Thurgau-Ticker
Polizei sucht nach Unfall einen Thurgauer Teslafahrer +++ Romanshorn erteilt Zuschlag für Betrieb des Food Courts +++ Alkoholisierter Autofahrer in Busswil verunfallt

Redaktion
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Donnerstag, 27. Januar, 12:20 Uhr

Fahrer eines Teslas mit Thurgauer Kennzeichen soll Unfall verursacht haben

Auf dem Bild ist zu sehen, wie der Fahrer oder die Fahrerin des dunkelblauen Teslas vom Überholstreifen in Richtung Ausfahrt wechselt.

Auf dem Bild ist zu sehen, wie der Fahrer oder die Fahrerin des dunkelblauen Teslas vom Überholstreifen in Richtung Ausfahrt wechselt.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Am Mittwoch ist es um 17:10 Uhr auf der Autobahn A15 bei der Ausfahrt Neuhaus zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Der Fahrer oder die Fahrerin eines dunkelblauen Tesla, mutmasslich mit Thurgauer Kontrollschildern, wechselte unmittelbar vor einem weiteren Auto vom Überholstreifen in Richtung Ausfahrt und touchierte dabei das andere Auto. Die Person im Tesla fuhr ohne anzuhalten weiter. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

Ein 18-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf dem Normalstreifen der Autobahn A15 in Richtung Rapperswil-Jona. Auf Höhe Neuhaus drängte ein Fahrer oder eine Fahrerin eines dunkelblauen Tesla vom Überholstreifen her direkt vor dem Auto des 18-Jährigen in Richtung Autobahnausfahrt.

Am Auto des 18-Jährigen entstand ein Sachschaden von etwa zehntausend Franken.

Am Auto des 18-Jährigen entstand ein Sachschaden von etwa zehntausend Franken.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Bei diesem Manöver kam es zur Kollision zwischen den beiden Autos. Die unbekannte Person im Tesla setzte ihre Fahrt ohne anzuhalten in Richtung Neuhaus fort. Der Tesla, welcher mutmasslich im Kanton Thurgau eingelöst ist, dürfte auf der linken Seite des Hecks einen Schaden aufweisen. Am Auto des 18-jährigen Mannes entstand ein Sachschaden von etwa zehntausend Franken.

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Personen, die Hinweise zum Unfallhergang oder zum dunkelblauen Tesla machen können, werden gebeten, sich mit dem Polizeistützpunkt Schmerikon, 058 229 52 00, in Verbindung zu setzen. (kapo)

Donnerstag, 27. Januar, 11:53 Uhr

«Gustav Kahn» wirtet künftig am Romanshorner Hafenbecken

Auch in Romanshorn wird ein lauschiges Plätzchen entstehen: Hier das «Gustav Gleis» in St. Gallen.

Auch in Romanshorn wird ein lauschiges Plätzchen entstehen: Hier das «Gustav Gleis» in St. Gallen.

Bild: PD

Die Stadt Romanshorn hat dem St.Galler Gastrobetrieb «Gustav Kahn» den Zuschlag für den Saisonbetrieb des Food Courts am Hafenbecken erteilt. Der Start ist für den Frühling 2022 geplant.

«Das Konzept sieht die Bespielung des ganzen Food Court-Areals mit mehreren Verkaufspunkten vor», heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt. Bepflanzte Lounges und diverse Vintage-Gartenmöbel sollen als Sitzgelegenheiten zum Essen und Trinken einladen. Der Betrieb sei mit einem ähnlichen Konzept namens «Gustav Gleis» seit Frühling 2021 auf dem Areal Bach in St.Gallen in der Freiluft-Gastronomie tätig.

«Frische Zutaten, die regional eingekauft und in hoher Qualität zubereitet und kreativ inszeniert werden – so arbeiten wir.»

So lässt sich Michel Staubli, der zusammen mit anderen erfahrenen Erlebnisgastronomen hinter «Gustav Kahn» steht, in der Mitteilung zitieren.

Auch ein Winterangebot könnte es geben

«Von mehreren eingereichten Projektideen überzeugte ihres die Stadt Romanshorn am meisten», heisst es weiter. Nach dem erfolgreichen Pilotbetrieb 2020 des Food Courts und der Saison 2021 seien qualitativ hochstehende Konzepte für die gastronomische Bespielung des stadteigenen Areals in der Touristik- und Freizeitzone direkt am See gefragt gewesen.

Davon angesprochen werden solle sowohl die regionale Bevölkerung wie auch die touristischen Gäste der Hafenstadt. «Mit dem Team von «Gustav Kahn» ist eine längerfristige Zusammenarbeit geplant. Allenfalls könnte es auch ein Winterangebot wie aktuell in St.Gallen geben.» (red)

Donnerstag, 27. Januar, 11:05 Uhr

Alkoholisiert mit dem Auto verunfallt

Nach dem Unfall in Busswil: Am Auto entstand erheblicher Sachschaden.

Nach dem Unfall in Busswil: Am Auto entstand erheblicher Sachschaden.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Mittwoch in Busswil einen Selbstunfall. Sein 18-jähriger Beifahrer musste durch den Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.

Ein 21-jähriger Autofahrer war gegen 23 Uhr von Wil her auf der Hauptstrasse unterwegs und bog rechts auf die Strasse Unter Hueb ein. Dabei geriet das Fahrzeug über die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einer Gartenmauer. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab er an, dass er abgelenkt gewesen und deshalb zu spät abgebogen sei.

