Die «Costa Concordia» bewegt sich

Das vor fünf Monaten vor der toskanischen Insel Giglio teilweise gesunkene Kreuzfahrtschiff «Costa Concordia» bewegt sich. Der vordere Teil sank um etwa vier, der hintere Teil um rund zwei Meter ab. Das wurde bei Kontrollen des Wracks festgestellt.

Drucken
Teilen
Die Plattform «Micoperi 61» soll den Luxusliner bergen. (Bild: AP)

Die Plattform «Micoperi 61» soll den Luxusliner bergen. (Bild: AP)

(sda/dpa)

Die Tauchermannschaften durchsuchen einige Teile des Schiffes, die bisher noch nicht erreicht worden waren. Sie hoffen, dort die Leichen der letzten beiden Vermissten zu finden. Auf Fotos ist zu sehen, dass Möbel und andere Gegenstände im Inneren der «Costa Concordia» von Algen bedeckt sind.

Inzwischen hat eine Plattform des mit der Bergung des Luxusliners beauftragten Konsortiums Titan-Micoperi den Hafen der Insel Giglio erreicht. Mit Hilfe von zwei Kränen auf der Plattform soll die «Costa Concordia» in eine aufrechte Position gehievt werden.

Danach wird das Schiff in einen italienischen Hafen transportiert, in welchen, stand noch nicht fest. Im Anschluss daran wird der Meeresboden gereinigt.

Nach der Havarie des 290 Meter langen Kreuzfahrtschiffes wurden 30 Leichen geborgen. Die «Costa Concordia» hatte mehr als 4200 Menschen an Bord, darunter 69 Schweizer, als sie am 13. Januar zu nahe an die Insel geriet und den Felsen rammte.

Kapitän Francesco Schettino steht seither unter Hausarrest. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem mehrfache fahrlässige Tötung und das Verlassen des Schiffes während der nächtlichen Evakuierung vor.

Die Plattform «Micoperi 61» soll den Luxusliner bergen. (Bild: Keystone / EPA)
33 Bilder
Eine Touristin sonnt sich vor Giglio (Bild: Keystone / EPA)
Mit riesigen Schiffen soll die Costa Concordia geborgen werden. (Bild: Keystone / EPA)
Bergungsleute bringen einen Toten aufs Festland. (Bild: Keystone / EPA)
Schiffe sichern den Unfallort. (Bild: Keystone / EPA)
Auch am Montag dauerte die Suche nach den Vermissten an. (Bild: Keystone / AP)
Unterwasserbilder zeigen die Grösse der Schäden. (Bild: Keystone / EPA)
Das Luxus-Kreuzfahrtschiff am Samstagabend an der Unglücksstelle. (Bild: Keystone)
Das Luxus-Kreuzfahrtschiff am Samstagabend an der Unglücksstelle. (Bild: Keystone)
Das Luxus-Kreuzfahrtschiff am Samstagabend an der Unglücksstelle. (Bild: Keystone)
Überlebende werden an Land gebracht. (Bild: Keystone)
Der Kapitän des Schiffs wird verhaftet. (Bild: Keystone)
Das Schiff neigt sich stark zur Seite. (Bild: Keystone)
Rund 4200 Menschen mussten nach der Havarie evakuiert werden. Darunter befinden sich auch 69 Schweizer. (Bild: Keystone)
Das Luxus-Kreuzfahrtschiff liegt auf der Seite. (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
Felsstücke ragen durch das Schiff hindurch. (Bild: Keystone)
Rettungskräfte versuchen zu retten, was zu retten ist. (Bild: Keystone)
Das Luxuskreuzfahrtschiff vor der Küste der kleinen Toskana-Insel Giglio. Rund 4200 Menschen mussten nach der Havarie evakuiert werden. (Bild: Keystone / AP)
Die rechte Hälfte des Luxusschiffs Costa Concordia liegt unter Wasser. (Bild: Keystone / AP)
Die rechte Hälfte des Luxusschiffs Costa Concordia liegt unter Wasser. (Bild: Keystone / EPA)
Rettungsboote der Costa Concordia bei der Ankunft im Hafen von Giglio. (Bild: Keystone / EPA)
Aufnahme aus dem Innern eines Rettungsboots der Costa Concordia. (Bild: Keystone / EPA)
Gerettete Passagiere bei ihrer Ankunft im Hafen von Giglio. (Bild: Keystone / AP / Aufnahme eines Passagiers der Costa Concordia)
Eine Fähre bringt einige der Passagiere zum Hafen Porto Santo Stefano. (Bild: Keystone / AP)
Mitarbeiter des Italienischen Roten Kreuzes versorgen die gestrandeten Passagiere mit Wolldecken. (Bild: Keystone / AP)
Ein Polizeibeamter mit einem Kleinkind vor der Fähre in Porto Santo Stefano. (Bild: Keystone / AP)
Aus dem ungefähr 50 Meter langen Riss an der Costa Concordia ragen riesige Felsstücke. (Bild: Keystone / AP)
Einst Vorzeigeschiff der Luxuskreuzer: Die Costa Concordia vor dem römischen Hafen Civitavecchia, am 7. Juli 2006. (Bild: Keystone / EPA)
In der Nacht des 13. Januar 2012 gerät das Luxuskreuzfahrtschiff vor der toskanischen Insel Giglio in Schieflage. (Bild: Keystone / AP)
Die ersten Passagiere der auf Grund gelaufenen Costa Concordia sollen von Bewohnern der Insel Giglio mit Fischerbooten gerettet worden sein. (Bild: Keystone / AP)
Überlebende werden an Land gebracht. (Bild: Keystone)
Überlebende werden an Land gebracht. (Bild: Keystone)

Die Plattform «Micoperi 61» soll den Luxusliner bergen. (Bild: Keystone / EPA)