THURGAU-TICKER: Michael Basler erhält den Forschungspreis Walter Enggist +++ Tägerwiler Fischer beklagen Forellensterben in den Bächen +++ Drei neue Coronafälle im Kanton Thurgau

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Dienstag, 22. September, 17:35 Uhr

Zwei Baustellen in Märstetten

(red) Ab dem 23. September bis zum 25. September ist die Ruberbaumstrasse zwischen Märstetten und Ottoberg gesperrt. Grund für die Bauarbeiten ist der Belagseinbau. Ebenso beginnen ab Mitte September bis Ende November die Arbeiten zur Sanierung der Alten Gillhofstrasse in Märstetten. Die Beeinträchtigungen für die Anstösser und Betroffenen sollen gering gehalten werden, teilt die Gemeinde mit. Bei beiden Arbeiten sind witterungsbedingte Verschiebungen möglich.

Dienstag, 22. September, 15:52 Uhr

Michael Basler erhält den Forschungspreis Walter Enggist

Preisgewinner Michael Basler.

Preisgewinner Michael Basler.

(Bild: Donato Caspari)

(mwi) Der Thurgauer Biotechnologe Michael Basler hat am Montagabend in der Kantonsschule Frauenfeld den mit 15'000 Franken dotierten Forschungspreis Walter Enggist entgegen nehmen dürfen. «Für uns in der Beurteilungskommission war es bereichernd, interessant und spannend, aus der Vielfalt der Themen und der verschiedenen Bezüge zum Kanton Thurgau die beste Arbeit zu bestimmen», sagt Sibylle Minder Hochreutener, Vorsitzende der Beurteilungskommission. Michael Basler zeigte sich erfreut über den Forschungspreis für seine Forschungsarbeit mit dem Titel «Immunoproteasome Inhibition Selectively Kills Human CD14+ Monocytes and as a Result Dampens IL-23 Secretion». «Er zeigt, dass unsere Arbeit sinnvoll ist», sagte er. Michael Basler und sein Team erforschen Autoimmunkrankheiten wie Multiple Sklerose, Diabetes oder die Darmkrankheit Colitis.

Der Nachwuchsforschungspreis geht an Ute Christiane Hoefert.

Der Nachwuchsforschungspreis geht an Ute Christiane Hoefert.

(Bild: Donato Caspari)

Ebenfalls im Rahmen der Verleihung des Forschungspreises Walter Enggist wird der Nachwuchsforschungspreis der Thurgauischen Stiftung für Wissenschaft und Forschung vergeben. Die Übergabe des mit 3000 Franken dotierten Preises an die Kunstwissenschafterin Ute Christiane Hoefert übernahm Regierungsrätin Monika Knill.

Dienstag, 22. September, 14:43 Uhr
Verendete Fische.

Verendete Fische.

(Bild: PD)

Gewässerverschmutzungen und Fischsterben im Tägerwiler Dorfbach

In der vergangenen Woche kam es zu drei Gewässerverschmutzungen im Tägerwiler Dorfbach. Das teilt der Verein Seerheinfischer Tägerwilen mit. Am Mittwoch, 16. September, wurde ein Teil des Allmendbachs verschmutzt, als bei Tiefbauarbeiten eine Röhre versehentlich beschädigt wurde. Dank sofortiger Reaktion durch Zuleitung von Frischwasser konnte ein Fischsterben verhindert werden. Das tonhaltige Wasser wurde sofort verdünnt.

Am 18. September wurde der Bach erneut verschmutzt. Hier gelangte eine unbekannte Substanz auf unbekanntem Weg in das Gewässer und verursachte eine starke Trübung. Dies führte dazu, dass innert kürzester Zeit zahlreiche Fische verendeten. Darunter auch diverse über 30 Zentimeter grosse, ältere Laichtiere, was ein enormer Verlust für die Fauna im Bach bedeutet und natürlich auch den Verein besonders schmerzt. Die Schadenssumme beläuft sich auf circa 720 Franken.

Die dritte Verschmutzung wurde dann am Samstagabend, 19. September, im Dorfbach, im Bereich Spulackerstrasse gemeldet. Anwohner konnten mehrere tote Fische am Bach erkennen und alarmierten umgehend die Polizei. Eine sofortige Suche nach dem Ursprung der Verschmutzung durch Mitarbeiter des Amtes für Umwelt sowie Mitgliedern des Pachtvereins blieb zunächst ergebnislos. Das Amt für Umwelt entnahm jedoch Wasserproben zur Analyse. Ebenso wird ein Teil der eingesammelten Fische durch ein Labor untersucht. So besteht die Möglichkeit, aufgrund festgestellter Substanzen den oder die Verursacher nachträglich noch ausfindig machen zu können. Es gab einen Schaden von umgerechnet circa 320 Franken.

