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«DIESE URNER»: «Ich bin schwer einzuordnen»

Sie hat dort das Sagen, wo das weltberühmte «Chileli» steht. Kristin T. Schnider ist Gemeindepräsidentin von Wassen – und in vielerlei Hinsicht eine ungewöhnliche Frau.
Helene Aecherli
«Diese Urner» (Bild Beata Pedrazzetti)

«Diese Urner» (Bild Beata Pedrazzetti)

HElEne Aecherli

«Und hier, hier ist mein Platz», sagt sie und legt ihre Hand auf die Lehne des Stuhls, der am Kopf des Tisches steht. Ein Tisch, wie ihn heute kaum ein Schreiner mehr machen würde, der Stolz der Gemeindekanzlei. Seit 1956 hat man sich um ihn versammelt, hat debattiert, um Lösungen gefeilscht, vielleicht sind auch mal Fäuste darauf niedergegangen. Jetzt hat sie die Hoheit hier. Hier trifft sie sich mit ihren vier Räten und dem Gemeindeschreiber alle vierzehn Tage, in der Regel montagabends um halb acht.

Eine Externe

Kristin T. Schnider ist Gemeindepräsidentin von Wassen. Vor gut einem Jahr wurde die heute 55-Jährige ins Amt gewählt – was auch deshalb bemerkenswert ist, weil Kristin T. Schnider eine Externe, eine Lachonigi ist, wie die Urner jene nennen, die von aussen gekommen sind. Sie ist nicht einmal eine Gewerblerin, sondern Schriftstellerin. Eine, die lieber in Städten wandert als im Gebirge, die das Meer als Kontrast braucht, auch wenn die Diederberge, die sich dem Dorf entgegentürmen, längst Heimat sind. Sie kleidet sich in Windjacke, Hoodie-Sweater und Jeans, das ergraute krause Haar locker im Nacken zusammengebunden, trägt rechts einen Ethno-Ohrring, der das Ohrläppchen in die Länge zieht. Sie ist auffallend galant und wirkt gleichzeitig unnahbar. «Ich bin schwer einzuordnen», gibt sie zu. «Wenn ich mal im Dorf zu sehen bin, sagen die Leute oft: ‹Ah, bist du wieder da? Warst du in den Ferien?›»

Die Gemeindekanzlei liegt am Hang über dem Dorf, direkt neben dem Mehrzwecksaal. Von hier aus breitet sich Wassen vor einem aus, die weltberühmte Pfarreikirche St. Gallus, das «Chileli von Wassen», das Zugreisende auf ihrem Weg durch den Gotthard dreimal passieren, die Strasse nach Luzern–Zürich oder Airolo–Lugano, das neu renovierte Steinhaus mit gläsernen Loggias, dessen Wohnungen bislang aber noch kaum vermietet sind.

Auf dem Weg durchs Dorf zeigt Kristin T. Schnider stolz auf eine moderne Kunstinstallation, die auf ihre Initiative hin entstanden ist: pastellfarbene Schilder an Metallstangen, die sich im Wind bewegen und an die Geister und Mythen erinnern, die die Gegend geprägt haben. Und sie erzählt von Dorforiginalen, vom «Velo-Werni» etwa, der in seinem Haus neben seiner Velowerkstatt Veloersatzteile hortet, oder von Helene und Regine Baumann, mit 78 und 77 Jahren die ältesten Wirtinnen auf dem Platz, die ihren Gasthof Hirschen nur noch morgens geöffnet haben. «Wassen ist voller Geschichten», sagt sie. «Man muss nur gewillt sein, sie zu entdecken.»

Lebensstoff für Dramen

Die Gemeindepräsidentin lebt im «Russenhaus», einem Holzbau mit Rankenfriesen, der im 18. Jahrhundert russische Armeeangehörige beherbergt hat. Bald wird sie in die Dorfmitte ziehen, in ein moderneres Zuhause. Denn ihre Wohnung im untersten Stock ist düster, schwer und dunkel die Holztäfelung. Man muss sich bücken, um durch die Fenster Himmel und Berge zu sehen. An den Wänden kleben Regale, die bis zur Decke mit Büchern gefüllt sind, hängen Skizzen und Fotografien, die ihr Leben dokumentieren, auf dem Boden türmen sich Stapel alter Zeitungen.

In der Küche verströmt ein Öllämpchen den Geruch von Zitronengras, auf der Sitzbank thront das Bild einer jungen Frau mit steif gebügelter Bluse. «Meine verstorbene Mutter – meine leibliche Mutter, eine Deutsche. Ich habe das Bild hier platziert, damit ich beim Essen etwas Gesellschaft habe», sagt Kristin T. Schnider, in ihrer Stimme schwingt Melancholie mit, vielleicht aber bloss: Abgeklärtheit.

