THURGAU-TICKER: Jakob Stark übergibt an Urs Martin +++ Ohne Helm und Führerausweis verunfallt +++ Frauenfeld öffnet seine Freizeitanlagen

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Freitag, 29. Mai, 16:37 Uhr

Schlüsselübergabe im Departement für Finanzen und Soziales

Schlüssel- und Präsentübergabe im Departement für Finanzen und Soziales: der scheidende Regierungsrat Jakob Stark (rechts) und sein Nachfolger Urs Martin.

Schlüssel- und Präsentübergabe im Departement für Finanzen und Soziales: der scheidende Regierungsrat Jakob Stark (rechts) und sein Nachfolger Urs Martin.

(Bild: PD)

(red) Jakob Stark hat an seinem letzten Arbeitstag als Regierungsrat des Kantons Thurgau am Freitag, 29. Mai 2020, das Departement für Finanzen und Soziales an seinen Nachfolger Urs Martin übergeben. 14 Jahre war Jakob Stark Regierungsrat des Kantons Thurgau. Der abtretende Regierungspräsident sagt: 

«Es war eine intensive und schöne Zeit.»

Das Amt habe ihm immer Ehre, Freude und Verantwortung bedeutet. Stark war in diesen Jahren Vorsteher dreier verschiedener Departemente. Zuerst arbeitete er im Departement für Erziehung und Kultur, danach im Departement Bau und Umwelt und zuletzt sechs Jahre im Departement für Finanzen und Soziales (DFS). Nun übernimmt sein Nachfolger Urs Martin das DFS.

Am Freitagnachmittag fand die Schlüsselübergabe im Regierungsgebäude statt. Jakob Stark wünschte seinem Nachfolger Urs Martin alles Gute und wies darauf hin, dass der momentan arbeitsreichste und spannendste Bereich des Departements die Gesundheit sei, obwohl die Bezeichnung im Departementsnamen fehle. Er überreichte ihm den Zugangsbadge sowie ein kleines Geschenk mit symbolischem Bezug zu Finanzen, Soziales und Gesundheit. Urs Martin sagte, empfinde es als grosses Privileg, dem Kanton als Regierungsrat dienen zu dürfen, wenngleich dem Kanton Thurgau keine einfachen Zeiten bevorstünden. Martin überreichte seinem Vorgänger ebenfalls ein Präsent, und zwar «ein Stück Bundeshaus», wie er sagte; eine Armbanduhr mit einem Originalstein aus dem Bundeshaus im Zifferblatt.

Freitag, 29. Mai, 16:35 Uhr

Ohne Helm und Führerausweis verunfallt

(kapo) Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Freitag in Frauenfeld eine Mofalenkerin verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Kurz vor 12 Uhr befuhr eine 18-jährige Mofalenkerin von einem Privatgrundstück aus die Breitenstrasse. Dabei kam es zur seitlichen Frontalkollision mit dem Auto eines 24-Jährigen, der stadtauswärts unterwegs war. Die Frau wurde mittelschwer verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau stellten fest, dass die Verunfallte ohne Schutzhelm und ohne gültigen Führerausweis unterwegs war. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Freitag, 29. Mai, 15:34 Uhr

Frauenfeld öffnet seine Freizeitanlagen

Die Frauenfelder Badi öffnet wieder am 6. Juni.

Die Frauenfelder Badi öffnet wieder am 6. Juni. 

(Bild: Reto Martin, 25.7.2019)

(red) Der Bundesrat hat entschieden, die Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus weiter zu lockern. Die Stadt Frauenfeld öffnet deshalb noch vor den Pfingstfeiertagen die Grillstellen, den Pumptrack und den Skatepark. Morgen Samstag wird zudem wie geplant auf dem gesamten Stadtgebiet eine Altpapiersammlung durchgeführt.

Das Hallen-, Frei- und Sprudelbad sowie sämtliche Freizeit- und Sportanlagen der Stadt werden der Bevölkerung ab dem 6. Juni 2020 wieder zur Verfügung stehen. Entsprechende Schutzkonzepte werden derzeit ausgearbeitet.

Das Schutzkonzept des Wochenmarktes wird per 6. Juni angepasst: Aufstellung und Positionierung der Marktstände sowie das Einbahnsystem bleiben bestehen, um die Abstandsregel einhalten zu können. Die Abschrankung wird entfernt und die Parkplätze ausserhalb der Marktzeiten (Parkverbot Mittwoch und Samstag zwischen 6 und 14 Uhr) werden wieder freigegeben.

Die Stadt Frauenfeld begrüsst insbesondere die Aussage des Bundesrates, wonach sich auch Personen im Alter von über 65 Jahren und weitere Risikogruppen wieder frei bewegen dürfen. Die Task Force Covid-19 der Stadt Frauenfeld bittet betroffene Personen jedoch, weiterhin vorsichtig zu sein, grosse Menschenansammlungen zu meiden und öffentliche Verkehrsmittel vorzugsweise ausserhalb der Stosszeiten zu nutzen.

Freitag, 29. Mai, 14:22 Uhr

Bodensee-Schifffahrt startet mit geändertem Angebot

Die Bodensee-Schiffe nehmen wieder Fahrt auf.

Die Bodensee-Schiffe nehmen wieder Fahrt auf.

(Bild: PD)

(red) Die Weisse Flotte ist nach dem verzögerten Saisonstart bereit für ihre Fahrgäste. Die ersten Schiffe der Vereinigten Schifffahrtsunternehmen für den Bodensee und Rhein (VSU) sind wieder auf dem Bodensee unterwegs. Allerdings gibt es wegen der Coronapandemie sehr unterschiedliche Regelungen in den drei Ländern. Die deutschen und österreichischen Unternehmen bieten bereits mit einem reduzierten Angebot Fahrten an. Die schweizerische Schifffahrt soll bald folgen, Saisonstart wird am 6. Juni sein.

Die Schweizerische Bodensee-Schiffahrtsgesellschaft AG (SBS) startet am 6. Juni in die Saison 2020. Ab dann werden ausserfahrplanmäßige Rundfahrten ab Romanshorn Richtung Rorschach und der Kurs Rorschach-Rheineck angeboten. Ab Montag, 15. Juni, ist dann auch der grenzüberschreitende Kursverkehr und damit das volle Kursprogramm der SBS AG wieder möglich. Erstmals im Einsatz ist das für fünf Million Franken renovierte und neumotorisierte Flaggschiff MS «St. Gallen».

Die Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) startet am 6. Juni in die Saison 2020, ab 15. Juni 2020 können auch die deutschen Landestellen wieder angefahren werden. Die URh fährt alle bereits publizierten und geplanten Schiffskurse in der Saison 2020.

Auch die Bodensee Fähre wird am 15. Juni 2020 ihren Betrieb wieder aufnehmen. Auf den Schiffen dürfen bis auf weiteres lediglich 50 Prozent der maximalen Personenkapazität zugelassen werden und es wird ein limitiertes Gastroangebot erhältlich sein. 

Offen ist allerdings, wann der gemeinsame Kursverkehr aufgenommen werden kann; dies hängt von den Grenzöffnungen in den drei Ländern ab.

«Wir freuen uns, dass nun wieder Schiffe auf dem schönen Bodensee fahren können und den Fahrgästen ein paar Stunden Entspannung bieten können. Wir tun auch alles dafür, um die Abstandsregeln und Hygienevorschriften einzuhalten.»

Das sagt Norbert Reuter, Vorsitzender der Vereinigten Schifffahrtsunternehmen für den Bodensee und Rhein (VSU).

