«DIE GRÖSSTEN SCHWEIZER HITS»: Das Comeback: «Emil ist der Grösste»

Das war wieder ein Schweizer Musikfest erster Güte: «De Heiri hed es Chalb verchauft», das 40 Jahre alte Lied der vor 18 Jahren verstorbenen Bühnen­legende Ruedi Walter, siegte am Sonntagabend in der Sendung «Die grössten Schweizer Hits» des Schweizer Fernsehens.

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Emil Steinberger eroberte beim TV-Comeback als «Garderobier» die Herzen im Sturm. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Emil Steinberger eroberte beim TV-Comeback als «Garderobier» die Herzen im Sturm. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Und Emil Steinberger wurde gefeiert wie ein König! «Er ist 'simply the best'», jubelte etwa Rocker Chris von Rohr.

Heiris Chalb siegte in der letzten Sendung vor dem Final so knapp wie in keiner Qualifikations-Entscheidung zuvor, nämlich mit 15,07 Prozenten der TV-Publikumswahl vor dem Patent-Ochsner-Hit «W. Nuss vo Bümpliz» (14,95%) und dem Gölä-Song «D'Stadt» (14,54%).

Der gefeierte Star gestern war Emil Steinberger, der nach 21 Jahren ein TV-Comeback vor Millionenpublikum gab. Die 75-jährige Kabarett-Legende reiste mit seiner Ehefrau Niccel bereits am Samstag von seinem Wohnort Montreux nach Kreuzlingen. «Schliesslich haben wir schon am Samstag und dann am Sendetag gleich nochmals proben müssen.» Er genoss seine beiden Auftritte am Anfang und am Schluss der Livesendung - und las dazwischen in der Garderobe gemütlich ein Buch. Niccel Steinberger sass derweil im Publikum ganz nah bei Bühnenlegende Ines Torelli, die mit ihrem Ehemann Edi Baur eigens aus ihrem Wohnort Halifax (Kanada) einreiste.

Emil zurück in Luzern
Im Dezember übrigens kehrt Emil auf die Bühnen seiner Heimatstadt zurück: Eine Woche im Kleintheater und zweimal im KKL, wo er auch an Silvester mit dem Dirigenten Ludwig Wicki durch das mit ihm gemeinsam zusammengestellte Programm «Zukunftsmusik - von gestern» führen wird.

Nächsten Sonntag nun kämpfen die fünf Finalisten darum, neben Polo Hofer («Alperose», 2006) und Ruedi Rymann («Dr Schacher Seppli», 2007) in die Hit-Ahnengalerie aufgenommen zu werden. Es sind dies neben dem gestrigen Sieger: Oesch die Dritten («Ku-Ku-Jodel»), Baschi («Breng en Hei»), Peter Reber («E Vogel ohni Flügel») und Gotthard («Heaven»).

André Häfliger, Kreuzlingen