Vor drei Jahren haben die Seerheinfischer Tägerwilen die Pacht des Dorfbaches übernommen und seither grosse Anstrengungen unternommen, die Lebensräume der Fische durch gezielte bauliche Massnahmen, auch unter tatkräftiger Mithilfe der Gemeinde und des Kantons Thurgau, zu verbessern. So kann schon jetzt beobachtet werden, dass Seeforellen wieder zum Laichen in den revitalisierten Bach aufsteigen. In der Mitteilung heisst es weiter:

«Umso bitterer ist es, dass diese Bemühungen Jahr für Jahr, zum Teil mehrmals, durch die Verschmutzungen zunichtegemacht werden.»

Eine Erholung des betroffenen Abschnittes benötige, ganz im Gegensatz zur Verschmutzung, mehrere Jahre Zeit.

Verendete Forellen

Verendete Forellen

(Bild: PD)

In drei von vier Fällen in diesem Halbjahr kamen jeweils rund 40 Fische ums Leben. Die gesamte Schadenssumme bewege sich im dreistelligen Bereich. Bei den Fischen handelte es sich ausschliesslich um Forellen, welche zwischen einem halben Jahr und vier Jahre alt waren. Was die Gründe für die häufigen Verschmutzungen der Bäche sind, lasse sich derzeit nur erahnen. Jedoch steht in den seltensten Fällen Absicht dahinter, so die Seerheinfischer. Oftmals sei es reine Unwissenheit, die zu solchen Katastrophen führe.

Der Verein weist darauf hin, dass praktisch alle Meteorschächte die eingeführten Flüssigkeiten und Gegenstände ungefiltert und direkt in das nächste Gewässer führen. Das heisst, bereits minimale Mengen von Reinigungsmitteln und anderen Chemikalien wie beispielsweise Poolreiniger oder Autowaschmittel, die in einen Meteorschacht gelangen, können grosse Schäden anrichten. Dasselbe gelte auch für ungefiltertes Abwasser von Baustellen.

Dienstag, 22. September, 12:04 Uhr

Drei neue Coronafälle im Kanton Thurgau

Der Kanton Thurgau meldet am Dienstag auf Twitter drei neue positiv auf Corona getestete Personen. Die Hospitalisations- und Intensivstationszahlen bleiben stabil.

Dienstag, 22. September, 09:02 Uhr

Nur der FC Bischofszell und der FC Wängi bleiben im Cup

(red) Von sieben Thurgauer Klubs nahmen am vergangenen Wochenende zwei die nächste Hürde im Schweizer Cup. Wängi aus der 2. Liga besiegte den Drittligisten Uznach auswärts 2:0, Bischofszell aus der 3. Liga schaffte mit dem 4:1-Heimsieg gegen den Zweitligisten Eschenbach eine Überraschung.

Hingegen scheiterten Münchwilen (1:3 gegen das oberklassige Winkeln St.Gallen), Tobel-Affeltrangen (0:1 gegen das oberklassige Montlingen) und Berg (1:6 gegen das um zwei Klassen bessere Abtwil-Engelburg). Für den 3.-Liga-Klub Dussnang, der auswärts gegen den Viertligisten Bashkimi Flums 1:4 verlor, und den 2.-Liga-Klub Diessenhofen, der im Zürcher Regionalverband mit 1:2 am Drittligisten Veltheim scheiterte, setzte es unvorhergesehene Niederlagen ab.

Montag, 21. September – 19:14 Uhr

«Ersatz-Wega abgesagt»: Weinfelder Marktplatz-Fest fällt aufgrund der schlechten Wetter-Prognose aus

Das Marktplatz-Fest hätte ein kulinarischer Treffpunkt für die Weinfelder Bevölkerung werden sollen. Da der Anlass allerdings unter freiem Himmel hätte stattfinden sollen und das Wetter nun ganz und gar nicht mitspielt, kann das geplante Fest nun doch nicht durchgeführt werden. Dies teilt die WEGA-Messe AG am Montag mit.

«Wir haben immer schon kommuniziert, dass das Fest nur bei geeignetem Wetter durchgeführt werden kann», so Präsident Heinz Schadegg. Deshalb und auch im Hinblick auf kurzfristige Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sei die Infrastruktur bewusst sehr einfach gehalten geworden.

