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Meningeom: Der gutartige Hirntumor

Hirntumore treten im Vergleich zu anderen Krebsarten mit 600 Betroffenen pro Jahr eher selten auf. Zwei Drittel davon sind gutartig. Die häufigste gutartige Form sind die Meningeome. Sie bilden selten Metastasen und sind meist heilbar.

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Dieser Artikel wurde von der Hirslanden Klinik Aarau AG aufbereitet und alleinig verantwortet. Hier geht es zu den Richtlinien für Paid Content.

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“Meningeome operiere ich besonders gerne!” erklärt der Neurochirurg Ali Reza Fathi mit einem Schmunzeln und erläutert auch gleich, warum dem so ist: «Bei den gutartigen Tumoren leiden Patientinnen und Patienten meist unter leichten Symptomen, z.B. kognitiven Ausfällen und Kopfschmerzen. Doch schon wenige Wochen nach der Operation sind sie meistens beschwerdefrei und finden zurück zur gewohnten Lebensqualität.»

Keilbein-Meningenom

Relativ häufig tritt das Keilbein-Meningenom auf. Es entwickelt sich meist nach dem 50. Lebensjahr und tritt entweder seitlich oder frontal hinter der Augenhöhle auf. Der Tumor verdrängt dabei das Hirn und manchmal auch die Augen. Die hervortretenden Augen sind dann auch meist der Hauptgrund für Patientinnen und Patienten, einen Arzt aufzusuchen.

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Das Keilbein-Meningeom ist gut behandelbar und Folgeschäden sind selten. Ob der Eingriff frontal oder seitlich vorgenommen werden muss, hat geringen Einfluss auf die Operationsmethode oder deren Erfolg. Der Kiefer- und Gesichtschirurge Beat Hammer erklärt in einem Video, wie eine solche Operation durchgeführt wird. Zentral ist dabei die fachrichtungsübergreifende Zusammenarbeit von Spezialisten diverser medizinischer Fachbereiche wie Neurochirurgie, Kiefer-
und Gesichtschirurgie, Anästhesie, Neurologie und manchmal
auch Hals-Nasen-Ohren-Medizin.

Beat Hammer erläutert: «Die Entfernung eines Keilbein-Meningeoms mit Einbruch in die Schädelbasis findet im interdisziplinären Team statt. Wir sind ein eingespieltes Team, das kommt unseren Patientinnen und Patienten zu Gute.».

Das interdisziplinäre Team führt regelmässig anspruchsvolle Operationen an der Schädelbasis durch. Diese Operationen gelten als High-Tech-Eingriffe. Denn die Behandlung von Krebserkrankungen, Unfallfolgen oder Missbildungen sind in diesem Bereich sehr schwierig. Lebenswichtige Strukturen wie Blutgefässe und Nerven liegen auf engstem Raum beisammen, was bei einer Operation die Zugänge erschwert.

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Die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten ist meist stark beeinträchtigt. Sehen, Hören, Riechen, aber auch Lachen oder Schlucken kann eingeschränkt oder gar unmöglich sein. Deshalb erarbeiten die Spezialisten in enger Absprache mit der Patientin oder dem Patienten einen individuellen Behandlungsplan.

Das CFC Hirslanden, Zentrum für Gesichts- und Kieferchirurgie an der Hirslanden Klinik Aarau, ist von der Gesellschaft für Schädelbasischirurgie als Schädelbasiszentrum zertifiziert worden. Entscheidend dafür ist die hochmoderne technische Ausrüstung der Hirslanden Klinik Aarau und die eingespielte Zusammenarbeit von Spezialisten der beteiligten Fachdisziplinen.

Informations-Videos

Weitere Informationen zur Kopfmedizin an der Hirslanden Klinik Aarau finden Sie in nachfolgenden Videos:

  • Prof. Dr. med. et Dr. med. dent. Beat Hammer erläutert, wie ein Keilbeinmeningeom operativ entfernt wird und was die Schädelbasis ist.
  • Von PD. Dr. med. Ali Reza Fathi erfahren Sie, was auf Patientinnen und Patienten mit der Diagnose Meningeom zukommt und wie interdisziplinäre Zusammenarbeit unter Spezialisten aussieht

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