Während eines Au-pair-Aufenthaltes in England hatte sich ihre Mutter auf eine Affäre mit einem Mann von der Karibikinsel St. Lucia eingelassen. 1960 kam ihre Tochter in London zur Welt, kaffeebraune Haut, krause Haare, eine «bi-racial», Kristin Teresa.

Die Mutter wurde die Gotte

Obwohl ihre Mutter schon 32 war, hatte sie nicht den Mut, ihre Tochter aufzuziehen. Kristin wurde von einem Schweizer Ehepaar in Zürich adoptiert. Ihre Mutter kehrte nach Deutschland zurück, gab sich als ihre Gotte aus.

Drei Jahre später bekamen ihre Adoptiveltern ein leibliches Kind, ein Mädchen mit Downsyndrom. Das Foto ihrer Schwester hängt heute an der Pinnwand über dem Spülbecken in der Küche, eine lächelnde, dunkelblonde Frau. Sie lebt in einem Pflegeheim, die Gemeindepräsidentin besucht ihre Schwester alle paar Monate, auch wenn sie sich damit abgefunden hat, dass sie einander wohl für immer fremd bleiben werden.

Eine Familie mit einem Mischling und einem behinderten Kind – das war mehr, als die Norm in den Sechzigerjahren ertrug. «Meine Adoptivmutter hatte sehr damit zu kämpfen», sagt Kristin T. Schnider. «Ich selbst fühlte mich stets eine Spur daneben.» Als sie realisierte, dass die Gotte ihre leibliche Mutter ist, stellte sie kaum Fragen. Sie forschte nicht nach ihrem Vater, grübelte nicht darüber nach, was es bedeutet, ein uneheliches Kind zu sein, das sollte sie erst Jahrzehnte später tun. Sie wollte keine Dramen, keinen Streit, keinen Bruch.

Stattdessen begann sie zu schreiben. Ihre eigenen Geschichten; Geschichten mit wuchtig-verstörenden Sätzen wie: «Vater stand ganz oben auf der Treppe, als er starb. Er starb überrascht, aber lautlos. Sein Körper lag in sich zusammengefallen auf dem Teppich. Eine rote Lache breitete sich aus. Hatte er leben wollen? Seine Frau knirschte mit den Zähnen und spuckte auf den Boden.»

Kodieren auf der Sihlpost

Sie wurde als 24-Jährige mit ihrer Teilnahme am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb einem grösseren Publikum bekannt, mit Förderbeiträgen und Literaturstipendien ausgezeichnet. Trotzdem lebte sie an der Armutsgrenze, weil es in Zürich kaum bezahlbaren Wohnraum gab. Arbeitete wie so viele ihrer Generation auf der Sihlpost in Zürich, erst im Briefversand, dann im Postzentrum Mülligen, «wo die Frauen nur noch kodieren durften, weil Männer zu breite Finger für die Tasten hätten».

Sie versuchte gegen diese Ungleichbehandlung zu protestieren, sammelte Unterschriften, doch war kaum jemand zum Aufstand bereit. Diese Erfahrung des Nichtzusammenhaltens enttäuschte sie zutiefst. Sie schrieb dagegen an in ihrem Debütroman «Die Kodiererin», der überraschend Aufmerksamkeit erregte. Doch kaum hatte Kristin T. Schnider angefangen, in einer breiten Öffentlichkeit Spuren zu hinterlassen, liess sie selbst sie wieder verblassen. «Ich schreibe noch immer sehr viel, sammle Gedanken und Material, spiele damit herum. Ich bin und bleibe ein Worttier. Nur interessiert es mich nicht mehr, einen Text zu einem publizierbaren Etwas zusammenzupappen, das sich an Marktgepflogenheiten zu halten hat.»

Um ein Einkommen zu generieren, arbeitet sie für eine Text- und Sprachagentur. Übersetzt, korrigiert, lektoriert, gestaltet Webseiten – unter anderem für das Wassener Hotel Restaurant Krone, dessen 14-Punkt-Gault-Millau-Küche weit über das Dorf hinaus bekannt ist.

Nachforschung in der Karibik

Kristin T. Schnider macht es einem schwer, sie zu fassen. Kaum glaubt man, sie greifen zu können, entgleitet sie einem wieder. Plötzlich dreht sie sich um, verschwindet in ihre Bibliothek. «Bin gleich zurück», ruft sie. Als sie wiederkommt, hält sie ein Buch in der Hand, auf dem Titel das Bild einer karibischen Familie, «die Geschichte meiner Verwandten auf St. Lucia».