Der 21-Jährige sowie sein 18-jähriger Mitfahrer blieben unverletzt. Der Beifahrer musste durch den Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. Es entstand Schaden von mehreren zehntausend Franken. Ein Atemalkoholtest ergab beim Schweizer zudem einen Wert von rund 0,3 mg/l, also umgerechnet rund 0,6 Promille. (kapo)

Donnerstag, 27. Januar, 10:45 Uhr

Schuhmacher Mente ärgert sich über Vandalen

Schuhmacher Antonio Mente in seinem Geschäft in Weinfelden.

Schuhmacher Antonio Mente in seinem Geschäft in Weinfelden.

Bild: Mario Testa

«Eigentlich möchte ich diese Gruppe nicht zum Reklamieren nutzen. Aber nachdem unser Haus jüngst mit Eiern beworfen wurde, seien Fragen erlaubt.» So beginnt der Post des Weinfelder Schuhmachers Antonio Mente in der Facebook-Gruppe «Du bisch wo Wiifelde wenn...». Sie erlebten an der Strasse, wo sie wohnten immer wieder grölende und alkoholisierte Menschen, «die nicht die hellsten Kerzen auf der Torte zu sein scheinen». Das kümmere sie nicht weiter. Er fährt fort:

«ABER: Was haben wir davon zu halten, dass uns nachts, nicht zum ersten Mal, Leute Eier an Fenster und Fassade werfen?»

Ob jemand «die Eier» habe, sich dazu zu äussern, fragt Mente noch. Und fügt in Klammern an: «Entschuldigt die Ausdrucksweise, aber so etwas kann man nur als persönliche Beleidigung auffassen und ich garantiere für nichts, wenn ich ein solches Subjekt in flagranti erwische.» Mente hat sein Haus nach einem verheerenden Brand im Dezember 2016 wieder neu aufbauen müssen.

Der 71-Jährige scheint nicht der Einzige zu sein, der nun Ärger mit Vandalen hat. Eine Userin schreibt in einem Kommentar, dass auch sie habe Eierschalen entsorgen müssen. «Wenn ich die Leute dabei erwische, gibt es eine Anzeige», fügt sie hinzu. (rha)

Donnerstag, 27. Januar, 09:40 Uhr

Wegen Sekundenschlaf in einen Baum geprallt

Das Auto kam nach der Kollision auf der Rabatte zum Stillstand und musste mittels Kran des Abschleppers weggehoben werden.

Das Auto kam nach der Kollision auf der Rabatte zum Stillstand und musste mittels Kran des Abschleppers weggehoben werden.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Ein Autofahrer verursachte am Mittwoch in Erlen infolge eines Sekundenschlafs einen Selbstunfall. Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Der 19-Jährige fuhr kurz vor 18 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Amriswil. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab er an, dass er kurz eingeschlafen sei. Dabei geriet das Fahrzeug über die Gegenfahrbahn und prallte in den Baum vor einer Liegenschaft. Der Schweizer wurde nicht verletzt. Es entstand Schaden von mehreren tausend Franken. (kapo)

Donnerstag, 27. Januar, 07:00 Uhr

Thurgauer des Tages: Urs Brosi, der in der Kirche Interessen vereinen möchte

Das Präsidium der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz (RKZ) hat den Kirchenrechtler Urs Brosi (56) im Januar als künftigen Generalsekretär vorgeschlagen.

Das Präsidium der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz (RKZ) hat den Kirchenrechtler Urs Brosi (56) im Januar als künftigen Generalsekretär vorgeschlagen.

Bild: Donato Caspari

Der Thurgauer Kirchenrechtler Urs Brosi ist als einziger Kandidat für das Amt des Generalsekretärs der Römisch-katholischen Landeskirche Schweiz nominiert. In dieser Aufgabe müsste er die Landeskirche vertreten und deren Interessen mit denen der Weltkirche vereinen. Im Interview mit dem SRF sagt Brosi:

«Gegenüber Bischöfen muss man auch unangenehm auftreten.»

Um die Interessen der Basis zu vertreten, müsse er manchmal gegenüber den Bischöfen Widerworte sprechen. Brosi findet, dass Bischöfe ihre Entscheide bei pastoralen Fragen den Landeskirchen plausibel machen müssen: «Damit wir überzeugt sind, dass die Vorschläge vernünftig sind, diese mitzufinanzieren und mitzutragen.» Momentan ist der einstige Philosophie-, Theologie-und Kirchenrechtsstudent noch Generalsekretär der Katholischen Landeskirche Thurgau. (chg)

Mittwoch, 26. Januar, 18:54 Uhr

Im Kreuzlinger Altersheim fährt das Wlan Lift

Im Alters- und Pflegeheim «Abendfrieden» in Kreuzlingen ist das Personal jetzt immer erreichbar.

Im Alters- und Pflegeheim «Abendfrieden» in Kreuzlingen ist das Personal jetzt immer erreichbar.

Bild: PD

Für die Sicherheit der Anwohnerinnen und Anwohner des Altersheim «Abendfrieden» in Kreuzlingen führte der Kreuzlinger IT-Dienstleister «Weihrich Informatik AG» ein mobiles, digitales Sicherheits- und Kommunikationssystem für das Pflegepersonal ein. So sollte sichergestellt werden, dass das Personal in allen Räumlichkeiten - auch im Keller und im Lift - in Notfällen erreichbar ist. Für ihr Projekt «Im Alterheim ‹Abendfrieden› fährt auch das Zyxel-WLAN Lift» erhielt die Firma nun am Studerus Technology Forum (TEFO) mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird an der Jährlichen Veranstaltung des Schwerzenbacher Unternehmens Disti Studerus an IT-Dienstleister für innovative, neuartige Netzwerkprojekte mit besonderem Kundennutzen vergeben. (aye)

Mittwoch, 26. Januar, 15:01 Uhr

Eine kleine originelle Welt

In Matzingen hat jemand eine kleine heile Welt zwischen Blöcken und Einfamilienhäusern gepflanzt.

