WIL-TICKER
Niederbürer Jungtierschau findet online statt +++ Spital Wil ermöglicht hebammengeleitete Geburt +++ Toller Saisonstart für Seilziehclub Mosnang

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Region Wil: In unserem Wil-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Montag, 10. Mai, 18:15 Uhr

Niederbürer Jungtierschau findet dieses Jahr online statt

Foto von Familie Jung aus Niederwil aus der aktuellen Online-Jungtierschau des Vereins Kleintiere Niederbüren.

Foto von Familie Jung aus Niederwil aus der aktuellen Online-Jungtierschau des Vereins Kleintiere Niederbüren.

Bild: PD

(red/fmm) Seit 2020 kann der Verein Kleintiere Niederbüren seine beliebte Jungtierschau aufgrund der Coronasituation nicht im üblichen Rahmen präsentieren. Die Veranstaltung wird normalerweise an einem Sonntag im Mai mit einem passenden Motto der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Dieses Jahr haben sich die Kleintierzüchter an die Situation angepasst und eine Lösung gefunden: Die Jungtierschau 2021 wird online auf der Website des Vereins durchgeführt. Verschiedene Züchterfamilien haben ihre Kleintiere abgelichtet und gefilmt und präsentieren sie nun auf diese Weise.

Der Verein wurde 1988 gegründet und zählt aktuell 30 Mitglieder, wie der Website zu entnehmen ist. Zu den gezüchteten Tierrassen gehören Geflügel, Zierenten, Kaninchen und Ziegen. Gerade in dieser schwierigen Zeit sei die Kleintierzucht für viele Familien und Nachbarn ein wertvolles Hobby, schreibt der Verein in einer Medienmitteilung. Die Kleintiere geben ihren Besitzern sehr viel Lebensfreude.

Der Verein blickt hoffnungsvoll in die Zukunft: Die Züchter hoffen, dass die Jungtierschau nächstes Jahr wieder öffentlich präsentiert werden kann.

Ebenfalls ein Foto von Familie Jung aus Niederwil.

Ebenfalls ein Foto von Familie Jung aus Niederwil.

Bild: PD
Montag, 10. Mai, 15:07 Uhr

Geburt nur mit der Hebamme und dennoch im Spital

Im Rahmen eines Vorbereitungstermins untersucht die leitende Hebamme Rahel Neuman Merlo die Schwangere.

Im Rahmen eines Vorbereitungstermins untersucht die leitende Hebamme Rahel Neuman Merlo die Schwangere.

Bild: PD

(red/lsf) Selbstbestimmt und natürlich gebären – das wünschen sich viele werdenden Eltern. Gleichzeitig möchten sie nicht auf die Sicherheit verzichten, die ein Spital für Mutter und Kind bereithält. Das Spital Wil bietet nun Frauen mit einer komplikationslosen Schwangerschaft beides: Bei der hebammengeleiteten Geburt begleitet eine Hebamme die Gebärende eigenverantwortlich und ohne Arzt oder Ärztin durch die gesamte Geburt, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist.

Kommt es während der Geburt zu Komplikationen, so steht rasch das Ärzteteam zur Verfügung. «Unsere erfahrenen Hebammen erkennen rechtzeitig, wann ärztliche Unterstützung erforderlich ist – zum Beispiel, wenn es Komplikationen gibt oder auch, wenn die Frau stärkere Schmerzmittel wünscht», sagt Frank Liedke, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. Ein Wechsel in die ärztlich geleitete Geburtshilfe kann jederzeit schnell und ohne Wechsel der Räumlichkeiten erfolgen. «Das unterscheidet unsere hebammengeleitete Geburtshilfe von einer Hausgeburt oder einer Geburt im Geburtshaus.»

Um zu prüfen, ob eine hebammengeleitete Geburt möglich ist, werden bereits während der Schwangerschaft zwei Termine in der Hebammensprechstunde geplant. «Die Sicherheit von Mutter und Kind steht an oberster Stelle. Daher müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein», sagt Rahel Neuman Merlo, leitende Hebamme der Klink für Gynäkologie und Geburtshilfe im Spital Wil. So muss zum Beispiel die Schwangerschaft komplikationslos verlaufen sein und das Kind mit dem Kopf nach unten im Bauch liegen. Ergänzt wird das Angebot der hebammengeleiteten Geburt im Spital Wil durch tägliche Wochenbettbesuche der Hebammen auf der Wöchnerinnenstation.

Weitere Informationen zur hebammengeleiteten Geburt und zur Geburtshilfe im Spital Wil finden Sie unter www.geburt-wil.ch.

Montag, 10. Mai, 14:40 Uhr

19-Jähriger stürzt in Dussnang mit Motorrad

(kapo) Nach einem Selbstunfall in Dussnang musste am Montag ein Motorradfahrer ins Spital gebracht werden. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war der 19-jährige Motorradfahrer kurz vor 7 Uhr auf der Schärlibachstrasse in Richtung Dussnang unterwegs. In einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte. Der Lenker wurde dabei mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Montag, 10. Mai, 12:15 Uhr

Hervorragender Saisonstart für Mosliger Seilziehclub

Die Jugendmannschaft des Seilziehclubs Mosnang.

