TOGGENBURG-TICKER
Verfolgungsjagd nach Unfall in Bazenheid +++ Nach Sturz im Neckertal mit der Rega ins Spital +++ Wattwil: «Färberbrunnen» erhält einen neuen Standort

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Region Toggenburg: In unserem Toggenburg-Ticker finden Sie einen Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Samstag, 19. Juni, 10:24 Uhr

Verfolgungsjagd nach Unfall in Bazenheid

Unfall in Bazenheid gebaut: Erst nach dem Ricken konnte der Lenker angehalten werden.

Unfall in Bazenheid gebaut: Erst nach dem Ricken konnte der Lenker angehalten werden.

Bild: kapo

(kapo/red) Am Freitag um 22 Uhr, ist auf der Umfahrungsstrasse beim Wihaldentunnel ein Auto mit einer Leitplanke kollidiert.

Ein 58-jähriger Mann war mit seinem Auto von Wil in Richtung Wattwil unterwegs. Bei der Ausfahrt aus dem Wihaldentunnel kollidierte sein Auto mit einer Leitplanke. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Fahrer anschliessend weiter. In Ricken wurde eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen auf das beschädigte Auto aufmerksam. Mittels Matrix «Stop Polizei», Blaulicht und Wechselklanghorn versuchten die Polizisten den 58-Jährigen zum Anhalten zu bewegen. Dieser Aufforderung leistete der Fahrer keine Folge. Kurze Zeit später konnte das Auto schliesslich angehalten und der Lenker kontrolliert werden. Er wurde laut Polizeiangaben als fahrunfähig eingestuft und musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen ordnete die Entnahme einer Blut- und Urinprobe beim Mann an.

Samstag, 19. Juni, 08:30 Uhr

Nach Unfall im Neckertal mit der Rega ins Spital

Bei diesem Unfall verletzte sich der Motorradfahrer.

Bei diesem Unfall verletzte sich der Motorradfahrer.

Bild: kapo

(kapo/red) Am Freitag um 18:20 Uhr ist es auf der Hauptstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.

Ein 58-jähriger Mann war mit seinem Auto von Ganterschwil in Richtung Degersheim unterwegs. Bei der Verzweigung Hauptstrasse / Aachsäge beabsichtigte er, nach links abzubiegen und hielt sein Auto dementsprechend an. Gleichzeitig fuhr ein 64-jähriger Motorradfahrer mit seinem Motorrad in die entgegengesetzte Richtung. Als das Auto nach links abbog, kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Der Motorradfahrer stürzte zu Boden und verletzte sich unbestimmt. Die Rega flog ihn ins Spital. Die örtliche Feuerwehr wurde zur Bindung einer geringen Menge Öl aufgeboten. Der entstandene Sachschaden wird laut Polizeiangaben auf rund 16'000 Franken geschätzt.

Es floss auch Öl aus, das gebunden werden musste.

Es floss auch Öl aus, das gebunden werden musste.

Bild: kapo
Freitag, 18. Juni, 05:38 Uhr

Wattwil: Der «Färberbrunnen» erhält einen neuen Standort

Die Bauarbeiten im Bereich Grüenaustrasse - Café Abderhalden konnte vorgezogen werden, ohne den Baufortschritt bei anderen Bauabschnitten zu beeinträchtigen.

Die Bauarbeiten im Bereich Grüenaustrasse - Café Abderhalden konnte vorgezogen werden, ohne den Baufortschritt bei anderen Bauabschnitten zu beeinträchtigen.

Bild: PD

(gk) Ende Monat haben die Baustellenaktivitäten die Halbzeit hinter sich - alle Arbeiten liegen im Zeitplan. Der Bereich Grüenaustrasse - Café Abderhalden konnte vorgezogen werden, ohne den Baufortschritt bei anderen Bauabschnitten zu beeinträchtigen. In den vergangenen zwei Wochen wurden in der Bahnhofstrasse zwischen Manor und Schuhhaus Tiefenbacher die Fahrbahnabschlüsse versetzt.

Beim Kirchplatz konnten die Arbeiten für die Ortbetonmauer mit der integrierten Treppenanlage gestartet werden. Die Kirchenrampe erhielt den Deckbelag, der zur Verbesserung der Ruschfestigkeit mit Splitt abgedeckt ist. Im Bereich des Dorfplatzes sind Werk- und Entwässerungsleitungen, Baumgruben und verschiedene Schächte verlegt worden.

Im Bereich des Dorfplatzes sind bis Ende Juni die Vorbereitungsarbeiten für das Versetzen des Brunnens» an den neuen Standort abgeschlossen. Voraussichtlich Anfang Juli wird der 1960 eingeweihte «Färberbrunnen» mit einem Pneukran versetzt. Beim Bräkerplatz wird die Baumgrube für den mächtigen Ersatzbaum mit den erforderlichen Unterkonstruktionen und Belüftungsrohren erstellt. Bei der Kirchenrampe wird der Handlauf montiert und die Böschung bepflanzt, damit diese sich zur Einweihung am 27. Juni im besten Licht präsentieren wird.

Am Samstag, 26. Juni 2021 findet der Halbzeitevent statt. Die Gemeinde lädt alle Interessierten zu einer Baustellenführung sowie einer Bratwurst mit Bürli und Getränk ein. Die Führungen finden um 10 und 12 Uhr statt. Treffpunkt ist bei den Thurwerken an der Bahnhofstrasse 1.

Donnerstag, 17. Juni, 17:11 Uhr

Schottergarten in Degersheim sorgt für Unmut

Die Rabatte beim Friedhofparkplatz wurde umgestaltet und mit einer mehrjährigen Bepflanzung versehen.

Die Rabatte beim Friedhofparkplatz wurde umgestaltet und mit einer mehrjährigen Bepflanzung versehen.

Bild: PD

(pd/red) In den vergangenen zwei Jahren haben in den Rabatten beim Friedhofparkplatz in Degersheim jeweils Blumen geblüht, welche viele Passanten erfreuten. Vorletzte Woche wurden die Rabatten nun umgestaltet. Zur Entrüstung vieler Bewohnerinnen und Bewohnern ist dort aktuell vorwiegend Schotter zu sehen. Doch die Gemeinde beruhigt: Der Schein trüge, der Schotter werde bald von Pflanzen überwachsen werden, wie es im aktuellen Mitteilungsblatt heisst.

Die Blumenmischung, welche in den vergangenen zwei Jahren in den Rabatten blühte, hat mehrheitlich aus Pflanzen bestanden, welche in unserem Klima den Winter nicht überdauern können. Nun wurde die Rabatte umgestaltet und mit einer mehrjährigen Bepflanzung versehen. Dennoch ist aktuell fast nur eine Steinwüste erkennbar, was bei der Bevölkerung Unmut hervorgerufen hat.

Donnerstag, 17. Juni, 16:57 Uhr

Schulrat von Bütschwil-Ganterschwil lobt Zusammenarbeit mit Mittagstisch-Verantwortlichen

Der Mittagstisch in Bütschwil wird von der Kita Farbklecks geführt.

Der Mittagstisch in Bütschwil wird von der Kita Farbklecks geführt.

Bild: Hanspeter Bärtschi

(pd) Seit bald einem Jahr wird der schulische Mittagstisch der Primarschule Bütschwil-Ganterschwil zentral in Bütschwil geführt. Die Führung des Mittagstisches wurde der Kita Farbklecks in Bütschwil übertragen. Das Fazit nach dem ersten Jahr: Der Schulrat ist mit der Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Kita zufrieden, wie es im Mitteilungsblatt der Gemeinde heisst.

Donnerstag, 17. Juni, 14:26 Uhr

Gewerbeverein Mosnang trifft sich zur Hauptversammlung

Felix Keller, Geschäftsführer des Kantonalen Gewerbeverbandes St. Gallen, hielt an der Versammlung ein Referat.

Felix Keller, Geschäftsführer des Kantonalen Gewerbeverbandes St. Gallen, hielt an der Versammlung ein Referat.

Bild: PD

(pd/red) In diesen Tagen kommt das wegen Corona nicht so oft vor: dass Hauptversammlungen physisch stattfinden. Der Gewerbeverein Mosnang hat sich aber entschieden, die Versammlung durchzuführen. Am Mittwoch trafen sich 25 Mitglieder im Restaurant Pöstli in Dreien.

Der Jahresbericht und die Jahresrechnung wurden angenommen. Daniela Thoma mit ihrem Coiffuresalon Haarwerk und Stefan Eicher mit seiner Firma Gschwend Malerei wurden neu in den Verein aufgenommen. Somit zählt dieser aktuell 68 Aktivmitglieder und 15 Freimitglieder. Auch das Jahresprogramm wurde kurz vorgestellt. So findet am 17. September die Vereinsreise statt und am 18. November der Adventsanlass im Restaurant Krone in Mosnang.

Nach der zügig verlaufenen HV referierte Felix Keller, Geschäftsführer des Kantonalen Gewerbeverbandes St.Gallen, erstmals seit Februar 2020 wieder an einer Versammlung. Anhand des Themas «Aktuelles aus dem Gewerbe-insbesondere Corona» erläuterte er die aktuelle Situation und die Handhabung des KGV rund um diese Thematik.

Donnerstag, 17. Juni, 10:11 Uhr

Einjährige Berufkraut breitet sich in Bütschwil-Ganterschwil aus

Sieht aus wie ein Gänseblümchen, doch der hohe Blütenstand mit mehreren Blüten zeigt, dass es sich um das Einjährige Berufkraut handelt.

Sieht aus wie ein Gänseblümchen, doch der hohe Blütenstand mit mehreren Blüten zeigt, dass es sich um das Einjährige Berufkraut handelt.

Bild: PD

(pd/red) Das Einjährige Berufkraut breitet sich zurzeit in der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil aus. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Nordamerika und hat sich bei uns als invasive Pflanze (Neophyt) etabliert, wie es im aktuellen Mitteilungsblatt von Bütschwil-Ganterschwil heisst.

Die Gemeinde bekämpft das Berufkraut auf den gemeindeeigenen Flächen aktiv. Auch die Landwirtschaft ist über deren Informationskanäle informiert, die Bekämpfung auf ihren Flächen fortzusetzen. Gleichzeitig appelliert die Gemeinde an Privatpersonen: Wer die Pflanze im Garten stehen habe, solle sie der Biodiversität zu liebe ausreissen. Und zwar jede einzelne Pflanze möglichst vor dem Blühen mitsamt Wurzel.

Durch seine starke Ausbreitung verdrängt das Berufkraut einheimische Pflanzenarten und kann so die Artenvielfalt auf unseren Wiesen und Ruderalstandorten reduzieren. Wenn sie nicht ausgerissen wird, kann sie Jahr für Jahr Tausende weitere Samen produzieren. Die Bekämpfung ist schwierig und muss über viele Jahre erfolgen.

Mittwoch, 16. Juni, 14:33 Uhr

Christian Spoerlé folgt auf Arnold Braun im Vorstand der SVP-Ortspartei

Von der SVP Ebnat-Kappel geehrt und verabschiedet: (von links) Arnold Braun, Christian Gross und Thomas Bösch, gemeinsam mit Nationalrätin Esther Friedli.

Von der SVP Ebnat-Kappel geehrt und verabschiedet: (von links) Arnold Braun, Christian Gross und Thomas Bösch, gemeinsam mit Nationalrätin Esther Friedli.

Bild: PD

(pd/sas) Vor kurzem trafen sich die Mitglieder der SVP Ebnat-Kappel zu ihrer Hauptversammlung. Dabei gab es eine Rochade im Vorstand. Kantonsrat Christian Spoerlé wurde als Ersatz von Arnold Braun gewählt.

Über viele Jahre hatte sich Arnold Braun an vorderster Front für die Partei eingesetzt. Er arbeitete im Vorstand der Ortspartei und im Wahlstab der Kreispartei mit. Daneben half er bei der Organisation von unzähligen Anlässen und so manche Plakate oder Flyer tragen seine gestalterische Handschrift. An seiner Stelle wurde Christian Spoerlé in den Parteivorstand gewählt. Bereits eine Woche zuvor war Thomas Bösch zum neuen Kreispräsidenten gewählt worden.

Für ihr langes und engagiertes Wirken wurden Christian Spoerlé als Gemeindepräsident, Christian Gross als Gemeinderat und Thomas Bösch als GPK-Präsident geehrt und verabschiedet. Rita Bohl wurde als neues Mitglied in der GPK der Gemeinde willkommen geheissen.