Die Unternehmen hätten die vergangenen Wochen genutzt, um die Schiffe den aktuellen Anforderungen anzupassen. So müssen wegen der Corona-Pandemie Abstandsregeln und Hygienevorschriften eingehalten werden. Auf den deutschen Schiffen gilt etwa eine Maskenpflicht. Norbert Reuter: «Unsere Fahrgäste können sicher sein, dass wir zum einen die nötige Sicherheit gewährleisten, zum anderen eine möglichst unbeschwerte Fahrt bieten möchten».

Da am See viele Feste und die Bregenzer Festspiele abgesagt wurden und größere Veranstaltungen nicht möglich sind, müssen auch die VSU-Unternehmen das Angebot abspecken. Sie bieten aber demnächst wieder einen gemeinsamen Kursverkehr sowie attraktive Rundfahrten an. Da noch nicht gesagt werden kann, wann der Kursverkehr startet und wann der Fahrplan aufgrund möglicher weiterer Lockerungen angepasst wird, empfiehlt sich bei Bedarf ein Blick auf die Homepage der VSU.

schiffe-am-bodensee.ch

Freitag, 29. Mai, 11:51 Uhr

Vier Coronapatienten im Spital, einer davon auf der Intensivstation

Die Intensivstation im Spital Herisau, das zum Corona-Zentrum des Appenzellerlands wurde.

Die Intensivstation im Spital Herisau, das zum Corona-Zentrum des Appenzellerlands wurde. 

Bild: Urs Bucher (3. April 2020)

(red) Das Contact-Tracing funktioniert im Kanton Thurgau weiterhin gut. Aktuell befinden sich zwei Personen in Isolation, zwei wurden in die Quarantäne eingewiesen, teilt das Amt für Gesundheit im Covid-19-Wochenberichht mit.

Seit vergangenem Samstag wurde im Kanton Thurgau nie mehr als eine neue Covid-19-Infektion pro Tag festgestellt. Die betroffenen Personen befinden sich in Isolation, zwei nahe Kontaktpersonen sind in Quarantäne. Nur noch vier Personen sind hospitalisiert, davon eine auf der Intensivpflegestation.

Es zeige sich, dass die Abstandsregeln gut eingehalten werden, so dass sich nur wenige Personen vorsorglich in Quarantäne begeben müssen. Der Alarmwert von 25 Neuinfizierten pro Tag wird bei weitem nicht erreicht. Aufgrund der tiefen Fallzahlen konnten auch die Besuchsregelungen in Spitälern und Heimen im Kanton Thurgau gelockert werden.

In den nächsten Tagen stehen weitere Lockerungen an. Um die Lage auch künftig im Griff zu haben, liegt der Fokus gemäss Mitteilung des Kantons weiterhin auf Testen, Tracen, Isolation und Quarantäne.

Freitag, 29. Mai, 10:47 Uhr

Drei Vereine sammeln gleichzeitig

Für die Sammeltour am Samstag sollen die Frauenfelder ihre Zeitungsbündel parat machen.

Für die Sammeltour am Samstag sollen die Frauenfelder ihre Zeitungsbündel parat machen.

Bild: Gaetan Bally/Keystone

(sko) Von der grössten Aktion aller Zeiten ist beim zuständigen Werkhof in Frauenfeld die Rede, wenn es um die Altpapiersammlung am kommenden Samstag, 30.Mai, geht. Nachdem die geplanten Aktionen im März und April wegen der Coronapandemie nicht durchgeführt werden konnten, spannen am Samstag grad drei Vereine zusammen und holen alle Zeitungen ab, die sich in den vergangenen Wochen bei Herrn und Frau Frauenfelder angehäuft haben.

Der EHC und die CEVI Frauenfeld, die ihre Vereinskassen wegen der abgesagten Sammlungsaktionen bisher nicht aufbessern konnten, dürfen am Samstag an der Seite der Basketballer auf Sammeltour gehen. Dafür sind sie darauf angewiesen, dass die unzähligen Zeitungsbündel bis dann regelkonform draussen auf der Strasse stehen. Die Touren beginnen ab 7.30 Uhr.

Freitag, 29. Mai, 10:33 Uhr

Happy Birthday

(sba) Die Weinfelderin Gertrud Wollkopf feiert heute ihren 95. Geburtstag. Die Jubilarin erfreut sich guter Gesundheit und erhält Glückwünsche ihrer Kinder, Enkelkinder und Urenkelkinder. 

Freitag, 29. Mai, 09:10 Uhr

Oberrichter François Reinhard geht in Pension

(red) Auf das Ende der Amtsperiode 2016 - 2020 beendet Oberrichter François Reinhard altershalber seine langjährige Tätigkeit am Obergericht. Der Grosse Rat wählte den heute 67-Jährigen im Dezember 1996 als vollamtliches Mitglied des Obergerichts. Seit April 1997 übt François Reinhard sein Amt als Oberrichter aus. Nach 23 Jahren neigt sich nun seine Zeit als Richter mit Ablauf der Amtsperiode am 31. Mai 2020 dem Ende zu. Auf François Reinhard folgt Oberrichter Cornel Inauen, der sein Amt Anfang Juni 2020 antritt.

Donnerstag, 28. Mai, 18:39 Uhr

Bei Auffahrkollision verletzt

Beim Unfall wurde der Autolenker leicht verletzt.

Beim Unfall wurde der Autolenker leicht verletzt.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Bei einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen mit Anhänger wurde am Donnerstag in Eschlikon ein Mann leicht verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau fuhr kurz nach 12 Uhr ein Lieferwagenfahrer mit einem Sachentransportanhänger auf der Büfelderstrasse in Richtung Aadorf.

Um seinen Mitfahrer aussteigen zu lassen, hielt der 23-Jährige die Fahrzeugkombination an. Ein nachfolgender Autofahrer bemerkte dies zu spät, worauf es zur Auffahrkollision kam. Beim Unfall wurde der 21-jährige Lenker leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Am Auto und dem Sachentransportanhänger entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken.

Donnerstag, 28. Mai, 18:35 Uhr

Fahrzeuge zum Gebrauch entwendet

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat vier Jugendliche ermittelt, die im Frühling in Müllheim mehrere Fahrzeuge entwendet hatten. Zwischen Mitte März und anfangs April wurden in Müllheim ein Traktor mit Anhänger, zwei Lastwagen sowie ein Lieferwagen zum Gebrauch entwendet. Die vier Fahrzeuge wurden in Müllheim und Frauenfeld wieder aufgefunden.

Die Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau führten zu vier Jugendlichen im Alter von 16 und 17 Jahren. Sie sind geständig und gaben an, dass sie die Fahrzeugschlüssel jeweils in den unverschlossenen Fahrzeugen aufgefunden hätten. Die Jugendanwaltschaft führt eine Strafuntersuchung.

Die Kantonspolizei Thurgau empfiehlt, das Fahrzeug immer abzuschliessen, keinesfalls sollen Fahrzeugschlüssel oder Ersatzschlüssel im Fahrzeuginneren deponiert werden.

Donnerstag, 28. Mai, 17:22 Uhr

Rollerfahrerin verletzt sich bei Unfall mit einem Auto

Die Rollerfahrerin wurde leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Die Rollerfahrerin wurde leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Bild: Kapo Thurgau

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall in Hefenhofen musste am Donnerstag eine Rollerfahrerin ins Spital gebracht werden.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war um 11 Uhr ein 22-jähriger Autofahrer auf der Sonnenbergstrasse in Richtung Romanshorn unterwegs. Als er beabsichtigte die Amriswilerstrasse zu überqueren, übersah er eine vortrittsberechtigte Rollerfahrerin, die in Richtung Amriswil unterwegs war. Die 42-Jährige wurde beim Unfall leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Donnerstag, 28. Mai, 14:26 Uhr

Hauptzollamt Singen nimmt AKZ-Abfertigung wieder auf

Stefan Teufel stempelt am Autobahnzoll Kreuzlingen/Konstanz Ausfuhrscheine.