In Matzingen hat jemand eine kleine heile Welt zwischen Blöcken und Einfamilienhäusern gepflanzt.

Bild: Benjamin Manser

Wer wohl diese Miniature-Nachbarschaft erschaffen hat, wo sich Reh und Buddha «Gute Nacht» sagen? In dieser kunterbunten Märchenwelt fühlen sich nicht nur Rotkäppchen und Schneewittchen wohl, auch eine Eule überblickt streng die Szenerie. Nur ein Gartenzwerg fällt Gesicht voran ein wenig aus dem Rahmen. (red.)

Mittwoch, 26. Januar, 14:17 Uhr

Gelungener Start für «Zukunft Hafenstadt»

Romanshorn soll sich verändern. Wie genau, darüber sollen die Romanshorner und Romanshornerinnen mitbestimmen.

Romanshorn soll sich verändern. Wie genau, darüber sollen die Romanshorner und Romanshornerinnen mitbestimmen.

Bild: Reto Martin

Am 1. Februar 2022 geht die Onlineplattform «Zukunft Hafenstadt» in Betrieb. Das Projekt möchte mit Onlinebefragungen herausfinden, welche Bedürfnisse und Ideen die Einwohnerinnen und Einwohnern Romanshorn für ihre Stadt haben und ihnen dann die Möglichkeit geben, die Weiterverarbeitung ihrer Inputs in Politik und Verwaltungmitzuverfolgen. Letzten Freitag luden nun die Stadt Romanshorn und die Ostschweizer Fachhochschule (OST) die Romanshorner Bevölkerung zu einem digitalen Workshop ein. Ziel war eine kurze Vorstellung des Online-Tools und die Sammlung von konkreten Anliegen der Bevölkerung als Basis für die weitere Diskussion.

Gemäss der Stadt Romanshorn begrüssten die Workshop-Teilnehmenden die Idee einer stärkeren Einbindung der Bevölkerung und erarbeiteten eine Fülle von Ideen. Mehrfach genannt worden seien etwa die Stärkung des Langsamverkehrs und die Beruhigung des Verkehrs rund um den Hafen sowie Ladestationen für Autos und Velos. Gewünscht wurde weiter eine Belebung des Zentrums, die Ansiedlung von Läden, eine höhere Attraktivität im Tourismus sowie Begegnungszonen. Die Teilnehmenden warnten aber auch vor zu hohen Erwartungen, welche das Projekt in der Romanshorner Bevölkerung schüren könnte. (red)

Mittwoch, 26. Januar, 12:09 Uhr

Fabian Frei ist froh, wieder aufgestellt zu werden

Fabian Frei freut sagt: «Meine besten Jahre kommen noch.»

Fabian Frei freut sagt: «Meine besten Jahre kommen noch.»

Bild: Urs Lindt

«Als Murat Yakin Nati-Trainer wurde, habe ich für einen kurzen Moment gedacht, dass ein Comeback möglich sein könnte», sagt Fussballnati-Spieler Fabian Frei im Interview mit dem «Blick». Dennoch hätte er denjenigen, der ihn vor einem Jahr prophezeit hätte, dass er in den entscheidenden WM-Quali-Duellen der Nati eine tragende Rolle spielen werde, für verrückt erklärt. Immerhin ist der Frauenfelder doch schon 33 Jahre alt. Im besten Fussballer-Alter setzte der vorhergige Nati-Trainer Vladimir Petković den FCB-Spieler allerdings selten ein. «Meistens zu Hause» sei er gewesen, anstatt auf dem Spielfeld. Der Frust darüber hatte Frei aber nie dazu gebracht, sein Nati-Tenue hinzuschmeissen. Zum Glück! Weil ihn Murat Yakin für die Qualifikationsspiele für die WM wieder aufstellte, gelang es dem 33-Jährigen nochmal zu zeigen was er draufhat. Im letzten Qualifikationsspiel gegen Bulgarien, das die Schweizer Nati mit 4:0 für sich entschied, übernahm er als Innenverteidiger eine tragende Rolle. Bei Spielende zoomten dann die Kameras auf einen weinenden Fabian Frei. «Ich bin schon während des Spiels in Tränen ausgebrochen. Als Remo Freuler den vierten Treffer erzielte und ich realisierte, dass wir es schaffen werden. Diesen Moment werde ich nie mehr vergessen.» (aye)

Mittwoch, 26. Januar, 09:53 Uhr

Bäumchen schlägt Wurzeln auf dem Glockenjoch der St. Otmarskapelle

Man muss genau hinsehen, doch perfekt auf der Spitze der Kappelle auf der Insel Werd zwischen Eschenz und Stein am Rhein.

Man muss genau hinsehen, doch perfekt auf der Spitze der Kappelle auf der Insel Werd zwischen Eschenz und Stein am Rhein.

