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Wegen Liebschaft innerhalb der Firma: Raiffeisen-Chef Patrik Gisel soll per sofort zurücktreten

Raiffeisen-CEO Patrik Gisel tritt laut Medienberichten an der Delegiertenversammlung am Samstag per sofort zurück. Grund ist die publik gewordene Liaison mit der früheren Verwaltungsrätin Laurence de la Serna.
Eigentlich hätte Patrik Gisel noch zwei Monate Raiffeisen-CEO bleiben sollen. (Bild: Ralph Ribi)

Eigentlich hätte Patrik Gisel noch zwei Monate Raiffeisen-CEO bleiben sollen. (Bild: Ralph Ribi)

(stm/tn) Patrik Gisel, Chef der Raiffeisenbank, tritt per sofort ab. Das berichtet der «Blick». Gisel sei im Laufe dieser Woche zum Schluss gekommen, dass dieser Schritt besser sei – für ihn und die Bank. Gisel betont, dass es ihm wichtig sei, diesen Entscheid aus freien Stücken zu fällen. Es falle ihm zwar schwer, doch diene der Rücktritt einem unbelasteten Neuanfang der Bank unter dem neuen Verwaltungsratspräsidenten Guy Lachappelle.

Lachappelle wird morgen Samstag an der Delegiertenversammlung gewählt. An dieser Veranstaltung werde Gisel seinen Entscheid offiziell bekanntgeben, so der «Blick».

Liebschaft wird ihm zum Verhängnis

Eigentlich hätte Gisel noch für knapp zwei Monate Raiffeisen-CEO bleiben sollen. Grund für den verfrühten Abgang ist eine private Beziehung mit der ehemaligen Verwaltungsrätin der Raiffeisenbank Laurence de la Serna.

Gisel soll erst über die Beziehung informiert haben, als Medien danach gefragt hatten. Raiffeisen teilte mit, sie habe erst kürzlich von der Beziehung erfahren und machte keine näheren Angaben.

De la Serna schied im vergangenen Juni aus dem Verwaltungsrat aus, offiziell aus «persönlichen Gründen». Gisel sagt, es sei erst nach dem Rücktritt zu einer Beziehung gekommen.

Lachappelle als Nachfolger

Am Samstag steht an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung in Brugg die Wahl des neuen Verwaltungsratspräsidenten an, wobei Guy Lachappelle der einzige Kandidat ist. Am früheren Chef der Basler Kantonalbank (BKB) ist ebenfalls Kritik laut geworden, weil die BKB als seine frühere Arbeitgeberin eine zweifelhafte Rolle spielt in der Aufarbeitung des Skandals um die Vermögensverwalterin ASE Investment, die mit einem Schneeballsystem 2500 Kunden um 170 Millionen Franken geprellt hat.

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