St.Gallen und Glarus arbeiten im Rettungswesen zusammen

ST.GALLEN. Bei Notfällen in den St.Galler Gemeinden Amden, Weesen und Schänis rückt ab dem 1. Juli der Rettungsdienst von Glarus aus: Die Kantone St.Gallen und Glarus haben eine Zusammenarbeit im Rettungswesen vereinbart, wie die Staatskanzlei St.Gallen am Donnerstag meldete.

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Damit werde die Versorgung in diesen drei Gemeinden verbessert, heisst es im Communiqué. Die Anfahrzeiten der Rettungskräfte werden verkürzt. Die beiden Kantone rechnen aus Erfahrung in den drei Gemeinden mit 160 bis 180 Rettungseinsätzen pro Jahr.

Gegenwärtig wird das Rettungswesen in Amden, Weesen und Schänis vom Spital Linth organisiert; der Rettungsstützpunkt befindet sich in Rüti. Mit der Verlagerung nach Glarus gibt es eine weitere Neuerung: Die Sanitätsnotrufe aus dem Kanton Glarus werden neu von der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen (KNZ) entgegengenommen. (sda)