EICHHOF: Stelldichein der Fasnachtsfürsten

Die Fasnachtsgewaltigen von Luzern und Kriens haben sich am Montag traditionsgemäss im Schalander der Brauerei Eichhof getroffen. Das soll auch in Zukunft so sein - auch unter Heineken-Flaggen.

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Einzug der Fasnachtsgewaltigen von Luzern und Kriens mit gemeinsamer Feier im Schalander der Brauerei Eichhof Luzern. (Bild Jörg Lüscher/Neue LZ)

Einzug der Fasnachtsgewaltigen von Luzern und Kriens mit gemeinsamer Feier im Schalander der Brauerei Eichhof Luzern. (Bild Jörg Lüscher/Neue LZ)

Einzige Zeichen für den Wechsel vom gelb-roten Eichhof zum grünen Heineken sind die grünglänzenden Wände und die dazu assortierten Servietten auf den gedeckten Tischen. Hausherr und CCO Marcel Erne begrüsste die Hundertschaft der Luzerner Fasnachtsgewaltigen am Montag im Schalander der Luzerner Brauerei mit der freudigen Mitteilung: «Der heutige Anlass wird weitergeführt und findet auch im nächsten Jahrzehnt bei uns statt.» Die Gästeschar dankte mit einem donnernden Applaus.

Den Vorstellungs- und Vorsatzreigen eröffnete Oberknallfrosch und frisch gekürter Wey-Zunftmeister Bruno M. Spörri. Er will als gebürtiger Zürcher an seinem Lozärn-Deutsch feilen und künftig statt Papi Babi sagen und das Wort Larve durch Grind ersetzen.

Roli Essig von den Maskenliebhabern versteckte sein fast bares Haupt unter einem behaarten Hut und gab hornend den LFK-Bauernkalender zum Besten: «Die einen saufen eine Kappe, die anderen setzen sich eine auf.»

 Dominus Harry Gisler von der Fidelitas Lucernensis non plus ultra verkleidete sich als sein Bruder Kari und beschenkte den LFK-Präsidenten mit einem geheimnisvollen Paket.

Fritschivater Gregor Schwegler von der Zunft zu Safran glaubt zu wissen: Die Safranzünftler hätten der zweitältesten Brauerei mit ihrem Bierkonsum zum Erfolg verholfen. Nicht zu lang, nicht zu kurz, gereimt
und gesungen, war der Beitrag von Gallivater Christian «Chrigu» Wenger.

Marlis Jungo