Stefan Teufel stempelt am Autobahnzoll Kreuzlingen/Konstanz Ausfuhrscheine.

Bild: Andrea Stalder (15. Mai, 2019)

(red) Ab Dienstag, dem 2. Juni, werden im Bezirk des Hauptzollamts Singen – dieser reicht von Konstanz bis nach Bad Säckingen – wieder Ausfuhrscheine abgestempelt. Das Hauptzollamt Singen weist darauf hin, dass alle zur Ausfuhr abgefertigten Waren zwingend mitzuführen und gegebenenfalls vorzuzeigen sind.

Um unnötig lange Aufenthalte in den Zollämtern oder Abfertigungsstellen zu vermeiden, sind die Ausfuhrbelege vor Betreten der Abfertigungsgebäude vollständig auszufüllen. Kugelschreiber und Plätze zum Ausfüllen stehen daher vor Ort nicht zur Verfügung. Die Hygienehinweise an den Dienststellen sind zu beachten.

Donnerstag, 28. Mai, 13:31 Uhr

Dieb gefasst

(kapo) Kurz vor 2 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale gemeldet, dass sich eine unbekannte Person an der Bahnhofstrasse in Eschenz an unverschlossenen Fahrzeugen zu schaffen machen würde. Noch bevor Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau vor Ort waren, verliess die Person die Örtlichkeit. Kurz vor 3 Uhr konnte eine Patrouille am Brüelweg eine verdächtige Person anhalten und kontrollieren. Beim 29-jährigen Tunesier wurde Deliktsgut aufgefunden. Gemäss ersten Erkenntnissen stammen die Wertsachen aus einem unverschlossenen Fahrzeug.

Die Kantonspolizei Thurgau hat die Ermittlungen aufgenommen. Es wird unter anderem abgeklärt, ob der Asylsuchende für weitere Delikte in Frage kommt.

Donnerstag, 28. Mai, 12:28 Uhr

Brand einer Baumaschine in Stettfurt

(kapo) Am Mittwoch geriet in Stettfurt eine Baumaschine in Brand. Ein Arbeiter wurde dabei leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Kurz nach 12.45 Uhr geriet auf der Hauptstrasse in Stettfurt eine Pneuradwalze in Brand. Die Feuerwehr Matzingen-Stettfurt war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. Der 22-jährige Lenker der Walze wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Nach ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau ist der Brand auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Am Fahrzeug entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Donnerstag, 28. Mai, 11:35 Uhr

Senior muss Fahrausweis abgeben

Die Thurgauer Kantonspolizei zog einen Senior aus dem Verkehr, der ein massiv beschädigtes Auto hatte.

Die Thurgauer Kantonspolizei zog einen Senior aus dem Verkehr, der ein massiv beschädigtes Auto hatte.

Bild: Reto Martin

(kapo) Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte am Mittwoch kurz nach 16.30 Uhr an der Zürcherstrasse in Frauenfeld einen Autolenker, dessen Auto massive Schäden an der linken Fahrzeugseite aufwies. Der 77-jährige Lenker gab an, dass er vorgängig in einem Kreisel mit dem Randstein kollidiert sei. Beim Unfall wurde niemand verletzt, es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Die Polizisten beurteilten den Schweizer als nicht fahrfähig. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Donnerstag, 28. Mai, 10:45 Uhr

Vom Besuchsverbot zum Besuchsrecht - aber mit Auflagen

Im Behindertenwohnheim Hofacker in Weinfelden werden wegen der Corona-Pandemie spezielle Hygienemassnahmen befolgt. Besuche sind in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung jedoch nicht erlaubt.

Im Behindertenwohnheim Hofacker in Weinfelden werden wegen der Corona-Pandemie spezielle Hygienemassnahmen befolgt. Besuche sind in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung jedoch nicht erlaubt.

Bild: Reto Martin (Weinfelden, 13. März 2020)

(red) Aufgrund der Lockerungen des Bundes hat das Departement für Finanzen und Soziales entschieden, das Besuchsverbot für Pflegeheime und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen aufzuheben. Anstelle des Besuchsverbots tritt eine Besuchsregelung in Kraft.

Derzeit sind Besuche an definierten Stellen im öffentlichen Bereich möglich. Ab dem 30. Mai sollen Besuche unter Einhaltung der Vorgaben innerhalb und ausserhalb des Pflegeheimes wieder stattfinden können. Damit werden auch Besuche in den Zimmern und Spaziergänge wieder möglich.

Einschränkungen gibt es aber noch: Jede Besucherin und jeder Besucher hat eine Gesundheits-Checkliste wahrheitsgemäss und vollständig auszufüllen. Es dürfen keine Personen mit Symptomen für einen Besuch zugelassen werden. Die Besuchsdauer und die Besuchsfrequenz kann vom Pflegeheim oder den Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen in begründeten Fällen begrenzt werden.

Donnerstag, 28. Mai, 10:45 Uhr

Vergünstigter Sprung ins kühle Nass

Badespass im Seebad Romanshorn - das soll bald wieder möglich sein,

Badespass im Seebad Romanshorn - das soll bald wieder möglich sein,

Bild: Reto Martin

(red) Wegen der Coronapandemie hat das Seebad Romanshorn entschlossen, das Saisonabo zu vergünstigen - um zehn Prozent. Auf bereits gekaufte Abos im Vorverkauf gibt es an der Kasse den entsprechenden Geldbetrag bar retour. Eine weitere Reduktion betrifft die Parkkarte des Seebads, die nur nach Nachweis eines gültigen Saisonabos erhältlich ist: Sie kostet neu 120 statt 150 Franken.

Für die Wiedereröffnung werden laut den Verantwortlichen die Auflagen zur Erfassung und Begrenzung der Personenzahl sowie die Einhaltung der Distanzregeln in Schwimmbecken und auf den Liegewiesen die Knacknüsse sein. Zum Vergleich: In den vergangenen Jahren hielten sich an warmen Sommertagen gegen 4'000 Besucherinnen und Besucher im Seebad am Bodensee auf. Diese Zahl dürfte durch übergeordnete Auflagen verringert werden.

Mittwoch, 27. Mai, 17:44 Uhr

Talent Campus Bodensee macht am OneMillionRun mit

(lsf) Dieses Wochenende gibt es in der Schweiz einen noch nie dagewesenen Sportevent. Innert 48 Stunden sollen die Teilnehmer eine Million Kilometer laufen. Jeder für sich, aber via App verbunden. Die mobile Anwendung soll die zurückgelegte Strecke aufzeichnen, wobei man seine Anhänger auch via Selfie an seinem Run teilhaben lassen kann. Teilnehmen kann jeder, egal ob laufend, walkend oder wandernd; egal ob auf dem Land, in den Städten oder in den Bergen; egal ob Europameister, Bewegungsmensch oder Gelegenheitsjoggerin. Unterstützt wird durch den Event der Sportnachwuchs in der Schweiz. 

Teilnehmen wird auch der Talent Campus Bodensee, wie einem Instagram-Beitrag zu entnehmen. Die Organisation teilt dort ein Video von Marcel Hug, einem ehemaligen Schüler des Campus. Der Sportler wird mit seinem Rennrollstuhl am OneMillionRun teilnehmen. 

Mittwoch, 27. Mai, 15:50 Uhr

Oberthurgauer Politiker wollen gegen laute Autos auf Spassfahrt vorgehen

Dominik Diezi.

Dominik Diezi.

