahren, wo die Rheintal Bus AG ihr 125-jähriges Firmenjubiläum feiert. Wer es lieber ganz technisch mag kann in Herisau am Samstag und am Sonntag erstmals die Unterhaltshallen der Südostbahn (SOB) in Augenschein nehmen und das Rollmaterial von allen Seiten inspizieren. (Hier darf frei fotografiert werden.)

Am Sonntag zeigt das Locorama in Romanshorn eine grosse Sonderausstellung zu den letzten 175 Jahren Eisenbahngeschichte. Vor Ort zeigen zudem Schauspieler in originalen Kostümen Szenen aus einer vergangenen Zeit. Im Appenzellerland können Interessierte am Sonntag von Herisau mit historischem Rollmaterial gemütlich nach Gossau und wieder zurück fahren. 

An allen Standorten der Festivitäten sind Festwirtschaften eingerichtet. Mehr Informationen zum Festwochenende gibt es unter:

https://175-jahre.ch/region-ost/

Kulturobjekt Pfarrhaus Wolfhalden: Start zum Wohnungsumbau

Geistliche wohnen nicht mehr in Pfarrhäusern. Für Wolfhalden trifft das seit Jahrzehnten zu und wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Deshalb erfolgt jetzt die Umgestaltung zu Wohnungen, und das dieser Tage erstellte Baugerüst zeugt vom Baubeginn.

«Mit dem Umbau realisieren wir bezahlbare Wohnungen im Ortszentrum», erklärt Gemeindepräsident Gino Pauletti. «Das der Gemeinde gehörende Gebäude steht unter Ortsbildschutz, was uns zu einem besonders sorgfältigen Umbau verpflichtet.» Geplant ist die Realisierung von drei komfortablen Wohnungen, wobei der oberste Wohnbereich das Dachgeschoss miteinbezieht. Zusätzlich werden alle Wohnungen mit seeseitigen Balkonen samt Windschutz ausgerüstet. Das Erdgeschoss dient wie bisher der Gemeindebibliothek, die auch während der Bauzeit geöffnet bleibt. (pe)

Covid-Impfungen im Spital Herisau

Am 14. Mai wurde das letzte Mal im Impfzentrum Herisau geimpft. In der Zwischenzeit waren Impfungen in Arztpraxen oder in den Impfzentren im Kanton St. Gallen möglich. Ab Dienstag, 14. Juni, bietet nun zusätzlich der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden (SVAR) am Spital Herisau wöchentliche Impfungen an. Dies teilte die Kantonskanzlei am Freitag mit. Jeweils dienstags von 17 bis 20 Uhr können Erwachsene einen Termin für die Covid-Impfung (Pfizer oder Moderna) wahrnehmen.

Die Registrierung für Impftermine in Herisau ist ab sofort möglich und erfolgt über ar.wir-impfen.ch. Um einen Termin zu buchen, ist das Hochladen des aktuellen Impf- oder Genesen-Zertifikats notwendig. Anmeldungen für Erstimpfungen sind ebenfalls möglich. Ausserrhoden vollzieht laut Communiqué den Wechsel auf die bewährte Lösung «Wir-Impfen» des Kantons St. Gallen, um den fachlichen und technischen Support bestmöglich sicherzustellen und Synergien zu nutzen.

Ab Juli 2022 ist auch in Heiden ein regelmässiges Impfangebot geplant, weitere Informationen diesbezüglich folgen demnächst. Mit den zwei Standorten Heiden und Herisau werde das Impfen innerkantonal fortgeführt. «So ist es möglich, auch einer grösseren Nachfrage im Herbst 2022 zu begegnen. Vorerst sind keine Walk-in Angebote (ohne Termin) vorgesehen», heisst es in der Mitteilung. Die aktuellen Impfangebote werden auf ar.ch/corona aktualisiert

Das Testangebot in Heiden und Herisau bleibt laut Communiqué bestehen. Die Hirslanden-Gruppe stellt pro Standort jeden zweiten Tag von 11 bis 15 Uhr ein Angebot sicher: an der Asyltrasse in Heiden jeweils montags, mittwochs und freitags und an der Bahnhofstrasse in Herisau jeweils dienstags, donnerstags und samstags. Die aktuellen Testangebote sind auf ar.ch/corona abrufbar.

Um überkantonale Synergien bestmöglich nutzen zu können, soll auch die bestehende kantonale Infoline von Appenzell Ausserrhoden demnächst durch den Kanton St. Gallen betrieben werden. Ausserrhoden hat bereits beim Contact Tracing positive Erfahrungen mit der Zusammenarbeit gemacht. Bei Fragen zu Corona steht der Ausserrhoder Bevölkerung die E-Mailadresse covid-infoline@ar.ch und die Telefonnummer 071 353 67 97 zur Verfügung. (kk)

Entwicklungskonzept Dorfkern Appenzell: Meinung der Bevölkerung gefragt

An zwei Workshops im Frühjahr 2022 konnten sich nebst Vertretungen aus Kanton, Bezirken und Feuerschaugemeinde auch Personen aus Gewerbe, Detailhandel, Tourismus und Jugend zur Entwicklungsstrategie des Dorfkerns Appenzell äussern. Am Samstag, 18. Juni, informieren die Verantwortlichen gemäss Medienmitteilung an einem Marktstand unter den Rathausbögen über den erarbeiteten Konzeptentwurf

Seit dem Frühjahr 2022 läuft die Erarbeitung eines «Entwicklungskonzeptes Dorfkern Appenzell». Ziel des Projekts ist es, eine von breiten Kreisen mitgetragene und unterstützte Vorstellung zum Dorfkern von Appenzell in den nächsten 15 Jahren zu entwickeln. Damit legen die Standeskommission, die Bezirke Appenzell und Schwende-Rüte sowie die Feuerschaugemeinde Appenzell als Projektverantwortliche die Basis für eine tragfähige Zukunftsperspektive. Ein Umsetzungsplan mit Handlungsfeldern und Massnahmen soll zudem aufzeigen, wie die Entwicklungsvorstellungen bis 2037 schrittweise realisiert werden können.

Die Projektverantwortlichen und das beauftragte Planungsbüro haben einen ersten Entwurf des Konzepts erarbeitet. Dabei konnte eine Begleitgruppe im Rahmen von zwei Veranstaltungen ihre Einschätzungen und Bedürfnisse einbringen. In dieser Begleitgruppe von rund 20 Personen finden sich Vertreterinnen und Vertreter aus Gewerbe, Detailhandel, Tourismus, weiteren Interessensgruppen und Jugendvertretungen sowie gut vernetzte Einzelpersonen. In sechs Entwicklungszielen wird festgehalten, wie der Dorfkern im Jahr 2037 aussehen soll. «Der Landsgemeindeplatz bildet das Herz des Dorfkerns», «Das Dorf ist ein attraktiver Raum für Begegnung und Einkauf», «Der Dorfkern ist zu Fuss und mit dem Velo einfach und sicher zugänglich», so lauten drei der Ziele. Ergänzt werden sie durch konkrete Entwicklungsvorstellungen. Sie beschreiben, welche räumlichen Qualitäten an einzelnen Orten im Dorfkern langfristig angestrebt werden.

Nach einer intensiven Arbeitsphase ist jetzt die Bevölkerung gefragt: Welche Bedürfnisse und Anliegen haben die Appenzellerinnen und Appenzeller an die künftige Entwicklung ihres Dorfkerns? Und wie beurteilen sie die bislang erarbeiteten Zielvorstellungen? Am 18. Juni 2022 von 9 bis 12 Uhr werden die Projektverantwortlichen mit einem Marktstand im Rathausdurchgang präsent sein, den Entwurf des Entwicklungskonzepts erläutern und für die Fragen und Anliegen der Bevölkerung zur Verfügung stehen. Die Rückmeldungen und Hinweise aus der Bevölkerung werden ausgewertet und fliessen in die weitere Bearbeitung mit ein. Das Entwicklungskonzept soll im Herbst 2022 vorliegen, um anschliessend die ersten Umsetzungsschritte für die Weiterentwicklung des Dorfkerns in die Wege leiten zu können. (rk)

Kündigung als Leiter der Kriminalpolizei

Der Leiter der Kriminalpolizei, Oliver Schultheiss, will sich beruflich weiterbilden und möchte ein Studium aufnehmen. Er wird dies als Vollzeitweiterbildung machen und hat daher seine Anstellung bei der Kantonspolizei Appenzell I.Rh. auf den 31. August 2022 gekündigt. Die freiwerdende Vollzeitstelle wird zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.

Gemeinsam gegen das Einjährige Berufkraut

Invasive Neophyten breiten sich rasch und stark aus, haben keine natürlichen Feinde und verdrängen einheimische Pflanzenarten. Zudem können sie gesundheitliche Probleme (z.B. Allergien) verursachen, zu Ernteverlusten führen und die Infrastruktur beschädigen.

Invasiv: das einjährige Berufkraut

Invasiv: das einjährige Berufkraut

Bild: KK

Auch im Appenzellerland kommt das Einjährige Berufkraut gemäss Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonskanzlei in immer grösseren Beständen vor. Insbesondere im Vorderland und in Oberegg ist das Einjährige Berufkraut zusehends problematisch. Dagegen geht der Kanton vor – und ist dabei auf die tatkräftige Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. Denn die Bekämpfung des Einjährigen Berufkrauts sei ein zäher und langwieriger Prozess. Der Kanton weist in der Mitteilung darauf hin, dass die Grundstückbesitzenden dazu verpflichtet sind, das Einjährige Berufkraut zu bekämpfen.

Das Amt für Landwirtschaft Appenzell Ausserrhoden hat dieses Jahr zusammen mit dem Amt für Umwelt Appenzell Ausserrhoden eine Aktion zur Bekämpfung des Einjährigen Berufkrauts gestartet. 150 Schülerinnen und Schüler aus den hauptbetroffenen Gemeinden Walzenhausen, Reute und dem Innerrhoder Bezirk Oberegg halfen zusammen mit den Landwirten, das Berufkraut auf Landwirtschaftsflächen auszureissen. Die Schülerinnen und Schüler haben sich dabei auch mit der Pflanze, deren Ausbreitungsmechanismen und den daraus resultierenden Folgen bei Nichtbekämpfung der Pflanze auseinandergesetzt. So genossen sie für einmal die schulische Bildung draussen in der Natur. (kk)

Radfahrerprüfung in Herisau

Am Mittwoch traten 209 Schüler aus den Gemeinden Herisau, Schönengrund, Schwellbrunn, Urnäsch und Waldstatt zur diesjährigen Radfahrerprüfung in Herisau an und zeigten gemäss Medienmitteilung auf der anspruchsvollen Prüfungsstrecke durch das Zentrum von Herisau ihr fahrerisches Können.

Die Radfahrerprüfung wird nach Regionen durchgeführt und setzt sich aus einem theoretischen Teil, einer technischen Kontrolle des Fahrrades und einer praktischen Prüfungsfahrt durch das Zentrum von Herisau, Teufen oder Heiden zusammen. 16 Schüler absolvierten die Prüfung ohne Fehler und konnten mit dem Prädikat ‹vorzüglich› ausgezeichnet werden. Die Leistung von 27 Schülern war leider ungenügend.

Die Radfahrerprüfungen in Teufen und Heiden finden an folgenden Daten statt: Teufen, Dienstag, 14. Juni, 8 bis 11 Uhr (Start: Schulhaus Landhaus); Heiden, Dienstag, 21. Juni, 8 bis 11 Uhr (Start: Evangelische Kirche). (kpar)

Gottesdienst in der Badi Herisau

Rund ums Wasser feiern die Reformierten Kirchgemeinden des Appenzeller Hinterlandes am Sonntag, 19. Juni, einen besonderen Familiengottesdienst. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe führen am Kinderbecken eine Wassergeschichte auf. Eine Songgruppe aus dem Kinder- und Jugendbereich sorgt zusammen mit der Band «Impuls» für die musikalische Begleitung. Ein Team aus freiwilligen Helferinnen und Helfern und Pfarrerin Johanna Spittler haben diese Feier vorbereitet. Zum Abschluss gibt es einen Mittagsimbiss und Glace bzw. Kuchen für die Gottesdienstbesucher und Gottesdienstbesucherinnen. Auf der Terrasse vor dem Badi-Bistro steht der Kirchenparks-Buddy. Hier können sich die Gäste über das Projekt Appenzeller Kirchenpark informieren. Der Eintritt in die Badi ist frei für alle, die am Gottesdienst teilnehmen. Beginn um 10 Uhr.  Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Kirche Herisau statt und das Mittagessen im Reformierten Kirchgemeindehaus. (pd)

(Wetterinformation auf der Website der Reformierten Kirchgemeinde oder unter 071 354 70 60)

SAK nimmt Fotovoltaikanlage in Bühler in Betrieb

Die SAK (St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG) hat kürzlich auf einem Dach des Textilunternehmens Tisca in Bühler AR eine weitere grosse Fotovoltaikanlage in Betrieb genommen. Tisca hat gemäss Medienmitteilung im Rahmen eines Erweiterungsbaus den Bereich Lager und Logistik vergrössert und modernisiert. Die dadurch entstandene Dachfläche biete die ideale Grundlage für das Fotovoltaik-Projekt. Dieses realisierte die SAK im Rahmen ihres Photovoltaik-Contracting-Angebots, welches Unternehmen ermöglicht, ohne Baukosten einen Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 leisten zu können. Die Tisca bezieht von der Fotovoltaikanlage Solarstrom.

Die SAK hat in der Ostschweiz bereits laut Mitteilung über 30 grosse Fotovoltaik-Projekte auf Gewerbe- und Industriedächern realisiert. Mit der Inbetriebnahme dieser Anlage auf dem Tisca Gebäude in Bühler kam eine weitere Grossanlage dazu. Es sei die zweite grosse SAK-Fotovoltaikanlage bei der Firma Tisca, die erste am Standort Urnäsch wurde bereits Ende 2020 in Betrieb genommen. In Bühler betreibt Tisca eine Stoff- und Teppichweberei und setzt künftig bei der Lagerung auf den nachhaltigen SAK-Solarstrom vom eigenen Dach. (pd)

FDP bedauert Referendum gegen Energiegesetz

Matthias Tischhauser, Kantonsrat und Präsident Kommission Bau und Volkswirtschaft

Matthias Tischhauser, Kantonsrat und Präsident Kommission Bau und Volkswirtschaft

Bild: PD

Die FDP AR bedauert, dass das fakultative Referendum zum kantonalen Energiegesetz ergriffen wurde und voraussichtlich zu Stande kommen wird. «Mit dem Referendum wird der Umsetzungsprozess des breit abgestützten Energiegesetzes bewusst verzögert», schreibt die Partei in ihrer Mitteilung. 

Die FDP-Fraktion habe sich tatkräftig für ein fortschrittliches Energiegesetz eingesetzt, damit Appenzell Ausserrhoden wieder zu einem Vorreiterkanton in Sachen sauberer Energieproduktion werden könne. Neben der ökologischen und wirtschaftlichen Perspektive würden die Vertreterinnen und Vertreter der FDP AR stets auch die strategische Komponente der Energiewende betonen: Versorgungssicherheit erhöhen sei nicht nur ein Gebot der Stunde. Erneuerbare Energie sei eine zentrale, strategische Ressource. «Wertschöpfung vor Ort und ein erhöhtes Mass an Eigenversorgung sind im Interesse unserer Bevölkerung und unserer Natur», so die FDP. Der Ausserrhoder Kantonsrat habe am 28. März mit nur zwei Gegenstimmen dem Energiegesetz zugestimmt.

Die FDP AR wird sich gemäss Mitteilung «mit aller Kraft» für das Energiegesetz einsetzen und bei Zustandekommen des Referendums, die Gründung eines JA-Komitees mit allen Parteien, Interessensvertretungen, welche sich bereits für das Gesetz ausgesprochen haben, vorantreiben.

In der Mitteilung wird Matthias Tischhauser, Kantonsrat und Präsident Kommission Bau und Volkswirtschaft, zitiert. 

«Der Kantonsrat hat in überwältigender Zustimmung über alle Parteien hinweg ein wirkungsvolles, zukunftsorientiertes und liberales Energiegesetz verabschiedet – eines der fortschrittlichsten der Schweiz. Es fordert und fördert Investitionen und Innovationen in erneuerbaren Technologien, schafft eine unabhängige Versorgungssicherheit und bringt uns grosse Wachstumschance, generiert Wertschöpfung, Arbeitsplätze und positioniert uns als zukunftsgerichteten Wirtschaftsstandort.» (pd)

Hans Speck arbeitet seit 30 Jahren in Herisau

Vor wenigen Tagen konnte Hans Speck sein 30-jähriges Arbeitsjubiläum im Dienst der Gemeinde Herisau feiern. Wie es in der Mitteilung der Gemeinde heisst, arbeitet der Hauswart der Sportanlagen Ebnet und Kreckel in seiner Funktion eng mit den Sportvereinen zusammen, «manchmal so eng als wäre ich selber Mitglied», wie er sagt. Diese gute Zusammenarbeit ist auch der Grund, weshalb er seinen Beruf auch heute noch mit Freude ausübt. Als jüngstes Beispiel nennt Speck den Obedschwinget, der am vergangenen Wochenende auf dem Ebnet über die Bühne gegangen ist: Am Freitagabend sei der Aufbau losgegangen, am Sonntagvormittag das Areal bereits wieder in tadellosem Zustand übergeben worden. Und dazwischen «ein Riesenfest», sagt Hans Speck. «Das ist das schönste an meinem Beruf, wenn die Zusammenarbeit so reibungslos abläuft.»

Hans Speck auf der Ebnet-Tribüne, während im Hintergrund die Vorbereitungen für das Kinderfest laufen.

Hans Speck auf der Ebnet-Tribüne, während im Hintergrund die Vorbereitungen für das Kinderfest laufen.

Bild: PD

Verbunden damit sind lange Präsenzzeiten, auch an den Wochenenden. Hans Speck wusste bevor er seine heutige Position angetreten hat, worauf er sich einlässt. Wie in den kommenden Sommerferien, wenn ein grosser Turnverein aus dem Baselbiet zum 20. Mal sein Trainingslager in Herisau abhalten wird: «Meine Ferien plane ich nach dem Terminkalender der Vereine.» Damit er auch vor Ort ist, wenn ein Tor defekt ist oder eine Sicherung ersetzt werden muss. (gk)

Mit Anhänger verunfallt

Am Dienstag ist es in Hundwil zu einem Unfall mit einem Lieferwagen samt Anhänger gekommen. Personen wurden nicht verletzt. Der Sachschaden beträgt laut Polizeimeldung mehrere Tausend Franken.

Kurz nach 17 Uhr lenkte ein 54-jähriger Mann einen Lieferwagen mit Anhänger von Hundwil in Richtung Appenzell. In einer Linkskurve vor der Örtlichkeit Sonderau verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeuggespann. Dabei kippte der Anhänger zur Seite, touchierte die rechtsseitige Mauer und kam in der Folge auf der Seite liegend zum Stillstand. Die Fahrzeugkombination blockierte vorübergehend die Strasse, was zu Behinderung der Postautostrecke führte. (kpar)

Neue Tempo-30-Zonen an Oberdorf- und Steinrieselnstrasse in Herisau

Auf Antrag aus dem Quartier hat der Gemeinderat zwei neue Tempo-30-Zonen genehmigt. Die öffentliche Auflage beginnt am 17. Juni. Umgesetzt werden könnten die Geschwindigkeitsbeschränkungen noch dieses Jahr.

Auf der Oberdorf- und der Streinrieselnstrasse soll künftig Tempo-30 gelten.

Auf der Oberdorf- und der Streinrieselnstrasse soll künftig Tempo-30 gelten.

Bild: PD

Die Gemeinde Herisau verfügt über ein Tempo-30- und Begegnungszonenkonzept. Dessen Ziel ist, grössere, zusammenhängende Zonen zu schaffen anstelle kleiner Abschnitte ohne Gesamtkonzept. Damit sollen eine höhere Sicherheit im Verkehr sowie eine bessere Lebens- und Wohnqualität für die Anwohnenden in den Herisauer Quartieren erreicht werden. Schon bei der Einführung im Jahr 2008 wurde ausserdem festgelegt, dass in der Regel nur dann eine Niedriggeschwindigkeitszone errichtet wird, wenn aus dem betreffenden Quartier selbst ein entsprechendes, mehrheitsfähiges Begehren gestellt wird.

Nun wurde durch das Elternforum Landhaus ein Antrag für die Einführung einer Tempo-30-Zone auf der Oberdorfstrasse und den angrenzenden Strassen eingereicht. Unterzeichnet wurde der Antrag von 185 Anwohnenden, 195 Eltern von Schulkindern, 60 Personen, welche die Kinderbetreuung in Anspruch nehmen, sowie 16 Mitarbeitenden der Kinderbetreuung Herisau. Das betreffende Gebiet wurde im Tempo-30- und Begegnungszonenkonzept als geeignet eingestuft. Das Ressort Tiefbau/Umweltschutz hat aufgrund dieser Ausgangslage die Planung einer Tempo-30-Zone an die Hand genommen und ein Auflageprojekt mit verkehrstechnischem Gutachten in Auftrag gegeben. Weil es sich um einen grossen Perimeter handelt, wurden zwei Gebiete separat betrachtet: Jenes um die Oberdorfstrasse von der Gutenbergstrasse bis zum Heinrichsbad sowie die Steinrieselnstrasse mit der Hinteren Oberdorfstrasse.

Ziel beider Tempo-30-Zonen ist es, die Verkehrssicherheit insbesondere für den Langsamverkehr zu erhöhen sowie die Umfeldqualität zu verbessern. Zum Einsatz kommen Massnahmen wie Eingangs- und Endtore, Bodenmarkierungen und Leitlinien. Bauliche Massnahmen wie Asphaltkissen oder Einengungen sind nicht vorgesehen. Die bestehenden Parkfelder bleiben erhalten.

Der Gemeinderat hat den beiden Tempo-30-Zonen zugestimmt. Das Auflageverfahren startet am 17. Juni. Die Einführung der Tempo-30-Zonen ist noch in diesem Jahr vorgesehen.

Chorsängerinnen und -sänger für Herisauer Krimi-Musical gesucht

Für das erste Herisauer Krimi-Musical werden Sängerinnen und Sänger gesucht.

Für das erste Herisauer Krimi-Musical werden Sängerinnen und Sänger gesucht.

Symbolbild/Horatio Gollin

Für das Musical «Mörder-Znacht ab Halber Acht», das im Januar und Februar 2023 im Casino in Herisau aufgeführt wird, sind die Verantwortlichen der WizArt Company auf der Suche nach zwölf Sängerinnen und Sängern. Diese werden nicht nur im Musical-Chor, sondern auch beim Servieren des 3-Gang-Menüs mitwirken.

«Mörder-Znacht ab Halber Acht» ist ein Musical, bei dem sich Gesangs- und Essenseinlagen abwechseln. Das Ganze spielt in einem britischen Castle, in dem laufend eingeladene, illustre Gäste auf- und teilweise abtreten. Die 18 Aufführungen sind vom 28. Januar bis 25. Februar, jeweils Mittwochs, Freitags, Samstags und Sonntags im Casino in Herisau geplant. Die Proben finden ab August jeweils am Dienstagabend statt.

Die zwölf Mitglieder des Chors sind nicht nur als Sängerinnen und Sänger im Einsatz, sondern helfen auch dabei, das 3-Gang-Menü zu servieren. Die Musiknummern im Stück basieren auf bestehenden Pop- und Rocksongs und Liedern aus verschiedenen Film- und Musicalproduktionen.

Für Interessierte findet am Samstag, 18. Juni, ein Chor-Casting statt. Anmeldungen werden bis zum 11. Juni über das Anmeldeformular auf der Homepage www.wizart-company.ch angenommen. Die Sängerinnen und Sänger werden darum gebeten, ein a cappella Lied vorzubereiten, das sie am Casting vortragen wollen.

Buchpräsentationen zu « Rond om Troge » in Herisau und Teufen

Am Mittwoch in Herisau ab 18 Uhr im Bistro Steig und am Donnerstag in Teufen ab 19.30 Uhr in der Bibliothek, wird das Buch «Rond om Troge» vorgestellt. Das Werk bringt eine Auswahl von Peter Morgers Fotografien erstmals an die Öffentlichkeit, ergänzt um ebenfalls mehrheitlich unpublizierte Gedichte Morgers sowie Beiträge von Rainer Stöckli und Peter Surber.

Im Buch werden Fotografien des Schriftstellers und Journalisten Peter Morger gezeigt.

Im Buch werden Fotografien des Schriftstellers und Journalisten Peter Morger gezeigt.

Bild: PD

Peter Morger (1955-2002), Schriftsteller und Journalist in Appenzell Ausserrhoden, hat ein vielfältiges Werk hinterlassen: zwei Romane, darunter den hochgelobten Erstling Notstrom, Kurzgeschichten, Aphorismen sowie Gedichte in Mundart und auf Hochdeutsch, «Lüürik» und Lyrik. Dass Morger, quasi als «Begleiterscheinung» seiner journalistischen Tätigkeit, auch mit Ambition fotografiert hat, ist weniger bekannt. Sein Nachlass in der Kantonsbibliothek Trogen umfasst rund zwanzigtausend Dias und Schwarz-Weiss-Filme, darunter jene manuell bearbeiteten Aufnahmen und experimentellen Arbeiten, die Morger in den 1990er-Jahren in «dia-magischen» Programmen mit Bild, Text und Musik präsentierte.

Der Grafiker und Buchgestalter Gaston Isoz hat den Nachlass gesichtet und digitalisiert. Das von ihm gestaltete Buch Rond om Troge bringt eine Auswahl von Morgers Fotografien erstmals an die Öffentlichkeit, ergänzt um ebenfalls mehrheitlich unpublizierte Gedichte Morgers sowie Beiträge von Gaston Isoz, Rainer Stöckli und Peter Surber.

Appenzeller können Rückstand nicht mehr aufholen

In der ersten Hälfte verzeichneten die 3. Liga-Fussballer des FC Appenzell beim zweitplatzierten Brühl St.Gallen mehr Chancen. Als in der zweiten Hälfte die Kräfte nachliessen, gerieten die Innerrhoder mit 0:3 in Rückstand, kamen aber durch zwei Treffer wieder heran. Am Ende setzte es dann gegen ein Brühl mit etwas mehr Biss eine 2:4 Niederlage ab.

Der FC Appenzell verlor gegen Brühl St. Gallen.

Der FC Appenzell verlor gegen Brühl St. Gallen.

Bild: Darko Vojinovic / AP

Gegenüber der am letzten Freitag gewonnen Partie mussten die Appenzeller unter anderem auf Leon Keller, Fabian Koller, Florian Dörig und Michael Büchler verzichten. Das Kader umfasste gegen Brühl «nur» noch 15 Spieler gegenüber 18 gegen Teufen. Insgesamt kämpften aber die Innerrhoder am Pfingstmontag ausgezeichnet. Leider konnten die Möglichkeiten in der guten ersten Hälfte nicht genutzt werden. Während 20 Minuten in den zweiten 45 Minuten lief es dann nicht mehr so vortrefflich. Aber dann konnten sich die Gäste wieder steigern. Als sie auf 2:3 herankamen und den Ausgleich suchten, mussten sich noch den vierten Gegentreffer hinnehmen. Insgesamt wollten die noch um den Aufstieg spielenden St.Galler wohl etwas mehr und gewannen nicht unverdient. Die Appenzeller haben aber bewiesen, dass sie an guten Tagen gegen alle Mannschaften in dieser Gruppe mithalten können.

Bewundernswerte Kombinationen

Die Gäste begangen im Paul Grüninger-Stadion (Krontal) mit Tribüne stark und spielten nach vorne. Es waren mehrere schöne Aktionen über mehrere Stationen zu bewundern. Nach gutem Zusammenspiel zielte Sokol Shabani in der 7. Minute daneben. Nur langsam konnten auch die in der Tenuefarbe Khaki antretenden St.Galler einige Akzente nach vorne setzen. Nach einem Angriff über drei Stationen fand Sepp Peterer das Gehäuse nicht und wenig später hielt der einheimische Schlussmann einen Knaller von Lars Manser. Nach einer knappen halben Stunde verzeichneten auch die Einheimischen eine grosse Chance, aber der Ball zischte knapp am Tor vorbei. Und nach gut 30 Minuten wehrte Torhüter Michael Räss nach einem Angriff über links ab.

