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DEKORATION: Keine Ostern ohne Eier

Fürs Färben hartgekochter Eier gibt’s lebensmittelechte Farben zu kaufen. Wer sich die Mühe macht, rohe Eier auszublasen, kann auch Acrylfarbe, Glimmer und Leim verwenden.
Jacqueline Schilling
Ostereier gehören nicht zwingend in ein Nest. Bunt verziert machen sie sich auch gut als Dekoration am Fenster oder an einem Ast. (Bild: Jacqueline Schilling)

Ostereier gehören nicht zwingend in ein Nest. Bunt verziert machen sie sich auch gut als Dekoration am Fenster oder an einem Ast. (Bild: Jacqueline Schilling)

Jacqueline Schilling

In einer Woche ist Ostern. Allerhöchste Zeit, sich ans Eierfärben zu machen. Wer nichts anfangen kann mit Eiertütschen und Eierbrötli kann gut ausweichen – auf ausgeblasene Eier. Das ist ein bisschen Aufwand, aber er lohnt sich, denn diese Eier können auch nächstes Jahr wieder das Osterbäumchen zieren.

Eier ausblasen ist nichts für Ungeduldige, und es gibt nachher erfahrungsgemäss einiges zu putzen. Wer die Eier nicht mit dem Mund ausblasen mag, kann auf eine Spritze mit Nadel ausweichen. In diesem Fall genügt ein kleines Loch an der Spitze des Eis. Eine Stecknadel eignet sich bestens dafür, aber bitte nicht mit Gewalt reindrücken, sondern mit Drehbewegungen «bohren». Mit einer Woll­nadel vergrösserst du das Loch. Nun bläst du mit der Spritze Luft ins Ei. Ganz langsam, sonst platzt es. Das kann auch passieren, wenn du vergisst, das Eigelb mit einer Nadel zu «zerstören», bevor du mit Ausblasen beginnst. Willst du die Eier ganz sauber haben, kannst du noch Essig reinspritzen, schütteln und mit Luft wieder rausblasen. Mit Essig lässt sich auch der Datumstempel abwischen. Sobald die Eier trocken sind, kannst du mit dem Verzieren beginnen.

Wackelaugen und Hasenohren oder ab ins Farbbad

Eine einfache Variante ist das Bemalen mit Filzstiften oder mit Acrylfarbe: Gesichter oder grafische Muster wirken immer gut. Du kannst auch Wackelaugen aufkleben, Hasenohren aus Papier und Schnurrhaare. Andere Möglichkeiten sind Muster oder Buchstaben aus Washi-Tapes, oder du schreibst mit einem Prägegerät Wörter und klebst die Streifen aufs Ei. Apropos aufkleben: Das geht auch mit Papierservietten. Schneide ein Sujet aus und lege die oberste Schicht der Serviette aufs Ei. Angeklebt wird sie mit Serviettenkleber, den du drüber- streichst. Oder: Du gibst Leim auf einen Teil des Eis und klopfst mit dem Pinsel Glimmer drauf. Für ein Farbbad verdünnst du in einem Becher Acrylfarbe mit Wasser und tunkst das Ei darin. In einem nächsten Schritt leerst du einen Teil des Wassers aus und gibst zusätzlich Farbe dazu. Das Ei kommt noch einmal ins Farbbad, aber nicht mehr so weit wie in der ersten Runde. So entstehen unterschiedlich farbintensive Streifen.

Ein bisschen mehr Geduld braucht es für «Faden-Eier». Lege dafür ein Stück Garn in eine Schale mit verdünnten Weissleim. Nun wickelst du den getränkten Faden ums Ei – spiralförmig oder so, dass «Spalten» entstehen. Lustig sehen auch Pflanzenhüte aus. Ihre Lebensdauer ist allerdings beschränkt: Eine offene Narzisse verkehrt aufs Ei gesetzt sieht lustig aus. Eier, die das Ausblasen nur halbwegs überlebt haben, kannst du als Vase weiterverwenden oder du füllst sie mit Erde und bepflanzt sie.

Aufhängen kannst du solche Eier, indem du eine Art Körbchen knüpfst. Schneide acht gleich lange Schnüre zu und knüpfe sie ungefähr fünf Zentimeter vom einen Ende her zusammen. Nun knüpfst du etwa zwei Zentimeter weiter oben jeweils zwei Schnüre zusammen. Das Ganze wiederholst du je nach gewünschter Höhe noch ein- oder zweimal. In der ersten Runde knüpfst du Schnur 1 mit Schnur 2 und Schnur 3 mit Schnur 4 zusammen . . . In der zweiten Runde dann Schnur 2 mit Schnur 3 . . . – und so weiter. Den Rest der Schnüre schneidest du auf der gewünschten Höhe ab.

Bei ganzen Eiern funktioniert das Aufhängen einfacher: Knüpfe einen Silch an ein Stück Zahnstocher, schieb den Zahnstocher ins Ei – und fertig.

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