Die Jugendmannschaft des Seilziehclubs Mosnang.

Bild: PD

(red/lsf) Für die Jugendkategorie U19 der Seilzieherinnen und Seilzieher fiel am Sonntag in Waldkirch der Startschuss für die Schweizermeisterschaften 2021. Auch der Seilziehclub Mosnang war im Einsatz – und holte sich den 2. Tagesrang.

16 Tuggerinnen und Tugger aus dem Toggenburg waren in Waldkirch vertreten, sechs von ihnen unterstützten das Heimteam aus Waldkirch. Der Start gelang nach Mass, wie einem Medientext des Seilziehclubs zu entnehmen ist: In der Vorrunde platzierte sich das Mosnanger Team mit vier Siegen und einem Unentschieden mit Ebersecken 1 an die Spitze. Auch Waldkirch sicherte sich mit dem vierten Vorrundenplatz den Einzug ins Halbfinale.

Dort liess Mosnang dem Team Ebersecken 2 vom Pull an keine Chance und kämpfte sich nach kurzer Zeit ins Finale. Waldkirch überraschte und errang gegen Titelverteidiger Ebersecken 1 den ersten Punkt. Die zwei weiteren Züge entschied schliesslich Ebersecken 1 für sich und stand somit als Finalgegner der Toggenburger fest.

Das Team aus dem Kanton Luzern lernte aus seinem Fehler im Halbfinale und griff Mosnang mit einer schnellen Reaktionszeit im Pull mit voller Wucht an. Die Ostschweizer wehrten den Angriff ab, doch der Druck war zu hoch und sie mussten sich letztlich geschlagen geben. Dennoch ist der zweite Rang mit vier Punkten Rückstand in der Jahreswertung ein hervorragender Saisonstart, wie der Seilziehclub schreibt. Die Mosnanger Tuggerinnen und Tugger mit Waldkirch freuten sich über den dritten Tagesrang.

Montag, 10. Mai, 11:45 Uhr

Neue Schulleitungen in den Primarschulen Matt und Tonhalle/Klosterweg

Bettina Sutter und Dominic Rutz.

Bettina Sutter und Dominic Rutz.

Bild: PD

(red/lsf) In den Wiler Primarschulen Matt und Tonhalle/Klosterweg kommt es im Sommer zu einem Schulleitungswechsel. Zur neuen Schulleiterin der Primarschule Matt wurde Bettina Sutter gewählt. Neuer Schulleiter der Primarschule Tonhalle/Klosterweg wird Dominic Rutz, wie die Stadt Wil in einer Medienmitteilung schreibt.

Bettina Sutter ist 56-jährig und aktuell Schulleiterin in Amriswil. Sie studierte Germanistik und Psychologie und ist ausgebildete Oberstufenlehrerin. Zudem verfügt Bettina Sutter über einen Master in Schulentwicklung und absolvierte die Schulleitungsausbildung. Sie wird ihre Stelle am 1.August 2021 antreten.

Dominic Rutz ist 38 Jahre alt und wohnt in Bronschhofen. Seit 2012 ist er als Lehrer an der Oberstufe Bronschhofen tätig. Er absolviert derzeit die Schulleitungsausbildung und engagiert sich in der erweiterten Schulleitung der Oberstufe Bronschhofen. Er wird die neue Stelle ebenfalls per 1.August 2021 antreten.

Die bisherigen Schulleitungen Tobias Mattes und Cécile Hüppi haben sich gemäss Medienmitteilung entschieden, eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Cécile Hüppi war seit Februar 2017 Schulleiterin in Wil. Nun übernimmt sie die Primarschulleitung für Jonschwil und Schwarzenbach (unsere Zeitung berichtete). Tobias Mattes war seit Sommer 2018 Schulleiter im Wiler Matt-Schulhaus.

Montag, 10. Mai, 11:16 Uhr

Unfälle mit Velo und Motorrad in Ganterschwil und Oberbüren

Auch das Postauto wurde bei dem Unfall beschädigt.

Auch das Postauto wurde bei dem Unfall beschädigt.

Bild: Kapo SG

(kapo/lsf) Ein 62-jähriger Velofahrer wurde am Sonntag in Ganterschwil bei einem Verkehrsunfall unbestimmt verletzt. Ein 30-jährige Autofahrer fuhr kurz nach 12 Uhr auf der Toggenburgerstrasse von Bütschwil kommend und wollte links in die Letzistrasse abbiegen. Gleichzeitig fuhr der 62-jährige Velofahrer auf der Neckertalstrasse in Richtung Bütschwil. Der Autofahrer übersah beim Linksabbiegen den entgegenkommenden Velofahrer und prallte gegen diesen.

Der Velofahrer stürzte über die Motorhaube des Autos und kam verletzt auf der Strasse zum Liegen. Das Velo wurde durch den Aufprall des Autos gegen ein stehendes Postauto an der Letzistrasse geschleudert. Dieses wurde dadurch beschädigt. Der verunfallte Velofahrer wurde durch den Rettungsdienst mit unbestimmten Verletzungen ins Spital überführt. Insgesamt entstand Sachschaden von mehr als 10'000 Franken.

