THURGAU-TICKER: Eine Kandidatur für Bottighofer Gemeinderat +++ Coronavirus: sechs Neuansteckungen im Thurgau +++ Anpassung Polizeigesetz für mehr Sicherheit +++ Stimmrechtsalter bleibt bei 18 Jahren

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Mittwoch, 12. August, 16:32 Uhr

Gewerbeverein Frauenfeld macht zweite Umfrage

(red) Bereits Mitte März hat der Frauenfelder Gewerbeverein eine Umfrage unter seinen Mitgliedern zur Situation in der Coronakrise gemacht. Die Rückmeldungen zum Geschäftsverlauf waren sehr heterogen, schreibt der Gewerbeverein in einer Mitteilung. «Wir möchten am Ball bleiben und uns ein umfassendes Bild über die aktuelle Situation machen. Daher gelangen wir erneut mit einer Umfrage an Sie», heisst es in der Mitteilung weiter.

Mittwoch, 12. August, 15:45 Uhr

Marion Sontheim will in den Gemeinderat von Bottighofen

Marion Sontheim, Gemeinderats-Kandidatin Bottighofen

Marion Sontheim, Gemeinderats-Kandidatin Bottighofen

Bild: PD

(ubr) Nach dem Rücktritt von Gemeinderat Patrik Hugelshofer war die Ersatzwahl ursprünglich für den 17. Mai vorgesehen. Infolge der Coronakrise verschob sie die Behörde auf den 27. September. Die Eingabefrist für Kandidaturen, welche auf die offizielle Namenliste aufgenommen werden, endete am 3. August.

Gemeldet hatten sich zwar zwei Kandidaten: Marion Sontheim und Urs Schindler. Letzterer zog seine Bewerbung jedoch mit Schreiben vom 24. Juli wieder zurück, wie die Gemeinde Bottighofen mitteilt. Es verbleibt also einzig die Kandidatur von Marion Sontheim. Aus diesem Grund findet auch die vorgesehene Podiumsveranstaltung am 31. August im Dorfzentrum nicht statt, sie wäre von den politischen Vereinigungen im Dorf organisiert worden.

Die Gemeinde weist darauf hin, dass bei der Ersatzwahl am 27. September auch Personen gewählt werden können, die nicht auf der offiziellen Namenliste aufgeführt sind.

Mittwoch, 12. August, 13:43 Uhr

Weitere Zunahme von Neuansteckungen

Weitere Ansteckungen mit Covid-19 im Thurgau.

Weitere Ansteckungen mit Covid-19 im Thurgau.

Bild: KEY

Der Kanton Thurgau meldet am Mittwoch weitere sechs Neuansteckungen des Coronavirus. Damit beläuft sich die Gesamtzahl positiv getester Thurgauer auf über 500. Weiterhin befinden sich zwei Personen auf der Intensivstation, 19 sind Verstorben.

Mittwoch, 12. August, 13:04 Uhr

Grosser Rat will sofort mehr Sicherheit

SVP-Kantonsrat Pascal Schmid will das Polizeigesetz ändern. Der Grosse Rat stimmt zu.

SVP-Kantonsrat Pascal Schmid will das Polizeigesetz ändern. Der Grosse Rat stimmt zu.

Bild: Andrea Stalder (Frauenfeld, 1. Juli 2020)

(lsf) Personen, die dem Amts- oder Berufsgeheimnis unterstehen, dürfen heute nicht proaktiv eine Meldung an die Polizei machen, wenn sie bei der Arbeit mit einer Person in Kontakt kommen, von der potenziell eine Gefahr ausgehen könnte. Sie würden sich dann der Verletzung des Amts- oder Berufsgeheimnisses schuldig machen.

Das wollte SVP-Kantonsrat Pascal Schmid ändern und den Regierungsrat beauftragen, das Polizeigesetz anzupassen.

Beim Regierungsrat stiess das Anliegen auf Zustimmung. An der Grossratssitzung am Mittwoch betonte Cornelia Komposch noch einmal, dass bei der bevorstehenden Revision des Gesetzes ein Melderecht eingeführt wird. Die Revision wird demnächst aufgrund von Änderungen auf Bundesebene nötig.