Mittwoch, 16. Juni, 11:14 Uhr

Firmandinnen und Firmanden sammeln in Kirchberg Abfall

In der Gemeinde Kirchberg (auf dem Bild Bazenheid) wird am Samstag Abfall gesammelt.

In der Gemeinde Kirchberg (auf dem Bild Bazenheid) wird am Samstag Abfall gesammelt.

Bild: Beat Lanzendorfer

(pd/bl) Am Samstag, 19. Juni, werden Firmandinnen und Firmanden mit Abfallzange und Kehrichtsack durch die Strassen von Bazenheid, Kirchberg und Gähwil wandern und für saubere Natur, Strassen und Plätze sorgen.

Verantwortlich für den Tag ist Michael Hanke, Firmwegverantwortlicher der Seelsorgeeinheit Bazenheid-Gähwil-Kirchberg.

Natur pur: Kinder staunen über ein Rehkitz

Die Kinder besichtigen das Rehkitz.

Die Kinder besichtigen das Rehkitz.

Bild: PD

(red) Im Alttoggenburg wurden zwei Rehkitze in einer Wiese gefunden, Mit einem Harass wurden sie vor der Mähmaschine geschützt. Als der Harass gehoben wurde, ist eines der Tiere sofort geflüchtet. Das zweite Rehkitz hat den Fototermin mit den Kindern abgewartet.

Mittwoch, 16. Juni, 09:36 Uhr

Heute Abend spielen die Frauen des FC Ebnat-Kappel in Uzwil

Von Topskorerin Selin Roth (vorne) und ihren Teamkameradinnen wird heute ein Sieg erwartet.

Von Topskorerin Selin Roth (vorne) und ihren Teamkameradinnen wird heute ein Sieg erwartet.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) Das Frauenteam aus Ebnat-Kappel belegt in der 2. Liga mit einem Sieg und sechs Niederlagen den letzten Platz.

Der Mannschaft bietet sich noch dreimal die Möglichkeit, das Punktekonto zu äufnen, um den Abstieg in die 3. Liga doch noch verhindern zu können. Die erste der drei Möglichkeiten ergibt sich heute Abend beim Tabellenachten Uzwil.

Die Ebnater Frauen fordern somit jenes Team heraus, das am letzten Sonntag mit einem 1:0-Sieg gegen Bütschwil in den Final des Ostschweizer Cups eingezogen ist. Anpfiff auf der Henauer Rüti ist um 20 Uhr.

Mittwoch, 16. Juni, 08:03 Uhr

Am Sonntag findet der Gottesdienst in Bazenheid auf dem Lindenhügel statt

Statt in der Pfarrkirche treffen sich die Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes am Sonntag auf dem Lindenhügel.

Statt in der Pfarrkirche treffen sich die Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes am Sonntag auf dem Lindenhügel.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl/pd) Am nächsten Sonntag, um 10.30 Uhr, wird auf dem Bazenheider Lindenhügel ein Familiengottesdienst gefeiert. Dabei ist vorgesehen, dass die «Baze-Spatzä» mit einigen Liedern den Morgen bereichern. Ebenfalls sind die «Sunntigsfiirkinder» eingeladen.

Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Pfarrkirche statt und die Sunntigsfiir wäre dann wie gewohnt im Pfarreizentrum. Davon sei, Stand heute, aber nicht auszugehen, schreiben die Organisatoren. Zu beachten gilt, dass der Kinderhort nur bei schlechtem Wetter durchgeführt wird.

Dienstag, 15. Juni, 16:06 Uhr

Dreifachturnhalle des Campus Wattwil nimmt Gestalt an

(lsf) Das Bauunternehmen E. Weber AG teilt auf Instagram Fotos aus der Vogelperspektive von der Baustelle der Gesamt-Sportanlage Rietwis in Wattwil. «Die Grundrisse der Turnhalle sind bereits gut ersichtlich», schreibt das Unternehmen dazu.

Spatenstich auf dem Heberlein-Areal war Anfang März. Aktuell werden für die neue Dreifach-Turnhalle im Untergeschoss die Zwischenwände und die Perimeterdämmung erstellt. «Gemäss Bauprogramm sind wir voll im Fahrplan», schreibt das Bauunternehmen.

Neben der Turnhalle gehören eine Laufbahn, ein Allwetterplatz, ein Natur- und ein Kunstrasenfeld sowie vier Beachvolleyballfelder zur geplanten Sportanlage. Weiter wird die Badi saniert und eine Minigolfanlage erstellt.

Dienstag, 15. Juni, 13:16 Uhr

Der ehemalige Bazenheider und Noch-Brühler wird Trainer bei GC

Seine erste Trainerstation bei den Aktiven war beim FC Bazenheid. Nun übernimmt Heris Stefanachi die U18 bei den Grasshoppers.

Seine erste Trainerstation bei den Aktiven war beim FC Bazenheid. Nun übernimmt Heris Stefanachi die U18 bei den Grasshoppers.

Bild: PD

(bl/pd) Gemäss Mitteilung auf der Website des Grasshopper Club Zürich bekommt die Nachwuchsmannschaft der GC U18 in der Person von Heris Stefanachi einen neuen Coach. Stefanachi ersetzt René van Eck, welcher den Club verlässt.

Heris Stefanachi war in den vergangenen drei Jahren Cheftrainer des SC Brühl. Mit den St.Gallern erreichte der 40-jährige Schweiz-Italiener in der vergangenen Saison den dritten Platz in der Promotion League. Davor stand er während fünf Jahren beim FC Bazenheid unter Vertrag.

Nun wechselt er in den GC-Nachwuchs, wo er die Junghoppers auf Stufe U18 übernehmen wird. GC heisse Heris Stefanachi herzlich willkommen in Zürich und freue sich auf die Zusammenarbeit, schreibt der Club weiter.

Dienstag, 15. Juni, 11:21 Uhr

70-jähriger Rollerfahrer bei Selbstunfall in Ebnat-Kappel verletzt

Der Rollerfahrer stürzte wegen dieser abgefrästen Strassenoberfläche.

Der Rollerfahrer stürzte wegen dieser abgefrästen Strassenoberfläche.

Bild: PD/Kantonspolizei St.Gallen

(kapo) Am Montag, kurz nach 15 Uhr, ist es auf der Kapplerstrasse in Ebnat-Kappel zu einem Selbstunfall eines Rollerfahrers gekommen. Der 70-jährige Mann fuhr von Nesslau Richtung Wattwil. Aufgrund einer Baustelle ist die Strecke momentan nur einspurig befahrbar. Der Fahrstreifen war teilweise abgefräst, wobei die abgefräste Fläche einige Zentimeter tiefer liegt als die ursprüngliche Fahrbahn, wie die Kantonspolizei mitteilt. Der Rollerfahrer geriet mit seinem Roller über diese Kante und verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. Er prallte gegen eine orange Sicherheitsbake und stürzte zu Boden. Er verletzt sich dabei unbestimmt und musste vom Rettungsdienst ins Spital überführt werden. Es entstand Sachschaden von rund 1000 Franken.

Dienstag, 15. Juni, 07:22 Uhr

Die Umgebung rund um die alte Lütisburger Brücke wird mit Abfall verdreckt

Liegengelassener Abfall bei der Mülltone in der Nähe der alten Lütisburger Holzbrücke.

Liegengelassener Abfall bei der Mülltone in der Nähe der alten Lütisburger Holzbrücke.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) Die Thur oberhalb der alten Lütisburger Holzbrücke ist ein beliebter Grill- und Badeplatz. Bei sommerlichen Temperaturen können es schnell mehrere hundert Personen sein, welche die Abende und das Wochenende dort verbringen.

Dies hat allerdings seine Schattenseiten. Beim anfallenden Abfall machen es sich viele Besucherinnen und Besucher einfach: Statt ihn mit nach Hause zu nehmen, wird er achtlos rund um die bereitstehende Mülltonne liegengelassen.

Das ärgert zum einen die Spaziergänger, zum anderen liegt es an der Gemeinde, den Abfall aufwendig zu entsorgen.

Montag, 14. Juni 12:28 Uhr

Mosnang: Motorradfahrerin bei Selbstunfall verletzt

(kapo/ahi) Am Sonntag, kurz nach 19.30 Uhr, ist es auf der Hulfteggstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.

Die 44-jährige Motorradfahrerin fuhr von Mühlrüti kommend Richtung Steg im Tösstal. In einer Linkskurve verlor sie die Kontrolle über das Motorrad, kam zu Fall und rutschte über die Strasse. Sie verletzte sich dabei leicht und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital überführt. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Franken.

Montag, 14. Juni, 12:02 Uhr

Lütisburg: Einbrüche in zwei Gewerbebetriebe

(kapo/ahi) In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen ist eine unbekannte Täterschaft in zwei Gewerbebetriebe in Lütisburg eingebrochen. Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu einem Garagenbetrieb wie auch zu einem Verkaufsgeschäft. Sie stahl Werkzeug, einen Tresor mit Bargeld sowie Zigaretten. Der Gesamtbetrag des Deliktsgut wird auf über 10'000 Franken geschätzt. Die Kantonspolizei St. Gallen geht davon aus, dass es sich bei den beiden Einbruchdiebstählen um die gleiche Täterschaft handelt.

Montag, 14. Juni, 09:51 Uhr

Hulfteggstrasse gesperrt

Wegen Belagsarbeiten ist die Hulfteggstrasse vom 16. bis 18. Juni gesperrt.

Wegen Belagsarbeiten ist die Hulfteggstrasse vom 16. bis 18. Juni gesperrt.

Bild: PD

(pd/ahi) Ab nächsten Mittwoch, 16. Juni, baut das Tiefbauamt den Deckbelag auf der Hulfteggstrasse in Mosnang ein. Damit werden die umfassenden Bauarbeiten abgeschlossen. Während des Einbaus muss die Hulfteggstrasse von Mittwoch, 16. Juni, 16 Uhr bis Freitag, 18. Juni, 5 Uhr, für jeglichen Verkehr gesperrt werden. Bei ungünstiger Witterung verschieben sich die Bauarbeiten auf den nächstmöglichen Werktag.

Das Tiefbauamt und das beauftragte Unternehmen setzen alles daran, die Behinderungen auf ein Minimum zu beschränken und bitten die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die Anwohnerschaft um Verständnis.

Sonntag, 13. Juni, 17:13 Uhr

Oberhelfenschwiler Rechnung wird an der Urne gutgeheissen

Die Rechnung der Gemeinde Oberhelfenschwil wurde genehmigt.

Die Rechnung der Gemeinde Oberhelfenschwil wurde genehmigt.

Bild: Urs M. Hemm

(sas) Die Gemeinde Oberhelfenschwil hat im Frühling auf die Durchführung der Bürgerversammlung verzichtet. Am Sonntag waren die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, über die Rechnung 2020 der Politischen Gemeinde abzustimmen. 641 Personen, das entspricht 73,5 Prozent des Stimmvolks, gaben ihre Stimme ab.

610 Bürgerinnen und Bürger hiessen die Rechnung gut, 31 Personen schrieben Nein auf ihren Stimmzettel. Die Rechnung 2020 der Gemeinde Oberhelfenschwil schloss mit einem Ertragsüberschuss von über 400'000 Franken. Das Budget ging noch von einem Ausgabenüberschuss von 216'000 Franken aus.

Der Gewinn stärke das Eigenkapital, schrieb der Gemeinderat bei der Präsentation der Rechnung im Mitteilungsblatt der Gemeinde. Gründe für die Besserstellung sind Unterschreitungen des Budgets in mehreren Punkten sowie höhere Einnahmen bei den Steuern.

Sonntag, 13. Juni, 14:18 Uhr

Kirchberg lehnt Schulraumerweiterung ab

Der Erweiterungsbau hätte vor dem bisherigen Sonnenhof erstellt werden sollen. Links davon war die Mehrzweckhalle geplant.

Der Erweiterungsbau hätte vor dem bisherigen Sonnenhof erstellt werden sollen. Links davon war die Mehrzweckhalle geplant.

Bild: Beat Lanzendorfer

(ahi) Die Stimmberechtigten der Gemeinde Kirchberg haben den Baukredit von 19,53 Millionen Franken für die geplante Schulraumerweiterung inklusive Neubau der Mehrzweckhalle Sonnenhof sowie einer Tiefgarage abgelehnt. 1735 Nein-Stimmen standen 1481 Ja- Stimmen gegenüber. Die Stimmbeteiligung betrug hohe 61,5 Prozent.

