CHANTAL HEGGLI: Federer und Hinz sind ihre Traummänner

Bis in die frühen Morgenstunden feierte Chantal Heggli (23) aus Emmenbrücke am Samstag in der Luzerner Monopol-Suite ihre Krone als neue Miss Zentralschweiz.

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Das Podest der Miss Zentralschweiz-Wahl 2010 (v.l.): Daphne Imholz (2.), Chantal Heggli (1.) und Cinzia Fähndrich (3.). (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Das Podest der Miss Zentralschweiz-Wahl 2010 (v.l.): Daphne Imholz (2.), Chantal Heggli (1.) und Cinzia Fähndrich (3.). (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Die neue Miss Zentralschweiz Chantal Heggli aus Emmenbrücke feierte ihren Titel unter anderen mit dem Obwaldner Filmemacher Luke Gasser und dem Aargauer Comedy-Star René Rindlisbacher. Die gelernte Fotografin und Kamerafrau beim Schweizer Fernsehen hatte am Samstag, dem Geburtstag von Rindlisbachers Ehefrau Monika, die Wahl in den Luzerner Bahnhofhallen vor Daphne Imholz (18) aus Luzern und Cinzia Fähndrich (19), ebenfalls aus Emmenbrücke, gewonnen.

Chantal Heggli, Sie sind hübsch, erfolgreich – und noch Single. Wie kommt's?
Chantal Heggli (lacht):
Man kann im Leben doch nicht immer alles zusammen haben! Eines nach dem anderen, sag ich mir. Ich bin glücklicher Single, möchte aber natürlich auch einmal eine Familie und Kinder haben, ganz normal. Aber da mache ich mir keinen Stress. Das hat alles noch Zeit, kein Problem. Es kommt, wie es kommen muss?

?ein Leitsatz aus Emmenbrücke, denn wir kennen?
Heggli:
Ja, er stammt von der Mutter meiner ehemaligen Schulkollegin, Sängerin Fabienne Louves. Von der 5. Klasse bis in die 3. Sekundarklasse haben wir zusammen die Schulbank gedrückt – und uns seit je her sehr gut verstanden. Ein gutes Lebensmotto, das Fabienne da übernommen hat!

Miss Zentralschweiz – es musste demnach so kommen?
Heggli:
Nun, erwartet habe ich den Sieg nicht, ich dachte mal, ich werde es unter die ersten Sechs schaffen und war doch ziemlich überrascht. Umso mehr freue ich mich jetzt, unsere Region ein Jahr lang würdig zu vertreten und wenn möglich im Amt auch karitativ tätig zu werden. Meinen Beruf beim Fernsehen werde ich weiterhin ausüben können und hoffe, nebenbei auch weiterhin als Model im Fotobereich arbeiten zu können.

Miss Schweiz – ist das Ihr nächstes Ziel?
Heggli: Auch da ist es gekommen, wie es kommen musste. Parallel zur Miss Zentralschweiz habe ich mich nämlich dieses Jahr auch bei der nationalen Wahl beworben und bin bis unter die letzten 40 gekommen. Auch wenn da Endstation war, bin ich sehr stolz, so weit gekommen zu sein. Genau so stolz bin ich nun aber auf mein Zentralschweizer Krönchen, das ich – übrigens im Gegensatz zu Miss Schweiz – auch für immer behalten darf.

Welches ist der aufregendste Mann, der Ihnen je vor die Kamera geraten ist?
Heggli:
Roger Federer als Studiogast im «Sportpanorama». Da erlebte ich, wie natürlich, herzhaft und humorvoll unser Tennis-Weltstar, den ich schon immer bewunderte, ist. Er hat überhaupt keine Starallüren und war auch im Studio die ganze Zeit sehr umgänglich.

Da wird ja Ihr zweiter Traummann, Viktor Giacobbos Comedy-Figur Fredi Hinz, ganz eifersüchtig?
Heggli (lacht):
Das wird der gute Fredi bestimmt überleben. Ich könnte ja auch eifersüchtig sein, bei den vielen Verehrerinnen, die er hat. Nein, im Ernst: Ich finde Giacobbo einer der herausragendsten Komiker und Satiriker der Schweiz. Auch als Schauspieler finde ich ihn gut. Seine Sendung «Giacobbo/Müller» mit Mike Müller ist auch meine Lieblingssendung im Fernsehen.

Und was fotografieren Sie am liebsten?
Heggli:
Es sind die Menschen. Ich beobachte sie gerne mit der Kamera. Mich fasziniert es, wie sie sich auch in kurzer Zeit immer wieder verändern und mag es, mit Bildern Geschichten von Menschen rüber zu bringen.

André Häfliger