Bild: Andrea Stalder

(red) Ein «lästiges Phänomen» habe sich in der Coronakrise akzentuiert: Auffällige, hochmotorisierte und laute Autos mit zumeist jungen Lenkern auf Spassfahrten. Gern gewählte Szenerie der Poser für ihre Schlitten – im Volksmund «Balzverkehr» genannt – ist unter anderem das Oberthurgauer Ufer des Bodensees. Dies schreibt die Stadt Romanshorn in ihren Mitteilungen. Der Arboner Stadtpräsident und CVP-Kantonsrat Dominik Diezi will den Posern nun einen Riegel schieben. Er hat in Absprache mit dem Romanshorner Stadtpräsidenten Roger Martin eine entsprechende Einfache Anfrage eingereicht.

Roger Martin.

Roger Martin.

Bild: Reto Martin

Darin erkundigt er sich bei der Regierung nach ihrer Einschätzung der Situation. Und würdigt dabei, dass die Kantonspolizei in letzter Zeit vermehrt gezielte Kontrollen durchgeführt hat. Er fragt, ob solche Kontrollen – allenfalls auch in zivil – mit Schwerpunkt auf jugendliche Lenker und PS-Boliden künftig weiterhin geplant sind. Dies bewirke eine Attraktivitätsminderung in der digital gut vernetzten Poser-Community.

Diezi geht noch einen Schritt weiter: Falls es stimme, dass viele der Wagen geleast sind, sei als Massnahme beim Abschluss eines Leasingvertrags zur Beschaffung eines weit überdurchschnittlich motorisierten Fahrzeugs eine Verschärfung der Bundesvorschriften, beispielsweise im Gesetz über den Konsumkredit, zu prüfen.

Das Problem der Poser mit lauten Autos habe sich in der Coronakrise akzentuiert.

Das Problem der Poser mit lauten Autos habe sich in der Coronakrise akzentuiert. 

Bild: Andrea Stalder
Mittwoch, 27. Mai, 14:54 Uhr

Jakob Stark heute Abend bei TVO

Jakob Stark.

Jakob Stark.

Bild: Donato Caspari
Heidi Hanselmann.

Heidi Hanselmann.

Bild: Nik Roth

(lsf) Tagblatt-Chefredaktor Stefan Schmid diskutiert heute in der TVO-Sendung «Zur Sache» mit Jakob Stark und Heidi Hanselmann. Die beiden Regierungspräsidenten der Kantone Thurgau und St.Gallen treten beide in den nächsten Tagen ab. Vor ihrem Abschied aus den jeweiligen Regierungsgebäuden hatten sie jedoch mit der Coronakrise noch einmal alle Hände voll zu tun. 

Heute Abend regieren sie auf die Lockerungen, die der Bundesrat am Nachmittag verkündet. Stimmt die Richtung? Stimmt das Tempo? Die Sendung beginnt um 18.30 Uhr. Die «Thurgauer Zeitung» wird die wichtigsten Aussagen zusammenfassen. 

Mittwoch, 27. Mai, 13:38 Uhr

10'000 Masken gespendet

(red) Die Bemix Immobilien AG aus Bottighofen, vertreten durch Bujar und Besnik Emini, spendet der Bevölkerung von Bottighofen 10'000 Masken. Die Verteilung erfolgt unter der Federführung der Politischen Gemeinde, schreibt diese in einer Medienmitteilung. Mögliche Empfänger sind Rentner mit Wohnsitz in Bottighofen, die einen Bedarf ausweisen. Diese erhalten in den nächsten Tagen ein persönliches Schreiben, mit dem die Masken bei den entsprechenden Bezugsstellen abgeholt werden können. Wer nicht in der Lage ist, die Masken selber abzuholen, kann sich bei der Gemeindeverwaltung melden. Mitglieder des Zirkels legen diese dann in den Briefkasten.

Vergangene Woche hat bereits Kreuzlingen mitgeteilt, dass die Firma Bemix Immobilien AG 10'000 Masken an die Bevölkerung der Stadt spendet.  

Die Thurgauer Kantonsapothekerin Nadja Müller zeigte an einer Pressekonferenz Ende April vor, wie Masken getragen werden müssen.

Die Thurgauer Kantonsapothekerin Nadja Müller zeigte an einer Pressekonferenz Ende April vor, wie Masken getragen werden müssen.

Bild: Donato Caspari
Mittwoch, 27. Mai, 11:08 Uhr

Schweizer nach illegalem Autorennen in Deutschland geschnappt 

(lsf) Kurz nach 2 Uhr am Mittwochmorgen erhielt die Notruf- und Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Konstanz Kenntnis von einem illegalen Autorennen auf der BAB 81 zwischen Geisingen und Engen. 

Der Zeuge beschrieb die Autos als hochmotorisierte Sportwagen, drei Mercedes und ein BMW, alle mit schweizerischer Zulassung. Laut dem Anzeigenerstatter fuhren die Autofahrer auf beiden Fahrstreifen, reduzierten die Geschwindigkeit drastisch und beschleunigten anschliessend stark ihre hochmotorisierten Wagen.

Im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmassnahmen konnten die beschriebenen Autos auf einem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters in Bietingen festgestellt werden. Auf dem Platz standen acht aus der Schweiz stammende Personen in einer Gruppe. Weder die Beifahrer noch die beschuldigten Autofahrer waren bereit, eine Aussage zu machen das Polizeiprotokoll zu unterschreiben. Erst, nachdem der Staatsanwalt androhte, die Fahrzeuge als Pfand zu nehmen, waren alle Beschuldigte zur Unterschrift bereit. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden die Mobiltelefone der Fahrer beschlagnahmt. Gegen alle Autofahrer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, die sofortige Ausreise wurde angeordnet – auch aufgrund der erfolgten Einreise ohne zwingenden Grund entgegen der Corona-Verordnung.

Die Schweizer fuhren hochmotorisierte Sportwagen.

Die Schweizer fuhren hochmotorisierte Sportwagen.

Bild: Fotolia
Mittwoch, 27. Mai, 09:57 Uhr

Baby in Pool gestürzt

(kapo) Ein Baby hat sich am Dienstagabend in Tuttwil beim Sturz in einen Swimming-Pool unbestimmte Verletzungen zugezogen. Der 4-monatige Bub stürzte samt Kinderwagen aus noch ungeklärten Gründen kurz vor 17.30 Uhr in einen leeren Swimming-Pool im Garten eines Einfamilienhauses. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde das Baby mit unbestimmten Verletzungen durch die Rega ins Spital geflogen. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Der Bub wurde mit der Rega ins Spital geflogen.

Der Bub wurde mit der Rega ins Spital geflogen.

Bild: Alexandra Wey/Keystone
Mittwoch, 27. Mai, 09:48 Uhr

Führerausweis abgenommen

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstagabend in Frauenfeld einem alkoholisierten Autofahrer den Führerausweis abgenommen. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten den Mann um 19 Uhr auf der Thurstrasse. Weil die Atemalkoholprobe beim 49-jährigen Schweizer einen Wert von 0,7 mg/l ergab (würde 1,4 Promille entsprechen), wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Mittwoch, 27. Mai, 09:28 Uhr

Besuchsverbot in medizinischen Institutionen fällt

Während der vergangenen Wochen und Monate galt in Spitälern, Rehakliniken oder Psychiatrien ein Besuchsverbot.

Während der vergangenen Wochen und Monate galt in Spitälern, Rehakliniken oder Psychiatrien ein Besuchsverbot. 

Bild: Kenneth Nars

(red) Die Covid-19-Massnahmen des Bundes werden seit einem Monat in verschiedenen Bereichen schrittweise gelockert. Basierend auf den aktuellen niedrigen Fallzahlen und aufgrund der Lockerungen des Bundes hat das Thurgauer Departement für Finanzen und Soziales entschieden, das generelle Besuchsverbot für medizinische Institutionen (Akutspitäler, Rehabilitationskliniken, Psychiatrien) aufzuheben.