Kevin Streule mit guten Aktionen

Nach fünf Minuten in der zweiten Hälfte stand ein Brühler bei einer gefährlichen Aktion im Abseits und dann zielten die Einheimischen am Tor vorbei. Vor dem gegenüberliegenden Tor schoss der eingewechselte Kevin Streule nach einem Corner zu hoch. Praktisch im Gegenzug gerieten die Gäste in der 57. Minute mit 0:1 Rückstand. Nach einem Zuspiel in die Mitte konnte ein St.Galler den Ball an Michael Räss vorbei schieben. Nach einer guten Stunde zielte Kevin Streule links daneben. In der 69. Minute wurde auf der rechten Seite die Nummer elf der Platzherren frei gespielt und Appenzell lag nach einem Abschluss ins weite Eck mit 0:2 zurück. 600 Sekunden weiter stand es nach einem Zuspiel von rechts in die Mitte und einem Abschluss aus sechs Meter aus Appenzeller Sicht 0:3. Die Elf aus dem Alpstein gab aber nicht auf. Vorerst wurde ein Tor von Kevin Streule wegen einem Handspiel annulliert. In der 84. Minute traf dann aber derselbe Akteur nach einem Zuspiel von Jonas Signer mit einem Schuss aus 16 Meter zum 1:3 ins Torkreuz. Drei Minuten später kam es noch besser. Andrej Hörler verwertete einen weiten Ball von Mohamed Omar Ali mit dem Kopf via Pfosten zum 2:3 Anschlusstreffer. Die Gäste forcierten nun noch mehr die Offensive, mussten. In der 89. Minute fiel dann aber nach einer Flanke von links durch einen Kopfball noch das vierte Tor für die Einheimischen. So wurden die Appenzeller für ihre gute Leistung nicht belohnt. (mk)

Appenzell spielte bei Brühl St.Gallen mit: Michael Räss; Andrej Hörler, Lars Schneider, Mario Breitenmoser, Lorenz Keller (ab 72. Minute Marvin Schneider); Michael Dörig, Sokol Shabani (ab 77. Minute Andreas Rusch); Simon Baumann, Jonas Signer (ab 84. Minute Sokol Shabani), Lars Manser (ab 77. Minute Mohamed Omar Ali); Sepp Peterer (ab 46. Minute Kevin Streule).

Vielseitiges Programm am Jubiläumsfest der Stiftung Altersbetreuung

Das Jubiläumsfest 20-Jahre Stiftung Altersbetreuung Herisau vom Samstag im Heinrichsbad wurde zu einem grossen Anlass für die ganze Bevölkerung.

Das Jubiläumsfest auf dem Areal Heinrichsbad lockte viel Publikum an.

Das Jubiläumsfest auf dem Areal Heinrichsbad lockte viel Publikum an.

Bild: Werner Grüninger

Unter anderem sorgten Gaukler und Musiker für ein buntes Treiben unter dem Motto «Erleben, Lachen, Staunen». Es wurden verschiedenste Aktivitäten angeboten und für die kleinen Gäste gab es ein nostalgisches Karussell, Kinderschminken und bunte Luftballons. An den Verpflegungsständen kümmerten sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung um die Verpflegung. Bratwürste, Flammkuchen, Ghackets mit Hörnli und Gemüsesaucen sowie Zander-Chnusperli, Pommes und Steinpilzrisotto wurden zu Preisen «wie zu Grosis Zeiten» angeboten. An der HeinrichsBar wurden Drinks gemixt und für Süsses war ebenfalls gesorgt. Bierliebhaber konnten zudem das eigens für das Fest gebraute Heinrichsbad-Festbier probieren. Im Mehrzweckraum des Hauses Park war ein «Kino» eingerichtet, in dem die Besucherinnen und Besucher den zehnminütigen SAH-Film «z’Herisau dehää» anschauen konnten.

Jung und Alt vereint

Auf dem Areal des Heinrichsbad war ein Kommen und Gehen; während dem ganzen Tag herrschten bei sommerlichem Wetter Hochbetrieb und eine lockere Stimmung. Ob Alt oder Jung, Gross oder Klein – alle freuten sich über den abwechslungsreichen und stimmungsvollen Betrieb. Volkstümliche Musik oder Strassenmusikanten sorgten den musikalischen Rahmen, während Strassenkünstler mit akrobatischen Einlagen und ein Ballonkünstler verschiedene Tiere für Kinder «zauberte». Besonders Anklang fanden auch die gesanglichen Darbietungen der Bewohner und Bewohnerinnen. (gr)

Frau verletzt sich, weil Töff in Schräglage gerät

Der Unfall ereignete sich zwischen St. Anton und der Landmark.

Der Unfall ereignete sich zwischen St. Anton und der Landmark.

Bild: KPAI

Am späten Pfingstmontagnachmittag fuhr ein 52-jähriger Motorradlenker samt Beifahrerin vom St. Anton in Richtung Landmark. In einer Rechtskurve geriet das Fahrzeug wegen Kies auf der Fahrbahn ins Rutschen und in starke Schräglage. Dabei verletzte sich die Beifahrerin am rechten Fuss und musste vom Rettungsdienst in Spitalpflege gebracht werden. Der genaue Sachverhalt wird von der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden an die Staatsanwaltschaft von Appenzell Innerrhoden rapportiert. (kpai)

Hauptversammlung der FDP Herisau

Katrin Alder will die Nachfolge von Paul Signer antreten.

Katrin Alder will die Nachfolge von Paul Signer antreten.

Bild: PD

Im Jahresbericht der FDP Herisau, welchen Barbara Rüst-Bohlhalder, Präsidentin der Ortspartei an der vergangenen Hauptversammlung vorstellte, standen neben politischen Themen und Veranstaltungen  die personellen Änderungen im Zentrum: André Fuchs und Raphael Froidevaux traten aus dem Einwohnerrat zurück. Sie werden ersetzt durch Benedict Vuilleumier und Rüst-Bohlhalder. Auch im Vorstand der FDP gab es Rochaden: Karin Jung wurde neu als Fraktionspräsidentin als Mitglied des Vorstandes vorgeschlagen und es konnte mit Rolf Arnold ein erfahrener FDP-ler gewonnen werden, der sich als Beisitzer zur Verfügung stellt. Die vorgeschlagenen Mitglieder des Vorstandes, sowie die verbleibenden Sandra Nater, Manuel Baumberger und Frederik de Vries wurden gemäss einer Mitteilung einstimmig gewählt.

Für den Höhepunkt der Versammlung sorgte aber Katrin Alder-Preisig mit ihrer Ankündigung, für den Regierungsrat zu kandidieren. Die Anwesenden zeigten sich mit spontanem Applaus hoch erfreut.

Im Bericht aus dem Kantonsrat informierte Annette Joos über die breite Palette von Geschäften die im Rat behandelt wurden, wie beispielsweise das Kinderbetreuungsgesetz, das Behindertenintegrationsgesetz, Initiative starkes Ausserrhoden mit Gegenvorschlag, zweite Lesung des Energiegesetzes und das Volksschulgesetz in erster Lesung. Regierungsrat Paul Signer berichtete indessen, dass er froh sei, dass das Gremium den Covid-19-Krisenmodus wieder verlassen konnte. Total wurden im Jahr 2021 etwa 18 Millionen für Covid ausgegeben.

Wie dem Schreiben der FDP weiter zu entnehmen ist, gab André Fuchs den Anwesenden einen Einblick in die Arbeit des Einwohnerrats. Fuchs berichtete über viele hitzige Diskussionen bezüglich des Budgets und gab zu bedenken, dass immer noch weitere Kosten auf die Gemeinde zukommen werden. Weitere wichtige Themen war die Übernahme des Chammerholz wie auch das Projekt Obstmarkt. Sandra Nater informierte über verschiedene Geschäfte wie den Kaufvertrag Chammerholz, die Erarbeitung des Gemeindesportanlagen-Konzepts, das Entwicklungskonzept Nordhalde, die neue Gemeindeordnung, oder den Einsparungsmasterplan 2024/25. (pd)

Standeskommission weist Schmäuslemarkt-Rekurse zurück

Gegen die Fahrbeschränkung waren mehrere Rekurse eingegangen.

Gegen die Fahrbeschränkung waren mehrere Rekurse eingegangen.

Bild: Selina Schmid

Die angeordnete zeitliche Einschränkung der Durchfahrt beim Schmäuslemarkt für Motorfahrzeuge wurde von mehreren Personen mit Rekurs angefochten. Darin haben sie auch die Zuständigkeit des Justiz-, Polizei- und Militärdepartements für diese Verkehrsanordnung bestritten. Die Standeskommission hat die Rekurse nun abgewiesen, wie sie am Freitag mitgeteilt hat. Mit amtlicher Publikation hatte das Justiz-, Polizei- und Militärdepartement Verkehrsanordnungen verfügt, mit denen im Dorf Appenzell die Strecke vom Postplatz über den Schmäuslemarkt durch die Rathausbögen vom 1. Mai bis zum 31. Oktober von 11 bis 17 Uhr nicht mehr mit Motorfahrzeugen befahren werden darf. Mehrere Personen haben mit Rekurs an die Standeskommission die ersatzlose Aufhebung der Verkehrsanordnung beantragt.

Zuständigkeiten für Fahrverbote umstritten

Für die Anordnung von Fahrverboten für grössere zusammenhängende Verkehrsflächen sei die Standeskommission zuständig, so die Rekurrentinnen und Rekurrenten. Sie argumentieren, dass die zusätzliche Anordnung der Fussgängerzone und das damit verbundene Fahrverbot auf der Strecke vom Postplatz bis und mit der Durchfahrt unter den Rathausbögen zur bestehenden Fussgängerzone und zu Fahrverboten auf der Hauptgasse hinzukomme und mit ihnen zusammen eine Einheit bilde. Mit ihnen zusammen liege eine Verkehrsanordnung mit einem Fahrverbot über eine grössere zusammenhängende Verkehrsfläche vor. Für eine solche Anordnung sei nach den Vorschriften des Einführungsgesetzes zum Strassenverkehrsgesetz nicht der Landesfähnrich Jakob Signer, sondern die Standeskommission zuständig.

Verkehrsregime sei ergänzt worden

Die Standeskommission anerkennt in ihrer Mitteilung, dass das mit der strittigen Verkehrsanordnung verfügte Fahrverbot zur bestehenden Fussgängerzone und zu bestehenden Fahrverboten auf der Hauptgasse hinzukommt. Als nichtzutreffend hält sie jedoch die Auffassung, dass mit den neuen Verkehrsanordnungen ein Fahrverbot über eine grössere zusammenhängende Verkehrsfläche erlassen werde. Die Fussgängerzone und die Fahrverbote auf der Hauptgasse wurden bereits im Jahr 1994 angeordnet. Mit der nun erlassenen Verkehrsanordnung des Justiz-, Polizei- und Militärdepartements werde das seit rund 26 Jahren bestehende Verkehrsregime auf der Hauptgasse um das kleine Gebiet zwischen dem Schloss und dem Rathaus ergänzt, und dies nur saisonal und zeitlich begrenzt.

Die neu angeordneten Verkehrsregeln gelten nur für eine Strecke mit einer Länge von 130 Meter und eine Fläche von 890 Quadratmeter. Es handele sich somit entgegen der Auffassung der Rekurrentinnen und Rekurrenten nicht um eine grössere zusammenhängende Verkehrsfläche. Die Verkehrsanordnungen seien damit zu Recht durch den Landesfähnrich verfügt worden. Da sich auch die weiteren Rügen als nicht stichhaltig erwiesen, wurden die Rekurse gegen die neue Verkehrsanordnung abgewiesen. (sk)

Auto kommt bei Selbstunfall auf Dach zum Stillstand

Das Fahrzeug kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Das Fahrzeug kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Bild: kpar

In Gais ist es am Sonntagnachmittag zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Kurz vor 15 Uhr fuhr eine 22-jährige Autofahrerin mit ihrem Personenwagen auf einer Flurstrasse abwärts in Richtung Dorf. Im Bereich Bernbrugg geriet sie mit dem Auto gegen den Zaun auf der rechten Seite der Strasse und durchbrach diesen. Anschliessend kippte das Auto über die Stützmauer und kam auf der darunterliegenden Strasse, auf dem Dach liegend, zum Stillstand. Die Fahrzeuglenkerin, welche sich alleine im Auto befand, wurde durch den aufgebotenen Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital überführt. Am Auto entstand Totalschaden. Der Sachschaden wird auf mehrere Zehntausend Franken geschätzt. (kpar)

Unter Alkoholeinfluss in Schwende in einen Bach gefahren

Am späten Pfingstsonntagnachmittag fuhr ein 26-jähriger Mann mit einem Lieferwagen auf der Schwendetalstrasse. Aus noch nicht gänzlich geklärten Gründen fuhr er ins Bachbett des Schwendebaches.

Das Fahrzeug musste mit einem Kranwagen geborgen werden.

Das Fahrzeug musste mit einem Kranwagen geborgen werden.

Bild: Kapo AI

Die Atemalkoholmessung ergab, dass der Lenker unter Alkoholeinfluss stand, weshalb sein Führerausweis auf der Stelle abgenommen wurde. Am Lieferwagen entstand gemäss Mitteilung der Polizei nur geringer Sachschaden. Umweltgefährdende Flüssigkeiten flossen keine aus. Das Fahrzeug musste mit einem Kranwagen geborgen werden. (kpai/chs)

Regaeinsatz nach Kollision zwischen E-Bike und Trottinett

Am Samstagnachmittag sind ein E-Bike-Fahrer und ein Trottinettfahrer bei Brülisau miteinander kollidiert. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden wollte der 21-jährige Trottinettfahrer ein weiteres Trottinett vor ihm überholen. Zum Unfall kam es, weil ein 69-jähriger E-Bike-Fahrer die beiden vor ihm fahrenden Trottinetts ebenfalls gleichzeitig überholen wollte.

Bild: Kantonspolizei AI

Der E-Bikefahrer stürzte und zog sich unbestimmte Kopfverletzungen zu. Der überholende Trottinettfahrer stürzte ebenfalls und wurde dabei verletzt. Die beiden Verletzten wurden mit der Rega in ein Zentrumsspital gebracht. Ausgerückt war auch der Rettungsdienst Appenzell. (kpai/dar)

Appenzeller Wanderfestival mit Schulklassentag gestartet

Der Startschuss zum Wanderfestival (3. bis 5. Juni) ist erfolgt. 16 Schulklassen aus der Region wurden am Freitag nach Hundwil eingeladen, um die Natur näher kennenzulernen und Wissenswertes zu erfahren.

Die Kinder erwartete gemäss Mitteilung ein vielfältiges Programm. Während die einen in Begleitung einer Wanderleiterin oder eines Wanderleiters des Vereins Appenzeller Wanderwege am Morgen nach Hundwil wanderten, konnten die anderen Klassen bereits das Festival-Gelände rund um das Restaurant entdecken und machten die Wanderung auf der Rückreise am Nachmittag. In verschiedenen Workshops durften die Klassen mehr über einheimische Kräuter & Salben lernen, zusammen eine Seillandschaft mit Schaukeln, Seilbrücken und Kletternetzen bauen, eine Bachwanderung erleben oder sich bei Abenteuerspielen vergnügen

Am Samstag und Sonntag ist das Appenzeller Wanderfestival für die ganze Bevölkerung zugänglich. Dabei können verschiedene Aktivitäten (Wanderungen, Workshops, Vorträge) gebucht werden. Für diese brauchen die Teilnehmenden Tickets. Der Rest des Wanderdörfli ist gemäss Mitteilung aber für alle frei zugänglich. Während die Besucherinnen und Besucher etwa im Flanierdörfli verschiedene Marktstände antreffen, werden sie im Genussdörfli mit lokalen Köstlichkeiten verwöhnt. Die kleinen Gäste kommen im Kinderdörfli auf ihre Kosten, wo sie etwa den Geschichten der Märchenerzählerinnen lauschen können. Für die musikalische Unterhaltung sorgen unter anderem die Enderlin Chicks, das Schötzen-Chörli oder der Hackbrettspieler Hans Sturzenegger. Als Highlight gilt gemäss Mitteilung auch die 270-Meter lange Zipline, bei welcher die Besucherinnen und Besucher mit bis zu 50 km/h auf einer Strecke von 270 Meter über das Gelände fliegen können. (pd)

Sämtliche Informationen zu den Angeboten des Appenzeller Wanderfestivals sind auf www.appenzeller-wanderfestival.ch erhältlich. An der Tageskasse werden sowohl Tageseintritte als auch 2-Tagespässe verkauft werden.

Kind wird von Auto erfasst und verletzt

Ein 78-jähriger Lenker fuhr am Donnerstag, um 17.15 Uhr, mit seinem Personenwagen auf der Kasernenstrasse in Herisau Richtung St.Gallen. Kurz nach der Kaserne wurde er von einem 8-jährigen Kind überrascht, das von rechts auf den Fussgängerstreifen lief. In der Folge kollidierte er mit dem Kind.

Das Kind zog sich beim Aufprall eine unbestimmte Verletzung am linken Bein zu und musste mit der Rettungssanität ins Kinderspital überführt werden. Am Personenwagen entstand kein Schaden. (kapo/vat)

Bild: Kapo AR

Bundesgericht tritt auf Beschwerde gegen Energiegesetzes nicht ein

Am 9. Mai 2021 hat das Innerrhoder Stimmvolk an der Urne eine Revision des Energiegesetzes angenommen. Dagegen wurde im Juni 2021 eine Beschwerde beim Bundesgericht erhoben. Dieses tritt nicht auf die Beschwerde ein. Das teilte die Standeskommission am Freitag mit.

Visualisierung: PD

Neben einer Förderbestimmung für erneuerbare Energie enthielt das Gesetz die Regelung, dass für die Festsetzung des Windkraftstandorts Honegg im Richtplan der Grosse Rat zuständig ist. Gegen die Revision des Energiegesetzes erhob eine Privatperson beim Bundesgericht Beschwerde. Mit Entscheid vom 19. Mai beschloss es, nicht auf die Beschwerde einzutreten. «Es begründete den Entscheid im Wesentlichen damit, dass Richtpläne einzig die Behörden binden und Private nicht unmittelbar betroffen sind», heisst es in der Mitteilung. Die Betroffenheit von Privaten sei nochmals kleiner, wenn es - wie im vorliegenden Fall - lediglich um die Verfahrensordnung zum Erlass eines Richtplanentscheids gehe. Insgesamt erachtete das Bundesgericht das Erfordernis der Betroffenheit im konkreten Fall als nicht gegeben. Der Entscheid bedeute, dass angenommene Revision des Energiegesetzes nun definitiv in Kraft sei, so die Standeskommission.

Das Vorgehen für die Richtplanung des Windkraftstandorts Honegg ist so geplant, dass der Grosse Rat an der Session vom 20. Juni 2022 die Interessenabwägung diskutieren wird und danach eine Bereinigung der Abwägung vorgenommen wird. Die Interessenabwägung ist laut Mitteilung eine unabdingbare Voraussetzung für Richtplanentscheide. Je nach Ausgang der Beratung im Juni könne an der Oktobersession 2022 über die Festsetzung des Windkraftstandorts Honegg im Richtplan entschieden werden. Eine direkte Richtplanfestlegung bereits an der Junisession sei nicht praktikabel, weil nach der Diskussion der Interessenabwägung im Juni noch Zeit für eine Bereinigung der Abwägungsresultate einzurechnen sei, so die Standeskommission.

Die Initianten des Windenergieprojekts in Oberegg hatten im Vorfeld die Standeskommission stark kritisiert. In einem offenen Brief zeigte sich die Appenzeller Wind AG «schwer enttäuscht» darüber, dass es beim Vorhaben nicht zügiger vorwärtsgehe. Sie forderte, dass der Grosse Rat umgehend über die Festsetzung des Windkraftstandortes Honegg im Richtplan entscheide. Die Standeskommission hatte auf die hängige Beschwerde beim Bundesgericht verwiesen. (red/rk)

Nachfolgeregelung bei der Appenzeller Verlag AG

Die Appenzeller Verlag AG hat ihre Nachfolge geregelt. Per 1. Juni 2022 haben die Steinegg Stiftung, Herisau, 60 Prozent der Aktien und die Appenzeller Druckerei AG, Herisau, 30 Prozent der Aktien übernommen. 10 Prozent der Aktien bleiben im Besitz von Marcel und Yvonne Steiner. Das teilte der Verlag am Freitag mit.

Bild: pd

Die operative Leitung des Geschäfts übernimmt per 1. Juli eine Co-Geschäftsleitung bestehend aus Christine König und Alexandro Isler. Christine König hat gemäss Mitteilung eine zwanzigjährige Erfahrung als Journalistin und Lektorin und ist seit sechs Jahren bei der Appenzeller Verlag AG, wo die 41-Jährige wie bisher den publizistischen Teil des Unternehmens verantworten wird. Der 40-jährige Isler ist Leiter Medien der Appenzeller Druckerei und wird neu im Mandatsverhältnis die Administration des Appenzeller Verlags leiten. Marcel Steiner bleibt Verwaltungsratspräsident.

Mit ihrem Engagement unterstreiche die Steinegg Stiftung Bedeutung und Wert des Appenzeller Verlags als identitätsstiftendes Unternehmen im Appenzellerland, im Toggenburg und in der Ostschweiz. «Die Beteiligung der Appenzeller Druckerei AG ermöglicht eine vertiefte Zusammenarbeit zweier Medienunternehmen zum gegenseitigen Nutzen», heisst es in der Mitteilung. (pd)

Laientheater Wolfhalden plant Aufführung 2023

Bild: PD

Nach zwei Jahren corona-bedingter Pause begrüsste Präsident Roland Benz kürzlich die Mitglieder des Laientheaters Wolfhalden zur Hauptversammlung. Bei den Mutationen stand der Austritt von Gertud Forrer als Schauspielerin/Beisitzerin an. Sie hatte mit Carolin Kugler zusammen 2009 den Verein gegründet. Präsident Roland Benz schlug im Namen des Vorstandes vor, sie als Ehrenmitglied aufzunehmen, was mit grossem Applaus und der Überreichung eines Geschenkes  bestätigt wurde. Neu als Beisitzerin konnte Doris Fisch, Wolfhalden gewonnen werden. Der Verein plant, im Frühjahr 2023 ein neues Theaterstück aufzuführen. (pd)

40 Motorrad- und 135 Autofahrer am Bergsprint Walzenhausen-Lachen

Kürzlich fand die 15. Hauptversammlung des Vereins Historischer Bergsprint Walzenhausen-Lachen statt. Nebst den ordentlichen Traktanden stand der bevorstehende Bergsprint im Vordergrund.

Bild: PD

Am 20. und 21. August ist es wieder soweit; der 6. Historische Bergsprint wird wiederum auf der Strecke von Walzenhausen Dorf bis zum Ortsteil Lachen durchgeführt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Mit 40 Motorrad- und 135 Autofahrerinnen und -fahrer ist das Fahrerfeld vollzählig, viele Anmeldungen mussten abgewiesen werden.

Der letzte Bergsprint fand 2019 statt, also noch vor der Corona-Zeit. Und wieder steht das Rennglück auf der Seite der Bergsprint-Fans, denn es sind (hoffentlich) keine Restriktionen zu erwarten. Oder wie Präsident  Erwin Steingruber es nennt: «Der liebe Gott meint es gut mit uns».

Gesucht werden weiterhin Helferinnen und Helfer. Anmelden kann man sich ganz einfach über die Website (www.bergsprint.ch) auf einer HelferApp oder per E-Mail an helfer@bergsprint.ch. Alle Helfenden erhalten kostenlosen Eintritt für das gesamte Bergsprint-Wochenende, ein beliebtes Helfer-Shirt, gratis Verpflegung inklusive Spass und ein familiäres Ambiente mit neuen Bekanntschaften. Zudem werden im Vorfeld unter den Helfenden drei Taxifahrten verlost. (pd)

Blinden und Sehbehinderten das Abstimmen ermöglichen

Die St.Galler Nationalrätin Franziska Ryser (Grüne) während der Frühlingssession.

Die St.Galler Nationalrätin Franziska Ryser (Grüne) während der Frühlingssession.

Bild: Peter Klaunzer / KEYSTONE

Die «reha löwen schönengrund» vergibt den Anerkennungspreis 2021 ihrer Hauszeitung «LEU» an Franziska Ryser. In der Medienmitteilung heisst es: «Damit wird die grüne St.Galler Nationalrätin ausgezeichnet für ihr smartes und nices (SmiCE) Engagement zur Einführung der Abstimmungsschablone auf Bundesebene.» Die Abstimmungsschablone ermöglicht Blinden und Sehbehinderten die uneingeschränkte und geheime Ausübung des zentralen demokratischen Rechts. Mitgepriesen wurde neben Ryser der SZBlind, der Schweizerische Zentralverein für das Blindenwesen, und sein Interessenvertreter Jan Rhyner. Der Vorstoss von Ryser wird in diesen Tagen im Parlament behandelt und findet gemäss Mitteilung in allen Parteien Zuspruch. Der mit 1000 Franken dotierte «SmiCE-LEU» wurde 2021 erstmals vergeben. (pd)

50 Jahre Kapo AR: Einblick in die Arbeit der Polizei

Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden feiert dieses Jahr das 50-jährige Bestehen. Am Samstag, 4. Juni gibt die Polizei der Bevölkerung zum dritten Mal Einblick in die Polizeiarbeit.

Die Ausserrhoder Kantonspolizei lädt die Bevölkerung zu einem Informationstag ein.

Die Ausserrhoder Kantonspolizei lädt die Bevölkerung zu einem Informationstag ein.

Bild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

Von 9 bis 16 Uhr öffnet die Verkehrsgruppe in Trogen die Türen. Den Besucherinnen und Besuchern werden die verschiedenen Fachbereiche der Verkehrsgruppe präsentiert. Gezeigt wird, wie die Polizei Verkehrsunfälle aufnimmt. Zudem gibt es eine polizeiliche Intervention durch die Interventionsgruppe Säntis. Der Mediendienst der Kapo AR, Informationen zum Polizeiberuf, die Aufgaben des Strassenverkehrsamtes und der Rettungsdienst des Spitalverbundes AR werden der Bevölkerung ebenfalls nähergebracht.

Die Details können der Website der Kantonspolizei www.polizei.ar.ch entnommen werden. Das Polizeikommando und die Mitarbeitenden der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden freuen sich auf viele Begegnungen. (kpar)

Hotel Heiden verstärkt die Geschäftsleitung mit Marketing- und Saleskompetenz

Miriam Egli verstärkt das Team des Hotel Heiden.

Miriam Egli verstärkt das Team des Hotel Heiden.

Bild: PD

Seit dem 1. Juni wirkt Miriam Egli als Marketing- und Verkaufsleiterin und Mitglied der Geschäftsleitung im frischrenovierten Hotel Heiden. Mit ihr gewinne das Viersternehaus eine erfahrene Marketing- und Kommunikationsexpertin mit Hotellerie-Background, heisst es in einer Medienmitteilung.

Die diplomierte Kommunikationsleiterin und ausgebildete Hotel- und Gastrofachfrau war die letzten zwölf Jahre in der Werbeagentur «Agentur am Flughafen» in Altenrhein als Beraterin, Texterin und Mitglied der Geschäftsleitung tätig. Nach rund 20 Jahren auf Agenturseite kehrt sie nun zurück zu ihren Wurzeln. «Meinen beruflichen Werdegang habe ich in der Hotellerie gestartet und ich wusste immer, dass ich irgendwann wieder in diesem Bereich tätig sein möchte. Jetzt ist es so weit und ich freue mich sehr, die Vermarktung dieses renommierten Hauses zu verantworten», so Egli.

179. Konferenz der Ausserrhoder Gemeindeschreiberinnen und Gemeindeschreiber auf der Meldegg

Die an der 179. Konferenz teilnehmenden aktiven SchreiberInnen. Drei SchreiberInnen fehlten.

Die an der 179. Konferenz teilnehmenden aktiven SchreiberInnen. Drei SchreiberInnen fehlten.

Bild: PD

Die Gemeindeschreiberinnen und Gemeindeschreiber der Ausserrhoder Gemeinden sowie des Bezirks Oberegg treffen sich in der Regel jährlich im Vorsommer zur Konferenz. Eingeladen sind jeweils auch alle Altkollegen sowie Vertretungen des Kantons. Traditionsgemäss wurde die Konferenz morgens um acht Uhr mit «Südwörscht» und «Moscht» eröffnet. Nebst der Behandlung von obligaten Geschäften bietet die Konferenz eine geeignete Plattform für den Informationsaustausch zwischen Kanton und Gemeinden über aktuelle Themen sowie um sich besser kennen zu lernen. Zurzeit erfüllen in den zwanzig Gemeinden im Kanton Appenzell Ausserrhoden fünfzehn Frauen und sechs Männer die Schreiberaufgaben, wobei in Wolfhalden zwei Frauen im Jobsharing arbeiten. (pd)

Christa Gerber tritt aus dem Kantonsrat zurück

Christa Gerber

Christa Gerber

Bild: PD

Christa Gerber (SP) tritt aus persönlichen Gründen aus dem Kantonsrat zurück. Die Gemeindekanzlei wird gemäss Medienmitteilung nun die Nachfolge anhand der Ergebnisse der vergangenen Gesamterneuerungswahlen klären. Die Zurücktretende bleibt formell im Amt, bis der Gemeinderat eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger gewählt hat. (gk)

Coronaimpfung: Appenzeller Regierungen lehnen Umstellung auf Selbstzahlersystem ab

Peter Klaunzer / KEYSTONE

Der Ausserrhoder Regierungsrat lehnt die vom Bundesrat vorgeschlagene Anpassung der Epidemienverordnung und damit die Einrichtung eines Selbstzahlersystems für weitere Covid-19-Auffrischimpfungen ab. Das teilte er am Mittwoch mit. Grundsätzlich erachtet er eine internationale Reise nicht als medizinische Indikation für eine zweite Auffrischimpfung, vor allem bei einer «off-label»-Nutzung. Zudem werde derzeit eine Auffrischimpfung weder vom Bundesamt für Gesundheit noch von der eidgenössischen Kommission für Impffragen empfohlen. Im Weiteren erfülle in den Augen des Regierungsrates der «off-label»-Einsatz von Covid-Impfstoffen alleine für Reisen nicht die entsprechenden Voraussetzungen, die im eidgenössischen Heilmittelgesetz formuliert sind. Eine «off-label»-Nutzung müsste im Einzelfall ärztlich geprüft werden, und die Bedingungen dafür müssten erfüllt sein.