Sonntag, 13. Juni, 14:02 Uhr

Ortsbürgergemeinde Bütschwil genehmigt Rechnung 2020 fast einstimmig

(ahi) Die Stimmberechtigten haben die Jahresrechnung der Ortsbürgergemeinde Bütschwil fast einstimmig genehmigt. Von den 162 in Betracht fallenden Stimmzetteln enthielten 160 ein Ja, 2 ein Nein. Die Stimmbeteiligung betrug 39,9 Prozent.

Sonntag, 13. Juni, 12:33 Uhr

Gemeindefusion im Neckertal mit grosser Mehrheit besiegelt

Blick von Oberhelfesnchwil aus über die Gemeinden Neckertal und Hemberg.

Blick von Oberhelfesnchwil aus über die Gemeinden Neckertal und Hemberg.

Bild: Urs M. Hemm,

Die Fusion der drei Gemeinden Oberhelfenschwil, Neckertal und Hemberg scheint auf gutem Wege zu sein. Die politische Gemeinde Oberhelfenschwil spricht sich bei einer Stimmbeteiligung von 74,1 Prozent mit 461 Ja zu 189 Nein-Stimmen klar für eine Fusion aus. Ähnlich präsentiert sich die Situation in der Gemeinde Hemberg. Dort sprechen sich bei einer Stimmbeteiligung von 76,2 Prozent 365 für und 121 Stimmberechtigte gegen die Vereinigung aus.

Klar ja sagen auch die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde Neckertal. Bei einer Stimmbeteiligung von 64,6 Prozent sprechen sich 1478 für und lediglich 375 gegen die Fusion aus.

Die Primarschulgemeinde Hemberg spricht sich mit 368 Ja-Stimmen gegen 110 Nein-Stimmen für die Inkorporation ihrer Schulgemeinde aus. Deutlich stimmen auch die Schulbürgerinnen und Schulbürger der Schulgemeinde Neckertal und Oberes Neckertal für die Fusion. In der Schulgemeinde Neckertal sind es 662 gegen 125 Stimmen, in der Schulgemeinde Oberes Neckertal 434 gegen 111 Stimmen.

Somit steht der Fusion der Gemeinden Neckertal, Hemberg und Oberhelfenschwil zur Einheitsgemeinde Neckertal nichts mehr im Wege.

Sonntag, 13. Juni, 11:41 Uhr

Livia Rita mit Wanderpreis von Kultur Toggenburg ausgezeichnet

Sonja Rüegg (links) überreicht den Wanderpreis von Kultur Toggenburg an Livia Rita.

Sonja Rüegg (links) überreicht den Wanderpreis von Kultur Toggenburg an Livia Rita.

Bild: Sascha Erni

(rb) Die Künstlerin Livia Rita (rechts) erhielt am Samstag den Wanderpreis von Kultur Toggenburg. Die Ausgezeichnete des Vorjahres, Sonja Rüegg, überreichte der Nesslauerin den Preis in der Webstube Bühl.

Die Nesslauer Künstlerin Livia Rita vereint gleich mehrere Disziplinen in ihrem Schaffen. Ihre Auftritte und Performances leben vom Zusammenspiel von Tanz, Show, Musik und vor allem auch Mode.

Für Sonja Rüegg ist Livia Rita die «perfekte Kandidatin für den Förderpreis». Unter anderem, weil ihre Musik gleichzeitig «avantgardistisch, aber auch Toggenburg» sei.

Freitag, 11. Juni, 14:57 Uhr

Mehrere tausend Franken Bargeld in Neu St.Johann gestohlen

Eine unbekannte Täterschaft hat sich gewaltsam Zugriff zu einem Verkaufsgeschäft verschafft.

Eine unbekannte Täterschaft hat sich gewaltsam Zugriff zu einem Verkaufsgeschäft verschafft.

Symbolbild: kapo/sg

(kapo) Laut Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen ist es in der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen, 11. Juni, an der Sidwaldstrasse in Neu St.Johann zu einem Einbruch in ein Verkaufsgeschäft gekommen.

Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich Zutritt zum Hintereingang des Verkaufsgeschäfts. Von dort gelangte sie über den Verkaufsladen ins Büro und stahl dort Bargeld in der Höhe von mehreren tausend Franken.

Freitag, 11. Juni, 10:57 Uhr

Heris Stefanachi wechselt in den Nachwuchsbereich eines Spitzenclubs

Heris Stefanachi, hier noch in Diensten beim FC Bazenheid, stellt sich einer neuen Herausforderung.

Heris Stefanachi, hier noch in Diensten beim FC Bazenheid, stellt sich einer neuen Herausforderung.

Bild: Beat Lanzendorfer

(pd/bl) Heris Stefanachi, der Trainer von Brühls erster Mannschaft, verlässt den Club Ende Saison. Er wechselt in die Nachwuchsabteilung eines Spitzenclubs. «Das ist ein Karrieresprung für unseren Trainer», sagt Brühl-Präsident Christoph Zoller, «seine Zusage beim neuen Club können wir verstehen, auch wenn wir den Abgang bedauern».

Brühl habe zweieinhalb gute Jahre mit dem 40-jährigen Thurgauer gehabt, fügt Zoller an. Dies geht aus einer Mitteilung auf der Webseite des Vereins hervor.

In der Region Toggenburg/Wil ist Heris Stefanachi als langjähriger Trainer des FC Bazenheid bekannt. So führte er die Alttoggenburger in der Saison 2016/2017 nach fünfjähriger Abstinenz zurück in die 2. Liga Interregional – und dies mit der sensationellen Ausbeute von 66 Punkten aus 22 Spielen.

Zu Brühl wechselte Heris Stefanachi im Herbst 2018. Die Mannschaft kämpfte damals gegen den Abstieg. Er schaffte mit dem Team letztlich den Ligaerhalt problemlos. In der aktuellen Saison belegt der Club in der Promotion League zurzeit den siebten Zwischenrang.

Freitag, 11. Juni, 10:10 Uhr

Der Bütschwiler Ciko Gajic ist der treffsicherste Spieler im Toggenburg

Ziko Gajic zeigt sich auch in diesem Jahr torhungrig, er hat in den Testspielen schon wieder mehrfach getroffen.

Ziko Gajic zeigt sich auch in diesem Jahr torhungrig, er hat in den Testspielen schon wieder mehrfach getroffen.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) Am Wochenende beginnt in der 2. Liga Interregional der Kampf um die Punkte. Eine Woche später preschen dann die Fussballer ab der 2. Liga regional aus den Startpflöcken.

Das Toggenburger Tagblatt veröffentlicht deshalb jene Namen, die im letzten Herbst am treffsichersten waren. Ciko Gajic, aktuell Führender der Torschützenliste, kann sich allerdings nicht weiter verbessern, weil die 4. Liga ihren Betrieb nicht wieder aufnimmt und die Meisterschaft nach Absolvierung der Hälfte aller Spiele gewertet wird.

Er darf sich immerhin damit trösten, in der nächsten Saison eine Liga höher auf Torjagd gehen zu dürfen.

Toggenburger Torschützen

Name Verein Liga Spiele Tore
Ziko Gajic FC Bütschwil 4. Liga 9 11
Adrian Oberholzer FC Bütschwil 4. Liga 9 9
Selin Roth FC Ebnat-Kappel Frauen 2. Liga 7 7
Luan Abazi FC Wil 2 2. Liga Inter 9 6
Patrice Müller FC Kirchberg 4. Liga 9 5
Mario Kuhn FC Kirchberg 4. Liga 9 5
Daniel Fäh FC Bütschwil 4. Liga 9 5
Stefan Hinterberger FC Ebnat-Kappel 3. Liga 8 4
Corinna Hasler FC Bütschwil Frauen 2. Liga 8 3
Agron Selimi FC Wil 2 2. Liga Inter 9 3
Kevin Krucek-Kacoli FC Bazenheid 2. Liga Inter 9 3
Tolga Cakir FC Bazenheid 2. Liga Inter 9 3
Simon Wohlgensinger FC Kirchberg 4. Liga 9 3
Ramon Kuhn FC Kirchberg 4. Liga 9 3
Patrick Schönenberger FC Kirchberg 4. Liga 9 3
Elias Keller FC Bütschwil 4. Liga 9 3
Dino Kolb FC Bütschwil 4. Liga 9 3
Alen Ajdarpasic FC Neckertal-Degersheim 3. Liga 9 3
Dionne Kauf FC Ebnat-Kappel Frauen 2. Liga 7 2
Jonas Diener FC Ebnat-Kappel 3. Liga 8 2
Diana Brändle FC Bütschwil Frauen 2. Liga 8 2
Maurine Gübeli FC Bütschwil Frauen 2. Liga 8 2
Eliane Werder FC Bütschwil Frauen 2. Liga 8 2
Nicole Scherrer FC Bütschwil Frauen 2. Liga 8 2
Robin Wirth FC Wil 2 2. Liga Inter 9 2
Elvis Musaj FC Bazenheid 2. Liga Inter 9 2
Leandro Lucarelli FC Bazenheid 2. Liga Inter 9 2
Sasha Fernandez FC Wattwil Bunt 2. Liga 9 2
Roman Kipfer FC Wattwil Bunt 2. Liga 9 2
Aaron Schweizer FC Kirchberg 4. Liga 9 2
Enrico Ciccarelli FC Kirchberg 4. Liga 9 2
Yannic Lang FC Kirchberg 4. Liga 9 2
Marko Mikinac FC Bütschwil 4. Liga 9 2
Nico Meng FC Neckertal-Degersheim 3. Liga 9 2
Benjamin Gübeli FC Neckertal-Degersheim 3. Liga 9 2
Nico Lehmann FC Neckertal-Degersheim 3. Liga 9 2
Stephen Bosshard FC Neckertal-Degersheim 3. Liga 9 2
Sina Tschumper FC Ebnat-Kappel Frauen 2. Liga 7 1
Patricia Forrer FC Ebnat-Kappel Frauen 2. Liga 7 1
Joel Roth FC Ebnat-Kappel 3. Liga 8 1
Claudio Stäheli FC Ebnat-Kappel 3. Liga 8 1
Roger Kuhn FC Ebnat-Kappel 3. Liga 8 1
Fabienne Brändle FC Bütschwil Frauen 2. Liga 8 1
Alexandra Brändle FC Bütschwil Frauen 2. Liga 8 1
Melanie Thalmann FC Bütschwil Frauen 2. Liga 8 1
Oliver Mayer FC Wil 2 2. Liga Inter 9 1
Blasucci Noah Matteo FC Wil 2 2. Liga Inter 9 1
Sadiku Feriz FC Wil 2 2. Liga Inter 9 1
Marko Krunic FC Wil 2 2. Liga Inter 9 1
Denes Lakota FC Wil 2 2. Liga Inter 9 1
Santiago Miranda FC Wil 2 2. Liga Inter 9 1
Ilaz Ilazi FC Bazenheid 2. Liga Inter 9 1
Marc Prenrecaj FC Bazenheid 2. Liga Inter 9 1
Yannic Porchet FC Wattwil Bunt 2. Liga 9 1
Christoph Schneider FC Wattwil Bunt 2. Liga 9 1
Rafael Bollhalder FC Wattwil Bunt 2. Liga 9 1
Jeton Seferi FC Wattwil Bunt 2. Liga 9 1
Mervan Luma FC Wattwil Bunt 2. Liga 9 1
Levin Ledergerber FC Wattwil Bunt 2. Liga 9 1
Patrick Caduff FC Wattwil Bunt 2. Liga 9 1
Pablo Rohner FC Kirchberg 4. Liga 9 1
Sandro Loser FC Kirchberg 4. Liga 9 1
David Birchler FC Bütschwil 4. Liga 9 1
Fabian Brändle FC Bütschwil 4. Liga 9 1
Raphael Fust FC Bütschwil 4. Liga 9 1
Micha Felix FC Neckertal-Degersheim 3. Liga 9 1
Julian Frischknecht FC Neckertal-Degersheim 3. Liga 9 1
Ron Lieberherr FC Neckertal-Degersheim 3. Liga 9 1
Freitag, 11. Juni, 08:12 Uhr

Das St.Galler Kantonale in Kaltbrunn muss ohne Zuschauer stattfinden

Zuschauer, hier das Schwägalp Schwinget 2018, wird es beim St.Galler Kantonalen 2021 in Kaltbrunn keine geben.

Zuschauer, hier das Schwägalp Schwinget 2018, wird es beim St.Galler Kantonalen 2021 in Kaltbrunn keine geben.

