Berner Jungbären vor Reise nach Rumänien

Der Abschied naht: Die Berner Jungbären Ursina und Berna werden im kommenden Monat in ihr neues Zuhause in Rumänien transportiert. Das hat der Bärenpark auf seiner Website bekanntgemacht.

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Berna und Ursina beim Spielen im Berner Bärenpark (Bild: Keystone)

Berna und Ursina beim Spielen im Berner Bärenpark (Bild: Keystone)

Die Ausfuhrgenehmigung für die zwei Bärinnen liegt demnach bereits vor, doch fehlt noch die Einfuhrerlaubnis aus Rumänien. Klar ist bereits, dass ein Transport per Flugzeug aus logistischen Gründen nicht möglich ist. Ursina und Berna werden auf dem Landweg reisen.

Ursina und Berna werden laut «Berner Zeitung» narkotisiert und in je eine Kiste gelegt. Während der Fahrt sind die Tiere wach. In den Boxen können sie aufrecht stehen, sich drehen und fressen. Der Anhänger ist klimatisiert.

Viele Bärenfans tun sich mit dem Umzug schwer und stellen die Qualität der Auffangstation in Rumänien in Frage. Der Bärenpark weist die Befürchtungen zurück und hat auf der Homepage einen ausführlichen Bericht aufgeschaltet, in dem Tierpark-Kurator Marc Rosset die «vorbildliche Bärenhaltung» in Zarnesti dokumentiert.

Ursina und Berna kamen Ende 2009 auf die Welt. Dass sie nicht immer im Bärenpark bleiben können, war von Beginn weg klar: Bärenmütter verstossen ihren Nachwuchs nach etwa zwei Jahren.

Im Berner Tierpark Dählhölzli wird zwar zurzeit ein neues Gehege gebaut - aber nicht für Ursina und Berna, sondern für zwei Einwanderer aus Russland: Die Jungbären Mischa und Mascha, welche die russische Präsidentengattin Swetlana Medwedewa der Stadt Bern geschenkt hat.

sda