DIVERTIMENTO: Mit «Plan B» erfolgreich gestartet

Witzige Dialoge, erfrischende Gesangseinlagen, gekonnte Mimik und eine Vielfalt an Figuren – das ist für wahr Spitzensport für die Lachmuskeln. Es ist das neue Programm «Plan B» des Comedy-Duos «DivertiMento».

Drucken
Teilen
Das Comedy-Duo DivertiMento bei ihrem Auftritt im Zuger Casino. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Das Comedy-Duo DivertiMento bei ihrem Auftritt im Zuger Casino. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Mit ihrem dritten Programm feierten Jonny Fischer und Manu Burkart, die Prix Walo-Gewinner von 2007, am Freitagabend im Zuger Casino erfolgreich Premiere. 650 Fans im komplett ausverkauften Haus zollten dem Zuger Duo, das sich im Lehrerseminar einst kennenlernte und seit sechs Jahren auf der Bühne steht, am Schluss minutenlangen Applaus.

«Die beiden sind einfach Klasse», strahlte Ex-Triathletin Brigitte McMahon nach der Premiere. «Sie haben unglaublich viel Rasse, Pfiff und Power, ich habe mich köstlich amüsiert.» Auch die beiden YB-Fussballstars Marco Wölfli und Christian Schwegler waren hell begeistert: «Die Reise nach Zug hat sich mehr als gelohnt. Die beiden haben neben ihrer grossen Ausstrahlung auch eine enorme Bühnenpräsenz, sie können wirklich was!» Der Erfolg gibt ihnen recht: Nach der Premiere wurden Jonny und Manu für 10 000 verkaufte DVDs ihres zweites Programm «zuvieliSation» nämlich noch mit Platin ausgezeichnet.

Die Pläne der Promis
Und wie sah denn der «Plan B» im Leben der vielen prominenten Gäste im Publikum aus? «Ich wollte eigentlich eine reiche Frau heiraten, das war mein Plan», witzelte der ehemalige Bobstar Reto Götschi– und nahm seine Ehefrau Edith in die Arme. «Aber als ich merkte, dass der Bauernhof meiner lieben Ehefrau gar nicht gehört, war es schon zu spät. Aber bereut habe ich es bis heute keine Sekunde.» Spitzensport, das war der «Plan B» von Skiakrobatik-Königin Evelyne Leu. «Ich wollte mal Bäuerin werden. Aber als ich dann Bauern beim Heuen zusah, hebe ich es mir doch noch anders überlegt.»

Erfolgreiche «Pläne B»
Eislauf-Star Sarah Meierüberlegt sich «jetzt schon ab und zu, aber noch nicht konkret», welches ihr «Plan B» nach der Sportkarriere sein wird. «Ich habe ja noch Zeit», erklärte die Zürcherin. «Denn mindestens bis zu den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver mache ich noch weiter.» Sarahs Schwester Nadja hat vor einem halben Jahr ihren «Plan B» in Angriff genommen und hat nach dem Synchron-Eislaufen ihr Studium als Sport- und Bewegungswissenschaflerin an der ETH Zürich aufgenommen. «Nach den Berner Young Boys war es eigentlich mein Plan, zurück zu den Grasshoppers nach Zürich zu gehen», erzählte FC Zürich-Sportchef Fredy Bickel. Der FCZ, bei dem Bickel seit fünf Jahren tätig ist, war also «Plan B». Was wiederum beweist, dass auch «Pläne B» höchst erfolgreich sein können. Und damit schliesst auf wundersame Weise nun auch der Kreis zum Zuger Erfolgsduo «DivertiMento»?

André Häfliger