BERN: DNA überführt acht-fachen Einbrecher

Die Berner Kantonspolizei hat einen Mann festgenommen, der in acht Kantonen Einbrüche und Raubüberfälle begangen haben soll. Er konnte dank DNA-Spuren an verschiedenen Tatorten identifiziert werden.

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Durch DNA-Spuren ist die Polizei dem mutmasslichen Täter auf die Schliche gekommen. (Bild: Archiv / Keystone)

Durch DNA-Spuren ist die Polizei dem mutmasslichen Täter auf die Schliche gekommen. (Bild: Archiv / Keystone)

Dem 33-jährigen Moldawier wird vorgeworfen, zwischen September 2011 und Juli 2012 über 20 Mal in den Kantonen Aargau, Bern, Freiburg, Luzern, Neuenburg, Waadt, Zug und Zürich in Häuser eingebrochen zu sein. Auch soll er mehrere Fahrzeuge entwendet haben, wie die Kantonspolizei Bern und die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland am Mittwoch mitteilten.

Weiter werden dem Mann zwei Raubüberfälle in den Kantonen Bern und Zürich zur Last gelegt. Der mutmassliche Täter soll in den meisten Fällen Schmuck, Bargeld und Computer im Wert von insgesamt über 600'000 Franken erbeutet haben.

Der Mann wurde bereits im September 2012 in Deutschland angehalten und einen Monat später an die Schweizer Behörden ausgeliefert. Seither befindet er sich in Haft. Zunächst leugnete er die Taten, dann gab er zu, die Delikte mit Hilfe von Komplizen begangen zu haben. Nach ihnen wird zurzeit ermittelt.

Der mutmassliche Täter muss sich nun wegen der Einbrüche und Überfälle vor der Justiz verantworten. Unter anderem wird er auch wegen Sachbeschädigung, Verwendung gefälschter Dokumente und illegalen Aufenthaltes in der Schweiz angeklagt.

sda/nop