Bild:

Wie der Sämling auf das Glockentürmchen der St. Otmarskapelle auf der Insel Wird gekommen ist, bleibt unklar. Doch inzwischen strebt das Bäumchen unaufhaltsam in Richtung Himmel. Es scheint den Menschen in der aktuellen Pandemiezeit Mut zusprechen zu wollen. Bald treiben die ersten grünen Blätter treiben und es wird sich zeigen, um was für ein Bäumchen es sich handelt. (ma)

Mittwoch, 26. Januar, 06:45 Uhr

Thurgauerin des Tages: Lara Stoll über ihren Vater

Lara Stoll tritt seit 2005 als Slam-Poetin auf und wurde 2021 mit einem der bedeutendsten Kleinkunstpreise im deutschen Sprachraum, dem Salzburger Stier, geehrt.

Lara Stoll tritt seit 2005 als Slam-Poetin auf und wurde 2021 mit einem der bedeutendsten Kleinkunstpreise im deutschen Sprachraum, dem Salzburger Stier, geehrt.

Bild: Keystone

«Häsch d Winterpnöö scho montiert?» Diesen Satz hört Slam-Poetin Lara Stoll am häufigsten von ihrem Vater, Hansruedi Stoll (67), wie sie in der NZZ erzählt. Die Kabarettistin und Autorin antwortet im Interview einerseits mit gewohntem Witz, etwa als sie den Satz «Anders als meine Mutter war mein Vater …» mit «stets Schnauzträger» komplettiert. Die Rheinklingerin gibt aber auch einen tiefen Einblick in ihr Elternverhältnis. So sei etwas vom prägendsten für sie gewesen, dass ihr Vater ihr und ihrem Bruder ein Baumhaus gebaut hätte: «Es war irgendwie magisch und öffnete auch in unseren kleinen Köpfen ganz viele Türen, weil da plötzlich so viele Ideen und Geschichten rund um das Baumhaus aufkeimten.» Dafür und für eine unkomplizierte Vater-Tochter-Beziehung sowie das zuverlässige Abholen, wenn sie mit dem Schlauchboot den Rhein hinuntergetrieben war, sei sie ihm dankbar. (aye)

Dienstag, 25. Januar, 17:29 Uhr

Brand in Keller in Romanshorn

Symbolbild: Am Dienstagnachmittag musste die Romanshorner Feuerwehr ausrücken. Der Grund war ein Wäschetrockner, der in Brand geraten war.

Symbolbild: Am Dienstagnachmittag musste die Romanshorner Feuerwehr ausrücken. Der Grund war ein Wäschetrockner, der in Brand geraten war.

Bild: PD

Am Dienstag habe ein Raumluftwäschetrockner in einem Mehrfamilienhaus in Romanshorn gebrannt. Das schreibt die Thurgauer Kantonspolizei in einer Medienmitteilung. Kurz nach 14.45 Uhr sei bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung eingegangen, dass im Keller eines Mehrfamilienhauses Im Sonnenring eine starke Rauchentwicklung festzustellen sei. «Die Feuerwehr Romanshorn war rasch vor Ort und konnte den in Brand geratenen Raumluftwäschetrockner löschen», schreibt die Kantonspolizei. Ein 25-jähriger Angestellter der Hausverwaltung sei mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht worden. Der Sachschaden belaufe sich auf einige tausend Franken.

Zur Klärung der Ursache sei ein Elektroexperte beigezogen worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau steht ein technischer Defekt als Brandursache im Vordergrund. (red)

Dienstag, 25. Januar - 14:54 Uhr

Zwei Männer nach Verfolgungsfahrt festgenommen

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau konnte am Dienstag in St. Margarethen ein gestohlenes Auto feststellen. Nach der Flucht konnte der Autofahrer und sein Mitfahrer zusammen mit der Kantonspolizei Zürich auf der Autobahn A1 vor Kemptthal festgenommen werden.

Die Kantonspolizei Thurgau konnte dank eines künstlichen Staus zwei 19-Jährige in einem gestohlenen Auto festnehmen.

Die Kantonspolizei Thurgau konnte dank eines künstlichen Staus zwei 19-Jährige in einem gestohlenen Auto festnehmen.

Bild: Daniel Duschletta Kantonspolizei Thurgau

Gegen 11.45 Uhr stellte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau in St.Margarethen ein gestohlenes Auto fest, das in Richtung Tägerschen unterwegs war. Die Einsatzkräfte nahmen unverzüglich mit Blaulicht und Sirene die Verfolgung auf. Der Autofahrer beschleunigte daraufhin sein Fahrzeug und flüchtete mit übersetzter Geschwindigkeit. Er fuhr via Lommis und Wängi bei Matzingen auf die Autobahn A1 in Richtung Zürich.

Die Kantonspolizei Zürich wurde über den Einsatz informiert und errichtete Höhe Rastplatz Kemptthal eine Strassensperre durch einen künstlichen Stau. Der Autofahrer wurde durch die Sperre gestoppt. Der 19-Jährige und sein gleichaltriger Mitfahrer konnten in der Folge durch Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau und der Kantonspolizei Zürich festgenommen werden. Verletzt wurde niemand.

Während der Fahrt beging der flüchtende Autofahrer zahlreiche Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz. Das Fahrzeug wurde am vergangenen Wochenende in St. Gallen gestohlen.

Die beiden Schweizer werden bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Dienstag, 25. Januar - 14:36 Uhr

Postkartenidylle

Die Schafherde bei Holzmannshaus.

Die Schafherde bei Holzmannshaus.

Bild: Maya Heizmann

In der Winterzeit ziehen Schäfer mit ihren Schafherden und Hütehunden durch den Hinterthurgau. Für die Hirten ist die Wanderung eine Herausforderung, für die Beobachter - hier in Holzmannshaus bei Eschlikon - eine wahre Postkartenidylle.(mhe)

Dienstag, 25. Januar - 13:24 Uhr

Thurgauer Eishockeyvereine können ab Freitag wieder spielen

Die Covid-19 Task Force der Regio League und das Nachwuchs- und Amateursport Committee (NAC) von Swiss Ice Hockey haben am Montag entschieden, dass alle derzeit noch unterbrochenen Meisterschaften im Nachwuchs- und Amateur-Eishockey ab kommendem Freitag, 28. Januar, wieder aufgenommen werden.