Aktuell sei nicht damit zu rechnen, dass sich die Situation in den nächsten Monaten stark verändert. Da im kommenden Herbst gemäss Mitteilung mit einer weiteren Covid-19-Erkrankungswelle zu rechnen ist, würde eine Einschränkung der Kostenübernahme zum jetzigen Zeitpunkt für Unverständnis in der Bevölkerung sorgen. Durch das Selbstzahlersystem werde ferner ein unnötiger Tarif-Tourismus erwartet, der es den Kantonen erschwere, eine realistische Mengenberechnung für das Impfangebot vorzunehmen. Das inzwischen gut eingespielte Standardangebot für Covid-19-Impfungen sollte nicht durch ein neues System konkurrenziert werden.« Technisch wäre ein Selbstzahlersystem zwar machbar, doch die Kosten für die Einrichtung einer speziellen Dokumentation und eines Abrechnungssystems nur für wenige Monate wird insbesondere für kleine Kantone als unverhältnismässig erachtet, auch aufgrund des fraglichen Nutzens eines solchen Systems», so der Regierungsrat.

Auch die Innerrhoder Standeskommission lehnt einen Wechsel auf ein Selbstzahlersystem ab. Sie argumentiert ähnlich. Grundsätzlich wird die Stossrichtung der Vorlage zwar geteilt. Nicht indizierte Impfungen sollen künftig gemäss Mitteilung selber bezahlt werden müssen. Da aber absehbar sei, dass die Zahl der Covid-Infektionen bereits im Herbst erneut markant ansteigen werde und für gewisse Personengruppen wieder amtliche Empfehlungen für Auffrischimpfungen abgegeben werden dürften, erscheine die Etablierung eines Selbstzahlersystems als nicht zielführend. Das System würde wahrscheinlich nur für ein paar Wochen zur Anwendung gelangen und müsste dann wieder angepasst oder neu aufgesetzt werden. Hinzu kommt, dass das vorgeschlagene System zu kompliziert sei und nur für wenige Personen zum Tragen käme. Der Bund selber rechnet nicht mit mehr als 20’000 Personen.

«Das System ist nicht reif und in der administrativen Handhabe umständlich», heisst es in der Mitteilung. Die Standeskommission hält den zusätzlichen Aufwand zur Einführung eines Selbstzahlersystems im Vergleich zur geringen Nachfrage für die Impfungen für unverhältnismässig hoch. Eine zusätzliche und letztlich unnötige administrative Belastung der Kantone sei zu vermeiden. (kk/rk)

Sturzeneggstrasse in Herisau wird saniert

An der Sturzeneggstrasse entsteht unter anderem ein Trottoir.

An der Sturzeneggstrasse entsteht unter anderem ein Trottoir.

Bild: PD

Die Sturzeneggstrasse erschliesst ein Industrie- und Gewerbegebiet. Aufgrund ihres Alterungsprozesses und der Schwerverkehrsbelastung weist der Strassenkörper gemäss einer Mitteilung der Gemeinde strukturelle Schäden auf und hat daher Sanierungsbedarf. Der Strassenraum soll dabei seiner Klassierung entsprechend aufgeweitet werden und ein neuer Gehweg soll die Sicherheit für Fussgängerinnen und Fussgänger erhöhen. Des Weiteren müsse die Kapazität des Abwasserpumpwerks erhöht werden und es werde eine neue Druckleitung für das Deponiesickerwasser Chammerholz erstellt.

Die ersten Bauarbeiten an der Sturzeneggstrasse beginnen Mitte Juni. In einer ersten Phase werden voraussichtlich bis im Spätherbst die Böschungssicherungen, die Werkleitungsarbeiten und ein Bachdurchlass für den Walkebach ausgeführt. In der zweiten Phase 2023 werden der Strassenoberbau erneuert und der Gehweg erstellt. Der Gemeinderat hat einen Kredit über 1’536’000 Franken für den Strassenausbau sowie einen Kredit für die Sanierung des Abwasserpumpwerkes und der Trennsystemkanalisation über 453’000 Franken genehmigt. (gk)

Wolf reisst Schaf bei Unterrain in Sonnenhalb

In der Nacht von Montag auf Dienstag ist bei Unterrain in Sonnenhalb ein Schaf gerissen worden. Die verantwortlichen Wildhüter waren am Dienstag vor Ort und schreiben den Riss einem Wolf zu. «Bei einem solchen Vorfall werden die Bauern, die sich für den SMS-Alarm angemeldet haben, schnellstmöglich über den Riss informiert», sagt Ueli Nef, Jagd- und Fischereiverwalter des Kantons Appenzell Innerrhoden.

Symbolbild: Marco Schmidt / KEYSTONE

Zur Aufklärung, um welchen Wolf es sich handelt, wurde eine DNA-Probe entnommen und zur Analyse ins Labor nach Lausanne geschickt.

Dies ist bereits der zweite Wolfsriss im Appenzellerland innert kurzer Zeit. Am 13. Mai ist ein Wolf in Walzenhausen sogar über einen Elektrozaun gesprungen, um ein Schaf zu reissen. (vat)

Militär-Lastwagen blockiert nach Unfall Fahrbahn

Am Dienstag ist es in Herisau zu einem Selbstunfall mit einem Lastwagen der Schweizer Armee gekommen. Der Lenker wurde verletzt.

Kurz vor 17 Uhr fuhr ein Lastwagen der Schweizer Armee gemäss Medienmitteilung auf der Kasernenstrasse in Richtung Winkeln/SG. Im kurvigen Strassenabschnitt im Bereich Walke verlor der Lenker die Herrschaft über sein Fahrzeug. Der Lastwagen geriet über die Gegenfahrbahn in das ansteigende Wiesenbord und kippt anschliessend auf die Seite. Der Lastwagen rutschte auf der nassen Fahrbahn weiter und kam quer zur Fahrbahn liegend zum Stillstand, wodurch diese vollständig blockiert wurde. Der Lenker des Fahrzeuges erlitt leichte Verletzungen und wurde mit der Ambulanz ins Spital überführt. Der Beifahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Zehntausend Franken.

Der Strassenabschnitt musste wegen der Bergung des Fahrzeuges mehrere Stunden gesperrt werden. Die Unfallaufnahme erfolgt durch Angehörige der Militärpolizei, mit Unterstützung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden. Die Untersuchung des Unfallherganges obliegt der Militärjustiz. (kpar)

Firmung in Oberegg

27 Jugendliche aus Eggersriet, Grub, Heiden, Wolfhalden und Oberegg haben am 22. Mai in der Pfarrkirche Oberegg das Sakrament der Firmung empfangen. Bischof Markus Büchel salbte jede und jeden und gab ihnen ein Wort der Ermutigung mit auf den Weg. Die jungen Menschen aus der Seelsorgeeinheit über dem Bodensee zeigten mit Bild und Text, wie durch Glaube, Liebe und Hoffnung Friede werden kann. (pd)

Kein Widerstand gegen PVA-Kreditvorlage

In der Zeit vom 2. bis 23. Mai wurde der Entscheid des Gaiser Gemeinderates zur Kreditvorlage «Erweiterung der Photovoltaik-Anlage, Oberstufenzentrum OSZ» im Betrag von 140’000 Franken zu Lasten der Investitionsrechnung dem fakultativen Referendum unterstellt. Die Referendumsfrist ist gemäss Medienmitteilung unbenutzt abgelaufen. «Somit haben die Stimmberechtigten dem Entscheid des Gemeinderates die Zustimmung erteilt.» (gk)

Ostschweizer Regierungskonferenz trifft sich mit Bundesrätin Karin Keller-Sutter

Am Montag hat Bundesrätin Karin Keller-Sutter eine Regierungsdelegation aus sieben Ostschweizer Kantonen empfangen. Zusammen haben sie Themen mit Ostschweizer Bezug diskutiert sowie aktuelle Fragestellungen zum Ukraine-Konflikt und zur Schweizer Europapolitik in Bereichen des Justiz- und Polizeidepartementes vertieft. Die Ostschweizer Regierungskonferenz erachtet stabile Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union als zentral, um die wirtschaftliche Prosperität des Grenzraums Ostschweiz erhalten zu können. Sie will gemäss Medienmitteilung ihren Beitrag für einen breit abgestützten Lösungsansatz leisten.

Die Delegation wurde von Regierungsrat Hansueli Reutegger angeführt. In seiner zweijährigen Amtszeit als Präsident der ORK steht die strategische Stärkung der ORK im Fokus. Mit einem neuen, aus politischen Vertreterinnen und Vertretern zusammengesetzten Leitenden Ausschuss soll die politische Handlungsfähigkeit der ORK erhöht werden. Darüber hinaus sind in den nächsten Jahren verschiedene Veranstaltungen in Bern geplant, um das Netzwerk der ORK auszubauen. (kk)

Gemeinde Trogen stellt Live-Streaming ein

Die letzten beiden öffentlichen Versammlungen der Gemeinde Trogen wurden via Livestream online übertragen. Diese Übertragungen werden nun nicht mehr weitergeführt. Das teilte die Gemeindekanzlei kürzlich mit.

Der Dorfplatz in Trogen

Der Dorfplatz in Trogen

Bild: PD

Während der Corona-Pandemie waren öffentliche Versammlungen überhaupt nicht oder nur mit strengen Auflagen (Personenanzahl, Eingangskontrolle, Impf- oder Maskenpflicht) möglich. Dies hat den Gemeinderat dazu bewogen, am 10. Februar 2022 erstmals eine öffentliche Versammlung via YouTube zu übertragen. Der Versuch wurde am 28. April wiederholt. Da jede Videoübertragung gemäss Medienmitteilung mit Fixkosten von  2500 Franken verbunden ist, musste der Gemeinderat darüber entscheiden, ob diese Art der Information auch nach dem Ende der Pandemie weitergeführt werden soll. Basis dafür bildete die Auswertung der Aufrufe der Internetseite. Bei der ersten Übertragung wurde die Internetseite während oder nach der Versammlung insgesamt 116 mal aufgerufen. «Die Wiedergabezeit pro Aufruf lag jedoch nur bei 7 Minuten», heisst es in der Mitteilung. Bei der zweiten Übertragung wurde die Internetseite während oder nach der Versammlung insgesamt nur noch 37 mal aufgerufen. Die Wiedergabezeit pro Aufruf lag hingegen bei 19 Minuten.

Aus der Bevölkerung gingen laut Communiqué zwar einzelne Rückmeldungen ein, dass die Übertragungen ge­schätzt wurden. Die Auswertung zeige aber, dass das Interesse insgesamt nicht gross sei. Die Versammlung vom 10. Februar wurde noch in der Zeit der Corona-Besuchsbeschränkun­gen durchgeführt. Am 28. April gab es keine solchen Einschränkungen mehr. «Ob die bei der 2. Übertragung bereits markant zurückgegangenen Aufrufe darauf zurückzuführen sind, lässt sich nicht sagen», so die Gemeindekanzlei. Insgesamt habe der Gemeinderat Kosten und Nutzen gegeneinander abgewogen und die finanzielle Lage der Gemeinde berücksichtigt. Die Kosten von 2500 Franken pro Übertragung im Verhältnis zu den Aufrufen und der durchschnittlichen Wiedergabezeit pro Aufruf rechtfertigen eine Weiterführung der Live-Übertragungen nicht. Der Gemeinderat behalte sich jedoch vor, im Einzelfall auf diesen Entscheid zurückzukommen. (gk)

Restaurant «Linde» wieder offen

Noch ist der Umbau des Hotels-Restaurant «Linde» in Heiden nicht abgeschlossen. Unter anderem haben die grossen Anforderungen punkto Brandschutz den Baufortschritt verzögert. Bereits wieder offen ist hingegen der Restaurationsbereich, der über den eigens geschaffenen Zugang auf der Ostseite erreichbar ist. Gemäss Urs-Peter Frey, Präsident der Stiftung Hotel Linde Heiden, wird ein Teil der Gästezimmer nach Möglichkeit auf Pfingsten freigegeben, und angestrebt wird der endgültige Abschluss der Umbauarbeiten auf Mitte Juli. (pe)

Reto Koch erreicht Spitzenplatzierung

Die Appenzeller Schwinger gewinnen vier Kränze in Wil am St. Galler Kantonalschwingfest. Auch in der Zentralschweiz sichert sich ein Appenzeller Eichenlaub.

Reto Koch (vorner) katapultiert sich mit dem Sieg gegen Lars Geisser auf den dritten Schlussrang.

Reto Koch (vorner) katapultiert sich mit dem Sieg gegen Lars Geisser auf den dritten Schlussrang.

Bild: Lorenz Reifler

Mit vier Kranzgewinnen in Wil am St. Galler sowie einem Eichenlaub in Rothenburg am Luzerner Kantonalschwingfest war die Ausbeute der Appenzell am Wochenende erfreulich, wenngleich nicht völlig ausgeschöpft. Dass der Innerrhoder Reto Koch sein Potenzial an einem auswärtigen Kranzfest abruft, war nur eine Frage der Zeit. Sein Wettkampf in Wil startete mit zwei Siegen in den Morgenstunden bereits äusserst erfolgreich. Sein Lauf wurde allerdings im dritten Gang von Co-Kilchbergsieger Damian Ott gebremst. Im Nachmittagsprogramm liess sich der Gontner allerdings nicht mehr bremsen und reihte drei Siege aneinander. Im Kampf um die Spitzenplatzierung bezwang er den St.Galler Teilverbandskranzer Lars Geisser, was ihm den dritten Schlussrang einbrachte.

Mit vier Siegen, einer Punkteteilung und einer Niederlage klassierte sich der Hundwiler Dominik Schmid auf dem sechsten Schlussrang. Auf dem Weg zu seinem zweiten Saisonkranz unterlag er einzig dem späteren Festsieger Werner Schlegel. Ebenfalls zu seinem zweiten Kranzerfolg kam der Vorderlänger Markus Schläpfer. Sowohl für Schmid als auch für Schläpfer dürfte somit die Qualifikation für das Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest in Pratteln bereits im Trockenen sein.

Das erfreuliche Appenzeller Resultat am St. Galler Kantonalschwingfest rundete der Kranzgewinn vom Eggerstandner Patrick Schmid ab. Mit dem identischen Notenblatt wie Schläpfer sicherte er sich den Kranzgewinn mit einem abschliessenden Sieg gegen den Teilverbandskranzer Ramon Baumgartner.

Etwas unglücklicher verlief der Wettkampf für die restlichen Appenzeller. Allen voran dem Schwellbrunner Roman Wittenwiler, dem nur ein Sieg zum Kranz fehlte. Ebenfalls unglücklich verlief es dem Herisauer Eidgenossen Martin Roth. Nach einem gestellten Gang zum Auftakt musste er in der Folge eher überraschend zweimal als Verlierer vom Platz. Die anschliessenden drei Maximalnoten waren nicht mehr als Resultatkosmetik, der angestrebte Kranz war bereits zur Mittagszeit unerreichbar.

Eine kleine Gruppe von Gaiser Schwingern reiste gleichentags ins luzernische Rothenburg. Auch hier blieb der Auftritt der Appenzeller nicht unbemerkt. Thomas Kuster musste sich gleich zu Beginn mit dem Entlebucher Eidgenossen Erich Fankhauser messen, wobei dieses Duell klar zu Gunsten des Luzerners ausfiel. Kuster beliess es allerdings bei dieser einen Niederlage. Nebst vier Siegen musste er einzig dem Teilverbandskranzer Dominik Waser eine Punkteteilung eingestehen. Kusters Auftaktgegner Erich Fankhauser war in seinen restlichen Gängen stets erfolgreich und im Schlussgang setzte er sich gegen seinen Kantonskameraden Werner Suppiger durch. Die weiteren Favoriten Joel Wicki und Sven Schurtenberger belegten die Ränge zwei beziehungsweise fünf. (tmo)

Isabelle Hellmüller trumpft gross auf

Isabelle Hellmüller

Isabelle Hellmüller

In und um Neuenburg wurde über das Auffahrtswochenende ein Fünftage-OL durchgeführt. Dabei gelang Isabelle Hellmüller aus Speicher das Kunststück, gleich alle fünf Etappen für sich zu entscheiden und damit unangefochten die Gesamtwertung in der Kategorie D60 zu gewinnen. Auch ihr Ehemann war erfolgreich. Er holte bei den 60-jährigen Männern den dritten Gesamtrang. Die Juniorin Nesa Schiller aus Speicher war in Neuenburg nur an den zwei als nationale Läufe gewerteten OLs am Start. Sie überzeugte mit einem zweiten und dritten Rang. (ew)

Rechnung kommt in Walzenhausen nicht an die Urne

Die Jahresrechnung 2021 der Gemeinde Walzenhausen wurde vom 29. April bis 18. Mai 2022 dem fakultativen Referendum unterstellt. Das Referendum wurde gemäss Medienmitteilung nicht ergriffen. Damit gilt die Jahresrechnung 2021 als genehmigt.n(gk)

Regierung legt Jagdplan vor

Der Ausserrhoder Regierungsrat hat die Jagdvorschriften für 2022/2023 erlassen. Der Jagdplan sieht gemäss Medienmitteilung den Abschuss von 536 Rehen, 68 Hirschen und 16 Gämsen vor.

Die Ausserrhoder Hochjagd auf Rothirsche und Gämsen dauert vom 1. bis 24. September. Die zweite Jagdperiode auf Rotwild ist vom 7. bis 26. November vorgesehen. Die Niederjagd auf Rehe beginnt am 5. September und endet am 5. November. Für den Dachs und das Wildschwein ist die Jagdzeit vom 1. Juli 2022 bis 14. bzw. 31. Januar festgelegt.

Der Rehbestand sei gesund und leicht ansteigend, heisst es in der Mitteilung. Bestandeserhebungen des Wildhüters und des Patenjägervereins weisen in allen drei Jagdbezirken höhere Zahlen aus als im Vorjahr. Die Entwicklung des Jungwaldes sei in den Jagdbezirken Mittelland und Vorderland positiv, zeige im Hinterland jedoch eine Tendenz zur Verschlechterung. Eine unvermindert starke Bejagung der Rehe sei deshalb wichtig. Das Ziel der Abschussplanung für das Rehwild sieht eine Stabilisierung der Bestände im ganzen Kanton vor. Folgende Abschusszahlen wurden festgelegt: Im Jagdbezirk Hinterland 290 Rehe, im Jagdbezirk Mittelland 156 Rehe und im Jagdbezirk Vorderland 90 Rehe.

Der Gamsbestand ist laut Communiqué auf tiefem Niveau stabil. Der Abschussplan sehe hier eine Schonung im Hinterland sowie eine Stabilisierung der Gamsbestände im Mittel- und im Vorderland vor. Die Abschusszahlen beim Gamswild bewegen sich mit 16 Gämsen im gesamten Kantonsgebiet auf dem Niveau des Vorjahres.

Der Rotwildbestand im gemeinsamen Lebensraum der Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und St.Gallen ist nach Angaben der Kantonskanzlei unvermindert hoch. Seit 2016 koordinieren die Jagdverwaltungen der drei Kantone die Bestandeserhebungen und die Jagdplanung für das Rotwild im gemeinsamen Wildraum. Eine Erhebung der Wildhut der drei Kantone mit Wärmebildgeräten zeigte, dass der Rotwildbestand mindestens gleich hoch ist wie im Frühjahr 2021. Der Abschuss werde deshalb vergleichbar hoch angesetzt wie im Vorjahr. Im ganzen Kanton sind mindestens 68 Stück Rotwild zum Abschuss freigegeben, davon maximal zehn adulte männliche Hirsche (Stiere oder Spiesser). (kk)

Zwei clubinterne Finalspiele für Trogen-Speicher

Beim internationalen Bodensee Jugendturnier in Friedrichshafen vom vergangenen Wochenende brillierte der Nachwuchs des BC Trogen-Speicher und der Sportschule Appenzellerland insbesondere in der Kategorie U17. Sowohl im Damendoppel wie auch im Herrendoppel kam es im Finale jeweils zu clubinternen Duellen. Dabei siegten bei den Damen Anic Metzger/Gaelle Fux knapp in drei Sätzen gegen Julia Cecchinato/Vivien Schläpfer und im Herrenendspiel gewannen Leander Züst /Keishin Rimmer ein enges Finale gegen Lian Ubieto/Zeno Baldegger.

Dieses traditionsreiche internationale Jugendturnier konnte nach zweijährigem Unterbruch nun zum 55 sten Male ausgetragen werden. 250 Jugendliche aus Deutschland, Österreich, Slovenien, Kroatien, Luxemburg und der Schweiz spielten in fünf Altersklassen U11, U13, U15, U17 und U19 in jeweils 4 Disziplinen Dameneinzel, Herreneinzel, Damendoppel und Herrendoppel um die Lorbeeren. Der Badmintonclub Trogen-Speicher war mit einer Delegation von 15 Spielerinnen und Spielern in den drei Kategorien U15, U17 und U19 vertreten. In den grossen Teilnehmerfeldern konnten wichtige internationale Erfahrungen gesammelt werden.

Wie bei den vergangenen nationalen Juniorenturnieren war der Appenzeller Nachwuchs auch bei diesem internationalen Kräftemessen ganz vorne vertreten. Dass es in den U17 Doppeldisziplinen gleich zweimal zu einem reinen Clubfinale kam, war dann doch eine Überraschung und natürlich der Höhepunkt für den BC Trogen-Speicher.  Anic Metzger erkämpfte sich nebst der Goldmedaille im Doppel auch noch eine bronzene Auszeichnung im Dameneinzel. Auch Vivien Schläpfer schaffte es, nebst dem 2. Rang im Doppel, zusätzlich im Einzel bis ins Halbfinale, wo sie der späteren Siegerin Anja Blszina aus Slovenien unterlag. Auch Julia Cecchinato scheiterte im Viertelfinale an dieser Slovenin und verpasste eine zweite Medaille knapp. Ebenfalls bis ins Viertelfinale schafften es die Doppelfinalisten Zeno Baldegger und Lian Ubieto im Herreneinzel, während die Sieger im Herrendoppel, Leander Züst, in Gruppenspielen knapp hängen blieb.

Ein weiterer Podestplatz lag auch für Liron Ubieto/Luis Gloor im Herrendoppel U19 in Reichweite. Nach einem Sieg in den Gruppenspielen gegen die an Nr. 4 gesetzten Kroaten Patcev/Zekan verpassten sie den Einzug ins Halbfinale nur hauchdünn nach Verlängerung. (clh)

Strasse Walzenhausen – Au gesperrt

Vom 30. Mai bis zum 10. Juni wird die Strasse Walzenhausen – Au gesperrt. Grund für die Massnahme sind Erweiterungsarbeiten beim Reservoir Meldegg. Ab dem 11. Juni ist die Durchfahrt wieder möglich, wobei bis Ende Jahr mit Behinderungen gerechnet werden muss. (pe)

Frauen auf Fussgängerstreifen in Herisau angefahren

Am vergangenen Freitag kurz vor 19 Uhr war ein Personenwagen vom Herisauer Obstmarkt her kommend auf der Bahnhofstrasse in Richtung Gossauerstrasse unterwegs. Zur selben Zeit überquerten zwei Frauen auf dem Fussgängerstreifen die Bahnhofstrasse, wie die Ausserrhoder Kantonspolizei meldet. Der PW-Lenker übersah beide Fussgängerinnen und fuhr ungebremst in sie hinein.

Symbolbild: Keystone

Eine Fussgängerin wurde frontal erfasst und wieder auf die Strasse geschleudert. Die zweite Frau wurde gestreift. Die eine Frau musste mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht werden. (kapo/dwa)

Trogen: PW gegen Appenzellerbahn

Ein ortsunkundiger PW-Lenker war am Freitag kurz nach 22.20 Uhr von Speicher in Richtung Trogen unterwegs. Laut der Ausserrhoder Kantonspolizei wollte er zum Pestalozzidorf fahren. Trotz blinkender Signalanlage bog er auf der Höhe Säglibach über den Bahnübergang ab. In der Folge kam es zum Zusammenprall mit einer herannahenden Komposition der Appenzellerbahn.

Beim Unfall wurde niemand verletzt. Allerdings entstand ein Schaden von einigen tausend Franken. (kapo/dwa)

Motorradfahrer zieht sich Kopf- und Beinverletzungen zu

Der Motorradfahrer stürzte auf der Leimsteigstrasse.

Der Motorradfahrer stürzte auf der Leimsteigstrasse.

Bild: KPAI

Am Freitagvormittag fuhr der in Haslen/AI wohnhafte 74-jährige Mann mit einem Motorrad auf der Leimensteigstrasse talwärts. In einer Rechtskurve stürzte er aus noch nicht bekannten Gründen und verletzte sich dabei. Er wurde vom Rettungsdienst Appenzell geborgen und in ein Zentrumsspital gebracht. (kpai)

Pandemie führte bei der Appenzeller Schaukäserei zu einem Umsatzeinbruch

Wie bei vielen Organisationen konnte auch die Appenzeller Schaukäserei AG nach zwei Jahren Pandemie erstmals wieder eine physische Generalversammlung mit ihren Aktionärinnen und Aktionären durchführen. Rund 35 Prozent sind der Einladung gefolgt, um sich ein Bild vom Geschäftsgang der Schaukäserei zu machen.

2021 besuchten im Vergleich zu 2019 rund 40 Prozent weniger Besucherinnen und Besucher die Schaukäserei.

2021 besuchten im Vergleich zu 2019 rund 40 Prozent weniger Besucherinnen und Besucher die Schaukäserei.

Bild: PD

Mit einem «dankbaren» und einem «weinenden» Auge blickten der Verwaltungsrat und die Geschäftsführung der Appenzeller Schaukäserei AG auf das vergangene Geschäftsjahr zurück, wie es in der Medienmitteilung heisst. Wie schon im ersten Pandemiejahr musste die Schaukäserei auch 2021 einen Besucherrückgang gegenüber 2019 von rund 40 Prozent verzeichnen. Wegen des strikten zweiten Lockdowns im Frühjahr 2021 fiel der Besucherrückgang sogar noch stärker aus wie 2020. Der Umsatzeinbruch konnte 2021 hingegen dank einer höheren Ausgabefreudigkeit der Besucher etwas abgefedert werden. Trotzdem sank der Umsatz gegenüber 2019 um rund 630000 Franken, was für den Betrieb nach dem bereits schwierigen Jahr 2020 nochmals eine einschneidende Summe war.

Keine Entlassungen dank Härtefallgelder

Am meisten litt der Betriebszweig der Gastronomie unter der Pandemie, während sich das Käse- und Spezialitätenfachgeschäft rasch erholen konnte und beinahe wieder Umsätze wie vor der Pandemie erreichte. Die Erlebnisausstellung im Schaubereich profitierte 2021 vom verregneten Sommer und vielen Schweizer Individualbesuchern. Aber auch dieser Betriebszweig schnitt wegen eines massiven Einbruchs im Gruppengeschäft deutlich tiefer ab als vor der Pandemie. Der Umsatz im Bereich der Gruppenführungen war 62 Prozent tiefer als 2019 (minus 72 Prozent im Vorjahr 2020 gegenüber 2019).

Dankbar darf die Appenzeller Schaukäserei gemäss Mitteilung sein, dass sie mit Hilfe des Härtefallprogramms des Bundes, der konsequenten Umsetzung von Kurzarbeit, der Unterstützung durch die Sortenorganisation Appenzeller Käse GmbH und der Pandemieversicherung sowie mit eigenen Sparmassnahmen die Defizite aus zwei Pandemiejahren auffangen konnte. Es mussten keine Mitarbeitenden entlassen oder Löhne gekürzt werden. Trotz widriger Umstände war das Team der Appenzeller Schaukäserei AG nach eigenen Angaben immer darum bemüht, den richtigen «Segelkurs» zwischen «Einschränkungen» und «Öffnungen» zu finden und dabei die besten Angebote zur Umsatzsteigerung zu finden. (pd)

Schulfussballteams für den Finaltag in Basel qualifiziert

Wie in Herisau wurden in den vergangenen Wochen Qualifikationsturniere des CS-Cup ausgetragen.

Wie in Herisau wurden in den vergangenen Wochen Qualifikationsturniere des CS-Cup ausgetragen.

Bild: Felicia Markoff

In den vergangenen Wochen wurden auf verschiedenen Fussballplätzen im Appenzellerland die Qualifikationsturniere der Schülerfussballmeisterschaft CS-Cup ausgetragen. Die Siegerteams dürfen am 8. Juni am nationalen Finalturnier in Basel teilnehmen. Folgende Teams aus dem Appenzellerland haben sich qualifiziert: Schulhaus Buchen Speicher (4. Klasse Knaben), Primarschule Kreuzweg Herisau (5. Klasse Knaben), Primarschule Dorf Gais (6. Klasse Knaben, 4-United sowie 4. Klasse Mädchen), Sek Heiden (7. Klasse Knaben), Oberstufenzentrum Bühler-Gais (8. Klassen Knaben sowie 9. Klasse Knaben), Primarschule Steinegg (5. Klasse Mädchen), Primarschule Landhaus Teufen (6. Klasse Mädchen), Primarschule Bühler (7. Klasse Mächen), Sek Hörli Teufen (8. Klasse Mädchen), Ebnet Ost Herisau (9. Klasse Mädchen). (red.)

