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Selbst ist die Frau

Vorsorgedefizite bei Frauen zeigen sich oft dann, wenn sie in Rente gehen. Dank professionellen Plattformen für Frauen ist es einfacher, rechtzeitig die Finanzen in die Hand zu nehmen.

Im Auftrag von UBS Switzerland AG
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Dieser Artikel wurde von der UBS Switzerland AG aufbereitet und alleinig verantwortet. Hier geht es zu den Richtlinien für Paid Content.


Gezielte gesetzliche Anstrengungen und der kulturelle Wandel haben in den letzten Jahren die wirtschaftliche Stellung der Frau in der Schweiz verbessert. Trotzdem zeigen verschiedene Studien, dass die finanziellen Herausforderungen für Frauen unterschiedlich sind, verglichen mit denjenigen der Männer. Besonders sichtbar wird die Ungleichheit bei der Vorsorge. Claudia Gasser, Regionaldirektorin UBS Zentralschweiz, erklärt im Gespräch die Faktenlage und zeigt auf, wie Frauen das Ruder selber in die Hand nehmen können.

Claudia Gasser, warum ist für Frauen das Thema Vorsorge besonders wichtig?

Wir Frauen unterbrechen unsere Karriere öfters, um Kinder grosszuziehen, arbeiten häufiger Teilzeit und erzielen im Durchschnitt tiefere Löhne. Ausserdem: In der Schweiz leben Frauen im Durchschnitt etwa vier Jahre länger als Männer. All diese Punkte bringen vor allem in der Altersvorsorge Herausforderungen mit sich wie tiefere Renten und verminderte finanzielle Sicherheit. Um auch im Alter den gewünschten Lebensstandard halten zu können, müssen sich Frauen frühzeitig mit ihrer Finanzplanung auseinandersetzen.

Trotzdem überlassen viele Frauen langfristige Finanzentscheide ihren Partnern. Kennen Sie die Gründe?

In der UBS-Investor-Watch-Studie geben 69 Prozent der befragten Frauen an, dass sie sich nicht in langfristige Finanzentscheide einbringen. Viele Frauen trauen sich nicht, sich mit langfristigen Finanzangelegenheiten zu befassen. Sie glauben, dafür brauche es umfassende Kenntnisse.

Und trotzdem sollten Frauen ihre Finanzentscheide selbst treffen.

Unbedingt. Wenn Frauen die wichtigen Finanzentscheide an ihren Ehepartner abgeben, so birgt das grosse Risiken. Im Laufe der Zeit können sie aufgrund verschiedener Umstände gezwungen sein, ihre Finanzen selbst zu verwalten – und zwar genau dann, wenn sie am wenigsten darauf vorbereitet sind.

Welche «Umstände» sprechen Sie an?

Meistens ist das eine Scheidung oder der Tod des Ehepartners. Eine Studie zeigt, dass 91 Prozent der Frauen in diesen Situationen finanzielle Überraschungen erleben. Meine Empfehlung ist daher, sich zu informieren und sich Wissen zu erarbeiten. Frauen sollten unbedingt mit ihrem Ehepartner über finanzielle Angelegenheiten sprechen und sich Einblick verschaffen. Ein guter Anfang ist, den Partner bei den Gesprächen mit der Bank zu begleiten.

Gibt es spezielle Angebote für Frauen, um sich in Finanzangelegenheiten weiterzubilden?

Bei UBS ist es uns ein grosses Anliegen, Frauen in Finanzfragen zu begleiten. Als Teil des Beratungsprozesses wird die individuelle Situation angeschaut und gleichzeitig Finanzwissen vermittelt. Zusätzlich bieten wir Workshops für Frauen zu Finanzthemen an, in welchen wir die Freude und das Interesse an Finanzen und Anlagen wecken möchten. Da wir in der momentanen Situation rund um Covid-19 keine Workshops durchführen, bieten wir Live-Webinare an. Aktuell planen wir eines am 11. November zum Thema «Nachhaltig vorsorgen» zu dem ich alle interessierten Frauen herzlich einlade (hier geht’s zur Anmeldung). Auch die Website UBS Women’s Wealth Academy ist sehr informativ. Reinschauen lohnt sich.

«Das Thema ist zwar wichtig, aber es fehlt mir die Zeit» – das hört man immer wieder.

Wir alle sind im Alltag stark beschäftigt. Aber ich bin überzeugt, dass die Zeit, die man für das Wissen rund um die Finanzen und die Vorsorge einsetzt, gut investiert ist. Wir müssen Prioritäten setzen. Die eigene Vorsorge sollte bevorzugt behandelt werden, damit wir später nicht unsere Nachlässigkeit bereuen.

Manche Frauen verzichten auf eine Erwerbsarbeit, weil die Kinderbetreuungskosten in den Kitas zu hoch sind. Ist diese Überlegung nicht zu kurzfristig?

Wie man sich in einer Familie organisiert, ist eine sehr persönliche Entscheidung. Jede Familiensituation ist anders, sie muss jeweils individuell berücksichtigt werden. Meine Empfehlung ist, dass sie berufstätig bleiben. Bei der Entscheidung sollte jede Frau, nebst dem emotionalen Faktor, die Konsequenzen bei der Pensionskasse und der AHV bedenken.

Arbeitet eine Frau lange Teilzeit, muss sie allfällige Lücken bei der Vorsorge schliessen. Somit müssten Frauen risikoreicher investieren. Sie sind aber generell vorsichtiger als Männer. Warum?

Das ist eine interessante Frage. Studien belegen, dass Frauen oftmals ihr Vermögen anders vermehren und schützen wollen als Männer. Sie tendieren dazu, Geld als Quelle von Sicherheit und nicht als Investitionsmöglichkeit wahrzunehmen. Sie wählen darum tendenziell sichere Anlagen aus und sind vorsichtiger, wie sie ihr Geld investieren. Das ist das Paradoxe: Wir Frauen sollten eigentlich risikoreicher anlegen, machen aber das Gegenteil.

Sie haben selbst zwei Töchter. Welchen Stellenwert nimmt das Thema Finanzen bei Ihrer Erziehung ein?

Meine siebenjährigen Zwillinge sind für die Themen Anlagen und Vorsorge noch zu jung. Aber wir vermitteln ihnen altersgerecht den Umgang mit Geld. Das Thema soll auf eine natürliche Weise in ihr Leben integriert werden. UBS bietet dazu unter ubs.com/family eine tolle Plattform mit vielen hilfreichen Tipps.

Aktuelles Webinar

Nachhaltige Vorsorge für Frauen

Nehmen Sie Ihre Vorsorge in die Hand und melden Sie sich an zum kostenlosen Live-Webcast vom 11. November 2020, 17.30 bis 18.30 Uhr.  (Hier geht’s zur Anmeldung).

Die Interview-Partnerin: Claudia Gasser (46) ist seit 2018 Regionaldirektorin und Leiterin des Wealth Management bei UBS Zentralschweiz. Bei der Grossbank ist sie seit 20 Jahren tätig, sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Zug.

Die Interview-Partnerin: Claudia Gasser (46) ist seit 2018 Regionaldirektorin und Leiterin des Wealth Management bei UBS Zentralschweiz. Bei der Grossbank ist sie seit 20 Jahren tätig, sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Zug.