Bild: Urs Bucher

(pd) Das 106. St.Galler Kantonalschwingfest am 1. August in Kaltbrunn findet statt – aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Planungsunsicherheit zwingt die Organisatoren zu diesem Entscheid. Ganz verzichten müssen die Schwingfans aber trotzdem nicht, die Wettkämpfe können via Livestream verfolgt werden. Dies geht aus einer Medienmitteilung hervor.

Bis zuletzt gerungen

Bereits im März war das ursprüngliche Verschiebungsdatum, 30. Mai, nochmals angepasst und auf den 1. August verschoben worden. Doch die Hoffnung, die epidemiologische Lage würde dann ein Fest mit mehreren tausend Zuschauern und ohne grössere Einschränkungen zulassen, habe sich inzwischen zerschlagen.

Die Planungssicherheit sei nicht gegeben und eine Prognose für Grossanlässe im August lasse sich nicht abschätzen. So entschied das OK vor wenigen Tagen und nach intensiven Gesprächen, das 106. St.Galler Kantonalschwingfest unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden zu lassen. Trotz grosser und sehr weit fortgeschrittener Vorbereitungsarbeiten sei dem OK nichts anderes übrig geblieben.

Fans können online dabei sein

Als Alternative und damit die Schwingergemeinde nicht ganz auf das Fest verzichten müsse, werden die Wettkämpfe in einer Live-Übertragung im Internet angeboten. Unter www.schwingen-live.ch kann gegen eine Gebühr ein Login erworben werden.

Als Kommentatoren wirken Schwingerkönig Jörg Abderhalden und Eidgenosse Gerry Süess. Diejenigen Schwingerfans, welche sich im Vorverkauf bereits ein Ticket gesichert hätten, würden in den nächsten Tagen persönlich über das weitere Vorgehen informiert.

Freitag, 11. Juni, 07:10 Uhr

Bei den Familien Oberholzer und Scherrer dreht sich vieles um den Fussball

Bei Silvan Oberholzer, Marina Oberholzer, Eliane Scherrer und Adrian Oberholzer (von links) steht der Fussball im Mittelpunkt.

Bei Silvan Oberholzer, Marina Oberholzer, Eliane Scherrer und Adrian Oberholzer (von links) steht der Fussball im Mittelpunkt.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) Eliane Scherrer aus Bazenheid und ihre Cousine Marina Oberholzer, Bütschwil, gewannen am vergangenen Sonntag in Rafz ZH mit dem Team Toggenburg FF19 den Schweizer Cup.

Ganz so weit sind Silvan und Adrian Oberholzer, die Brüder von Marina, noch nicht. Für beide geht es am Samstag darum, mit dem FC Bütschwil (4.) gegen den FC Bischofszell (3.) in den Halbfinal des Ostschweizer Cups vorzustossen.

Die vier unterstützen sich jeweils gegenseitig. Hielten Silvan und Adrian den beiden Frauen in Rafz die Daumen, werden die Rollen am Samstag ab 17 Uhr auf der Bütschwiler Breite getauscht.

Genossenschaftsbeiträge als Dank für Freiwilligenarbeit

Donnerstag, 10. Juni, 10:17 Uhr
Erich Oberholzer, Mitglied der Geschäftsleitung der Raiffeisenbank Mittleres Toggenburg (links) übergibt symbolisch die 5000 Franken der drei Raiffeisenbanken an Markus Windirsch von Zeitgut Toggenburg.

Erich Oberholzer, Mitglied der Geschäftsleitung der Raiffeisenbank Mittleres Toggenburg (links) übergibt symbolisch die 5000 Franken der drei Raiffeisenbanken an Markus Windirsch von Zeitgut Toggenburg.

Bild: PD

(pd) Die Genossenschaft für Nachbarschaftshilfe Zeitgut Toggenburg ist Teil der Kampagne «Gemeinsam fürs Klima» von energietal toggenburg. Mit einem gemeinsamen Sponsoring unterstützen die Toggenburger Raiffeisenbanken das Projekt.

Der Förderverein «energietal toggenburg» wird in Zusammenarbeit mit der Genossenschaft «Zeitgut Toggenburg» und weiteren Organisationen verschiedene Klima-Aktionstage umsetzen. Für die Angebote wie zum Beispiel dem Reparatur-Café in Lichtensteig (3. Juli) oder den Naturpflege-Tag in Ebnat-Kappel (16. Oktober) setzt die Kampagne auf freiwillige Helferinnen und Helfer. Die ersten 50 Mitwirkenden unter 25 Jahren erhalten zum Dank den einmal fälligen Genossenschaftsbeitrag für Zeitgut Toggenburg im Wert von 100 Franken. Die Raiffeisenbanken Mittleres Toggenburg, Obertoggenburg und Regio Unteres Toggenburg und Neckertal sponsern die 5000 Franken.

Gemeinsames Kässeli für Projekte

Zeitgut möchte mehr jüngere Mitglieder gewinnen, erzählt Markus Windirsch, Präsident der Genossenschaft. Mit energietal toggenburg entstand dann die Idee, Genossenschaftsbeiträge an Junge zu verschenken – die drei Raiffeisenbanken übernehmen gemeinsam die Kosten. «Wir haben für solche Projekte ein gemeinsames Kässeli», erklärt Erich Oberholzer, Mitglied der Bankleitung der Raiffeisenbank Mittleres Toggenburg. «Wir finden die Aktion von Zeitgut eine schöne Sache. Man tut etwas Gutes, erhält dafür eine Zeitgutschrift und später, bei Bedarf, kommt wieder etwas Gutes zurück.»

Niedrigere Hemmschwelle dank Zeitrucksack

Seit dem 1. April 2020 operiert die Genossenschaft für Nachbarschaftshilfe unter dem Namen Zeitgut Toggenburg. Hervorgegangen ist sie aus der Vorgängerorganisation KISS Toggenburg. Die Idee hinter der Genossenschaft: Jedes Mitglied erhält ein «Zeitkonto», auf welches erbrachte Leistungen aus nachbarschaftlicher Freiwilligenarbeit gutgeschrieben werden. Später können sie diese Stunden beziehen, etwa, wenn sie Unterstützung beim Einkauf oder für Behördengänge wünschen. «In unserer Gesellschaft fällt es schwer, um Hilfe zu bitten oder Hilfe anzunehmen», weiss Markus Windirsch. «Aber hat man einen selbst erarbeiteten Zeitrucksack, sinkt diese Hemmschwelle deutlich.»

Donnerstag, 10. Juni, 09:29 Uhr

Der ASV Wattwil wurde mit dem Qualitätslabel Sport-verein-t ausgezeichnet

Imelda Stadler (links) und Simon Seiler als Vertreter der Gemeinde Wattwil (rechts) übergaben die Auszeichnung.

Imelda Stadler (links) und Simon Seiler als Vertreter der Gemeinde Wattwil (rechts) übergaben die Auszeichnung.

Bild: PD

(pd/uh) Nach einem intensiven Bewerbungsprozess und viel Administrationsarbeit durfte sich der Armbrustschützenverein Wattwil am Samstag, 5. Juni 2021 mit dem Qualitätslabel Sport-verein-t auszeichnen lassen. Mit dieser Auszeichnung ist der ASV Wattwil somit der erste Armbrustschützenverein und der zweite Wattwiler Verein, der sich mit dem Label präsentieren darf. Dies schreibt der ASV in einer Mitteilung.

Das Label «Sport-verein-t» wird an Vereine und Verbände überreicht, welche die Ziele des Ehrenkodex anerkennen und überzeugende Massnahmen zu deren Umsetzung ergreifen. Der Ehrenkodex besteht aus den fünf Zielsetzungen zu den Kernthemen Organisation, Ehrenamt, Integration, Gewalt-/Konflikt-/Suchtprävention und Solidarität. Der ASV Wattwil setzt sich seit Jahren intensiv mit diesen Zielen auseinander.

Das Label wurde von Imelda Stadler, als Vertreterin der Kommission Sport-verein-t übergeben. Sie hob in ihrer Rede nochmals die wichtigsten Punkte des Ehrenkodex hervor und würdigte das familiäre Vereinsleben sowie die Organisation und das Ehrenamt.

Als spezieller Gast durfte Simon Seiler, Vertreter der Gemeinde Wattwil, an der Übergabe begrüsst werden. Er überbrachte die besten Wünsche und stattete uns mit ein paar Tipps zum Label aus, so dass es auch in Zukunft mit der Rezertifizierung funktioniert. Als ehemaliger Präsident des Skiclub Ulisbach ist er bestens mit dem Label vertraut.

Mittwoch, 9. Juni, 15:26 Uhr

Ortsgemeinde Krummenau verabschiedet Walter Wickli nach 28 Jahren im Verwaltungsrat

Walter Wickli (links) tritt nach 28 Jahren aus dem Verwaltungsrat der Ortsgemeinde Krummenau zurück, sein Nachfolger ist Köbi Tischhauser.

Walter Wickli (links) tritt nach 28 Jahren aus dem Verwaltungsrat der Ortsgemeinde Krummenau zurück, sein Nachfolger ist Köbi Tischhauser.

Bild: PD

(pd/sas) Ende Mai trafen sich die Mitglieder der Ortsgemeinde Krummenau in der evangelischen Kirche Krummenau, um sich vom fünfköpfigen Ortsverwaltungsrat über die laufenden Geschäfte zu informieren und das Budget 2021 abzusegnen.

Das Jahr 2020 war geprägt vom Neubau des Alpzimmers Stofel, das im Winter 2018/19 durch eine Lawine verschüttet wurde. Weiter standen die umfangreiche Renovation einer Wohnung sowie Holzschläge in den Gebieten Blässchopf und Ijental-Schönenboden auf dem Programm. Als Eigentümerin von mehreren Alpen sanierte die Ortsgemeinde zudem die Wasserversorgung im Schönenboden. Dieses Jahr ist unter anderem geplant, beim Mehrfamilienhaus an der Kramenwiesstrasse 7 einen Grossteil der Fenster zu ersetzen.

Nach 28 Jahren hat der Krummenauer Ortsverwaltungsrat Walter Wickli per Ende 2020 demissioniert. 1993 wurde er in den Rat der damaligen Evangelischen Ortsbürgerkorporation gewählt. Engagiert, pflichtbewusst und umsichtig führte er während vielen Jahren das Kassieramt. Die Ortsgemeinde lag Walter Wickli sehr am Herzen. Diese konnte wiederum von seinem grossen Wissen profitieren. Die Ortsbürger dankten Walter Wickli an der diesjährigen Versammlung ganz herzlich für seine Treue und verabschiedeten ihn mit einem grossen Applaus in den wohlverdienten «Ruhestand». Sein Nachfolger Köbi Tischhauser wurde im vergangenen Jahr in den Ortsverwaltungsrat gewählt und hat per 1. Januar 2021 sein Amt angetreten.

Mittwoch,9. Juni, 14:34 Uhr

Der Fussballverband hat die Daten der Spielzeit 2021/2022 veröffentlicht

Egal, in welcher Liga die Wattwiler kommende Saison spielen, der Start erfolgt am 21./22. August.

Egal, in welcher Liga die Wattwiler kommende Saison spielen, der Start erfolgt am 21./22. August.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) Der Meisterschaftsbeginn für alle Ligen ab der 1. Liga Classic ist das Wochenende vom 21./22. August. Für Vereine ab der 2. Liga regional stehen vor dem eigentlichen Meisterschaftsbetrieb Anfang August noch zwei Cuprunden auf dem Wettspieltableau.

Die Vorrunde wird entweder am letzten Oktober- oder am ersten Novemberwochenende abgeschlossen. Dies hängt von den einzelnen Gruppengrössen ab. Danach liegt es im Ermessen des Verbandes, allfällige Nachholpartien noch in diesem Jahr neu anzusetzen.

Das oben Beschriebene hätte für den FC Uzwil allerdings keine Gültigkeit, sollte dem Verein in den drei verbleibenden Spielen in der 2. Liga Interregional der Sprung in die 1. Liga tatsächlich gelingen. Dann könnten sich die Spieler erst am 27./28. November in die Winterpause verabschieden.

Mittwoch, 9. Juni, 13:55 Uhr

Oberstufe Nesslau beschäftigte sich in Sonderwoche mit gesunder und nachhaltiger Ernährung

Im Kochstudio produzierten die Schüler eine Kochsendung.

Im Kochstudio produzierten die Schüler eine Kochsendung.

