BACHELOR: «Eine Freundschaft ist wichtiger als ein Mann»

Die Wochen der Ungewissheit fanden am Montag Abend einen spannenden Abschluss: «Bachelor» Janosch Nietlispach hat sich überraschend für Kristina entschieden– die Sachbearbeiterin.

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Nicht immer ist die Liebe rosarot: Kristina (links) buhlte erfolgreich um den «Bachelor». Vesna (Mitte) und Arina haben das Nachsehen. Bild: PD

Nicht immer ist die Liebe rosarot: Kristina (links) buhlte erfolgreich um den «Bachelor». Vesna (Mitte) und Arina haben das Nachsehen. Bild: PD

Arina, Vesna oder Kristina? Man sah es ihm an, dass es ihm nicht leicht fiel, seine letzte Rose loszuwerden. Seine «Bauch-Herz-Kopf-Entscheidung», welche der letzten drei er nach einem Marathon der Emotionen nun zu seiner Herzdame küren würde, entpuppte sich wahrlich zu einem Wechselbad der Gefühle für alle Beteiligten.

Die Rede ist vom Chamer Janosch Nietlispach, der sich gestern Abend in Sachen grosser Liebe outete. Ja, outen musste. Dass der«Bachelor» sich am Ende zu der in glitzerndem Schwarz auftretenden Kristina, jener 22-jährigen Sachbearbeiterin, am meisten hingezogen fühlte, war wohl für die meisten Fernsehzuschauerinnen der 3+-TV-Serie eine faustdicke Überraschung.

Nietlispach hat eine neue Firma eintragen lassen

Machte sie das Rennen wegen ihrer hübschen Sachlichkeit, oder weil sich die Wallisellerin einfach aus dem «Zickenkrieg» zwischen Arina und Vesna heraushielt? Schliesslich hatte ihre Freundin und Kämpferin Vesna, die diplomierte Einkaufsmanagerin aus Schlieren, ihrer Konkurrentin kurz vor der Entscheidung nochmals klar den Tarif durchgegeben: «Dir würde ich es nicht gönnen, wenn Du die Rose bekommst!» Peng. Gleichzeitig beteuerte sie im Gespräch mit Bala, dem 29-jährigen Unternehmer und Freund von Nietlispach, dass «eine Freundschaft wichtiger ist als ein Mann». Das lässt sich als Siegerin leichter über die Lippen bringen als als Verliererin – die sie nun ist. Echt hart. Zumal Janosch und sie sich ganz ausser der Reihe auf dem Hotelsofa im heissen Oman nochmals so richtig nahe kamen.

«Das waren die emotionalsten Wochen, die ich je erlebt habe», bekannte Janosch Nietlis­pach. Man sah es ihm förmlich an, dass der Kick, aus einer von 22 reizenden, jungen Frauen eine auswählen zu müssen, die seine wahren Gefühle erwiderte – «Entweder ganz oder gar nicht» –, selbst ihn als Kickboxer an seine Grenzen brachte. Wirklich gelassen angesichts all dieser Liebesdramatik wirkten im Fernsehen nur die stoisch vor sich hinkauenden Kamele. Übrigens: Der «Bachelor»-Hype scheint auch einen geschäftlichen Kick bei diesem ausgelöst zu haben. Nietlispach hat neu im Handelsregister eine Firma für Personaltrainings und Eventbookings eintragen lassen.

Wolfgang Holz