Riesenrad sorgt für etwas Herbstmesse-Feeling

Auf dem Schulhausplatz Pestalozzi dreht von Donnerstag bis Sonntag dafür das im letzten Jahr so vermisste Riesenrad seine Runden. Unter der Regie von Schausteller-König HP Maier sorgen sechs Schausteller-Betriebe dafür, dass zumindest doch noch etwas Herbstmesse-Feeling aufkommt. Für den Besuch des Riesenrads und der Schausteller gelten deren eigenen Schutzkonzepte.

Weitere Informationen unter: www.marktplatzfest.ch

Montag, 21. September, 18:18 Uhr

Ein Saisonauftakt nach Mass für Frauenfeld und die Pikes

Luan Malici (rechts) und die Pikes Oberthurgau hielten ihre Gegner des HC Prättigau-Herrschaft (Gianni Hertner) über weite Strecken auf Distanz.

Luan Malici (rechts) und die Pikes Oberthurgau hielten ihre Gegner des HC Prättigau-Herrschaft (Gianni Hertner) über weite Strecken auf Distanz.

Bild: Mario Gaccioli (19.September 2020)

(hv/ehc) Die Pikes Oberthurgau gewannen ihr Startspiel zur 1.-Liga-Eishockeymeisterschaft 2020/21 im heimischen EZO in Romanshorn. Gegen den HC Prättigau-Herrschaft resultierte ein 6:3 (2:0, 2:2, 2:1). Beide Teams starteten temporeich, wobei die Pikes das erste Drittel mehrheitlich unter Kontrolle hatten. Dies führte während einer Powerplayphase zum Führungstreffer durch Jeitziner (12.). Wenig später legte Araujo zum 2:0 für die Thurgauer nach (14.).

Zu Beginn des Mitteldrittels dann ein ganz anderes Bild: Plötzlich gelang es den Bündnern, die Pikes einzuschnüren. Diese Überlegenheit der Gäste blieb zunächst folgenlos. Im Gegenteil: Während eines weiteren Powerplays erhöhte Noser auf 3:0 (29.). Die Romanshorner schienen sich gefangen zu haben und bauten den Vorsprung durch Salamin (36.) weiter aus. In der 36. Minute enteilte aber Carnot der Pikes-Defensive und erzielte das erste Tor für Prättigau. Nachdem 31 Sekunden später Schuhmacher gar zum 2:4 für die Gäste getroffen hatte, nahm Pikes-Coach Strasser sein Time-out, um die Lage zu beruhigen.

Als die Pikes im letzten Drittel in Unterzahl gerieten, nutzten dies die Bündner zum 3:4-Anschlusstreffer durch Däscher (52.). Die Pikes spielten aber konzentriert weiter und so waren es Rohner (53.) und Speranzino (56.), die mit ihren Toren zum Schlussresultat von 6:3 besorgt waren.

Frauenfeld fegt Luzern mit 11:0 weg

193 Tage waren für den EHC Frauenfeld vergangen, ehe die Mannschaft von Trainer Andy Küng am Samstag vor heimischem Publikum wieder einen Ernstkampf bestreiten konnte. Gegen Luzern, das dank des Saisonabbruchs im Frühjahr dem Gang in die 2. Liga entkam, resultierte ein 11:0-Sieg.

Die Partie begann verhalten, nahm dann aber mit dem ersten Frauenfelder Powerplay Fahrt auf. Innert 61 Sekunden erzielten Roos und Rohner die ersten Tore für den Favoriten. Noch vor der ersten Pause erhöhte Käser auf 3:0. Im Mitteldrittel drehte Frauenfeld weiter auf und zog dank Treffern von Lattner, Roos und dreimal Brauchli auf 8:0 davon. Im Schlussabschnitt gab es nur noch Einbahn-Eishockey zu sehen mit 18:5 Schüssen zugunsten der Frauenfelder. A. Schläppi, Sutter und Rohner erhöhten so auf 11:0. Insgesamt zeigte der aufstiegswillige EHC Frauenfeld einen sehr überzeugenden Start in die Meisterschaft. Nino Fehr feierte seinen 100. persönlichen Qualifikations-Assist für Frauenfeld.

Montag, 21. September, 17:33 Uhr

Pfiffiges Marketing für Thurgauer Fachgeschäfte

Der Präsident von TGshop, Matthias Hotz, mit dem Referenten Markus Wilda und der Vizepräsidentin Elisabeth Steiner.