100 Fahrzeuglenker sind in Stein und Urnäsch zu schnell unterwegs

An Auffahrt führte die Ausserrhoder Kantonspolizei in Urnäsch und Stein Geschwindigkeitskontrollen durch.

An Auffahrt führte die Ausserrhoder Kantonspolizei in Urnäsch und Stein Geschwindigkeitskontrollen durch.

Bild: Andreas Haas / Imago Images

Am Donnerstag mussten auf der Schwägalpstrasse in Urnäsch und im Sondertal in Stein innerhalb von sieben Stunden rund 100 Fahrzeuglenker zur Rechenschaft gezogen werden. Während 85 Personen ihre Busse im Ordnungsbussenverfahren erledigen können, werden 16 Personen an die Staatsanwaltschaft von Appenzell Ausserrhoden zur Anzeige gebracht, schreibt die Kantonspolizei AR in einer Medienmitteilung.  Sechs von ihnen mussten ihren Führerausweis noch auf der Stelle abgeben. Sie waren im Ausserortsbereich mit Geschwindigkeiten zwischen 120 und 129 Kilometer pro Stunde unterwegs. (kpar)

Auto kollidiert mit Motorrad

Beim Abbiegen Richtung Schwägalp kollidierte ein Auto mit einem Motorrad.

Beim Abbiegen Richtung Schwägalp kollidierte ein Auto mit einem Motorrad.

Bild: KPAR

Unbestimmte Verletzungen haben sich am Donnerstag ein Töfffahrer und seine Begleiterin bei einer Kollision mit einem Auto auf der Schwägalpstrasse in Hundwil zugezogen. Gemäss Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei fuhr am Donnerstag um 14.40 Uhr ein 48-jähriger Autolenker von Urnäsch kommend auf der Schwägalpstrasse und wollte bei der Passhöhe nach links Richtung Schwägalp abbiegen. Bei diesen Abbiegemanöver schätzte er die Distanz zu einem entgegenkommenden Motorrad falsch ein und prallte in ein vortrittsberechtigtes Motorrad. Der Lenker des Motorrades und seine Begleiterin erlitten unbestimmte Verletzungen und mussten mit der Rettungsflugwacht und der Rettungssanität ins Spital überführt werden.

Die Schwägalpstrasse musste für rund zwei Stunden gesperrt werden. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. (kpar)

Mitglieder des Jagdbezirks Vorderland helfen beim Abbruch von Zäunen

Kürzlich unterstützten einige Jäger des Jagdbezirks Appenzeller Vorderland im Raum Baschloch in der Gemeinde Trogen einen Grundbesitzer beim Entfernen von Stacheldraht. Dieser Stacheldraht barg Gefahren für Wildtiere und kann im schlimmsten Fall zu einer Todesfalle für diese werden, dies besonders bei den Geweih und Horn tragenden Wildtieren. Für den Grundbesitzer allein wäre das Entfernen eine mühsame aufwendige Arbeit gewesen.

Die Jäger mit dem Grundeigentümer nach getaner Arbeit.

Die Jäger mit dem Grundeigentümer nach getaner Arbeit.

Bild: PD

Im Kanton Appenzell Ausserrhoden bietet die Jägerschaft Grundbesitzern, Landwirten und Pächtern die Mithilfe bei der Entfernung von solchen alten Stachel- oder auch nicht mehr funktionsfähigen Maschendrahtzäunen an. Nach getaner Arbeit tauschten sich der Grundbesitzer und die Jäger aus. Dabei erhielten die Jäger vom Grundbesitzer Werner Sturzenegger noch eine Geschichtslektion, in Bezug auf das Baschloch. Im 18. Jahrhundert war das Baschloch eine Mühle und Bäckerei, welche aber als getrennte Betriebe geführt wurden. Heute wird das Gebäude als Wohnhaus genutzt. Grundeigentümer und Bewirtschafter können alte Zäune zum Abbruch und zur Entfernung melden und für die aufwendigen Arbeiten praktische Unterstützung beantragen. (pd)

Mehr Infos: www.ar.ch/lebensraumaufwertung

Lieferwagen prallt in das Heck eines Autos

Am Auto entstand Sachschaden in Höhe von wenigen Tausend Franken.

Am Auto entstand Sachschaden in Höhe von wenigen Tausend Franken.

Bild: KPAR

Am Mittwochmorgen, kurz nach 6 Uhr, fuhr ein 22-jähriger Lenker in Herisau mit seinem Lieferwagen auf der St. Gallerstrasse in Richtung
St. Gallen. Dabei realisierte er gemäss einer Medienmitteilung der Kantonspolizei AR zu spät, dass das voranfahrende Fahrzeug vor einem Fussgängerstreifen angehalten hatte und prallte in der Folge gegen das Heck des wartenden Personenwagens. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden in der Höhe von wenigen Tausend Franken. Personen wurden nicht verletzt. (kpar)

Bereits 1000 Registrationen für den neu lancierten Alpsteinpass

Auf die diesjährige Wandersaison hin lancierten die 25 Mitgliedsbetriebe im Bergwirteverein Alpstein gemeinsam mit Appenzellerland Tourismus AI nach rund zehn Jahren Unterbruch den Alpsteinpass neu in digitaler Form. Am Abend vom Dienstag auf Mittwoch konnte nun bereits die 1000 Registration für den Pass verbucht werden, wie Appenzellerland Tourismus AI in einer Medienmitteilung schreibt.

Der Alpsteinpass wurde auf die diesjährige Wandersaision hin lanciert.

Der Alpsteinpass wurde auf die diesjährige Wandersaision hin lanciert.

Bild: PD

Wanderinnen und Wanderer, welche innerhalb einer Saison alle 25 Berggasthäuser besuchen und sich die Einkehr mit einer Konsumation von mindestens 5 Franken pro Pass und Person auf dem digitalen Alpsteinpass bestätigen lassen, erhalten als Belohnung ein Artikel aus der limitierten Alpstein-Kollektion von Mammut. Der Alpsteinpass ist insgesamt auf eine Laufzeit von drei Jahren ausgelegt und endet jeweils mit dem Kalenderjahr. Dank einem QR-Code auf dem Smartphone ist der Pass ausschliesslich in digitaler Form erhältlich. Zum Erhalt dieses QR-Alpsteinpasses ist eine Registrierung unter www.alpstein.ch notwendig. Der Pass darf allerdings auch jemand anderem zum Scannen mit auf die Wanderung gegeben werden. (pd)

Fahrerfeld für Bergsprint ist voll

Kürzlich fand die 15. Hauptversammlung des Vereins Historischer Bergsprint Walzenhausen-Lachen statt. Nebst den ordentlichen Traktanden stand der bevorstehende Bergsprint im Vordergrund.

OK-Präsident Erwin Steingruber wird wieder mit seinem alten Formel 2 March-BMW teilnehmen.

OK-Präsident Erwin Steingruber wird wieder mit seinem alten Formel 2 March-BMW teilnehmen.

Bild: PD

Am 20. und 21. August ist es wieder soweit; der 6. Historische Bergsprint wird wiederum auf der Strecke von Walzenhausen Dorf bis zum Ortsteil Lachen durchgeführt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Mit 40 Motorrad- und 135 Autofahrerinnen und -fahrer ist das Fahrerfeld vollzählig, viele Anmeldungen mussten abgewiesen werden.

Der letzte Bergsprint fand 2019 statt, also noch vor der Corona-Zeit. Und wieder steht das Rennglück auf der Seite der Bergsprint-Fans, denn es sind (hoffentlich) keine Restriktionen zu erwarten. Oder wie Präsident  Erwin Steingruber es nennt: «Der liebe Gott meint es gut mit uns».

Drei Taxifahren werden verlost

Gesucht werden weiterhin Helferinnen und Helfer. Anmelden kann man sich ganz einfach über die Webseite (www.bergsprint.ch) auf einer HelferApp oder per E-Mail an helfer@bergsprint.ch. Alle Helfenden erhalten kostenlosen Eintritt für das gesamte Bergsprint-Wochenende, ein beliebtes Helfer-Shirt, gratis Verpflegung inklusive Spass und ein familiäres Ambiente mit neuen Bekanntschaften. Zudem werden im Vorfeld unter den Helfenden drei Taxifahrten verlost. (io)

Irene Hagmann und Glen Aggeler besuchen Malermeister Alder AG

Vor Kurzem besuchte das Ressort Volkswirtschaft der Gemeinde Herisau mit der Malermeister Alder AG einen lokalen Gewerbebetrieb. Bei einer Besichtigung lernten Gemeinderat Glen Aggeler, Gemeinderätin Irene Hagmann und Abteilungsleiter Marco Forrer gemäss einer Medienmitteilung das Familienunternehmen näher kennen. Gegründet wurde es vor bald 100 Jahren und wird heute von Remo Alder in vierter Generation geführt. Der Ausbildungsbetrieb bietet jährlich eine Lehrstelle an.

Firmenbesuch bei der Firma Malermeister Alder AG: Marco Forrer, Abteilungsleiter Volkswirtschaft, Gemeinderätin Irene Hagmann, Geschäftsführer Remo Alder und Gemeinderat Glen Aggeler.

Firmenbesuch bei der Firma Malermeister Alder AG: Marco Forrer, Abteilungsleiter Volkswirtschaft, Gemeinderätin Irene Hagmann, Geschäftsführer Remo Alder und Gemeinderat Glen Aggeler. 

Bild: PD

Das Ressort Volkswirtschaft führt solche Gewerbebesuche in der Regel rund alle zwei Monate durch. Zuletzt kam es im Zuge der Coronapandemie aber zu grösseren Unterbrüchen. Von nun an sollen die Ortstermine wieder regelmässig stattfinden und Gemeindevertretern die Möglichkeit geben, dem Gewerbe den Puls zu fühlen und Anliegen aufzunehmen. (gk)

Staad und Heiden wie in der Vorrunde

Obschon die Tabelle einen deutlicheren Ausgang versprach, trennen sich die Staader Reserven und der FC Heiden identisch zur Vorrunde mit 2:2 (0:0).  Nicht nur das Resultat, auch der Spielverlauf glich stark der Partie vom August letzten Jahres.

Für Heiden endet die Saison am Pfingstwochenende mit einem Heimspiel gegen Rheineck II.

Für Heiden endet die Saison am Pfingstwochenende mit einem Heimspiel gegen Rheineck II.

Bild: PD

Heiden machte in diesem Spiel da weiter, wo es am Freitagabend in Triesenberg aufgehört hatte: Nämlich mit mächtig Ballbesitz und den klareren Chancen. Doch wie schon im Fürstentum wollte der Ball nicht über die Linie. Alleine Ulmann hätte seine Farben vor dem Seitenwechsel in Führung bringen müssen, doch Heidens unscharfem Visier wegen stand es zum Pausentee noch null zu null. Die Hausherren verrichteten im ersten Durchgang vornehmlich Defensivarbeiten und tauchten nur sporadisch – und dabei nicht extrem gefährlich – vor Heiden-Hüter Sturzenegger auf. Wie bereits im Hinspiel konnte sich Heiden nicht für den betriebenen Aufwand belohnen.

Heiden geriet zwei Mal in Rückstand

Im zweiten Durchgang passierte dann das, was in solchen Spielen häufig passiert. Mit der ersten echten Chance gingen die Seebuben nach einem Lapsus in Heidens Defensive in Führung. Doch diese sollte nur von kurzer Dauer sein, denn bereits drei Zeigerumdrehungen später kam der «doppelte Müller». Auf Pass von Bruder Andreas sorgte Michael Müller in Minute 62 wieder für Gleichstand, der jedoch nur elf Minuten hielt. Nach einem weiteren, leichtfertigen Ballverlust kam es in Heidens Strafraum zum Kontakt, den der Unparteiische zurecht mit einem Elfmeterpfiff quittierte. Die Gastgeber wussten dies zur neuerlichen Führung zu nutzen.

Heiden versuchte in Folgezeit alles, um den raschen Ausgleich zu bewerkstelligen. Es dauerte aber bis in die Schlussminuten, ehe sich Boller vom Punkt nicht zweimal bitten liess und traf. Der Aktion ging eine unübersichtliche Situation voraus, in der ein Handspiel geahndet wurde, welches gemäss Heiden-Trainer Yusuf Koru «nicht klar erkennbar» gewesen war. Den Punkt nehmen die Vorderländer dennoch mit – und wäre Köberls Solo in der Nachspielzeit noch belohnt worden, wären es gar deren drei geworden. Anhand der Spielanteile wären diese wohl auch verdient gewesen, bei zwei Spielen in vier Tagen sind vier Punkte aber gewiss keine schlechte Ausbeute. Für Heiden endet die Saison am Pfingstwochenende mit dem Heimspiel gegen den FC Rheineck II – und dem Ziel, sich mit einem Heimsieg in den Top 4 der Tabelle zu halten. (lua)

Heiden: Sturzenegger; Thürlemann, Boller, R.Fessler; L.Köberl, J.Bischoff; Ulmann, Knöpfler, M.Müller; A.Müller; Hajrullahu
Eingewechselt: G.Koru, P.Köberl, de Cristofaro, Dautaj

18-Jährige verunfallt mit Motorrad

Die Lenkerin hat sich beim Selbstunfall verletzt und musste mit der Rega ins Spital gebracht werden.

Die Lenkerin hat sich beim Selbstunfall verletzt und musste mit der Rega ins Spital gebracht werden.

Bild: KPAR

Am Montag ist es in Hundwil zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen. Das teilt die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden am Dienstag mit. Kurz nach 14 Uhr sei eine 18-jährige Frau mit einem Motorrad von Waldstatt in Richtung Hundwil gefahren. Nach der Hundwilertobelbrücke, in einer leichten Linkskurve, habe sie die Kontrolle verloren und kollidierte in der Folge mit der rechtsseitigen Stützmauer. Die Motorradlenkerin wurde verletzt und vor Ort durch die aufgebotene Ambulanzbesatzung betreut. Im Anschluss musste sie mit mittelschweren Verletzungen mit der Rettungsflugwacht ins Spital überführt werden. Am Motorrad entstand ein Sachschaden von einigen Tausend Franken. (kpar)

Erich Dasen hat seine Stelle als Gastgeber im Hotel Heiden gekündigt

Nach siebenjähriger Tätigkeit als Direktor beim Hotel Heiden hat sich Erich Dasen entschieden, den Betrieb im Herbst 2022 zu verlassen. Dies teilt das  Unternehmen in einer Medienmitteilung mit.

Direktor Erich Dasen verlässt das Hotel Heiden per Ende November.

Direktor Erich Dasen verlässt das Hotel Heiden per Ende November.

Bild: PD

Dasen ist im Juli 2015 als Direktor zum Hotel Heiden gestossen. Insbesondere die letzten zwei Jahre waren von zahlreichen Herausforderungen geprägt. «Erich Dasen konnte den Betrieb gemeinsam mit dem Team sehr erfolgreich durch die Pandemie führen. 2021 war sogar das beste Jahr des Hotels seit rund 30 Jahren», wird Verwaltungsratspräsident Köbi Frei in der Medienmitteilung zitiert. Zudem begleitete und prägte Dasen den umfassenden Umbau des Hotel Heiden, welcher im April diesen Jahres abgeschlossen wurde.

Neue Direktion für ein neues Zeitalter

Die neue Strategie mit dem Umbau läutet ein neues Zeitalter des Leitbetriebs im Appenzeller Vorderland ein. Im Rahmen dieser Neuausrichtung habe sich gezeigt, dass die Vorstellungen des Verwaltungsrates und des Direktors in Bezug auf die zukünftige Entwicklung unterschiedlich seien, heisst es in der Mitteilung.  Dies hat Erich Dasen dazu bewogen, von seiner Funktion als Direktor per Ende November zurückzutreten. Gleichzeitig blickt Dasen auf zahlreiche schöne Momente zurück: «Ich habe mich sieben Jahre mit viel Freude im Hotel Heiden und der Region engagiert. Mit dem tollen Team, den vielen Stammgästen und den loyalen Partnern durfte ich unzählige schöne Erlebnisse und Begegnungen teilen.»

Der Verwaltungsrat wird die Direktions-Stelle gemäss Mitteilung zeitnah ausschreiben. (pd)

Hans Fitze geht nach fast fünf Jahrzehnten bei gleicher Firma in Pension

Im Jahr 1973 wechselte Hans Fitze als junger Mann von der Schulbank direkt in das Arbeitsleben der Welz AG in Trogen, welche damals noch unter dem Namen Schreinerei Hugo Welz bekannt war. Nach 49-jähriger Firmentreue geht Fitze nun in Pension.

Hans Fitze (neunter von links, in der blauen Jacke) mit seinen Arbeitskollegen und dem neuen Hochbeet.

Hans Fitze (neunter von links, in der blauen Jacke) mit seinen Arbeitskollegen und dem neuen Hochbeet.

Bild: PD

Dass Hans Fitze Schreiner werden will, war bereits früh klar: «Wir hatten in der Oberstufe einen sehr guten Lehrer im Werken. Am liebsten arbeitete ich mit Holz. Wir konnten bei diesem Lehrer viele interessante Möbel herstellen. Als dann mein Berufsberater meinte, Schreiner wäre das Richtige für mich, war der Fall klar». Ohne Schnupperlehre – nach nur einem Gespräch mit Hugo Welz Junior – trat Hans Fitze bei Hugo Welz seine Lehre an und beendete sie dreieinhalb Jahre später erfolgreich. Er war der dritte von in zwischen über 50 Lernenden, der bei Welz seine Lehre abgeschlossen hat.

Vor einigen Tagen hat Hans Fitze nun wie erwähnt seine Pension angetreten. Für alle ein spezielles Ereignis: «Niemand in unserer Firma weiss, wie es sich anfühlt, ohne Hans Fitze zu arbeiten. Er war menschlich und fachlich eine prägende Person und hat auch den Qualitätssinn unserer Firma massgeblich geprägt. Trotz aller Wehmut freut es uns, dass wir ihn nun gebührend in seinen verdienten Ruhestand verabschieden dürfen und danken ihm herzlich für seine langjährige Firmentreue, seine immer sehr konstruktive Mitarbeit und seine genaue Arbeitsweise» meint Andreas Welz beim Vesper-Plättli im Gasthaus Hirschen in Wald. Das ganze Welz-Team mit ihren über 30 Mitarbeitenden hat sich im Saal des Restaurants eingefunden, um mit Hans Fitze seine Pensionierung zu feiern. Wie vor vier Jahrzehnten ist das Team mit dem Töffli angereist. Hans mit seinem eigenen, mit welchem er schon vor vielen Jahren zur Arbeit fuhr.

Nicht nur die Fahrzeuge haben sich in der Schreinerbranche über die letzten 50 Jahre verändert: Wurde früher noch viel mehr Massivholz verarbeitet und hat jeder Schreiner vom Holzzuschnitt bis zur Montage des Werkstücks vieles selber ausgeführt, so werden auch in der Welz AG heute viel mehr Plattenmaterialien verarbeitet, vieles ist digitalisiert und immer mehr Spezialisten werden eingesetzt: Holzeinkäufer, Maschinisten, Oberflächenspezialisten etc. Hans Fitze hat sich mit Veränderung jedoch nie schwergetan.

Im Gasthaus Hirschen konnten an diesem schönen Freitagnachmittag die neu umgebauten Hotelzimmer begutachtet werden. Zu sehen, wie die in der Werkstatt produzierten Möbel und Werkteile fertig verbaut wirken, ist für jeden Schreiner spannend. Es wurde dabei intensiv diskutiert und fotografiert. Nach einem kleinen Imbiss wurden die Töffli wieder gesattelt, um den Weg von Wald nach Speicher – dem Wohnort von Hans Fitze – unter die Räder zu nehmen. Dort überreichten ihm die Arbeitskollegen gemeinsam ein grosses, massives und personalisiertes Hochbeet aus Holz. Mit der neu gewonnenen Zeit wird er oft in seinem Garten anzutreffen sein. Langweilig wird’s auf keinen Fall: «Ich werde gewisse Sachen vermissen, vor allem den guten Umgang mit den Mitarbeitenden», glaubt er, blickt jedoch auch voraus: «Selbstverständlich freue ich mich auf den neuen Lebensabschnitt. Ich freue mich, mehr Zeit mit meinen Grosskindern zu verbringen, die Möglichkeit zu haben, viele Besuche zu machen und den Garten auf Vordermann zu halten.» Als erstes steht nun die saubere Platzierung und das fachgerechte Befüllen des neuen Hochbeets an. (pd)

Die Herren 1 des TV Herisau Handball gewinnen auswärts und steigen auf in 2. Liga

Ausgelassene Herisauer: nach 3 Jahren gelingt endlich der Aufstieg in die 2. Liga

Ausgelassene Herisauer: nach 3 Jahren gelingt endlich der Aufstieg in die 2. Liga

Bild: pd

Nach zwei abgebrochenen Corona-Saisons liefern die Herren 1 des TV Herisau und gewinnen das Aufstiegsspiel gegen den TV Stein (AG) deutlich mit 38:24. Sie spielen nächste Saison in der zweiten Stärkeklasse. Mit 31:23 hatten sich die Herisauer im Heimspiel vor zwei Wochen ein solides Polster erarbeitet. Motiviert diese Ausgangslage zu nutzen, fuhren letzten Samstag das Team und seine Fans im Car nach Stein (AG).

Unter der lautstarken Unterstützung der mitgereisten Herisauer Fans starteten die Herren konzentriert in das entscheidende Spiel. Die Steiner versuchten mit einer doppelten Manndeckung gleich zu Beginn das Tempospiel der Herisau zu stören, doch erfolglos. Nach fünf Minuten stand es bereits 5:1 für die Herisauer. Im Verlaufe der 1. Halbzeit konnten die Herisauer ihr schnelles Spiel über die 1. und 2. Welle aufziehen und dank der gut organisierten Verteidigung schnelle und einfache Tore erzielen. So stand es zur Pause bereits 19:11. Die zweite Halbzeit verging wie im Flug. Die Herren liessen sich von den Fans zum Aufstieg tragen. Das Schlussresultat war mit 38:24 mehr als deutlich.

Die Freude, Euphorie und Begeisterung wurden anschliessend bis nach Herisau getragen und gebührend gefeiert. Wie sich die Herisauer in der zweiten Liga schlagen werden, zeigt die nächste Saison. Jetzt geht es für die Herren in die wohl verdienten Ferien, bevor man bald wieder mit dem Sommertraining beginnt. (pd)

Appenzellerinnen verliern in Erlinsbach mit 1:5

Die 1. Liga-Frauen des FC Appenzell haben in Erlinsbach nicht das auf den Platz gebracht, was sie können und verloren mit 1:5. Sie produzierten zu viele einfache Fehler und die Temperaturen behagten ihnen auch nicht. Es waren zuerst die Gäste, welche sich mit einem Weitschuss versuchten. Und nach neun Minuten verfehlte nochmals Aline Schiegg das Tor knapp. Als eine Aargauerin alleine Richtung Tor lief, klärte Vanessa Keel souverän und nach einer Viertelstunde brachte sie nochmals den Ball aus der Gefahrenzone. Nach einem Ballverlust der Innerrhoderinnen im Mittelfeld konnte eine Aargauerin aufs gegnerische Tor laufen und Appenzell lag mit 0:1 zurück. Bei einem indirekten Freistoss für die Gäste im gegnerischen Strafraum, fiel der Schuss von Chiara Lardelli zu hoch aus. Zwei weitere Freistösse für die Gäste brachten nichts ein.

In der 26. Minute fiel ein Schuss von Larissa Mazenauer mit zu wenig Druck aus. Nach einer knappen halben Stunde trifft Erlinsbach nur den Pfosten. Dann musste Janica Fässler das Feld verletzungshalber bis zur Halbzeit verlassen, was zu Umstellungen führte. In der 41. Minute konnte die Appenzeller-Abwehr nicht klären und die Innerrhoderinnen lagen 0:2 zurück. Nur zwei Minuten dasselbe und es hiess 0:3 aus Appenzeller Sicht.

Rasch endgültig entschieden

In der 47. Minute erhielten die Innerrhoderinnen nach einem weiteren Ballverlust das vierte Gegentor und die endgültige Entscheidung war damit gefallen. Nach gut 50 Minuten konnte wiederum Vanessa Keel zur Ecke klären. Auf der Gegenseite tat dies nach einem Schuss von Zoe Fässler auch die einheimische Keeperin. Etwas Freude kam dann für die Gäste in der 55. Minute dennoch auf. Die Juniorin Anja Eugster spielte den Ball schön zu Melissa Schenk, welche den Ball in der linken Ecke versenkte. Obwohl 1:4 im Rückstand sah das Resultat nun etwas besser aus. Wenig später zielte Barbara Dorsa daneben und ein guter Freistoss von Fabienne Weissinger wurde gehalten. Dann zeichnete sich auch Torhüterin Anna Frei zweimal aus. Auf der Gegenseite verfehlte Anja Eugster knapp. Eine Viertelstunde vor Schluss spielte Anna Frei gut mit und konnte Gegnerin mitsamt dem Ball abfangen. In der 76. Minute konnte aber niemand aus Appenzell eine Aargauerin genügend stören und Appenzell lag mit 1:5 im Hintertreffen. Die Innerrhoderinnen setzten insgesamt im Mittelfeld zu wenig nach, was jeweils zu Tormöglichkeiten für Erlinsbach führte. Als die Gäste-Torwartin umlaufen wurde, konnte Fabienne Weissinger einen weiteren Gegentreffer verhindern.

Appenzell liegt in der Tabelle auf dem «gesicherten» achten Platz. Das nächste Spiel folgt erst am 4. Juni in Eschenbach. (mk)

Appenzell spielte in Erlinsbach mit: Anna Frei; Janica Fässler (ab 34. Minute Zoe Fässler), Elisabeth Inauen, Vanessa Keel, Fabienne Weissinger; Chiara Lardelli, Aline Schiegg (ab 46. Minute Janica Fässler, ab 81. Minute Larissa Mazenauer), Salome Rohner, Melissa Schenk, Barbara Dorsa, Larissa Mazenauer (ab 46. Minute Anja Eugster).

Innerrhoder Fussballer vergeben zu viele Chancen und verlieren

Eine gute Hälfte genügt nicht um eine Partie zu gewinnen, wenn man die durchaus vorhandenen Möglichkeiten nicht nutzt. In der zweiten Halbzeit konnten die Innerrhoder in Rorschach keine gefährlichen Angriffe mehr lancieren und gelangten somit auch nicht zu Torchancen. Appenzell kämpfte zwar gut, aber es reicht nicht. Die Innerrhoder verlieren gegen Rorschach-Goldach 2 mit 0:1. Die Seebuben - wenig verstärkt mit Spielern aus dem Kader der 1. Mannschaft - operierten oft mit weiten Bällen und agierten recht clever. Appenzell musste unter anderem auf Torhüter Michael Räss (der A-Junior Adrian Koster vertrat ihn gut), Raphael King und Michael Büchler verzichten.

Der Drittligist FC Appenzell liegt weiterhin auf dem drittletzten Platz.

Der Drittligist FC Appenzell liegt weiterhin auf dem drittletzten Platz.

Bild: PD

In der 6. Minute reklamierten die Rorschacher ein Foul im Strafraum der Innerrhoder und nach der doppelten Spielzeit zeigte Adrian Koster eine gute Parade nach einem Schuss von rechts. Auf der anderen Seite sah auch Lars Manser einen Schuss vom Torhüter gehalten und nach 20 Minuten landete von der rechten Seite ein Freistossball von Michael Dörig an der Latte. Die Gäste erfreuten mit guten und sehenswerten Angriffen über die Flügel. Nach einer guten halben Stunde wurde nach einem Zuspiel von Jonas Signer ein Schuss von Florian Dörig vom Torhüter gehalten. Bis zur Halbzeit blieben die Gäste noch dreimal glücklos. Ein erster Versuch von Lars Manser klärten die Einheimischen zu Ecke, dann schoss Florian Dörig in aussichtsreicher Position einen eigenen Spieler an und der Ball landete in Behind, und zu guter Letzt noch eine schöne Kombination von Sepp Peterer zu Jonas Signer und weiter zu Lars Manser, welche ebenfalls nur zu einem Corner führte.

Wenig Sehenswertes

Nach Wiederbeginn waren kaum mehr Schüsse der Gäste auf das einheimische Tor zu verzeichnen. Einmal zielte Fabian Koller zu hoch, Jonas Signer schoss nach einem Corner daneben und gegen Ende fiel auch ein Freistoss harmlos aus. Die St.Galler verzeichnetenin Hälfe zwei mehr Ballbesitz, viele Chancen konnten aber auch sie sich nicht herausspielen. Bei einer gefährlichen Aktion klärte Leon Keller souverän zur Ecke. In der 74. Minute verwertete dann aber Alessandro Campopasso eine Flanke von links aus rund vier Meter mit dem Kopf zum 0:1 aus Innerrhoder Sicht. Erwähnenswert war dann nur noch ein guter Weitschuss von Rorschach-Goldach, der aber das Tor nicht fand. Die zweite Hälfte der Partie wird sicher nicht in die Geschichtsbücher eingehen.