Dem Entscheid, die unterbrochenen Meisterschaften der Regio League am 28. Januar wieder aufzunehmen, liegen mehrere Faktoren zu Grunde. Unter anderem hat sich eine grosse Mehrheit der Clubs in allen Ligen im Rahmen einer konsultativen Umfrage im Verlauf der vergangenen Woche für eine Wiederaufnahme ausgesprochen. Da sich viele Spieler in den letzten Wochen seit dem Unterbruch entweder mit der Omikron-Variante infiziert oder sich impfen lassen haben, sind zudem deutlich mehr Clubs fähig unter den aktuell gültigen Massnahmen Spiele zu bestreiten. Zum Zeitpunkt des Unterbruchs am 20. Dezember war dies nicht der Fall.

Auch die Verkürzung der Isolations- und Quarantänedauer auf fünf Tage hat einen entscheidenden Einfluss auf eine Weiterführung der Meisterschaften. Zudem ist Stand heute nicht auszuschliessen, dass der Bundesrat bald weitere Lockerungen der provisorisch bis Ende März verlängerten Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie beschliesst.

Der Entscheid des NAC und der Covid-19 Task Force fiel schliesslich unter Berücksichtigung dieser Gründe und im Sinne des Sports. Viele Clubs haben signalisiert, dass eine Wiederaufnahme der Meisterschaften insbesondere auch für die Zukunft von Clubs und Spielern sehr wichtig ist.

Dienstag, 25. Januar - 11:38 Uhr
Von Lanzenneunforn aus bot sich am Sonntagabend ein spektakulärer Blick in Richtung Hauptstadt Frauenfeld.

Von Lanzenneunforn aus bot sich am Sonntagabend ein spektakulärer Blick in Richtung Hauptstadt Frauenfeld.

Bild: Manuel Nagel
Dienstag, 25. Januar - 10:06 Uhr

Drei Wechsel bei Migros-Filialleitungen in und um Frauenfeld

Die Migros Multiplex in Frauenfeld erhält ab 1. Februar mit Julian Ulus einen neuen Filialleiter. Gleichzeitig übernimmt Thomas Sigrist die Migros Müllheim und Isabel Brunner leitet neu die Filiale in Matzingen.

Julian Ulus übernimmt die Migros-Filiale Multiplex in Frauenfeld.

Julian Ulus übernimmt die Migros-Filiale Multiplex in Frauenfeld.

Bild: PD

Julian Ulus blickt seiner zukünftigen Tätigkeit in Frauenfeld mit Freude entgegen: «Ich freue mich auf das Team und darauf, gemeinsam mit meinen 19 Mitarbeitenden und zwei Lernenden die neue Herausforderung zu meistern.» Der gebürtige Berliner setzt dabei den Fokus auf einen starken Zusammenhalt innerhalb der Belegschaft:

«Ein optimales Arbeitsklima sowie die Ausbildung und Förderung der Mitarbeitenden ist zentral für die reibungslose Zusammenarbeit im Team.»

Julian Ulus absolvierte von 2006 bis 2009 seine Ausbildung zum Detailhandelsfachmann in der Migros Rosenberg. Seither ist er der Unternehmung treu geblieben und hat sich innerhalb der Migros stetig weiterentwickelt. Neben seiner Weiterbildung zum Detailhandelsspezialisten arbeitete der 33-Jährige als Fachverkäufer in der Migros Deutweg, als Fachleiter Brot in der Migros St. Fiden in St. Gallen und als stellvertretender Filialleiter in der Migros Seuzach. Ab 2014 zeigte er sich für die Geschicke der Migros Wülflingen verantwortlich und wechselte zwei Jahre später nach Stein am Rhein. In Frauenfeld löst er Avni Aliji ab, der in die Migros Oberwinterthur wechselt.

Isabel Brunner übernimmt die Migros-Filiale in Matzingen.

Isabel Brunner übernimmt die Migros-Filiale in Matzingen.

Bild: PD

Auch die Migros Matzingen erhält eine neue, junge Führungskraft. Isabel Brunner folgt auf Daniela Hauri, welche die Migros Buchthalen übernimmt. Die 29-Jährige begann im Jahre 2007 ihre Ausbildung zur Detailhandelsfachfrau in der Migros Uzwil und ist damit bereits ihr halbes Leben beim orangen M. Es folgten Stationen in Weinfelden, Romanshorn und Kreuzlingen, in denen sie sowohl ihr Know-how wie auch ihren Verantwortungsbereich stetig erweiterte, bis sie schliesslich 2019 ihre erste Stelle als Filialleiterin in der Migros Wülflingen antrat. Die in Sitterdorf wohnhafte Detailhandelsspezialistin legt den Fokus auf das Menschliche: «Mit einer guten Zusammenarbeit im Team können wir jede Hürde meistern und so unserer Kundschaft ein positives Einkaufserlebnis bieten.» Und auf die Kundschaft ist die passionierte Köchin ganz besonders gespannt: «Ich freue mich auf interessante Begegnungen!»

Thomas Sigrist übernimmt die Migros-Filiale in Müllheim.

Thomas Sigrist übernimmt die Migros-Filiale in Müllheim.