So lange will der Grosse Rat nicht warten. Mit 85 zu 38 Stimmen sagte er Ja zur Einführung eines Melderechts. Damit muss der Regierungsrat das Polizeigesetz jetzt aufgrund des Vorstosses ändern und vorraussichtlich kurz danach noch einmal aufgrund der geänderten Bundesvorgaben. Komposch wies jedoch bereits daraufhin, dass die Regierung vielleicht aufgrund der übergeordneten Rahmenbedingungen eine Fristverlängerung beantragen müsse.

Mittwoch, 12. August, 11:37 Uhr

Stimmrechtsalter 16: GLP-Motion bleibt im Grossen Rat chancenlos

Stimmrecht erst ab 18 Jahren: Im Thurgau kann man auch weiterhin erst mit 18 an die Urne.

Stimmrecht erst ab 18 Jahren: Im Thurgau kann man auch weiterhin erst mit 18 an die Urne.

Bild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

(wu) Mit grosser Mehrheit hat der Thurgauer Grosse Rat eine GLP-Motion für die Senkung des Stimmrechtsalters von 18 auf 16 abgelehnt. Der Entscheid fiel mit 41 Ja zu 78 Nein. Argumentiert wurde unter anderem damit, dass man die Urteilsfähigkeit gemäss Zivilgesetzbuch erst bei 18 Jahren erlangt. Bedenken gab es auch, weil die Regelung von Bund und Kanton unterschiedlich wäre. Bisher hat nur der Kanton Glarus das Stimmrechtsalter auf 16 gesenkt. Als einziges Land hat Österreich diesen Schritt gemacht.

Mittwoch, 12. August, 11:24 Uhr

Ramon Weber ist neuer Präsident der Jungfreisinnigen Thurgau

Ramon Weber, neuer Präsident der Jungfreisinnigen Thurgau

Ramon Weber, neuer Präsident der Jungfreisinnigen Thurgau

Bild: PD

(red) An der Jahresversammlung haben die Jungfreisinnigen Thurgau den 20-jährigen Ramon Weber aus Tuttwil (Gemeinde Wängi) als neuen Präsidenten gewählt. Er folgt damit auf die zurückgetretene Frauenfelderin Nazmije Ismaili, welche die Partei in den vergangenen Jahren personell breiter aufstellen konnte.

Zuvor wirkte Ramon Weber ein Jahr als Vizepräsident, nachdem er sich bereits drei Jahre als Verantwortlicher für Medien und Kommunikation für die Jungfreisinnigen Thurgau einsetzte.

Mittwoch, 12. August, 10:54 Uhr

Ratsmehrheit will kein Gesetz für Untersuchungskommissionen

Der Grosse Rat des Kantons Thurgau tagt am Mittwoch in der Rüegerholzhalle in Frauenfeld.

Der Grosse Rat des Kantons Thurgau tagt am Mittwoch in der Rüegerholzhalle in Frauenfeld.

Bild: Andrea Stalder (Frauenfeld, 1. Juli 2020)

(wu) Der Thurgauer Grosse Rat schafft keine gesetzliche Grundlage zur Schaffung einer Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK). Die meisten Kantone verfügen über diese Möglichkeit. Die Thurgauer Regierung und die Ratsmehrheit sind der Meinung, dass Fälle wie Hefenhofen und PH auch so bewältigt werden können. Auch sei es unverhältnismässig, nur für die PUK ein Gesetz zu schaffen. Die gesetzliche Grundlage könnte aber in Zusammenhang mit der Revision der Geschäftsordnung des Grossen Rats geschaffen werden. Dann könnte der Grosse Rat nochmals entscheiden, ob er sich die Möglichkeit geben will, bei Bedarf eine Parlamentarische Untersuchungskommission zu schaffen.

