Radschützenpanzer kollidiert in Plons mit Auto – 85-Jährige erliegt ihren schweren Verletzungen

In der Ortschaft Plons hat sich am Freitagabend ein Unfall zwischen einem Radschützenpanzer der Schweizer Armee und einem Auto ereignet. Zwei Personen wurden dabei verletzt. Eine 85-jährige Frau verstarb am Sonntag im Spital.

Alexandra Pavlovic
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Am Freitagabend ist ein Radschützenpanzer mit einem Auto kollidiert. (Bild: BRK News)

Am Freitagabend ist ein Radschützenpanzer mit einem Auto kollidiert. (Bild: BRK News)

Im Kreuzungsbereich der Pöltisstrasse ist es am Freitagabend in Plons (nahe Mels) zu einer seitlichen Frontalkollision zwischen einem Radschützenpanzer der Schweizer Armee und einem Auto gekommen. Wie die St.Galler Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt, fuhr ein 85-jähriger Autofahrer und seine gleichaltrige Mitfahrerin auf dem Plonserauweg in Richtung Kreuzung Pöltisstrasse. Gleichzeitig war ein 24-jähriger Angehöriger der Armee mit dem Radschützenpanzer auf der Pöltisstrasse in Richtung Flums unterwegs. Im Kreuzungsbereich prallte der Radschützenpanzer frontal gegen die rechte Seite des Autos.

Armeeangehörige blieben unverletzt

«Beim Unfall wurden zwei Personen verletzt. Der 85-jährige Fahrer wurde leicht, seine 85-jährige Beifahrerin schwer verletzt», sagt Kapo-Mediensprecher Daniel Hug auf Nachfrage. Die Frau musste aufgrund der schweren Verletzungen ins Spital geflogen werden. Der 85-Jährige wurde durch einen Rettungswagen ins Spital gefahren.

Am Montag teilte die Kantonspolizei mit, dass die 85-Jährige im Spital ihren Verletzungen erlegen ist.

Gemäss dem Polizeisprecher sassen im Panzer neun Angehörige des Schweizer Militärs. Der 24-Jährige und die Besatzung des Radschützenpanzers blieben unverletzt.  

(Bild: BRK News)

(Bild: BRK News)

Noch sei unklar, wie es zum Unfall kommen konnte. «Die Unfallursache wird noch untersucht», so Hug. 

Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen standen die Militärpolizei, die Feuerwehr Pizol, drei Rettungswagen, ein Notarzt sowie ein Helikopter der Luftrettung AP3 im Einsatz. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Pöltisstrasse gesperrt werden.