Bild: PD

(pd/sas) Welches Rezept ist das begehrteste in deiner Familie? Was ist nachhaltige, gesunde Ernährung? Wie wird eine Kochsendung produziert? Wie lange muss man wandern, bis das leckere «Schoggiprügeli» kalorienmässig abgebaut ist?

Diesen und vielen ähnlichen Fragen gingen die Klassen der Oberstufe Nesslau unter Leitung ihrer Lehrpersonen nach. Themen wie Ernährung, Kochen, Energieverbrauch oder Biodiversität standen dabei im Vordergrund. Möglichst praxisorientiert vertieften sich die Schüler in die verschiedenen Angebote. Nach Wahl besuchten sie einen der zwölf Workshops wie beispielsweise «Kräuter und Co.» oder «Fit for school». Drei obligatorische Theorieblöcke über Ernährung, Gesundheit und Nachhaltigkeit ergänzten den eigenen Kurs.

Die Idee zu dieser Sonderwoche stammt vom schweizerischen Projekt «GreenTopf Projects». «Green Topf» selbst ist ein Kochlehrmittel, das sich als vegetarische und vegane Ergänzung zum bewährten «Tiptopf» versteht.

Schülerinnen und Schüler präsentierten am Ende die Ergebnisse

Die Sonderwoche endete mit Präsentationen der verschiedenen Kurse: Poetry Slam Poeten gaben ihre besten Dichtungen preis und warben um die Gunst des Publikums. Mutige und pfiffige Aussagen zu Themen wie Massentierhaltung, Plastik in den Ozeanen, Klimawandel oder Abfallproblematik wurden wirksam dem Publikum vorgetragen.

Schülerinnen aus dem Kräuterkurs zeigten auf, wie ihre gegen Erkältungen wirksame «Zapfensalbe» hergestellt wurde. Schüler der Gruppe «Biodiversität» demonstrierten die selbst gebauten Steinhügel, Asthaufen und Nistkästen, welche Wieseln, Turmfalken oder anderen Tieren als Bewohnung dienen. Im Kurs «Kunst und Nähen» wurde alten Jeans neues Leben eingehaucht: So entstanden neue, nachhaltige Gebrauchsgegenstände wie Etuis, Schlüsselanhänger oder Zierkissen.

Im Kurs «Greenmaps» analysierten die Teilnehmer Verpackungen von alltäglichen Produkten oder stellten ein Wachstuch her, das künftig z.B. als Znünitüte dienen wird. Auch wurde der faire Handel mit Gütern aus nah und fern angesprochen.

Täglich im Pausenkiosk verwöhnt

Der Pausenkiosk war gut besucht.

Der Pausenkiosk war gut besucht.

Bild: PD

Während eine Gruppe Jugendlicher praxisnah ein Kochbüchlein mit den Lieblingsrezepten ihrer Familien produzierte, genoss und verfilmte eine andere die diversen leckeren Gerichte und baute daraus Kochsendungen mit raffinierten Pointen. Die «Pausenkiosk-Gruppe» verwöhnte täglich Gross und Klein mit abwechslungsreicher Znüniverpflegung.

Teilnehmer der Kurse «Am Ball bleiben» und «Fit for school» übten sich nicht nur im Jonglieren, sondern erprobten auch gleich eine Spielvariante gegen einige Lehrpersonen. Beim spannenden Wettkampf, einer selbst kreierten Art Parcours-Brennball, obsiegten die agilen Jugendlichen hauchdünn.

Nach diesem spannenden Finale in der Sporthalle endete eine abwechslungsreiche, hoffentlich auch nachhaltige Sonderwoche der Oberstufe Nesslau.

Mittwoch, 9. Juni, 10:57 Uhr

Gewichtige Änderung auf die neue Saison beim Cupwettbewerb der Herren

Tieferklassige Vereine, hier der FC Bütschwil, sollen es ab der Saison 2021/2022 leichter haben, sich für die Hauptrunde des Schweizer Cups zu qualifizieren.

Tieferklassige Vereine, hier der FC Bütschwil, sollen es ab der Saison 2021/2022 leichter haben, sich für die Hauptrunde des Schweizer Cups zu qualifizieren.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl/pd) Ab der Saison 2021/2022 wird der regionale Cup der Herren zweigeteilt. Die Herren 2. Liga sowie die Herren 3. bis 5. Liga tragen einen separaten Cupwettbewerb aus, bei welchem die beiden Cupsieger für den Schweizer Cup gemeldet werden.

Der bisherige Regionalmeister der 2. Liga hat somit ab der kommenden Spielzeit keinen fixen Startplatz mehr für den Schweizer Cup.

Mit dieser Regeländerung möchte der Verband die Chancen eines Tieferklassigen erhöhen, sich für die Hauptrunde des Schweizer Cups zu qualifizieren.

Dienstag, 8. Juni, 18:26 Uhr

Kilian Looser und Andreas Widmer gewürdigt

Andreas Widmer.

Andreas Widmer.

Bild: Benjamin Manser
Kilian Looser

Kilian Looser

Bild: Urs Hemm

(mkn) Zum Schluss der Session würdigte Kantonsratspräsidentin Claudia Martin (SVP, Gossau) vier zurücktretende Kantonsräte, darunter die Toggenburger Klilian Looser (FDP, Nesslau) und Andreas Widmer (CVP, Mühlrüti). Beide seien weit mehr als Interessensvertreter ihrer Wohngemeinden und des Toggenburgs gewesen, sagte sie. Kilian Looser habe sich durch Sachlichkeit und Verzicht auf Polemik ausgezeichnet. Andreas Widmer habe in fast 100 vorberatenden Kommissionen mitgearbeitet und sei oft Schaltstelle des Rats gewesen. Der Kantonsrat verdankte den Einsatz der Demissionäre mit herzlichem Beifall.

Dienstag, 8. Juni, 17:28 Uhr

Bazenheid: Erste Sonderwoche nach Corona-Zwangspause

Die Möglichkeit, gemeinsam etwas zu erarbeiten und zu erleben, wurde von den Bazenheider Oberstufenschülerinnen und -schülern nach der coronabedingten Zwangspause besonders geschätzt.

Die Möglichkeit, gemeinsam etwas zu erarbeiten und zu erleben, wurde von den Bazenheider Oberstufenschülerinnen und -schülern nach der coronabedingten Zwangspause besonders geschätzt.

Bild: PD

Steinbögen bauen, als Videojournalist/in tätig sein, Theater spielen, tanzen, Figuren formen aus Draht, eine Schulhausdekoration herstellen, die längste «Chügelibahn» bauen: Nachdem lange Zeit keine Spezialveranstaltungen erlaubt waren, wurde nun an der Bazenheider Oberstufe eine Sonderwoche durchgeführt. Andri Ragettli imitieren auf einem Parcours, musizieren und an einer Wochenzeitung arbeiten – jeder Schüler, jede Schülerin absolvierte sechs von diesen Aktivitäten an je einem Halbtag, dies in klassen- und stufendurchmischten Gruppen.

Die einzelnen Projekte konnten von den Jugendlichen nicht gewählt werden, sie wurden zugeteilt. Es war Flexibilität gefragt, und es war schön zu sehen, wie sich die Schülerinnen und Schüler auf Themen einliessen, die sie von sich aus nicht gewählt hätten. Die Schüler und Schülerinnen schätzten die Abwechslung und meinten auch, es sei sehr positiv, dass man eine Woche lang mit Jugendlichen zusammen war, die man vorher nicht, oder nur wenig gekannt hatte; so konnten neue Beziehungen aufgebaut werden.

Jedes Projekt bestand aus sechs Teilen, die am Schluss der Woche zu einem Ganzen zusammengefügt und am Freitagnachmittag in den Klassen in einem kurzen Video gezeigt wurden.

Dienstag, 8. Juni, 16:06 Uhr

Raiffeisenbank Obertoggenburg: Tobias Bruderer ersetzt Rolf Sprenger

Von links: Thomas Bleiker (Vorsitzender der Bankleitung), Tobias Bruderer (designiertes Mitglied der Bankleitung und Leiter Services), Rolf Sprenger (Mitglied der Bankleitung und Leiter Services), Markus Hobi (Präsident des Verwaltungsrats).

Von links: Thomas Bleiker (Vorsitzender der Bankleitung), Tobias Bruderer (designiertes Mitglied der Bankleitung und Leiter Services), Rolf Sprenger (Mitglied der Bankleitung und Leiter Services), Markus Hobi (Präsident des Verwaltungsrats).

Bild: PD

(pd/ahi) Nach über 35 Jahren bei der Raiffeisenbank Obertoggenburg, als Leiter Services und Mitglied der Bankleitung, wird Rolf Sprenger diesen Sommer in Teilpension und Anfang 2022 ganz in Pension gehen. An seine Stelle tritt ab Juli 2021 Tobias Bruderer aus Nesslau.

Mit Rolf Sprenger verabschiedet sich ein «Raiffeisen-Urgestein» in den Ruhestand. Ab Sommer 2021 wird er sein Pensum reduzieren und aus der Bankleitung austreten. Er wird während der kommenden Zeit seinen Nachfolger Tobias Bruderer einarbeiten und sich auf den anbahnenden dritten Lebensabschnitt vorbereiten können. Ende Januar 2022 wird sich Rolf Sprenger endgültig in den Ruhestand verabschieden. Er schätzt es, dass seine Nachfolge intern geregelt und in Gestalt von Tobias Bruderer ein geeigneter Kandidat für diese Leitungsfunktion gefunden werden konnte.

Mit Tobias Bruderer nimmt die nächste Generation Einsitz in der Bankleitung der Raiffeisenbank Obertoggenburg. Der Verwaltungsrat hat ihm sein Vertrauen ausgesprochen und ihn per 1. Juli 2021 als neuer Leiter Services in die Bankleitung berufen.

Dienstag, 8. Juni, 13:48 Uhr

Kantonsrat bewilligte Lotteriefonds-Projekte im Toggenburg

Zu den bewilligten Vorhaben zählt die Renovation der Villa Wagner an der Ebnaterstrasse in Ebnat-Kappel.

Zu den bewilligten Vorhaben zählt die Renovation der Villa Wagner an der Ebnaterstrasse in Ebnat-Kappel.

Bild: Sabine Camedda

(mkn) Der Kantonsrat stimmte gestern Dienstag den beantragten Beiträgen für Projekte aus dem Lotteriefonds mit einer Gegenstimme zu. Die Projekte aus dem Toggenburg und aus dem Wahlkreis Wil, für die zusammen knapp 400'000 Franken ausgegeben werden sollen, waren dabei nicht umstritten. Zu reden gab im Rat einzig ein Beitrag an eine neue Kaserne für die päpstliche Schweizergarde in Rom.

Dienstag, 8. Juni, 12:06 Uhr

Mosliger Seilzieher mit erstem Heimsieg seit 10 Jahren

Die siegreiche Herrenmannschaft der Gewichtsklasse 580 kg im Wettkampf.

Die siegreiche Herrenmannschaft der Gewichtsklasse 580 kg im Wettkampf.

Bild: PD

(pd/ahi) Kein Seilziehfest, doch Seilziehturniere konnten vergangenes Wochenende in Mosnang durchgeführt werden. Für die Elitekategorien war es der Start in die Saison 2021. Da jedoch lediglich 50 Athletinnen und Athleten auf dem Turnierplatz sein dürfen und somit nur fünf Teams das Turnier der Elite bestreiten dürfen, waren es sogenannte offene, nicht zu Schweizermeisterschaft zählende Turniere. Die Bilanz aus Mosliger Sicht: zwei Siege, ein zweiter und zwei vierte Ränge.

Sieben U19-Teams starteten am Samstag in einzige zur Schweizermeisterschaft zählende Turnier des Wochenendes. Mosnang erreichte den 3. Vorrundenplatz und platzierte sich im Final hinter Ebersecken auf Rang zwei.

In der Gewichtsklasse 640 kg setzte sich das untergewichtige Mosliger Herrenteam gekonnt in Szene und sicherte sich den Halbfinaleinzug. Dort musste es sich von Stans-Oberdorf und im kleinen Final auch von Engelberg besiegen lassen. Es resultierte der vierte Platz.

Ganz anders erging es den Mosnanger Rosehöckler, welche in der Ostschweizermeisterschaft starten. Sie gewannen nahe zu problemlos jede Begegnung und damit ihr Heimturnier.