Mittwoch, 12. August, 09:47 Uhr
Soll man im Thurgau bereits mit 16 Jahren den Gang an die Urne machen können? Darüber diskutiert heute der Grosse Rat des Kantons Thurgau

Soll man im Thurgau bereits mit 16 Jahren den Gang an die Urne machen können? Darüber diskutiert heute der Grosse Rat des Kantons Thurgau

Bild: PD

Diskussion über Stimmrechtsalter 16

(lsf) Seit 9.30 Uhr tagt der Thurgauer Grosse Rat in der Rüegerholzhalle Frauenfeld. Die ganztägige Sitzung findet aus Platzgründen ohne Zuschauer statt. Die Kantonsräte entscheiden heute unter anderem, ob sie die Möglichkeit wollen, eine parlamentarische Untersuchungskommission einsetzen zu können, und darüber, ob im Thurgau das Stimmrechtsalter 16 eingeführt werden soll. Ein weiteres Thema ist die straffreie Meldung an die Polizei, wenn Amtspersonen einen Gefährdungsverdacht haben. Diskutiert werden soll auch über gleichberechtigtes Arbeiten beim Kanton, über Kostenkontrollen bei Sozial-Dienstleistungen und über die Lehre.

Mittwoch, 12. August, 09:22 Uhr

Schaubrauen im Museumsgarten

Bierbrauer bei der Arbeit.

Bierbrauer bei der Arbeit.

Bild: PD/Bruderbier Frauenfeld

(red) Seit Frühjahr wachsen im Garten des Naturmuseums und des Museums für Archäologie in Frauenfeld Pflanzen wie Hopfen, Malz und Mais, aber auch verschiedene Kräuter, kleine Nadelbäume oder ein Strauch mit Zitrusfrüchten. Sie finden alle bis heute in der Bierproduktion ihre Anwendung. Wie aus ihnen Bier gebraut wird, zeigen die Frauenfelder Brauer Matthias und Thomas Bischoff. Sie lassen sich beim Brauen über die Schulter schauen.

Der Anlass findet statt am Samstag, den 15. August. Es gibt drei Vorführungen zu zwei Stunden. Beginn ist jeweils um 9.00, 11.15 und 13.30 Uhr.

Die Platzzahl ist beschränkt. Der Einlass erfolgt nur nach Anmeldung: naturmuseum@tg.ch oder 058 345 74 00.

Dienstag, 11. August, 18:48 Uhr

Riesenrad von Chilbikönig HP Maier auf dem Oberen Mätteli

(sko) Am Freitag geht's los, bereits am Dienstag haben Hanspeter «HP» Maier und seine Mitarbeiter begonnen, das Riesenrad auf dem Oberen Mätteli in Frauenfeld aufzustellen. Der Chilbikönig betreibt seine Attraktion, die zum Besuchermagnet werden und die Innenstadt weiter beleben soll, bis zum 6.September täglich, selbst bei schlechtem Wetter und ständig unter Berücksichtigung der Coronaschutzmassnahmen.

Langsam aber sicher nimmt das Riesenrad auf dem Oberen Mätteli Formen an.

Langsam aber sicher nimmt das Riesenrad auf dem Oberen Mätteli Formen an.

Bild: Samuel Koch, 11. August 200

Im Rahmen des Projekts «Miteinander Frauenfeld gestalten» (MFG) erlässt die Stadt HP Maier die Parkplatzmiete. Nebst dem Riesenrad betreibt Maier in den nächsten Wochen auf dem Oberen Mätteli ein kleines Karussell sowie verschiedene Stände.

Dienstag, 11. August, 18:12 Uhr

Gewinnt Frauenfeld eine Party?

(rsc) «Die geilste Stadt der Schweiz»: SRF-Virus-Moderator Pablo Vögtli sucht sie in der Serie «Mutterstadt». Kürzlich liess er sich vom Frauenfelder Louis durch die Thurgauer Kantonshauptstadt führen – und kulinarisch verwöhnen. Die Frauenfelder Crêpes haben Vögtli besonders gut geschmeckt, weshalb es dafür die höchste Punktzahl (10) gibt.