Mit Entscheid vom 22.Mai wurde für innerkantonale medizinische Institutionen die Besuchsregelung gemäss der Empfehlung des Nationalen Zentrums für Infektionsprävention (swissnoso) als verbindlich erklärt. Diese besagt, dass Besuche grundsätzlich wieder erlaubt sind unter Einhaltung der Schutzmassnahmen, welche die Branche definiert hat. Dies teilt der Kanton am Mittwochmorgen mit.

Die Klinikdirektionen können für sachlich begründete Fälle für einzelne Patientengruppen oder im Einzelfall davon abweichende Ausnahmeregelungen erlassen. Besucherinnen und Besucher sind deshalb gebeten, sich vor dem Besuch über die geltende lokale Regelung zu orientieren und sich daran zu halten.

Für Alters- und Pflegeheime und sozialmedizinische Einrichtungen gelten separate Besuchsregelungen. Diese werden gemäss der aktuellen Lageentwicklung demnächst angepasst.

Mittwoch, 27, Mai, 09:29 Uhr

Alkoholisiert Unfall verursacht

(kapo) Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Dienstagabend in Amriswil einen Selbstunfall. Der Mann war um 20.45 Uhr auf der Freiestrasse in Richtung Erlen unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kollidierte der 61-jährige Lenker unmittelbar nach dem Überqueren der Kirchstrasse rechtsseitig mit einer Gartenmauer. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt einige tausend Franken.

Die Atemalkoholprobe beim Schweizer ergab einen Wert von 0,49 mg/l, was 0,98 Promille entsprechen würde. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Dienstag, 26. Mai, 17:40 Uhr

Zwei Thurgauer in der Schreinernationalmannschaft

(red) Die Gruppe Ost der regionalen Schreinermeisterschaften hat ihren Wettkampf nachgeholt. Der Anlass war Ende März in Frauenfeld geplant gewesen, musste jedoch wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Die Teilnehmenden haben die Aufgabe nun in ihrem Lehrbetrieb oder in einem Ausbildungszentrum hergestellt. Gewonnen hat Jonas Bleiker (Guntershausen) vor Severin Bichsel (Frauenfeld).

Sieger Jonas Bleiker arbeitet konzentriert am Aufgabenstück.

Sieger Jonas Bleiker arbeitet konzentriert am Aufgabenstück.

Bild: PD/Thi My Lien Nguyen (VSSM)

Die 34 Teilnehmer haben am Morgen um 7 Uhr per Mail die Aufgabe für die regionalen Schreinermeisterschaften erhalten. Acht Stunden hatten sie Zeit, einen Rahmen aus Eschenholz und Eiche massiv mit vielen verschiedenen Verbindungen herzustellen. Nach Wettkampfende haben alle Teilnehmenden ihr Aufgabenstück fotografiert und das Bild als Beweis in einen Gruppenchat gestellt. Danach haben sie es an den Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM) eingeschickt. Letzte Woche wurden die Rahmen von sechs Experten bewertet, wie es in einer Medienmitteilung der Schreiner Zeitung heisst. 

Der Zweitplatzierte, Severin Bichsel.

Der Zweitplatzierte, Severin Bichsel.

Bild: PD/Thi My Lien Nguyen (VSSM)

Die Aufgabe am besten gelöst hat Jonas Bleiker aus Guntershausen (Lehrbetrieb Erich Keller AG in Sulgen). Sein Rahmen wurde mit 80,17 Punkten bewertet. Zweiter wurde Severin Bichsel aus Frauenfeld (77,92/Schreinerei Fehlmann, Müllheim), Dritter Marcel Wagner aus Niederbüren SG (Schreinerei Egli, Niederstetten SG) mit einem Total von 70,58. Die ersten drei sind nun auch Mitglied der neunköpfigen Schreinernationalmannschaft.

Dienstag, 26. Mai, 13:55 Uhr

Verletzte bei Auseinandersetzung

(kapo) Am Montagabend wurden in Matzingen fünf Personen bei einer Auseinandersetzung leicht verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es nach 19 Uhr vor einer Liegenschaft an der Juchstrasse zu einer Auseinandersetzung zwischen fünf Personen. Die Beteiligten wurden alle leicht verletzt, zwei mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau nahmen eine Slowakin, einen Slowaken und einen Portugiesen im Alter zwischen 36 und 38 Jahren fest. Der genaue Tathergang wie auch die Hintergründe der Auseinandersetzung sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld ordnetet bei den Beteiligten eine Blutprobe an und hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

Dienstag, 26. Mai, 13:54 Uhr

Autoradsätze aus Tiefgaragen gestohlen

(kapo) In den vergangenen Tagen wurden in Frauenfeld mehrere Autoradsätze gestohlen. Seit dem 21. Mai sind bei der Kantonspolizei Thurgau zehn Anzeigen deswegen erstattet worden. Unbekannte Täter haben die Autoräder aus Tiefgaragen von Mehrfamilienhäusern gestohlen. Diese waren bei den Parkplätzen der Besitzer deponiert.

Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht. Autoräder sollten eingeschlossen oder mit einer Kette gegen Diebstahl gesichert werden.

Die gestohlenen Autoradsätze waren bei den Parkplätzen deponiert.

Die gestohlenen Autoradsätze waren bei den Parkplätzen deponiert.

Bild: Reto Martin
Dienstag, 26. Mai, 11:59 Uhr

4'300 Buchseiten über Thurgauer Kunstdenkmäler online

Luftansicht Schloss Bürglen.

Luftansicht Schloss Bürglen.

Bild: PD

(red) Die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK) hat 139 Kunstdenkmäler-Bände der Schweiz digitalisiert und ins Internet gestellt – so auch die neun Ausgaben über den Kanton Thurgau. Seit knapp 100 Jahren lässt die GSK landesweit die Baukultur, Kunst und Geschichte wissenschaftlich erforschen und allgemein verständlich in der Buchreihe «Die Kunstdenkmäler der Schweiz» darstellen.

Nun hat die GSK mit der Digitalisierung dieses international einmaligen Monumentalwerks den Schritt ins Internetzeitalter vollzogen: Die Inhalte von 65'000 Seiten in 139 Bänden sind ab sofort kostenlos online zugänglich, darunter 4300 Seiten über den Thurgau. Dies schreibt das Amt für Denkmalpflege des Kantons Thurgau in einer Medienmitteilung.

In einem nächsten Schritt werden zurzeit die Inhalte jedes Bandes verschlagwortet und geolokalisiert, das heisst mit geografischen Koordinaten versehen. Bis 2027 – zum hundertjährigen Bestehen der Buchreihe – soll das Digitalisierungsprojekt abgeschlossen sein.

Damit die erweiterten Abfrage- und Auswertungsfunktionen überhaupt möglich sind, hat die GSK in Zusammenarbeit mit Spezialisten eine eigene, massgeschneiderte Suchmaschine entwickelt, die auf Algorithmen für Künstliche Intelligenz basiert. 360-Grad-Bilder ergänzen die Informationen zusätzlich. Drei Innenräume von Thurgauer Bauwerken können bisher auf diese Weise erkundet werden (https://www.gsk.ch/de/rundsicht.html): der Salon im Schloss Berg, die St. Leonhardskapelle in Landschlacht und die Klosterkirche in Münsterlingen.

Dienstag, 26. Mai, 11:07 Uhr

10.Arenenbergertag wird aufgeschoben – Jubiläum des Traditionsfestes findet erst 2021 statt

Marktstände und Tiere am Arenenbergertag im Juni 2018.

Marktstände und Tiere am Arenenbergertag im Juni 2018. 

