TOGGENBURG-TICKER
Dietschwil: 80-jähriger Velofahrer schwer gestürzt +++ Nach erfolgreicher Beschwerde: Wattwiler Gemeinderat streicht Strassenbauprojekt «Erschliessung Bergli» +++ Am Fuss der Churfirsten spriesst der Frühling

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Region Toggenburg: In unserem Toggenburg-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Dienstag, 11. Mai, 10:48 Uhr

Dietschwil: Velofahrer bei Selbstunfall schwer verletzt

Am Velo entstand nur geringer Sachschaden, doch der Fahrer verletzte sich beim Sturz schwer.

Am Velo entstand nur geringer Sachschaden, doch der Fahrer verletzte sich beim Sturz schwer.

Bild: Kapo

(kapo) Ein 66-jähriger Velofahrer fuhr von Dietschwil Richtung Dussnang. In einer langgezogenen Rechtskurve auf der abfallenden Fahrstrecke prallte er mit seinem Velo mutmasslich gegen den rechtsseitigen Bordstein, schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Medienmitteilung. Folglich stürzte der Velofahrer zu Boden und verletzte sich dabei schwer. Der Verunfallte wurde nach der Erstbetreuung vor Ort durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital gebracht. Am Velo entstand geringer Sachschaden.

Die Kantonspolizei St. Gallen sucht Zeugen. Personen die Angaben zum Unfall machen können, werden gebeten sich beim Polizeistützpunkt Oberbüren, 058 229 81 00, zu melden.

Dienstag, 11. Mai, 10:06 Uhr

Strassenbauprojekt «Erschliessung Bergli» in Wattwil gestrichen

(gk) Das Strassenbauprojekt «Erschliessung Bergli» wurde im Dezember 2017 bewilligt und im März 2018 öffentlich aufgelegt, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde. Es war beabsichtigt, mit diesem Projekt eine Überbauung mit zwei Doppelhäusern und drei Einfamilienhäuser zu erschliessen.

Während der Auflagefrist wurde gegen den Teilstrassenplan Einsprache erhoben. Der Gemeinderat wies die Einsprache ab, was vom Rechtsdienst des Baudepartements geschützt wurde. Das Verwaltungsgericht hiess die dagegen erhobene Beschwerde gut und hob den Entscheid des Baudepartements auf.

Das Baukonsortium hat auf einen Weiterzug des Entscheids verzichtet und beabsichtigt die Überarbeitung der Planung. Der Gemeinderat hat diesen Entscheid zur Kenntnis genommen und das Strassenplanverfahren «Erschliessung Bergli» ersatzlos abgeschrieben.

Montag, 10. Mai, 18:45 Uhr

Am Fuss der Churfirsten spriesst der Frühling

(lsf) Das Hotel Hirschen Wildhaus hat Instagram dieses tolle Bild eines Fotografen geteilt, der sich auf Berg- und Landschaftsbilder spezialisiert hat.

Montag, 10. Mai, 12:13 Uhr

Hervorragender Saisonstart für Mosliger Seilziehclub

Die Jugendmannschaft des Seilziehclubs Mosnang.

Die Jugendmannschaft des Seilziehclubs Mosnang.

Bild: PD

(red/lsf) Für die Jugendkategorie U19 der Seilzieherinnen und Seilzieher fiel am Sonntag in Waldkirch der Startschuss für die Schweizermeisterschaften 2021. Auch der Seilziehclub Mosnang war im Einsatz – und holte sich den 2. Tagesrang.

16 Tuggerinnen und Tugger aus dem Toggenburg waren in Waldkirch vertreten, sechs von ihnen unterstützten das Heimteam aus Waldkirch. Der Start gelang nach Mass, wie einem Medientext des Seilziehclubs zu entnehmen ist: In der Vorrunde platzierte sich das Mosnanger Team mit vier Siegen und einem Unentschieden mit Ebersecken 1 an die Spitze. Auch Waldkirch sicherte sich mit dem vierten Vorrundenplatz den Einzug ins Halbfinale.

Dort liess Mosnang dem Team Ebersecken 2 vom Pull an keine Chance und kämpfte sich nach kurzer Zeit ins Finale. Waldkirch überraschte und errang gegen Titelverteidiger Ebersecken 1 den ersten Punkt. Die zwei weiteren Züge entschied schliesslich Ebersecken 1 für sich und stand somit als Finalgegner der Toggenburger fest.

Das Team aus dem Kanton Luzern lernte aus seinem Fehler im Halbfinale und griff Mosnang mit einer schnellen Reaktionszeit im Pull mit voller Wucht an. Die Ostschweizer wehrten den Angriff ab, doch der Druck war zu hoch und sie mussten sich letztlich geschlagen geben. Dennoch ist der zweite Rang mit vier Punkten Rückstand in der Jahreswertung ein hervorragender Saisonstart, wie der Seilziehclub schreibt. Die Mosnanger Tuggerinnen und Tugger mit Waldkirch freuten sich über den dritten Tagesrang.