Nicht ganz so gut gefallen hat ihm der Stadtgolf-Parcours, womöglich weil ihm der ortskundige Louis dabei keine Chance liess. So gab es für diese Aktivität «nur» 7,5 Punkte. Zum Schluss musste sich der Frauenfelder in einem Quiz beweisen und holte dabei sieben Punkte.

Nun liegt es an den Zuschauern. Sie müssen den Beitrag in den sozialen Medien möglichst oft teilen, um weitere Punkte für Frauenfeld zu sammeln. In derjenigen der insgesamt zehn Städte der Staffel, welche schliesslich die meisten Punkte sammelt, veranstaltet SRF Virus eine Party.

Dienstag, 11. August, 15:36 Uhr
Schmierereien an der Ermatinger Trafostation am Blumenweg.

Schmierereien an der Ermatinger Trafostation am Blumenweg.

(Bild: PD)

Schmierereien in Ermatingen: 500 Franken Belohnung für Hinweise

(red/rsc) Erneut musste die Gemeinde Ermatingen Schmierereien feststellen. Bereits Ende Juli wurden unter anderem an der Seemauer Schriftzüge entdeckt. Dieses Mal wurden Feuerwehrhydranten, die Bahnunterführung, die Trafostation am Blumenweg und diverse Fassaden beschädigt. Die Kosten für das Beheben der Schäden belaufen sich laut der Gemeinde auf über 15'000 Franken.

«Die Polizei ermittelt zurzeit und hat bereits Beweismaterial sichergestellt», schreibt die Gemeinde weiter. Für «sachdienliche Hinweise, die zur Ermittlung der Täterschaft beitragen» hat sie nun eine Belohnung über 500 Franken ausgesetzt. Damit geht sie den gleichen Weg wie die Gemeinde Eschlikon, welche mit einer Belohnung in gleicher Höhe einen Anreiz für Hinweise zur Sachbeschädigung an einem Pumpenhäuschen gab.

Falls jemand im Zusammenhang mit den Schmierereien Beobachtungen gemacht hat, ist er gebeten, dies der Kantonspolizei (Telefon 058'345'20'80) oder der Gemeinde (Telefon 071'663'30'37, Roger Künzli) zu melden.

Dienstag, 11. August, 13:41 Uhr

E-Bike-Fahrerin verletzt sich bei Kollision

(kapo) In Kreuzlingen kam es am Dienstagmorgen zu einer Kollision. Eine 24-jährige Autolenkerin fuhr kurz nach 7 Uhr von der Bärenstrasse in den Kreisel «Sonnenplatz» ein. Dabei kollidierte sie mit einer E-Bike-Fahrerin, die bereits im Kreisel unterwegs war. Die 63-Jährige wurde leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Dienstag, 11. August, 11:58 Uhr

Unfall in Frauenfeld, Fastunfall in Steckborn

Beim Unfall in Frauenfeld wurden beide Beteiligten leicht verletzt.

Beim Unfall in Frauenfeld wurden beide Beteiligten leicht verletzt.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall in Frauenfeld musste am Montag ein Autofahrer ins Spital gebracht werden. Eine 23-jährige Autofahrerin verlor gegen 17 Uhr ausgangs Matzingen auf der Frauenfelderstrasse Richtung Frauenfeld die Kontrolle über ihr Auto und rutschte auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zur Kollision mit einem 59-jährigen Autolenker, der in Richtung Matzingen fuhr.

Beide Unfallbeteiligten wurden leicht verletzt, der 59-Jährige musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch.

Polizei sucht Zeugen von unsicherer Fahrweise und Fastunfall

Gleich mehrere Unfälle hat ein 65-Jähriger am Montagabend in Steckborn und Berlingen verursacht. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte gegen 18.30 Uhr an der Hauptstrasse in Berlingen einen Autolenker, der zuvor durch seine Fahrweise aufgefallen war. Gemäss Auskunftspersonen hatte dieser zuvor in Steckborn und Berlingen unter anderem einen Gartenzaun und eine Bausignalisation touchiert sowie ausgangs Steckborn beinahe einen Fussgänger erfasst.

Der 65-jährige Schweizer wurde vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht, die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen ordnete eine Blut- und Urinprobe an.