 Bild: Andrea Stalder

(red) Auch der Arenenbergertag reiht sich in die lange Liste 2020 abgesagter Veranstaltungen ein. Das Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg teilt am Dienstag aber mit: «Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – schliesslich ist das im Februar 2020 bezogene neue Schulgebäude auch im kommenden Jahr noch fast neu.» Das «grosse generationenübergreifende Fest an einem der schönsten Plätze der Bodenseeregion» finde deshalb 2021 wieder statt. 

Neben dem Aspekt Bildung stehen an dem geschichtsträchtigen Veranstaltungsort wie gewohnt auch Kulinarik, Landwirtschaft, ländliches Handwerk, Attraktionen für Kinder, Hotel und Napoleonmuseum im Fokus. Der Arenenbergertag wird auch 2021 rund ums Schloss und das dazugehörige Gut einen weiten Bogen von einem «Tag der offenen Schule», liebevoll produzierten kulinarischen Spezialitäten auf dem Slow Food Markt Ostschweiz bis zu den Chancen des «Smart Farming» spannen.

Dienstag, 26. Mai, 09:12 Uhr

Polizei bittet um Hinweise zu Hundeköder

Der gefundene Hundeköder mit einer Nadel drin.

Der gefundene Hundeköder mit einer Nadel drin.

Bild: PD

(red) Anwohner im Niklausenquartier in der Stadt Schaffhausen haben am Montagmittag einen mit einer Nadel präparierten Hundeköder gefunden. Dieser Köder kann schwere Verletzungen bei Hunden verursachen. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung, insbesondere Hundehalter, um Vorsicht und um sachdienliche Hinweise zum Ursprung dieses Hundeköders.

Die Polizei nimmt den Vorfall gemäss einer Medienmitteilung sehr ernst und geht allen Hinweisen nach. Sie bittet jedoch, auf die Verbreitung von nicht verifizierten Meldungen zu verzichten und Panikmacherei zu vermeiden. Wenn jemand Kenntnis von einem Hundeköder hat, soll derjenige sachdienliche Hinweise per Telefon an die Einsatz- und Verkehrsleitzentrale 052'624'24'24 melden. Nur wenn die Polizei Kenntnis von Vorfällen habe, könne sie notwendige Massnahmen einleiten. Bislang liegen der Polizei keine weiteren Meldungen über verletzte Hunde oder weitere Köder vor.

Dienstag, 26. Mai, 09:06 Uhr

E-Bike-Fahrer verletzt

(kapo) Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Montagabend in Sirnach ein E-Bike-Fahrer leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau fuhr kurz nach 19 Uhr ein 30-jähriger Autofahrer von der Wilerstrasse herkommend in Richtung Obere Bahnhofstrasse. Als er sich in der Bahnunterführung Hochwacht befand, kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden E-Bike-Fahrer. Der 33-Jährige wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Montag, 25. Mai, 17:32 Uhr

Audi RS 6 mit Thurgauer Kennzeichen

(red) Am Sonntag gegen 19.15 Uhr lieferten sich drei Männer aus der Schweiz auf der deutschen Bundesautobahn A81 zwischen Geisingen und Engen im Hegau ein illegales Rennen. Zeugen fuhren mit relativ hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn Richtung Singen.

Nach der Anschlussstelle Geisingen wurde das Auto durch einen weissen Audi RS 6 mit Thurgauer Kennzeichen durch Überfahren des rechts neben der Fahrbahn verlaufenden Seitenstreifens überholt. Der Lenker des Audis schloss anschliessend zu einem schwarzen und einem silbernen BMW mit Zürcher Kontrollschilder auf. Die drei Autos fuhren nebeneinander, verringerten plötzlich auf eine Geschwindigkeit von etwa 150 km/h und bremsten so den nachfolgenden Verkehr aus. Danach beschleunigten sie stark und fuhren offensichtlich ein Rennen Richtung Kreuz Hegau. Der Audi RS 6 wurde später noch einmal auf der Bundesstrasse 30 beobachtet.

Der Lenker wird als etwa 40 Jahre alt und Glatzenträger beschrieben. Die Polizei sucht Zeugen, Telefon 0049 7733 9960-0

Autobahn

Autobahn

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Montag, 25. Mai, 16:48 Uhr

Tägerwiler übernimmt Stiftung Rosenegg

(red) Die Stiftung Rosenegg in Kreuzlingen hat Martin Engelhart aus Tägerwilen zum neuen Stiftungsrats-Präsidenten gewählt. Er löst Markus Aemisegger aus Triboltingen ab, welcher als Interimspräsident im vergangenen Jahr die Geschicke der Stiftung laut einer Mitteilung sehr verantwortungsbewusst und engagiert geführt hatte, nachdem der vorherige Präsident nach nur sehr kurzer Amtszeit überraschend verstorben war.

Martin Engelhart, Yvonne Istas und Markus Aemisegger mit historischem Dokument zur Gründung des Museums.

Martin Engelhart, Yvonne Istas und Markus Aemisegger mit historischem Dokument zur Gründung des Museums.

(Bild: PD)

Martin Engelhart wurde bereits im März 2020 in einer Stiftungsratssitzung einstimmig zum Präsidenten ernannt. Bedingt durch die Coronakrise und der damit verbundenen sofortigen Betriebsschliessung engagierte er sich bisher eher im Hintergrund und auf Distanz; mit den Lockerungen der Massnahmen, der Wiederaufnahme des Betriebs und der Öffnung des Museums am 12. Juni 2020 sei nun der ideale Zeitpunkt, über den Wechsel im Präsidium zu informieren.

Martin Engelhart wuchs in Kreuzlingen und in der Nachbarschaft zum Rosenegg auf. Heute lebt der Familienvater in Tägerwilen und arbeitet in leitender Position in einem Versicherungs- und Finanzunternehmen.

Montag, 25. Mai, 16:04 Uhr

Kanton besetzt Vakanzen im Amtsarztdienst

(red) Im Amtsarztdienst des Kantons Thurgau sind infolge Pensionierung zwei Rücktritte zu verzeichnen: Dr. med. Urs-Peter Beerli per 30. Juni 2020 und Dr. med. Martin Gisin rückwirkend per 31. März 2020. Um die Amtsarzttätigkeit im Kanton Thurgau weiterhin sicherzustellen, ernennt das Departement für Finanzen und Soziales (DFS) per 1. Juli 2020 drei neue Amtsärzte, namentlich Dr. med. Felix Fröscher, Eschenz, Dr. med. Alfred Schweizer, Weinfelden, und Dr. med. Dominik Hauser, Frauenfeld.

In der Amtsarzttätigkeit stellen sich anspruchsvolle berufliche Aufgaben, heisst es in einer Mitteilung des kantonalen Amtes für Gesundheit. Im Vordergrund steht die Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft und der Polizei bei aussergewöhnlichen Todesfällen. Weitere Herausforderungen sind Beurteilungen zur Hafterstehungsfähigkeit, zur fürsorgerischen Unterbringung, zur Rückbehaltung in den psychiatrischen Kliniken im Auftrag der Kinder- und Erwachsenschutzbehörde sowie die Sicherstellung von Blut- und Urinproben im Strassenverkehr oder bei Delikten.

Die aktuell amtierenden 21 Amtsärztinnen und Amtsärzte leisten aufgeteilt in vier Gruppen einen ganzjährigen 24-Stunden-Präsenzdienst.

Alltag für jeden Arzt. Gerätschaften für eine ärztliche Behandlung.

Alltag für jeden Arzt. Gerätschaften für eine ärztliche Behandlung.

(Bild: Andrea Stalder)
Montag, 25. Mai, 15:12 Uhr

Brandursache noch unklar

(kapo/sko) Bei einem Brand im Dachstock eines Doppeleinfamilienhauses in Basadingen ist am Montag Sachschaden entstanden. 

Das Feuer lodert im Dachstock des Doppelfamilienhauses.

Das Feuer lodert im Dachstock des Doppelfamilienhauses.

