AARGAU: Unfall gebaut und Schlafen gegangen

Ein stark alkoholisierter Autolenker hat am Sonntagabend sein Auto bei einem Selbstunfall in Oberwil-Lieli zu Schrott gefahren. Der 56-jährige Schweizer blieb unverletzt. Passanten brachten den Betrunkenem nach Hause - und dort fand die Polizei den Mann schlafend im Bett.

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Die Unfallstelle in Oberwil-Lieli (Bild: Kapo Aargau)

Die Unfallstelle in Oberwil-Lieli (Bild: Kapo Aargau)

Der Schweizer hatte 1,8 Promille Alkohol im Blut, wie die Aargauer Kantonspolizei am Montag mitteilte. Die Polizei nahm ihm den Führerausweis ab.

Der Autolenker war um 19.30 von Unterlunkhofen in Richtung Oberwil-Lieli gefahren. Auf der kurvenreichen Strecke ausserorts kam er von der Strasse ab und geriet auf die angrenzende Wiese. Dabei wurde das Auto erstmals beschädigt.

Ein Augenzeuge beobachtete dies und rief die Polizei. Bevor die Polizei jedoch vor Ort war, hatte der Lenker sein Auto wieder flottgemacht und war weitergefahren.

Kandelaber gefällt

Die Weiterfahrt dauerte nur kurz. Beim Dorfeingang von Oberwil-Lieli verlor der Lenker erneut die Herrschaft über das Auto und prallte gegen einen Kandelaber. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Masten gefällt. Das Auto war mit Totalschaden endgültig nicht mehr fahrtüchtig.

Die Polizei war noch nicht eingetroffen, als Passanten den Lenker nach Hause brachten. Dort fanden ihn die Polizisten später am Abend schlafend im Bett.

sda