Personen, die Angaben zur Fahrweise des Autofahrers machen können, sollen sich bitte beim Kantonspolizeiposten Steckborn unter der Nummer 058'345'26'00 melden. Gleiches gilt für den Fussgänger, der ausgangs Steckborn beinahe vom Auto erfasst worden wäre.

Dienstag, 11. August, 11:07 Uhr

Vier neue Coronafälle

(lsf) Die Anzahl gemeldeter Coronafälle im Thurgau steigt am Dienstag um vier auf 499. Ausserdem teilt der Kanton mit, dass zwei Coronapatienten, die bereits zuvor im Spital behandelt wurden, nun auf der Intensivstation liegen. Die Verteilung der Fallzahlen auf die Altersgruppen sieht wie folgt aus:

Fallzahlen nach Altersgruppen (Stand 11.August 2020).

Fallzahlen nach Altersgruppen (Stand 11.August 2020).

Quelle: Dienststelle für Statistik Thurgau
Dienstag, 11. August, 09:25 Uhr

Seenotfall bei Immenstaad am Bodensee

Ein Motorboot vor Friedrichshafen.

Ein Motorboot vor Friedrichshafen.

Bild: Fotolia

(red) Am Montagabend gegen 17 Uhr geriet ein 51-jähriger Deutscher auf dem Bodensee vor Immenstaad in Seenot. Bei seinem hochwertigen Boesch Motorboot aus Holz kam es aus bislang unbekannter Ursache zu einem nicht zu stoppenden Wassereinbruch, teilt das Polizeipräsidium Ravensburg mit.

Dem Besitzer gelang es noch, die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen über seine Notlage in Kenntnis zu setzen und den an Bord befindlichen zwei Kindern im Alter von 5 und 9 Jahren sowie dem zweiten Erwachsenen Rettungswesten anzulegen.

Wenige Minuten später sank das Boot auf den Grund des Bodensees in etwa 40 bis 60 Meter Wassertiefe. Durch das besonnene Verhalten des Schiffsführers kamen alle Beteiligten lediglich mit dem Schrecken davon.

Bei Eintreffen der Wasserschutzpolizei befanden sich alle Personen bereits an Bord eines Schweizer Motorbootes, welches auf die Notlage aufmerksam geworden war. Die Feuerwehr Friedrichshafen war ebenfalls mit zwei Booten im Einsatz. Nach jetzigem Kenntnisstand ist es zu keiner Beeinträchtigung des Gewässers gekommen. Der Sachschaden beträgt etwa 50'000 Euro. Die Ermittlungen dauern an.

Dienstag, 11. August, 09:11 Uhr

Sanierung Remisbergstrasse zwischen Kreuzlingen und Lengwil kann beginnen

Bild: Reto Martin

(red) Alle Planungsvorbereitungen für das Projekt «Sanierung Remisbergstrasse ausserorts» sind abgeschlossen. Die Voraussetzungen sind somit gegeben, dass die beauftragte Bauunternehmung am Montag, 17.August, mit den Bauarbeiten beginnen kann. Dies teilt das Tiefbauamt mit.

Das Projekt umfasst die Sanierung der Remisbergstrasse im Ausserortsbereich ab Ortsausgang Kreuzlingen in Richtung Lengwil bis auf die Höhe der Zufahrt zur Liegenschaft Fehr Elektrotechnik. Zudem den Einlenker Kreuzlingerstrasse-Hauptstrasse in Lengwil. Der Ausserortsabschnitt wird örtlich instand gestellt. Im Kreuzungsbereich K104/K71 in Lengwil wird der Asphaltbelag gefräst und komplett ersetzt. All diese Arbeiten erfolgen etappenweise mit Lichtsignalanlage. Im Anschluss wird die Strasse für ca. eine Woche gesperrt. Entsprechende Umleitungen werden durch das Kantonale Tiefbauamt signalisiert.

Für die Ausführung der gesamten Arbeiten wird mit einer Bauzeit – bei guter Witterung – vom 17.August bis Ende September gerechnet.

