Atombomben für die Schweizer Armee

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Im Jahr nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki startete die Schweiz die Entwicklung eigener Kernwaffen – zunächst im Geheimen. Der Bundesrat tarnte dies als Programm für zivile Kernenergie. Sein Ziel war es, über 200 Atombomben zu bauen. Dafür wurden sogar 10 Tonnen Uran besorgt. Nachdem aber 1969 Deutschland den internationalen Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet hatte, tat dies auch die Schweiz. Offiziell beerdigt hat man das Nuklearprogramm erst 1988. (rar)