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20-Sekunden-Sorry

Fauxpas der Woche

In Japan sah sich diese Woche eine Bahngesellschaft in der Pflicht, sich für eine U-Bahn in Tokio zutiefst zu entschuldigen – weil die Bahn 20 Sekunden zu früh abfuhr. Persönlich kennt man das frustrierende Gefühl, auf den Zug zu hetzen, die Hoffnung zu haben, es in der letzten Minute in diesen zu schaffen, auf die Bahnhofsuhr zu schauen und sich in dieser Hoffnung sogleich und zum Glück bestätigt zu fühlen . . ., doch dann fährt er ab, der blöde Zug. Irgendwie eine Minute zu früh, sollte die Bahnhofsuhr stimmen. (Die eigene Uhr ist kein Richtwert, denn diese geht stets fünf Minuten vor, um nie zu spät zu kommen.) Passiert einem immer wieder mal, diese Sache mit dem Zug, der es zu eilig zu haben scheint. Allerdings entschuldigt sich hinterher keine Bahngesellschaft. Ist verständlich, denn alle anderen sitzen ja jeweils schon brav auf ihren Plätzen. Und Japan ist weit weg, wo die Uhren zwar nicht anders ticken, die Menschen in Sachen Höflichkeit aber umso mehr. Nur was für echte Frühaufsteher. Deshalb lieber kein 20-Sekunden-Sorry. Und es locker nehmen, bis zum nächsten Zug. (sh)

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