Der Präsident von TGshop, Matthias Hotz, mit dem Referenten Markus Wilda und der Vizepräsidentin Elisabeth Steiner.

Bild: PD

(red) Am Herbstmeeting des Verbands TGshop Fachgeschäfte Thurgau verwies der Präsident, der Frauenfelder Rechtsanwalt Matthias Hotz, auf das für den Handel schwierige Jahr. Er betonte gemäss Mitteilung, dass jede Krise aber auch immer eine Chance sei. So sei die Bevölkerung durch die schwierigen Umstände wieder für den Wert des lokalen Gewerbes sensibilisiert worden und habe dieses wieder schätzen gelernt.

Die Fachgeschäfte müssten deshalb nach vorne schauen und darum laute das diesjährige Thema des Herbstmeetings «Pfiffiges Marketing für Fachgeschäfte». Als Referent konnte Markus Wilda, Marketing- und Verkaufsspezialist und Mitglied der Geschäftsleitung der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrtsgesellschaft AG gewonnen werden. Dieser empfahl in seinem Vortrag, dass sich die Verkaufsgeschäfte angesichts der gesättigten Märkte möglichst differenzieren sollten. Es seien Prioritäten zu setzen, eine emotionale Verbindung zu den Kunden zu schaffen und herauszustreichen, was das Fachgeschäft einzigartig mache. Für ein erfolgreiches Geschäft brauche es Engagement und Mut.

Montag, 21. September, 17:29 Uhr

Telefonbetrüger sind am Werk

(red) Heute Montag gingen bei der SChaffhauser Polizei über 20 Meldungen zu Schockbetrugsanrufen ein. Dabei geben angebliche Polizisten am Telefon jeweils an, dass die Tochter der angerufenen Person schwer verunfallt sei und dringend Geld brauche, da die Versicherung abgelaufen sei. «Teilweise verlangten die Betrüber bis zu 150'000 Franken», heisst es am Nachmittag in einer Medienmitteilung der Polizei.

In der Mitteilung wird empfohlen, keine persönlichen Daten, Finanzinformationen oder Passwortangaben an vermeintliche Behörden, die unaufgefordert anrufen, weiterzugeben und am Telefon nie auf Geldforderungen einzugehen. Ausserdem heisst es dort: «Lassen Sie sie nicht unter Druck setzen.» Man soll Rücksprache mit Personen aus dem persönlichen Umfeld halten und die Polizei über den Vorfall informieren.

Montag, 21. September, 16:12 Uhr

Visiere für Vorentscheid beim Hallenbad

Visualisierung des geplanten Neubaus Hallenbad in Frauenfeld.

Visualisierung des geplanten Neubaus Hallenbad in Frauenfeld.

Bild: PD

(red) Das Projekt Hallenbad 2020 liegt ab Mittwoch für einen Vorentscheid im Frauenfelder Amt für Hochbau und Stadtplanung an der Schlossmühlestrasse 7 auf. Dies, um die Planungssicherheit sicherzustellen, wie die Stadt in einer Medienmitteilung schreibt. Bereits morgen Dienstag werden die Visiere beim Hallenbad angebracht. Gegenstand eines Vorentscheids können grundsätzliche Fragen im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben sein. Über das Bauprojekt wird am 29. November 2020 eine Volksabstimmung durchgeführt.

Montag, 21. September, 14:44 Uhr

Polizeiposten Steckborn zieht um

Bild: Nana Do Carmo

(red) Der Polizeiposten Steckborn zieht am 28. und 29.September in neue Räumlichkeiten an der Frauenfelderstrasse 5 um. Die provisorischen Büros an der Seestrasse werden gemäss Mitteilung der Kantonspolizei verlassen. Der Polizeiposten ist am Freitag, 25.September letztmals am bisherigen Standort geöffnet. Ab Mittwoch, 30.September ist das Team in den neuen Räumlichkeiten an der Frauenfelderstrasse 5 untergebracht. Der Polizeiposten wird weiterhin unter der Nummer 058 345 26 00 erreichbar sein, die Öffnungszeiten bleiben unverändert.

Während des Umzugs am 28./29.September bleiben die Büros geschlossen. Für dringende Fälle steht der Polizeinotruf 117 rund um die Uhr zur Verfügung.

