«DIE GRÖSSTEN SCHWEIZER HITS»: Bligg siegt vor Yasmine-Mélanie Wyrsch

Bligg und seine «Rosalie» kommen in den Final der «Grössten Schweizer Hits». Yasmine-Mélanie Wyrsch aus Zug wurde tolle Zweite.

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Nach der Sendung gabs Rosen von Sieger Bligg und Moderator Sven Epiney für die zweitplazierte Yasmine-Mélanie Wyrsch (von links). (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Nach der Sendung gabs Rosen von Sieger Bligg und Moderator Sven Epiney für die zweitplazierte Yasmine-Mélanie Wyrsch (von links). (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Hitparadenstürmer Bligg hat es im dritten Anlauf nun doch geschafft: Er siegte vor dem Paradelied «Amore Fantastico» der Zuger Schlagersängerin mit 53 Stimmprozenten der TV-Fans. Yasmine-Mélanie holte immerhin tolle 29,25 Prozente. «Das ist ein schöner Achtungserfolg für mich», zog die Innerschweizerin erfreut Bilanz. «Ich bin stolz auf dieses ehrenvolle Resultat und danke allen meinen Fans.» Ein schöner Trost noch für sie: Vor und nach der Sendung summten Bligg und seine Band immerfort nur ein Lied: «Amore Fantastico»! Bligg, der seine «Rosalie» schon 100'000 Mal verkauft hat, lobte denn auch: «Es ist einfach eine sehr schöne Melodie.»

Das Lob von Sven Epiney
Die weiteren Plätze in der 4. Ausscheidung der 4. Hit-Staffel belegten abgeschlagen Shakra («Why», 8,28%), Lovebugs («The Highest Heights», 5,89%) sowie Wurzel 5 («Nomau», 3,58%).

Auch Moderator Sven Epiney sprach von einem «schönen Erfolg» für Yasmine-Mélanie. Roman Kilchsperger hatte die Zugerin sogar als Siegerin gesehen, Francine Jordi und Beni Thurnheer hatten auf Bligg gesetzt. Bereits für den Hit-Final 2009 vom 22. November qualifiziert sind übrigens die Sängerfreunde&Stefan Roos («Das Herz einer Mutter»), Gölä («I ha di gärn») sowie das Wunderbar-Ensemble («Wunderbar»).

Kilchsperger: «Danke, FC Luzern!»
Viel los war beim Moderatoren-Quartett. Beni Thurnheer rauschte an seinem sonst freien Sonntag ganz kurz vor der Sendung in Kreuzlingen an: «Ich war in Basel und sah mir den Federer-Tennisfinal an. Nach dem ersten Satz musste ich allerdings gehen.» Geändert hat dies an der Federer-Niederlage dann ja leider eh nichts mehr. Roman Kilchsperger sah sich Tennis und Fussball am Fernsehen in Kreuzlingen an. Der GC-Fan geriet aus dem Häuschen, als der FC Luzern 1:0 über den FC Zürich siegte – und damit GC den FCZ in der Tabelle dank besserem Torverhältnis (nach dem 7:0-Triumph über Bellinzona) überholte. Kilchsperger zum 2:1-WM-Sieg des U17-Teams am Sonntagabend: «So geht man mit den Italienern um, lieber Bundesrat!» Francine Jordi hatte Stress: Ihre Reise in die Ostschweiz führte über Interviewstationen bei «TeleBärn» in Bern sowie «Glanz&Gloria» in Zürich. Ruhiger schliesslich musste es Sven Epiney nehmen. Zwangsläufig: «Ich bin leicht erkältet.»

Achtungserfolg für DJ BoBo
DJ BoBo
kam zu einem schönen Achtungserfolg: In der Publikumsumfrage der Sendung vom Sonntagabend belegte er mit seinem «Vampir»-Hit den dritten Platz. Das TV-Publikum war nach dem beliebtesten Lied beim Eurovision Song-Contest der letzten Jahre befragt worden. Vor BoBo und seinem Team klassierten sich lediglich noch die zweitplazierte Céline Dion («Ne partez pas sans moi») sowie der Siegerhit «Waterloo» von Abba.

André Häfliger, Kreuzlingen