Unfall in Oberbüren

In Oberbüren, auf der Höhe der Autobahnein-/ausfahrt, kam es am Sonntagabend zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Der 60-jährige Autofahrer fuhr kurz nach 17 Uhr von Wil herkommend auf der Autobahnausfahrt. Er wollte nach links in Richtung Oberbüren abbiegen. Der 33-jährige Motorradfahrer kam von Uzwil her und wollte in die Autobahneinfahrt Richtung St.Gallen einbiegen.

Der Autofahrer übersah den Motorradfahrer, welcher hinter einem anderen Fahrzeug herfuhr, woraufhin es zur Kollision zwischen beiden Fahrzeugen kam. Der 33-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Bild: Kapo SG
Montag, 10. Mai, 09:28 Uhr

Keine Medaillen für Hubmänner – dafür für Nina Hubmann

Martin Hubmann (links) platziert sich an der EM-Hauptprobe auf dem vierten Schlussrang.

Martin Hubmann (links) platziert sich an der EM-Hauptprobe auf dem vierten Schlussrang.

Bild: PD/SOLV

(red/lsf) «Endlich wieder Wettkämpfe», freut sich der Verein OL Regio Wil. An der Sprint-Schweizermeisterschaft in Zwingen (Basel-Landschaft) ist am Sonntag der Startschuss für die nationale OL-Saison gefallen. Dort konnten Daniel und Martin Hubmann ihrer Konkurrenz für einmal nicht den Meister zeigen. Dennoch schaffte es der Name Hubmann zuoberst auf das Podest.

Daniel Hubmann schrammte im Feld der Elite um zwei Sekunden an Edelmetall vorbei und lief als Fünfter ins Ziel. Noch weniger zu Bronze fehlte Martin Hubmann. In einer Laufzeit von 14:17 Minuten reihte sich der Läufer der OL Regio Wil auf dem vierten Platz ein. «Für Daniel und Martin Hubmann waren die Sprint-Schweizermeisterschaften zeitgleich die Hauptprobe für die bevorstehende Heim-EM im Mai in Neuenburg», teilt ihr Verein mit.

Während sich die Hubmänner keine Medaille umhängen lassen konnten, schaffte ihre Cousine Nina Hubmann den Sprung auf das oberste Treppchen. Sie sicherte sich in der Kategorie Damen 18 mit einem hauchdünnen Vorsprung von einer Sekunde den Sieg.

Eine weitere Medaille für die OL Regio Wil konnte Joschi Schmid (Rossrüti) nach Hause nehmen. Er belegte in der Kategorie Herren 18 den dritten Schlussrang. In den Top Ten konnten sich mit Lisa Hubmann (Märwil, D18, 7.Rang), Salome Haldimann (Niederuzwil, D16, 8.), Sina Gasser (Uesslingen, D14, 5.), Lena Schweizer (Hosenruck, D14, 6.) und Jonas Niedermann (Bronschhofen, H14, 9.) gleich fünf Athleten der OL Regio Wil rangieren.

Montag, 10. Mai, 09:10 Uhr

Velofahrer bei Unfall in Busswil verletzt

(kapo/lsf) Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Sonntag in Busswil ein Velofahrer leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Der 50-jähriger Velofahrer war kurz vor 13 Uhr auf der Kreuzstrasse in Richtung Verzweigung zur Hubstrasse unterwegs. Gemäss den Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau bog er bei der Verzweigung nach links ab und übersah das vortrittsberechtigte Auto einer 57-Jährigen, die in Richtung Busswil unterwegs war. Der Rettungsdienst brachte den Velofahrer ins Spital. Es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Sonntag, 9. Mai, 12:11 Uhr

Doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt

Der Fahrer war 80 km/h zu schnell unterwegs.

Der Fahrer war 80 km/h zu schnell unterwegs.

Bild: Getty Images

(kapo) Bei einer Geschwindigkeitsmessung im Ausserortsbereich, auf der St.Gallerstrasse in Zuzwil, wurde ein Auto in Fahrtrichtung Wil mit einer Geschwindigkeit von 160 km/h gemessen, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Der Fahrer, ein 45-jähriger Deutscher, konnte unmittelbar nach der Messung angehalten werden. Sein Führerausweis wurde eingezogen. Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen wegen des Raserdelikts zur Anzeige gebracht.

Sonntag, 9. Mai, 11:59 Uhr

Oberbüren & Niederwil: Kirchbürgerinnen und -bürger sagen dreimal Ja

(red) Sowohl in der katholischen Kirchgemeinde Oberbüren als auch in jener von Niederwil standen an diesem Sonntag drei Abstimmungen auf dem Programm. In beiden Kirchgemeinden wurden Rechnung und Budget mit nur vereinzelten Gegenstimmen genehmigt. In Oberbüren stimmte zudem eine deutliche Mehrheit einem Projektierungskredit für die Sanierung des Pfarrhauses zu. In Niederwil wurde – ebenso deutlich – eine Teilrevision der Gemeindeordnung gutgeheissen.