Drei Runden vor Schluss liegt Appenzell weiterhin auf dem drittletzten Platz, sieben Zähler vor dem zweitletzten Rorschach-Goldach 2 und acht Punkte vor Rorschacherberg 1, welches am Samstag in Teufen seine Partie auch gewann. Die Innerrhoder tragen ihre nächstes Spiel am Freitag, 3. Juni zuhause gegen Teufen aus. (mk)

Appenzell spielte in Rorschach mit: Adrian Koster, Andrej Hörler, Leon Keller, Lars Schneider (ab 47. Minute Lorenz Keller), Mario Breitenmoser (ab 90. Minute Luca Kid); Fabian Koller (ab 80. Minute Marvin Schneider), Michael Dörig (ab 62. Minute Simon Baumann); Florian Dörig, Jonas Signer, Lars Manser (ab 75. Minute Mohamed Omar Ali); Sepp Peterer (ab 77. Minute Sokol Shabani).

Bühlerinnen fehlt nach Niederlage noch ein Sieg zum sicheren Ligaerhalt

Statt der geplanten drei Punkte und dem mathematischen Ligaerhalt, setzt es für den FC Bühler am Sonntag trotz einer starken ersten halben Stunde, eine klare Heimniederlage ab. Die Bühlerinnen verlieren gegen den SC Balerna mit 2:5 (1:2).

Trotz grosser Hitze lifen und kämpften die Spielerinnen des FC Bühler und des SC Balerna

Trotz grosser Hitze lifen und kämpften die Spielerinnen des FC Bühler und des SC Balerna

Bild: PD

Das klassische, sich gegenseitige Abtasten sahen die wiederum zahlreich erschienen Zuschauerinnen und Zuschauer an diesem heissen Sonntagnachmittag auf der Göbsimühle zu Bühler. Das Frauen 1 des FC Bühler wirkte dabei aber entschlossener und gefährlicher als die Gäste aus dem Tessin. Gut organisiert, näherte sich rot/schwarz immer mehr dem Strafraum der Südschweizerinnen. Nach einem Lattenfreistoss von Belinda Bischof staubte Simone Scherrer in der 21. Minute zur 1:0-Führung ab. Nach gut einer halben Stunde verlor das Heimteam mehr und mehr Spielanteile und Balerna wurde besser. Nach einem Abspielfehler war eine Gästestürmerin schneller als Ronja Mock und spitzelte zum 1:1 ein. Fünf Minuten später verteidigte Bühler wieder nicht gut und Balerna traf mit einem sehenswerten Direktschuss flach und unhaltbar gar zur Führung. Kurz zuvor hielt Joëlle Büchler noch einen gefährlichen Schuss.

Spiel kurz vor und nach der Pause aus der Hand gegeben

Unerklärlich, wie Bühler innert weniger Minuten den Faden verlor und darum appellierte man in der Pause, wie zu Beginn zu spielen: Aggressiv, einfach und gleichzeitig näher bei den Leuten stehen. Der Plan ging nicht auf, denn es waren nicht einmal zwei Minuten wieder angepfiffen, als eine Balerna-Flanke Désirée Drittenbass unglücklich an den Oberschenkel prallte und von da ins eigene Tor. Das war natürlich ein Rückschlag und die Frauen vom südlichsten Zipfel des Tessins packten gleich nochmals zwei drauf. Innert weiterer zehn Minuten schossen sie die Treffer vier und fünf. Das Spiel war entschieden, da nützte auch der Anschlusstreffer aus dem Gewühl heraus von Chiara Quarella nichts mehr. In der Schlussphase bewahrte Torfrau Joëlle Büchler das Rotbachteam mit einigen guten Paraden von einer noch höheren Niederlage.

Da auch Kloten, welches dem FCB theoretisch noch den letzten Nichtabstiegsplatz nehmen könnte, verlor, bleibt alles beim Alten. Bühler ist weiterhin über dem Strich. Rotschwarz muss nun in einer Woche den FFC Südost ZH auswärts besiegen, damit die nächste und elfte 1. Liga-Saison in Folge, fix geplant werden kann. (ro)

Für Bühler im Einsatz: Joëlle Büchler, Leana Quarella, Nadja Loser, Ronja Mock, Désirée Drittenbass (54. Sina Kern), Simone Scherrer, Selina Ramelli (82. Sabrina Ehrbar), Belinda Bischof, Sarina Fritsche (70. Sina Eichrodt), Sina Eichrodt (46. Chiara Quarella), Sina Kern (15. Sabrina Ehrbar)

«Schaffhauser Marionetten» werden in Herisau gezeigt

Die «Schaffhauser Marionetten» standen 30 Jahre lang im Einsatz.

Die «Schaffhauser Marionetten» standen 30 Jahre lang im Einsatz.

Bild: PD

Dreissig Jahre lang erfreuten die «Schaffhauser Marionetten» das Publikum mit ihren Spielen. Ob Shakespeare oder Märchen - Monique und Hermann Ammann spielten mit ihrem Ensemble für Kinder und Erwachsene, bis 2006 der Vorhang endgültig fiel. Nun aber hebt er sich nochmals: Die eindrücklichen Figuren sind am 1. Juni im Figurentheater-Museum Herisau ausgestellt, eine verdiente Erinnerung an eine leidenschaftliche Spieltätigkeit.  (PD)

Ab dem 1. Juni immer mittwochs 14 - 17 Uhr, sonntags 11 - 16 Uhr. Näheres: www.figurentheatermuseum.ch

Monika Baumberger für drei Jahre als Spitex Präsidentin wiedergewählt

Die Dienstleistungen der Spitex Appenzellerland wurden 2021 stärker nachgefragt als im Jahr zuvor. So stieg die Zahl der verrechneten Stunden um 470 auf 52 048. Dies zeigt der Geschäftsbericht 2021. Wie schon in den Jahren zuvor wurde die diesjährige Mitgliederversammlung schriftlich durchgeführt.

Monika Baumberger ist Präsidentin der Spitex Appenzellerland.

Monika Baumberger ist Präsidentin der Spitex Appenzellerland.

Bild: PD

Alle Vorlagen wurden angenommen, so auch die Jahresrechnung 2021. Obschon die Pandemie wie schon 2020 Auswirkungen auf die Finanzen hatte, schloss die Spitex Appenzellerland im vergangenen Jahr besser ab als budgetiert. Bei einem Ertrag von fast 6,3 Millionen Franken beläuft sich der Gewinn auf rund 291’000 Franken. Demgegenüber sah das Budget 2021 einen Gewinn von 49 500 Franken vor. «Die tiefe Fluktuation und die stabile Leistungsnachfrage haben sich positiv auf die Rechnung ausgewirkt», sagt Susanne Schäfer, Geschäftsführerin der Spitex Appenzellerland. Zudem könne die Organisation auf viele langjährige Mitarbeitende zählen. Zwar gab es im zweiten Coronajahr wiederum Mehrkosten für Schutzmaterial, dafür war der Aufwand für Weiterbildungen tiefer. Schäfer erwähnt darüber hinaus das Hauswirtschaftsteam, das seit 2020 eigenständig ist. Das habe sich positiv auf die Qualität und die Kosten ausgewirkt. Auch der sorgsame Umgang mit Betriebsmitteln habe zum guten Abschluss beigetragen, sagt Schäfer. Einzig im Bereich IT gab es einen Mehraufwand.

Spitex-Filiale Herisau zieht im Sommer 2023 um

An der schriftlichen Abstimmung haben 696 Spitex-Mitglieder teilgenommen. Sie bestätigten Präsidentin Monika Baumberger für drei weitere Jahre im Amt.

Im Geschäftsjahr 2021 hat die Filiale Waldstatt neue Räumlichkeiten neben dem Seniorenheim Bad Säntisblick bezogen. Die Mieter der Alterswohnungen können nun Leistungen der Spitex in Anspruch nehmen. Ein weiterer Umzug steht 2023 an. Im Sommer des nächsten Jahres wird die Geschäftsstelle Herisau in die Überbauung der covai ag an der Alpsteinstrasse ziehen. Dort entstehen Wohnungen für Menschen mit Unterstützungsbedarf. Die Mieter sollen von der Nähe zur Spitex profitieren. Zudem werden weitere Synergien geprüft. Gleichzeitig erhoffen sich die Verantwortlichen eine bessere Wahrnehmung der Spitex.

Hohe Kundenzufriedenheit

Grundsätzlich ist die Zufriedenheit der Kunden mit der Spitex Appenzellerland aber hoch, wie eine 2021 extern durchgeführte Kundenbefragung zeigt. Demnach liegen die Resultate über dem Benchmark. Die Mitarbeitenden wurden sehr positiv bewertet punkto Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. 98 Prozent  der Kundinnen und Kunden würden die Spitex Appenzellerland weiterempfehlen. Verbesserungspotenzial gibt es bei den Themen Einbezug der Angehörigen in die Hilfe, Kontinuität, Zusammenarbeit mit dem Hausarzt und Verständlichkeit der Rechnung. (pd)

FC Teufen verliert gegen den Tabellenletzten

Der FC Teufen verliert mit 0:3 gegen den FC Rorschach.

Der FC Teufen verliert mit 0:3 gegen den FC Rorschach.

Bild: Claudio Fässler

Der FC Teufen kommt in der Rückrunde am Sonntag weiter nicht in Fahrt und verliert mit 0:3 nach einer ideenlosen Leistung auch gegen das Tabellenschlusslicht FC Rorschacherberg. Der FC Teufen startete auf dem heimischen Landhaus fehlerhaft. In den ersten zehn Minuten kam kaum ein Ball beim Mitspieler an, egal ob es sich um einen Fünfmeter- oder Fünfzigmeterpass handelte. Einer dieser Fehler führte in der 8. Spielminute zum 0:1 für die Gäste. Del Rosario nutzte gleich mehrere Missverständnisse der Teufner aus und netzte ein.

Danach fingen sich die Appenzeller etwas und agierten nun konzentrierter. Allerdings fehlten im Spiel nach vorne die Ideen und die richtigen Laufwege. Das Spiel wirkte über weite Strecken lethargisch und es fehlte an Bewegung. Den Gästen fiel es deshalb leicht, den knappen Vorsprung zu verwalten. Nach dem Pausentee zeigte sich dasselbe Spiel. Der FC Rorschacherberg spielte konzentriert und stand tief. Der FC Teufen hatte zwar den Ball, wusste mit diesem aber nichts anzufangen. Die Angriffsversuche versandeten zumeist im Mittelfeld. Die Konter der Gäste strahlten aber ebenfalls wenig bis keine Gefahr aus.

St. Galler Hoffnungen auf den Klassenerhalt

In der 70. Minute hatte Roman Ehrbar noch die beste Chance auf Seiten der Hausherren. Aus knapp 20 Metern schlenzte er den Ball flach in die weite Ecke, der Torhüter der Gäste konnte sich in dieser Szene aber auszeichnen und parierte den Ball mirakulös. So kam es wie es kommen musste. In der 78. Minute belohnte sich der Tabellenletzte und nutzte einen weiteren Fehler in der Teufner Defensive zum 0:2. Nur drei Minuten später führte ein weiter Einwurf zum dritten Tor auf Seiten des FC Rorschacherberg. Beide Tore erzielte Patrick Lopes.

Nach dem Doppelschlag plätscherte die Partie noch bis zum Schlusspfiff vor sich hin. Nach 90 Minuten endete die Partie mit 0:3 für den FC Rorschacherberg, welcher nun 3 Runden vor Schluss 8 Punkte Abstand hat auf den Rettenden 10. Rang hat. So halten die St. Galler die theoretischen Hoffnungen auf den Klassenerhalt aufrecht. Der FC Teufen hingegen kann zwar nicht mehr absteigen, dennoch wäre es wünschenswert, dass man in den letzten Spielen wieder etwas mehr Elan an den Tag legen würde. (cf)

Auto prallt in Betonelemente und fängt Feuer

Die Feuerwehr TBG konnte den Brand rasch löschen.

Die Feuerwehr TBG konnte den Brand rasch löschen.

Bild: PD

Am Samstag, 21. Mai, fuhr ein 67-jähriger Mann kurz nach 23.15 Uhr mit dem Auto auf der Umfahrungstrasse von der Lustmühle in Richtung Teufen. Gemäss Polizeimeldung steuerte er beim Haslenkreisel geradewegs in die Betonelemente des Kreisels. Das Auto hob darauf ab und landete auf der rechten Seite im Bereich der Ausfahrt in Richtung Haslen. Da das Fahrzeug in Brand geriet wurde die Feuerwehr TBG von Teufen aufgeboten, welche das Feuer rasch löschen konnte. Der Lenker erlitt unbestimmte Verletzungen und wurde mit der Ambulanz ins Spital überführt. Die Unfallaufnahme und die Klärung der Unfallursache erfolgen durch Spezialisten der Verkehrspolizei. (kpar)

TCS-Velotag Appenzellerland feiert trockene Premiere

Zwei Personen lassen sich am Start beim Sportzentrum Herisau informieren.

Zwei Personen lassen sich am Start beim Sportzentrum Herisau informieren.

Bild: PD

Besseres Wetter als befürchtet begleitete die Premiere des TCS-Velotags Appenzellerland vom Samstag. Allerdings machten sich nur ein paar Dutzend Personen auf eine der beiden Routen zwischen Herisau und Appenzell. Der Touring-Club Appenzell Ausserrhoden und die Touring-Club-Regionalgruppe Appenzell Innerrhoden zeichneten für die Organisation verantwortlich. Start- resp. Zielort waren das Sportzentrum Herisau und das Kollegium Appenzell. In Herisau wurden zudem ein Wettbewerb und ein Geschicklichkeitsfahren für Kinder angeboten. (pd)

81-Jähriger nickt am Steuer ein und rammt Bushäuschen

Teurer Sekundenschlaf: Dieser Autofahrer erwachte im Bushäuschen bei der Herisauer Walke.

Teurer Sekundenschlaf: Dieser Autofahrer erwachte im Bushäuschen bei der Herisauer Walke.

Bild: PD

Am Samstag, 21. Mai, um 15.45 Uhr fuhr ein 81-jähriger Automobilist von Winkeln kommend auf der Kasernenstrasse in Richtung Herisau. Auf Höhe der Ortseinfahrt touchierte er aufgrund eines Sekundenschlafes zwei Mal die rechtsseitige Betonmauer und kollidierte mit dem Wartehäuschen der Bushaltestelle Walke. Der Lenker wurde nicht verletzt. Gemäss Polizeimeldung entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken. Der Führerausweis wurde zuhanden der Administrativbehörde eingezogen. (kpar)

Fahrunfähiger Autofahrer verursacht in Schachen Selbstunfall

Am Samstag ist es in Schachen bei Herisau zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen. Der Autolenker wurde verletzt.

Das Auto kam auf dem Dach liegend zu stehen.

Das Auto kam auf dem Dach liegend zu stehen.

Bild: Kapo AR

Ein 25-jähriger Automobilist fuhr um 3.50 Uhr von Schachen bei Herisau in Richtung Degersheim. Kurz vor der Kantonsgrenze verlor er nach einer Linkskurve die Herrschaft über das Fahrzeug und kam von der Strasse ab. Das Auto flog mehrere Meter die abfallende Böschung hinunter und kam im Wald, auf dem Dach liegend, zum Stillstand. Für die Bergung des Verletzten und des Fahrzeuges wurde gemäss Polizeimitteilung die Feuerwehr aufgeboten. Der Lenker wurde mit unbestimmten Verletzungen durch die Ambulanz ins Spital überführt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Bild: Kapo AR

Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft. Er musste auf Verfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons Appenzell Ausserrhoden eine Blut- und Urinprobe abgeben. Sein Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen. (kapo/chs)

Trogen: Motorradfahrer stürzt Wiesenböschung hinunter und verletzt sich

Am Freitag ist es in Trogen zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen. Der Lenker wurde verletzt.

Der Motorradfahrer stürzte etwa zehn Meter das Wiesenbord hinunter.

Der Motorradfahrer stürzte etwa zehn Meter das Wiesenbord hinunter.

Bild: Kapo AR

Ein 52-jähriger Mann fuhr kurz nach 17 Uhr mit dem Motorrad von der Landmark kommend in Richtung Trogen. Er geriet in einer Kurve auf der linken Strassenseite ins Wiesenbord, querte anschliessend wieder die Fahrbahn und stürzte rechtsseitig etwa zehn Meter das Wiesenbord hinunter.

Wie die Polizei mitteilt, wurde der verletzte Lenker durch die Feuerwehr geborgen und mit der Ambulanz ins Spital überführt. Am Motorrad entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken. (kapo/chs)

Der verletzte Lenker musste durch die Feuerwehr geborgen werden.

Der verletzte Lenker musste durch die Feuerwehr geborgen werden.

Bild: Kapo AR

Herisauer trifft für die U-16

Der Herisauer Jason Parente ist bei einem Fussballturnier der Schweizer U-16-Nationalmannschaft in Schweden in allen drei Spielen zum Einsatz gekommen. Er schoss vier Tore.

Jason Parente

Jason Parente

Bild: PD

Der Start ins Turnier glückte der Schweiz ausgezeichnet. Gegen Irland resultierte ein 7:0-Sieg. Dabei zeichnete sich der Herisauer Jason Parente besonders aus: Der im Juni 16 Jahre alt werdende Absolvent der Sportschule Appenzellerland traf drei Mal. Im zweiten Spiel unterlag die Schweiz Island 0:4. In der dritten Partie gegen Gastgeber Schweden gelang Parente wieder ein Tor. Das Spiel stand 2:2, ehe sich die Schweiz im Penaltyschiessen durchsetzte. Jason Parente spielt für die U-18 des FC St.Gallen. (pd)

GA-Tageskarten noch bis Juni 2023 bei der Gemeinde Heiden erhältlich

Seit Juli 2004 bietet die Gemeinde Heiden GA-Tageskarten an. Mit dieser können Einwohnerinnen und Einwohner zu einem günstigen Preis in der ganzen Schweiz das öffentliche Verkehrsnetz nutzen. Damit ist jedoch bald Schluss, wie die Gemeinde mitteilt. Noch bis Ende 2023 können die Gemeinden und Städte Tageskarten für den öffentlichen Verkehr anbieten. Wegen der Digitalisierung wird das Angebot durch die SBB abgeschafft. Ob es ein ähnliches Ersatzangebot geben wird, ist noch nicht bekannt. Die Gemeinde Heiden hat nun das letzte Jahresset bei der SBB bestellt. Somit können Einwohnerinnen und Einwohner noch bis Juni 2023 jeweils zwei Tageskarten pro Tag für 45 Franken am Schalter der Einwohnerdienste beziehen. Die Reservationen können weiterhin online auf unserer Homepage www.heiden.ch/tageskarte getätigt werden. GA-Tageskarten, welche bis zum Gültigkeitstag nicht verkauft werden konnten, werden weiterhin zum halben Preis angeboten. Nutzen Sie diese Chance und weiterhin gute Fahrt. (gk)

Weitere Kaufinteressenten für «Pfand» gesucht

Das Alters- und Pflegeheim Pfand wird seit Ende Februar 2022 nicht mehr als Alters- und Pflegeheim geführt. Die Betriebsbewilligung für die Gemeinde Hundwil ist erloschen. Seit Mitte April wohnen gemäss Medienmitteilung 17 Flüchtlinge (14 Erwachsene und 3 Kinder) aus der Ukraine im Pfand 289. Die Zuweisung erfolgte über den Kanton und die Regionalstelle für Asylwesen HSSW (Hundwil, Schwellbrunn, Schönengrund, Waldstatt).

Der Gemeinderat Hundwil hat sich nun entschieden, weitere Angebote für den Verkauf des noch abzuparzellierenden Grundstücks (Parz-Nr. 165, Pfand 289) entgegen zu nehmen und zu prüfen. Jegliche Kaufinteressierte dürfen sich an die Gemeinde Hundwil wenden, heisst in der Mitteilung

Eine Abparzellierung respektive Entlassung aus dem bäuerlichen Bodenrecht sei geplant, jedoch bleibe das Gebäude in der Landwirtschaftszone. Die Bewilligung zur Abparzellierung wurde in Aussicht gestellt. Für dieselbe Nutzung der Liegenschaft besteht eine Bestandesgarantie. Wird die Nutzung verändert (z. B. für Wohnraum) müsse ein Umnutzungsgesuch bei der kantonalen Bewilligungsbehörde eingereicht und von dieser bewilligt werden. Verschiedene Kaufinteressierte seien der Gemeinde bekannt. «Ein regional verankertes Projekt begrüsst die Gemeinde.»

Damit die Gemeinde ein Projekt bewerten und auswählen kann, muss seitens der Kaufinteressierten ein bewilligungsfähiges Vorprojekt/Betriebskonzept eingereicht werden. Ebenfalls sei die Finanzierung aufzuzeigen. Da die Gemeinde ein beträchtliches Defizit aus dem Betrieb des Alters- und Pflegeheims aufweist, kommt laut Mitteilung nur ein Verkauf in Frage. Es bestehe keine Option, dass sich die Gemeinde an einem neuen Projekt beteiligt. Das Gebäude (Stammhaus) wurde ca. in den Jahren 1868 -1871 erbaut. Eine grössere Erweiterung und Sanierung inkl. Wintergarten folgte im Jahr 2004. Die Kriterien und Termine für die Einreichung eines Projektes für Kaufinteressierte können bei der Gemeinde Hundwil angefragt und/oder auf der Homepage der Gemeinde Hundwil heruntergeladen werden. Auf Wunsch werden Planunterlagen (Bestand) ausgehändigt oder Besichtigungen durchgeführt. Die Auswertung der eingereichten Projekte erfolgt über ein Auswahlverfahren mittels festgesetzter Kriterien. Das Abstimmungsverfahren sowie der Abstimmungstermin werden im Anschluss bestimmt und bekannt gegeben. Eine öffentliche Informationsveranstaltung findet zu gegebener Zeit statt, die Gemeindekanzlei mitteilt. (gk)

Gemeindeschreiberin in Walzenhausen geht

Noemi Graf

Noemi Graf

Bild: PD

Noemi Graf, Gemeindeschreiberin und Leiterin der Finanzverwaltung, wurde per September 2022 als Gemeindeschreiberin einer grösseren Gemeinde im Kanton St. Gallen gewählt. Das teilte die Vorderländer Gemeinde am Freitag mit. Graf hatte ihre Aufgaben als Gemeindeschreiberin in Walzenhausen am 1. August 2021 übernommen, die Leitung der Finanzverwaltung am 1. Januar 2022. Ihre Stelle wird in den nächsten Tagen nun ausgeschrieben. Andrea Jüstrich und Yvonne Oberlin stehen den Bereichen Kanzlei und Finanzen weiterhin zur Verfügung. Ebenfalls hat sich gemäss Mitteilung der ehemalige Finanzverwalter, Markus Keel, bereit erklärt, die Leitung der Finanzverwaltung vorübergehend wahrzunehmen und die Gemeinde Walzenhausen zu unterstützen. (gk)

10'000 Franken für neue Uniformen des Rettungskorps Appenzell

Das Rettungskorps Appenzell plant den Ersatz der über 70 Jahre alten traditionellen, schwarzen Sonntagsuniformen durch neue Uniformen im gleichen Stil. Die Tuchuniformen werden gemäss Mitteilung von den Mitgliedern jeweils an der Landsgemeinde, an Fronleichnam und an weiteren Veranstaltungen getragen. Für die Beschaffung der 75 neuen Sonntagsuniformen sind Kosten von gegen 100’000 Franken veranschlagt. Die Standeskommission hat dem Rettungskorps Appenzell einen Beitrag von 10’000 Franken aus dem Swisslos-Fonds gewährt. (rk)

Neue Deponie in Gmünden

In Appenzell Ausserrhoden ist mit der Deponie Kaien eine einzige öffentliche Aushubdeponie in Betrieb. Mit der bevorstehenden Eröffnung der Deponie Gmünden in Teufen leistet der Kanton gemäss Medienmitteilung nun einen wichtigen Beitrag zur Linderung des Deponienotstands im Kanton. Die Vorarbeiten für die neue Deponie auf dem Areal östlich der Strafanstalt Gmünden wurden diese Tage in Angriff genommen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis in den Herbst.

Die Bauwirtschaft klage seit längerem über einen Deponienotstand im Kanton Appenzell Ausserrhoden, heisst es in der Mitteilung. Aktuell müssten für die Ablagerung des Materials grosse Transportwege in Kauf genommen werden. Das mache aus ökologischer Sicht keinen Sinn. Dazu komme dass die Kosten steigen und das Bauen verteuern. «Das ist ein volkswirtschaftlicher Nachteil, und die Standortattraktivität des Kantons sinkt.»

Wegen der regen Bautätigkeit fallen in Appenzell Ausserrhoden grosse Mengen Aushubmaterial an. Der aktuelle Deponiebedarf für sauberes Aushubmaterial und Inertstoffe im Kanton geht von 2.2 m3 pro Kopf und Jahr - oder jährlich rund 120‘000 m3 - aus. Das ergibt für die nächsten zehn Jahre einen Bedarf von ca. 1.2 Mio. m3 Deponievolumen.

Auf dem kantonseigenen Grundstück der Strafanstalt Gmünden und dem angrenzenden Grundstück des Klosters Wonnenstein steht ab Herbst 2022 nun eine weitere Deponie mit einem Volumen von 330’000 m3 für sauberes Aushubmaterial und für Inertstoffe zur Verfügung. Aushub aus dem Appenzellerland kann abgelagert werden, wenn das Material die Einbauanforderungen erfüllt. «Der Kanton kann damit einen wertvollen Beitrag zur Entsorgung des Materials leisten. Er schafft damit auch gute Voraussetzungen für die Bauwilligen und die Bauwirtschaft, was einem Ziel im aktuellen Regierungsprogramm entspricht», heisst es in der Mitteilung.

Die Deponie Gmünden ist eine öffentliche Deponie. Bauherr ist der Kanton. In diesen Tagen sind die Erschliessungsarbeiten gestartet. Die Kosten dieser Vorinvestitionen werden später über die Gebühreneinnahmen refinanziert. (kk)

Lebendpreise Schwägalp-Schwinget

Am 14. August treten 55 Aktive aus dem NOS-Verband zusammen mit 20 Aktiven aus dem NWS-Schwingerverband und 15 Aktiven aus dem SWS-Schwingerverband zum Schwägalp-Schwinget an. Wie in den Vorjahren stehen gemäss Medienmitteilung auch 2022 für die fünf erstplatzierten Schwingern  Lebendpreise bereit. Hauptpreis ist Zuchtstier Felix. (pd)

Zuchtstier: Felix. (Züchter: Ernst Wenk-Frick, Möser, Schönengrund).

Zuchtstier: Felix. (Züchter: Ernst Wenk-Frick, Möser, Schönengrund).

Bild: PD

SC Herisau verstärkt sich

Luan Malici

Luan Malici

Bilder: PD

Der Schlittschuh-Club Herisau meldet weitere Zuzüge. Der Stürmer Luan Malici stösst vom Ligakonkurrenten Pikes EHC Oberthurgau zum SC Herisau. Der in St. Gallen wohnhafte Center wurde bei den Pikes, dem HC Thurgau und den Rapperswil-Jona Lakers ausgebildet. Er durchlief sämtliche Elite-Stufen bei den Junioren und reifte anschliessend gemäss Mitteilung zu einem wertvollen 1. Liga Center. Mit seinen 22 Jahren hat er bereits fast 100 Spiele in der 1. Liga auf dem Konto. Das zeige, welches Talent in ihm stecke.

Michael Ströbel

Michael Ströbel

Bild: PD

Mit Michael Ströbel verpflichtet der SC Herisau für die kommende Saison einen weiteren Torhüter. Der 27-jährige Bischofszeller spielte letzte Saison in der 2. Liga bei den Eisbären St. Gallen und hatte sehr grossen Anteil am Ostschweizer-Meistertitel. Michael Ströbel trete das schwere Erbe an, welches ihm Valentin Bauer überlassen hae. «Mit seiner professionellen Einstellung und immer sehr konstanten Leistungen wird er diese Prüfung aber meistern und Bauer schnell vergessen machen», so der SC Herisau. (pd)

Sanierung des Kirchturms in Wald

Das Dorfzentrum in Wald

Das Dorfzentrum in Wald

Bild: PD

Die Simse unterhalb der Glockenstube bröckeln und grössere Stücke brechen ab. Für die Sanierung des Kirchturms ist gemäss Medienmitteilung ein angemessener Betrag im Voranschlag der Gemeinde Wald vorgesehen. Pendent sind noch die Baubewilligung und das Gesuch an die Denkmalpflege. Das Gerüst ist bereits gestellt und erste substanzerhaltende Arbeiten können durchgeführt werden. (pd)

Motorradfahrer bei Sturz verletzt

Am Mittwochmorgen fuhr ein 57-jähriger Motorradfahrer mit seinem Töff von Speicher in Richtung Speicherschwendi. Nach der Verzweigung Haldenstrasse/Rehetobelstrasse bog er nach links auf die Hauptstrasse ein. Beim Beschleunigen liess der Mann gemäss Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei kurz einen Lenkergriff los und er kam zu Fall. Durch den Sturz verletzte sich der Mann im Schulterbereich. Er wurde durch den aufgebotenen Rettungsdienst ins Spital überführt. Am Motorrad entstand Sachschaden von einigen Hundert Franken. (kpar)

Neue Vorstandsmitglieder in der Frauenzentrale Appenzellerland

Die Neuen im Vorstand: Pia Hörler, Camille Kappeler, Nathalie Fries.

Die Neuen im Vorstand: Pia Hörler, Camille Kappeler, Nathalie Fries.