Bild: PD

Die Rochade wird komplettiert durch Thomas Sigrist, der die Filiale in Müllheim von Miguel Reis, welcher nach Stein am Rhein wechselt, übernimmt. Thomas Sigrist ist bereits seit 29 Jahren Teil der Migros Ostschweiz. Während dieser Zeit arbeitete er sich vom lernenden Detailhandelsfachmann in der Migros Stein am Rhein bis zum stellvertretenden Geschäftsführer des Herblingermarktes in Schaffhausen hoch. Im Jahr 2015 schliesslich übernahm er seine erste Stelle als Filialleiter in der Migros Schaffhausen Buchthalen. Der 45-Jährige ist glücklich über den Wechsel nach Müllheim:

«Ich freue mich darauf, eine für mich neue Region zu entdecken und schon bald die Müllheimer Kundschaft begrüssen zu dürfen.»

In der Filiale, die mitten in einem Neubaugebiet liegt und sehr gut erreichbar ist, leitet er ein Team von 16 Mitarbeitenden und zwei Lernenden. «Ich will weiterhin für ein gutes Klima sorgen – auf der Verkaufsfläche wie auch unter den Mitarbeitenden», sagt der Schaffhauser.

Dienstag, 25. Januar - 08:42 Uhr

Autofahrer musste nach Verkehrskontrolle Führerausweis abgeben

Ein Autofahrer musste seinen Führerausweis abgeben.

Ein Autofahrer musste seinen Führerausweis abgeben.

Bild: Valentin Flauraud

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt am Montag, kurz vor 23.45 Uhr, auf der Hauptstrasse in Bottighofen einen Autofahrer zur Kontrolle an. Gemäss der Polizei ergab die Atemalkoholprobe beim 40-jährigen Schweizer einen Wert von 0,52 mg/l. Daraufhin wurde der Führerausweis des Autofahrers zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo/fra)

Dienstag, 25. Januar, 06:05 Uhr

Hof und rosarote Wolke verlassen

Beatrice Erzinger aus Steckborn schaut seit Jahren jede Folge der Kuppelshow «Bauer, ledig, sucht...» auf dem Sender 3 Plus. Dann meldete sie sich für die laufende Staffel selbst an. Der Entlebucher Landwirt Gabriel hat sie für eine Woche auf seinen Hof eingeladen. In der Sendung schwärmte die Kundenberaterin einer Bank nach romantischen Massagen vor der Kamera noch vom Jungbauern aus dem Luzernischen. Geklappt hat es aber doch nicht mit ihnen beiden. Das erzählt Erzinger nun im «Bote vom Untersee und Rhein».

Beatrice Erzinger.

Beatrice Erzinger.

Bild: PD

Sie habe nach den Dreharbeiten nicht nur Gabriels Hof, sondern auch die rosa Wolke verlassen und sei in die Realität zurückgekehrt, wo ihr bewusst geworden sei, dass es für ein Leben zu zweit nicht ganz ausreiche. Dennoch habe sie es als langjähriger Fan toll gefunden, auch mal hinter die Kulissen der Sendung gesehen zu haben: «Ich kann jetzt immer einschätzen, wie anstrengend die Szenen für die Beteiligten gewesen sein müssen.» (aye)

Montag, 24. Januar, 18:05 Uhr

Neues Kapital in 30-jähriger Geschichte

Nach rund zweieinhalbjähriger Bauzeit erfolgte am Samstag die Inbetriebnahme des Herz-Neuro-Zentrums Bodensee auf dem Spitalcampus Münsterlingen. Das teilt die «Kreuzlinger Zeitung» auf ihrer Website mit. Mit dem Umzug von Kreuzlingen nach Münsterlingen schlägt das Herz-Neuro-Zentrum in seiner 30-jährigen Geschichte ein neues Kapitel auf. Die Spezialklinik für Kardiologie, Elektrophysiologie, Herzchirurgie und Neurochirurgie behandelt im Auftrag des Kantons Thurgau Patientinnen und Patienten aller Versicherungsklassen und stellt für die Bevölkerung die Notfallversorgung in diesen medizinischen Fachbereichen sicher. Zukünftig stehen in der neuen Klinik für die Patientenversorgung 8 Intensivpflegeplätze, 10 Überwachungsbetten und bis zu 35 weitere Betten Verfügung. (red)

Blick in die Covid-Intensivstation des Kantonsspitals Münsterlingen.

Blick in die Covid-Intensivstation des Kantonsspitals Münsterlingen.

Bild: Reto Martin
Montag, 24. Januar, 17:27 Uhr

Aufrichtfest ist für den Sommer geplant

«Es wächst und wächst», stellt Stadträtin Dorena Raggenbass mit Freude wächst. Die Rede ist vom neuen Familien- und Freizeitbad Egelsee in Kreuzlingen. Exakt vor zehn Monaten feierten die Verantwortlichen von Schule und Stadt Kreuzlingen den Spatenstich für das 38-Millionen-Projekt. Auf einem Baustellenrundgang zeigen sich nun bereits die riesigen Dimensionen. Das 25 mal 33 Meter grosse Becken ist im Tiefbau gut erkennbar. Auch wo der höhenverstellbare Hubboden eingebaut werden wird, merkt man beim genauen Blick.

Stadträtin Dorena Raggenbass, Schulpräsidentin Seraina Perini und Ruedi Wolfender, Abteilungsleiter Gesellschaft vor dem betonierten Schwimmbecken.

Stadträtin Dorena Raggenbass, Schulpräsidentin Seraina Perini und Ruedi Wolfender, Abteilungsleiter Gesellschaft vor dem betonierten Schwimmbecken.

