Der Kampf gegen die Tuberkulose

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Die Tuberkulose fordert täglich weltweit 4000 Menschenleben. Trotz Medikamenten ist die Infektionskrankheit nicht besiegt. Forscher der Universität Zürich haben heraus­gefunden, woran das liegt: Die Medikamentenspiegel im Blut der Erkrankten sind häufig zu tief.

In einer zweieinhalb Jahre dauernden Studie in Uganda ­haben Zürcher Forscher herausgefunden, dass Tuberkulosekranke während der medikamentösen Therapie noch länger als angenommen ansteckend sind. Das teilte die Universität Zürich mit. Blutuntersuchungen und Auswurfanalysen von 268 Studien­patienten haben etwas Wichtiges gezeigt. «Die Konzentration der beiden wichtigsten Tuberkulosemedikamente im Blut ist ganz deutlich tiefer als die international angestrebten Blutspiegel», sagt Studienleiter Jan Fehr. (sda)