Montag, 10. Mai, 11:16 Uhr

Velofahrer bei Unfall in Ganterschwil verletzt

Auch das Postauto wurde bei dem Unfall beschädigt.

Auch das Postauto wurde bei dem Unfall beschädigt.

Bild: Kapo SG

(kapo/lsf) Ein 62-jähriger Velofahrer wurde am Sonntag in Ganterschwil bei einem Verkehrsunfall unbestimmt verletzt. Ein 30-jähriger Autofahrer fuhr kurz nach 12 Uhr auf der Toggenburgerstrasse von Bütschwil kommend und wollte links in die Letzistrasse abbiegen. Gleichzeitig fuhr der 62-jährige Velofahrer auf der Neckertalstrasse in Richtung Bütschwil. Der Autofahrer übersah beim Linksabbiegen den entgegenkommenden Velofahrer und prallte gegen diesen.

Der Velofahrer stürzte über die Motorhaube des Autos und kam verletzt auf der Strasse zum Liegen. Das Velo wurde durch den Aufprall des Autos gegen ein stehendes Postauto an der Letzistrasse geschleudert. Dieses wurde dadurch beschädigt. Der verunfallte Velofahrer wurde durch den Rettungsdienst mit unbestimmten Verletzungen ins Spital überführt. Insgesamt entstand Sachschaden von mehr als 10'000 Franken.

Montag, 10. Mai, 09:00 Uhr

Motorradfahrer stürzt in Bach und muss von Rega ins Spital geflogen werden

Der Mann stürzte mit seinem Motorrad in den Bach Simmi.

Der Mann stürzte mit seinem Motorrad in den Bach Simmi.

Bild: Kapo SG

(kapo/lsf) Ein 23-Jähriger ist am Wochenende mit seinem Motorrad in einen Bach gestürzt. Er wurde dabei unbestimmt verletzt und musste durch die Rega ins Spital geflogen werden. Der junge Mann fuhr am Samstag um 14.45 Uhr bergwärts in Richtung Wildhaus. Kurz vor einer Linkskurve überholte er ein Auto, bog dann auf die rechte Fahrbahnseite ein und kollidierte dort mit einem Leitpfosten am rechten Fahrbahnrand, wie die Kantonspolizei mitteilt. Er geriet nach der Kollision auf einen Kiesweg, befuhr das zum Bach abfallende Wiesenbord und stürzte letztlich in den Bach Simmi.

Durch die eingetroffene Rettung wurde der ansprechbare Verunfallte aus dem Bach geborgen und erstversorgt. Die Rega flog ihn danach ins Spital. Der Sachschaden am Motorrad wurde auf rund 5000 Franken geschätzt. Für die Zeit der Bergung musste die Wildhauserstrasse für den Verkehr gesperrt werden.

Die Rega flog den Motorradfahrer ins Spital.

Die Rega flog den Motorradfahrer ins Spital.

Bild: Kapo SG
Sonntag, 9. Mai, 14:57 Uhr

Die Wattwiler Bikerin beendet das Cross Country Rennen auf Platz 75

Linda Indergand war auf Platz 7 die beste Schweizerin.

Linda Indergand war auf Platz 7 die beste Schweizerin.

Printscreen

(bl) Das war gar nichts. Für die Wattwiler Bikerin Ramona Forchini endet das erste Weltcuprennen der Saison im Cross Country mit einer Enttäuschung. Sie beendet das Rennen mit einer Runde Rückstand auf die Siegerin auf dem 75. Platz.

«Meine Beine liefen überhaupt nicht, ich kam einfach nicht vom Fleck. Das ist natürlich nicht das, was ich mir erhofft hatte», sagte die sichtlich enttäuschte Ramona Forchini am Telefon. Besser lief es den anderen Schweizerinnen: Linda Indergand erkämpfte sich mit knapp zwei Minuten Rückstand den 7. Platz. Sina Frei kam auf Platz 10. Jolanda Neff erreichte nach gutem Start immerhin Position 13. Alessandra Keller (18.) und Nicole Koller (19.) komplettieren das Schweizer Quintett, das sich in den Top-20 einreihen konnte.

Damit dürfte klar sein, dass der Olympia-Zug ohne Ramona Forchini abfahren wird. Gewonnen wurde das Rennen im deutschen Albstadt von der Französin Loana Lecomte. Dahinter folgt Landsfrau und Topfavoritin Pauline Ferrand Perrot. Das Podest komplettiert Haley Batten (USA). Bereits am kommenden Wochenende geht es in Nove Mesto (Cze) weiter.