Bild: Urs Brüschweiler

Schulpräsidentin Seraina Perini und Stadträtin Dorena Raggenbass stellen erfreut fest: Der Zeitplan kann bis jetzt eingehalten werden, ebenso wie man sich bis jetzt im Kostenrahmen bewegt. Im Sommer soll das Aufrichtfest für den Neubau gefeiert werden, 2024 ist der erste Kopfsprung geplant. Anschliessend beginnt die Sanierungsphase des bestehenden Thermalbades, bevor 2025 das Gesamtprojekt fertig sein soll. (ubr)

Montag, 24. Januar, 16:22 Uhr

Überholspur während rund einer Stunde gesperrt

Ein Autofahrer kollidierte am Montagmorgen auf der Autobahn A1 bei Wängi mit zwei Autos. Verletzt wurde niemand, die Überholspur musste für rund eine Stunde gesperrt werden.

Ein 46-jähriger Autofahrer war kurz nach 7 Uhr auf der Überholspur der Autobahn A1 in Richtung Zürich unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau fuhr er bei Wängi ins Heck des vorausfahrenden Autos eines 26-Jährigen, der verkehrsbedingt abbremste. Beim Versuch den Auffahrunfall zu vermeiden, lenkte der 46-Jährige sein Fahrzeug auf die Normalspur. Dort kam es zur seitlichen Kollision mit einem weiteren Auto. Dieses wurde nach rechts abgedrängt, prallte in die Leitplanke, schleuderte anschliessend über die Fahrbahnen und kollidierte mit der Mittelleitplanke und kam auf der Überholspur zum Stillstand. Der 36-jährige Mann wurde nicht verletzt.

An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Während der Unfallaufnahme musste die Überholspur für rund eine Stunde gesperrt werden.

Ein Polizeiauto der Kantonspolizei Thurgau im Einsatz.

Ein Polizeiauto der Kantonspolizei Thurgau im Einsatz.

Bild: PD
Montag, 24. Januar, 15:35 Uhr

Ersatz für Vakanz nach Vertragsauflösung

Die Mannschaft von Volley Amriswil ist wieder komplett. Nachdem Mittelblocker Karim Zerika im Dezember um eine Vertragsauflösung bat, ist es den Verantwortlichen gelungen einen Ersatz zu finden. Pablo Henrique Bertolo heisst der junge Brasilianer, der am Dienstag ins Training einsteigen wird. Bertolo ist 20-jährig und 1,98m gross. Der junge Brasilianer kommt aus der Grossregion São Paulo und wagt nach einer sehr erfolgreichen Juniorenkarriere erstmals den Sprung ins Ausland. (red)

Pablo Henrique Bertolo, neuer Spieler von Volley Amriswil.

Pablo Henrique Bertolo, neuer Spieler von Volley Amriswil.

Bild: PD
Montag, 24. Januar, 14:28 Uhr

Wenige Termine auf den Thurgauer Zivilstandesämtern

Seit Anfang Jahr können Transmenschen ihr Geschlecht auf dem Zivilstandsamt unkompliziert angleichen lassen. Im Thurgau schulte die kantonale Aufsichtsbehörde die Zivilstandsleiterinnen, die das Wissen danach an ihr Team weitergaben. Sowohl im westlichen als auch im östlichen Zivilstandskreis sind bereits Termine für amtliche Ge-schlechtsangleichungen reserviert. «Wir sind nicht überrannt worden», sagt die stellvertretende Leiterin Susanne Wieland. So sind für den Februar zwei Personen für einen Termin angemeldet. Bei der Änderung im Personenstandsregister kann, falls gewünscht, auch gleichzeitig der Vorname mitgeändert werden. Im Vergleich zu früher, ist die Änderung im Personenstandsregister viel einfacher geworden: «Es muss nichts mehr begründet werden und die Unterzeichnung dauert nur wenige Minuten.» Auf dem Zivilstandsamt Thurgau Ost konnten bereits neun Personen das Geschlecht, mit dem sie sich identifizieren, offiziell eintragen lassen – zwei weitere Termine sind bereits für den Februar geplant. «Bei uns ist die neue Möglichkeit wahrgenommen worden», sagt Leiterin Rosmarie Schamberger. Vor allem 20- bis 30-Jährige hätten bisher ihr Geschlecht im Personenregister angeglichen. (red)

Im Thurgau wurden im Januar bereits einzelne Geschlechtsbezeichnungen im Personenregister angeglichen.

Im Thurgau wurden im Januar bereits einzelne Geschlechtsbezeichnungen im Personenregister angeglichen.

Bild: Getty
Montag, 24. Januar, 13:15 Uhr

Forstarbeiten an Mühletobelstrasse

Vom Mittwoch, 2. Februar, 7 Uhr, bis spätestens Freitag, 4. Februar, 18 Uhr, wird im Auftrag des Forstbetriebs der Bürgergemeinde an der Mühletobelstrasse in Frauenfeld eine Sicherheitsholzhauerei durchgeführt. Für die Arbeiten wird ein Pneukran beigezogen, heisst es in einer Mitteilung des Frauenfelder Werkhofs. Aufgrund der knappen örtlichen Verhältnisse muss die Mühletobelstrasse ab Kreuzung Schrenzenhalde bis zum Siedlungsende während den Forstarbeiten komplett gesperrt werden. (red)

Baustellensignalisation bei der verschneiten Mühletobelstrasse.

Baustellensignalisation bei der verschneiten Mühletobelstrasse.