Vor drei Jahren, erzählt sie, hatte sie ihren Vater so weit, dass er bereit war, sie zu treffen. Sie flog nach St. Lucia, er holte sie am Flughafen ab. Die Begegnung war weder überschwänglich noch speziell bewegend. Sie geschah einfach. Selbst ihre neuen Geschwister machten kein grosses Aufhebens um sie. «Sie sind alle in meinem Alter und wissen, wie das Leben spielt», sagt Kristin T. Schnider. «Zudem», sie lächelt, «hatten meine Onkel viele Affären. Es ist fast schon normal, dass von irgendwoher ein Kind auftaucht.» Rund 100 Cousinen und Cousins muss sie auf der Insel haben.

Der Beziehung wegen nach Uri

Wassen–St. Lucia, karge Bergwelt– karibische Farbenpracht. Zwischen diesen Kontrasten pendelt Kristin T. Schnider, darauf baut sie ihr Leben, die braucht sie zum Leben, kokettiert auch nicht ungern damit. Doch lassen sich diese Gegensätze so einfach vereinen? Wie ist es, in einer weit entfernten Ecke der Welt einen Teil seiner selbst wiederzufinden?

Kristin T. Schnider zieht lange an ihrer Zigarette. «Wassen hat mich darauf vorbereitet.» Vor achtzehn Jahren folgte sie ihrer Partnerin nach Flüelen, dann nach Altdorf, war so «langsam in den Kanton reingerutscht». Als die Beziehung zerbrach, sah Kristin T. Schnider das Inserat einer Wohnung in Wassen und ging in das Dorf, von dem sie nicht viel mehr gehört hatte als vom «Chileli».

Ehrfürchtig erinnert sie sich an den ersten Winter, den sie hier verbrachte: Wie eines Tages der Schlagbaum am Dorfende heruntergefahren wurde und die Kirchenglocken läuteten, um die Menschen vor der Lawine zu warnen, die nur wenig später ins Tal hinunterdonnerte. «Was für ein Empfang», dachte sie.

Doch sollte es eine Weile dauern, bis sich die Bergler und die Schriftstellerin einander annäherten. Sie arbeitete im Volg, wo sie viel über den Alltag der Leute erfuhr. Organisierte eine Projektwoche, um ein zerfallenes Haus im Dorf zu verschönern, bestrebt, dass alle mitmachten. Und so geschah es auch. «Die Kinder bemalten die Räume, die Frauen kamen jäten, und die Männer sorgten dafür, dass es nicht hineinregnete. Davon zehrten wir alle noch lange», erzählt sie.

Ihr Engagement beeindruckte die Wassner. Sie gaben ihr zu verstehen, dass man sie mochte, auch, weil sie anständig sei mit den Leuten und «Grüezi» sage. Mit der Zeit erkannte Kristin T. Schnider, wie sehr die Menschen in Wassen miteinander verbunden sind; dass Wassen ausserordentlich fähig ist, Menschen aufzunehmen, auch wenn es gegen aussen oft nicht so wirken mag.

Der Transitort Wassen hat schon immer davon gelebt, Welten in sich zu vereinen. Weder links noch rechts noch Mitte. Als der Gemeinderat im vergangenen Jahr bis auf ein einziges Mitglied zurücktrat und Kristin T. Schnider gefragt wurde, ob sie dem Rat beitreten wolle, zögerte sie nur kurz. «Ich wollte als Mitbürgerin etwas zur Allgemeinheit beitragen, wollte etwas lernen, mich in etwas hineinbegeben», erklärt sie.

Sich ums Dorf kümmern

Wie die meisten ihrer Räte ist Kristin T. Schnider parteilos. «Parteizugehörigkeiten verhindern oft, dass man Ideen überhaupt richtig anschaut.» Ihr politisches Programm lautet schlicht: «To care for the village». Das bedeutet, sich um das Wohlbefinden des Dorfes zu kümmern, die Probleme Wassens anzugehen. Heute gehören Überalterung, Abwanderung und besonders die Zukunft des Dorfes zu den zentralen Sorgen. Die Angst ist gross, dass Wassen in die Bedeutungslosigkeit verfällt, sollten die SBB die Gotthardbergstrecke aufgeben.

Ersticken an der Lebensader

Zwar glaubt Kristin T. Schnider, dass die Strecke zur Entlastung des Basistunnels strategisch wichtig bleibt. «Wird sie aber stillgelegt, werden wir alles daransetzen, sie für Touristenfahrten aufrechtzuerhalten.» Die grösste Hoffnung liegt auf dem Motor- und Individualtourismus im Sommer. Biker, Oldtimer-, Porsche- oder Ferrari-Liebhaber machen gerne Passfahrten. Oft rattern ganze Clubs über den Gotthard – und verursachen ein Dilemma. Denn Wassen wird in Schach gehalten von der A 2, der Gotthardautobahn, deren Ein- und Ausfahrten zum Dorf wie zwei Kringel in der Landschaft liegen. Im Sommer sind die Strassen so stark befahren, dass Wassen von Lärm und Abgasen erdrückt wird. «Die Strasse ist unsere Lebensader, doch ausgerechnet daran drohen wir zu ersticken.»