Montag, 10. August, 17:50 Uhr

Erfrischend durch die Hitzetage

TZ-Fotografin Andrea Stalder fotografiert die Abkühlung im Strandbad Arbon.

TZ-Fotografin Andrea Stalder fotografiert die Abkühlung im Strandbad Arbon.

Bild: Andrea Stalder (10.August 2020)
Montag, 10. August, 16:57 Uhr

Polizei muss auf Rhein viele Böötler ermahnen

(red) SRF hat die Thurgauer Seepolizei auf dem Hochrhein bei Diessenhofen begleitet. Dort lassen sich bei schönem Wetter viele Böötler mit der Strömung treiben – oft sind dabei mehrere Fahrzeuge mit Schnüren zusammengebunden. Konsequent weist die Polizei die Personen an, die Schnüre zu lösen. Ein Vorfall, der sich direkt vor den Augen der Polizei und der Kamera abspielt, geht zum Glück glimpflich aus: Mehrere Boote bleiben an einer Wiffe hängen, eine Person fällt ins Wasser.

Mit der Kampagne «Ufm Rhy» machen mehrere Organisationen – darunter die Kapo Thurgau – auf die Gefahren auf dem Rhein aufmerksam.

Montag, 10. August, 16:10 Uhr

Rock-Academy würde Preisgeld in neuen Trainingsraum investieren

Tänzer der Rock-Academy bei einem Auftritt in Pfyn.

Tänzer der Rock-Academy bei einem Auftritt in Pfyn.

Bild: Reto Martin (23.November 2019)

(lsf) Die Rock-Academy steht im nationalen Finale der Sanitas Challenge. Die Frauenfelder Rock n’Roll Tanzschule hat die Ostschweizer Vorrunde mit 24 teilnehmenden Vereinen gewonnen und ist damit eine Runde weiter. Nun duelliert sie sich mit den weiteren Finalisten im Publikumsvoting.

Der Challenge Award wird von der Sanitas Versicherung einmal pro Jahr vergeben. Bewerben können sich die Sportvereine und Organisationen, acht regionale Jurys entscheiden sich für je einen regionalen Sieger. Die acht Erstplatzierten werden mit jeweils 5000 Franken ausgezeichnet. Im Oktober kürt eine nationale Jury aus den acht regionalen Siegern den nationalen Sieger des Challenge Award, der ein zusätzliches Preisgeld von 20'000 Franken bekommt. Zusätzlich wählt unter den acht regionalen Gewinnern auch das Publikum seinen Favoriten; dieser erhält als Preisgeld noch einmal 5000 Franken obendrauf.

Die Rock-Academy wurde 2015 durch Dimitri Isenring gegründet und ist heute das grösste Schweizer Nachwuchszentrum im Rock n’Roll-Tanzsport. Das Preisgeld würde die Rock-Academy gemäss einer Medienmitteilung in einen neuen Trainingsraum investieren. Zurzeit steht die Tanzschule im Publikumsvoting auf dem dritten Platz. Der Verein freut sich jede Stimme, wie er in der Mitteilung schreibt.

Abstimmung der Sanitas Challenge hier.

Montag, 10. August, 15:52 Uhr

Mehrere Tiere suchen altes oder neues Zuhause

Findelkatze.

Findelkatze.

Bild: PD

(lsf) Am 7.Juli wurde eine etwa 4-jährige Katze kurz vor Mauren auf der Strasse von Weinfelden her angefahren und zum Tierarzt gebracht. Dem Büsi geht es wieder gut, allerdings konnte die Tierhilfe Schweiz in Mattwil bislang den Besitzer nicht ausfindig machen. Sollte sich dieser nicht melden, wird für die Katze ein neues Plätzli abseits von stark befahrenen Strassen gesucht.

Hühner.

Hühner.

Bild: PD

Aufgrund eines Notfalls suchen zudem diverse Hühner und Hähne verschiedener Rassen ein Lebensplätzli. Die Tierhilfe Schweiz wünscht sich für die Tiere einen grossen Stall mit Auslauf auf eine Wiese.

Kaninchen.

Kaninchen.