Montag, 21. September, 14:07 Uhr

Sujet «Vortritt» ziert die neuen Leuchtwesten von Verkehrssicherheit Thurgau

Auch dieses Jahr werden über 6000 Gratis-Leuchtwesten an Thurgauer Schülerinnen und Schüler verteilt.

Auch dieses Jahr werden über 6000 Gratis-Leuchtwesten an Thurgauer Schülerinnen und Schüler verteilt.

Bild: PD/Kapo Thurgau

(red) Wer auf der Strasse sichtbar ist, der ist auch sicherer unterwegs. Dieses Jahr zieren zwei Fussabdrücke die Leuchtwesten von «Verkehrssicherheit Thurgau». Sie sind der erste Teil einer Serie, die in den nächsten Jahren das Thema «Miteinander und gegenseitige Rücksichtnahme im Verkehr» fokussiert, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt.

Seit mehr als zehn Jahren können die Leuchtwesten durch die Schulen bestellt werden. Auch in diesem Jahr stehen wieder über 6000 Stück gratis zur Verfügung. Mit dieser Aktion wird die Sicherheit der Kinder durch bessere Sichtbarkeit vor allem bei schlechtem Wetter und Dunkelheit verbessert. Die Leuchtwesten wurden dieses Jahr erstmals durch den Künstler Bruno Nadler aus Thundorf gestaltet. Finanziert wird die Aktion, die bis Ende März 2021 dauert, aus dem Fonds der Kontrollschilderauktion des Strassenverkehrsamtes des Kantons Thurgau.

Um einen zusätzlichen Anreiz zum Tragen der Leuchtwesten zu schaffen, sind diese mit einem Wettbewerbstalon bestückt. Wer die Weste trägt und auf der Strasse einer Polizistin oder einem Polizisten der Kantonspolizei Thurgau begegnet, kann diesen abgeben und nimmt so automatisch an der Verlosung von 50 Tablets teil. Talons für alle Leuchtwestenträger können unter www.kapo.tg.ch/leuchtwesten heruntergeladen werden. Die Verlosung findet im Frühjahr 2021 statt.

Montag, 21. September, 11:51 Uhr

Mit Kochlöffel und spitzer Feder – eine Thurgauerin revolutioniert die Küche

Der Umschlag aus den 1930er-Jahren beweist, dass «Gritli in der Küche» auch modisch mithielt.

Der Umschlag aus den 1930er-Jahren beweist, dass «Gritli in der Küche» auch modisch mithielt.

Bild: PD

(red) Wie werden Milkenpastetchen oder eine Tropfensuppe zubereitet? Was aus Rüstabfällen gekocht? Für die geübte Hausfrau um 1900 kein Problem. Und falls doch, hilft der Blick ins «Gritli in der Küche», der Tiptopf von anno dazumal von Emma Coradi-Stahl aus Dozwil. Einblick in das Leben und die Rezepte der umtriebigen Thurgauerin bietet die Historikerin Verena E. Müller an ihrem Abendvortrag am Donnerstag, 1.Oktober 2020, im Historischen Museum Thurgau in Frauenfeld.

Im Rahmen der Sonderausstellung «Thurgauer Köpfe – Tot oder lebendig» widmet sich Verena E. Müller dem Leben von Emma Coradi-Stahl, eine gewiefte Macherin, über die heute nur wenig bekannt ist. Das Referat am 1.Oktober findet um 18 Uhr im Rathaus Frauenfeld statt und der Eintritt ist frei. Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes wird empfohlen. Beschränkte Teilnehmerzahl, Anmeldung über Museumswebseite erforderlich: historisches-museum.tg.ch. Im Anschluss an das Referat wird ein kulinarischer Gruss aus Gritlis Küche serviert.

Montag, 21. September, 11:12 Uhr

Zwölf neue Coronafälle

(lsf) Seit Freitag ist die Zahl der bestätigten Coronafälle im Thurgau um zwölf gestiegen, wie der Kanton mitteilt (Samstag: +11, Sonntag, +1). Zurzeit sind 71 Personen infiziert, vier Coronapatienten sind im Spital, zwei davon auf der Intensivstation.

Datenquelle: Amt für Gesundheit Kanton Thurgau.

Datenquelle: Amt für Gesundheit Kanton Thurgau.