Bild: Andrea Stalder
Montag, 24. Januar, 12:00 Uhr

Sachschaden von mehreren tausenden Franken

Am frühen Montagmorgen kollidierte ein Autofahrer in Siegershausen mit einer Verkehrsinsel. Es wurde niemand verletzt.

Kurz vor 4 Uhr war ein Autofahrer auf der Bodanstrasse in Richtung Berg unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau schlief der 29-jährige Deutsche während der Fahrt kurz ein. Das Auto geriet darauf in die Fahrbahnmitte und kollidierte eingangs Dorf mit der Verkehrsinsel. Der Autofahrer wurde nicht verletzt, es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Unfall- und Polizeiauto beim Unfallort in Siegershausen.

Unfall- und Polizeiauto beim Unfallort in Siegershausen.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau
Montag, 24. Januar, 11:02 Uhr

Positive Zwischenbilanz

Mit ihrer aktuellen Produktion «Funny Money» gastiert das Ensemble der Bühni Wyfelde schon seit Silvester im Theaterhaus Thurgau in Weinfelden. Marta Wechsler zieht nach 13 Aufführungen eine positive Zwischenbilanz. Die Produzentin sagt:

«Es ist bislang besser gelaufen, als ich gedacht habe. Wir konnten etwa 80 Prozent der Plätze verkaufen.»

Das Stück komme bei den Besuchern sehr gut an. «Es ist schnell und gut gespielt und die Leute können zwei Stunden einfach abschalten von den Alltagssorgen.» Von Mittwoch bis Samstagabend finden nun jeweils um 20.15 Uhr noch die letzten vier Aufführungen der Komödie statt. (mte)

Ein Koffer voller Träume: Johanna Liebig (Madeleine Cavegn) erfährt von ihrem Mann Heinrich (Thomas Götz), wie dieser an den Koffer mit mehreren Millionen Franken gekommen ist.

Ein Koffer voller Träume: Johanna Liebig (Madeleine Cavegn) erfährt von ihrem Mann Heinrich (Thomas Götz), wie dieser an den Koffer mit mehreren Millionen Franken gekommen ist.

Bild: Ralph Ribi
Montag, 24. Januar, 09:43 Uhr

Mit mittelschweren Verletzungen ins Spital

Bei einem Zusammenstoss mit einem Auto in Münsterlingen wurde am Sonntag eine Fussgängerin verletzt.

Kurz nach 17.15 Uhr war ein 59-jähriger Autofahrer auf der Seestrasse in Richtung Kreuzlingen unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau übersah er dabei eine 17-Jährige, die den Fussgängerstreifen beim Spitalkreisel in Richtung See überqueren wollte.

Die Jugendliche wurde beim Zusammenstoss mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden

Fussgängerstreifen: Immer wieder gibt es dort Unfälle.

Fussgängerstreifen: Immer wieder gibt es dort Unfälle.

Bild: Benjamin Manser
Montag, 24. Januar, 09:18 Uhr

Linda Akermann wird Leiterin der Schulverwaltung in Amriswil

Nach 14-jähriger Tätigkeit verlässt Linda Akermann, Leiterin der Schulverwaltung, die Sekundarschulgemeinde Arbon (SSGA) per Ende Februar. Sie wird die Leitung der Schulverwaltung der Volksschulgemeinde Amriswil übernehmen. Linda Akermann hat mit ihrer Arbeit Wesentliches zur Bewältigung der während Jahren finanziell schwierigen Situation beigetragen. Die Schulbehörde dankt ihr für ihre langjährige Arbeit.

Mit Jacqueline Hess konnte per 1. März eine ausgewiesene Nachfolgerin angestellt werden. Sie hat in den Funktionen als Leiterin Schulverwaltung und als ehemalige Schulpräsidentin langjährige Erfahrung im Thurgauer Schulwesen. In den letzten Jahren arbeitete sie in leitender Stellung in der Privatwirtschaft. (red)

Montag, 24. Januar, 08:20 Uhr

Mit Kindern zum Wandern, Pilzsuchen und Bräteln

Zwischen Pascal Zuberbühler und seiner Frau Beatriz «klöpft es ab und zu». Das gab der Ex-Natispieler mit einem Grinsen im Podcast «TOPhoch3» preis. Seit über 20 Jahren sind die beiden ein Paar und haben mittlerweile zwei Kinder. «Wir haben viele Hochs und Tiefs zusammen durchgemacht», sagt der Frauenfelder. Da seien Auseinandersetzungen ja normal. Aber vielleicht sei es auch gut, dass er wegen seines Jobs bei der Fifa in der Goalie-Ausbildung nicht so viel zu Hause sein könne. «Sonst würde es wohl noch mehr klöpfen», witzelt der Ex-Goalie, bevor er zu einer Lobeshymne auf seine Frau ansetzt:

«Es ist wichtig für mich, zu wissen, dass ich zu Hause eine Frau habe, die für unsere Kinder da ist. Sie macht das hervorragend mit den beiden. Die Kinder sind voller Drive, voller Power.»
Pascal Zuberbühler, Ex-Fussballgoalie aus Frauenfeld.

Pascal Zuberbühler, Ex-Fussballgoalie aus Frauenfeld.

Bild: Severin Bigler

Er selbst sei trotz häufiger Abwesenheit darum bemüht, seinen Kindern dasselbe für das Leben mitzugeben, was sein Vater ihm beigebracht habe: «Viel in die Natur raus!» Er wolle schöne Erinnerungen ans Wandern, Pilzsuchen und Bräteln weitergeben. (aye)

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