Bild: PD

Kürzlich fand im Hotel Krone in Gais die Mitgliederversammlung der Frauenzentrale Appenzellerland statt. Nach dem Rücktritt von Kassierin Katharina Kobler, Geschäftsstellenleiterin Fabienne Duelli und Jennifer Abderhalden, Medien und Öffentlichkeitsarbeit, standen Ergänzungswahlen an. Die Anwesenden wählten gemäss einer Mitteilung Camille Kappeler aus Bühler als neue Geschäftsstellenleiterin, die Appenzellerin Pia Hörler als Kassierin und Nathalie Fries aus Brülisau als Aktuarin. Ursi Schoch, zuständig für das Kurswesen und Veranstaltungen, hat auf die Mitgliederversammlung 2023 ihren Rücktritt angekündigt. Deshalb ist der Vorstand auf der Suche nach einer neuen Kursfrau.

Das vergangene Jahr stand im Zeichen des 50-Jahr-Jubiläums des Frauenstimmrechts. Die Frauenzentrale beteiligte sich an der Ausstellung Stimmenbild im Zeughaus Teufen und am gemeinsamen Jubiläumsprogramm der Frauenzentrale St.Gallen und dem Katholischen Frauenbund SGA. Zudem liess der Vorstand 1000 Flaschen «clara-Bier» mit Ingwergeschmack produzieren. Seit der Namensänderung ist die Frauenzentrale auch für Frauen aus Innerrhoden offen.

Der Schwerpunkt im laufenden Jahr liegt auf den Gesamterneuerungswahlen 2023. Die Frauenquote in den politischen Ämtern soll erneut erhöht werden. Wie vor vier Jahren will die Frauenzentrale den Kandidatinnen die Möglichkeit geben, sich in einer Wahlzeitung vorzustellen. Der Kanton Appenzell Ausserrhoden hat seine Unterstützung bereits zugesichert. (pd)

Kanton Appenzell Ausserrhoden spricht 244'000 Franken Kulturförderung

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat auf Empfehlung des Kulturrats vier Projekte im Umfang von 100'000 Franken aus dem Kulturfonds unterstützt.  Berücksichtigt wurden gemäss einer Mitteilung dabei das Museum Heiden, ein Dokumentarfilmprojekt, eine Tanzproduktion sowie die von den vier Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Glarus, St.Gallen und Thurgau gemeinsam betriebene Online-Plattform «kklick – Kulturvermittlung Ostschweiz».

Der Regierungsrat habe zudem von den Entscheiden Kenntnis genommen, die das Departement Bildung und Kultur in der Zeit von November 2021 bis März 2022 in eigener Kompetenz gefällt hat. Im Ganzen wurden 64 Gesuche behandelt, wovon 48 Projekten eine Unterstützung in der Höhe von insgesamt 144‘016 Franken gewährt wurde.

Die geförderten Projekte werden im Kulturblatt Obacht Kultur Nr. 42, das in diesen Tagen verschickt wird, einzeln aufgeführt. Die aktuelle Ausgabe setzt sich mit einem Thema auseinander, das vermutlich nicht sofort mit Kultur in Zusammenhang gebracht wird: Käse. Im Hauptbeitrag wird die Frage «Wer war zuerst da: Kultur oder Käse?» aufgeworfen und diesem Milchprodukt unter einem weit bis enger gefassten Kulturbegriff nachgespürt. Themen sind die historische Entwicklung des Käses, sein Einfluss auf den Handel und die Landwirtschaft, auf Berufszweige und Bauweisen. Angesprochen werden auch die Wechselbeziehungen in der ikonischen Werbung des Appenzeller Käses, welche von der Wahrnehmung des Appenzellerlandes ausgeht und die dessen Bild zugleich wieder mitformt. (kk)

Zeugen nach Unfall in Herisau gesucht

Am frühen Dienstagabend, 17.45 Uhr, lenkte ein 56-Jähriger sein Auto auf der Gossauerstrasse in Richtung Herisau Dorf. Im Bereich Rietwies kam es gemäss einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei mit einem entgegenkommenden Kleinbus, welcher von einem 45-jährigen Mann gelenkt wurde, zur Streifkollision. Die beiden Fahrzeuglenker blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.
Aufgrund des nicht restlos geklärten Unfallherganges sucht die Kantonspolizei Zeugen. Personen, welche das Unfallgeschehen beobachten konnten, sind gebeten, sich mit dem Polizeiposten in Herisau, Telefonnummer: 071 343 65 75, in Verbindung zu setzen. (kpar)

Motorradfahrer nach Kollision mit Auto im Spital

In Bühler ist es am Dienstagabend zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Ein 60-jähriger Motorradfahrer fuhr auf der Dorfstrasse von Teufen kommend in Richtung Gais. Zur selben Zeit beabsichtige eine 51-Jährige aus der Nebenstrasse vom Dorf nach links in die Dorfstrasse einzufahren und es kam zur Kollision. Der Motorradfahrer kam gemäss einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei zu Fall. Er wurde durch den aufgebotenen Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital überführt. Am Motorrad und am Auto entstand Sachschaden von einigen Tausend Franken. (kpar)

3. Kindergartenklasse in Bühler

Die Schülerzahlen in Bühler gehen nach oben. Deswegen braucht es in Bühler einen weiteren Kindergarten.

Die Schülerzahlen in Bühler gehen nach oben. Deswegen braucht es in Bühler einen weiteren Kindergarten.

Bild: Katja Schlegel / Aargauer Zeitung

Auf das neue Schuljahr 2022/2023 wird in Bühler gemäss einer Mitteilung ein neuer Kindergarten eröffnet. Der 3. Kindergarten wird für ein Jahr im Oberstufenschulhaus eingerichtet. Die entsprechenden Vorbereitungen seien in vollem Gange. Die nötige Einrichtung müsse beschafft werden. Ebenfalls wird eine zusätzliche Lehrperson benötigt. Diese Stelle konnte gemäss Schreiben aber bereits besetzt werden. Bis im Sommer wird der Kindergartenstandort eingerichtet sein, sodass dort ein Teil der neueintretenden Kindergärtner zur Schule gehen können. Dafür hat der Gemeinderat einer Kreditüberschreitung von 42’000 Franken zugestimmt. Die Schulkommission arbeitet gemeinsam mit der Schulleitung und der Hochbaukommission an einer Anschlusslösung für den Kindergartenstandort.

Mit der Schulraumplanung beschäftigt sich derzeit sowohl die Schulleitung als auch die Schulkommission und der Gemeinderat. Die Klassengrössen an der Schule Bühler bewegen sich in den nächsten Jahren gemäss den Prognosen sehr nahe an der Obergrenze. Dies berücksichtigt auch die Anschlusslösung für den 3. Kindergartenstandort. Es wurden Arbeitsgruppen gebildet, die ein pädagogisches und schulräumliches Konzept erarbeiten sollen. (gk)

Neuer Pfarrer in Thal-Lutzenberg gewählt

Sandra Kling (Vizepräsidentin), Karin Last, Pfr. David Last, Melanie Tobler Dudler (Präsidentin).

Sandra Kling (Vizepräsidentin), Karin Last, Pfr. David Last, Melanie Tobler Dudler (Präsidentin).

Bild: PD

Vergangenen Sonntag wurde an der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung gemäss einer Mitteilung einstimmig David Last zum neuen Pfarrer mit einem 60-Prozent-Pensum für die Kirchgemeinde Thal-Lutzenberg gewählt. Last war zuvor in Graubünden und im Oberwallis als Pfarrperson tätig. Seine Frau Karin wurde in der Kirchgemeinde Thal-Lutzenberg als Sozialdiakonin angestellt. Der Stellenantritt ist anfangs Dezember vorgesehen. (pd)

Wechsel in die zweite Mannschaft des SC Herisau

Timo Koller wird Teammanager bei der zweiten Mannschaft.

Timo Koller wird Teammanager bei der zweiten Mannschaft.

Bild: PD

Die Spieler Timo Koller, Valentin Bauer, Samuel Grüter, Gianni Olbrecht und Melvin Studerus wechseln gemäss einer Mitteilung auf nächste Saison in die 2. Mannschaft des Schlittschuh-Club (SC) Herisau.

Der  29-jährige Timo Koller ist nach seiner Juniorenzeit auf die Saison 2009/2010 in die 1. Mannschaft aufgestiegen und ist dem Team anschliessend 13 Saisons ununterbrochen treu geblieben. Dabei hat er in 315 Spielen ganze 241 Punkte für die Appenzeller gebucht. Timo war aber auch als Helfer an den Vereinsanlässen oder auch teilweise als Busfahrer zu den Auswärtsspielen im Einsatz. In der 2. Mannschaft wird er als Teamanager sowie im Bereich Marketing und Sponsoring aktiv.

Der 26-jährige Ausnahme-Goalie Valentin Bauer hat sich die letzten Saisons mit guten Leistungen in die Herzen der Fans gespielt. Er wird nun in der 2. Mannschaft in den Sturm wechseln. Samuel Grüter, der 25-jährige Urherisauer, muss verletzungsbedingt ein bisschen kürzertreten. Nachdem er bereits seine komplette Karriere beim SC Herisau verbracht hat, wird er das nun auch weiterhin tun. Der 28-jährige Gianni Olbrecht ist auf die Saison 2014/2015 aus dem Thurgau zum SC Herisau gestossen. Der Thurgauer Zimmermann reifte in seinen acht Jahren beim Schlittschuh-Club gemäss Schreiben zu einem richtigen Herisauer. Die Karriere des 28-jährigen Melvin Studerus hat einen ähnlichen Verlauf genommen. Sein Weg hat ihn nach der Ausbildung im Thurgau sowie dem Herisauer Nachwuchsverbund und einem Jahr beim HC Dalen in der schwedischen Juniorenliga ebenfalls auf die Saison 2014/2015 wieder zum SC Herisau geführt. Der polyvalent einsetzbare Spieler war immer dort zur Stelle, wo er gebraucht wurde, und hat über die Jahre erfolgreich auch immer wieder jüngere Spieler auf dem Feld angeführt. (pd)

Neues Mitglied im Vorstand des Appenzeller Brauchtumsmuseums Urnäsch

Das neue Vorstandsmitglied Margrit Holderegger-Nef mit Museumspräsident Chläus Hörler.

Das neue Vorstandsmitglied Margrit Holderegger-Nef mit Museumspräsident Chläus Hörler.

Bild: PD

Im Garten des «Urnäscher Kreuz» nahm die 50. Hauptversammlung des Appenzeller Brauchtumsmuseums Urnäsch mit einem Apéro ihren Anfang. Museumspräsident Chläus Hörler begrüsste gemäss einer Mitteilung neben den in grosser Zahl erschienen Mitgliedern auch verschiedene Gäste: Ursula Steinhauser vom kantonalen Amt für Kultur, Pascale Sigg-Bischof, Präsidentin von Appenzellerland Tourismus AG, und Hanni Frehner als Vertreterin des Gemeinderats Urnäsch.

Hörler wies in seinen Ergänzungen zum Jahresbericht darauf hin, dass die letzten beiden Jahre aufgrund der Pandemie fürs Museum nicht einfach gewesen seien. Auch 2021 gab es Einschränkungen. Die drei Sonderausstellungen «Urnäscher Striichmusig», «Intensive Zeiten – Frauen und Brauchtum» und «Nicht ohne Fotoapparat» mit Fotos von Marie-Luise Rusch ergänzten die Dauerausstellung übers bäuerliche Brauchtum. Mit knapp 8000 Besucherinnen und Besuchern war die Frequenz im vergangenen Jahr trotzdem ansprechend. Der Ertrag aus Eintritten, Führungen, Jodelkursen und Workshop stieg um knapp zehn Prozent, der Warenertrag im Shop ging um 13 Prozent zurück. Dank der Ausfallentschädigung des Kantons sowie weiterer finanzieller Unterstützung blickt das Museum finanziell auf ein solides Jahr zurück. Man habe die Herausforderung gut gemeistert, sagte der Präsident. Der Geschäftsbericht wurde ebenso einstimmig gutgeheissen wie die Jahresrechnung.

Neuwahl in den Vorstand

Die Vorstandsmitglieder Jürg Bühler, Hansfredi Nef und Doris Brunner wurden ebenso einstimmig bestätigt wie Präsident Chläus Hörler. Als Nachfolgerin für das zurücktretende Vorstandsmitglied Elisbeth Fontana wurde Margrit Holderegger-Nef gewählt. Bestätigt wurden auch die beiden Revisoren Werner Bregenzer und Stefan Walser. Geschäftsführerin Monika Steingruber und Kuratorin Ursula Karbacher wurden für ihr Engagement in den letzten fünf Jahren geehrt. Eine Ehrung erfuhren auch langjährige Mitarbeitende, welche sich im Museum an der Kasse oder als Führer engagieren: Hans Brunner und Rösli Knöpfel (zehn Jahre), Fritz Alder, Walter Alder, Hansueli Frick, Peter Jäger und Eve Oberholzer. (pd)

Töfffahrer verletzt sich bei Sturz in Bachbett schwer

Am Sonntag ist es in Heiden zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen. Der Mann verletzte sich schwer. Er musste gemäss Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Kurz vor 15.30 Uhr fuhr ein 53-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Obereggerstrasse von Oberegg in Richtung Rehetobel. In einer Linkskurve bei der Örtlichkeit Gstalden verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte rund. 15 Meter in ein Bachbett. Die Obereggerstrasse musste während der Bergungsarbeiten kurzzeitig durch die Feuerwehr gesperrt werden. Das Motorrad erlitt Totalschaden. (kpar)

Erste Armeeseelsorgerin aus dem Appenzellerland

Franziska Heigl

Franziska Heigl

Bild: PD

Drei Wochen lang drückte die neue Teufner Seelsorgerin Franziska Heigl nochmals die Schulbank, um sich zur Armeeseelsorgerin ausbilden zu lassen. Zusammen mit 18 Deutschschweizer, sieben französisch- und 2 italienisch sprechenden Seelsorgern absol­vierte sie als einzige Frau den «Technischen Lehrgang Armeeseelsorge» im Armee-Ausbildungszentrum Luzern und wurde am 13. Mai in der Kirche Maihof von der Soldatin zur Frau Hauptmann Armeeseelsorgerin befördert. Der jüngste Lehrgang war ein Novum in der Geschichte der Schweizer Armee, da zum ersten Mail zwei jüdische und ein islamischer Geistlicher zu Mitarbeitenden der Armeeseelsorge ausgebildet wurden. Die Entscheidung der Armee, als Institution der Gesellschaft dieses Landes, auch neben der kulturellen, sprachlichen und konfessionellen Vielfalt auch die religiöse Diversität abzuzeichnen, wurde im Vorfeld hitzig diskutiert. Die Befürchtung, dass in der Armee religiöse Extrempositionen vermittelt werden könnten, verhindert ein strenges Assessment, das alle Anwärterinnen und Anwärter im Vorfeld des Kurses durchlaufen müssen. Franziska Heigl wird ab dem 1. Januar 2023 in einen Lehrverband (Rekrutenschule) oder in einen Einsatzverband (WK-Truppen) eingeteilt und jährlich bis zu 20 Diensttage leisten. (pd)

Feierliche Erstkommunion in Urnäsch

In der reformierten Kirche in Urnäsch haben am Sonntag zehn Buben und zwei Mädchen aus Urnäsch und Hundwil ihre Erstkommunion gefeiert. Der Lokalitätentausch erfolgte, weil die katholische Kirch für den Anlass zu klein war. (pd)

13-jähriger stürzt mit Mountainbike

Am Sonntagnachmittag fuhr ein 13-jähriger Knabe mit seinem Mountainbike auf der asphaltierten Neuenalpstrasse in Eggerstanden talwärts. In einer Rechtskurve geriet er gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Innerrhoden linksseitig neben die Fahrbahn und stürzte in eine Stützmauer. Dabei zog sich der Knabe Verletzungen im Gesicht zu. Der ausgerückte Rettungsdienst Appenzell bot zur Bergung die Rega auf. (kpai)

E-Bike-Lenker landete im Bachbett

Am Samstagnachmittag fuhr ein 58- Jähriger mit seinem E-Bike vom Berggasthaus Ruhesitz auf der asphaltierten Strasse talwärts in Richtung Brülisau. Im Bereich Rossberg verlor der Mann gemäss einer Mitteilung der Innerrhoder Kantonspolizei aus noch nicht geklärten Gründen die Herrschaft über sein E-Bike. Er kam in einer Rechtskurve von der Strasse ab, stürzte im angrenzenden Wiesland und blieb schliesslich im einige Meter entfernten Bachbett liegen. Der Mann wurde leicht verletzt und durch die Rega ins Spital gebracht. (kpai)

In Leitpfosten gefahren

An dieser Stelle ereignete sich der Unfall.

An dieser Stelle ereignete sich der Unfall.

Bild: KPAI

Am frühen Sonntagmorgen fuhr ein 31-jähriger Mann mit seinem Auto von Gontenbad in Richtung Gonten. Dabei verlor er gemäss einer Mitteilung der Innerrhoder Kantonspolizei die Herrschaft über sein Fahrzeug, fuhr über den rechten Fahrbahnrand und kollidierte  mit drei Betonleitpfosten. Der Mann habe sich anschliessend mit dem verunfallten Fahrzeug von der Unfallörtlichkeit entfernt, ohne sich um den Schaden zu kümmern, heisst es im Schreiben weiter.

Ermittlungen führten schliesslich zum verantwortlichen Lenker aus der Region. Es stellte sich heraus, dass dieser unter Alkoholeinfluss stand, weshalb ihm der Führerausweis abgenommen wurde. Der Sachschaden am Fahrzeug betrug mehrere Tausend Franken. Verletzt wurde niemand.

Johannes Sonderegger in den Grossen Rat gewählt

Gemäss Mitteilung des Bezirks Oberegg wurde mit 247 Stimmen Johannes Sonderegger in den Grossen Rat gewählt. Das absolute Mehr lag bei 159 Stimmen. In den Bezirksrat wurde Stefan Eugster gewählt. Dem Reglement der Wasserversorgung Oberegg wurde mit 376 Ja- zu 126 Nein-Stimmen zugestimmt.

Urnäscher Stimmbevölkerung sagt Nein zur Pensumerhöhung

Das Urnäscher Stimmvolk hat die Pensumerhöhung Gemeindepräsidium von 40 auf 60 Prozent gemäss einer Mitteilung der Gemeinde mit 344 Nein- gegenüber 305 Ja-Stimmen, bei einer Stimmbeteiligung von 41 Prozent, abgelehnt.

Zur Abstimmung kam es, da gegen den Beschluss des Gemeinderates, neue Strukturen für die Gemeindeführung schaffen zu wollen, das Referendum ergriffen wurde.

Bühler sagt Ja zur Jahresrechnung und zu den Reglementen

Die Gemeinde Bühler sagte am Sonntag deutlich Ja zum Heimreglement (359 Ja-, zu 36 Nein-Stimmen), zum Friedhofsreglement (373 Ja- zu 27 Nein-Stimmen) und zur Jahresrechnung 2021. Jene wurde gemäss Mitteilung der Gemeinde mit 354 Ja- zu 46 Nein-Stimmen gutgeheissen. Die Stimmbeteiligung lag bei 37, 2 Prozent.

Speicher lehnt Überbauungsplan Unterdorf ab

In Speicher kamen zwei umstrittene Vorlagen an die Urne. Das Stimmvolk lehnte den Überbauungsplan Unterdorf ab. 1183 Personen stimmten dagegen, 679 dafür. Umstritten war auch die totalrevidierte Gemeindeordnung. Hier setzte sich der Gemeinderat durch - mit 973-Ja-Stimmen bei 759 Nein. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 60 Prozent.

Trogen stimmt Schulraumerweiterung deutlich zu

In Trogen wurde am Sonntag über die Schulraumerweiterung befunden. Auf dem Schulareal Nideren sollte ein modularer Holzbau für 1,7 Millionen Franken zu stehen kommen, um dem künftigen Platzbedarf gerecht zu werden. Diese Lösung wurde klar angenommen. 487 Personen sagten Ja, 126 Nein.

Schönengrund sagt Ja zur Jahresrechnung 2021

Am Abstimmungssonntag wurde die Jahresrechnung 2021 der Gemeinde Schönengrund gemäss Mitteilung der Gemeinde mit 144 Ja- zu 5 Nein-Stimmen angenommen. Die Jahresrechnung schloss mit einem Aufwandüberschuss von rund 220’000 Franken ab. Der Voranschlag 2021 sah einen solchen von 785’000 Franken vor.

Blitzer in Herisau in Brand geraten

Am Freitag ist es in Herisau zu einem Brand einer semistationären Geschwindigkeitsmessanlage der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden gekommen. Dabei entstand hoher Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt.

Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen den in Brand geratenen Blitzer.

Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen den in Brand geratenen Blitzer.

Bild: Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden

Kurz vor 16.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der St.Gallerstrasse ein semistationärer Biltzer brenne. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellten diese eine starke Rauchentwicklung aus dem Gerät fest. Die sofort alarmierte Feuerwehr Herisau konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und schliesslich löschen. Der Schaden an der Anlage beläuft sich laut der Ausserrhoder Kantonspolizei auf rund 200’000 Franken.

Insgesamt standen rund 20 Funktionäre der Feuerwehr Herisau, der Polizei und des Rettungsdienstes im Einsatz. Zur Klärung der Brandursache wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden beigezogen. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wird von einer technischen Brandursache ausgegangen. (kapo/sae)

Erfreuliches Ergebnis der Urnäscher Milchspezialitäten AG

Rund 100 Personen folgten der Einladung der Urnäscher Milchspezialitäten AG ins Säntis Hotel auf der Schwägalp.

Rund 100 Personen folgten der Einladung der Urnäscher Milchspezialitäten AG ins Säntis Hotel auf der Schwägalp.

Bild: pd

An der Generalversammlung am Donnerstagabend im «Säntis – das Hotel» auf der Schwägalp haben die Aktionärinnen und Aktionäre der Urnäscher Milchspezialitäten AG das erfolgreichste Jahr seit Bestehen des Unternehmens verabschiedet, wie die Firma in einer Mitteilung schreibt. Verwaltungsratspräsident Andreas Gantenbein begrüsste rund 100 Aktionärinnen, Aktionäre, Gäste und Mitarbeiter der Urnäscher Milchspezialitäten AG zur 15. Hauptversammlung. Begleitet wurde der stimmungsvolle Anlass mit schönen Klängen des hauseigenen Urnäscher Chäsi-Chörli.

Die Urnäscher Milchspezialitäten AG durfte ein sehr erfreuliches Ergebnis der Versammlung präsentieren, Das Beste seit Bestehen des Unternehmens. Mit einem Jahresgewinn von 123’087 Franken wurde die Jahresrechnung sowie Geschäftsbericht 2021 einstimmig genehmigt. Glücklicherweise stellt sich der ganze Verwaltungsrat für ein weiteres Jahr zur Verfügung. Mit grossem Applaus wurde dieser wiedergewählt. Weiter wurde die beantragte Statutenrevision angenommen.

Der Verwaltungsrat wird sich auch im folgenden Jahr mit strategischen Anliegen der Urnäscher Milchspezialitäten AG auseinandersetzten. Die aktuelle wirtschaftliche Situation lässt eine Einschätzung im Käsemarkt sehr schwer zu beurteilen. Bei den Bauern sagt man «Mer muess Heue, wenn’s Heuwetter isch». Nicht so einfach sieht dies im Käsemarkt aus: Wer weiss schon, ob in sechs Monaten, wenn der Käse ausgereift ist, noch Heuwetter ist? Es wartet also ein herausforderndes und spannendes 2022 auf die Urnäscher Milchspezialitäten AG. (pd)

Podiumsgespräch zu Cyberrisiken mit Florian Schütz

Florian Schütz vom Nationalen Zentrum für Cybersicherheit spricht in Teufen zum Thema Cybersicherheit.

Florian Schütz vom Nationalen Zentrum für Cybersicherheit spricht in Teufen zum Thema Cybersicherheit.

Bild: pd

Am kommenden Donnerstag ist Florian Schütz vom Nationalen Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) Gast bei «Beste Köpfe» in Teufen. Mit dem NCSC unternimmt er alles zum Schutz der Schweiz vor Cyberrisiken. Unter dem Titel «Cybersicherheit – eine Gemeinschaftsaufgabe» wird Schütz vermitteln, welche Aufgaben das NCSC dabei erledigt und weshalb die Zusammenarbeit mit Betroffenen und Sicherheitsdienstleistern wichtig ist. Marc Guion (Funk Gruppe) und Stefan Thomann (InfoGuard AG) bestreiten zusammen mit Schütz anschliessend das Podiumsgespräch.

Im letzten Jahr etwa erfolgten laut einem IT-Sicherheitsunternehmen mehrere Tausend Angriffe auf IP-Adressen von Schweizer Unternehmen. Andere Cybervorfälle sind hier noch nicht einmal mitgezählt. Trotz der hohen Fallzahlen ist die Schweiz gegen Cyberangriffe gut gerüstet. Erfahrungswerte aus bisherigen Ereignissen setzt das NCSC bewusst ein, um andere Akteure im digitalen Raum besser zu schützen. Die Veranstaltung «Beste Köpfe» findet statt am Donnerstag, 19. Mai, um 18.30 Uhr im Lindensaal in Teufen. Türöffnung ist um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen werden via Online-Formular bis am 17. Mai entgegengenommen. (pd)

Der Umsatz der Schaukäserei sank gegenüber 2019 um rund 630‘000 Franken.

Der Umsatz der Schaukäserei sank gegenüber 2019 um rund 630‘000 Franken.

Bild: Roger Oberholzer Fotografie Manu

Appenzeller Schaukäserei AG hofft auf Aufschwung nach zwei anspruchsvollen Betriebsjahren

Nach zwei Jahren Pandemie konnte die Appenzeller Schaukäserei AG erstmals wieder eine physische Generalversammlung mit ihren Aktionärinnen und Aktionären durchführen. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsführung blicken gemäss der Medienmitteilung vom Freitag mit einem dankbaren und einem weinenden Auge auf das vergangene Geschäftsjahr zurück. Wie schon im ersten Pandemiejahr musste die Schaukäserei auch 2021 einen Besucherrückgang gegenüber 2019 von rund 40 Prozent verzeichnen. Der Besucherrückgang fiel 2021 sogar noch stärker aus wie 2020. Der Umsatzeinbruch konnte hingegen dank einer höheren Ausgabefreudigkeit der Besucher etwas abgefedert werden. Trotzdem sank er gegenüber 2019 um rund 630‘000 Franken, was für den Betrieb eine einschneidende Summe war.

Am meisten litt der Betriebszweig der Gastronomie, während das Käse- und Spezialitätenfachgeschäft beinahe wieder vorpandemische Umsätze erreichte. Die Erlebnisausstellung im Schaubereich profitierte vom verregneten Sommer und vielen Schweizer Individualbesuchern. Aber auch dieser Betriebszweig schnitt wegen einem massiven Einbruch im Gruppengeschäft deutlich tiefer ab als vor der Pandemie. Der Umsatz im Bereich der Gruppenführungen war 62 Prozent tiefer als 2019 (minus 72 Prozent im Vorjahr 2020 gegenüber 2019).

Neue Angebote wurden geschaffen

Dankbar darf die Appenzeller Schaukäserei sein, dass sie mit Hilfe des Härtefallprogramms des Bundes, der konsequenten Umsetzung von Kurzarbeit, der Unterstützung durch die Sortenorganisation Appenzeller Käse GmbH und der Pandemieversicherung sowie mit eigenen Sparmassnahmen die Defizite aus zwei Pandemiejahren auffangen konnte. Es mussten keine Mitarbeitenden entlassen oder Löhne gekürzt werden.

Trotz widriger Umstände war das Team der Appenzeller Schaukäserei AG immer darum bemüht den richtigen «Segelkurs» zwischen «Einschränkungen» und «Öffnungen» zu finden und dabei die optimalen Angebote zur Umsatzsteigerung zu finden. Von digitalen Degustationsangeboten über Frischkäsen für Kleingruppen hin zu neuen, attraktiven Geschenkverpackungen für das Weihnachtsgeschäft und die Lancierung von Take-away-Produkten wie dem «Chäser-Bürli» wurden neue Angebote geschaffen. Gleichzeitig wurde am seit August 2021 neuen Webauftritt der Appenzeller Schaukäserei gearbeitet. (pd)

Gemeinderat Urnäsch bereitet sich auf Amtsjahr vor

Der Gemeinderat setzt sich für das Amtsjahr 2022-2023 aus Peter Kürsteiner, Thomas Thym, Niklaus Hörler, Iwan Schnyder, Hanni Frehner, Cornelia Weiler, Julia Bossard, Rolf Wild und Hanspeter Bösch zusammen.

Der Gemeinderat setzt sich für das Amtsjahr 2022-2023 aus Peter Kürsteiner, Thomas Thym, Niklaus Hörler, Iwan Schnyder, Hanni Frehner, Cornelia Weiler, Julia Bossard, Rolf Wild und Hanspeter Bösch zusammen.

Bild: PD

Auf das neue Amtsjahr ab dem 1. Juni hin sind Behörden und Kommissionen vollzählig besetzt und alle Aufgaben verteilt. Der Gemeinderat schreibt in einer Medienmitteilung am Freitag, dass er sich bereits in der Mai-Sitzung konstituiert und die Aufgaben verteilt hat. Der neu gewählte Gemeinderat Hanspeter Bösch übernimmt das Ressort Forst- und Landwirtschaft. Thomas Thym stellt sich weiterhin als Vizegemeindepräsident zur Verfügung. Alle anderen Ressorts starten am 1. Juni 2022 mit unveränderter Aufgabenverteilung ins neue Amtsjahr.