Bild: PD

Ebenfalls aufgrund eines Notfalls suchen neun Kaninchen ein neues Zuhause in einem ganzjährigen Aussengehege. Die Schweizerschecken-Mischlinge sind am 28.April 2020 geboren und haben weiss-schwarzes sowie ganz schwarzes Fell. Sie werden einzeln zu Artgenossen oder als kleine Gruppen vermittelt. Die Böcke sind bereits kastriert, teilt die Tierhilfe mit.

www.tierhilfe-schweiz.ch, 071'648'15'07

Montag, 10. August, 13:35 Uhr

17 neue Coronafälle seit Freitag

(lsf) Der Kanton Thurgau meldet am Montag 17 neue Coronafälle seit Freitag. Drei positive Tests kamen am Samstag rein, je sieben am Sonntag und am Montag. Das entspricht dem höchsten Anstieg seit dem 23.April, wie den Daten der Dienststelle für Statistik zu entnehmen ist:

Wie der Kanton auf Anfrage mitteilt, sind die neuen Fälle durch mehrere Reiserückkehrer verursacht, die «aus Ländern zurückgereist sind, die zum Zeitpunkt der Einreise noch nicht auf der Liste des Bundes standen». Die Rückkehrer hätten das Virus danach im Rahmen privater Familienfeiern weiterverbreitet. Es handle sich also um eine Kumulation mehrerer Vorfälle, die dem gleichen Übertragungsmuster folgen.

Wie sich die Fallzahlen weiterentwickeln werden, sei schwierig zu sagen, heisst beim Kanton auf die Frage, ob mit noch weiter steigenden Zahlen zu rechnen ist. «Auch da wir gerade am Übergang stehen von der Ferienzeit zur Wiederaufnahme des Schul- und Büroalltags für viele Thurgauerinnen und Thurgauer.»

Drei Coronapatienten befinden sich zurzeit im Thurgau in Spitalpflege, keiner davon auf der Intensivstation.

Montag, 10. August, 10:01 Uhr

Immer mehr Stand-up-Paddler auf dem Bodensee

Bild: Maria Schmid

(red) Es ist mittlerweile für alle Bodenseebesucher unübersehbar: Es tummeln sich auf der Seeoberfläche sehr viele Stand-up-Paddler – vielleicht so viele wie noch nie. Der Trend zu diese Sportart, die Gleichgewichtssinn und Ausdauer verlangt, scheint also ungebrochen. Auch für die anderen Kantone gilt das, wie «Nau.ch» am Wochenende meldet.

«Es hat tatsächlich mehr Stand-up-Paddler unterwegs», heisst es bei der Luzerner Polizei. Auch in Zürich tönt es ähnlich: «Die Anzahl von Stand-up-Paddlern ist in den letzten Jahren konstant gewachsen.» Dies sei wahrscheinlich nicht zuletzt deswegen, weil die Geräte immer billiger geworden seien. Die Kapo Thurgau vermutet gar einen Zusammenhang mit dem Coronavirus. Obwohl die Beliebtheit steigt, verzeichnen die Kantone keinen Zuwachs von Unfällen. Allgemein gelten für Stand-up-Paddler ähnliche Vorschriften wie für Gummi-Boot-Piloten. So müssen die SUP mit Namen und Adresse des Besitzers beschriftet sein. Wer weiter als 300 Meter vom Ufer entfernt paddelt, muss eine Rettungsweste mitführen.

Montag, 10. August, 09:16 Uhr

Arbeitslosenquote bleibt im Kanton Thurgau konstant bei 2,6 Prozent

Das RAV in Frauenfeld.

Das RAV in Frauenfeld.

Bild: Donato Caspari

(red) Per 31.Juli 2020 verzeichnet der Kanton Thurgau 4006 arbeitslose Personen. Gegenüber dem Vormonat mit 3991 Arbeitslosen entspricht dies einer leichten Zunahme. Vor einem Jahr registrierte das RAV Ende Juni eine Arbeitslosenquote von 1,7 Prozent; aktuell sind es 2,6 Prozent.