Am Sonntagmittag starteten die Frauen im offenen Turnier in die Saison 2021. Der Niederlage gegen Stans-Oberdorf folgten Siege gegen Gonten und Sins. Der dritte Vorrundenplatz bedeutete die Halbfinalqualifikation. Der Niederlage gegen die Nidwalderinnen folgte, im kleinen Finale, eine weitere gegen Gonten: Dem Heimteam blieb der vierte Platz.

Die Herren der 580 kg-Gewichtsklasse starteten mit Siegen über Stans-Oberdorf, Waldkirch, Waltenschwil-Kallern und Sins ins Turnier. Die Ostschweizer zeigten Substanz und konnten die Vorrunde ohne Punkteverlust auf dem 1. Rang verlassen. Im Finale gegen Stans-Oberdorf gingen die Mosliger als Sieger vom Platz und feierten damit den ersten Heimsieg eines Eliteteams seit 10 Jahren.

Dienstag, 8. Juni, 09:59 Uhr

Erste Toggenburger Hausorgel kehrt zurück

Ein halbes Jahrhundert blieb die Orgel als Leihgabe bei der Helferei des Grossmünsters Zürich. Jetzt geht sie an die Schweizerischen Epilepsie-Stiftung zurück.

Ein halbes Jahrhundert blieb die Orgel als Leihgabe bei der Helferei des Grossmünsters Zürich. Jetzt geht sie an die Schweizerischen Epilepsie-Stiftung zurück.

Bild: PD

(pd/ahi) Die erste erhaltene Toggenburger Hausorgel überhaupt, 1754 gebaut vom legendären Orgelbauer Wendelin Looser (1720 - 1790), erklingt seit kurzem wieder in der Kirche der Schweizerischen Epilepsie-Stiftung in Zürich (EPI).

1930 von der Schweizerischen Epilepsie-Stiftung in Zürich erworben, ging die Orgel in den 1960er Jahren als Leihgabe an die Helferei des Grossmünsters Zürich, wo sie aufwendig restauriert wurde. Gerade mal schrankgross, mit einem 48 Tasten-Manual, faszinierte sie mit erstaunlich kräftigem Klang. Da 1971 die EPI Kirche mit eigener Orgel gebaut wurde, verbrachte die Toggenburger Hausorgel über ein halbes Jahrhundert in der Helferei.

Zum 50-jährigen Jubiläum der EPI Kirche wurde das Instrument nun wieder zurückgeholt.

Dienstag, 8. Juni, 09:12 Uhr

Andreas Krieg aus Nesslau gewinnt ChääsWelt-Wettbewerb

(pd/ahi) Unter dem Motto «regional einkaufen, geniessen und gewinnen» führte die ChääsWelt Toggenburg mit zwölf Mitgliederbetrieben einen Wettbewerb durch. Dessen Ziel war es, die Käufe in regionalen Fachgeschäften zu fördern und die kulinarische Vielfalt des Toggenburgs bekannter zu machen. Aus über 300 Teilnehmenden wurde Andreas Krieg aus Nesslau als Gewinner des Hauptpreises ausgelost. Er gewinnt eine Genussperle – eine kulinarische Betriebsbesichtigung im Wert von 300 Franken.

Aus der breiten Auswahl an kulinarischen Erlebnissen in der ChääsWelt Toggenburg hat Andreas Krieg bereits ein Favorit gefunden: «Mit meinen Freunden würde ich gerne einen Backstubenkurs besuchen», so Krieg. Die Genussperlen der ChääsWelt Toggenburg sind kulinarische Erlebnisse für Privatpersonen und Gruppen in Betrieben der ChääsWelt Toggenburg. Nebst dem Hauptpreis hat die ChääsWelt weitere 11 Gewinnerinnen und Gewinner ausgezeichnet.

Montag, 7. Juni, 15:10 Uhr

Toggenburg: Zahl der Stellensuchenden folgt saisonalem Muster

684 Stellensuchende waren Ende Mai beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum Wattwil gemeldet.

684 Stellensuchende waren Ende Mai beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum Wattwil gemeldet.

Bild: Martin Knoepfel

Im Einzugsgebiet des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (RAV) Wattwil sind die Stellensuchendenzahlen erneut gesunken. Im Mai gegenüber dem Vormonat um 2,4 Prozent. Gegenüber dem Vormonat waren 17 Personen weniger auf dem RAV angemeldet. Gemessen am Vorjahreswert sind 2,1 Prozent mehr Personen auf dem RAV gemeldet.

Somit folgt die Entwicklung weitgehend dem üblichen saisonalen Muster, wonach im Frühjahr die Zahlen sinken, heisst es in einer Medienmitteilung des RAV. Entsprechend sei zu erwarten, dass, wenn keine überraschenden Entwicklungen eintreten, die Zahl der Stellensuchenden sich in den kommenden Monaten weiter dem Vorjahreswert annähere.

Von der Altersgruppe am meisten profitiert haben die Jugendlichen (15 bis 24-jährig) mit einem Vormonatsrückgang von 6,6 Prozent (-6 auf 85 Personen). Die Altersgruppe 50-jährig und älter verzeichnet einen Rückgang von 2,0 Prozent (-5 auf 248 Personen). Die Altersgruppe 25- bis 49-jährige verzeichnet ebenfalls einen Rückgang von 1,7 Prozent (-6 auf 351 Personen).

Die Zahl der Stellensuchenden ist Ende Mai 2021 in der Industrie und im verarbeitenden Gewerbe (Sektor 2) gegenüber dem Vormonat um 2,0 Prozent gesunken, bei den Dienstleistungen (Sektor 3) betrug der Rückgang 3,0 Prozent.

Die Stellensuchenden-Quote im Toggenburg entspricht 3,0 Prozent. Diese ist im Vergleich zum Kanton St.Gallen mit 4,8 Prozent und der Schweiz mit 5,1 Prozent ein tiefer Wert.

Ende Monat waren auf dem RAV Wattwil 684 Stellensuchende registriert. Im Mai haben sich 71 Personen angemeldet. Im gleichen Zeitraum konnten 88 Abmeldungen stellensuchender Personen verzeichnet werden. Gegenüber April 2021 (701 Stellensuchende) ist die Stellensuchendenzahl im Einzugsgebiet des RAV Wattwil somit um 17 Personen gesunken.

Montag, 7. Juni, 15:06 Uhr

Bestandesaufnahmen mithilfe der Baustellenkamera bei Sportanlage Rietwis in Wattwil

Von der Baustellen-Webcam: Links das «Bistro-Kiosk»-Gebäude, rechts entsteht die Dreifachturnhalle.

Von der Baustellen-Webcam: Links das «Bistro-Kiosk»-Gebäude, rechts entsteht die Dreifachturnhalle.

Bild: PD

(gk) Im Rahmen der Bauarbeiten für die Gesamtsportanlage Rietwis wurden unlängst die Bodenplatten für die Dreifachturnhalle sowie das «Bistro-/Kiosk»-Gebäude betoniert. Laut einer Mitteilung der politischen Gemeinde Wattwil wird mittels Kameraaufnahmen vor und nach diesen Arbeiten eine Bestandesaufnahme der Kanalisation vorgenommen, um Veränderungen oder allfällige Schäden frühzeitig zu erkennen. Dieser Auftrag wurde an die Firma ABT Elsener GmbH, Kaltbrunn, vergeben, schreibt die Gemeinde Wattwil.

Montag, 7. Juni, 13:03 Uhr

Die Thur führt Hochwasser: Alert Swiss gibt Warnung raus

Der Wasserfall bei der Felsegg in Henau ist kaum mehr zu sehen.

Der Wasserfall bei der Felsegg in Henau ist kaum mehr zu sehen.

Bild: Andrea Häusler

(red) Die starken Niederschläge in den vergangenen Tagen lassen den Wasserpegel der Thur ansteigen. Alert Swiss, die Warnwebsite und -app des Bundes, hat deshalb eine Hochwasserwarnung herausgegeben. Diese betrifft zwar den Thurgau, doch auch bei Brübach, Gemeinde Uzwil, führt die Thur sehr viel Wasser, wie Bilder am Montagmittag zeigen.

Etwas entspannter präsentiert sich die Lage bei Wattwil. Auch dort führt die Thur viel Wasser, die Situation ist aber nicht dramatisch.

In Wattwil ist die Situation aktuell nicht dramatisch

In Wattwil ist die Situation aktuell nicht dramatisch

Bild: Beat Lanzendorfer
Montag, 7. Juni, 12:41 Uhr

Lütisburg: Gemeinde erinnert Halter daran, Hundehaufen zu entsorgen

Hundekot gehört im Säcklein verpackt in den Robidog-Behälter entsorgt.

Hundekot gehört im Säcklein verpackt in den Robidog-Behälter entsorgt.

Bild: Coolpix

Im aktuellen Gemeindeblatt von Lütisburg appelliert der Gemeinderat an die Hundehalter. Für einen verantwortungsbewussten Hundehalter gehöre es sich, den Kot aufzunehmen und fachgerecht zu entsorgen. Entsprechende Säcklein könnten bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden.

«Leider gehen immer wieder Reklamationen ein, dass Hundehalter den Hundekot nicht aufnehmen und liegen lassen.»

Das sei nicht nur ärgerlich, sondern könne ernsthafte Folgen haben. Durch Hundekot verunreinigtes Gras oder auch Heu könne für Kühe und Kälber tödliche Folgen haben.

Das Problem beschränkt sich aber nicht nur auf liegengelassenen Hundekot. Im Bereich Obtobel, Tufertschwil, würden sehr viele volle Hundesäckli in den Wald geworfen. Das schade der Umwelt. Der Gemeinderat bittet die fehlbare Person, künftig davon abzusehen.

Montag, 7. Juni, 08:24 Uhr

Wattwilerin Lina Hermann feiert 100. Geburtstag

Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner überbrachte der Jubilarin Lina Hermann Glückwünsche des Gemeinderats.

Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner überbrachte der Jubilarin Lina Hermann Glückwünsche des Gemeinderats.

Bild: PD

(gk) Lina Hermann durfte sich am 28. Mai im Alters- und Pflegeheim Risi als zweitälteste Wattwiler Einwohnerin feiern lassen. Im Gespräch berichtete die Jubilarin aus ihren zahlreichen Erinnerungen und über ihren Aufenthalt im Risi. Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner überbrachte der Jubilarin ein Präsent und die Glückwünsche des Gemeinderats.

Samstag, 5. Juni, 20:36 Uhr

Alois Gunzenreiner lehnt Kantonsratswahl ab

(gk/sdu) Wer wird Nachfolger von Andreas Widmer (CVP) im Kantonsrat? Diese Frage ist zu klären, weil der Geschäftsführer des St. Galler Bauernverbandes seinen Rücktritt angekündigt hat und kommende Woche letztmals im Kantonsrat politisieren wird.

Alois Gunzenreiner will sich auf das Amt als Gemeindepräsident von Wattwil konzentrieren.

Alois Gunzenreiner will sich auf das Amt als Gemeindepräsident von Wattwil konzentrieren.

Bild: Stefan Bienz/PD

Bei den Wahlen im März 2020 war der Wattwiler Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner erster Nicht-Gewählter auf der CVP-Liste und käme nun zum Zug. Doch er lehnt ab. Er hat diese Thematik mit dem Gemeinderat analysiert. Wattwil befinde sich in einer spürbaren Entwicklungsphase. In der Funktion als Regionalzentrum und im dynamischen Standortwettbewerb stünden weitere Herausforderungen an. Das bedinge, dass die Gemeindeführung die ganzen Ressourcen und die volle Aufmerksamkeit dafür einsetzen kann, lässt die Gemeinde Wattwil in einer Mitteilung verlauten. Alois Gunzenreiner wolle sich voll und ganz auf das Amt als Gemeindepräsident von Wattwil konzentrieren.

Als nächster hat der Bütschwiler Rechtsanwalt Adrian Gmür zu entscheiden, ob er Nachfolger von Andreas Widmer wird.

Samstag, 5. Juni, 16:02 Uhr

Gewitterfront zog über das Toggenburg

(pd/sdu) War ein Blitzeinschlag schuld für den Scheunenbrand von Wildhaus (siehe unten)? Fakt ist, dass in der Nacht auf Samstag eine Gewitterfront über das Toggenburg zog, wie diese Bilder von Fotograf Jörg Roth - von Wil aus aufgenommen - zeigen. Die Bilder entstanden in der Nacht auf Samstag um 1 Uhr in der Nähe des Bahnhofs Wil.

Ein Blitz schlägt in der Region Neckertal ein.

Ein Blitz schlägt in der Region Neckertal ein.

Bild: Jörg Roth
Gewitter-Leuchten Richtung Speer.