«Was uns ernährt und Neuzuzüger anlocken könnte, ist mit ein Grund dafür, weshalb viele das Dorf verlassen. Aber ohne dass etwas ‹läuft›, sind junge Leute kaum hierherzubringen, und ohne Junge wiederum läuft weniger. Es ist paradox.» 439 Personen leben noch hier, davon sind 83 Ausländer, die Mehrheit Portugiesen. In den vergangenen Monaten sind noch acht Flüchtlinge hinzugekommen, aus Syrien, Eritrea und dem Irak. Sie verbringen die meiste Zeit in ihren Wohnungen, wagen kaum, sich im Dorf zu zeigen. Eine Herausforderung für die Gemeindepräsidentin. Sie sträubt sich jedoch gegen den Begriff Integration. «Von Integration kann erst die Rede sein, wenn ein Mensch hierbleiben will, darf und kann», betont sie. «Unsere Flüchtlinge aber sind für eine unbestimmte Zeit hier, haben kaum Beschäftigung. Ich arbeite deshalb lieber mit dem Begriff ‹Nachbarn›. Man muss sie nicht lieben, sie auch nicht zu sich nach Hause einladen, aber man muss versuchen, mit ihnen zusammenzuleben.»

Mit Flüchtlingen zur Kirche

Für Kristin T. Schnider heisst das, sich immer wieder zu erkundigen: «Braucht ihr etwas?» – «Habt ihr Fragen?» Inzwischen hat sie das arabische Wort «nuqta» gelernt, Witz, denn sie ist jemand, der gerne mal einen Spruch macht. Da brauchte sie einen Ausdruck, der signalisiert: «Halt! Das war jetzt bloss ein Scherz!» Irgendwann traute sich einer der irakischen Flüchtlinge, ein Christ, sie zu fragen, wo die Kirche sei. Kristin T. Schnider antwortete ihm: «Ziehen Sie sich an, wir gehen die Kirche gleich anschauen!», und forderte seinen muslimischen Kollegen auf, mitzukommen. «So wurden die beiden im Dorf mit mir zusammen gesehen, was Hemmschwellen abbaute.»

Beklagen sich die Flüchtlinge über das Leben im Dorf, reagiert Kristin T. Schnider empfindlich. «Ich erkläre ihnen dann, dass auch wir unsere Probleme haben», sagt sie, «dass wir nicht einfach ein Schoggileben führen, nur weil wir in der Schweiz sind.» Einer der Flüchtlinge kann nun eine Schnupperlehre machen, das hat sie eingefädelt. Und sie hat sie gebeten, ihr beim Zügeln zu helfen, und eine Abmachung mit ihnen getroffen: Für jedes Mal Zügeln gibt es zwei Stunden Deutschunterricht.

Als ein Güterzug vorbeifährt, ist sein Rumpeln bis in die Küche zu hören, ein Rumpeln, das Wassen geprägt hat – und vielleicht auch seine Gemeindepräsidentin. Wer sind Sie, Kristin T. Schnider? Sie lächelt und zitiert Königin Elisabeth I.: «Semper eadem, immer dieselbe. Denn seit ich bin, hat sich nichts in mir verändert, obwohl ich alle Entwicklungsstadien durchlaufen habe vom altklugen Kind über den unerträglichen Teenager und die halbwüchsige Punkerin bis zu der Person, die ich heute bin.» Und die, gibt sie immerhin zu, trotz allem etwas undurchsichtig geblieben ist.

«Ich will als Mitbürgerin etwas zur Allgemeinheit beitragen»: Kristin T. Schnider am altehrwürdigen Tisch in der Gemeindekanzlei Wassen. Hier versammelt sich jeweils der Gemeinderat. (Bild Beata Pedrazzetti)

«Ich will als Mitbürgerin etwas zur Allgemeinheit beitragen»: Kristin T. Schnider am altehrwürdigen Tisch in der Gemeindekanzlei Wassen. Hier versammelt sich jeweils der Gemeinderat. (Bild Beata Pedrazzetti)

Kristin T. Schnider auf dem Friedhof Wassen. (Bild Beata Pedrazzetti)

Kristin T. Schnider auf dem Friedhof Wassen. (Bild Beata Pedrazzetti)

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