COUNTRY-FESTIVAL: Toni und Augie, die Sänger des «Ogi-Duetts»

Gleich mit einem Giganten der Szene wurde am Freitagabend im Zürcher Albisgüetli das 24. Country-Festival eröffnet: Augie Meyers zog mit seiner Band 550 begeisterte Fans in den Bann. Das tat zuvor auch die ganz zu ihm passende Schweizer Vorgruppe, die «Züri Texas»-Band um Sänger Jack Beusch.

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Toni Vescoli und Augie Meyers am Country-Festival in Zürich. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Toni Vescoli und Augie Meyers am Country-Festival in Zürich. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Dem texanischen Country-Superstar Augie Meyers («Sir Douglas Quintett» und «Texas Tornados») erwies einer der ganz grossen Schweizer Musiker mit Ehefrau Ruth die Ehre: Toni Vescoli. «Augie und ich kennen uns nun schon bald zehn Jahre», erzählte Vescoli, der von Meyers den Song «Baby was isch los» ins Schweizerdeutsche übernommen hat und mit ihm «De Augie und i» im Duett singt. Dieses Lied, das«Ogi-Duett», spielt – rein phonetisch – auf alt Bundesrat und Ex-Uno-Sonderberater Adolf Ogi an. «Kein Wunder», schmunzelte Vescoli. «Dölf und ich sind am 18. Juli 1942 am exakt gleichen Tag geboren?»

Mit Bajo-Sexto-Gitarrist Max Bace, dem Musikschef von Meyers, hat Vescoli auf seinem neuen Album «66» (von Anhieb auf Platz 16 der Charts) ein Lied aufgenommen. «Die Freunfschaft mit Augie und seiner Band wird für immer dauern», strahlte Vescoli, der für seinen Festival-Auftritt am 29. Februar eigens die 17-jährige Country-Musikerin Amanda Shaw, die ebenfalls auf dem Album spielt, in die Schweiz einfliegen lässt. Am 5. Februar lässt Vescoli zudem mit Rolf Raggenbass und dem Schwyzer Ländler-König Carlo Brunner im Albisgüetli an der Ethno-Show die Fetzen fliegen.

Einer der vielen Festival-Stars ist auch Tommy Cash, der Bruder von Johnny Cash (4. und 5. März). Am 15. März setzt dann Country-Star Jeff Turner aus Buochs mit seiner Band einen tollen Festival-Schlusspunkt. Zusammen mit der Schweizer Country-Queen Suzanne Klee (16. März), die am 22. Februar ihr 19. Album «Simply My Best» lanciert.

André Häfliger, Zürich