Gewitter-Leuchten Richtung Speer.

Bild: Jörg Roth
Samstag, 5. Juni, 9:25 Uhr

Wildhaus: Scheune abgebrannt

(kapo/dar) In der Nacht von Freitag auf Samstag ist in Wildhaus eine Scheune komplett abgebrannt, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen hat kurz nach 2 Uhr die Meldung von einer brennenden Scheune im Bereich Grossrüti erhalten. Eine Anwohnerin hatte den Brand bemerkt.

Rund 20 Angehörige der örtlichen Feuerwehr sowie mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen standen im Einsatz.

Rund 20 Angehörige der örtlichen Feuerwehr sowie mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen standen im Einsatz.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Die aufgebotene Feuerwehr brachte den Brand unter Kontrolle. Das Gebäude brannte jedoch bis auf die Grundmauern ab. Die Brandursache ist unklar, könnte jedoch mit einem Blitzschlag im Zusammenhang stehen. Die genaue Brandursache wird durch das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen untersucht.

Im Einsatz standen rund 20 Angehörige der örtlichen Feuerwehr sowie mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen. Es entstand ein Sachschaden von run 150'000 Franken.

Freitag, 4. Juni, 13:43 Uhr

Sommerbar mit Public Viewing im Kirchberger Toggenburgerhof

Die Sommerbar wird nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr ab kommender Woche fortgesetzt.

Die Sommerbar wird nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr ab kommender Woche fortgesetzt.

Bild: Natascha Gmür

(pd) Der Toggenburgerhof führt in diesem Jahr vom 12. Juni bis zum 7. August erneut seine Sommerbar Kirchberg durch. Neben diversen anderen Aktivitäten bieten die Organisatoren auch ein Public Viewing an. Es werden sämtliche Spiele der Schweizer Nationalmannschaft sowie weitere ausgewählte Partien gezeigt.

Die Sommerbar Kirchberg befindet sich direkt beim Toggenburgerhof an der Florastrasse 2. Die genauen Öffnungszeiten der Sommerbar sind unter www.sommerbar-kirchberg.ch ersichtlich.

Dort sei auch der Link zu den Tischreservationen für die EM-Spiele zu finden. Zurzeit seien die Infos für das erste Spiel Wales-Schweiz aufgeschaltet. Tischreservationen werden dringend empfohlen. Es hätte Platz für rund 250 Personen. Ein Teil der Plätze sei überdacht.

Freitag, 4. Juni, 11:10 Uhr

Einladung zur Baustellenführung auf der Bahnhof- und Poststrasse

Die Gemeinde Wattwil lädt am 26. Juni zu einer Baustellenführung ein.

Die Gemeinde Wattwil lädt am 26. Juni zu einer Baustellenführung ein.

Bild: PD

(gek) Trotz des verregneten, eher kühlen Wetters im Mai komme die Baustelle an der Bahnhof- und Poststrasse im Wattwiler Zentrum gut voran. Der Spurwechsel in der Bahnhofstrasse sei bereits weitgehend vollzogen. Im Bereich Tiefenbacher bis Postbrücke sei der Belag entfernt worden. Dies geht aus einer Mitteilung der Gemeinde hervor.

Bis zu den Sommerferien würden nun die Werkleitungen erneuert und anschliessend die Randsteine versetzt. Dasselbe geschehe bis Ende Juni an der Poststrasse zwischen Bushaltestelle und Dorfplatz. Die Terrasse des Café Abderhalden sei fertiggestellt und konnte ihrer Bestimmung übergeben werden

Nun lädt die Gemeinde Wattwil zusammen mit dem verantwortlichen Ingenieurbüro die Bevölkerung ein, die bereits geleisteten und noch geplanten Bauarbeiten in Augenschein zu nehmen.

Die Führungen finden am Samstag, 26. Juni um 10 Uhr und um 12 Uhr statt. Treffpunkt ist an der Bahnhofstrasse 1 bei den Thurwerken. Im Anschluss werden Wurst und Bürli sowie Getränke offeriert. Aus Sicherheitsgründen sind die Teilnehmenden gebeten, gutes Schuhwerk zu tragen.

Freitag, 4. Juni, 09:41 Uhr

Mit Sofortmassnahmen soll die Taastrasse in Degersheim sicherer werden

Die Verkehrssicherheit im unteren Teil der Taastrasse wird zunehmend als kritisch beurteilt.

Die Verkehrssicherheit im unteren Teil der Taastrasse wird zunehmend als kritisch beurteilt.

Bild: PD

(gek) Laut Mitteilungsblatt der Gemeinde Degersheim ist die Verkehrssituation an der Taastrasse im Bereich der Eimündungen der Bach-, Feld- und Stickerstrasse sehr unübersichtlich und gefährlich. Mit einer provisorischen Massnahme soll deshalb die Verkehrssicherheit bis zum Abschluss der Bauarbeiten bei der Nolato Treff AG erhöht werden.

Insbesondere mit dem erhöhten Verkehrsaufkommen im Zusammenhang mit der Bautätigkeit bei der Nolato Treff AG sei die Verkehrssicherheit im unteren Teil der Taastrasse zunehmend als kritisch beurteilt worden. Als Sofortmassnahme werde in den nächsten Tagen eine temporäre Schwelle angebracht, welche die Verkehrsteilnehmenden dazu zwingt, ihre Geschwindigkeit zu reduzieren.

Zudem werde mit Verkehrssignalen auf die Gefahrenzone hingewiesen. Während der Dauer dieser temporären Verkehrsberuhigung werde die Situation laufend beobachtet, um daraus Schlüsse für eine allfällige dauerhafte Verkehrssicherheitsmassnahme ziehen zu können.

Freitag, 4. Juni, 08:30 Uhr

Die Bütschwiler Umfahrungsstrasse ist von Montag bis Mittwoch während des Tages nicht befahrbar

Während dreier Tage ist die Bütschwiler Umfahrung nicht befahrbar.

Während dreier Tage ist die Bütschwiler Umfahrung nicht befahrbar.

Bild: Beat Lanzendorfer

(gek/bl) Gemäss Mitteilungsblatt der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil ist die Umfahrungsstrasse von Montag, 7. Juni bis Mittwoch, 9. Juni, jeweils von 07.15 Uhr bis 16.00 Uhr, zwecks Tunnelreinigung mit Grünpflege- und Kanalreinigungsarbeiten, gesperrt.

An den jeweiligen Tagen sei die Umfahrung für den Abendverkehr ab 16.00 Uhr jeweils aber wieder geöffnet.

Freitag, 4. Juni, 07:24 Uhr

«Hötteträgetä» zur Zwinglipasshütte kann erst 2022 wieder stattfinden

Die «Hötteträgetä» konnte letztmals im Juni 2019 durchgeführt werden.

Die «Hötteträgetä» konnte letztmals im Juni 2019 durchgeführt werden.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) Wie bereits im Vorjahr kann die «Hötteträgetä» vom 26. Juni zur Zwinglipasshütte nicht durchgeführt werden.

Dazu Hüttenchef Hans Egli: «Auf Grund der Vorgaben des Bundes kann die «Hötteträgetä» leider einmal mehr nicht stattfinden. Auf der Zwinglipasshütte können die Abstandsregeln bei über 100 Teilnehmenden einfach nicht eingehalten werden. Es tut uns ausserordentlich leid.»

Der Entscheid schmerzt umso mehr, weil es nach 2020 bereits die zweite Absage des beliebten Anlasses ist. Jeweils am letzten Samstag im Juni treffen sich die Mitglieder der SAC-Sektion Toggenburg und deren Freunde und Bekannten und tragen anlässlich der sogenannten «Hötteträgetä» ab der Chraialp mehrere Tonnen Material auf die auf rund 2'000 Meter hoch gelegene Zwinglipasshütte.

Im vergangenen Jahr hätte es gleich zwei Jubiläen zu feiern gegeben, leider war es wegen der Coronapandemie nur eingeschränkt möglich. Zum einen feierte die SAC-Sektion Toggenburg ihr 150-Jahr-Jubiläum, zum anderen wurde die 1970 eingeweihte Zwinglipasshütte 50 Jahre alt.

Die erneute Absage wird auch deshalb bedauert, weil die 50. «Hötteträgetä» erneut warten muss, bis sie durchgeführt werden kann. Trotzdem ist das Hüttenteam optimistisch, dass das Verpasste im kommenden Jahr nachgeholt werden kann.

Donnerstag, 3. Juni, 15:59 Uhr

Tertianum Rosenau in Bazenheid wird ein Jahr alt

Das Team der Mitarbeitenden der Tertianum Rosenau vor dem modernen Neubau in Bazenheid.

Das Team der Mitarbeitenden der Tertianum Rosenau vor dem modernen Neubau in Bazenheid.

Bild: PD

(pd/sas) Ein Jahr ist es her, dass die Gäste, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam in die neuen Räumlichkeiten der Tertianum Rosenau zügelten. Rückblickend könne man sagen, dass sich die Reise ans neue Domizil in Bazenheid gelohnt hat, heisst es in einer Medienmitteilung der Institution.

Mamudije Dzemaili, eit einigen Jahren als Teamleiterin der Station Linde, arbeitet seit 1992 in der «Rosenau» und kann beide Standorte gut vergleichen. «Der Abschied aus Kirchberg fiel mir zwar nicht leicht, aber als ich gesehen habe, welche Möglichkeiten wir und unsere Gäste hier allein platzmässig haben, war ich richtig begeistert», so die erfahrene Pflegefachfrau.

Infrastruktur ist besser, für die Bewohnen wie auch für die Mitarbeitenden

Dieses Mehr an Bewegungsfreiheit war im zurückliegenden «Corona»-Jahr ein wichtiger Trumpf, konnte dieser doch genutzt werden, um in den schwierigen Zeiten noch individueller auf die Bedürfnisse der Gäste einzugehen. «Die neue Rosenau hat für uns Pflegende viele Vorteile, denn dadurch, dass das Haus von Grund auf neugeplant und gebaut wurde, ist die Infrastruktur nun viel besser, was sich für uns als Mitarbeiter und Gäste sehr positiv auswirkt», so Dzemaili.

Sara Cerqueira, die das Service-Team im hauseigenen Restaurant Rosalino leitet, erwähnt einen weiteren Aspekt, welcher das Arbeiten in der Tertianum Rosenau im letzten Jahr stark beeinflusste: «Wir alle sind zum gleichen Zeitpunkt angekommen und haben die neuen Strukturen gemeinsam aufgebaut. Dieser interne Zusammenhalt hat uns auch durch die schwierige Coronazeit getragen».

Trotzdem fehlen Sara Cerqueira schon über ein ganzes Jahr die externen Gäste. Cerqueira freut sich, dass gerade zum ersten Geburtstag der Rosenau Bazenheid, auch im Restaurantbereich Lockerungen möglich sind.

Donnerstag, 3. Juni, 14:23 Uhr

Krinauer Militärschützen haben Kugelfangsystem modernisiert

Die Militärschützen Krinau haben den Kugelfang ihres Schiessstandes saniert.

Die Militärschützen Krinau haben den Kugelfang ihres Schiessstandes saniert.

Symboldbild: Walter Schwager

(pd/sas) Der Militärschützenverein Krinau hat mit der Montage eines Technischen Kugelfangsystems die Auflagen des Amtes für Umweltschutz erfüllt, und darf daher weiter dem 300m-Schiesssport frönen. Wie der Verein im «Krinau aktuell» schreibt, war die Installation dieses Systems war mit Kosten von rund 25‘000 Franken verbunden.

Die Mitglieder des MSV Krinau sowie einige ehemalige Schützen haben einen grossen Beitrag in Form von Geldspenden und Arbeitsstunden dazu beigetragen. Trotzdem war der Verein auch auf weitere finanzielle Unterstützung angewiesen. Die Politische Gemeinde Wattwil hat 10'000 Franken, der Verein Krinau aktiv 5'000, die Raiffeisenbank Mittleres Toggenburg 2'500 und die Thurwerke Wattwil 300 Franken bezahlt.

Donnerstag, 3. Juni, 09:32 Uhr

Primarschule Ganterschwil erhält Auszeichnung für Schulhausumgebung

Der Natur Sorge zu trage ist an der Schule immer wieder ein Thema.

Der Natur Sorge zu trage ist an der Schule immer wieder ein Thema.

