Die Linthebene soll unverbaut bleiben

Die Linthebene soll als Natur- und Erholungsraum erhalten werden: Für die Kantone St. Gallen, Glarus und Schwyz sind die Standorte Uznach Bahnhof, Schänis Feld und Mollis sowie Anschluss Weesen ungeeignet für die Ansiedlung von publikumsintensiven Anlagen.

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Die Linthebene soll als Natur- und Erholungsraum erhalten werden: Für die Kantone St. Gallen, Glarus und Schwyz sind die Standorte Uznach Bahnhof, Schänis Feld und Mollis sowie Anschluss Weesen ungeeignet für die Ansiedlung von publikumsintensiven Anlagen. Demnach werden die Standorte nicht in die Richtpläne der drei Kantone aufgenommen, wie die St. Galler Regierung mitteilt.

Im Linthgebiet sind drei grosse Einrichtungen in Planung: Der Glaruspark bei Weesen, eine Ikea-Filiale in Schänis und der Neue Linthpark im Ausserhirschland in Uznach. Da diese Vorhaben starke Auswirkungen über die Gemeinde- und Kantonsgrenzen hinaus verursachen, war eine übergreifende Planung über das Linthgebiet notwendig. Den Schlussbericht der Standortanalyse genehmigten die Kantone St. Gallen, Glarus und Schwyz Ende Juni.

Ja zu Weiterentwicklungen

Befürwortet wird eine publikumsintensive Einrichtung im Ausserhirschland in Uznach. Uznach sei aus mehreren Gründen ein Spezialfall, heisst es. Ein regionaler Betrieb möchte bauen, da sein Verkaufsstandort den Erfordernissen nicht mehr genügt. Die Kantone sind sich einig, dass eine entsprechende Entwicklung ermöglicht werden soll, um Arbeitsplätze zu sichern.

Grünes Licht gibt es – aus ähnlichen Überlegungen – auch für Pfäffikon, wo der Ausbau des Seedamm-Centers geplant ist.

Gesamtes Gebiet betrachtet

Die drei Kantone erarbeiteten von 2003 bis 2007 mit den Gemeinden des Linthgebiets, der Region Zürichsee-Linth sowie weiteren Kreisen das Entwicklungskonzept Linthebene. Es legt fest, dass die unverbaute Kulturlandschaft und die offenen Räume zwischen den Siedlungen frei gehalten werden. (sda/red.)