EHE-AUS: Borer/Fielding: Scheidung ist eingeleitet

Der Glamour ist vorbei: Thomas Borer und Shawne Fielding wollen sich nach fast 11 Jahren Ehe scheiden lassen.

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Thomas Borer und Shawne  Borer Fielding. (Archivbild Manuela Jans/Neue LZ)

Thomas Borer und Shawne Borer Fielding. (Archivbild Manuela Jans/Neue LZ)

«Ich bestätige, dass ich bereits am 3. Februar 2010 nicht die Scheidung, sondern ein Gesuch um Regelung des Getrenntlebens von meiner Frau Shawne eingereicht habe.» Das liess der 52-jährige Unternehmensberater und Ex-Botschafter Thomas Borer am Montag aus Grindelwald verlauten. Mit den beiden Kindern, die er gemeinsam mit seiner 40-jährigen Noch-Ehefrau hat, verbringt Borer zurzeit Skiferien. Bis gestern Abend alleine mit den Kindern, da Fielding für einige Tage zum Golfen nach Spanien gereist war. Angeblich nicht alleine, sondern mit ihrem Freund, einem schottischen Golfprofi.

Sind neue Partner im Spiel?
Andererseits behauptet aber auch sie, ihr Noch-Ehemann habe bereits eine neue Beziehung. «Er hat eine Freundin», erklärt Fielding im Onlinedienst der «Schweizer Illustrierten», nennt auch einen Namen und sagt weiter: «Es scheint, dass sie sehr verliebt sind. Ich war sehr schockiert.» Borer will sich dazu nicht äussern und bittet darum, «in dieser Angelegenheit die Privatsphäre» seiner Familie zu respektieren. Er werde im Interesse seiner Kinder dazu «nicht weiter» öffentlich kommunizieren.

«Wie in einem Film»
Während der Ex-Botschafter sich also offiziell darum bemüht, einen Rosenkrieg zu vermeiden, sieht er sich von Seiten seiner Noch-Ehefrau mit anderen Tönen konfrontiert. «Ich fühle mich wie in einem Film», schrieb Shawne Fielding am Sonntagabend auf Facebook. Die ehemalige Beauty-Queen aus Texas weiter: «Mein Mann hat mir zum Valentinstag die Scheidungspapiere serviert. Ihr hattet Recht mit dem, was ihr über ihn gesagt habt. Ich bin glücklich, dass es vorbei ist!» Ihren Beziehungsstatus im Internetportal änderte Fielding umgehend auf «Single».

Ansehen, Kinder, Geld
Überraschend kommt das alles nicht. «Die Trennung hat sich längst abgezeichnet», erklärte der PR-Fachmann Klaus J. Stöhlker gestern Abend. Und Unternehmer Hans Leutenegger, auch er ein enger Freund des Glamourpaares, sagte: «Es wurde immer wieder nur beschwichtigt.» Letztmals vor gut einer Woche, als Fielding twitterte: «Mein Mann brachte mir eben rote Rosen - und liess die Champagnerkorken knallen.» In einer bereits aufgezeichneten Sendung («Lifestyle») wünscht sich Fielding zudem «gerne noch mehr Kinder». Dies aber wohl kaum mehr von ihrem Noch-Ehemann. Denn nach roten Rosen deutet jetzt alles auf einen Fortsetzung-folgt-Rosenkrieg hin. Auf einen erbitterten Kampf um Ansehen, Kinder und Geld.

Heirat in Solothurn
Dabei schien – nach aussen zumindest – diese Beziehung lange Zeit von Erfolg, Glück und Glanz begleitet. Vom Schweizer Aussenministerium wurde Thomas Borer 1996 zum Leiter der Task-Force «Schweiz – Zweiter Weltkrieg» ernannt. Damals regelte Borer in den Vereinigten Staaten die nachrichtenlosen jüdischen Vermögen auf Schweizer Banken. Drei Jahre später wurde Borer zum Schweizer Botschafter in Deutschland ernannt - und heiratete kurz vor seinem Umzug nach Deutschland Shawne Fielding in Solothurn. Nach der «Borer-Affäre» um den Ringier-Verlag trat Borer 2002 als Botschafter zurück und ist seitdem als Unternehmensberater tätig.

André Häfliger