In 30 Kommissionen und Arbeitsgruppen mit gesamthaft rund 186 Mitgliedern werden, gestützt auf die geltende Kompetenzen-Regelung, Geschäfte behandelt und direkt verabschiedet oder für den Gemeinderat vorbereitet. Für die auf Ende des laufenden Amtsjahrs eingegangenen Demissionen hat der Gemeinderat die Ersatzwahlen vorgenommen und ist erfreut, dass sich für die Mitarbeit in der Behörde und in den Kommissionen genügend interessierte Einwohnerinnen und Einwohner zur Verfügung stellen. Das vollständige Behördenverzeichnis für das Amtsjahr 2022/2023 wird bis zu den Sommerferien in alle Haushaltungen verteilt. (gk)

Tag der offenen Tür an Herisauer Musikschule

Zahlreiche Interessierte kamen kürzlich an die Eggstrasse 27, um den Tag der offenen Tür der Musikschule Herisau zu erleben und zum Kinder- und Familienkonzert in der Aula Ebnet West.  Unter fachkundiger Anleitung konnten die verschiedenen Instrumente ausprobiert werden. Viele Eltern nutzten die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit den Musiklehrkräften. Im dekorierten Musikschulhaus herrschte gemäss Medienmitteilung reger Betrieb. (pd)

Danuta Zemp wird neue Klinikdirektorin in Walzenhausen

Bei der Rheinburg-Klinik Walzenhausen steht ein Führungswechsel an. Die langjährige Klinikdirektorin Edith Kasper zieht sich mit Ende des Jahres aus dem Berufsleben zurück. Ihre Nachfolgerin wird Danuta Zemp, aktuell Kantonsärztin im Kanton St.Gallen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Sie wird die Stelle per 1. Januar 2023 antreten.

Danuta Zemp

Danuta Zemp

Bild: PD

Danuta Zemp verfügt laut Communiqué über einen Facharzttitel in Prävention und Gesundheitswesen (FMH) sowie einen Master of Public Health (MPH). Ihr Medizinstudium absolvierte sie in Bern, ihre Assistenzarzt-Ausbildung im Kantonsspital St.Gallen, Spital Männedorf und Zollikerberg. Seit 2017 ist sie Kantonsärztin des Kantons St. Gallen, davor war sie neun Jahre als stellvertretende Kantonsärztin im Kanton Tessin und fünf Jahre als Aidsbeauftragte im Gesundheitsdepartement des Kantons Zürich tätig. Nach zwei Jahren Krisenmanagement möchte sich Zemp nun beruflich weiterentwickeln und ihre gesammelte Führungserfahrung in der Rheinburg-Klinik einbringen. Aktuell absolviert sie eine Zusatzausbildung an der Universität St.Gallen. (pd)

Eva Schläpfer ist neue Präsidentin der PU AR

Der Vordstand der PU AR: Peter Gut, Walzenhausen; Margrit Müller, Hundwil; Ralf Menet, Gais; Eva Schläpfer, Herisau; Dominik Lämmler, Herisau; Regierungsrat Alfred Stricker, Stein; Hans-Peter Ramsauer, Waldstatt und Arlette Schläpfer, Reute

Der Vordstand der PU AR: Peter Gut, Walzenhausen; Margrit Müller, Hundwil; Ralf Menet, Gais; Eva Schläpfer, Herisau; Dominik Lämmler, Herisau; Regierungsrat Alfred Stricker, Stein; Hans-Peter Ramsauer, Waldstatt und Arlette Schläpfer, Reute

Bild: PD

Nachdem im letzten Jahr die jährliche Mitgliederversammlung der Parteiunabhängigen (PU AR) coronabedingt erst anfangs August stattfand, konnte Präsidentin Arlette Schläpfer heuer wieder traditionell für den Landsgemeindesamstag nach Hundwil einladen. In ihrem Jahresbericht blickte sie gemäss Medienmitteilung zurück auf jene gemeinschaftlichen Anlässe, die durchgeführt werden konnten, wie etwa das Kaminfeuergespräch mit Regierungsrat Alfred Stricker. Erwähnung fanden zudem die Bemühungen der PU AR, das Präferenzwahlsystem als das für den Kanton passende Wahlsystem bekannt zu machen. Schliesslich lobte die Präsidentin die engagierte Arbeit der Kantonsratsmitglieder der Fraktion PU wie auch derjenigen der Herisauer Einwohnerrätinnen und Einwohnerräte der Fraktion Gewerbe/PU in ständigen wie auch besonderen Kommissionen ebenso wie in den rätlichen Debatten.

Der Vorstand habe sich anlässlich einer Retraite mit der Zukunft des Vereins auseinandergesetzt und zahlreiche Mitglieder hätten sich aktiv bei allen Vernehmlassungen engagiert, zu denen der Kanton im letzten Jahr eingeladen habe. Ebenfalls habe die PU AR dieses Jahr bezüglich «Zubringer Appenzellerland» ihre Vernehmlassungsantwort beim Bund eingereicht. Arlette Schläpfer zeigte sich abschliessend sichtlich stolz auf die «gschaffigen» PUler und reichte das Wort den Verantwortlichen des Wahlausschusses weiter. Diese präsentierten im Hinblick auf die Gesamterneuerungswahlen 2023 ein Konzept, das bei den Anwesenden auf vollumfängliche Zustimmung stiess.

Unter dem Traktandum Wahlen wurde der bestehende Vorstand in globo bestätigt. Es sind dies Peter Gut, Walzenhausen; Margrit Müller, Hundwil; Ralf Menet, Gais; Eva Schläpfer, Herisau; Dominik Lämmler, Herisau; Regierungsrat Alfred Stricker, Stein; Hans-Peter Ramsauer, Waldstatt und Arlette Schläpfer, Reute. Wie vor zwei Jahren angekündigt, trat Arlette Schläpfer als «Übergangspräsidentin» zurück. An ihre Stelle wurde Eva Schläpfer, Herisau, gewählt.

Zwei Medaillen für Appenzeller Alpenbitter AG

Die Medaillensammlung der Appenzeller Alpenbitter AG ist um zwei Trophäen reicher: Der Apéritif Abbacella Orange erreicht die Auszeichnung «Beste Spirituose der Welt» bei der Frankfurt International Trophy, der GIN 27 die Silbermedaille am World-Spirits Award.

Der Apéritif Abbacella Orange hat die Fachjury in Frankfurt überzeugt. Im Besonderen lobt die Jury gemäss Medienmitteilung die Frische, die Harmonie und das Aroma des Sommergetränks. Der Abbacella Orange erreichte bei allen Bewertungen das Maximum: 100 von 100 möglichen Punkten und damit die Auszeichnung «Beste Spirituose der Welt». Der GIN 27 der Appenzeller Alpenbitter AG hat die Jury des World-Spirits Awards überzeugt. Die Silbermedaille sei gerade mit Blick auf die Vielfalt an Gins ein beachtenswerter Erfolg, so das Unternehmen. Dazu beigetragen haben unter anderem das Aroma und die Komplexität der Spirituose. (pd)

Letzte Chance für den Piks im Impfzentrum Herisau

Am Samstag, 14. Mai, wird in Herisau zum letzten Mal geimpft. Nächste Woche schliesst gemäss Medienmitteilung das kantonale Impfzentrum. Impfungen seien danach vorerst weiterhin in Hausarztpraxen möglich, über die Anschlusslösung ab Juni werde zeitnah informiert. Die kantonalen Testzentren in Herisau und Heiden bleiben offen.

Die Schutzmassnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus sind seit mehreren Wochen schweizweit aufgehoben. Die Corona-Situation in der Schweiz hat sich weiter beruhigt. Appenzell Ausserrhoden passt daher die Möglichkeiten fürs Testen und Impfen im Kanton der jeweiligen Situation und Nachfrage an. Das teilte die Kantonskanzlei am Donnerstag mit.

Am Samstag, (8 – 12 Uhr), wird das Impfzentrum Herisau zum letzten Mal offen sein. Anmeldungen für Impfungen (Zweitimpfungen und Auffrischimpfungen/Booster mit Pfizer/Moderna sowie Einmalimpfung Janssen) sind für diesen letzten Impfvormittag wie bis anhin online möglich via https://covid19.impf-check.ch/ - oder telefonisch über die Infoline +41 71 353 67 97. Walk-in ist am Samstag ebenfalls möglich. Erstimpfungen mit den Impfstoffen von Moderna oder Pfizer/BioNTech werden nicht mehr angeboten, da Appenzell Ausserrhoden zurzeit keine Anschlusslösung für die Zweitimpfung bieten kann. Appenzell Ausserrhoden empfiehlt deshalb vorerst für Erstimpfungen, sich beim Hausarzt oder gegebenenfalls im Kanton St. Gallen anzumelden. Eine innerkantonale Lösung zur regelmässigen Impfmöglichkeit sei derzeit im Findungsprozess, heisst es in der Mitteilung.

Bis auf weiteres kann in Herisau am Dienstag, Donnerstag und Samstag getestet werden; in Heiden am Montag, Mittwoch und Freitag. An beiden Standorten sind die Öffnungszeiten identisch: 11:00 – 15:00 Uhr. Ausgewählte Arztpraxen und Apotheken werden ebenfalls weiterhin Testmöglichkeiten anbieten.

Geplant ist gemäss Mitteilung, dass der Kantonale Führungsstab, der seit Februar 2020 - mit einem kurzen Unterbruch im Sommer 2020 - verantwortlich ist für die operative Bewältigung der Pandemie, Mitte Jahr aus der Corona-Verantwortung entlassen wird. Der Ausserrhoder Regierungsrat hat daher dem Departement Gesundheit und Soziales den Auftrag erteilt, das Covid-Management ab Juni 2022 bis auf weiteres im Amt für Gesundheit sicherzustellen. Ziel ist, für eventuelle weitere Corona-Ereignisse gut vorbereitet zu sein.

Seit Anfang 2021 wurden in Appenzell Ausserrhoden über 90’000 Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen verabreicht. (kk)

Autofahrer übersieht Motorrad

Leichte Verletzungen hat sich am Mittwoch ein Motorradfahrer bei einer Kollision mit einem Personenwagen in Gais zugezogen. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, fuhr ein 28-jähriger um 11.45 Uhr mit seinem Fahrzeug von Appenzell kommend in Richtung Gais. Im Bereich Weiher übersah er bei der Einfahrt in den Kreisel einen von Bühler kommenden und in Richtung Gais fahrenden Motorradfahrer und kollidierte mit diesem. Der Motorradfahrer zog sich verschiedene Prellungen und Schürfungen im Brustbereich zu. An den Fahrzeugen entstand Schaden in der Höhe von wenigen Tausend Franken. (kpar)

Hoher Kasten: Tunnelbau im richtigen Moment

Auf dem Hohen Kasten wurde im vergangenen Geschäftsjahr die schwierige Zeit mit Lockdown, betrieblichen Einschränkungen und Zertifikatspflicht möglichst optimal genutzt. Die Betriebseinstellung für die Tunnelerweiterung hätte das Unternehmen kaum in eine passendere Zeit legen können, wie die Hoher Kasten Drehrestaurant und Seilbahn AG (HKDS) in ihrem Geschäftsbericht 2021 festhält. In der auf siebeneinhalb Monate verkürzten Saison konnten gemäss Communiqué 146 260 Gäste befördert werden. Das sind 17 863 Fahrten, was einem Plus von 13,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, jedoch 22,6 Prozent unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre liegt. Weil das Unternehmen an den Abschreibungen von zirka 981000 Franken festhält, weist die Jahresrechnung 2021 unter dem Strich einen Verlust von rund 284 500 Franken aus.

Der Seilbahnbetrieb konnte wegen der Bauarbeiten am Tunnel erst am 8. Mai 2021 aufgenommen werden. Die Gäste kehrten im von Corona-Schutzmassnahmen geprägten Sommer allerdings nur zögerlich zurück. Die Gästezahlen lagen in den ersten Monaten weit unter dem Durchschnitt, was nicht nur an der Kapazitätsbeschränkung der Seilbahn lag, sondern auch am nassen Sommerwetter. Erst der September brachte dann endlich erfreuliche Gästezahlen, heisst es in der Mitteilung.

Als am 13. September die 2G-Regel verhängt wurde, brach das Gruppengeschäft schliesslich bis Ende Jahr vollständig zusammen. Kostenvoranschlag für Tunnelbau eingehalten Angesichts der Betriebseinschränkungen und der spürbaren Verunsicherung bei den Gästen hätte die Betriebsschliessung rückblickend kaum auf einen besseren Zeitpunkt gelegt werden können. In zwei Bauetappen wurde der bestehende Tunnel verbreitert, um Platz für einen neuen Schräglift zu schaffen. Der Geschäftsbericht streicht die Leistungen der Mitarbeitenden und beauftragten Firmen während der Bauzeit des Tunnels besonders hervor.

Der Winter war kalt und schneereich, der Tunnelbau staubig, stickig und laut, der Fels unerwartet hart. Der Schräglift konnte schliesslich am 8. Mai 2021 mit einem Provisorium und am 2. Juli 2021 mit der neuen Kabine in Betrieb genommen werden. Besonders erfreulich ist gemäss Mitteilung, dass der Kostenvoranschlag von 2,7 Millionen Franken exakt eingehalten wurde. Mit dem neuen Schräglift im Tunnel ist der Hohe Kasten nun von der Talstation bis ins Drehrestaurant durchgehend barrierefrei begeh- und befahrbar. Der Lift kann gleichzeitig zwölf Fahrgäste oder vier Rollstühle durch den 29 Meter langen Tunnel transportieren. Nach Ankunft in der Bergstation der Kastenbahn werden die Gäste heute von einer künstlerischen Tunnelinszenierung in den Bann gezogen. Mystische Klänge zu farbigen, bewegten Projektionen an den Wänden des verbreiterten Tunnels setzen akustische und visuelle Akzente.

In den siebeneinhalb Monaten des letzten Geschäftsjahres wurde mit rund 1,86 Millionen Franken Bahnumsatz ein Plus von 264270 Franken beziehungsweise 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt. Das entspricht 74 Prozent des durchschnittlichen Bahnumsatzes der letzten drei Vor-Corona-Jahre. Bei gestiegenem Personal- und Sachaufwand verblieb ein EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von rund 641000 Franken, was angesichts der Umstände und Bauphase durchaus erfreulich ist. In der Zeit vor Corona lag dieser Wert gemäss Communiqué jeweils bei über 1,3 Millionen Franken. (pd)

Botschafter von Costa Rica besucht Ausserrhoden

Alexander Peñaranda (Gesandter des Botschaftsrats), Arianna Scuncio (Assistentin des Botschafters), Alfred Stricker (Landammann-Stv.), Carlos Alonso Villalobos Jiménez (Botschafter), Dölf Biasotto (Landammann) und Roger Nobs (Ratschreiber)

Alexander Peñaranda (Gesandter des Botschaftsrats), Arianna Scuncio (Assistentin des Botschafters), Alfred Stricker (Landammann-Stv.), Carlos Alonso Villalobos Jiménez (Botschafter), Dölf Biasotto (Landammann) und Roger Nobs (Ratschreiber)

Bild: pd

Der Botschafter von Costa Rica, Carlos Alonso Villalobos Jiménez, besuchte am Mittwoch Appenzell Ausserrhoden. Eine Delegation des Regierungsrates unter der Leitung von Landammann Dölf Biasotto empfing gemäss Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonskanzlei die Gäste offiziell im Kantonsratssaal. In der anschliessenden Arbeitssitzung wurden diverse Themen von gegenseitigem Interesse sowie demokratiepolitische Fragen diskutiert. Der kurze Besuch und die Gespräche waren geprägt von Freundschaft und Herzlichkeit, heisst es in der Mitteilung. (kk)

Ins Heck geprallt

Am Dienstag stiessen in Speicher zwei Autos zusammen. An den beiden Personenwagen entstand Schaden in der Höhe von mehreren Zehntausend Franken. Personen wurden nicht verletzt. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, fuhr ein 35-jähriger Lenker kurz nach 12 Uhr mit seinem Personenwagen von Trogen kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Speicher. Dabei realisierte er zu spät, dass der vor ihm fahrende Lenker seinen Personenwagen vor einem Fussgängerstreifen verzögert hatte und prallte in der Folge gegen das Heck.

Schulraum: Trogen als Beispiel für Stein

Aufgrund des dringlichen Schulraumbedarfs hat Stein in den umliegenden Gemeinden Informationen zu den jeweils erstellten Schulraumprovisorien eingeholt. Die Lösungen der Gemeinden Trogen, Speicher und Teufen seien auch für die Gemeinde Stein interessant, teilte die Gemeindekanzlei mit.

Für die Erstellung von Schulraumprovisorien ist gemäss Communiqué eine Ausschreibung nötig. Mit der Ausschreibung sollen die Grundlagen für die Schulraumprovisorien geregelt werden. Das Ziel sei, Offerten für schlüsselfertige Schulraumprovisorien zu erhalten. Als Fachperson für die Erstellung der Grundlagen und Ausschreibung wird die ERR Raumplanung AG miteinbezogen. (gk)

Oberdorfstrasse in Herisau bald fertig

Die Sanierung der Oberdorfstrasse auf dem Abschnitt Arthur-Schiess- bis Gartenstrasse wird in rund zwei Wochen abgeschlossen sein. Das teilte die Gemeinde am Mittwoch mit. Danach sei der Strassenabschnitt für den privaten und den öffentlichen Verkehr wieder befahrbar, allerdings bis zur Fertigstellung des Migros-Neubaus nur einspurig. Ein Teil der Fläche wird gemäss Communiqué weiterhin im Zusammenhang mit dem Bauprojekt benötigt. In der Folge werden auf der Oberdorfstrasse auf dem Abschnitt Arthur-Schiess- bis Gutenbergstrasse im Rahmen der Werterhaltung Beläge und Randabschlüsse ersetzt. Ende Juni wird auch dieser Abschnitt wieder für alle Verkehrsteilnehmenden geöffnet sein. (gk)

Zwei Appenzeller in den Top Ten

Sina Manhart

Sina Manhart

Bild: PD

An den regionalen Schreinermeisterschaften in Altstätten hat Elia Wettstein aus Gerlikon (TG) gewonnen. Zweiter wurde gemäss Medienmitteilung Elmar Wyrsch aus Attinghausen (UR), Rang drei sicherte sich Matteo Bussinger aus Frauenfeld. Alle drei gehören nun zur Schreinernationalmannschaft 2022. Der Appenzeller Schreinermeisterverband hatte drei Teilnehmende in den Wettkampf geschickt. Zwei kamen unter die besten zehn. Sina Manhart aus Degersheim wurde Fünfte und Sven Städler aus Appenzell klassierte sich im 6. Rang. (pd)

Theatergruppe der Kantonsschule Trogen im nationalen Schaufenster

Die Theatergruppe der Kanti Trogen feiert am Samstag die Premiere ihres Stücks «Was ihr wollt».

Die Theatergruppe der Kanti Trogen feiert am Samstag die Premiere ihres Stücks «Was ihr wollt».

Bild: pd

Mit einer verspielt-jugendnahen Adaption von Shakespeares «Was ihr wollt» ist die Theatergruppe der Kantonsschule Trogen diese Woche zu Gast am renommierten Theatertreffen der Schweizer Gymnasien in Schwyz, wo das Stück am Samstag Premiere feiern wird. «Was ihr wollt» sei schon das Motto gewesen, ehe überhaupt feststand, dass der Klassiker aus dem frühen 17. Jahrhundert inszeniert würde: «Die Lernenden wollten sich in unserer neuesten Produktion explizit mit der Genderthematik auseinandersetzen», erklärt Barbara Bucher, Regisseurin und langjährige Leiterin des Trogner Kantonsschultheaters. Sie selbst habe darauf zu Beginn der Proben im November Shakespeares Stück vorgeschlagen. Die Idee sei auf Anhieb gut angekommen. Die Komödie sei ein grossartiger Spiegel des aktuellen Diskurses über Identität und Geschlecht, so Bucher.

Im fertigen Stück werde kein Aspekt des Themas ausgelassen: «Homo- und Transsexualität kommen genauso auf die Bühne wie Polygamie», so die Regisseurin. Man wolle damit auch auf die Dringlichkeit des  aktuellen Diskurses um Geschlecht und Liebe hinweisen. Denn Theater, das sei auch immer ein Spiegel der Gesellschaft. «Gleichsam geht es bei uns darum, den Jugendlichen die Freiheit zu geben, sich ausdrücken und einbringen zu können». Herausgekommen sei eine anarchistisch-furiose, aber respektvolle Neu-Interpretation in Jugendsprache, geschrieben von Autor Michael Hasenfuss und den Lernenden selbst.

Einladung nach Schwyz

Zusammen mit zehn weiteren Ensembles wurde die 15-köpfige Trogner Theatergruppe nach Schwyz eingeladen, wo sich von Mittwoch bis Samstag die Besten der Zunft miteinander messen, ohne dass ein Gewinner ausgemacht würde. «Beim Theatertreffen geht es primär um den kritischen Austausch und die Möglichkeit, sich in Workshops konkret zu verbessern», erklärt Barbara Bucher. Alles werde von allen gesehen. Für die Trogner Gruppe eine Feuertaufe im eigentlichen Sinne. Der erste Auftritt im nationalen Schaufenster ist für sie auch gleich die Premiere.

Nach dem Schwyzer Treffen hat das Kanti-Ensemble noch einen guten Monat Zeit, um am Stück zu feilen, bevor es am 14. Juni erstmals in der Aula der Kantonsschule in Trogen aufgeführt wird. «Die Frage, die sich uns in der Innerschweiz stellt, ist jetzt: Was funktioniert, was nicht?», sagt Barbara Bucher abschliessend. Aber sie habe da so ein Gefühl, dass es «megacool» werden könnte, meint sie auch bereits mit viel Vorfreude auf die Vorstellungen vor «heimischem Publikum». Die Vorstellungen finden am 15., 17. und 18. Juni jeweils ab 19 Uhr Aula der Kantonsschule Trogen statt. Reservationen sind per Mail unter sekretariat@kst.ch oder per Telefon unter 071 343 61 11 möglich. (pd)

Vorderrad verloren

Während der Fahrt löste sich das linke Vorderrad.

Während der Fahrt löste sich das linke Vorderrad.

Bild: KPAR

Am Montag ist es in Teufen zu einem Unfall gekommen. Eine 60-jährige Frau lenkte ihr Auto auf der Umfahrungsstrasse von Teufen in Richtung St. Gallen. Dabei löste sich gemäss einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei während der Fahrt das linke Vorderrad. Die Autofahrerin konnte ihr Auto abbremsen und am rechten Fahrbahnrand zum Stillstand bringen. Personen blieben unverletzt. Am Auto entstand Sachschaden an der Radaufhängung und Bremsanlage. Das Rad, welches sich selbstständig gemacht hatte, rollte über die Gegenfahrbahn und blieb am linksseitigen Wiesenbord liegen. (kpar)

Heike Summer wird Leiterin des Innerrhoder Amtes für Umwelt

Heike Summer ist ab 1. August Leiterin des Amts für Umwelt

Heike Summer ist ab 1. August Leiterin des Amts für Umwelt

Bild: PD

Die Standeskommission hat gemäss einer Mitteilung Heike Summer aus Feldkirch als neue Leiterin des Amts für Umwelt im Bau- und Umweltdepartement gewählt. Summer erlangte nach dem Diplom als Mikrobiologin den Doktortitel an der ETH Zürich. Nach einigen Jahren als wissenschaftliche Mitarbeiterin an mehreren Universitäten war sie in verschiedenen Unternehmen als Compliance Spezialistin und als Product Manager Desinfektion tätig. Seit 2013 arbeitet Heike Summer beim Amt für Umwelt in der Liechtensteinischen Landesverwaltung, zunächst als Fachexpertin für Klima, seit 2018 als Fachbereichsleiterin für Internationales und Klima. Heike Summer wird die neue Stelle in Appenzell Innerrhoden mit einem Pensum von 80 Prozent am 1. August antreten. (rk)

Frontalkollision in Trogen

Beim Unfall in Trogen erlitten beide Autos einen Totalschaden.

Beim Unfall in Trogen erlitten beide Autos einen Totalschaden.

Bild: KPAR

In Trogen hat sich am Montagabend eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet. Ein 22-jähriger Autofahrer fuhr um 18.20 Uhr mit seinem Fahrzeug von Trogen in Richtung Wald. In der Rechtskurve im Bereich Schopfacker kam der Mann gemäss einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei mit seinem Fahrzeug über die Gegenfahrbahn und stiess frontal gegen den entgegenkommenden Personenwagen einer 36-jährigen Frau. Die Fahrzeuginsassen der beiden Autos blieben unverletzt. Beide Autos erlitten Totalschaden. Da Flüssigkeiten ausliefen, wurde für die Reinigung der Fahrbahn die Feuerwehr Trogen aufgeboten. Der Abtransport der Fahrzeuge wurde durch die aufgebotene Pikettgarage durchgeführt. (kpar)

Emotionskarten für Kinder und Jugendliche

Das Ostschweizer Forum für Psychische Gesundheit (OFPG), vertreten durch die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, St.Gallen und dem Fürstentum Lichtenstein, haben für Kinder und Jugendliche altersgerechte Emotionskarten entwickelt.

Denn oft ist es immer noch ein Tabu, über seine Gefühle zu sprechen – auch bei Kindern und Jugendlichen. Die Emotionskarten zeigen als Unterstützung eine Auswahl an Gefühlen und laden gemäss einer Mitteilung dazu ein, in sich hineinzufühlen. Auf der Rückseite befinden sich für Kinder Sofortmassnahmen – im Sinne von ‹Was brauchst Du?›. Für die Jugendlichen steht die «Wie geht’s dir?»-App mit einem QR-Code zur Verfügung. Diese soll dabei unterstützen, die eigenen Gefühle besser wahrzunehmen und mit ihnen umgehen zu können.

Diese Karten werden an Schulen und Institutionen zugestellt, die mit Kindern und Jugendlichen in Appenzell Ausserrhoden in Kontakt sind. Markus Meitz, Präsident des Forums für Psychische Gesundheit, empfiehlt, die Karten regelmässig als Einstieg in den Tag oder in Form eines Rückblicks einzusetzen. (kk)

Alfred Lässer reicht Rücktritt aus Gemeinderat Lutzenberg ein

Alfred Lässer ist für das Ressort Soziales (Kommission für das Alter) zuständig.

Alfred Lässer ist für das Ressort Soziales (Kommission für das Alter) zuständig.

Bild: Archiv

Aufgrund eines Wegzugs in eine andere Gemeinde tritt Gemeinderat Alfred Lässer, Ressortverantwortlicher Soziales, per 30. Mai zurück. Das lässt sich einer Medienmitteilung entnehmen. Der Rücktritt ist unausweichlich; per Gesetz ist die Weiterführung des Amtes bei einem Wegzug aus der Gemeinde nicht möglich.

Lässer bedauert gemäss Schreiben seinen Austritt und bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen während seiner einjährigen Amtszeit. (gk)

Viele Besucher am Polizei-Event in Heiden

Am Samstag hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in Heiden den zweiten Event anlässlich des Jubiläumsjahres durchgeführt. Viele Besucher folgten der Einladung, Einblicke hinter die Kulissen der Polizeiarbeit zu erhalten. Der Event, welcher den ganzen Tag um und im Regionalpolizeiposten Heiden stattgefunden hatte, stiess gemäss Medienmitteilung bei der Bevölkerung auf grosses Interesse. Die Besucher konnten sich an verschiedenen Infoständen zum Beispiel über Betäubungsmittel und Drogen, der Arbeit mit den Diensthunden, der Verkehrsinstruktion, Sicherheitsberatung, Sicherheitspolizei und über den Polizeiberuf informieren. Am Event in Heiden waren auch der Touring Club Schweiz (TCS) und Zoll Ost mit verschiedenen Anschauungsobjekten mit dabei. Am 4. Juni findet in Trogen der dritte Event statt. (kpar)

Die aufgebotene Feuerwehr konnte den Brand löschen. Am Auto entstand Totalschaden.

Die aufgebotene Feuerwehr konnte den Brand löschen. Am Auto entstand Totalschaden.

Bild: kpar

Fahrzeugbrand in Herisau

Am Sonntag ist es in Herisau zu einem Fahrzeugbrand gekommen. Eine Autofahrerin lenkte ihr Auto am Sonntagnachmittag um 16 Uhr auf der Cilanderstrasse in Herisau in Richtung Schwänli Kreisel. Dabei stellte die Autofahrerin in ihrem Fahrzeug Rauchgeruch fest. Sie hielt an und öffnete die Motorhaube und bemerkte dabei, dass es im Motorraum brannte. Die Frau versuchte den Brand anfänglich selber mit einem Feuerlöscher zu löschen. Die zusätzlich alarmierte Feuerwehr Herisau konnte den Brand schliesslich löschen. Personen wurden keine verletzt. Am Auto entstand Totalschaden. Es musste durch die aufgebotene Pikettgarage abtransportiert werden. (kpar)

Für einen Tisch mit Rahmenfragment und einer Schublade hatten die Teilnehmenden 13,5 Stunden Zeit.

