Saisonende
Niklausschwinget beendet das Schwingerjahr: Der Innerhoder Patrick Schmid landet auf Rang 3

Mit dem traditionellen Niklausschwinget in der Stadthalle Dietikon beendeten die Nordostschweizer Athleten ihr Schwingerjahr. Auch einige Appenzeller traten bei diesem Kräftemessen an. Drei erkämpften sich die begehrte Auszeichnung.

Thomas Mock
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Patrick Schmid (unten) war bester Appenzeller in Dietikon.

Patrick Schmid (unten) war bester Appenzeller in Dietikon.

Bild: Lorenz Reifler

Als bester Appenzeller klassierte sich der Innerrhoder Patrick Schmid beim traditionellen Niklausschwinget in der Stadthalle Dietikon auf dem dritten Schlussrang. Der Auftakt in den Wettkampf verlief mit einer Niederlage gegen den aufstrebenden Berner Oberländer David Scheuner indes alles andere als nach seinen Vorstellungen. In der Folge konnte sich Schmid mit zwei Plattwürfen der Spitze wieder etwas annähern, ehe er im Duell gegen den Cousin vom zurückgetretenen vierfachen Eidgenossen Andy Ulrich, Marco Ulrich, wiederum den Kürzeren ziehen musste. Im Ausstich kehrte der Sennenschwinger allerdings wieder auf die Erfolgsstrasse zurück und sicherte sich mit zwei abschliessenden Siegen den wohlverdienten dritten Schlussrang.

Auch der Gaiser Thomas Kuster zeigte eine zufriedenstellende Leistung. Nach der Punkteteilung im ersten Gang reihte er drei Siege hintereinander. Im fünften Gang kam es dann zum Aufeinandertreffen mit dem amtierenden Stoos-Überraschungssieger und bis anhin in Front liegenden Josias Wittwer. Durch die Niederlage in diesem Duell verpasste Kuster leider eine mögliche Schlussgangqualifikation. Mit einem abschliessenden Sieg kämpfte er sich in der Endabrechnung dennoch wieder nach vorne auf den fünften Schlussrang.

Mösli in den Auszeichnungsrängen

Einen ebenfalls gelungenen Auftritt zeigte der junge Steiner Marcel Mösli. Als Nichtkranzer gelang es ihm im zweiten Gang den stärker eingestuften Kranzschwinger Patrik Schiesser zu bezwingen. Wenngleich ihm in den folgenden Gängen nur noch ein Sieg gelingen mochte, durfte er sich im neunten Schlussrang dennoch über die hart erkämpfte Auszeichnung erfreuen.

Etwas weniger glücklich kämpften die restlichen Appenzeller. Allen voran der Vize-Schweizer-Meister der Metzger, Silvio Hinrichs. Die fehlende Maximalnote im abschliessenden Kampf verhinderte die angestrebte Auszeichnung nur knapp. Auch der Teufner Sandro Nüesch vergab sich eine mögliche Auszeichnung im letzten Gang, genauso wie Dominik Kammermann. Die erfolgreiche Titelverteidigung gelang Nick Alpiger, dem Gast aus Seon. Im Schlussgang bezwang er den Berner Oberländer Josias Wittwer bereits nach 33 Sekunden mit Kurz-Fussstich.

Vor rund 600 angereisten Zuschauerinnen und Zuschauer gelang Alpiger nach der schmerzlichen Niederlage am Stoos-Schwinget die glückliche Revanche. Für Schlussgangverlierer Wittwer resultierte dennoch der erfreuliche Ehrenplatz.