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DURCHFALL UND ERBRECHEN: Angst vor dem Norovirus am Open Air Frauenfeld

Am Open Air Frauenfeld sind Massnahmen gegen eine Ausbreitung des Norovirus ergriffen worden. Auslöser: Ein Mann hatte sich am Mittwoch beim Anstehen erbrochen – wie sich mittlerweile gezeigt hat, leidet er am Norovirus.
Zehntausende Menschen feiern am Open Air Frauenfeld auf engstem Raum – sind darunter auch Träger des Norovirus? (Bild: Andrea Stalder)

Zehntausende Menschen feiern am Open Air Frauenfeld auf engstem Raum – sind darunter auch Träger des Norovirus? (Bild: Andrea Stalder)

Samuel Koch/Daniel Walt

Zehntausende Menschen befinden sich seit Mittwochabend am Open Air auf der Grossen Allmend in Frauenfeld. Bisher dominierten die heissen Temperaturen, die verstärkten Sicherheitsmassnahmen oder eine von den Fans geenterte Bühne mit darauffolgendem Konzertabbruch die Schlagzeilen. Nun gibt es Aufregung um das Norovirus: Es kursieren Informationen, wonach es Fälle am Open Air gebe. Das Norovirus löst akute Magen-/Darm-Infektionen aus – die Folgen für die Betroffenen sind Übelkeit, Durchfall, Erbrechen und Fieber.

Rettungsdienste informiert

Matthias Graf, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau, bestätigt auf Anfrage, dass es im Zusammenhang mit dem Open Air Frauenfeld eine Norovirus-Erkrankung gibt. «Ein Mann erbrach sich am Mittwoch im Wartebereich beim Anstehen. Er begab sich selber ins Kantonsspital Frauenfeld, dort wurde das Norovirus bestätigt», so Graf.

Aufgrund dieses Norovirus-Falls haben die Open-Air-Verantwortlichen mittlerweile diverse Vorsichtsmassnahmen ergriffen. So wurden die Rettungsdienste informiert, wie Matthias Graf erklärt. Zudem werden die sanitären Anlagen und die Wasserentnahmestellen regelmässig desinfiziert."

Hat sich das Virus weiter ausgebreitet?

Agnes Burkhalter, stellvertretende Kantonsärztin am Kantonsspital Frauenfeld, steht wegen des Norovirus-Falls in ständigem Kontakt mit den Verantwortlichen des Open Airs Frauenfeld. Sie betont, dass bisher keine weiteren Fälle aufgetreten sind. Gleichzeitig schliesst sie aber nicht aus, dass sich auch Festivalbesucher mit dem Norovirus angesteckt haben, die am Mittwoch im Wartebereich in der Nähe des erkrankten Mannes waren. Diese Personen könnten sich aktuell auf dem Festivalareal befinden - die Krankheit könnte sich somit am Open Air bereits weiter ausgebreitet haben. Wer am Norovirus erkrankt ist, muss laut Agnes Burkhalter viel trinken. «Aufzuhalten ist die Krankheit nicht. Es dauert in der Regel ein bis zwei Tage, bis sie wieder abgeklungen ist», so Burkhalter, die im kantonsärztlichen Dienst beim Amt für Gesundheit des Kantons Thurgau arbeitet.

Immer wieder Fälle

Das Norovirus ist hoch ansteckend. Es tritt vor allem dort auf, wo sich Menschen auf engem Raum befinden. Immer wieder werden Norovirus-Erkrankungen beispielsweise in Alters- und Pflegeheimen, Spitälern oder Kasernen registriert. Anfang Jahr hatte sich das Norovirus in einem Skilager des St.Galler Oberstufenzentrums Schönau im bündnerischen Sent verbreitet. 40 Schülerinnen und Schüler hatten damals vorzeitig die Heimreise antreten müssen.

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