Screenshot: Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau
Montag, 21. September, 10:01 Uhr

Neuauflage von Monopoly Thurgau

(red) Das Spiel Monopoly Thurgau war eine der erfolgreichsten und beliebtesten Schweizer Monopoly-Regionalausgaben im vergangenen Jahr. Die Sonderedition war so schnell ausverkauft und die Nachfrage ungebremst hoch, dass sich das Entwicklungsteam der unique Gaming Partners AG rasch an die Umsetzung der Zweitauflage machte, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Im Frühling haben die Macher über die Medien die Thurgauer Bevölkerung zu einer Abstimmung aufgerufen, wie denn die Verpackung der Nachproduktion ausschauen soll. Dabei konnte zwischen drei Varianten ausgewählt werden. Das Abstimmungsergebnis war eindeutig und so wurde das bestehende Sujet verwendet und durch die Abbildung von Äpfeln und Trauben ergänzt. Zudem wurde auch das Spielgeld – der Monopoly-Dollar – neu und dem Thurgau entsprechend designet. Neu kommt das Spielgeld nun im Kleid der Thurgauer Kantonalbank daher. Jetzt ist das neue Spiel endlich fertig produziert und eingetroffen. Ab sofort ist das Spiel bei Manor und Pius Schäfler erhältlich.

Montag, 21. September, 09:05 Uhr

Hörspaziergang «Seegeschichten» geht in die Verlängerung

Bild: PD

(red) Der neue Hörspaziergang «Seegeschichten» im Kreuzlinger Seeburgpark findet grossen Anklang und wird deshalb verlängert. Stadträtin Dorena Raggenbass hatte diesen zum Auftakt der Langen Nacht der Bodenseegärten Anfang September eröffnet.

Der poetische und unterhaltsame Hörspaziergang wurde zusammen mit der Theaterwerkstatt Gleis 5 aus Frauenfeld entwickelt. Das Ergebnis sind gut 70 Minuten Unterhaltsames, Wissenswertes, Literarisches und Musikalisches rund um den See. Interessierte erwarten nun noch bis am Sonntag, 1.November, 15 Hörstücke an insgesamt zehn Stationen entlang des Seeufers. Start- und Endpunkt ist jeweils das Seemuseum. Dort können die Audioguides zum Hörspaziergang ausgeliehen werden. Es dürfen jedoch auch eigene Kopfhörer mitgebracht werden. Der Spaziergang dauert ca. 70 Minuten, ist gratis und findet bei jeder Witterung statt: im September jeweils Dienstag bis Sonntag, 14 bis 17 Uhr, ab 1.Oktober jeweils Mittwoch, Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr.

Samstag, 19. September - 15:50 Uhr

Beim Abbiegen übersehen: In Ermatingen kollidiert ein Auto mit einem 36-jährigen Radfahrer

(kapo/ok) Ein 66-jähriger Autofahrer fuhr am frühen Samstagmorgen um 7.20 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Hauptstrasse in Ermatingen. Bei der Verzweigung Fruthwilerstrasse bog er rechts ab und beabsichtigte nach wenigen Metern links in den Gemeinde-Parkplatz einzubiegen.

Symbolbild: Benjamin Manser

Dabei, so schreibt die Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung, übersah der Autofahrer den von Fruthwilen her kommenden 36-jährigen Velofahrer, und es kam zu einer Kollision. Der Velofahrer wurde dabei leicht verletzt; er wurde mit dem Rettungswagen ins Spital gebracht.

Samstag, 19. September - 13:50 Uhr

Auto touchiert Velofahrerin – Polizei sucht Zeugen

(kapo/lex) Eine 38-jährige Velofahrerin war am Freitag kurz nach 13 Uhr auf der Hauptstrasse vom Kreisel Engwilen in Richtung Wäldi/Tägerwilen unterwegs. Als sie nach links zum Waldstück «Wolfsbüel» abbiegen wollte, wurde sie gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau von einem schwarzen SUV, der in dieselbe Richtung unterwegs war, leicht touchiert.

«Die Velofahrerin stürzte und wurde dabei leicht verletzt. Ein nachfolgender Autofahrer kümmerte sich anschliessend um die Frau.» Der Fahrer oder die Fahrerin des SUV sei jedoch ohne anzuhalten weitergefahren.

Polizei sucht Zeugen

Gemäss den Angaben des helfenden Lenkers waren zum Unfallzeitpunkt ein Mini-Cooper sowie ein Traktor in der Gegenrichtung unterwegs. Diese Personen könnten eventuell Angaben zum Unfallhergang machen.

Die Polizei sucht nun Zeugen. Personen, die Angaben zum Unfall machen können, sollen sich beim Polizeiposten Kreuzlingen unter der Nummer 058-345-2000 melden.