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Tötungsdelikt in Tägerwilen: Verdächtiger gesteht Mord

Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt vom Pfingstwochenende in Tägerwilen wurde ein 59-jähriger Tatverdächtiger von den spanischen Behörden an die Schweiz ausgeliefert. Er hat den Mord an einer 38-jährigen Frau gestanden.
Der Fundort der toten Frau wurde weiträumig abgesperrt. (Bild: Maya Mussilier)

Der Fundort der toten Frau wurde weiträumig abgesperrt. (Bild: Maya Mussilier)

TÄGERWILEN. Der 59-jährige Deutsche, der verdächtigt wurde, die am Pfingstsonntag in Tägerwilen gefundene Frau vorsätzlich getötet zu haben, ist geständig. Dies teilt die Staatsanwaltschaft Thurgau am Montagmorgen mit. Der Mann wurde vergangenen Donnerstag von den spanischen Behörden an die Schweiz ausgeliefert und einen Tag später vom verfahrensleitenden Staatsanwalt erstmals persönlich vernommen. Während der Befragung habe er die Tat vom 15. Mai 2016 gestanden.

Frau starb an Kopfverletzungen
Damals fand die Kantonspolizei Thurgau die Leiche einer Frau im Uferbereich beim Parkplatz Seerheinbad in Tägerwilen. Die Obduktion durch das Institut für Rechtsmedizin St.Gallen ergab, dass massive Kopfverletzungen zum Tod der 38-Jährigen geführt hatten. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen und der Kantonspolizei Thurgau führten rasch auf die Spur des Tatverdächtigen, der am 16. Mai durch die Staatsanwaltschaft international zur Verhaftung ausgeschrieben wurde. Bereits einen Tag später konnte der Mann am Flughafen in Barcelona von den spanischen Behörden verhaftet und in Auslieferungshaft versetzt werden.

Täter und Opfer kannten sich
Wie die Staatsanwaltschaft im Communiqué weiter schreibt, sitzt der Mann derzeit im Kanton Thurgau in Untersuchungshaft. Noch keine weiteren Angaben gibt es über den genauen Tathergang und das Tatmotiv. Derzeit würden die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Thurgau weiter ermitteln. Wie Stefan Haffter, Medienverantwortlicher der Thurgauer Staatsanwaltschaft, auf Anfrage von Tagblatt Online sagt, werde der Mann nochmals vernommen werden. "Dabei geht es um einzelne Aspekte, etwa wer sich an jenem Tag wann, wo und warum getroffen hat." Auf Basis der Aussagen des Geständigen sowie der Ermittlungen werde es zu einer Tatrekonstruktion und einem Spurenabgleich kommen. Ob es sich um ein Beziehungsdelikt handelte, will die Staatsanwalt zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigen. Haffter sagt dazu: "Die beiden haben sich sehr gut gekannt." (pd/jmw)

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