BENISSIMO: Robbie Williams: «Ich bin total clean!»

Frisch rasiert, frisch frisiert und in alter Frische: Der 35-jährige Superstar Robbie Williams gab am Samstagabend nach drei Jahren Pause im neu gestal­teten «Benissimo» sein Comeback.

Drucken
Teilen
Robbie Williams bei seinem «Benissimo»-Auftritt. (Bild SF/Paolo Foschini)

Robbie Williams bei seinem «Benissimo»-Auftritt. (Bild SF/Paolo Foschini)

Vor seinem Auftritt sprach Robbie Williams mit unserer Zeitung über sein Befinden, seine Beziehung und über sein Wegkommen von Alkohol, Drogen und Medikamenten. «Es geht mir blendend», stellte Williams vor seinem dritten Auftritt im Schweizer Fernsehen fest. «Ich bin auch hierher gekommen, um den Schweizer Fans dafür zu danken, dass sie meine neue Single 'Bodies' auf den ersten Platz der nationalen Hitparade gesetzt haben.» Lächelnd und stolz führte er an: «Und ich bin total clean!»

Wie hat er das denn geschafft? Es sei «in erster Linie» die Tatsache gewesen, dass er vor drei Jahren mit seiner 30-jährigen Freundin, US-Schauspielerin Ayda Field, zusammen gekommen sei. «Sie hat mir geholfen, sich mit mir selber auseinanderzusetzen», so Williams. Daneben erzählte er aber auch über «mysteriöse Erscheinungen», die er gehabt habe, und von UFO-Flügen. Williams: «Vielleicht bin ich total durchgeknallt und weiss es nicht.» Er habe eine «aufregende Comeback-Woche» hinter sich: «Das Konzert am Dienstag in London war genauso genial wie der Gratis-Gig am Freitag vor gut 7000 Fans in Berlin. Ich bin wieder ganz in meinem Element. Ja, ich habe die Bühne vermisst!»

«Wie ein Ehepaar»
Während der ganzen Woche war Freundin Ayda an seiner Seite. «Wir sind schon so etwas wie ein Ehepaar», erzählte Robbie, der mit Ayda abwechslungsweise in grossen Villen in England und Los Angeles lebt. «Wenn sie heiraten will, dann heiraten wir. Schliesslich will sie ganz viele Kinder haben.»

Freude im «Benissimo»
Auch wenn er Robbie Williams nur kurz während der Sendung zu Gesicht bekam, freute sich Gastgeber Beni Thurnheer«enorm», Robbie Williams wieder zu sehen. «Ich habe alle seine Platten», erzählte der «Benissimo»-Moderator. «Und weil ich ja mal beim Radio begonnen habe, ist sein neuer Song 'Reality killed the Radio Star' jetzt so etwas wie meine neue Hymne.» Auch «Benissimo»-Produzent Max Sieber Williams-Fan – und stolz: «Mit ihm und seinem Team herrscht immer eine höchst professionelle Zusammenarbeit.» Birgit Steinegger und Walter Andreas Müller, die ein tolles Comeback als Bundesrats-Imitatoren gaben, bewundern Robbie Williams: «Seine Musik und seine Show – das ist Weltklasse!» Fabienne Louves, der Luzerner MusicStar, der am Samstag in der «Kleinen Niederdorfoper» auftrat, attestierte: «Ich liebe seine Ohrwürmer und freue mich, dass er wieder topfit da ist.»

Zentralschweizer Fans
Pee Wirz
, Sänger der Luzerner Popband «Dada Ante Portas» (am Sonntagabend in «Die grössten Schweizer Hits», SF1 ab 20.05 Uhr), hat Williams' Geschichte «genau verfolgt» und weiss: «So ein Comeback, das weltweit einschlägt, ist mit viel, sehr viel Arbeit verbunden – Hut ab!» Auch die Luzerner Kunstturnerin Ariella Kaeslin sagt: «Klar bin ich ein Williams-Fan – und ich teile dies mit meiner Mutter Heidi.» Die Zuger Schlagersängerin Yasmine-Mélanie Wyrsch mag den Robbie-Stil: «Ich höre ihn sehr gerne und finde ihn zudem eine spannende Persönlichkeit.»

Die Million geht nach Dagmersellen
Einen Luzerner Höhepunkt nach der grossen Williams-Show gabs ganz am Schluss: Hans Marfurt aus Dagmersellen gewinnt die 87. Benissimo-Million. Diese wurde im Rahmen der neu gestalteten Sendung in einem ebenfalls neuen System mit 9 Kugeln ermittelt.

André Häfliger, Zürich