Für einen Tisch mit Rahmenfragment und einer Schublade hatten die Teilnehmenden 13,5 Stunden Zeit.

Bild: PD

Medaillen der den regionalen Schreinermeisterschaften gehen in den Thurgau und nach Uri

An den regionalen Schreinermeisterschaften in Altstätten SG hat Elia Wettstein aus Gerlikon TG gewonnen. Zweiter wurde Elmar Wyrsch aus Attinghausen UR, Rang drei sicherte sich Matteo Bussinger aus Frauenfeld TG. Neben den Medaillen und Preisen haben sich alle drei auch einen Platz in der Schreinernationalmannschaft 2022 gesichert. Der Appenzeller Schreinermeisterverband hatte drei Teilnehmende in den Wettkampf geschickt. Zwei kamen unter die besten zehn. Sven Städler aus Appenzell klassierte sich auf dem 6. Rang.

Das Aufgabenstück war ein Tisch mit verschiedenen Verbindungen sowie einem Rahmenfragment mit furnierten Füllungen und einer Schublade. Die Teilnehmenden hatten dafür 13,5 Stunden über zwei Tage Zeit. Die Meisterschaften fanden im Rahmen der Messe Rhema in Altstätten SG statt. Viel Publikum und Fans schauten den jungen Schreinerinnen und Schreinern bei der Arbeit zu und feuerten sie an. Auch die Siegerehrung am Samstag konnte vor viel Publikum durchgeführt werden. (pd)

Freiluftsaisonstart des TV Teufen ist geglückt

Neben Simon Ehammer, der in Deutschland ein Ausrufzeichen gesetzt hat, standen am Wochenende auch Nachwuchsathletinnen- und -athleten des TV Teufen in Cham und in Willisau im Einsatz. Die U18-Athletin Jenice Koller unternahm in Cham einen ersten Anlauf im Speerwurf und verpasste die EM-Limite mit 45,83 m um lediglich 67 cm. Antonia Gmünder verbesserte ihre Outdoorbestweite im Weitsprung auf 5,65 m und erreichte mit 14,00 Sek. eine weitere Bestleistung über die Hürden. Zudem bestätigte sie ihre gute Frühform im Kugelstossen und über 150 m. Isabel Posch gelang der Einstieg in die Freiluftsaison ebenfalls. In den männlichen Kategorien nahmen Cédric Deillon und Andrin Huber Fahrt auf. Beide wiesen bereits vergangenes Jahr Leistungen auf, mit denen sie an internationalen Titelkämpfen startberechtigt gewesen wären, Corona verhinderte dies aber. Deillon unterstrich sein Fortschritt in der Kategorie U18 mit zwei Bestleistungen in Willisau. Den Speer schleuderte er auf 54,23 m und über die Hürden lief er in 16,16 Sek. ein. In Cham gewann er dreimal, in 36,69 Sek. über 300 m, mit 14,31 m im Kugelstossen und mit 47,03 m im Speerwurf. Andrin Huber gewann in Cham in der Kategorie U20 im Kugelstossen mit 13,85 m und im Weitsprung mit 6,57 m. in Willisau schleuderte er den Diskus auf 36,92 m. Elf Podestplätze im Staffellauf Am Wochenende standen zudem die nationalen Titelwettkämpfe des Schweizerischen Turnverbandes in verschiedenen Staffelwettbewerben in Jona auf dem Programm. Am Anlass bestätigte der TV Teufen, dass er national zu den schnellsten und grössten Vereinen gehört. Mit elf Podestplätzen konnte die Erfolgsbilanz der früheren Jahre deutlich gesteigert werden. Viele Vereine aus der ganzen Schweiz nutzten die Gelegenheit, nach zwei Jahren Coronapause am Anlass an den Start zu gehen. Entsprechend stark war die Konkurrenz und umso erfreulicher war, dass es 19 Teams aus Teufen gelang, im Final um Podestplätze zu kämpfen. Die Hauptverantwortlichen um Remo Zellweger waren zudem stolz, dass Teufen auch das grösste Team stellen konnte. Die Teufner waren in Jona in den Aktivkategorien so erfolgreich wie nie zuvor. Die Ausserrhoder sicherten sich gleich vier der sechs Goldmedaillen. In der Staffel ohne Stab gewannen die Frauen überlegen und das Mixed-Team holt Bronze. Eine Klasse für sich waren die Aktiven in den Staffelwettbewerben mit Stab. Sie gewannen alle drei Titel: bei den Männern, den Frauen und im Mixed. Bei den Frauen erreichten sie gar einen Doppelsieg. Im Nachwuchsbereich feierten die Mädchen sowohl im Wettbewerb mit als auch jenem ohne Stab einen Sieg. Mit dem Stab gelang auch ihnen ein Doppelsieg. Dazu gab es eine Silbermedaille für das Mixed-Team. (hk)

Martin Hersche mit geglücktem Comeback

Martin Hersche (links) zeigte sich trotz langer Abwesenheit in guter Form.

Martin Hersche (links) zeigte sich trotz langer Abwesenheit in guter Form.

Bild: Lorenz Reifler

Es war der 1. Februar 2020, als der Innerrhoder Eidgenosse Martin Hersche am Lichtmess-Schwinget in Gais seinen letzten Ernstkampf zu bewältigen hatte. Mittlerweile sind über zwei Jahre dahingeflossen, wobei Hersche nicht nur mit der Corona-Pandemie zu kämpfen hatte, sondern auch mit immer wiederkehrenden Verletzungen. So verpasste er auch 2021 die gesamte Saison, weshalb es für ihn umso spezieller gewesen sein dürfte, nach einer so langen Pause wieder ins Wettkampfgeschehen einzugreifen. Er nutzte diese Gelegenheit am vergangenen Samstag am Gonzenschwinget, um eine entsprechende Standortorientierung im Hinblick auf das kommende eidgenössische Jahr zu erhalten. Im Anschwingen kam es zugleich zum Favoritenduell zwischen dem Innerrhoder und dem vom Kanton Freiburg angereisten Gasteidgenossen Benjamin Gapany. Das bessere Ende behielt der Freiburger für sich. Hersche liess sich trotz dieser Startniederlage nicht aus dem Konzept bringen. In den folgenden, teilweise hart umkämpften Gängen behielt er stets die Oberhand. Unter anderem bezwang er die drei Teilverbandskranzer Edi Bernold, Marco Oettli und den Bündner Oldie Roman Hochholdinger. Seine gezeigte Leistung und der damit resultierende zweite Schlussrang dürften Hersche wohl das nötige Selbstvertrauen gegeben haben, sich trotz langer Abwesenheit auf dem richtigen Weg zu befinden. Ebenfalls einen starken Wettkampf zeigte der Eggerstandner Patrick Schmid, obwohl zur Wettkampfhälfte nicht so aussah. Mit je einem Sieg, einem Gestellten und einer Niederlage kehrte er in den darauffolgenden drei Gängen auf die Siegerstrasse zurück. Im abschliessenden Gang gelang ihm der siegbringende Wurf gegen den Bündner Christian Biäsch, welcher in der noch jungen Saison bereits zweimal in den Schlussgang vordringen konnte. Mit dem fünften Schlussrang sicherte sich Schmid die verdiente Auszeichnung. Auch der Hasler Dominik Brülisauer hätte noch Ambitionen für die Auszeichnungränge hegen dürfen. Allerdings wäre hierfür eine abschliessende Maximalnote von Nöten gewesen. Mit einer abschliessenden Punkteteilung verfehlte er das angestrebte Ziel leider knapp. (tmo)

Kirchenverwaltung wieder komplett

Die Kirchenverwaltung: Toni Locher, Judith Sturzenegger, Christine Imholz, Daniela Sturzenegger, Sonja Bernet, Hansjörg Ritter

Die Kirchenverwaltung: Toni Locher, Judith Sturzenegger, Christine Imholz, Daniela Sturzenegger, Sonja Bernet, Hansjörg Ritter

An der kürzlich durchgeführten Versammlung der katholischen Kirchgemeinde Heiden-Rehetobel, zu der auch die Katholiken von Grub und einem Teil von Wolfhalden gehören, konnte die Kassierin gute Zahlen präsentieren. Dank höheren Steuereinnahmen (+ 54‘449.48 Franken gegenüber dem Budget) schloss die Jahresrechnung 2021 gemäss Medienmitteilung mit einem Gewinn von 57‘640 Franken. Das Budget 2022 sieht einen Mehrertrag 11‘647 Franken vor. Jahresrechnung und Budget wurden einstimmig angenommen. Der Steuerfuss mit 0.45 Einheiten bleibt unverändert.

Durch den Tod von Pfarrer Johann Kühnis, am 16.März und die Erreichung des Pensionsalters unseres  Pfarreileiter  Albert Kappenthuler, sind in den Kirchgemeinden Heiden-Rehetobel und in der Kirchgemeinde Oberegg, wie auch in der Seelsorgeeinheit über dem Bodensee wichtige Seelsorge-Stellen neu zu besetzen. Mit der Wahl von Cornelia Callegari aus Rorschacherberg konnte bereits eine Seelsorgerin gefunden werden. Sie stellte sich den Anwesenden gleich selber vor und wird ab August ein Teilpensum in Oberegg übernehmen aber auch in den anderen Pfarreien eingesetzt.

Das Haupttraktandum, die Innenrenovation der Kirche Heiden, wurde verschoben. Bereits an der gut besuchten Informationsveranstaltung vom 7. April wurde klar, dass das Thema einerseits sehr emotional aufgenommen wird und andererseits durch die wirtschaftliche Lage mit grossen Mehrkosten gerechnet werden muss. Zudem wurde der Wunsch laut, wichtige Fragen noch einmal vertieft abzuklären. Der Kirchenverwaltungsrat entschied sich deshalb, den von einem Kirchbürger eingereichten Antrag zur Überarbeitung, Ergänzung und Aktualisierung des Projekts zu unterstützen und eine Verschiebung auf das kommende Jahr zu beantragen. Dem Antrag wurde mit wenigen Enthaltungen statt gegeben. Die Kirchbürger sind herzlich eingeladen, sich in der neuen, erweiterten Arbeitsgruppe mit Wünschen und Ideen einzubringen. Wer gerne mitwirken möchte, soll sich beim Kirchenpräsidenten Hansjörg Ritter oder im Pfarreisekretariat melden.

Der einzige Kreditantrag über 20‘000 Franken für die Revision der Orgel in der Kirche Rehetobel, wurde einstimmig angenommen. Die Kirchenverwaltung konnte durch zwei neue Mitglieder ergänzt werden. Christine Imholz, Grub, ersetzt die abtretende Vreni Kuster, Rehetobel und mit Daniela Sturzenegger, Heiden, ist das Gremium wieder komplett. Den Einsitz im Zentralrat übernimmt die Aktuarin Judith Sturzenegger, Rehetobel. (pd)

Heizung im Sportzentrum wird ersetzt

Der Gemeinderat Herisau hat einen Kredit über 220’000 Franken für die Erneuerung der Heizung im Sportzentrum bewilligt. Vorerst erfolgt gemäss Medienmitteilung der Gemeindekanzlei ein reiner Ersatz der bestehenden Gaskessel. Der Zubau zusätzlicher erneuerbarer Energien sei aber bereits geplant.

Die Heizungsanlage im Sportzentrum Herisau ist laut Communiqué am Ende ihres Lebenszyklus angelangt. Aufgrund der schlechten Verfügbarkeit von Ersatzteilen droht beim Ausfall von Anlageteilen eine Schliessung des Sportzentrums. Schon einmal konnte eine solche nach einem Leck nur durch die rasche Reaktion der Heizungsfirma verhindert werden. Auch eine Zustandsanalyse im Rahmen des Gemeindesportanlagenkonzepts (GESAK) hat die Dringlichkeit des Heizungsersatzes unterstrichen.

Um das Risiko einer Betriebsschliessung auszuschalten, soll der Ersatz in diesem Sommer erfolgen. Da im Sportzentrum bereits 2020 eine Wärmepumpe zur Energierückgewinnung installiert worden ist, können die drei bestehenden Gaskessel durch zwei kleinere ersetzt werden, die noch gut die Hälfte der bisherigen Leistung erbringen. Nachdem die Wärmepumpe den Gesamtbedarf an Heizenergie bereits um 30 Prozent reduziert hat, werden durch die neuen Heizkessel nun erneut Effizienzgewinne von rund 10 Prozent erwartet. Hinzu kommen Einsparungen bei den Wartungskosten für die neue Heizung. Der Gemeinderat hat darum für den Ersatz der Heizkessel einen Kredit über 220’000 Franken bewilligt.

«Ein kompletter Umstieg auf erneuerbare Energien ist im Sportzentrum kurzfristig nicht möglich», heisst es in der Mitteilung. Die Wärmeversorgung müsse redundant ausgelegt sein, sodass sie auch beim Ausfall eines Systems gewährleistet bleibe. Zudem sei die Auswahl erneuerbarer Energien, die sich für das Erreichen hoher Temperaturen eignen, beschränkt. Niedrigere Temperaturen – beispielsweise für die Badwasseraufbereitung, die einen grossen Teil des Energiebedarfs ausmacht – können hingegen einfacher erreicht werden. Der Gemeinderat sieht deshalb die Anschaffung einer weiteren Wärmepumpe als Ergänzung zu den neuen Heizkesseln im Jahr 2023 vor. Sowohl die neuen Heizkessel als auch die vorgesehene Wärmepumpe lassen alle Optionen offen für die zukünftige Nutzung weiterer erneuerbarer Energien – beispielsweise falls der Masterplan Energien, der bis Ende Jahr vorliegen soll, Potenzial für einen Wärmeverbund in diesem Gebiet aufzeigt.

Derweil hat der Gemeinderat in einem weiteren Entscheid die Bauabrechnung für einen weiteren Schritt zur Modernisierung der Gebäudetechnik im Sportzentrum bewilligt. Im vergangenen Sommer wurde der sogenannte Monoblock für die Belüftung des Hallenbads ersetzt. Der Verpflichtungskredit über 320’000 Franken wurde um 37’000 Franken nicht ausgeschöpft. Auch dieser Ersatz bringt bedeutende energetische Einsparungen. (gk)

TCS-Präsident Heinz Jucker kündigt Rücktritt an

Präsident Heinz Jucker (mitte) mit den neuen Vorstandsmitgliedern Jonas Meier und Sarah Crettaz.

Präsident Heinz Jucker (mitte) mit den neuen Vorstandsmitgliedern Jonas Meier und Sarah Crettaz.

Bild: PD

«Wir freuen uns, dass es gelungen ist, zwei junge Personen für ein Vorstandsamt zu finden», sagte Heinz Jucker, der Präsident des TCS AR, an der kürzlich abgehaltenen Hauptversammlung im Kursaal Heiden. Sarah Crettaz und Jonas Meier (beide aus Herisau) hatten in den vergangenen Wochen schon an der einen oder anderen Sitzung teilgenommen. Sie wurden einstimmig in den Vorstand gewählt.

Die Amtsperiode des Gesamtvorstandes dauert bis 2023. Jucker kündigte seinen Rücktritt an. «Mit 70 Jahren erreiche ich als Verwaltungsrat und Mitglied des Strategischen Ausschusses im Zentralclub des TCS die ‹Altersguillotine›. Dies ist auch der Moment, um mein Amt als Präsident abzugeben», erklärte er.

An der Versammlung nahmen 110 Personen teil, 74 waren stimmberechtigt. Zu den Gästen gehörten Regierungsrat Hansueli Reutegger und Ständerat Andrea Caroni. Heinz Jucker teilte mit, dass der Vorstand beim Bund eine Stellungnahme zur Nichtberücksichtigung des «Zubringers Appenzellerland» im Step (Strategisches Entwicklungsprogramm des Nationalstrassennetzes) eingereicht hat. Caroni ging in einem Kurzreferat zu seiner Arbeit in Bern auch auf dieses Thema ein. «Diesbezüglich sind breite Reaktionen aus verschiedenen politischen und anderen Kreisen wichtig.»

Wieder vermehrt Kurse und Anlässe

Die Rechnung schliesst bei einem Aufwand von rund 111'000 Franken mit einem Gewinn von rund 19'000 Franken. Der Grund liegt in den Absagen von Anlässen. Für 2022 rechnet der Vorstand mit Ausgaben von rund 140'000 Franken und einem praktisch ausgeglichenen Abschluss – in der Annahme, dass der TCS AR im Vergleich zu den beiden vergangenen, coronageprägten Jahren vermehrt Kurse und Veranstaltungen durchführen kann. Auf den 21. Mai ist die Premiere des Velotags angesetzt, auf den 26. Juni der Oldtimertreff auf der Schwägalp.

Familienmodell soll neue Mitglieder bringen

Heinz Jucker teilte mit, dass als Nachfolger vom Christoph Anwander der Herisauer Fidel Cavelti als Rechtskonsulent dem TCS AR respektive dessen Mitgliedern für Auskünfte zur Verfügung steht. Der Präsident dankte den Amtsstellen, den politischen Vertretungen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der TCS-Sektion St. Gallen-Appenzell Innerrhoden und des TCS-Service-Centers Winkeln für die gute Zusammenarbeit. Die Mitgliederzahl des TCS AR beläuft sich per Ende des vergangenen Jahres auf rund 7300. «Wir sind zuversichtlich, dass wir mit dem neuen Familienmodell weitere Personen für unseren Verein gewinnen», sagte Heinz Jucker.

Treue Mitglieder ausgezeichnet

78 Ausserrhoderinnen und Ausserrhoder sind seit 50 Jahren TCS-Mitglied. Jene unter diesen «Super-Jubilaren», die anwesend waren, wurden mit einem Präsent geehrt. Für den unterhaltenden Teil war das Trio «Rond om de Säntis» besorgt: Werner Alder, Maja Styger und Peter Looser erfreuten die Teilnehmenden der Versammlung im Anschluss ans Essen mit ihrem Auftritt. (pd)

55-Jähriger verunfallt mit Velo

Am frühen Samstagmorgen, beabsichtigte ein 55-jähriger Mann mit seinem Velo von einem Vorplatz auf die Küechlimoosstrasse in Rüte einzufahren. Laut Medienmitteilung der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden, stürzte er dabei über einen Mauerabsatz, wobei er sich am Kopf verletzte und bewusstlos wurde. Anwohner leisteten sofort erste Hilfe und alarmierten den Rettungsdienst. Dieser überführte den Velofahrer mit unbestimmten Verletzungen ins Spital. Der Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden geklärt.

Symbolbild: Keystone, Bildmontage / Aargauer Zeitung

Neue Kreuzungsstelle Schopfhalde bald in Betrieb

Mitte Mai wird die neue Kreuzungsstelle Schopfhalde auf dem Streckenabschnitt Gontenbad-Appenzell der Appenzeller Bahnen (AB) definitiv in Betrieb genommen. Seit Dezember 2020 laufen die Bauarbeiten. Die Kreuzungsstelle dient gemäss Medienmitteilung insbesondere der Fahrplanstabilität. Diese werde durch die Streckenbegradigung und der neuen Kreuzungsmöglichkeit erreicht, so die AB. Die begradigte Linienführung erlaube künftig eine höhere Fahrgeschwindigkeit.

Vor der Inbetriebnahme werden die Sicherungsanlagen in der Werkprüfungsphase auf Funktionalität und Betriebssicherheit getestet. Nach erfolgreichen Testfahrten über alle Gleise und Fahrtrichtungen und dem Einverständnis des Sicherheitsgutachters wird die Kreuzungsstelle in Betrieb genommen und anschliessend dem regulären Betrieb übergeben. (pd)

Das Jodlerfest Appenzell sucht Helferinnen und Helfer

Gaetan Bally / KEYSTONE

Das Jodlerfest Appenzell findet am ersten Juli-Wochenende statt. Um den Grossanlass mit über 3000 Aktiven stemmen zu können, benötigt das Helferteam noch Verstärkung, wie der Veranstalter mitteilt.  Benötigt werden rund 2000 Heferinnen und Helfer. Jede Person, die mit anpacken möchte, sei willkommen – egal ob als Eingangskontrolleur, Ansagerin, im Service oder hinter dem Grill. Infos: www.jodlerfest-appenzell.ch (pd)

Küchenbrand glimpflich verlaufen

In Gonten ist ein Küchenbrand glimpflich verlaufen. Es entstand lediglich Sachschaden, wie die Innerrhoder Kantonspolizei mitteilt. Am späten Mittwochnachmittag geriet gemäss Medienmitteilung eine unbeaufsichtigte Pfanne mit heissem Öl in Brand. Eine aufmerksame Passantin stellte das Feuer fest und alarmierte die Feuerwehr. Der Wohnungsmieter konnte die Flammen vor dem Eintreffen der Rettungskräfte mit einem Feuerlöscher erfolgreich bekämpfen. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Franken geschätzt. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Dorfstrasse musste für kurze Zeit vollständig gesperrt werden. Im Einsatz standen die Feuerwehr Gonten und Appenzell, der Rettungsdienst Appenzell, das Amt für Umwelt und die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden. (kpai)

Wolfhalden prüft Schulhausneubauten

Die Gemeinde Wolfhalden

Die Gemeinde Wolfhalden

Martina Basista

Der Gemeinderat Wolfhalden hat sich an seiner Märzsitzung eingehend mit dem bisherigen Prozess sowie dem aktuellen Stand des Projekts «Zukunft Schule Wolfhalden» auseinandergesetzt und beschlossen, das von der Projektgruppe aufgrund der Erkenntnisse aus dem partizipativen Prozess vorgeschlagene vierte Szenario «Friedberg-Zelg» weiterzuverfolgen. Dieses sieht gemäss Medienmitteilung vor, das in die Jahre gekommene Mittelstufenschulhaus einer Totalsanierung zu unterziehen oder durch einen Neubau zu ersetzen. Weiter beinhaltet es den Zusammenzug der beiden Kindergärten in einem Neubau mit Kleinkinder-Spielplatz. Durch multifunktionale Raumgestaltung sind auch schulergänzende oder ausserschulische Zusatznutzungen möglich. In einem nächsten Schritt muss nun eine raumscharfe Konkretisierung des Raumprogramms und – im Rahmen von Machbarkeitsstudien – die Klärung der technischen und planerischen Rahmenbedingungen erfolgen. Dies schafft gemäss Mitteilung auch die Voraussetzung für eine genauere Ermittlung der Kosten. Der Gemeinderat hat dem Architekturbüro Atelier Bottlang, welches als Mitglied des Projektteams den Prozess von Beginn weg begleitet hat, den Auftrag erteilt, in enger Zusammenarbeit mit Schule und Gemeinde die notwendigen Abklärungen vorzunehmen. Die Idee einer Sanierung des Mittelstufenschulhauses wird aufgrund der Ergebnisse der Haus-Analyse (Sanierung zwar technisch möglich, aber dadurch nicht Voraussetzungen für die Schaffung einer für den zeitgemässen Unterricht notwendigen Raumstruktur gegeben. Zudem Aufstockung statisch sehr aufwändig) verworfen – einen Neubau sieht der Gemeinderat als einzige realistische Lösung. «Ziel ist es, eine solide Basis zu schaffen, um nächstes Jahr dem Volk einen Projektierungskredit beantragen zu können», teilt der Gemeinderat mit.

SVP Herisau kritisiert Gemeinderat

Die Schliessung der Stimmlokale an den Aussenstandorten in Herisau stösst auf Kritik. In einer Medienmitteilung zeigt sich die SVP enttäuscht über den Entscheid des Gemeinderats. Er gebründete dies mit den Schwierigkeiten, Helferinnen und Helfer für den personalintensiven Betrieb der Aussenstandorte zu finden, sowie die Tatsache, dass bereits vor Corona 70 Prozent der Stimmunterlagen brieflich eingereicht wurden. Leider gehe nicht hervor, wie viele davon die Aussenstandorte nutzten, schreibt nun die SVP. «Wir gehen darum davon aus, dass der Anteil erheblich ist. »Diesen Stimmbürgern solle nun verunmöglicht werden, in ihrem Quartier persönlich an der Urne abzustimmen, wie sie das während Jahrzehnten konnten. Der politische Prozess des Abstimmens verliere durch diese Massnahme an Volksnähe, er werde anonym, die Sichtbarkeit der direkten Demokratie verschwinde, kritisiert die SVP. Der Entscheid widerspreche zudem dem Versprechen aus dem Legislaturprogramm, wonach «regelmässig stattfindende Generationen und Kulturen übergreifende Veranstaltungen» gefördert werden sollen, denn für viele sei der Gang zur Urne und das anschliessende Abwarten der Abstimmungsergebnisse ein sozialer Event. «Im Allgemeinen beobachtet die SVP mit Sorge, dass die Gemeinde Leistungserbringungen, bei denen gearbeitet und organisiert werden muss, zunehmend auf Vorrat streicht, aber beim Beschliessen von neuen Ausgaben recht freizügig ist. Wir fordern darum den Gemeinderat dazu auf, seinen Entscheid nochmals zu überdenken», heisst es abschliessend im Communiqué. (pd)

Konfirmation in Speicher

Kürzlich 21 Jugendliche ihre Konfirmation in der reformierten Kirche Speicher zum dem Thema «Starke Gefühle».

SC Herisau holt zwei Talente

Der Schlittschuh-Club Herisau meldet zwei weitere Verpflichtungen. Wie es in der Mitteilung heisst, werde die Verjüngung der Mannschaft weiter vorangetrieben.

Jan Scherle

Jan Scherle

Mit Jan Scherle und Levon Kohler wechseln zwei Spieler ins Appenzellerland, welche nicht ganz unbekannt sind. Sie haben einige Zeit im Herisauer Nachwuchs verbracht. Die Stürmer haben sich gemäss Communiqué in den letzten Saisons in der Nachwuchsorganisation der Rapperswil-Jona Lakers stetig weiterentwickelt und konnten sich letztes Jahr sogar als U20-Schweizer-Meister feiern lassen und mit ihrem Team in die U20-Elite aufsteigen. Der in Herisau geborene Jan Scherle absolvierte bereits letzte Saison einige Spiele für die 1. Mannschaft des SC Herisau. Er gelte mit seinen 19 Jahren bereits als sehr guter Skorer (46 Punkte in der letzten U20-Saison) und bringe viel Tempo ins Spiel, so der SCH. Der 18-jährige Levon Kohler überzeugte die Verantwortlichen ebenfalls mit seiner Schnelligkeit und seinem unbändigen Willen. Er passe ins Anforderungsprofil von Coach René Stüssi und werde sich unter ihm weiterentwickeln und bald eine wichtige Rolle im Appenzeller Sturm übernehmen können.

Levon Kohler

Levon Kohler

Zusätzlich wird auch noch der erst 17-jährige Davide von Osterroth in die 1. Liga Mannschaft aufrücken. Der junge Stürmer spielt bereits in der U20 des SC Herisau und konnte die Verantwortlichen auch diese Saison mit 29 Punkten aus 19 Spielen überzeugen. Davide von Osterroth wird nebenbei aber auch immer noch im Juniorenbereich aktiv sein. (pd)

Davide von Osterroth

Davide von Osterroth

Polizeievent in Heiden

Am Samstag gewährt die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden der Bevölkerung einen Einblick hinter die Kulissen der Polizeiarbeit. Am 7. Mai, von 10 Uhr bis 16 Uhr öffnet der Polizeiposten in Heiden  gemäss Medienmitteilung die Türen. Für Fahrradfahrer wird die Verkehrsinstruktion zusammen mit dem Touring Club der Schweiz (TCS) einen Veloparcours bereitstellen. Dieser kann auch mit dem eigenen Velo absolviert werden. Die Diensthundegruppe der Kantonspolizei wird den Besuchern in Vorführungen verschiedene Einsatzbereiche der Diensthunde präsentieren. Themen wie Betäubungsmittel- und Drogenprävention, Informationen zum Polizeiberuf und auch Zoll Ost werden den Besuchern ebenfalls nähergebracht. (kpar)

Jäger pflegen «Verbissgarten»

Kürzlich trafen sich einige Jäger des Jagdbezirks Mittelland, um den vor Jahren durch angelegten Verbissgarten in der Neppenegg in Speicher zu pflegen. Der Verbissgarten wird, wie es der Name sagt vom Rehwild im Winter genutzt, um an Nahrung zu kommen oder im Frühjahr, um frische Triebe abzuäsen. Mit diversen Sträuchern, Obstbäumen, Laubbäumen und einem Biotop ist Verbissgarten vielseitig angelegt. Die Sträucher und Obstbäume wurden zurückgeschnitten und zu Asthaufen zusammengetragen. Die Asthaufen dienen als Lebensraumaufwertung von vielen Lebewesen. Sie können Überwinterungsort, Sonn- und Versteckplatz sowie Aufzuchtkammer in einem sein. Auch Vögel nutzen sie gerne als Sitzwarte oder sogar als Brutort. Durch die Nähe zum künstlichen Biotop und nahen Bach werden diese Asthaufen auch von Amphibien gerne genutzt, speziell der Bergmolch und weitere Kleintiere überwintern gerne in diesen Asthaufen. Auch das Biotop, welches von Fröschen und Amphibien genutzt wird, wurde gesäubert. Ein Holzzaun, der den Verbissgarten von der landwirtschaftlich genutzten Fläche abgrenzt, wurde instand gestellt. Dieser Verbissgarten trägt durch seine Vielfalt zur Biodiversität in der Landschaft bei. (pd)