BLUES & LUNCH: Blues aus Chicago gegen November-Tristesse

Die traditionelle Mittagsveranstaltung «Blues & Lunch» der Zentralschweizer Medien und der Publicitas passt in die Tristesse des Novembers – bereits zum 14. Mal.

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Lou Pride mit seiner Band heizte den rund 300 Gästen tüchtig ein. (Bild Jörg Lüscher/Neue LZ)

Lou Pride mit seiner Band heizte den rund 300 Gästen tüchtig ein. (Bild Jörg Lüscher/Neue LZ)

Obwohl der Blues eigentlich perfekt in den tristen November passt, ist die traditionelle Mittagsveranstaltung «Blues & Lunch» ein durch und durch heiteres Spektakel. Erst recht, wenn wie in diesem Jahr die Sonne scheint und einige Gäste ihre Teller gar an die Sonne tragen, um dort die Köstlichkeiten der Casino-Küche zu geniessen.

Anlass sehr beliebt
Aber der Reihe nach: Die Zentralschweizer Medien und die Publicitas luden vergangenen Dienstag zum 14. Mal ihre Kunden zum etwas anderen Mittag ein. Der Einladung folgten gegen 300 Kunden, Marketingspezialisten und Kaderleute von Zentralschweizer Unternehmen. Viele davon sind Stammgäste an diesem Anlass, was Jürg Weber, Leiter Medien Zentralschweiz, in seiner Begrüssung auch betonte: «Der Anlass wird immer beliebter. Sie dürfen sich gerne zurücklehnen und die nachfolgende Sendung geniessen!»

Was folgte, war ein humorvoller Zusammenschnitt aus dem Studio von Tele 1, in dem mit einem Augenzwinkern die Kader der verschiedenen Zentralschweizer Medien interviewt wurden. Bruno Hollenweger (Tele 1), Bruno Hegglin (Leiter Werbemarkt Neue Luzerner Zeitung), Joachim Freiberg (Radio Pilatus) und Edi Lindegger (Anzeigenleiter Neue Luzerner Zeitung) überzeugten durchaus mit ihren telegenen Auftritten. Professionell leitete Jürg Weber im Abspann auf seinen Live-Auftritt im Casineum über – und wer Details liebt, bemerkte gar, dass er dasselbe Hemd trug wie im Einspieler.

Starke Stimme
Nach diesem witzigen Intro kam der Blues zum Zuge: Lou Pride und seine Band markierten eine starke Bühnenpräsenz und brachten auch den letzten Fuss zum Wippen. Mit Inbrust vermischte er den Herzschlag des klassischen Blues mit dem kraftvollen R & B der Gegenwart. Prides Vorbild und der Grund, dass er heute als BluesSänger auf der Bühne steht, ist der grosse B. B. King. Seine in jugendlichen Jahren in einem Kirchenchor in Nord-Chicago geschulte Stimme lässt niemanden kalt.

Yvonne Imbach/ Neue LZ