FC Wil vor Trainerverpflichtung: Alex Frei soll auf Sforza folgen

Heute stellt der FC Wil nach dem Abgang von Ciriaco Sforza zum FC Basel den neuen Trainer vor. Er soll Alex Frei heissen.

Drucken
Teilen
Vor Kurzem hat er beim FC Basel gekündigt, nun soll er beim FC Wil anheuern: Alex Frei.

Vor Kurzem hat er beim FC Basel gekündigt, nun soll er beim FC Wil anheuern: Alex Frei.

Bild: Georgios Kefalas / KEYSTONE

(dar/pw) Alex Frei folgt auf Ciriaco Sforza: Wie das Onlineportal «Nau» berichtet, soll der 41-Jährige neuer Trainer beim FC Wil werden. Somit lanciert Frei seine Trainerkarierre in der Ostschweiz.

Frei, U21-Trainer beim FC Basel, sei eigentlich Wunschkandidat von Ex-FCB-Sportchef Ruedi Zbinden gewesen, den frei werdenden Trainerposten von Marcel Koller bei den Baslern zu übernehmen, berichtet Nau. Doch FCB-Präsident Bernhard Burgener habe sein Veto eingelegt. Er wollte die Nähe von Alex Frei zu FCB-Teilhaber David Degen nicht weiter stärker. Und so kam Sforza nach Basel. Und Frei nun offensichtlich zum FC Wil. Es ist Freis erste Anstellung auf Profiebene.

Rekordtorschütze und streitbare Figur

Zu seiner Aktivzeit als Stürmer spielte Frei bei Thun, Luzern, Servette, Rennes, Dortmund und Basel. Beim französischen Erstligisten Stade Rennes wurde er in der Saison 2004/05 Torschützenkönig der Ligue 1. Mit Dortmund stand er 2008 im Pokalfinal und mit dem FC Basel wurde er viermal Schweizer Meister und zweimal Cupsieger. Seinen ersten Cupsieg hatte Frei mit Servette 2001 gefeiert.

Für die Schweiz brachte es Frei auf 84 Einsätze und erzielte dabei 42 Tore. Bis heute ist er Rekordtorschütze der Nationalmannschaft. Neben seinen Diensten als Torjäger ist Frei vielen auch wegen der Spuckaffäre an der EM 2004 in Portugal in Erinnerung geblieben. Er hatte damals im Gruppenspiel gegen England Steven Gerrad angespuckt. Frei und der Schweizer Fussballverband stritten den Vorfall zunächst ab. Schliesslich wurde Frei jedoch durch eine Video-Aufnahme überführt.