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Bluttat in Thal: 44-jährige Frau tot, 50-jähriger Mann im Spital

Beziehungsdrama im Keller eines Mehrfamilienhauses in Thal: Eine 44-jährige Frau ist am Mittwochmorgen ihren schweren Schnittverletzungen erlegen. Ein 50-jähriger Mann wurde ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei St.Gallen geht von einem Beziehungsdelikt aus, der Gemeindepräsident ist erschüttert.

(rtl/stm) Bei der Kantonspolizei St.Gallen ging am frühen Mittwochmorgen ein Notruf eines Bewohners ein. "Die Person meldete, dass im Mehrfamilienhaus an der Rebenstrasse in Thal zwei verletzte Personen gefunden wurden", sagt Mediensprecher Florian Schneider gegenüber "Tagblatt Online". Sowohl der Rettungsdienst als auch die Rega seien vor Ort gewesen. Zudem standen mehrere Polizeipatrouillen, die Forensik sowie Spezialteams der Polizei im Einsatz.

Tatort befindet sich im Keller

Eine der beiden Personen, eine 44-jährige Schweizerin, sei ihren schweren Verletzungen erlegen. Die andere Person, ein 50-jähriger Deutscher, wurde mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht und musste operiert werden. Der Mann ist von Beruf Metzger, wie aus einer Quelle verlautet. Beide Personen erlitten schwere Schnittverletzungen. Zum Tatwerkzeug wollte die Polizei keine Angaben machen.

"Die Hintergründe sind derzeit noch unbekannt. Wir gehen aber von einem Beziehungsdelikt aus", sagt Schneider. Spezialisten seien vor Ort gewesen und hätten die Ermittlungen aufgenommen. Laut Schneider befindet sich der Tatort im Keller des dreistöckigen Wohnhauses.

Wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt, hat die Verstorbene zeitweise beim Beschuldigten im Mehrfamilienhaus gewohnt. In welcher Beziehung die Getötete zum mutmasslichen Täter stand, sei noch unklar. Gegen den Mann bestehe dringender Tatverdacht.

Gemeindepräsident: "Ich bin fassungslos"

Personen, die sich am frühen Mittwochmorgen im nahegelegenen Rebberg aufgehalten hatten, schildern gegenüber "Tagblatt Online", dass sie keine Schussabgabe gehört hätten. "Alles war ruhig. Doch plötzlich fuhren mehrere Polizeiautos vor."

Auch der Gemeindepräsident von Thal ist vor Ort. "Ich bin fassungslos", sagt Robert Raths. Er sei ähnlich erschüttert wie 2015, als in einem Einfamilienhaus in Staad ein totes Mädchen gefunden wurde.

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