Ähnlich zeigt sich die Lage bei den Stellensuchenden. In der Vorjahresperiode gab es im Thurgau 5269 Stellensuchende und eine Quote von 3,4 Prozent. Per 31.Juli 2020 stieg die Anzahl auf 7251 Stellensuchende, dies bei einer Quote von 4,7 Prozent.

Während sich die Anzahl arbeitsloser Frauen im Juli im Vergleich zum Vormonat um 8 auf aktuell 1744 reduzierte, erhöhte sich die Anzahl betroffener Männer im gleichen Zeitraum um 23 auf 2262. Bezüglich Nationalität blieb der Anteil der arbeitslosen Personen mit 49,7 Prozent schweizerischer und 50,3 Prozent ausländischer Nationalität gleich.

Sonntag, 9. August, 16:08 Uhr

HC Thurgau vermeldet Sasisonabo-Verkaufsrekord

(red) Am Freitag um Mitternacht endete der HCT-Deal. Der Thurgauer Eishockeyklub hatte versprochen, die Saisonabos zum halben Preis zu verkaufen, wenn es bis zum Stichtag 500 Vorbestellungen gibt. Der Deal kam schon einige Tage vor dem Stichtag zusammen. Wie der Verein jetzt mitteilt, gingen auch in den letzten Minuten nochmals zahlreiche Bestellungen ein, was den Zähler auf 575 Abo-Bestellungen hochklettern liess: ein neuer Verkaufsrekord.

Am Dienstag treffen die Leuen im EZO Romanshorn bei einem Vorbereitungsspiel auf die SCRJ Lakers. Dabei gilt auf den Zuschauerrängen strikte Schutzmaskenpflicht. Das EZO wird in zwei Sektoren von je 280 Eintritte und unterschiedlichen Eingänge unterteilt. Beim Ticket-Kauf ist ein Selbstdeklarations-Formular (vorgängig auszufüllen) unter Vorweisung einer ID abzugeben. Tickets können vor Ort für 12 Franken bezogen werden. Aufgrund der reduzierten Zuschauerkapazität empfiehlt der Verein ein frühzeitiges Erscheinen.

Sonntag, 9. August, 10:28 Uhr

Mann und Kind in Bischofszell von Kuh angegriffen und verletzt

(kapo/chs) Am Samstag wurden in Bischofszell ein Mann und ein Kind von einer freilaufenden Kuh angegriffen und verletzt. Beim Abladen aus einem Tiertransporter in Niederbüren riss sich kurz nach 14 Uhr eine Kuh los und rannte in Richtung Bischofszell.

Die Kuh riss beim Entladen aus einem Transporter aus.

Die Kuh riss beim Entladen aus einem Transporter aus.

Symbolbild: Benjamin Manser

Wie die Kantonspolizei mitteilt gingen, kurz nach 14.30 Uhr bei der Kantonalen Notrufzentrale Meldungen über eine freilaufende Kuh auf der Niederbürerstrasse ein. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau rannte die Kuh durch mehrere Gärten und über Garagenplätze von Liegenschaften an der Niederbürerstrasse, der Türkeistrasse und der Oberen Bisrütistrasse. Dabei wurden ein 48-jähriger Mann und ein 6-jähriges Kind durch die Kuh angegriffen und verletzt. Der Bub musste mit mittelschweren Verletzungen durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der 48-Jährige wurde leicht verletzt.

Das aggressive Tier musste durch einen Tierarzt sediert werden und konnte zurück zum Besitzer gebracht werden. In einigen Gärten, bei Fahrzeugen und an Liegenschaften entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Personen, die Beobachtungen gemacht haben und weitere Geschädigte werden gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Bischofszell unter 058-345-23-00 zu melden.

Sonntag, 9. August - 10:07 Uhr

Mit fast 2 Promille in Müllheim unterwegs

(kapo/chs) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagabend in Müllheim einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Die Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz nach 20.15 Uhr auf der Frauenfelderstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 35-jährigen Rumänen einen Wert von 0,97 mg/l (1,94 Promille) ergab, wurde sein Führerausweis aberkannt.