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Höchsttemperaturen bis zu 39 Grad sowie Tropennächte: Bund warnt vor Hitze

Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz gibt eine Hitzewarnung der Stufe 3 aus und warnt vor dem Baden in Flüssen. Die Hitzewelle soll bis Sonntag andauern.
«Viel Wasser trinken sowie Körper und Wohnung kühl halten», empfehlen die Experten. (Bild: Keystone)

«Viel Wasser trinken sowie Körper und Wohnung kühl halten», empfehlen die Experten. (Bild: Keystone)

(red/nat) MeteoSchweiz warnt für die kommende Woche vor einer Hitzewelle. «Bis voraussichtlich Sonntag werden im Flachland, im Wallis sowie im Tessin Höchsttemperaturen bis zu 39 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 25 bis 40 Prozent erwartet», heisst es in einer Medienmitteilung. Die Meteorologen geben darum eine Hitzewarnung der Stufe drei heraus.

Grund für die Hitze sei ein Hoch, das sich vom westlichen Mittelmeerraum nach Mitteleuropa ausdehnt und zu einer Abtrocknung und Erwärmung der Luftmasse im Alpenraum führt. «Ab Montag gelangt aus Südwesten zunehmend heisse Luft zur Schweiz», heisst es weiter.

Meteorologen erwarten Tropennächte

Gemäss MeteoSchweiz werden die Nachttemperaturen zu Beginn noch meist unter 20 Grad liegen. Ab der Nacht auf Mittwoch müsse jedoch insbesondere in den Städten mit Tropennächten gerechnet werden. Tropennacht heisst laut den Meteorologen, dass die Temperatur nicht unter 20 Grad sinkt.

Dies liege daran, dass sich Städte während der Nacht weniger stark abkühlen als das Land. «Somit kann die Minimumtemperatur in den Städten um einige Grad höher liegen.» Aufgrund der aktuellen Unterlagen werde die Hitzewelle voraussichtlich bis Sonntag, 30. Juni, andauern.

Vorkehrungen treffen

Da sich hohe Temperaturen auf die Gesundheit auswirken und die körperliche sowie geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen können, gibt MeteoSchweiz folgende Empfehlungen ab:

  • Körperliche Anstrengungen während der heissesten Tageszeit vermeiden
  • Wohnung und Körper möglichst kühl halten
  • Viel Wasser trinken (mindestens 1.5 Liter pro Tag)
  • Erfrischende, kühle Speisen zu sich nehmen
  • Während und nach sportlichen Betätigungen den Salzverlust ausgleichen

«Zur Risikogruppe zählen vor allem ältere Menschen, (chronisch) kranke Personen, Schwangere sowie Kleinkinder», hält MeteoSchweiz fest. Bei erhöhtem Puls, Schwäche, Kopfweh, Verwirrtheit, Schwindel, Übelkeit oder Durchfall müsse gehandelt werden. Betroffene Personen sollten sich hinlegen und den Körper abkühlen sowie frisches Wasser trinken. Wenn diese Massnahmen keine Besserung bringen, ist medizinische Hilfe angezeigt.

Weiter warnt MeteoSchweiz vor dem Baden in Flüssen: «Die aktuell grossen Abflussmengen der Schweizer Flüsse bringen auch hohe Strömungsgeschwindigkeiten mit sich.» Das Wasser in Hochwasser führenden Flüssen ist trüb, sodass Gefahrenstellen kaum sichtbar sind. Zudem ist das Wasser für die Jahreszeit noch relativ kalt.

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