Bild: PD

(pd/red) Die Primarschule Ganterschwil erhielt vor Kurzem eine Emailplakette als Auszeichnung für eine kindergerechte und naturnahe Schulhausumgebung. Diese Auszeichnung wird vom WWF, der Gesellschaft für Umweltschutz und Bioterra an Schulen in der Ostschweiz verliehen. Die Freude über die Auszeichnung sei gross, heisst es in einer Mitteilung.

Der Natur Sorge zu trage ist an der Schule immer wieder ein Thema, dieses wird in verschiedenen Aktivitäten regelmässig aufgegriffen. Passend dazu besuchen die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel die Ausstellung «Heute für morgen handeln» im Regionalen Didaktischen Zentrum in Wattwil. Dort lernen sie viel über Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Mittwoch, 2. Juni, 19:07 Uhr

Toggenburger Volleyball-Jungtalent Annouk Erni im Fokus

(lsf) Die junge Toggenburger Volleyballspielerin Annouk Erni wird von der Deutschen Volleyball-Agentur Buildawave Sportsolutions porträtiert. Diese ist Clubpartner von Volley Toggenburg, wo Erni spielt. «Die heute 17-jährige Aussenangreiferin beeindruckt sowohl technisch als auch athletisch und wurde 2020 verdient zum ‹Rookie of the year› ausgezeichnet», heisst es im Bericht. Ernis grosses Ziel sei eine Profikarriere in einer ausländischen Liga, um eines Tages vom Volleyball leben zu können. Aktuell besucht die Toggenburgerin die KV-Sportschule in St.Gallen.

Annouk Erni, Volley Toggenburg.

Annouk Erni, Volley Toggenburg.

Bild: PD/Reto Turotti

An Volley Toggenburg schätzt die 179 cm grosse Aussenangreiferin gemäss Bericht die nette, gelassene und familiäre Atmosphäre. Sie sei dankbar und zugleich auch stolz, dass sie im NLA-Team als Stammspielerin eingesetzt werde. Die 17-Jährige mit chinesischen Wurzeln ist die Tochter von Trainerlegende Marcel Erni und Xiaohua Zhang (selbst eine Weltklasse Volleyballspielerin).

Mittwoch, 2. Juni, 15:53 Uhr

Fabian Rütsche ist für den «SRF 3 Comedy Talent Award» nominiert

(lsf) Drei Schweizer Comedians sind für den «SRF 3 Comedy Talent Award» nominiert. Unter ihnen auch der Toggenburger Fabian Rütsche. «Geilä Scheiss!», schreibt er auf seiner Website.

Die Auszeichnung wird am Sonntag, 5. September 2021, im Rahmen der TV-Sendung «SRF Comedy Talent Show» verliehen. Im Rennen sind neben Rütsche auch Caro Knaack und Ahmet Bilge.

Dank einem Online-Voting kann das Publikum mit 50 Prozent der Stimmen mitentscheiden, wer den Award erhält. Wie Rütsche auf seiner Website schreibt, kann noch bis diesen Freitag abgestimmt werden: «Damit meine Reise aber nicht bei der Nomination endet, bin ich nun auf möglichst viele Stimmen angewiesen.»

Mittwoch, 2. Juni, 09:09 Uhr

Kampfsportler im Toggenburg können endlich wieder trainieren

Outdoor Training im Ju-Jitsu.

Outdoor Training im Ju-Jitsu.

Bild: PD

(red) Am Montag konnte die Sektion Ju-Jitsu vom Budoclub Toggenburg das erste Training nach den Corona-Lockerungen im Freien durchführen. «Nach vielen Monaten ohne Körperkontakt war dieses Training eine Wohltat, um wieder ‹richtig› Kampfsport zu betreiben», schreibt Ju-Jitsu-Trainer David Neher in einer Medienmitteilung. Mit viel Begeisterung waren die Teilnehmer bei der Sache und konnten gelerntes neu auffrischen.

Dienstag, 1. Juni, 17:15 Uhr

Toggenburg: Veloprüfungen an vielen Orten

Den ganzen Juni über wird sich im Kanton wieder dieses Bid bieten.

Den ganzen Juni über wird sich im Kanton wieder dieses Bid bieten.

Symbolbild: PD

(kapo) Vom 1. Juni bis zum 30. Juni werden rund 4'500 Kinder der sechsten Primarschulklasse im Kanton St. Gallen die praktische Radfahrerprüfung absolvieren. Die Kinder werden die praktische Prüfung auf einer von insgesamt 39 Radteststrecken der Gemeinden im ganzen Kanton absolvieren. Das teilt die Kantonspolizei St. Gallen mit.

Mit dem Bestehen der Prüfung stellen sie ihre Fähigkeiten unter Beweis, vertraute Strecken auf dem Velo mit der notwendigen Sicherheit zurücklegen zu können. Anlässlich der Prüfungen sind grössere Gruppen von Schülerinnen und Schülern im Strassenverkehr unterwegs, schreibt die Kantonspolizei St. Gallen. Sie bittet die anderen Verkehrsteilnehmer um Rücksichtnahme und dankt für das Verständnis.

Dienstag, 1. Juni, 14:46 Uhr

Mit dem Privatbus auf die Kinderbaustelle

Stolze Baumeister auf der Kinderbaustelle Wattwil anlässlich eines Fests im Jahr 2018.

Stolze Baumeister auf der Kinderbaustelle Wattwil anlässlich eines Fests im Jahr 2018.

Bild: PD

(pd) Am Mittwoch bietet die Kinderbaustelle in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Wattwil für jeweils zwei Stunden eine Kinderbetreuung an. Damit die Mütter, Väter oder Grosseltern diese Zeit gut nutzen können, verkehrt zwischen dem Zentrum Wattwil und der Kinderbaustelle beim Schulhaus Wis ein kostenloser Shuttle-Bus.

Abfahrt ist um 14 Uhr und 16 Uhr am Bus-Bahnhof Wattwil bei Josua’s Bakery. Der Bus fährt auch am Samstag, 12. und 26. Juni, sowie Mittwoch, 16. Juni. Anmelden kann man sich auf der Website der Offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (www.jugendarbeit-wattwil.ch/shuttlebus).

Dienstag, 1. Juni, 12:33 Uhr

Lehrstellenforum in Wattwil auf den 14. August verschoben

Das Lehrstellenforum Toggenburg musste vom Juni in den August verschoben werden.

Das Lehrstellenforum Toggenburg musste vom Juni in den August verschoben werden.

Bild: PD

(pd/sas) Das OK Lehrstellenforum hat sich intensiv darum bemüht, eine Durchführung des Anlasses am 19 .Juni trotz Corona-Vorgaben möglich zu machen. «Wir mussten den Bundesratsentscheid vom 26. Mai abwarten. Anschliessend haben wir versucht, beim Kanton St. Gallen eine Bewilligung zu erhalten, das Lehrstellenforum als geschlossene Schul-Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrpersonen im Rahmen des Berufswahlunterrichts durchzuführen», schreibt das OK in einer Mitteilung. Leider sei diesem Gesuch aus rechtlichen Gründen nicht entsprochen worden.

Gerade in dieser ausserordentlichen Corona-Zeit ist ein Anlass wie das Lehrstellenforum Toggenburg aus Sicht des OK besonders wichtig. Deshalb – und in der Hoffnung, dass die Corona-Vorgaben gelockert werden – haben die Organisatoren nach einem möglichen Verschiebedatum gesucht.

Das Lehrstellenforum Toggenburg findet neu am Samstag, 14. August, von 8.30 bis 13.30 Uhr in Wattwil statt. Man sei sich bewusst, dass es sich dabei um den letzten Samstag der Schul-Sommerferien handle und dies nicht optimal sei. «Wir konnten aber aus organisatorischen Gründen keine andere Alternative finden», teilt das OK mit.

Dienstag, 1. Juni, 12:00 Uhr

Nesslau: Öffentliches Café Churfirsten ab 7. Juni wieder geöffnet

Das Alterszenturm Churfirsten in Nesslau.

Das Alterszenturm Churfirsten in Nesslau.

Bild: Olivia Hug

Das Alterszentrum Churfirsten (AZC) musste am 8. Oktober 2020 aufgrund Covid-19 sein öffentliches Café Churfirsten schliessen. Diese Massnahme diente zum Schutz der Bewohner, Angehörigen und des Personals. Ab Montag, 7. Juni kann das Café Churfirsten wieder von 14 Uhr bis 17.30 Uhr Gäste empfangen und das Leben im Alterszentrum Churfirsten wieder seinen fast gewohnten Gang nehmen. Das teilt die Leitung des Zentrums mit.

Es gelten demnach weiterhin die Coronaschutzmassnahmen sowie eine Selbstdeklaration. Die Besuchszeiten im Alterszentrum sind von 9.30 Uhr bis 18.30 Uhr durchgehend. Ebenso sind Gästeessen sowie der Mittagstisch wieder möglich. Die Geschäftsleitung und Pflegeleitung danken Bewohnern, Angehörigen und Personal für das Verständnis und Vertrauen und freuen sich, weitere Lockerungsschritte zu ermöglichen.

Dienstag, 1. Juni, 11:35 Uhr

Gewerkschaftsbund will Spital Wattwil erhalten

Wegweiser zur Notfallstation beim Spital Wattwil

Wegweiser zur Notfallstation beim Spital Wattwil

Bild: Sabine Camedda

(pd/mkn) Die Delegierten des kantonalen Gewerkschaftsbunds St. Gallen sprachen sich an ihrer Versammlung einstimmig gegen die Schliessung des Spital Wattwil aus. Sie beschlossen deshalb die Nein-Parole zur Abstimmungsvorlage vom 13. Juni. Das teilt der Gewerkschaftsbund mit.

Für das Toggenburg sei es wichtig, dass gute Ausbildungs- und Arbeitsplätze in der Region erhalten blieben. Die Schliessung des Spitals bedeute eine Schwächung der Region, heisst es weiter. Kantons- und Stadtrat Dario Sulzer (SP, Wil), sagt klar, dass es eine gute Gesundheitsversorgung im Toggenburg brauche. Dazu gehöre auch das Regionalspital mit stationären Betten. Zudem können Kosten eingespart werden, wenn in Wil nicht eine Provisorische Bettenstation gebaut werden müsse.

Dienstag, 1. Juni, 10:59 Uhr

Instrumentenparcours: Neues Konzept bewährte sich

Am 29. Mai fand der traditionelle Instrumentenparcours der Musikschule Toggenburg nach einem neuen Konzept statt.

Am 29. Mai fand der traditionelle Instrumentenparcours der Musikschule Toggenburg nach einem neuen Konzept statt.

Bild: PD

(pd/mkn) Am 29. Mai führte die Musikschule Toggenburg ihren traditionellen Instrumentenparcours durch, diesmal nach einem neuen Konzept. So mussten sich zum Beispiel alle Besucher vorgängig online anmelden. Der Vorteil von persönlichen Beratungen war gegeben.

Als Rahmenprogramm spielten auf dem Gelände der Musikschule Toggenburg acht Ensembles auf und zeigten ihr Können. Vor allem freuten sich die Musikschülerinnen und Musikschüler, endlich wieder einmal vor Publikum auftreten zu können. Das schreibt die Musikschule Toggenburg in einer Mitteilung.

Anmeldefrist auf 15. Juni verschoben

Bereits am Montag durfte das Sekretariat 40 Neuanmeldungen registrieren. Dazu gab es viele positive Rückmeldungen aus der Besucher- und Lehrerschaft, heisst es weiter. Da der Instrumentenparcours erst am 29. Mai stattfand, wurde die Anmeldefrist für das neue Semester auf den 15. Juni gesetzt. Bis dahin ist es weiter möglich, Einzel- wie Gruppenunterricht zu buchen.

Weiterhin werden bis am 11. Juni Besuchswochen angeboten, hält die Musikschule fest. Damit bestehe die Möglichkeit, einer Lektion beizuwohnen. Ebenso könnten Schnupperlektionen gebucht werden. Für beide Angebote müsse das Sekretariat vorgängig kontaktiert werden.

An zweimal zwei Tagen stellten die besten 15 von ursprünglich über 100 Teilnehmenden der Informatik-Olympiade in vier fünfstündigen Prüfungen ihr Können unter Beweis. Zuvor bereiteten sie sich an mehreren Trainingstagen auf die Herausforderung vor. Dass sie wegen der Corona-Massnahmen dieses Jahr auf das übliche Lager verzichten mussten, finden die Jugendlichen schade, allerdings hatten sie virtuell Kontakt und freuen sich, dass zumindest das Finale vor Ort an der Universität Bern stattfinden konnte.