(Bild: BRK News)

Um 9 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass es im Dachstock eines Doppeleinfamilienhauses an der Klostergasse brennen würde. Die Feuerwehr Region Diessenhofen war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand. 

Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache wurde der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen. Der Sachschaden dürfte mehrere zehntausend Franken betragen.

Ein Feuerwehrmann begibt sich ins Innere des Dachstockes.

Ein Feuerwehrmann begibt sich ins Innere des Dachstockes.

(Bild: BRK News)
Montag, 25. Mai, 14:28 Uhr

Bons von Gewerbebetrieben, Detaillisten und Gastronomen

(red) Als Folge der Coronakrise präsentieren sich seit Mitte April Kreuzlinger Gewerbetreibende, Detaillisten und Gastronomen auf der Online-Plattform «meinKreuzlingen.ch». Die Stadt Kreuzlingen und der Gewerbeverein Kreuzlingen initiierten das Angebot mit dem Ziel, die lokale Wirtschaft zu unterstützen. 

Thomas Niederberger, Stadtpräsident Kreuzlingen.

Thomas Niederberger, Stadtpräsident Kreuzlingen.

(Bild: Alex Spichale)

«Nachdem wir digital gestartet sind, folgt nun ein analoges Angebot für die Bevölkerung, und zwar im ganzen Bezirk Kreuzlingen», teilt Stadtpräsident Thomas Niederberger mit.

Ein farbenfroher Flyer mit Aktions-Bons liegt in der dritten Juni-Woche der Wochenzeitung «Kreuzlinger Nachrichten» bei. «Vom Angebot profitieren sollen Kundinnen und Kunden und das Gewerbe gleichermassen», sagt Niederberger. Die Coronakrise könne nur als Gemeinschaft bewältigt werden, jeder einzelne könne einen wichtigen Beitrag leisten, indem er seine Einkäufe lokal tätige. 

Der Flyer mit Aktions-Bons.

Der Flyer mit Aktions-Bons.

(Bild: PD)
Montag, 25. Mai, 13:24 Uhr

Bürogebäude der Seebehörden soll verlängert werden

(red) Die Thurgauer Seepolizei und die Schifffahrtskontrolle brauchen nach Meinung des Regierungsrats mehr Platz. Die beiden Behörden sind an der Bleichestrasse in Kreuzlingen in der Nähe einer Hafenanlage untergebracht. In dem Bürogebäude, das für 14 Mitarbeiter ausgelegt wurde, sollen bald 18 Leute arbeiten, «um die zugewiesenen Aufgaben auch zukünftig adäquat wahrnehmen zu können», teilt der Regierungsrat mit.

«Bereits heute sind die Platzverhältnisse aber beengt und die Büros überbelegt.»

Der Standort sowie die Zusammenarbeit zwischen den beiden Diensten haben sich bewährt. Gemäss einer Machbarkeitsstudie deckt eine Verlängerung des bestehenden Gebäudes die künftigen Bedürfnisse der Seepolizei und der Schifffahrtskontrolle am besten ab. Da mit Baukosten von rund 3,5 Millionen Franken gerechnet wird, schreibt der Kanton die Architekturleistungen im offenen Verfahren im Staatsvertragsbereich aus.

Ein Schiff der Seepolizei beim Yachthafen Kreuzlingen.

Ein Schiff der Seepolizei beim Yachthafen Kreuzlingen.

(Bild: Andrea Stalder)

Mit einer so genannten Thesenkonkurrenz wird nun ein geeignetes Architekturbüro gesucht. Die Gewinner der Thesenkonkurrenz werden danach im ersten Trimester 2021 das Bauprojekt und den Kostenvoranschlag erarbeiten. Der Regierungsrat hat das Wettbewerbsprogramm für die Thesenkonkurrenz» genehmigt und eine Jury bestimmt. Über den Zuschlag entscheidet das Departement für Bau und Umwelt. Der Grosse Rat soll Ende 2021 darüber entscheiden; die Bauarbeiten sind von Herbst 2022 bis 2023 geplant.

Montag, 25. Mai, 11:38 Uhr

Kreuzlinger Kantischüler gewinnt Bronze

Leo Thom gewinnt Bronze an der Physik-Olympiade.

Leo Thom gewinnt Bronze an der Physik-Olympiade.

Bild: Stephan Böker

(red/man) Leo Thom von der Kantonsschule Kreuzlingen hat an der Nordisch-Baltischen Physik-Olympiade eine Bronzemedaille gewonnen.

Wegen der Coronakrise fand die Nordisch-Baltische Physik-Olympiade am 16. Mai digital statt. Ausnahmsweise war die Prüfung auch für Schülerinnen und Schüler ausserhalb der nordisch-baltischen Region offen. Vier Finalisten der Schweizer Physik-Olympiade haben sich der Herausforderung gestellt - spontan und ohne grosse Vorbereitung. Dennoch haben gleich zwei von ihnen Bronzemedaillen geholt. Nebst Thom landete auch noch ein Schüler aus der Westschweiz auf em Podest.

Montag, 25. Mai, 11:08 Uhr

Alkoholisiert in Kreuzlingen unterwegs

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag in Kreuzlingen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz nach 23.45 Uhr auf der Unterseestrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 39-jährigen Schweizer einen Wert von 0,51 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Montag, 25. Mai, 10:16 Uhr

Velofahrer in Kreuzlingen verletzt

Ein Velo und ein Auto sind am Sonntag in Kreuzlingen zusammengestossen.

Ein Velo und ein Auto sind am Sonntag in Kreuzlingen zusammengestossen.

Symbolbild: key/Yoshiko Kusano

(kapo) Bei einer Kollision mit einem Auto wurde am Sonntagnachmittag in Kreuzlingen ein Velofahrer verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Gemäss bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es um 16 Uhr im Ziilkreisel, Romanshornerstrasse und Seetalstrasse, zu einer Kollision zwischen einem 25-jährigen Autofahrer und einem Velofahrer. Durch den Sturz auf den Boden zog sich der 59-Jährige leichte Verletzungen zu und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen hundert Franken.

Zeugenaufruf
Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter 058 345 20 00 zu melden.

Montag, 25. Mai, 09:21 Uhr

Brandursache noch unklar

(kapo/sko) Am Sonntagnachmittag hat es auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Ermatingen gebrannt. 

Um 16.15 Uhr bemerkte ein Anwohner eine starke Rauchentwicklung auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Schiffländestrasse und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Als die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau eintrafen, stellten sie Flammen und starken Rauch auf einem Balkon im zweiten Obergeschoss fest. Die Feuerwehren Ermatingen und Salenstein sowie die Stützpunktfeuerwehr Kreuzlingen waren rasch vor Ort und konnten den Brand löschen. Es wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 200'000 Franken.

Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache kamen der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sowie ein Elektroinspektor vor Ort.

Sonntag, 24. Mai, 18:21 Uhr

E-Bike-Fahrer verletzt sich bei Verkehrsunfall

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall in Amriswil wurde am Sonntag ein E-Bike-Fahrer verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 72-jähriger Autofahrer kurz vor 10.30 Uhr auf der Weinfelderstrasse in Richtung Erlen unterwegs. Als er in den Mühlebach Kreisel einfahren wollte, kam es zu einer Kollision mit einem E-Bike-Fahrer, der sich bereits im Kreisel befand. Bei der Kollision wurde der 59-jährige Mann leicht verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Sonntag, 24. Mai, 12:29 Uhr

Rechnung und zwei Kreditanträge genehmigt

(rsc) Über über die eigentlich für die Gemeindeversammlung vorgesehenen Traktanden liess Tobel-Tägerschen coronabedingt an der Urne abstimmen. Dabei haben die Stimmbürger am Sonntag die Jahresrechnung 2019 (Gewinn von rund 44'000 Franken) mit 141 Ja- zu 21 Nein-Stimmen deutlich genehmigt. Ebenso das Protokoll der vergangenen Gemeindeversammlung, mit 159 Ja- und sechs Nein-Stimmen.

Die Tobler hatten zudem über zwei Kreditbegehren zu entscheiden: Die Sanierung und EW-Erschliessung der Thorstrasse (564'000 Franken) wurde mit 121 Ja- zu 49 Nein-Stimmen gutgeheissen. Auch der Kredit für das Hochwasserschutzprojekt Thürn (237'000 Franken) wurde bewilligt: mit 125 Ja- zu 45 Nein-Stimmen.

Sonntag, 24. Mai, 11:51 Uhr

Kirchbürger wählen und stimmen brieflich

(red) Die für den 7. Juni geplante Versammlung kann die Evangelische Kirchgemeinde Münchwilen-Eschlikon wegen der Coronapandemie nicht durchführen. Stattdessen findet eine briefliche Abstimmung am 28. Juni statt, wie die Kirchgemeinde mitteilt. Ausnahmsweise sind das Protokoll der letzten Gemeindeversammlung, die Jahresrechnung 2019 sowie die Jahresberichte schriftlich zu genehmigen. Ausserdem ist das Amt der Kirchenpflege, das für die Finanzen der Kirchgemeinde verantwortlich ist, neu zu wählen.

Die Kirchenvorsteherschaft schlägt einstimmig Stefan Wüthrich aus Eschlikon zur Wahl als Kirchenpfleger vor. «Den Ausschlag für den Wahlvorschlag gab neben der fachlichen Qualifikation schlussendlich vor allem die Mitgliedschaft in unserer Kirchgemeinde», heisst es in der Mitteilung. Wird Wüthrich gewählt, erhält er den gleichen rechtlichen Status wie die bisherige Amtsinhaberin. Er wird dadurch beratendes Mitglied der Kirchenvorsteherschaft sein, jedoch ohne Stimmrecht.

Sonntag, 24. Mai, 09:45 Uhr

Technischer Defekt an Ölheizung führt zu Feuerwehreinsatz

(kapo/lex) Ein Bewohner stellte am Samstag kurz nach 12.15 Uhr an der Alte Käsereistrasse in Leimbach eine starke Rauchentwicklung aus dem Heizungsraum fest und schlug Alarm. Wie die Thurgauer Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt, rückte die Feuerwehr Bürglen mit rund 30 Einsatzkräften aus. «Ein Löscheinsatz war nicht nötig, weil es zu keinem Brand kam.»

Die Feuerwehr Bürglen ist mit rund 30 Einsatzkräften an den Einsatzort in Leimbach ausgerückt.

Die Feuerwehr Bürglen ist mit rund 30 Einsatzkräften an den Einsatzort in Leimbach ausgerückt. 

Symbolbild: Reto Martin

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ist die starke Rauchentwicklung auf einen technischen Defekt bei der Ölheizung zurückzuführen. Ein Elektroinspektor wurde beigezogen. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

Sonntag, 24. Mai, 09:00 Uhr

Motorradfahrer verletzt sich bei Selbstunfall und muss ins Spital

Der 76-jährige Motorradfahrer verletzte sich beim Unfall leicht, musste aber dennoch ins Spital.

Der 76-jährige Motorradfahrer verletzte sich beim Unfall leicht, musste aber dennoch ins Spital. 

Archivbild: Eveline Bachmann

(kapo/lex) Eine Passantin meldete am Samstag kurz nach 13 Uhr der Kantonalen Notrufzentrale, dass im Kreisel an der Arbonerstrasse in Amriswil ein Motorradfahrer gestürzt sei.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor der Mann die Kontrolle über das Motorrad und stürzte. «Der 76-Jährige zog sich dabei leichte Verletzungen zu und musste ins Spital gebracht werden.» Am Motorrad entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Samstag, 23. Mai, 14:19 Uhr

Holzbeige einer Grillstelle gerät in Brand – Polizei sucht Zeugen

Wie es zum Brand kommen konnte, ist noch unklar. Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Wie es zum Brand kommen konnte, ist noch unklar. Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. 

Kapo TG

(kapo/lex) Ein Passant hat am Freitag kurz nach 16 Uhr eine brennende Holzbeige bei der Grillstelle der Bürgerhütte Mettlen bemerkt und telefonisch den Hüttenverantwortlichen verständigt. Dieser war rasch vor Ort und brachte das Feuer unter Kontrolle, wie die Thurgauer Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt. «Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere hundert Franken.»

Um die Brandursache zu klären, wurde der Brandermittlungsdienst beigezogen. Weiter sucht die Polizei Zeugen. Wer Angaben zur Brandursache machen kann oder andere sachdienliche Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Polizeiposten Weinfelden unter der Telefonnummer 058-345-25-00 zu melden.

Mittwoch, 20. Mai, 12:39 Uhr

Schönholzer mit 90 Stimmen zum Regierungsratspräsidenten gewählt

Der neue Regierungsratspräsident Walter Schönholzer mit Blumenstrauss neben FDP-Fraktionspräsident Anders Stokholm.

Der neue Regierungsratspräsident Walter Schönholzer mit Blumenstrauss neben FDP-Fraktionspräsident Anders Stokholm.

Bild: Reto Martin

(lsf) Der Grosse Rat wählte am Mittwoch Walter Schönholzer zum Präsidenten des Regierungsrats. Schönholzer (FDP, Neukirch an der Thur) übernimmt diese Amt zum ersten Mal. Schönholzer vereinte 90 Stimmen auf sich, 26 gingen an Vereinzelte, elf Stimmzettel blieben leer und einer war ungültig. 

Vizepräsidentin des Regierungsrats ist Monika Knill (SVP, Alterswilen). 112 Mitglieder des Grossen Rates wählten sie, neun Stimmen gingen an Vereinzelte, sechs Stimmzettel blieben leer und einer war ungültig. 

Mittwoch, 20. Mai, 12:23 Uhr

Norbert Senn mit Glanzresultat als Grossratspräsident gewählt

Norbert Senn nimmt die Glückwünsche der Regierung entgegen.

Norbert Senn nimmt die Glückwünsche der Regierung entgegen.

Bild: Reto Martin

(lsf) Der bisherige Vizepräsident Norbert Senn präsidiert seit heute den Thurgauer Grossen Rat. Der CVP-Kantonsrat (Romanshorn) wurde in der Frauenfelder Rüegerholzhalle mit 123 Stimmen gewählt. Lediglich drei Stimmen fielen auf Vereinzelte, ein Wahlzettel blieb leer. Senn leitet das Volksschulamt des Kantons Appenzell Innerrhoden und ist 62-jährig.

Brigitte Kaufmann.

Brigitte Kaufmann.

Bild: Donato Caspari

Neue Vizepräsidentin des Grossen Rats ist Brigitte Kaufmann (FDP, Uttwil). Sie erhielt 89 Stimmen, 32 fielen auf Vereinzelte. 

Mittwoch, 20. Mai, 11:39 Uhr

Amtsgelübde im Grossen Rat

(lsf) Regierungsrat Urs Martin, Cornel Inauen, Mitglied des Obergerichts, Tamara Willig-Rubano, Ersatzmitglied des Obergerichts, Marcel Brun, Mitglied des Zwangsmassnahmengerichts, und Staatsschreiber Paul Roth wurden am Mittwochvormittag im Grossen Rat vereidigt. 

Regierungsrat Urs Martin legte sein Amtsgelübde in der Thurgauer Tracht ab.

Regierungsrat Urs Martin legte sein Amtsgelübde in der Thurgauer Tracht ab.

Bild: Reto Martin